Hallo

Hallo!! Hier nach langem warten auch ein neuer Teil. Ich hoffe, ich brauch für den nächsten nicht mehr ganz so lange! Und für alle die den Drang verspüren werden, mir sagen zu wollen, dass Tonks noch ein Jahr älter ist und eigentlich schon in ihrer Ausbildung sein sollte. Vielen Danke, das weiß ich schon! Und jetzt viel Spaß beim lesen!

Liebe Grüße

Schneephönix

So verging die zweite und die dritte Woche auf Hogwarts, und auch wenn zwischen Harry und Hermine wieder alles in Ordnung war, wusste Harry, dass die Geschichte noch nicht vom Tisch war. Irgendwann würde er es ihr erzählen müssen. Aber für den Moment war es vergessen.

Gerade war er unterwegs zu Zaubertränke, neben ihm gingen Terry und Antony die aufgeregt über Verwandlung diskutierten. Er jedoch dachte über die folgende Stunde nach, bisher gefiel ihm das Fach, jedoch war Professor Snape nicht gerade ein fröhlicher Zeitgenosse. Seine Mutter hatte ihm geschrieben, dass er durchaus ein netter Mensch sein konnte, dies jedoch nicht in der Öffentlichkeit zeigte. Also versuchte Harry alles, damit er dem Professor nicht auf den Schlips trat. Nun schienen seine Bemühungen keine Früchte zu tragen.

Gerade als er diesen Gedanken zuende gedacht hatte, erreichten die drei Jungen die Türe zu ihrem Klassenraum. Und kaum wollten sie durch die Türe, wurde diese von innen aufgerissen und ein ältere Schülerin kam nach draußen gestolpert. Harry erkannte sie nicht sofort.

„Oh je. Entschuldigt Leute... Harry!!"

„Tonks!" Fröhlich zog die ältere Schülerin Harry in eine Umarmung.

„Schön dich zu sehen. Ich dachte schon, wir sehn uns gar nicht mehr. Ich hab so viel zu tun." Erzählte sie und grüßte Anthony und Terry, die kleine Fragezeichen im Gesicht trugen.

„Jungs, das ist Tonks, ne Freundin... „ doch in dem Moment klingelte es. Und Harry sparrte sich den Teil in dem er erzählen wollte, dass sie früher immer auf ihn aufgepasst hat.

„Tut mir Leid Harry, ich muss. Wir sehn und ganz sicher. Versprochen!" rief sie und rannt den Gang entlang in Richtung Treppen.

„Die ist schon ein wenig neben der Spur!" bemerkte Terry, der beobachtet wie die gerade erst pink gewordenen Haare wieder blond wurden und sie sie im rennen zu einem Zopf band. Harry lachte und ging durch die Tür und suchte sich seinen Platz. Wenn die nur wüssten, dachte er sich noch amüsiert und packte seine Sachen dann aus.

Und in der tat trafen sich Harry und Tonks wieder. Es war Samstagmorgen und Harry kam gerade vom Frühstück, er war alleine weil der Rest aus seinem Haus, und wie ihm schien der Rest der Schule, schon Stunden vor ihm aufgestanden waren.

„Hey guten Morgen!" rief Harry, bevor sie in ihn hinein laufen konnte als sie die Treppe nach unten rannte. Überrascht blieb sie stehen und eines der Bücher, die sie mit sich trug fiel die Treppe hinunter.

„Hi Harry, dir auch einen Guten Morgen!" Harry holte das Buch wieder und legte es in Tonks' Arme.

„Ich komm gerade aus der Bibliothek, muss noch unbedingt einen Aufsatz zuende schreiben. Für Snape weißt du."

„Oh du Arme! … » Bei diesen Worten grinste er, doch hörte sofort auf als Tonks' Augen zu einem tiefen Schwarz wurde. Dann lachten beide.

„Weißt du, ich werde bis zum Mittagsessen fertig sein, wie wäre es, wenn wir danach ne Runde um den See machen!"

„Da bin ich dabei!" verkündete Harry und Beide gingen weiter um in ihre Gemeinschaftsräume zu kommen.

