Anmerkung: Nicht gebetat!
Auf Iowei war es diesen Morgen ruhig, da der General seinen Truppen am für heute freigegeben hatte, zu mindestens fast allen und diese nutzen dies auch aus um auszuschlafen, da dies selten ging.
In Besprechungsraum, saßen in des General Heine, Major Mars und Hauptmann Werner Elser von den Fernmeldern zusammen und besprachen ihren heutigen Auftrag.
„… werden wir in weniger als fünf Stunden dort eintreffen, also etwa gegen fünfzehnhundert, wenn wir pünktlich losfahren." Sprach Elser und legte seine Mappe mit Informationen auf den Tisch vor sich.
„Danke Hauptmann. Major während der Hauptmann und sein Team die Funkantennen Austauschen werden sie ihnen Deckung geben und die nähere Umgebung um den Turm herum auskundschaften. Wenn der Tausch durchgeführt wurde geben sie mir bescheid und machen sich auf den Rückweg Hauptmann Elser. Major Mars, sie bleiben dort und sichern den Turm bis Morgen, bis die Pioniere Eintreffen. Die werden den Rest machen. Wenn sie keine weiteren Fragen mehr haben gehen sie zu ihren Teams und bereiten sich vor. Treffen um Nullneundreißig, Abfahrt Punkt zehnhundert. Wegtreten."
Die beiden Offiziere standen auf, salutierten ihrem Vorgesetzten und verließen den Raum, da sie noch ihre Teams wecken mussten.
„Wir sehen uns dann in zwo Stunden Alex." Meinte Elser und machte sich auf den Weg zu seinem Team.
„Ja Ja, Werner." Antwortete Alex gähnte noch einmal herzhaft und machte sich dann auch auf den Weg sein Team suchen.
Dieses hatte er schon geweckt, als er sich auf den Weg zu Heine gemachte hatte, denn er wusste das Sie länger brauchen würden bis alle wach waren.
So verwunderte es ihn als er sein Team die Kantine betreten sah. Schnellen Schrittes machte er sich auch auf den weg und trat durch die Doppel Türen der Kantine und stellte sich in die unerwarteter Weise lange Schlange an der Frühstücksausgabe.
„Moin Moin." Begrüßte er sein Team als er sich mit seinem Tablet zu ihnen an den Tisch setzte.
Zur Antwort bekam er allerdings nicht mehr als murren von seinem Team.
„Hey, ihr wusstet, das wir heute rausmüssen. Ich habe nicht um sonst gesagt geht früh schlafen, aber wie ich euch hier sehe hätte ich es doch eher befehlen sollen." Meinte er nur und nahm einen Schluck seines Kaffees.
Keiner wollte auch nur was sagen und versteckten sich hinter ihrem Frühstück, so frühstückten sie in Schweigen.
„Müller, Pole ihr beiden geht, wenn ihr hier fertig seid zum Koch, ich bat ihn gestern uns ein paar Care-Pakete zumachen, ein paar Brote und so. Holt sie und wir treffen uns am Fuhrpark, damit wir sie verpacken können. Spinofa, Phillips sie beide gehen und holen die Rücksäcke von jeden und bringen sie ebenfalls zum Fuhrpark. Dietrich, sie kommen mit mir. Treffen 0845."
Mit diesen Befehlen löste sich das Team nach dem Frühstück auf und ging ihren Aufgaben nach.
Dietrich und der Alex unterdessen machten sich auf dem Weg in das Lager der Basis.
„Dietrich, suchen sie den Lagermeister. Ich habe ihm gesagt, was wir alles brauchen würden für heute und er wollte es auf einer Palette zusammensuchen. Ich muss noch ein paar Sachen holen die mir noch eingefallen sind."
Zwanzig Minuten später hatte Rebecca den Lagermeister gefunden und zusammen hatten sie die Palette zum Verladebereich gebracht. Alex hatte unterdessen noch die Gesuchten Kleinigkeiten zusammengesucht und hatte sie austragen lassen.
„Wir kommen direkt wieder her, um alles zu verladen. Müssen nur kurz die Wölfe holen." Meinte Alex zum Lagermeister ging mit Rebecca von dannen um die Fahrzeuge zu holen.
Die beiden kamen kurz darauf mit dem Rest von ODA-1 und den beiden Wölfen wieder, jeder mit einem Anhänger mit Plane hinter sich.
Schnell hatte sie alles für die zwei Tage dauernde Mission verladen und machten sich auf den Weg um sich mit Elser zu treffen der auch schon auf sie wartete.
Kurz darauf rollten zwei Unimogs, einer mit einem Tankhänger, der andere mit einer neuen Antenne und zwei weitere Wölfe auf den Platz und stellten sich neben die beiden Fahrzeuge von ODA-1.
