Clark schaffte es mit einiger Mühe, seine inneren Muskeln rhythmisch kontrahieren zu lassen, so dass er den Dildo spürte und zumindest ansatzweise seinen persönlichen G-Punkt streifte. Es war nicht annähernd so gut wie zuvor. Im Gegenteil, er machte es dadurch nur noch schlimmer. Seine Beine waren zu weit gespreizt, als dass er seine Hoden hätte ein klein wenig zwischen seine Schenkel pressen können. Luthor hatte an alles gedacht. Es war die perfekte Qual. Auch der Gedanke an Lex' harten Schwanz zwischen seinen Lippen und an den Moment, als er auf ihn spritzte, war eher frustrierend als erleichternd. Das Sperma trocknete inzwischen auf seinem Gesicht und verursachte einen lästigen Juckreiz.
„Gott Lex! Ich will dich! Komm zurück! Leex!!!"
Lex kam nicht, und Clark blieb hart. Nicht dass er die Wahl hätte.
Er versuchte es mit einer Art Meditation. Da er sich selbst keine Befriedigung verschaffen konnte, blieb ihm nur die Ablenkung. Keine leichte Übung.
Die Zeit verging. Fünf Minuten. Zehn. Fünfzehn. Er würde in diesem Verlies versauern. Schlimmer noch. Man würde ihn eines Tages finden und mit Stahlwerkzeugen in ihm herumwühlen. Was war die Todesursache? - Sehen Sie das hier? Ihm wurde der sexuelle Höhepunkt verweigert. Es hat ihn innerlich zerrissen.
„Leeeex!!!!"
Es vergingen weitere Minuten, bevor sich die Tür wieder öffnete und Lex zurückkam.
„Na, mein Hübscher? Ich sehe, du hast auf mich gewartet", schnurrte Lex, als er seine Finger um Clarks Penis schloss und ihn sanft streichelte.
„Oh Gott, Lex!"
"Ja ja, das höre ich oft."
„Lex! Ich kann nicht mehr! Nimm mir das verdammte Teil ab!"
„Na na na, wer wird denn da fluchen. Ich dachte, du wärst dankbar, dass ich dir helfe, so lange durchzuhalten." Er griff jetzt nach Clarks schweren Hoden und rollte sie auf der Handfläche umher. „Gibt es so was wie einen Rekord für Dauererektionen? Das sollten wir unbedingt erforschen."
Das letzte, was Clark wollte war, irgendwelche Rekorde aufzustellen, wo seine Lust gerade zu weiteren Höhen angefacht wurde, von denen er nicht gewusst hatte, dass sie existierten.
„Biiitte Lex! Ich mache, was du willst, aber lass mich endlich kommen!"
Federleichte Finger tanzten weiterhin über sein Fleisch, tasteten bis zu dem herausschauenden Dildo, drückten gegen ihn, bevor sie sich wieder der beeindruckenden Erektion zuwandten. Clark bewegte seine Hüften, um mehr Druck zu bekommen, aber umsonst. Die Finger waren schneller als er. Ohne das Kryptonit hätte sein Schwanz den Ring längst gesprengt. Clark wusste, dass sein Geschlechtsteil ebenso stark war wie er selbst, seitdem es vor Jahren einmal einen Reißverschluss ruiniert hatte, als Clark seine Erregung vor Lex hatte verbergen wollen.
„Was soll ich denn noch sagen, Lex? Bitte!!! Gott, Leeex! Bitte beende das hier!"
„Hmm..."
„Lex, ich will dich! Es war köstlich bis jetzt, aber... ich... ich kann wirklich... nicht mehr... ich werde noch verrückt... ich... mmh Lex... bitte", fügte Clark flüsternd hinzu, bevor ihm die Stimme versagte.
