Keuchend setzte ich mich in meinem Bett auf. Ich war in meinem Schlafsaal. Die Vorhänge meines Bettes waren zugezogen und eine wohlige Dunkelheit umgab mich. Ich schüttelte mich um so den Albtraum los zu werden der mich aus dem Schlaf schrecken lies. drei Tage war es her, das Malfoy mich auf dem Gang aufgehalten hatte. Drei Tage die ich mit George an meiner Seite verbracht hatte. Beim Gedanken an Malfoy's Berührungen erschauderte ich. Ich lies mich wieder in die Kissen fallen und schloss die Augen.

Malfoy's Hände bewegen sich unter meinem Hemd hinauf zum Saum meines schwarzen Bh's. Seine Lippen senken sich fordernd auf meine, während er den Stoff des Bh's nach unten zieht. Ich seufze unter seinen Berührungen und beginne mich zu winden...

Ich öffnete die Augen wieder. Um mich herum drehte sich alles während ich weiter hinauf in die Dunkelheit starrte. Sexuelle Fantasien mit dem Jungen, den du am wenigstens magst? Oder magst du ihn etwa doch?, fragte mein Verstand mich spöttisch. Ich warf die Decke zur Seite und schob mich durch den Vorhang nach draussen in den Schlafsaal. Die Mädchen schliefen tief und fest als ich mich an ihnen vorbei nach draussen schlich. Vor was läufst du davon? Er wird dich überall hin verfolgen., informierte mich die Stimme als ob ich mir dessen nicht bewusst wäre.

Ich schnaubte laut und ließ mich durch die Tür nach draussen gleiten, während der Türklopfer schläfrig ein Auge öffnete. Panisch wanderten meine Augen durch die Gänge als ich hindurchhuschte. Was suchst du?, fragte mein Kopf. "Sei endlich still.", zischte ich mir selbst zu.

"Wer soll still sein.", fragte eine Stimme hinter mir. Ich fuhr herum und war froh das es George war der mich verdutzt ansah. "Seit wann bist du unter die Nachtwandler gegangen, Sarah? Das ist das zweite mal diese Woche das ich dich hier draussen treffe!" Er lief auf mich zu und nahm mich fest in die Arme. Ich schloss die Augen um ihn zu küssen. Seine Lippen waren weich und ich konnte sein Herz schlagen hören. Er ließ wieder von mir ab. "Also, was machst du hier?", fragte er lächelnd. "Ich konnte nicht schlafen.", sagte ich und fügte in Gedanken hinzu: "Aber nicht wegen dir."