Aus einem der beiden Unimogs Steige Hauptmann Elser aus und kam auf Alex zu und legte die Hände gegen den oberen Türrahmen des Wolfs.
„Major, haben sie vorleiben wie wir fahren sollen?" wollte er von Alex wissen und winkte einen weiblichen Feldwebel zu ihnen herüber.
„Ich würde sagen, Standard Konvoi 70 Meter Platz. Ein Wolf als Späher 400 Meter vorweg, einen am Schluss." Überlegte Alex und teilte es allen mit."
„Sie fahren vor?" wollte Elser von Alex wissen.
„Hauptmann Müller wird die Vorhut bilden. Ich würde gerne als letzter Fahren. Auch müssten wir den Hänger von Müller bei ihnen mit einbinden, dann kann er etwas schneller Agieren."
„Einverstanden. Sagen sie, wenn sie Abfahren wollen."
„Ich würde sagen, in zwanzig, dreißig Minuten, dann sind wir immer noch gut dreißig vor der Zeit.
Der Konvoi bahnte sich schon seit zwei Stunden seinen Weg durch das Gebiet, das sie zum Funkturm auf einer kleinen Anhöhe bringen würde, als es anfing leicht zu regnen, obwohl die Sonne schien.
„Hauptmann, wir sollten das Tempo etwas drosseln, ich traue dem Boden hier nicht und Mein Unimog hat den Tank hinten dran." Funkte die Fahrerin der zweiten Unimogs, als dieser immer mal wieder auf dem durch den Regen leicht matschigen Boden, rutschte.
„Einverstanden Feldwebel." Kam als Antwort über Funk und der Konvoi verlangsamte seine Geschwindigkeit.
„Schon besser." Meinte ihr Beifahrer.
Sie fuhren eine weitere Stunde als sie an einen Bachlauf kamen, dem sie ab diesem Punkt folgen mussten.
„Müller, wie sieht es bei ihnen da vorne aus? Ist hier genug Platz für die Fahrzeuge damit wir rasten können?" wollte Spinofa wissen.
„Ja Frau Major. Wir können hier die Fahrzeuge sicher abstellen, der Bach führt nicht viel Wasser." Antwortete Thomas.
„Einverstanden. Meine Fahrer können eine Pause gut vertragen." Schaltete sich nun auch Elser ein.
„Mittagspause befahl." Alex allen über Funk, während der Konvoi langsamer wurde.
Während alle anderen sich bei einem der Unimogs getroffen hatte und zu Mittag aßen, standen Alex und Thomas zusammen an einem Wolf und brüteten über einer Karte die das Gebiet um den Funkturm zeigte.
„Was ich immer noch nicht verstehen kann ist, warum der Turm so weit weg vom Feldlager aufgebaut wurde." Meinte Thomas während er sich die Karte ansah.
„Hat irgendwas mit der Verbindung zum Satelliten zu tun, den wir zum Funken mit den Frachtschiffen nutzen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat es was mit der Höhe zu tun, glaube 5000m über Normal Null oder so." antwortete Alex, bevor er sich einen Bissen von seinem Brot gönnte.
„Ah ja." Mein Thomas nur und deutete auf eine Stelle auf der Karte.
„Bis hier sind die Drohen geflogen und wir haben noch Bildmaterial für etwa 3 Kilometer weiter in diese Richtung. Ich würde vorschlagen, wenn der Turm steht und die Pios ihn gesichert haben, fahren wir dort hin weiter." Fuhr Thomas fort und Alex hörte ihm zu.
„In Ordnung, aber nicht mehr als 50, wenn überhaupt. Ich kann mir nicht vorstellen, das wir dort neues entdecken können. Den Bildern zufolge wird der Wald dort immer Lichter und geht vermutlich in eine Art Steppe über. Das einzige was wir dort finden könnten wäre ein Testgelände für die CH-53 GS-R und den neuen Tornado, falls sie die Mängel endlich ausbügeln können." Kam es von Alex.
„Die kommen wirklich? Ich dachte das währen nur Gerüchte."
„Nein, Magdeburg hat die Daten der Amis genommen und statt eines komplett neuen Jägers einfach etwas Bestehendes umgebaut. Wenn alles gut geht bekommen wir die ersten Prototypen zum Testen in den nächsten zwei Monaten. Die Daten sind schon auf unseren Servern hier."
„Dann ist ja klar warum wir den Planeten erkunden sollen anstand einen anderen Planeten."
„Sei froh drüber. ODA-12 ist auf einer Mission einen Goa´uld auszuschalten, der frühestens in einer Woche auf dem Planeten ist…"
Weitere zweieinhalb Stunden später kam der Konvoi endlich an seinem Ziel an und was sie sahen verwunderte sich ein wenig.
Auf dem Sender saß ein Schwarm einheimischer Vögel, als ob er ein Baum währ. Nur waren diese Vögel fast zwei Meter groß.