„Oh Clark... wie könnte ich da widerstehen?" Lex lehnte sich seufzend vor und küsste Clarks Kinn. Unsagbar zärtlich liebkosten seine Lippen den kräftigen Unterkiefer, dann Clarks Hals. Er leckte noch einmal ausgiebig über sämtliche Wunden auf Brust und Schultern, wobei seine Finger jeden erreichbaren Quadratzentimeter Haut streichelten. Die Hände glitten an den Seiten hinab, während Lex eine Linie von heißen Küssen auf Clarks Oberkörper platzierte. Sie wanderten abwärts, die Zunge leckte Clarks Bauchnabel, tauchte in ihn hinein, bevor sie eine feuchte Spur weiter hinab zog. Endlich! Lex würde es ihm endlich erlauben! Er würde das Sextoy entfernen und... Jetzt strichen die Hände über seine Schenkel. Lex kniete vor ihm! Oh, wie er ihn jetzt sehen wollte! Die Finger fuhren bis zu seinem Hintern hinauf, drückten ihn kurz und glitten wieder hinab, bis sie mittig auf den muskulösen Oberschenkeln verweilten.
Und ja, da war sie endlich, die herrliche Zunge, die er so lange ersehnt hatte. Nippte ein paarmal an Clarks Eichel, seinen Saft kostend, bevor sie einmal flach über seine ganze Länge fuhr. Eine Sekunde später presste Lex die halbgeöffneten Lippen gegen seine Hoden, saugte daran, küsste sie hier und da, ließ seine Zunge mit ihnen spielen. Und er rieb sein Gesicht gegen Clark, verbarg es tief einatmend in seinem Schoß.
Clark zitterte, ächzte und stöhnte, inzwischen jenseits von artikulierbaren Worten oder gar Sätzen. Jetzt! Jetzt würde Lex ihn endlich lassen...
„Du musst noch etwas Geduld haben, mein Engel."
Nein!!!
Die Tortur war immer noch nicht vorbei.
Einmal noch leckte Lex über Clarks unerträglich harten Schwanz, dann stand er auf. Clark glaubte inzwischen, rote Flecken auf den Innenseiten seiner Lider sehen zu können. Das Blut pochte laut in seinen Ohren. Konnte man auf diese Weise wahnsinnig werden? Jemand schrie. Möglicherweise er selbst. Nicht weil es wehtat, als Lex den Dildo langsam herauszog, sondern weil er sich nicht leer fühlen wollte.
„Shh, ist schon gut, Clark", flüsterte eine besänftigende Stimme in sein Ohr.
Er blieb nicht lange leer. Mit unerwarteter Kraft stieß Lex nun seinen abermals bereiten Penis in ihn hinein. Wohl mehr für sich selbst als für Clark hatte Lex ihn großzügig eingeschmiert, so dass er widerstandslos in einem langen Rutsch hinein glitt. Er war ein wenig kleiner als der Dildo, doch dank Clarks anpassungsfähiger Muskulatur füllte Lex ihn vollständig aus.
Lex presste seinen Körper flach gegen Clarks Rückseite. Er war jetzt ebenfalls nackt und Clark spürte die harten, kleinen Brustwarzen, den festen Bauch und Lex' Schenkel an seiner Haut.
Eine Hand presste sich fest auf Clarks Unterleib, als Lex mit leise wiegenden Hüftbewegungen begann. Es war, als würde er tanzen. Er bewegte sich in ihm, ließ das Becken in lasziven Kurven kreisen, während seine prallen Hoden gegen Clarks Hintern rieben. Clark hatte nicht mehr die Kraft, sich auf den Füßen zu halten, er ließ sich fallen. Schließlich hing er sicher in den Ketten.
„Komm schon Clark, steh auf."
Sprach da jemand?
„Clark, du musst schon noch etwas mitarbeiten."
„Huh?"
Lex biss in seinen Hals, leckte hinauf bis zum Ohr und flüsterte: „Ich will dich ficken, Clark. Ich will deinen hübschen Arsch ficken. Dazu brauche ich dich auf deinen Füßen." Die Zunge schlängelte in Clarks Ohr hinein.
„Lass mich dich ficken, dann gebe ich dir vielleicht was du willst." Das weckte Clarks Geist aus seiner Trance. Das war eben das Versprechen für einen Orgasmus, oder nicht?
Mühsam stemmte er die Füße wieder auf den Boden, spannte die Muskeln in den Beinen an, bis er sicher aufrecht stand.
