Wesker's Schuhe hallten dumpf auf dem Metallboden wider, als er spät abends durch die schwach beleuchteten Korridore ging. Er trug wie immer schwarz, seine Sonnenbrille und seine Handschuhe. Er war auf dem Weg zu Joannas Labor. Sie hatte sich nun schon beinahe zweieinhalb Wochen rar gemacht. Und ihm gefiel es nicht. Nach diesem unerwarteten...Erlebnis war Wesker verunsichert gewesen. Er hatte seit seiner Wiederauferstehung tatsächlich kein Verlangen mehr verspürt und hatte gedacht, dies sei auf den Virus zurückzuführen. Doch offensichtlich war der Sextrieb nicht vollkommen ausgelöscht worden...Wesker räusperte sich. Ganz und gar nicht. Diese Nacht war er so erregt gewesen, wie noch nie in seinem Leben. Er hatte vermutet, dass der Virus daran Schuld gewesen war und hatte seitdem einige Tests an sich selbst durchgeführt, bis ihm auffiel, dass er seine Zeit verplemperte. Er hatte sich wieder seiner richtigen Arbeit gewidmet. Dies war auch der Grund, warum er sich auf dem Weg zur Ärztin befand. Sie hatte ihm bis vor einer Stunde Auswertungen zum Progenitor-Virus liefern sollen, doch sie hatte die Deadline verpasst und hatte nicht auf seine E-Mail reagiert. Vermutlich dachte sie, dass ihm seine schwache halbe Stunde peinlich war, doch da hatte sie sich geschnitten. Auch wenn er für einen Moment die Kontrolle verloren hatte, er war immer noch ihr Boss. Sie konnte sich auf was gefasst machen.
Die Tür zu ihrem Labor glitt auf und noch ehe er sie sah, hörte er sie lachen. Wesker erstarrte mitten in der Bewegung und blickte auf das Schauspiel vor sich. Joanna saß mit gekreuzten Beinen auf ihrem Stuhl und drückte die Handflächen gegeneinander. Ihr gegenüber saß ein junger Mann mit vollem braunen Haar und blauen Augen. Er saß mit der Brust gegen die Stuhllehne und hielt die Handflächen ebenfalls gegeneinander gelegt und fixierte Joannas Hände. Ein breites Grinsen lag auf ihren Gesichtern und keiner rührte sich. Auf dem Schreibtisch standen zwei Tüten von irgend einem Fastfood-Restaurant – wo auch immer die her kamen - und halb gegessene Burger lagen in ihrem Papier auf dem Tisch. Wesker wollte sich gerade zu Wort melden, als eine Hand des halben Kindes vorschnellte und Joannas Handfläche schlug. Diese quiekte auf und lachte.
Es war ein Lachen, das durch Weskers ganzen Körper vibrierte. Es hörte sich noch schöner an, als er es in Erinnerung hatte.
„Das war fest!", beschwerte Joanna sich und schüttelte ihre Hand.
„Ach komm schon, Jo! Du bist doch hart im Nehmen!"
„Ich bin ein zartes Pflänzchen!", widersprach sie und stemmte die „unverletzte" Hand in die Hüfte.
„Och, armes Blümchen. Ich mach's wieder gut."
Der Gigolo griff nach ihrer Hand, nahm sie beinahe zärtlich in seine und hauchte einen Kuss auf ihren Handrücken. Wesker's Muskeln spannten sich an, als er sah, wie Joanna die Luft anhielt. Seine Oberlippe zog sich nach oben und entblößte bedrohlich seine Zähne.
„Guten Abend zusammen", sagte Wesker kalt. Er hatte genug gesehen.
Brians und Joannas Kopf fuhren herum und Wesker sah das Leuchten auf ihrem Gesicht. Sie wurde leicht rot als sie ihn in der Tür stehen sah, doch das Lächeln auf ihrem Gesicht blieb und sie machte keinerlei Anstalten, sich in eine professionellere Haltung zu bringen. Brian war weitaus mehr eingeschüchtert, doch nach einem kurzen Seitenblick auf „Jo" blieb er ebenfalls sitzen.