„Na prima, keine Wunder da das Ding immer wieder Aussetzer hat." Meinte Elser zu seinem Beifahrer.
„Funken sie an Lager, das die Pioniere am besten schnellstmöglich kommen und das sie Schweißgeräte und genug Nägel mittbringen sollen. Wenn sie das gemacht haben kommen sie zu Mir." Befahl er ihm und Steig aus dem Unimog aus und sah noch wie ODA-1 bis auf den Major die Umgebung sicherten.
Elser ging schnellen Schrittes auf den Major zu um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprächen.
„Major." Meinte Elser als er Alex erreichte.
„Hauptmann." Bekamen er als Antwort zurück.
„Sir, ich würde vorschlagen, wir setzen den gesamten Turm um. Er steht jetzt sehr nah am Rand der Lichtung. Ich würde vorschlagen wir stellen ihn genau in der Mitte auf, so kann die hiesige Tierwelt ihn schon mal nicht mehr mit den Bäumen verwechseln und Pionieren können, wenn sie kommen den Turm besser gegen am Boden lebende Tiere Schützen.
Vierundzwanzig Stunden später hatten die kleine Gruppe von Soldaten den Turm umgesetzt und mit verbessertem Schutz ausgestattet. So hatten die Pioniere einen elektrischen Zaun um den gesamten Komplex, bestehen aus Sender, Tank und Generator bezogen. Auch hatten sie NATO Draht um alles gezogen, falls doch ein Tier den Zaun durchbrechen sollte.
Während die Pioniere und die Fernmelder sich wieder auf den Weg zum Feldlager gemacht hatten war ODA-1 auf der am Vortag besprochenen Route.
Thomas, Rebecca und Manuel fuhren in ihrem Wolf vor den anderen drei Mitgliedern des Teams da die Bäume in diesem Waldstück sehr nah bei einander standen und es dadurch einfach zu Eng war das beide Fahrzeuge nebeneinander herfahren konnten.
„Bei der nächsten Pause werden wir wechseln." Meinte Manuel der seitdem sie losgefahren waren am Steuer saß.
„Der Jüngste wird fahren." Meinte Rebecca nur und grinste Manuel an.
„Jaja, nur weil sie von der Luftwaffe sind Frau Oberfähnrich Dietrich." Bekam sie als Antwort.
„Benehmt euch Kinder oder muss der Papa ein Machtwort sprechen?" mischte sich Thomas in diesen Freundschaftlichen Wortwechsel ein.
„Nein." Kam es von den beiden gleichzeitig.
„Dann ist ja gut, aber wir werden Wechseln. Ente." Beendete Thomas den Wortwechsel.
„Hört mal, wenn wir eine Lichtung Finden, die großgenug ist, werden wir dort unser Nachtlager aufschlagen. Wir sind heute Weitgenug gefahren. Bis dahin keine weitere Pause mehr." Meldete sich Alex überfunkt, was Rebecca dazu brachte Manuel die Zunge Rauszustrecken, was dieser erwiderte.
„Verstanden Chef." Antwortete Thomas für seinen Trupp.
Nach weiteren 50 Minuten fahrt fanden sie eine Lichtung, die großgenug war für ihre Fahrzeuge war.
„Stellt die Fahrzeuge in einem U auf und Spannt eine Plane zwischen ihnen auf und nutzt sie als Zelt. Und wenn es geht würde ich gerne drunter stehen können. Nicht so wie auf P3X-901. Wenn ihr fertig seid, gehen Laura und Cindy die Patrouille um das Lager." Befahl Alex.
Nach 30 Minuten Stand das Zelt und die beiden Frauen machten sich auf den Weg.
Während sich Manuel und Rebecca um das Essen für den Abend kümmerten standen Alex und Thomas erneut über der Landkarte.
„Laut den Kilometerzählern haben wir heute fast 200Km geschafft. Grob geschätzt sind wir jetzt in einem 60Km Radius um die Antenne, etwa 5-10Km bevor das Gelände nur noch Steppe ist." Meinte Thomas.
„Die müsste etwa daliegen." Fügte er noch hinzu und zeigte hinter sich.
„Kommt hin." Meinte Alex.
„Ich würde sagen, wir fahren noch bis zu der Erhebung die wir gesehen haben. Ich denke das sind noch mal etwa 50Km die wir morgen fahren müssten. Dort starten wir drei Drohnen, die Bilder machen sollen, bevor dann am nächsten Tag wieder zur Basis Fahren." Fuhr Alex fort.
„Klingt gut. Ich würde aber vorschlagen, dass wir einen Tag später losfahren. Ist ja nicht so das wir vermisst werden. So können wir mal kurz Durchatmen." Sagte Thomas nach dem er einen Schluck aus seiner Feldflasche genommen hatte.