Als Harry diesen erreicht hatte, suchte er sich einen Sessel und nahm den Brief seiner Mutter aus der Tasche, den ihm seine Schneeeule heute Morgen gebracht hatte. Er faltete ihn auf und begann zu lesen,

Lieber Harry,

ich hoffe dir geht es gut. Danke für deinen Brief, es hat alle sehr gefreut von dir zu hören. Besonders natürlich Elliot, sie lässt ausrichten wie, sehr sie dich vermisst. Aber natürlich tun wir das alle.

Remus war diese Woche zu Besuch. Er hat die lustigsten Sachen erzählt, außerdem vermuten James und Sirius, das er sich verliebt hat. Vielleicht schreibst du ihm, er wird es dir sicher erzählen! Er will, dass ich dir ausrichte, wie sehr es ihm leid tut, dass er dich nicht hier war um sich von die zu verabschieden. An Weihnachten wird er extra lange bleiben!

Es ist schön das du versuchst mit Draco zurecht zu kommen. Ich denke, damit schlägst du einen guten Weg ein und lass dir von deinem Vater nichts anderes erzählen. Lern ihn selbst kennen und verurteile ihn nicht bevor du das getan hast. Und selbst wenn du dich irren solltest, wirst du nur daraus lernen und ich weiß, dass du das Richtige daraus lernen wirst.

Hast du mittlerweile Fortschritte gemacht was Ron und Hermine angeht? Es ist nett von dir, dass du dich um sie kümmerst. Zoe hat mir erzählt, dass ihr euch gut befreundet habt. Richte ihr bitte einen lieben Gruß aus von mir.

(Harry nahm sich vor Zoe gegenüber das nächste mal nicht mehr so offen zu sein)

Ich bin mir sicher sie wird sich bald vollkommen wohl fühlen auf Hogwarts.

Ach und schlag Anthony doch vor, dass er öfters nach Hause schreiben soll. Seine Mum ist richtig enttäuscht. Sie ist eine ganz nette Frau, und wir sind so froh das ihr beide befreundet seit.

(Harry grinste jetzt und schüttelte seinen Kopf)

Ich hoffe du schreibst bald zurück und erzählst von deiner dritten Woche.

Ganz liebe Grüße von allen!

Mum

Harry faltete den Brief wieder zusammen und nahm sich vor heute Abend zurück zu schreiben. Dann würde er vielleicht auch von seinem Treffen mit Tonks erzählen können.

Den Rest des Vormittags nutzte Harry dazu seine ganzen Hausaufgaben zu erledigen. Bis er sich dann mit Terry auf den Weg zum Mittagessen machte. Anthony saß noch im Gemeinschaftsraum und schrieb einen Brief an seine Familie.

In der großen Halle angekommen, schaute Harry den Hufflepufftisch hoch und runter. Tonks war noch nicht hier, also setzte er sich an seinen Tisch und begann zu essen und es dauerte nur gut fünf Minuten bis Tonks dann auch in die große Halle spaziert kam, zusammen mit einigen ihrer Freunde. Sie winkte ihm und hielt danach einen Daumen in die Luft. Gerade als Harry wieder weiteressen wollt, kam Nora, die Kapitänin des Quidditschteams hinüber zu ihm und setzte sich neben ihn.

„Hast du einen Moment Zeit? Ich würde gern etwas mit dir besprechen!" Harry schluckte und nickte.

„Na klar."

„Also, es ist so. Ich bin gerade dabei die Auswahl für das Ouidditschteam zu planen und da kam Professor Flitwick auf mich zu, er habe mit Madam Hooch gesprochen und die habe dich in höchsten Tönen erwähnt."

„Ohh." Harry zog die Augenbrauen nach oben und machte ein ziemlich überraschtes Gesicht.

„Auf jeden Fall, will ich dass du dich einträgst, ich werde die Liste heute noch aufhängen. Wir brauchen dieses Jahr nur einen Sucher und einen Treiber, den Rest will ich im Team behalten. Das Training läuft bestens und letztes Jahr gibt mir keinen Grund noch mehr an der Mannschaft zu ändere."

„okay, na dann..." Harry lachte etwas unsicher, doch Nora schlug ihm nur begeistert auf die Schulter und stand wieder auf. Als er sich dann selbst wieder zu seinem Essen gedreht hatte, wurde er von all seinen Klassenkameraden mit großen Augen angesehen."