„Guten Abend, Dr. Wesker", sagte sie, um ihm wenigstens verbal den nötigen Respekt zu zeugen.
Doch es machte ihn noch wütender.
„Brian McFearse, wenn ich mich nicht irre."
Bei Weskers scharfem Ton wurde Brian weich und sprang geradezu von seinem Stuhl.
„Ja, Sir. Ich habe Jo...äh, Dr. Corr noch einen kleinen Snack vorbei gebracht...nach meinem Feierabend, selbstverständlich."
„Ist schon gut, Brian", sagte Joanna und Wesker sah, wie sie beruhigend die Hand um Brians Handgelenk legte. Beinahe hätte Wesker geknurrt.
„Sie sollten jetzt gehen, McFearse. Ihren Feierabend genießen."
Seine Stimme war so bedrohlich, dass Brian sich augenblicklich aufmachte. Fast schon in gebückter Haltung stahl er sich an dem respekteinflößenden Mann in Schwarz vorbei. Die Tür glitt zur Seite und machte den Weg frei. In der Tür drehte er sich noch einmal kurz um und warf Jo einen entschuldigenden Blick zu. Er dachte, sie würde Ärger bekommen. Doch Joanna lächelte ihn zuversichtlich an.
Die Tür schloss sich und Wesker und sie waren allein. Joanna saß immer noch mit verschränkten Beinen auf dem Stuhl, die Hände im Schoß gefaltet. Sie sah ihn wartend an, immer noch ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht. Sie hatte sich ihr langes rotes Haar hinter die Ohren geklemmt, trotzdem vielen ihr ein paar Strähnen ins Gesicht.
„Was kann ich für dich tun, Albert?", fragte sie, nachdem er keine Anstalten machte, etwas zu sagen.
„Ja, wirklich. Was kannst du für mich tun? Eigentlich sollte ein Essay über die neuesten Versuche mit dem Progenitor-Virus um diese Zeit auf meinem Tisch liegen...schon vor einer Stunde, um genau zu sein."
Joanna zog für eine Sekunde die Augenbrauen zusammen, dann öffnete sich ihr Mund und formte sich zu einem kleinen „Oh!".
Sie drehte den Kopf und streckte den Arm aus. Während sie die Verpackungen auf dem Schreibtisch suchend hin und her schob, drückte sie ihr Kreuz durch und Weskers Blick fiel für eine Sekunde auf ihre festen Brüste. Ein Zucken fuhr durch seinen Unterleib, was ihn nur noch ungehaltener stimmte.
Derweil fand Joanna die Datendisk, die sie vorhin noch gebrannt hatte und ergriff sie. Sie drehte sich wieder zu ihm und hielt ihm die CD entgegen. Ihre entspannte Haltung erzürnte Wesker, da er selbst so unentspannt war.
„Du solltest deine Zeit weniger mit kindischen Spielen vertrödeln und intensiver deiner Arbeit nachgehen."
„Willst du die CD nun oder nicht?", fragte Joanna, ohne auf seine Bemerkung einzugehen.
Er wusste nicht, ob sie ihn provozieren wollte oder ob er ihr wirklich gleichgültig geworden war. Noch ehe er den Gedanken unterdrücken konnte, fragte er sich, ob er so schlecht gewesen war. Sein Ego war nun mal stark ausgeprägt...
Sie hob fragend eine Augenbraue und Wesker brodelte innerlich. Doch er ging zu ihr und nahm ihr die CD aus der Hand. Sichtlich zufrieden sah sie zu ihm hinauf, lehnte sich entspannt in ihrem Stuhl zurück.
„Der kleine Besuch scheint dich ja richtig glücklich gemacht zu haben", stichelte Wesker, doch Joanna grinste nur.
Wesker beugte sich vor, stütze seine Hände auf den Schreibtisch und sah sie durch die Sonnenbrille an, sein Gesicht nur noch Zentimeter von ihrem entfernt.
„Ist er ein guter Fick?", zischte er mit einem ekelhaften Grinsen im Gesicht.
