Lasst Euch nicht von weiteren Reviews abhalten.
Danke für den Hinweis - french war die falsche Sprache. Ich habe es geändert
Die Geschichte kommt so langsam in Fahrt, ich hoffe es gefällt Euch !
Ohne ein Wort
Kapitel 4
Grissom legte sich auf das Bett und zog Sara mit sich. Er konnte es nicht erwarten sie wieder zu berühren, sie zu spüren. Er wollte endlich wieder etwas fühlen.
Sara konnte sich nicht erinnern, dass Grissom jemals so leidenschaftlich war. Er konnte nicht genug von ihr bekommen und Sara ging es genauso.
Schließlich lies sie sich fallen und genoss nur die Sturm der Gefühle, die der Mann neben ihr entfachte.
„Ich liebe dich", flüsterte sie als sie später nebeneinander lagen.
„Und ich habe dich vermisst. So sehr. Als Nick und Brass mich dann besucht haben, brauchten sie keine große Überredungskunst anzuwenden Aber das ich so schnell bei dir lande, dass ich hätte ich nicht gedacht."
„Ich auch nicht. Aber als ich dich sah, da konnte ich nicht anders."
Sie kuschelte sich an ihn und schlief ein.
Grissom lag noch lange wach.
Was hatte er nur getan?
Als Sara eine Stunde später aufwachte war das Bett leer.
Sara ging ins Wohnzimmer und setzte sich zu Grissom auf die Couch.
„Es ist nicht wieder alles gut, oder?"
Er schüttelte den Kopf.
„Du hast mir nicht verziehen?"
„Nein, ich kann nicht."
Stille.
Es ist noch zu früh, dachte Sara. Ich kann nicht erwarten, dass alles wie früher ist.
Aber unsere Liebe wird …
„Grissom, liebst du mich noch?"
Das war die Frage, die Grissom so gefürchtet hatte.
„Ich weiß nicht. Ich fühle nichts mehr. Ich bin leer. Gebrochen. Du hast mich gebrochen."
Sara begann zu weinen.
„Das kann nicht sein. Ich habe nie aufgehört dich zu lieben."
Er zuckte mit den Schultern.
„Warum hast du mit mir geschlafen? Was war das eben?"
„Sex. Purer Sex. Mein Herz und mein Körper sind ganz verschiedene Dinge. Mein Körper will dich. Ich weiß, dass ist falsch. Ich hätte dich nicht berühren sollen."
Zu ihrer Trauer kam nun der Zorn.
„Nein, das hättest du nicht. Wolltest du mich bestrafen?"
Auch Grissom erhob seine Stimme.
„Du kommst hierher, nach Wochen und erwartest, dass ich dir verzeihe. Sehr unlogisch. Kennst du mich so wenig."
„Ich wollte nur mit dir reden."
„Ja, ich bin schuld daran. Aber du hast es mir auch leicht gemacht."
Sara stand auf.
„Ich werde mich anziehen und dann können wir uns vielleicht darüber unterhalten was nun werden soll."
Sara hatte sich langsam angezogen um Zeit zum Nachdenken zu gewinnen. Was für ein Unheil hatte sie angerichtet.
Sie hörte die Kaffeemaschine zischen, straffte ihre Schultern und ging wieder zurück zu Grissom.
Er stellte die Tasse auf den Tisch und sah Sara an.
„Soll ich wieder gehen, Grissom?"
Jetzt wo es zu spät war, da fragte sie ihn.
Er versuchte nicht zu sagen was ihm auf der Zunge lag.
„Wenn du wieder bei uns arbeiten willst, dann mach das. Ich stelle mich nicht gegen dich."
„Kalt bis in die Fußsolen, Grissom. Und noch vor einer Stunde warst du so voller Leidenschaft. Ein interessanter Gegensatz."
„Provozier mich nicht Sara."
Was sollte sie dazu sagen? Wie es schien, sie sah ihn an, ja die Leidenschaft der vergangenen Stunde war noch immer da.
Es war wohl an besten, wenn sie ging. Sofort.
Grissom wurde von ihrer schnellen Bewegung überrascht.
„Entschuldige. Ich muss hier raus. Wir reden später."
Als sie die Haustür hinter sich schloss, fiel ihr ein, dass sie kein Auto hatte.
Sara nahm ihr Handy heraus und rief nach einem Taxi. 10 Minuten später saß sie auf dem Rücksitz und war auf dem Weg zu Nick. In der ganzen Zeit hatte sie keine Bewegung in seinem Haus wahrgenommen. Wahrscheinlich saß er noch immer regungslos auf der Couch.
Nick hatte ihr den Schlüssel gegeben und sie froh darüber. Sie wollten nur ins Bett und über die Situation mit Grissom nachdenken.
Am nächsten Morgen frühstückten Nick und Sara gemeinsam. Vielleicht das letzte Mal für die nächsten Wochen, denn wenn alles klappte würde Sara bald wieder zur Nachtschicht gehören.
Er musterte Sara vorsichtig. Keine Spuren einer durchweinten Nacht.
„Und wie geht es dir?", fragte er nach dem ersten Kaffee.
„Aufgeregt. Ich hoffe, dass Ecklie es mir nicht zu schwer macht."
„Und Grissom?"
„Ah, daher weht der Wind. Bitte erzähle es auch den anderen. Ich habe keine Lust dauernd Fragen zu beantworten. Also wir habe geredet. Er hat mich tatsächlich angehört und ich hoffe, dass wir miteinander arbeiten können. Mehr gibt es nicht zu sagen. Lasst uns Zeit. Bitte."