pff..., machte mein Verstand und zog sich zurück. "Komm Sarah, wir gehen irgendwo hin wo wir ungestört sind.", sagte der Rothaarige und zwinkerte vielsagend, während er mich an einer Hand hinter ihm herzog. Er ging mit mir schnurstracks in Richtung eines Klassensaals, der normalerweise für Verwandlung vorgesehen war und stieß mich hinein. Er schloss die Tür hinter uns und entzündete eine Kerze mit seinem Zauberstab. Ich wuschelte ihm durchs Haar und sah ihn müde an. "Ach, George.", seufzte ich und wandte mich von ihm ab um mich auf einen Stuhl fallen zu lassen. Er kniete vor mir nieder und begann meine Hand innenflächen zu küssen. Eine Gänsehaut bildete sich auf meinem Arm und ich schloss seufzend die Augen. Er hörte auf mich zu küssen und ich sah ihn verwundert an. "Sarah...", sagte George vorsichtig. "Hmm?", summte ich müde. "Ich... Ich... Wenn ich weg gehen sollte...", er stockte und ich hielt den Atem an. Das war nicht der Moment um darüber zu sprechen, oder doch? Ich war aus meinem Zimmer geflohen um meinen Problemen zu entkommen und nun konfrontierte George mich mit einer meiner größten Ängste. "Wenn ich weg gehen sollte, wartest du dann auf mich? Oder... Kommst du mit mir... Oder..." Er sah mich an und ich begann zu verstehen. George hatte genau so viel Angst, ja vielleicht sogar noch viel mehr Angst, mich zu verlieren. "Ich werde auf dich warten.", sagte ich und war mir im nächsten Moment nicht einmal sicher ob ich das tatsächlich tun würde. George zog mich zu ihm hinunter auf den Boden und begann mich innig zu küssen. Ein Arm hielt mich fest der andere strich zärtlich über meinen Rücken und mir entfuhr ein Laut der Sehnsucht als er meinen Haarknoten löste und ich mich auf den Steinboden vor ihn kniete. Er öffnete meinen Morgenmantel und er glitt zu Boden während ich mit beiden Händen seinen Pullover abstreifte. Er bettete mich auf meinem Morgenmantel und übersähte meinen Hals und mein Dekoltè mit küssen. Ich strich mit meinen Händen über seine Brust und erfühlte die Umrisse seiner Bauchmuskeln. "Oh mein Gott...", nuschelte er in meinen Hals. Ich reckte meinen Kopf und drückte ihn nach oben um ihn ansehen zu können. "Was ist los?", fragte ich ängstlich. George sah abwesend auf mich hinab. Mir wurde heiß und kalt als er mit den Fingerspitzen meinen Hals zart streichelte. "Ich... Du riechst so gut... Ich möchte...", er sah mich hiflos an. "Was möchtest du?", fragte ich leise und wunderte mich über meine feste Stimme. "Willst du mich berühren? Willst du mich ansehen, ganz ansehen?", fragte ich und hauchte ihm die letzten Worte ins Ohr. Er bebte und umklammerte meinen Körper mit seinen dünnen, aber muskolösen Armen. "Ich...", sagte er und verstummte mit offenem Mund als ich mich aus seinen Armen wand um die Träger meines Nachthemdes langsam herunterzuziehen und es soweit heruntergleiten zu lassen das er freien Blick auf meine nackten Brüste hatte. Benommen starrte er darauf schüttelte dann sachte den Kopf und sah mir in die Augen. "Oh... Mein... Gott...", sagte er und sank mit mir zurück auf den Boden während er meine rechte Brustwarze vorsichtig streichelte. Er küsste meinen Hals und sank immer weiter bis er im Tal zwischen meinen Brüsten angekommen war. Ich hielt die Luft einen Moment lang an um das Kitzeln seiner Haare und seines Atmes auf meiner Haut zu genießen.

Langsam richtete er sich auf und zog mein Nachthemd wieder hoch. Ich sah ihn verwundert an. "Das ist nicht der Ort...", sagte er leise. Er bebte und ich sah deutlich die Wölbung die sich in seinem Schritt gebildet hatte. "J-Ja...", sagte ich mit meiner alten zitternden Stimme und erhob mich um den Morgenmantel aufzuheben und ihn überzuziehen. George umklammerte mich von hinten und presste sich an mich. "Sarah... Ich will dich so sehr, das ich fürchte zu verbrennen wenn du mich berührst... Bitte, bitte, geh mit mir morgen nach Hogsmeade. Ich will... Einen Tag mit dir zusammen sein. Ein Date... Nur wir beide, ohne Fred." Ich verdrehte meinen Kopf und gab ihm einen Kuss. "Natürlich gehe ich mit dir nach Hogsmeade."

Bist du dumm? Malfoy wird auch da sein und den willst du ja nicht sehen!, ein kalter Schauer schoss mir den Rücken hinunter und meine Beine gaben nach. "Sarah, alles okay?!", fragte George besorgt. "Alles in Ordnung, meine Beine fühlen sich nur an wie Pudding. Muss die Aufreg...", George hob mich in seine Arme wie auch in der Nacht in der er mich auf der Flucht vor Malfoy gefunden hatte. "Ich trage dich."

X-X-X

So begab ich mich am Samstag morgen mit George an der Hand nach Hogsmeade. Einige Ravenclaw Mädchen blickten mir neidisch nach und mein Magen verkrampfte sich als ich Malfoy auf dem Weg vor mir sah. Da sah ich ein Geschäft für Ballkleider. "Lass uns da mal reingehen... Ich brauch noch was zum anziehen.", erfand ich schnell die Ausrede um mich und George vor der Konfrontation zu bewahren.