Joanna zuckte nicht einmal mit der Wimper, obwohl sie diese Bemerkung beleidigte. Doch sie hatte zu gute Laune, als dass sie sich von ihm provozieren lassen würde. Sie ignorierte seinen verführerischen Duft und sagte in gelassenem Tonfall:
„Wenigstens spritzt er mich nicht an."
Weskers Grinsen verzog sich zu einem Zähnefletschen und Joanna lachte innerlich.
„Und ich muss ihn nicht schlagen, damit er einen hoch kriegt."
Mit einer blitzschnellen Bewegung und einem Knurren hatte Wesker ihren Schopf gepackt und hob sie unsanft vom Stuhl. Joanna stöhnte auf vor Schmerz, schien aber keinesfalls überrascht. Sie stellte sich auf die Füße und biss die Zähne zusammen, als Wesker ihren Kopf nach hinten zog, damit sie ihn ansah. Sein anderer Arm presste ihren Oberkörper gegen seinen. Es erregte sie, auch wenn sie wütend war.
Stumm schauten sie sich an, ihre Gesichter nur Millimeter voneinander entfernt. Sein Blick wanderte kurz hinunter zu ihren vollen roten Lippen und für einen Moment schlug Joannas Herz höher. Doch er ließ seinem Blick keine Taten folgen sondern funkelte sie wieder bedrohlich an mit seinen Teufelsaugen. Er schien um Beherrschung zu kämpfen und Joanna konnte sich einen Moment auf seinen heißen Körper konzentrieren. Den Herzschlag gegen ihre Brust, den flachen, durchtrainierten Bauch, die eine Hand in ihrem Haar vergraben, die andere zwischen ihre Schulterblätter geklemmt. Sein flacher Atem blies auf ihre Wange und sie konnte das Blut durch seine Halsschlagader rauschen sehen. Er war extrem sauer. Sie konnte nicht anders als zu lächeln.
„Ihr Männer seid echt alle gleich, wenn es um eure Potenz geht", hörte sie sich sagen und fragte sich, woher sie immer noch den Mumm – oder auch den Leichtsinn - nahm, ihm so etwas zu sagen.
Wesker knurrte wieder und presste sie so fest gegen sich, dass ihr die Luft weg blieb.
„Ich könnte dich zerquetschen wie eine Fliege", zischte er.
Joannas Hände, die bisher untätig herum gebaumelt hatten, legten sich auf seine Oberarme. Wesker rechnete damit, dass sie versuchen würde sich loszumachen, allerdings nicht damit, dass ihre Fingernägel sich tief in seinen Bizeps krallten. Der Schmerz fuhr Wesker durch den Arm geradewegs zu seiner Körpermitte. Er verfluchte sich selbst für die Erregung, die in ihm aufstieg und das Erhärten seiner Männlichkeit. Joanna, deren Bauch gegen seine Hüfte gepresst war, entging dieses kleine Zucken nicht und ihre Augen wurden eine Schattierung dunkler. Am liebsten hätte Wesker ihr das überhebliche schiefe Grinsen aus dem Gesicht gerissen, das um ihren Mund spielte.
„Wieso solltest du das tun, wenn du mich stattdessen noch einmal ficken kannst?"
Wesker erschauerte beim dem lasziven Ton in ihrer Stimme. Plötzlich fühlte er den Körperkontakt überdeutlich, spürte ihre Brüste, ihren flachen Bauch, wie er sich mit jedem Atemzug hob und senkte, und ihre Fingernägel, die langsam nach unten kratzten. Er sog ihren Duft tief in seine Nase, ehe er sie losließ und leicht von ihr abrückte. Joanna griff nach ihrem Kittel und zog ihn langsam aus.
Wesker hatte gedacht sie würde bluffen. Doch Joanna war bereits zu erregt, um aufzuhören. Die Wut auf ihn war in die hintersten Winkel ihres Bewusstseins verbannt worden und sie spürte nur noch ihre Lust. Die Lust auf ihn.
