Titel: Come to play – Lost and found
Teil: 3/mal sehen
Autor: Ayu
Email: VampiresLadygmx.de
Disclaimer: Harry Potter gehört J.K. Rowling und leider wird er auch nie mir gehören snif Das Moulin Rouge steht in Paris und ich hab keine Ahnung wem das Gehört oder was da so los ist'
Rating: R/PG-15 (?)
Pairing? x ?
Genre: Shônen-ai, Drama, Dark (?)
Warnungen: Shônen-ai,
Archiv: Animexx.de
Inhalt: Der Krieg ist vorbei und alles schein in Frieden zu leben, doch was passiert, wenn Draco Harry, der für tot gehalten wird, findet und feststellen muss, dass alles an das sie geglaubt hatten Lüge war? Dann wird sich das Blatt wenden und Licht und Dunkelheit werden sich ein weiteres Mal gegenüber stehen und die Karten werden neu gemischt.
Story ist noch nicht Beta gelesen!
Vielen Dank an Weide, die mich darauf hingewiesen hat, dass ich noch gar nicht geschrieben hatte, wo Draco arbeitete.
Kapitel 03 – It doesn't even matter
Butterfly blickte erschrocken auf, als ein ziemlich wütender Draco Malfoy den Raum betrat und geradewegs auf ihn zuging. Für einen Moment schossen viele Bilder durch den Kopf des Schwarzhaarigen und er befürchtete, dass Draco nun genauso wie einige der anderen Freier würde. Umso überraschter war er, als der blonde seine Hand sanft au seine Wange legte und ihn zu sich zog um ihn leidenschaftlich zu küssen. Butterfly wusste selber nicht warum, aber irgendwie fing sein Herz schneller an zu schlagen und er schloss die Augen. Er ließ sich vollkommen fallen, als er spürte, wie Draco ihn von seiner Kleidung befreite und seine Hände sanft über seinen Körper gleiten ließ und vor allem den verletzten Stellen viel Aufmerksamkeit schenkte.
Der Schwarzhaarige war sich sicher, sich noch nie so entspannt und befreit bei seiner Arbeit gefühlt zu haben und schnurrte und stöhnte immer wieder leise. Am Anfang hatte er noch versucht selber auch etwas zu tun, als dies war von Draco direkt abgeschüttelt worden. Also ließ Butterfly sich einfach fallen und genoss die Zärtlichkeiten, die ihm geschenkt wurden, denn immerhin hatte er nur selten das Vergnügen so etwas erleben zu dürften.
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Entspannt lag Butterfly auf dem Bett und schnurrte leise, als Draco ihm durch die Haare strich. Mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht schmiegte er sich etwas näher an ihn und vergaß in diesem Moment sogar wo er sich gerade befand und was er hier eigentlich tat. Alles was für ihn momentan zählte war das leichte Herzklopfen und das Gefühl von Geborgenheit, dass sich in ihm ausgebreitet hatte. In diesem Moment hatte er das Gefühl einfach nur er selbst sein zu können.
Draco betrachtete den Schwarzhaarigen ausgiebig und lächelte erfreut, als er merkte, wie zufrieden dieser schien. Trotz allem wollte er versuchen ihm die Fragen zu stellen, die ihm so sehr auf der Seele brannten und er hoffte, dass er dieses Mal eine Antwort erhalten würde.
„Butterfly?" fragte er vorsichtig und wartete die Antwort des Dunkelhaarigen ab.
„Mhm?" nuschelte dieser nur und ließ seine Augen geschlossen.
„ich weiß, ich nerve dich vermutlich damit, aber… Was ist mit dir passiert?" fragte der Blonde leise und sah den Anderen an.
Butterfly seufzte leise und schüttelte den Kopf. Vorsichtig löste er sich von dem jungen Malfoy und musterte ihn kurz. Erst wollte er wieder gar nichts sagen, doch dann entschied er sich ihm einen winzigen Teil seines Wunsches nach Wissen zu erfüllen.
Erneut seufzend krabbelte er aus dem bett und zog sich an.
„Also gut… Ich werde dir deine Antwort geben. Aber erwarte nicht zu viel. Ich will weder wirklich darüber reden, noch daran denken und somit ist alles was ich dir sagen kann und will, dass ich sicher nicht freiwillig hier hingekommen bin und mir das alles antue."
„Und warum machst du es dann?" Auch Draco hatte sich mittlerweile wieder angezogen und musterte ihn fragend.
„Ich habe keine Andere Wahl" erwiderte der Schwarzhaarige kurz angebunden. Schnell flocht er sich seine Haare und funkelte Draco dann an. „Und jetzt ist Schluss mit der Fragestunde. Ich würde sagen, dass du deine Sachen schnappst und schnellstmöglichst verschwindest."