„Verpflegung haben wir ja genug und notfalls schießen wir uns was." Fügte er nicht hinzu.
„Ich werde es mir überlegen." Kam es nachdenklich von Alex.
Die beiden Männer sahen sich noch etwas die Karte an und bekamen so nicht mit wie die Beiden Frauen von der Patrouille wiederkamen.
Erst als Rebecca sie zum Essenrief sahen sie die beiden.
„Ja Herr General, wir sind auf dem Weg zu einer Erhebung. Von Dort wollen wir die Drohnen Losschicken, damit sie Bilder machen können. Ich denke wir sind in spätestens vier Tagen wieder in im Stützpunkt." Kam die Stimme von Alex über Funk.
„Danke für die Info Major. Wir sehen uns dann, wenn sie wieder hier sind zur Nachbesprechung. Heine Aus." Meinte General Heine, bevor er das Headset abnahm und dem Funker wiedergab.
„Weiter machen." Befahl der General, bevor er den Funkcontainer verließ und sich auf den Weg zur Messe machte.
Dort angekommen setzte er sich zu Colonel Deprie seinem XO und Oberstleutnant Grießen seinem Versorgungsoffizier.
„Guten Morgen meine Herren." Begrüßte er die beiden Männer.
„Guten Morgen Herr General."
„Ich würde Gerne Projekt Ch-53 GS-R besprechen…
„Menschenskinder, das war aber eine Tortur." Kam es von Manuel, der sich den unteren Rücken rieb.
„Heulen sie nicht rum Herr Stabsunteroffizier, wir müssen den Weg auch wieder zurück." meinte Thomas nur trocken.
Manuel erwiderte auf diese Aussagen nichts mehr, sondern nahm sich sein G36 aus der Halterung des Wolfes und ging die wenigen Schritte zu Cindy hinüber.
„komm mit, wir sehen uns mal um. Der Hauptmann hat dies eben Befohlen."
Es dauerte auch nicht Lange bis der Rest von ODA-1 ihr Lager aufgeschlagen und die Drohnen Starter Aufgestellt hatten und die erste LUNA Drohen für den Start bereitgemacht hatten.
„Dietrich, fliegen sie die Drohne auf 3000 über Boden und schalten sie dann den Autopiloten ein, damit die Muster 5X3 Abfliegen kann. Bis Morgenfrüh dürfte sie dann genug Bilder gemacht haben. Laura und Thomas, ihr habt die zweite Wache am Bildschirm. Stufts, sie und unsere Nette OSG die Dritte. Bis dahin kann sich jeder das machen was er will, nur nicht so weit weg vom Lager."
„Ich will ODA-2 bis 5 sowie SEK 1, 5 und 10, Pioniere von Trupp 1 und ein Santrupp in 30 Minuten auf dem Landeplatz stehen. Wir fliegen mit den beiden Frachtschiffen zu ODA-1, müssen dann zwar öfters fliegen, aber besser als mehrere Stunden mit Fahrzeugen zu fahren." Befahl Heine seinem Adjutanten, der sich dran machte die Befehle weiterzuleiten.
General Heine sah seinem Adjutanten noch hinter her, bevor er sich auf den Weg in seinen Container machte um sich umzuziehen und seine Sachen zu Packen.
So schaffte er es sich nach 15 Minuten und die Reihe derer ein zu ordnen, die vor der Waffenkammer standen um ihre Waffen ausgehändigt zu bekommen.
Als er an der Reihe war sah der Diensthabende ihn nur verwundert an und fragte ihn, welche Waffe er haben wolle.
„Geben sie mir eine P8 und sechs Zusatzmagazine und drei DM51." Antwortete er und bekam darauf die Gewünschten Sachen.
Mit geübten Griffen Kontrollierte er die Pistole und steckte sie in sein Hüfthalfter, bevor er die restlichen Magazine und Granaten in den Taschen seiner Koppel verschwinden ließ.
Schnellen Schrittes verließ er die Waffenkammer und setzte sich in den davorstehenden Humvee und ließ sich zum Flugfeld fahren, wo zwei der gestohlenen Frachtschiffe standen, die die Basis mit Material von der Erde versorgten.
„General Heine!" rief Colonel Perrin den General zu sich, als dieser den Humvee verließ.
„Colonel." Begrüßte der General seinen Stellvertreter mit Handschlag was dieser mit einem kurzen Nicken erwiderte.
„Was erwartet uns bei ODA-1?" wollte Perrin wissen, als er zusammen mit seinem Team ODA-2 und dem General in das erste Frachtschiff einstieg.