„Nimm die Sonnenbrille ab", befahl sie, als sie ihren Kittel auf den Stuhl neben sich fallen ließ. Sie schob den Stuhl beiseite, die Rollen machten ein kratzendes Geräusch auf dem Metallboden. Dann ging sie rückwärts, bis ihr Hintern gegen den Schreibtisch stieß. Auffordernd sah sie ihn an. Seine Kiefer pressten sich aufeinander, dann griff Wesker nach seiner Brille und nahm sie ab. Ohne den Blick von ihr zu lassen, faltete er die Bügel und steckte sie in seinen Kragen. Zufrieden lächelte Joanna schief und griff an den Gürtel ihrer khaki farbenen Stoffhose. Dann überlegte sie es sich anders und grinste noch breiter.
„Zeig mal, was du kannst."
Wesker verstand sofort. Seine Lippen zuckten, er überwand die Distanz zwischen ihnen, packte Gürtel samt Hose und mit seinen übermenschlichen Kräften riss er ihr die Kleidung vom Unterleib. Joanna stöhnte erregt auf, was Wesker verrückt machte. Achtlos ließ er die Fetzen in seiner Hand zu Boden fallen. Entschlossen wirbelte er sie herum und presste ihren Oberkörper unsanft mit seiner Hand auf den Schreibtisch. Einen Moment genoss er die Kontrolle über sie und ließ seinen Blick über ihren Körper gleiten. Von dem flammend roten Haar über ihren schmalen Rücken und die runden Hüften über die verführerische Wölbung ihres apfelförmigen Hinterns. Ehe er sich zurückhalten konnte, strich die freie Hand über ihre linke Backe. Ihre Haut erzitterte unter seiner beinahe zärtlichen Berührung und er fühlte in ihrem Rücken, wie sie überrascht den Kopf drehte. Sein Blick flog hoch und er sah Joannas ungläubigen Blick. Augenblicklich hielt seine Hand inne und ihm wurde bewusst, was er tat. Da war etwas in ihren Augen, dass ihm Angst machte...
Wesker biss die Zähne zusammen und griff fest zwischen Joannas Beine. Diese zuckte zusammen und stöhnte auf. Er hatte sich wieder unter Kontrolle und quälte sie ein bisschen, rieb das Leder seiner Handschuhe an dem Stoff ihres dunkelgrünen Höschens und drückte mit dem Mittelfinger auf ihr empfindliches Fleisch.
„Albert...", keuchte Joanna und ihr Po bewegte sich unkontrolliert hin und her, „...nicht so fest!"
Wesker kicherte nur und beugte sich vor, seine Lippen dicht an ihrem Ohr.
„Tut es weh?", fragte er schnurrend und verstärkte den Druck auf ihre Scham. Joanna stöhnte und biss sich auf die Lippen. Sie nickte. Er grinste zufrieden und lockerte seinen Griff.
„Ich will dich berühren", hörte er Joanna flüstern.
„Nein", erwiderte Wesker bestimmt und richtete sich auf.
Joanna hörte, wie sich der Reißverschluss öffnete und hielt gespannt den Atem an. Ihre Schenkel zuckten leicht, als sie das kalte Leder fühlte, das den Stoff über ihrer Scham beiseite schob. Kaum war sie entblößt, drängte sich Weskers glattes, hartes Fleisch zwischen ihre Lippen und Joanna stöhnte auf. Er drang langsam mit der Spitze in sie ein, ehe er seine Länge ganz in sie hinein rammte. Mit tiefen Stößen bewegte er sich in ihr und brachte sie schnell zum Wimmern. Sie krallte sich an der Tischkante fest und wand sich unter seinem festen Griff. Sie drückte den Rücken durch, um sich noch weiter für ihn zu öffnen und ihn tiefer in sich aufzunehmen. Wesker grunzte und erhöhte das Tempo, krallte sich mit der freien Hand in ihre linke Hüfte und zog sie seinen Stößen entgegen. Joanna spürte ihn in sich wachsen und seine tiefen, harten Stöße brachten sie immer näher zu ihrem Höhepunkt.
„Albert...", hauchte sie und wünschte, sie könnte ihn an sich ziehen, seinen Körper spüren.
Ihre Stimme klang in Weskers Kopf nach und sein Herz zog sich zusammen. Wütend knurrte er auf und stieß härter und schneller zu.