Drinnen huschten eine Menge anderer Schülerinnen umher um ein Kleid für den bevorstehenden Ball zu finden. George ließ sich auf einen Stuhl fallen und begann sich mit einem Jungen aus Hufföepuff über Quidditch zu unterhalten während ich durch die Regale schritt. Rot, nein zu auffälig. Blau, nein zu.... Da schoss mir ein Smaragdgrünes samtenes Kleid in die Augen. Ich zog es herraus und betrachtete es genauer. Es hatte einen Runden, nicht offensichtlichen Ausschnitt, war bodenlang und wurde durch dünne Träger gehalten. Es war Rückenfrei und hatte Armschlaufen auf der Höhe der Schultern die ihm einen erwachsenen Touch verliehen. Ausserdem passte es zu meinen Schuhen, die ich bereits ausgewählt hatte. Ich sah auf den Preis. "Oh... 127 Galeonen...", sagte ich zu mir selbst und bemerkte nicht das jemand hinter mich getreten war. "Was zu teuer?", fragte Malfoy spöttisch und musterte das Kleid. "Ja gute Wahl. Passt schön zu deinen Augen.", er musterte mich boshaft. "Was ich anhabe geht dich gar nichts an.", fauchte ich, stopfte das Kleid unsanft in das Regal zurück und rauschte zurück zu George. "Was ist passiert?", fragte er und sah mich unter einer Haarsträhne benommen an. "Malf... Ich möchte was trinken gehen.", sagte ich und zog George, der sich eilig von dem Hufflepuff verabschiedete, an meiner Hand aus dem Laden. "Hast du was gefunden?", fragte George mich auf der Straße und legte seinen Arm um meine Hüfte. "Ja, die liefern es ins Schloss...", log ich während wir in die drei Besen stapften und uns an einem Tisch nahe der Theke niederließen. "Ich geh uns schnell zwei Bier holen... Okay?", fragte George und als ich nickte strahlte er mich an um dann in der Masse aus Zauberern und Hexen zu verschwinden. Ich fühlte mich auf einmal ziemlich allein und sah mich panisch um. Unsicher tippte ich mit dem Fuß als sich eine Hand auf meine Schulter legte. "Sarah...", sagte eine wohl bekannte Stimme süffisant und ich sah in Sturmgraue Augen die mich lüstern musterten. Malfoy beugte sich zu meinem Ohr und flüsterte:"Heute Nacht. Zwölf Uhr. Raum der Wünsche." Ich stieß ihn weg und er lachte gehässig.

Auch er verschwand in der Masse und ließ mich mit meinem Verstand allein. Tja, da hättest du das Problem? Seit wann hörst du eigentlich nicht mehr..., ich schüttelte den Kopf. Mir war schwindling und schlecht. George kam glücklich grinsend zurück und stellte das Bier vor mir auf den Tisch. Ich nahm einen Schluck und versuchte verzweifelt den Gallegeschmack loszuwerden der mir den Hals hochkroch. "Na, schmeckts?!", fragte eine pausbäckige Bedienung und lächelte mich freundlich an. Ich ließ den Kopf sinken und sank auf den Tisch. "Was... Was ist los?", fragte George und rutschte neben mir auf die Bank. Ein plötzliches Verlangen packte mich und ich erschrak über mein Verhalten. Langsam beugte ich mich zu George hinüber ließ meinen Atem über seinen Hals an sein Ohr streifen. "Nein... Alles in Ordnung.", hauchte ich und nahm einen großen Schluck von dem Honigbier das kühl meinen Hals hinunterfloss. George sah mich mit leuchtenden Augen an. "Ich finde du bist wunderschön...", sagte er und lächelte spitzbübisch. "Und ich denke das du verdammt heiß bist.", gab ich mit lüsternem Blick zurück. Du bist vollkommen Übergeschnappt... Erst kotzt du fast und jetzt machst du deinen Freund an?, fragte mein Kopf. Ich trank mein Glas in langen Zügen leer, räusperte mich und sah George, der an mit seinem Glas noch nicht einmal halb fertig war lange an. "George..", sagte ich laut und beugte mich vor um zu flüstern: "Lass uns zurück zum Schloss gehen..." George sah mich verwundert an und ich zog eine Augenbraue hoch und lächelte zweideutig. Erstaunt legte George etwas Geld auf den Tisch und sprang auf. Langsam und genüsslich bewegte ich mich vor ihm durch die Menge. Was ist nur mit dir los?, fragte mein Verstand nun eher besorgt als mahnend.