„ODA-1 hat bei Luftaufnahmen eine Absturzstelle eines Raumschiffes entdeckt und bevor sie fragen warum wir es nicht entdeckt haben, das Schiff ist teilweiße mit einer mehreren Metern dicken Schicht aus Erde und Sand bedeckt. Allerdings konnten sie mehrere Brüche in der äußeren Hülle ausfindig machen, die allem Anschein bis weit in das Schiff reichen. Wir werden Dorthin fliegen, sichern die Öffnung und durchsuchen dann das Schiff. Sie und ODA-1 gehen allerdings schon vorher rein."
„Jawohl."
Während Alex in seinem Wolf saß, standen die restlichem Mitglieder von ODA-1 vor der Öffnung und sahen durch diese in das Innere des Schiffs.
„Ich habe die Bestätigung. Der General kommt mit Unterstützung um die Öffnung zu sichern. Wir sollen mit Colonel Perrin das innere untersuchen während der Rest hier einen Sicherheitsbereich einrichtet. Also holen sie sich alles was sie brauchen von den Fahrzeugen und stellt sie an die Seite."
Es dauerte noch 40 Minuten bis die beiden Frachtschiffe an der Absturzstelle ankamen. Nach dem sie die erste Welle von Soldaten entladen hatten flogen sie direkt zurück um den Rest zu holen.
„Herr General." Begrüßte der Major seinen Vorgesetzten und führe ihn zu seinem Wolf, wo auch der Rest des Teams stand.
„Sir."
„Was können sie mir noch sagen Alex?" wollte der General wissen.
„Wir haben mehrmals metallische Geräusche im Inneren des Schiffes vernommen. Allerdings nicht in der Nähe der Öffnung." Erläuterte Alex die Situation.
„Also ist das Schiff nicht verlassen." Mischte sich Perrin ein, der sich zu ihnen gesellt hatte.
„Davon gehen wir zu mindestens im Moment aus." Antwortete Thomas dem Colonel.
„Ok. Machen sie sich bereit in das Schiff zugehen. SEK-1 wir sie begleiten um einen Sicherheitsbereich von 50 Metern im inneren zu sichern. Die Pioniere werden hier draußen eine weitere einrichten. Schwere MGs und so. Sie gehen in 20." Befahl der General.
Während sich ODA-1 und 2 bereit machten das Schiff zu betreten sammelte sich auch SEK-1 bei ihnen. Die Frachtschiffe wahren erneut zurückgekehrt und hatte mehr Männer und Material ausgeladen. SEK-5 und 10 hätten sich in einem Halbkreis um die Öffnung postiert und zielten auf sie.
„Captian Williams, sind ihre Männer bereit in das Schiff einzudringen?" wollte Perrin wissen, während er sich sein M4 umhängte und sein Lichtmodul dran aktivierte.
„Natürlich Sir. Wir sind Ranger." Antwortete dieser während er sein M16 schulterte.
„Na dann. Ausrücken!" Befahl Perrin.
Die beiden ODA-Teams hatten sich vor fünf Minuten getrennt um mehr zu erkunden. Sie hatten sich darauf geeinigte in regelmäßigen Abständen mit Kreide Pfeile Richtung Ausgang zu zeichnen, so wie Knicklichter aufzuhängen.
Alex und Manuel gingen mit gehobenen Gewehren vor dem Rest, während Laura nach hinten absicherte.
Alex ballte die Hand zu Faust und hab sie, um den anderen zu signalisieren anzuhalten.
„Habt ihr das gehört?" fragte er leise.
„Ja." Antwortet Thomas, der mit seiner Schrotflinte im Anschlag nach vorne ging.
„Es hat sich angehört wie die Türen, die sich für uns geöffnet haben. Es nähert sich." Fuhr er fort.
„Bereit machen." Befahl Alex.
Sofort richteten sich alle Waffen nach vorne in den Gang, der nur spärlich erleuchtet war. In der Dunkelheit vor ihnen konnte man eine Tür erkennen.
Das Bedienelement neben der Tür leuchtete auf, was anzeigte, das die Tür entriegelt wurde und sich jeden Moment öffnen würde.
Die Lichtkegel der an den Waffen befestigten Lampen erhellten die Tür genau in dem Moment als sie sich öffnete.
Zwei kleine graue Wesen standen auf der anderen Seite.
„Halt stehenbleiben und Hände hoch!" bellte Alex die beiden an.
Die großen schwarzen Augen der der Wesen schienen sich noch zu vergrößern, während sie die Menschen vor ihnen betrachteten.
Sie schienen die Menschen nicht zu beachten, als sie anfingen sich in einer fremden Sprache zu unterhalten.
„Ich wiederhole mich nicht noch mal. Bleibe sie wo sie sind und Hände hoch!" bellte Alex erneut.
„Wir werden euch nichts tun Menschen." Sprach eines der Wesen.
„Aber wir müssen hier weg. Unsere Feinde sind dicht hinter uns." Fuhr das Wesen fort.
