Draco Malfoy:
Mmmmmhhhhh. Schnnnnnuuuuuuurrrrrrrrrrrrr. Ja weiter streicheln.
Moment. Wo bin ich eigentlich und was war passiert?
Das Letzte an was ich mich erinnerte war, dass ich Weasley das Gesicht richtig schön zerkratzt hatte.
Das hatte er aber auch so was von verdient. Schließlich hat er mich von Hermine weggezogen. HALT! Hermine? Es ist Granger verdammt! Aber der Kuss war der Hammer gewesen. Verdammter Weasley. Er kann froh sein, dass ich nur eine Katze war, sonst hätte er jetzt ganz andere Verletzungen als so ein paar Kratzer.
Aber wieder zurück zur eigentlichen Frage. Was war danach passiert und wo bin ich?
Während ich versuchte mir darüber klar zu werden, was passiert war, bemerkte ich, dass ich von irgendjemandem getragen und gestreichelt wurde. SCHNURR. Streicheln...
Wer auch immer das ist, er hat unglaublich tolle Hände. Mit trägen aber gleichmäßigen Bewegungen glitten die Hände immer von meinem Kopf bis zu Ende meines Rückens.
Ach verdammt... Egal was passiert war, Hauptsache die Hände streichelten weiter.
Ich will auch auf dem Bauch gestreichelt werden! Ich versuchte mich herum zudrehen, jedoch führte das dazu, dass die Hände mit den Liebkosungen aufhörten und wir uns schneller bewegten.
Durch die neue Position konnte ich nun einen Geruch wahrnehmen, den ich vorher nicht bemerkt hatte. Hermine!
Ich merkte wie mein Körper sich wieder veränderte. In dem Moment in dem ich meine Augen aufschlug, wurde ich fallen gelassen. Zum Glück (nun ja wenn man das Glück nennen konnte) war ich eine Katze und landete auf meinen vier Pfoten.
Doch ich werde bestimmt nicht hier unten bleiben. Ich richtete mich auf als ich merkte, dass ich meinen Körper wieder hatte.
Und siehe da. Ich hatte Recht gehabt. Es war Hermine gewesen die mich getragen hatte. Verdammt! Granger und nicht Hermine. Aber auch egal.
Sie soll mich endlich weiter streicheln! „Streichele weiter", sagte ich zu ihr und sah ihr tief in die Augen. „ Waaass..." kam es daraufhin nicht ziemlich schlau von der Schülersprecherin. „Streichele weiter!" sagte ich noch einmal, nachdem ich noch ein Stück näher zu ihr getreten war.
Na endlich! Sie hob ihre Hand und ließ sie in mein Haar wandern und begann wieder mit den Streicheleinheiten. SCHNNNNNNNNUUUUUUURRRRRRRRRRRR
JA genauso ist es gut. Aber verdammt, dass reicht noch nicht. Ich will noch ganz andere Dinge von dir, dachte ich mir. Ich will dich ganz langsam ausziehen und dich mit meiner rauen Zunge von oben bis unten liebkosen. Ich würde an deinem Hals anfangen und ganz langsam über deine Schultern weiter hinunter wandern. Bei deinen Brüsten könnte ich mich unendlich lang aufhalten. Jedoch würde ich auch noch tiefer gehen wollen. Erst dort würde ich wirklich meine Zunge einsetzten. Ich würde...
„Was genau geht hier vor sich?" fragte Madam Pomfrey, die anscheint gerade die Tür zum Krankenflügel geöffnet hatte. Gar nichts! Verdammt, durch die Unterbrechung hatte Granger (na geht doch) wieder mit dem streicheln aufgehört. Meinem düsteren Blick ignorierend, betrat Granger den Krankenflügel und ich weiß nicht warum aber ich musste ihr einfach folgen.
Nachdem die Tür hinter uns geschlossen wurde, begann Granger mit einem Bericht was im Unterricht alles passiert war. Ich hörte ihr nicht zu. Warum auch. Da ich bemerkt hatte das ich nackt war, hatte ich mir eine Decke um gewickelt, auch wenn ich die Blicke von Hermine auf mir sehr genossen hatte. Ich will dass sie mich verdammt nochmal wieder berührt. Egal wie! Ich dachte Madam Pomfrey hätte was gesagt, aber wie schon gesagt, es war mir egal. ICH WILL WIEDER GESTREICHELT WERDEN! Ich versuchte alles damit ich wieder ihre Hand auf mir spüren konnte. Ok. Einfach ihre Hand nehmen ging nicht, da sie sie immer wieder wegzog. Vielleicht wenn ich mich mehr an sie lehne.
„Verdammt Malfoy! Lass das endlich!" kam daraufhin von Granger.
Oh. Siehe da. Zumindest eine Reaktion. Aber sie machte immer noch nicht weiter. Also ich wette ich halte länger durch.