Seufzend stieg Draco aus dem Bett.
„Eine Frage habe ich allerdings noch… Warum nennst du dich Butterfly?"
Butterfly verdrehte leicht die Augen und murmelte ein paar Worte. Dann zog er die rechte Seite seiner Hotpants über seiner Hüfte und entblößte ein wunderschönes Schmetterlingstatoo. Vollkommen erstaunt ging Draco auf ihn zu und ließ seine Finger leicht über das Tatoo gleiten.
„Bevor du fragst… Das Tatoo wird normalerweise von einem Zauber versteckt, da ich wirklich keine Lust hab, dass da auch noch ständig jemand dran hängt. Und zu dem Namen… Den hab ich von Chef bekommen, nachdem er das Tatoo gesehen hat. War's das jetzt?"
Der Blonde nickte ergeben und seufzte leise. „Gut… ich gehe." murmelt er leise und legte das Geld hin. „Aber ich komme wieder." Schloss er noch ab, als er zur Tür ging.
„Bis morgen dann…"
Er warf dem Schwarzhaarigen noch einen letzten Blick zu, ehe er verschwand.
Butterfly atmete noch einmal tief durch, nahm das Geld und das Geld, was er von Al bekommen hatte und machte sich auf dem Weg zu Chef, der ihn sprechen wollte.
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Der schwarzhaarige junge Mann atmete noch einmal tief durch, ehe er Chefs Büro betrat. Es wunderte ihn schon fast, dass er ganz alleine hier war und nicht noch jemanden dabei hatte, denn so wie er vorhin geklungen hatte, hatte er gedacht, dass mindestens noch eine andere Person im Büro sein würde.
„Setzt dich bitte" meinte Chef mit sanfter Stimme, die Butterfly ziemlich irritierte. Er setzte sich und legte erst einmal das Geld auf den Tisch.
„Meine Heutigen Einnahmen" kommentierte er nur und seufzte leise.
„Behalt es… Ich will, dass du das Geld, was du bekommst ab sofort behältst."
Nun war der Jüngere vollends verwirrt.
„Warum? Was ist los?"
„Hat Al mit dir gesprochen?"
„Al?" fragte Butterfly verwirrt. „Worüber soll er mit mir gesprochen haben?"
„Darüber, dass er dich hier rausholen will und dich am Liebsten sofort mitnehmen würde…"
Nun war der Schwarzhaarige vollkommen sprachlos und starrte Chef einfach nur an.
„Ich würde dich gehen lassen. Das will ich dich nur wissen lassen, ich halte dich hier nicht. Wenn du gehen willst, dann kannst du das jeder Zeit tun."
„W..was? Was soll das? Warum auf einmal?"
Butterfly sprang auf und begann auf und ab zu laufen.
„Die ganze Zeit, die ich hier war, habe ich alles getan, was man von mir wollte. Ihr habt mich zu einer Hure gemacht und mich ausgenutzt. Ich bin geschlagen, vergewaltigt und bedroht worden. Und nun wird mir gesagt, ich kann hier weg? Wohin soll ich denn jetzt noch gehen? Ich hab dieses Bordell in der ganzen Zeit kein einziges Mal verlassen…. Wie lange bin ich jetzt hier? 4, 5 Jahre? Und jetzt soll ich hier raus gehen und ein normales Leben führen oder was? Erklär mir bitte, wie das gehen soll! Wie?" rief der Schwarzhaarige aufgebracht und starte seinen Chef an.
„Reg dich bitte nicht so auf, Kleines…. Das ist nicht gut für dich…"
„Nicht gut für mich?" schrie Butterfly schon fast. „Als ob das jetzt noch was ausmachen würde."
Dann nahm er das Geld wieder an sich und stürmte aus dem Raum in sein Zimmer. Er musste nun dringend nachdenken.
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Draco hatte die ganze Nacht ziemlich schlecht geschlafen und war tief in Gedanken, als er sich auf den Weg zur Arbeit machte. Er war sehr früh dran, da er schon um kurz vor fünf nicht mehr schlafen konnte und sich daher schon gegen halb 6 die Wohnung verlassen hatte. So kam es auch, dass er durch die vollkommen leblose Winkelgasse wanderte und an die erste Begegnung mit Harry dachte. Ihr Anfang war alles andere als gut gewesen und auch ihre zweite Begegnung im Hogwartsexpress war nicht besser gewesen und so hatten sie sich gehasst. Und nun musste er feststellen, dass er sich in den Anderen verliebt hatte. Allerdings verstand er ihn nun einfach nicht mehr.