Kaum hatte er dies gesagt, erklang ein Metallisches Klicken hinter den beiden Wesen im Gang.
„Major, das sind allem Anschein nach Asgard." Sprach Rebecca zu ihrem Teamkommandanten.
Dieser lockerte den Griff um seine Waffe ein wenig, als er das gesagte mit seinem Wissen verglich, dennoch senkte er seine Waffe nicht.
„Ja, wir sind Asgard. Anscheinend habt ihr schon von uns gehört, aber wir müssen hier weg. Die Replikatoren sind nicht mehr weit hinter uns." Antwortete der zweite Asgard.
„Replikatoren hier?" rief Laura.
„Sir, wir müssen umgehen hier weg. Wenn sich Replikatoren an Bord dieses Schiffes kann das hier schnell ändern." Erläuterte Laura die Situation.
„Ok, Rückzug. Laura, Cindy ihr geht vor, ihr beiden zusammen mit Rebecca in der Mitte. Thomas, Manuel und ich bilden das Schlusslicht. Abrücken." Befahl Alex, während er zu seinem Funkgerät griff um die anderen zu Informieren.
„Verstanden Major." Sprach Perrin in sein Funkgerät.
„Ihr habt ihn gehört. Rückzug."
Sein Trupp machte auf der Stelle kehrt um sich auf den Weg zum Bruck in der Hülle zu machen. Da die Anwesenheit, von Replikatoren kein gutes Anzeichen war, legten sie mehr Wert auf Schnelligkeit als auf Tarnung. Sie bogen in den Gang ein, den sie verlassen hatten, kurz bevor sie den Funkspruch bekommen hatten, verlassen hatten, als sie auf die ersten Replikatoren trafen.
„Feuer eröffnen!" befahl der Colonel, als er auch schon selber auf die Metallkäfer schoss.
ODA-1 sowie SEK-1 hörten die Schüsse in den Gängen des Schiffes wiederhallen, was kein gutes Anzeichen für die Männer war. ODA- erhöhte sein Lauftempo, was allerdings nicht viel schneller war, denn die beiden Asgard waren nichts so schnell wie ein Mensch.
„Williams, schicken sie einige Ihrer Männer zu ODA-2 und unterstützen sie sie." Befahl Alex über Funk.
Nach weiteren zehn Minuten kam ODA-1 zusammen mit den Asgard an der Sicherheit Zone von SEK-1 an und wurden von zwei Lieutenants empfangen.
„Lieutenant Jaeger, eskortieren sie die Asgard zum General. Lieutenant Eliot, wo ist der Captain und ODA-2." Wollte Alex wissen.
„Der Captain ist mit zwei Trupps zu ODA-2 aufgebrochen. Sie sind drei Minuten entfernt." Antwortete Eliot.
„Ok. Bis er zurück ist übernehme ich das Kommando. Als erstes ziehen sie alle Männer in diesen Gang zurück auf verschließen alle Türen. Sobald ODA-2 hier ist, ziehen wir uns zurück. Schiecken sie einen Läufer zum General und sagen sie ihm, sie sollen das Loch unter Feuer nehmen, wenn wir es verlassen haben. Nach den Schüssen zu urteilen haben wir drei Minuten."
„Jawohl Sir."
Alex hatte nicht ganz recht, es dauerte Fünf Minuten, bis der erste Soldaten von ODA-2 in den Gang einbog. Ihm folgten zwei weitere, die einen dritten zwischen sich trugen.
„Der Colonel ist hinter uns." Rief der erste Soldat, als er sich bei Alex niederkniete.
„Danke Soldat." Antwortete Alex.
Nur wenige Sekunden später kamen auch die letzten Soldaten um die Ecke, die immer wieder hinter sich in den Gang feuerten.
„Zur Öffnung!" reif Alex ihnen zu und eröffnete da Feuer in den Gang. Die restlichen Soldaten von SEK-1 taten es ihm gleich.
Dieses Dauerfeuer lies die Metallkäfer zerspringen wie Porzellan.
Unter dieser geballten Feuerkraft, Verlangsamte sich der Vormarsch der Replikatoren, bis er zum Erliegen kam.
„Rückzug!" rief Alex.
General Heine hatte alle Funksprüche von seinem Kommandostand mitverfolgt. Er hatte sich auch überlegt, wie sie die Replikationen loswerden würde. Doch er musste zuerst mit den Asgard reden.
„Willkommen Asgard. Ich bin General Heine, der Kommandant dieser Einheit." Begrüßte der General die beiden Außerirdischen.
„Sei gegrüßt General Heine. Ich bin Pluga, der Kommandant dieses Schiffes. Dies ist mein Sohn Hermiod." Stellte er sich und den zweiten Asgard vor.
„Ich grüße dich." Sagte Hermiod.
„Ich grüße euch ebenfalls. Nehmt es mir nicht krumm, aber ich muss wissen, ob mein Plan klappt um die Replikatoren los zu werden.