„Bor Harry!" meine Terry.

"Die wollen dich im Quidditschteam, das gab es schon ewig nicht mehr!" alle anderen nickten nur und freuten sich für ihn. Bis Harry diese Neuigkeit mir Terry durchgesprochen hatte, war sein Essen kalt. Also beschloss er seinen Nachtisch vorzuziehen. Mit Begeisterung entdeckte er etwas weiter unten auf dem Tisch eine Schale mit Äpfeln, zusammen mit Schokoladenpudding.

Gut eine viertel Stunde später, war er dann mit Tonks unterwegs. Sie erzählte ihm über ihre bevorstehenden Prüfungen und ihren Wunsch, Auror zu werden, er ihr im Gegenzug über seine Chancen in das Quidditschteam zu kommen.

„Ich muss schon sagen, dass ist stark! Ich werde mir auf jeden Fall die Auswahl ansehen!"

„Sag mal darf ich dir eine Frage stellen?" Tonks lachte etwas.

„Na das hast du ja wohl schon!"

„Wie haben deine Eltern reagiert, als du ihnen geschrieben hast, in welches Haus du gekommen bist?" er schaute kurz zu ihr und sah das sie etwas überrascht war.

„Oh… em sie haben mir... die Beiden haben mir einen Brief geschrieben. Dir doch sicher auch!? Oder" sie blieb stehen und schaute Harry an.

„Ja schon, natürlich... ich hab auch einen Brief bekommen." Harry ging weiter und die junge Hexe blieb noch einen Moment stehen und schaute hinter ihm her. Sie fragte sich, was mit ihm los war. Sie kannte ihn gar nicht so bedrückt. Immerhin kannte sie ihn praktisch schon seit er ein Baby war, also konnte sie das ruhig behaupten. Sie lief ihm jetzt schnell hinterher um ihn wieder einzuholen.

„Was ist den los Harry. Du weißt, dass du mit mir reden kannst!" Harry lächelte sie danket an und nickte.

„Stand in dem Brief etwas unschönes?" Harry zuckte mit den Schultern.

„Nein eigentlich nicht... er war sogar toll... aber." Wieder unterbrach er und schaute seine Finger an.

„Aber was?" Tonks legte einen Arm um seine Schulter und zog ihn zu sich, irgendwas war wirklich nicht in Ordnung. Das war nicht Harry, Harry war immer fröhlich und optimistisch.

„Aber nur Mum hat ihn mir geschrieben." Jetzt schaute er nach oben und ihr in die Augen und es war selten, dass sie ihre eigentliche Augenfarbe zeigte, aber jetzt war sie da.

„Ach Harry." Einen Moment sagten beide nichts und Tonks überlegte, was sie sagen sollte um Harry zu helfen.

„Weißt du, vielleicht braucht er einfach ein bisschen länger." Es war ein schwacher Versuch.

„Aber doch nicht drei Wochen, mittlerweile hab ich schon fünf Briefe von zu Hause und in keinem wird Dad persönlich erwähnt geschweige denn lässt er etwas ausrichten.

„Das ist wirklich nicht schön, da hast du recht." Traurig schaute Harry jetzt zu Boden.

„Ich hab noch nie so lange nichts von ihm gehört. Und ich meine, ich hab ihm jetzt auch schon so viel ausrichten lassen... aber ich weiß nicht, was ich ihm schreiben soll für einen eigenen Brief. Ich meine ich will mich wirklich nicht dafür entschuldigen, dass ich aus seinen Augen im falschen Haus bin!"

„Das wirst du auch nicht machen, Harry. Versprich mir das!" er nickte nur.

„Ich vermiss ihn so." Schnell wischte der Junge sich eine Tränen aus dem Auge.

„Oh Süßer. Komm her!" sie nahm ihn in den Arm und war sauer, dass sie nicht schon früher mit ihm gesprochen hatte, sie hätte sich die Zeit für ihren jungen Freund nehmen müssen.

„Das wird schon wieder." Flüsterte sie leise und suchte hoffnungsvoll nach Schokolade und einem Taschentuch in ihren Taschen.