Wasss... Da kam eine Hand in mein Blickfeld und diese Hand wollte Hermine offensichtlich von mir trennen. NIEMALS! Ich packte mir Hermine und zog sie ganz fest an meinen Körper. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, sollte ich lieber noch ein bisschen Platz zwischen uns bringen. Diese Gedanken schossen mit einer unglaublichen Geschwindigkeit durch meinen Kopf.
Mein Körper gehorchte genauso schnell wie mein Gehirn. Ich sprang aus dem Stand, mit Hermine in meinen Armen, mindestens drei Meter in die entgegengesetzte Richtung von Madam Pomfrey.
Ich konnte nichts dagegen tun als dieses Wort aus meinem Mund kam, jedoch fühlte es sich einfach richtig an. „MEINS!"
Nachdem ich meinen ersten Schock überwunden hatte, wurde mir klar was ich da eigentlich gerade gesagt hatte. VERDAMMT. Wie komme ich eigentlich darauf Hermine als Meins zu bezeichnen. Verdammt. Granger und nicht Hermine.
Die sah mich übrigens auch an als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank. Nun gut bis zu einem gewissen Punkt konnte ich das nachvollziehen. „Mister Malfoy, bitte beruhigen Sie sich" sprach mich nun Madam Pomfrey an. Warum soll ich mich beruhigen. Ich bin ganz ruhig. Nun ja bis auf die Tatsache, dass ich nicht will das mich jemand von Hermine (verflucht ich gebe es auf) trennt. „Bitte Malfoy beruhige dich, du machst mir Angst" mischte sich nun auch Hermine ein. Du brauchst vor mir keine Angst zu haben. DU nicht! Warum hast du Angst? Da fiel mein Blick auf ein Fenster in dem ich mein Spiegelbild sah. OK. Jetzt wusste ich warum sie Angst hatten.
Ich sah aus wie eine Figur aus einem Horrorfilm. Nicht nur das ich Katzenohren hatte (die hektisch in alle Richtungen hin und her schnellten) meine Augen sahen auch noch aus wie die einer Katze. Jedoch leuchteten meine Augen in einem strahlenden Rot. Und zu allem Überfluss hatte ich noch meine Oberlippe so zurückgezogen, dass es aussah als würde ich fauchen. Verdammt!
Mein Blick glitt wieder zu Hermine in meinem Armen. Über die ganze Zeit hatte ich sie nicht losgelassen. „Du brauchst dich vor mir nicht fürchten. Ich würde dir nie etwas tun." Schon wieder wusste ich nicht warum ich das sagte, jedoch wusste ich das es richtig war. „In Ordnung." Hermine schien mir zu glauben, denn ihre Haltung lockerte sich etwas.
Als ich hörte das Madam Pomfrey sich wieder in unsere Nähe begab, knurrte ich sie an. Und wie ich Knurrte. Es hörte sich an als würde ein Tiger vor ihr stehen und kein Zauberer.
„Bleiben Sie wo Sie sind Madam Pomfrey. Ich glaube er will mich nur beschützen" sprach wieder dieses wundervolle Wesen in meinem Armen. Und wie ich sie beschützen werde. Vor jedem und allem wenn es sein musste.
„Malfoy sieh mich an." sprach Hermine mich nun direkt an. Nur widerwillig ließ ich Madam Pomfrey aus den Augen. Doch als ich Hermines Blick begegnete war das in Ordnung so, denn ihre Augen hatten auf einmal einen ganz anderen Ausdruck. Wenn ich es nicht besser wissen würde, hätte ich gesagt, dass es Freude oder gar Liebe war.
„Malfoy, was hältst du davon wenn wir uns hier auf das Bett setzten? Dann kannst du dich beruhigen. Madam Pomfrey wird auch nicht in unsere Nähe kommen. Also?" Während sie das sagte zog sie mich schon zu besagtem Bett. Ich konnte sie jedoch immer noch nicht loslassen, weswegen ich sie zu mir auf den Schoß zog und meine Arme um sie legte. Was mich jedoch überraschte war, dass sie von sich aus ihre Hand auf meinen Arm legte und begann mich zu streicheln. Ich schloss sie so fest in meine Arme wie es nur ging und schloss meine Augen.
Langsam beruhigte ich mich tatsächlich und mein Aussehen wurde wieder normal. Nun ja bis auf die nun ruhig anliegenden Ohren und den Schwanz (ich glaube die werde ich nicht mehr los).
Auf einmal wurde ich unendlich müde. Ich konnte mich immer weniger konzentrieren und letztendlich schlief ich ein. Ich merkte jedoch noch wie sich mein Körper wieder in den einer Katze verwandelte.
Was wohl passiert wenn Malfoy das nächste Mal aufwacht?