X-X-X

Noch bevor wir uns auf dem riesigen Bett im Raum der Wünsche niederließen hatte ich George seinen Pullover über den Kopf gezogen. "Es ist noch hell draußen...", stellte George sachlich fest und öffnete meine Bluse. "Und ich will trotzdem mit dir hier sein.", sagte ich und ließ mich auf das Bett fallen. "Findest du das nicht... Etwas überstürzt?", fragte George und begann meinen Körper vom Bauchnabel aufwärts zu küssen. "Ich will das wir die Zeit zusammen genießen. Und wenn ich....", ich stockte als er meinen Oberkörper anhob und meinen Bh mit einer Hand öffnete. "Dann nehme ich an, das du mit allem rechnest?", fragte George und sah auf mich hinab. "Ja.", sagte ich und er küsste mich innig. Seine Zunge spielte sanft mit meiner während er sich neben mich legte. Ich löste mich aus dem Kuss und drehte ihn auf den Rücken. "Sarah...", fragte George vorsichtig "Bist du eigentlich noch..." Ich legte einen Zeigerfinger auf seine Lippen und schüttelte den Kopf. Er grinste. "Warum halte ich mich dann eigentlich noch zurück?", fragte er mich und warf mich wieder auf den Rücken. Seine Hände glitten flink über meinen Körper und strichen meinen Rock und meine Socken ab. George sah auf mich hinab, betrachtete die Brüste die er schon in der vergangenen Nacht liebkost hatte und wanderte mit den Fingern an den Bund meines Slips. Sorgfältig strich er immer wieder daran hin und her, sodass ich ihn irgendwann flehend ansah.

Er öffnete seine Hose und strich sie ab. Gemeinsam mit den Socken fiel seine Beinbekleidung zu Boden und er schob mich und sich unter die Decke. Seine Hand glitt vorsichtig über den Stoff des Slips zwischen meine Beine und ließ mich seufzen. George zog seine Hand weg und begann meine rechte Brustwarze langsam mit seinen Fingerspitzen zu umkreisen. "Ich... will dich...", flüsterte er und schloss die Augen. Seine Nasenlöcher weiteten sich während er meinen Geruch einsaugte. Ich ließ meine Hand hinabstreifen und ich krallte mich in seinem Hintern fest um ihn näher an mich zu ziehen. "Warum hälst du dich dann immer noch zurück?", fragte ich sehnsüchtig.

Als hätte er darauf gewartet drückt George mich zurück in die Kissen und zog ungeduldig an dem Slip. Er warf ihn aus dem Bett und ich öffnete meine Beine um ihn in mir aufzunehmen. George strich seine Unterwäsche ab und ließ sich auf mich nieder. Seine Augen waren abwesend auf meine Lippen gerichtet, sein Mund leicht geöffnet als er in mich eindrang und langsam und genüßlich immer tiefer in mich sank. Ich schloss meine Augen halb und bäumte mich auf. Wärme schoss durch meinen Körper und entrang ihm ein Stöhnen. Ich trieb ab und genoß den Geschmack seiner Küsse den er in meinem Mund hinterlassen hatte.

X-X-X

George strich mir zärtlich über den Kopf den ich auf seinem Kopf gebettet hatte. "Wie viel Uhr ist es eigentlich?", nuschelte ich. "Ich denke es ist Zeit zum Abendessen.", sagte er schläfrig und richtete sich auf. Er sah mich an und lächelte. Ich beugte mich zu ihm um ihn zu küssen, ihn erneut zu schmecken.

Er legte eine Hand in meinen Nacken und kraulte mich liebevoll. "Gehen wir.", sagte ich seufzend und ließ von ihm ab.

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Hier kommt ganz deutlich mein fable für erotik raus _. Ich find's gar nicht so schlecht aber das nächste Kapitel mit Draco wird wider der Erwartungen sehr unsexuell xD

Danke für eure Reviews!