Die Drei diskutierten einige Minuten zusammen, ob der Plan des Generals umsetzbar sei, als der erste Läufer bei ihm ankam und seine Nachricht weitergab.
„Geben sie den Befehl an alle weiter Major Ashton."
Alex war der letzte der die Öffnung erreichte, dicht gefolgt von den Replikatoren. Er rannte wie von der Tarantel gestochen durch die Öffnung und warf sich recht auf den Boden, als der erste Käfer die Öffnung verließ.
Alex hatte kaum die Öffnung verlassen, als auch schon jeder auf diese feuerte. Neben Sturmgewehren ratterten auch die schweren Maschinengewehre von Typ Browning M2.
Die Replikatoren quollen wie verrückt aus der Öffnung und wurden von dem Dauerfeuer förmlich zerrissen.
Sie versuchten wie wild weiter als einen Meter aus der Öffnung zu kommen, als sie mitbekamen, dass sie es nicht schafften.
Alex nutzte diese Pause aus, um zu seinem Team und General Heine zu kommen.
„Status?" wollte der General direkt wissen als er bei Alex ankam.
„Wir haben zwei Man verloren, als wir auf dem Rückzug waren. Jakob und Dunn."
„Mist." Fluchte der General.
„Major trinken und essen sie was. Ich habe mit den Asgard gesprochen und wir haben einen Plan entwickelt um die Replikatoren und das Schiff zu vernichte. Alamo."
Alex Augen weiteten sich als er dieses Wort hörte.
„Sind sie sich sicher?"
„Ja. Wir müssen sie nur in das Schiff schaffe hat Pluga gesagt. Dann würde eine reichen. Sie kommt in 20 Minuten hier an."
„Mein Team, wir sie ausliefern."
Während die Replikatoren immer wieder versuchten das Schiff zu verlassen wartet Alex mit seinem Team auf das versprochene Frachtschiff. Mit ihm würden die wenigen Verletzten und das erste Material ausgeflogen. Wichtiger war allerdings was es Brachte. Alamo.
Eine von fünf Strategische Kernwaffen der USA, die man für diese Mission bekommen hatte.
Alex hatte sich freiwillig gemeldet, weil er einer von nur 12 Personen war, der die Berechtigung hatte eine der mehr als 12 Kernwaffen in den Lagern zu zünden.
Thomas war der erste, der das Fachschiff am Horizont sah. Es wurde von seinem Schwesterschiff begleitet.
„Ok, bereitmachen. Laura, Cindy, Manuel, holt euch jeder ein SAW und genug Munition. Der Rest voll auf munitionieren. Abrücken in 30."
ODA-1 stand nach dreißig Minuten Vollausgerüstet, neben dem General und Captain William, der mit einem Teil von SEK-1 solange die Replikatoren aufhalten würde, bis ODA-1 wieder aus dem Schiff kam.
„Chef, wir sollten los. Die Replikatoren haben sich für den Moment zurückgezogen."
Das Team, das die Bombe transportieren sollte war nur leicht bewaffnet, deshalb hatte Alex sein Team schwerbewaffnet. Sie mussten zwar nur etwa 100 Meter in das Schiff eindringen, sie mussten aber ein Deck tiefer.
Sergeant Thompson der das Team leitete unterhielt sich mit Manuel, während er an der Transportkiste herumspielte.
„Wenn wir das hier überleben, lade ich sie alle zu einem kalten Bier in der Messe ein." Sprach der Sergeant auf Deutsch mit einem schweren Akzent.
„Wenn wir das hier überleben Sergeant gehen wir, wenn wir auf der Erde sind auf Oktoberfest."
„Ich halte sie bei ihrem Wort."
„Hand rauf." Antwortete Manuel und hielt dem Amerikaner die Hand hin, welche dieser auch ergriff.
„Genug." Meinte Thomas und zeigte auf Alex, der zusammen mit dem General und Captain Williams auf sie zu kam.
„Sind alle Bereit?" wollte der General wissen.
Alle anwesenden standen stramm, salutierten und riefen: „Sir, Ja Sir!"
„Dann möge Gott sie schützen." Sprach der General und gab jeden die Hand.
Alex ging an der Spitze des kleinen Trupps durch die Öffnung, die von Replikatorblöcken nur so übersäht war.
Neben ihm durchtrat Laura, mit ihrem SAW im Anschlag die Öffnung, dichtgefolgt vom Rest.
Sie hatten den halben Weg zum Deckübergang zurückgelegt, ohne auch nur auf einen Replikator zu treffen, was alle mehr angespannt machte.
Jeder Schatten den sie passierten, war für sie eine Gefahr, denn keiner wusste wo sich die Metallkäfer versteckten, doch hörte man sie überall.