Zwei Wochen später stand Sara wieder vor Grissoms Haus. Sie hatten ausgemacht, dass sie Hank besuchen konnte. Dienstlich lief alles gut und so traute sich Sara darum zu bitten.
Grissom und Hank kamen sofort zur Tür.
„Hallo."
Sie sah gut aus, dachte Grissom. Sehr gut sogar. In Kalifornien hatte sie begonnen hellere Farben zu tragen und das stand ihr seiner Meinung nach sehr gut.
Im Labor hatten sie sich nur kurz gesagt, denn Sara war nur 2 x Mal im Einsatz. Ecklie hatte der Vereinbarung zugestimmt, dass sie nur in Notfällen gerufen wurde. Trotzdem schien es ihm, dass die Atmosphäre im Labor lockerer geworden war.
Wie es ihm ging, konnte er nicht sagen. Er fühlte sich schlecht, weil er Sara verführt hatte, aber er bereute es nicht. Stattdessen dachte es daran wann sich die Gelegenheit zu einer Wiederholung gab. Und auch deshalb hatte er sofort zugestimmt als Sara fragte, ob sie kommen könnte. Aber er wollte nicht zu offensichtlich wirken.
So lies er Sara und Hank im Garten spielen und beobachtete sie von der Küche aus.
Sara hatte kurze Hosen an, weil sie sich schon gedachte hatte, dass sie mit dem Hund durch den Garten tollen würde. Aber nicht dass sich nach einer Stunde so schmutzig sein würde. So konnte sie keinesfalls in ihr Auto steigen.
Ach was soll's, dachte sie als sie den Gartenschlauch nach und Hank damit abspritzte.
Aus den Augenwinkeln sah sie, dass Grissom herausgekommen war und sie beobachtete.
„Na Hank, ob Herrchen unsere Show genießt?"
Sie wusste nicht was über sie kam, aber nach ein paar Runden mit Hank war sie total durchgeweicht.
Grissom hatte genug gesehen.
„Sara. Hank. Eure Zeit ist um."
Der Hund folgte Grissoms Anweisung sofort. Sara lies sich mehr Zeit.
Als sie schließlich vor ihm stand und in seine Augen sah, konnte sie nichts als Leidenschaft sehen. Er nahm ihr Gesicht in seine Hände.
„Ich habe dir gesagt, dass du mich nicht provozieren sollst."
Ohne abzuwarten, küsste er sie.
Sara schlang ihre Arme um seinen Hans und drückte sich an ihn.
„Du machst mich ganz schmutzig", sagte er zwischen den Küssen.
„Und?"
„Komm mit."
Sie stolperten ins Haus und ins Badezimmer. Dann zogen sie sich aus und stellten sich gemeinsam unter die Dusche.
Das Wasser prasselte auf sie hinunter, aber die beiden waren so mit dem Küssen beschäftigt, dass sie es kaum merkten.
Als ihnen kalt wurde, trockneten sie sich ab und gingen wie selbstverständlich ins Schlafzimmer. Diesmal nahm sich Grissom mehr Zeit. Er flüsterte ihr Zärtlichkeiten ins Ohr, sagte ihr wie sehr er sie wollte und was er mit ihr tun würde. Aber er sagte er nie, dass er sie lieben würde. Aber in einem kurzen Moment sah sie in seinem Blick Überraschung als wenn etwas passiert war womit er nicht gerechnet hatte.
Dieser kleine Moment gab Sara Hoffnung. Trotzdem wollte sie Grissom nicht drängen. Schließlich war sie Schuld an dieser Situation.
Sie gab Grissom einen leichten Kuss und stand auf.
„Kann ich mir etwas zum anziehen borgen?"
„Ja. Es sind noch ein paar Sachen von dir im Schrank."
Er sah zu als Sara sich etwas aussuchte und schließlich im Badezimmer verschwand.
Stöhnend lies er sich ins Bett fallen.
Konnte es sein, dass er ihr so schnell verziehen hatte. Nein, verdammt.
Als Sara aus dem Bad kam, war Grissom eingeschlafen. Auf Zehenspitzen verlies sie das Haus. Ihre schmutzigen Sachen hatte sie da gelassen, ein Grund ihn wieder zu besuchen.
Nick fragte sich wohin Sara nach den Schichten verschwand. Seit ein paar Tagen verschwand sie am Morgen und kam erst nach ein paar Stunden wieder. Er begann sich Sorgen zu machen.
Wohin verschwand Sara so heimlich? Er überlegte, ob er Brass fragen sollten. Seit Sara zurückkam war alles fast wie früher. Aber niemand hatte erfahren warum sie gegangen war und was in den Wochen ihrer Abwesenheit passiert war. Irgendwie hatte Nick Angst, dass da noch etwas kam.
Jeden Morgen kämpfte Sara mit sich. Und jeden Kampf verlor sie und deshalb stand sie pünktlich vor seinem Haus.
Grissom sah auf die Uhr. Es wurde jeden Tag später und er hatte Angst, dass Sara eines Tages nicht mehr kam. Und er wusste, dass das durchaus eine Option war. Aber bevor er sich weiter Sorgen machen konnte, klopfte es.
„Hi, ich habe Frühstück mitgebracht."
„Ich dachte, du kommst vielleicht nicht."
In ihren Augen sah er, dass er den Nagel auf dem Kopf getroffen hatte.
„Willst du, dass ich komme?"
„Ja."
Diese Antwort genügte Sara. Er wollte sie bei sich haben. Im Moment zählte nur das.
xxx