„Gut so, Engel." Die Stimme war so sanft, so einlullend. Noch einmal wurden Ohren und Hals liebkost, Küsse bedeckten seine Schultern. Dann bog Lex seinen Oberkörper zurück. Als starke, kräftige Hände ihn bei den Hüften packten, wusste Clark auf einmal, wozu Lex ihn stehend haben wollte. Er brauchte ein Gegengewicht, wenn er ihn hart ficken wollte, so wie er es jetzt tat. Sein glitschiger Schwanz hämmerte in gnadenlosem Takt wieder und wieder in Clark hinein. Lex zog sich so weit es ging zurück, um neuerlich mit voller Wucht zuzustoßen, und Clark kam ihm bei jeder Bewegung entgegen, so dass es feucht klatschte, jedesmal wenn sie aufeinander trafen.
Beide Männer ächzten laut, und Lex' Fingernägel bohrten sich tief in Clarks Fleisch, als sein Penis in den ersten Wellen des Orgasmus zu zucken begann und seinen Saft von sich gab. „Oooh Gott, Claaark", rief er laut, bevor er seine Zähne in Clarks Schulter versenkte. Der warme Samen rann langsam an der Innenseite von Clarks Schenkeln hinab, während Lex sich noch immer in ihm bewegte. Clark glaubte, sein eigener Schwanz müsse bald explodieren, und er schrie laut auf, als Lex' Hand sich auf einmal an dem Cockring zu schaffen machte, ohne die ruckartigen Bewegungen in ihm großartig zu verlangsamen. Der Gummiring fiel mit einem dumpfen Klatschen zu Boden, und plötzlich geschahen tausend Dinge auf einmal. Lex war noch immer hart und stieß stetig in ihn hinein. Es prickelte an der Basis von Clarks Rückgrat, seine bis zum Platzen gefüllten Hoden schienen sich auf ein finales Crescendo vorzubereiten. Sein Schwanz war frei. Er explodierte nicht sofort. Auch nicht, als Lex seine Hand um ihn schloss und ihn rieb. Auf und ab. Einmal. Zweimal. Dreimal. Und noch einmal, dann schrie Clark endlich seinen Orgasmus aus sich heraus. Er spürte Lex in sich, Lex um sich herum, Lex in seinem Geist, und die Welt versank in schwarzem Nichts.
Clark erwachte unter kühlen Bettlaken, umschlungen von Lex' Armen. Obwohl er schläfrig und groggy war, spürte er keinen Schmerz mehr. Es war keine Überprüfung mit den Augen notwendig, um ihm zu bestätigen, dass die Wunden sich längst geschlossen hatten. Ohne Narben zu hinterlassen. Die Reste von Schweiß, Schmutz, Blut und Sperma zierten allerdings nach wie vor seine Haut. Nur das Gesicht schien Lex ihm gereinigt zu haben. Es war sauber und glatt, frei von jeglichen Spuren der letzten Stunden. Die altbekannte Kraft strömte durch seine Muskeln, als er sich in Lex' Umarmung umdrehte, damit er ihm in die Augen sehen konnte. Verschiedene getrocknete Körperflüssigkeiten lösten sich knirschend zwischen ihnen. Die kühlen blauen Augen lächelten ihn warm an. Clark musste zurück lächeln. Er hauchte seinem Freund einen Kuss auf die Lippen.
„So viel Aufwand für ein bisschen Sex?"
Lex schnaubte belustigt. „Ein bisschen? Du bist ohnmächtig geworden."
„Hmm... du warst sehr überzeugend." Clark zeichnete verschlungene Muster auf Lex' Brust. Er wirkte nachdenklich.
„Ich hoffe, das meinst du als Kompliment", murmelte Lex stirnrunzelnd, während seine Finger mit Clarks Haaren spielten.
„Tut es dir leid?", fragte Clark statt einer direkten Antwort.
„Nein, ich weiß, du hättest mich gestoppt, wenn du gewollt hättest."
„Ja. Ich stoppe dich immer, Lex."
Der grüblerische Ausdruck wich nicht von Clarks Gesicht. „Lex?", fragte er nach einer Weile in die Stille.
„Ja?"
„War das die Wahrheit? Ähm... ich meine, dass du uns gefilmt hast?"
Ein Schmunzeln war die einzige Antwort, die er bekam.
Ende