„Laura, Thomas ihr steigt als erste ab, sichert und gebt da Ok. Dann kommt die Bombe. Gefolgt vom Sprengtrupp. Manuel Cindy, ihr bleibt hier und haltet uns den Rückweg frei. Wenn alles gut geht sind wir in 20 Minuten hier raus."
Auch auf diesem Deck, trafen sie auf keine Replikatoren.
„Sir, ich vermute das die Replikatoren werden uns erst angreifen, wenn wir versuchen das Schiff zu verlassen." Sagte Laura, als sie in den Gang spähte in den die Bombe sollte.
„Das denke ich mir auch. Wenn wir es schaffen eine Explosion zu erzeugen könnte das die Käfer ablenken. Habe ich zu Mindestens in einem Bericht von SG-1 gelesen." Antwortete Alex.
„Ich habe genug C4 für eine dabei. Wenn sie mir den Befehl geben kann ich es in der Nähe anbringen." Warf Thomas ein.
„Los." Befahl Alex, während er zu sah, wie der Sergeant die Bombe en ihrem endgültigen Platz brachte.
„Sergeant, wie lange brauchen sie um die Waffe scharf zu machen?" wollte Alex von ihm wissen.
„Weniger als 90 Sekunden." Antwortete der Sergeant.
„Stellen sie die Bombe auf 45 Minuten mit Auslöser.
„Jawohl."
Der Sergeant hatte die Bombe scharfgemacht und war mit seinem Team schon wieder zum Deckübergang zurückgegangen und der Rest wartete auf Thomas, der noch die Bombe zur Ablenkung legte.
Während sie auf ihr warteten, bemerkten sie, das die Geräusche der Replikatoren lauter wurden.
„Thomas, komm zurück. Mir gefällt das hier nicht." Funkte Alex sein Teammitglied an.
Noch bevor er eine Antwort erwartete kam Thomas schon aus einem Seitengang.
„Wir müssen weg. Ich habe Replikatoren gesehen." Sprach er atemlos.
Keiner sagte mehr ein Wort als sie sich schnellen Schrittes auf den Weg zum Übergang machten.
Dort wartete auch schon der Sergeant auf sie. Als er sah, dass sie kamen schickte er seine Männer nach oben.
Es waren nur noch Alex und Laura auf diesem Deck, als die ersten Replikatoren kamen.
„Thomas. ZÜNDEN!" rief er den Schacht hoch.
Die Explosion des C4 ließ die Decks erbeben. Die Explosion hatte aber zur neben Wirkung, das ein Großteil der Replikatoren sofort in Richtung Explosion davon krabbelten.
Doch es waren noch genug hinter den Menschen her.
Auf dem oberen Deck angekommen, drehte sich Alex noch mal um, nahm zwei Granaten aus einer Tasche zog den Pin und warf sie hinunter.
„Los!" rief er und rannte los.
Die beiden Granaten explodierten und zerstörten mehrere Käfer.
Sie waren noch keine Fünf Meter weit gekommen, als auch hier Replikatoren aus allen Ecken strömten.
Ohne langsamer zu werden, fingen alle an auf die Käfer zu feuern. Doch es gelang einem der Käfer auf den Rücken von einem Soldaten aus dem Sprengtrupp zu springen, welcher aufschreie und zu Boden fiel.
Rebecca drehte sich um, zielte und schoss den Replikator von seinem Rücken. Sofort sah man eine klaffende Wunde auf dem Rücken des Soldaten. Sie lief zu ihm hin, Packte ihn an der Tac-Veste und fing an ihn zu ziehen. Die Anderen hatten dies Mitbekommen und Gaben ihr Deckung. Cindy eilte zu ihr hinüber, Und half ihr den Soldaten hochzuheben. Mit dem Soldaten zwischen sich und einhändig feuernd rannten sie zu Öffnung, wo auch schon der Rest von SEK-1 auf sie wartete.
„Zum Frachtschiff!" rief Alex als er die Öffnung verlies.
Drei Soldaten aus SEK-1 feuerten ihre Granatwerfer in die Öffnung, bevor sie auch zu den Schiffen, die schon über dem Boden Schwebten, rannten.
Als alle an Bord waren, ging Alex zum General, der neben dem Piloten stand.
„Sir, die Bombe geht in 30 Minuten hoch oder wir zünden Manuell."
„Geben sie mir den Zünder." Wir können es nicht riskieren, das die Replikatoren das Schiff in diesen 30 Minuten verlassen.
Alex übergab dem General den Zünder.
Die Beiden Frachtschiffe flogen ihrer Basis Entgegen, als sich der Himmel hinter ihnen Erhellte, bis so hell war, dass man nichts mehr sehen konnte.
Als sich die Helligkeit verzogen hatte, Sahm an wie ein Atompilz in den Himmel aufstieg.