Er wollte wissen, was mit ihm war, wie er dort gelandet war, wie er ihm helfen konnte. Und vor allem, wie er ihn glücklich machen konnte.
Seufzend betrat der Blonde Gringrotts und ging an den Kobolden vorbei um sich auf dem Weg zu seinem Schreibtisch in einem der oberen Stockwerke zu machen.
Oben angekommen ignorierte der den Papierstapel auf seinem Schreibtisch und kümmerte sich lieber darum herauszufinden, was mit Harrys Sachen passiert war. Es hatte schon seine Vorteile bei der Bank zu Arbeiten und er war fest entschlossen dem so zerbrechlich wirkenden Jungen aus seiner Lage zu helfen.
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Butterfly war fast den ganzen Tag nicht aus seinem Zimmer gekommen und Chef hatte angeordnet ihn in Ruhe zu lassen. Erst gegen Abend, hatte der Schwarzhaarige sich so weit beruhigt, dass er das Gefühl hatte, dass er sich langsam wieder unter Leute mischen konnte.
Er war einfach noch viel zu geladen um sich wirklich zu entspannen und so beschloss er sich mit seiner Arbeit abzulenken. Schnell sprang er unter die Dusche, machte seine Haare fertig und zog sich um. Zufrieden sah er an sich herunter und ging dann zur Tür um sein Zimmer zu verlassen. Gerade als er sie öffnete, entdeckte er Mya, eines der Mädchen hier, die scheinbar ebenfalls auf dem Weg nach unten war.
„Butterfly" rief sie erfreut. „Geht es dir besser?"
„Ja.. danke" lächelte der Schwarzhaarige und fand sich kurz darauf, in einer festen Umarmung wieder. Gutmütig lachend erwiderte er sie.
„Mya, du erdrückst mich" kicherte er leise, als es ihm schwer fiel zu atmen und die rothaarige Frau löste sich von ihm und sah ihn entschuldigend an.
„Sorry… ich hab mich nur so gefreut. Ich hab mir wirklich sorgen um dich gemacht, als du gestern aus Chefs Büro gestürmt bist und er dann auch noch meinte, dass wir dich besser in Ruhe lassen sollen. Du kannst mir doch nicht so eine Angst machen" ereiferte sie sich und sah Butterfly böse an. Dieser kicherte nur und lächelte dann.
„Danke. Aber mir geht es gut, wirklich. Ich weiß gar nicht, warum ihr euch alle so aufregt. Es ist schließlich nicht so, als würde ich gleich tot umfallen."
Für einen Moment lag ein gequälter Ausdruck auf Myas Gesicht, der Butterfly doch sehr verwirrte. Sie umarmte ihn wieder und lächelte sanft. „Nein… tot umfallen wirst du sicher nicht so schnell"
Verwirrt nickte er und löste sich dann leicht von ihr, als er wieder das Gefühl hatte, nicht richtig Luft zu bekommen.
„Dann lass uns mal nach unten gehen" meinte er leicht lächelnd und Mya nickte zustimmend.
Sich leise unterhaltend gingen die Beiden die Treppe herunter und sahen sich schon mal im Hauptraum um, wo einige Freier herumsaßen. Butterfly wusste aber, dass Draco heute Abend wieder kommen würde. Daher würde er wohl kaum Zeit haben sich noch um andere Freier zu kümmern. Als er sich umsah, hatte er auf einmal das Gefühl, dass die Farben vor seinen Armen verschwammen und ihm wurde leicht schwindelig. Der Dunkelhaarige hielt sich am Treppengeländer fest und versuchte tief durchzuatmen. Dich sein Atem ging immer schwerer und er hatte das Gefühl einfach keine Luft mehr zu bekommen. Schweiß lag auf seiner Stirn und er zitterte leicht. Aus den Augenwinkeln konnte Butterfly erkennen, dass Mya stehen geblieben war und ihn besorgt ansah. Sie schien ihn angesprochen zu haben, doch er konnte nicht verstehen, was sie sagte. Gerade, als er sie fragen wollte, was sie gesagt hatte, begann sich alles um ihn herum zu drehen, ehe er bewusstlos zusammen brach.
Mya schrie erschrocken auf, als Butterfly fast die Treppe herunterstürzte. Sie hatte es gerade noch geschafft ihn festzuhalten und war mir ihm einige Stufen heruntergerutscht. Ihr Knöchel tat furchtbar weh, doch sie achtete jetzt nicht auf sich selbst, wichtiger war, was mit Butterfly war.
Chef war sofort da und ließ einen Arzt rufen. Weder sie noch Chef bemerkten Draco, der wie erstarrt am Eingang stand und auf Butterfly nieder sah.
Ende Kapitel 03
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