„Hör nicht auf...bitte hör nicht auf...", wimmerte sie und legte den Kopf auf den Tisch. Wesker fühlte, wie sie sich immer fester um ihn schlang. Sie war dem Höhepunkt nahe und nahm ihn mit sich. Da fiel ihm ein unangenehmes Hindernis ein, das ihm letztes mal schon den Spaß verdorben hatte. Er knurrte laut, stoppte seine Bewegungen und beugte sich einmal mehr zu ihr hinunter, sein Gesicht nahe an ihrem.
„Wie stehen die Chancen, dass du dir mit der letzten Versorgungslieferung Verhütung bestellt hast?"
Joanna lächelte und sah ihn an. Seine roten Augen glühten und ein Schauer der Erregung lief ihr über den Rücken.
„Ich ovuliere nicht", flüsterte sie lächelnd.
Wesker grinste auf sie hinab. Sie hatte sich also auch getestet. Als hätte sie damit gerechnet, dass sich ihre Begegnung auf der Plattform wiederholte. Kleines Luder...
Er richtete sich auf und bewegte sich wieder in ihr, was sie mit einem lustvollen Stöhnen kommentierte.
Sie brauchte nicht mehr lange, dann bäumte sie sich auf und ihr Körper zuckte unkontrolliert zusammen. Wesker beobachtete sie dabei, spürte ihre Zuckungen und kam ebenfalls zum Höhepunkt. Für beide war es ein herrliches Gefühl, sich in ihr zu entleeren.
Wesker brach auf ihr zusammen und sein schwerer Atem blies gegen ihr Ohr. Die Augen geschlossen, ließ er seine behandschuhten Finger zwischen ihre gleiten. Joanna öffnete die Augen und sah hoch. Ihr Gefühl hatte sie nicht getäuscht, seine Hand lag auf ihrer, die Finger mit ihren verflochten. Das Herz in ihrer Brust flatterte und Zärtlichkeit lag in ihrem Blick, als sie Weskers Gesicht aus dieser Nähe betrachtete. Die Augen waren geschlossen, seine Nasenflügel zuckten und seine Lippen waren leicht geöffnet. Was hätte sie darum gegeben, seinen Kopf zu sich zu ziehen und ihn zu küssen...
Weskers Atem beruhigte sich wieder und er öffnete die Augen. Seine Teufelsaugen glimmten sanft und für einen Moment glaubte sie, dass sich ihre Zärtlichkeit in seinen Augen spiegelte. Er schloss den Mund, seine Kiefer mahlten aufeinander und sein Blick wanderte zu ihren Lippen. Einen Herzschlag lang dachte sie wirklich, er würde sie küssen. Warum war sie nur immer wieder so blauäugig in Bezug auf ihn?
Seine Augen verhärteten sich wieder und er richtete sich auf. Schweigend richteten sie ihre Kleidung – Joanna das, was von ihr übrig war – und standen sich anschließend gegenüber. Joanna fühlte sich nackt nur in Top und Slip. Doch sie war zu befriedigt, als dass sie sich daran gestört hätte.
„Viel besser dieses Mal", lobte sie ihn.
Sie wusste nicht, warum sie nicht einmal die Klappe halten konnte. Aber sie konnte sein Schweigen einfach nicht ertragen. Und sie hasste es, wenn er sie mit seiner emotionslosen Maske ansah. Dann hatte sie ihn lieber wütend.
Weskers Lippen zuckten, ob in Amusement oder Wut konnte sie nicht sagen. Er fischte die Sonnenbrille aus dem Kragen und setzte sie in einer fließenden Bewegung wieder auf. Dann machte er einen Schritt auf sie zu und umfasste ihr Kinn.
„Nächstes Mal wirst du schreien", versprach er in einem Ton, der ihr die Knie weich werden ließ.
Er hatte sie sprachlos gemacht. Zufrieden grinste er arrogant auf sie hinab, ließ sie los und ging ohne ein weiteres Wort.
Joannas Herz klopfte heftig und sie starrte auf die geschlossene Tür. Dann lächelte sie.
Nächstes Mal...
