Kapitel Drei: Der Unterricht
Sie trafen Ron am nächsten Morgen zum Frühstück.
„Ich findee, ihr beiden hättet zumindest Gute Nacht sagen können", beschwerte er sich, während er seinen Teller mit Essen belud, als ob er seit mehreren Wochen nichts mehr gegessen hätte.
Hermine und Harry wechselten einen amüsierten Blick und taten sich gelassener auf. Harry hob eine Augenbraue und zeigte ihr an, dass er ihr das Feld überließ.
„Unsere Räume sind … ein bisschen weiter weg vom Gryffindor-Gemeinschaftsraum als wir erwartet haben. Als wir fertig waren mit Auspacken, war es schon ziemlich spät. Du hast nicht wirklich gedacht, dass ich vor meinem ersten Schultag nicht ausreichend schlafen würde, oder?"
Ron ließ das Thema sofort fallen, jahrelange Erfahrung hatte ihn gelehrt, dass er nicht zwischen Hermine und Schularbeiten kommen sollte, wenn er keinen Streit wollte.
Ein paar Minuten später kam Minerva mit den Stundenplänen vorbei und gab Hermine ihren, bevor sie den Rest alphabetisch austeilte.
„Warum macht sie jedes Mal -?", begann Ron sich unklugerweise zu beschweren, womit er bewies, dass sie vielleicht zu großzügig gewesen war, als sie ihm gesunden Menschenverstand zugesprochen hatte.
Hermine starrte ihn finster an. „Weil ich länger brauche als du um ihn zu lesen, da ich etwa zweimal so viele Fächer habe."
Dies war die einfache Wahrheit. Alle ihre U.T.Z.-Klassen waren Doppelstunden, die drei Stunden jeweils von neun bis zwölf und von eins bis vier gingen. Hermines Stundenplan war ziemlich voll:
Montag: 9 Uhr Zaubertränke und 1 Uhr Zauberkunst
Dienstag: 9 Uhr Alte Runen und 1 Uhr Muggelkunde
Mittwoch: 9 Uhr Verwandlung und 1 Uhr Arithmantik
Donnerstag: 9 Uhr Geschichte der Zauberei und 1 Uhr Kräuterkunde
Freitag: 9 Uhr V.g.d.d.K
Harry und Rons Stundenplan dagegen hatten sehr viel mehr Lücken:
Montag: 9 Uhr Zaubertränke und 1 Uhr Zauberkunst
Dienstag:
Mittwoch: 9 Uhr Verwandlung
Donnerstag: 1 Uhr Kräuterkunde
Freitag: 9 Uhr V.g.d.d.K
Sie hatten sich mehr oder minder darauf geeinigt, ihre unterschiedlichen Meinungen für sich zu behalten, wobei Harry und Ron Hermine für verrückt hielten, dass sie sich an neun U.T.Z.s versuchte, und sie fand, dass die beiden ihre Ausbildung vergeudeten, indem sie nur fünf anstrebten. Da das Ministerium ein Minimum an fünf U.T.Z.s für die Aurorenausbildung verlangte, dachte sich, dass es klüger wäre, mindestens sechs zu nehmen. Harry und Ron argumentierten, dass sie lieber weniger, aber das dafür besonders gut taten, was ein gutes Argument war, aber ihrer Meinung nach kaum der wahre Grund für ihre Entscheidung.
Gerechterweise musste man zugeben, dass es fast lächerlich war anzunehmen, die Abteilung würde Harry und Ron nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, nach allem, was sie zwischen elf und siebzehn durchgemacht hatten. Ihre Kindheit war quasi ein effektives Vortraining gewesen, und es wäre unsinnig, das nicht mit in Betracht zu ziehen. Andererseits hasste Harry seinen Status als Junge-der-lebt, und wenn er seine zukünftige Karriere wirklich so angehen wollte, als hätte er den gleichen Hintergrund wie alle anderen auch, dann würde es doch sicherlich mehr Sinn machen, eine ausgezeichnete Ausbildung zu haben.
Als sie bemerkte, dass sie die Diskussion in ihrem Kopf führte, die sie laut nicht hatten ansprechen wollen, zwang Hermine sie in den Hintergrund. Die Entscheidungen waren bereits gefallen.
Da der erste September in diesem Jahr auf einen Montag fiel, waren Harry und Ron über zwei Dinge glücklich: Sie hatten heute keinen Unterricht, und sie würden erst nächste Woche Zaubertränke durchleiden müssen.
Hermine fand, das sie verdammt dankbar sein sollten, dass sie überhaupt in Zaubertränke waren, aber hielt sich davon ab, das zu sagen. Sie wusste, dass sie in ihrem Inneren dankbar waren, aber das bedeutete nicht, dass sie sich nicht über einen freien Tag freuten.
Als sie ihre Z.A.G Ergebnisse Mitte Juli nach dem fünften Jahr erfahren hatten, hatten Harry und Ron beide ein Erwartungen Übertroffen in Zaubertränke erhalten. [4] Realistisch gesehen war dies eine außergewöhnliche Leistung, wenn man ihre tagtägliche Arbeit im Unterricht betrachtete, aber Severus war unnachgiebig darin, dass er nur Schüler in seinen U.T.Z-Kurs ließ, die ein Ohnegleichen in ihren Z.A.G.s erhielten. Erwartungen Übertroffen hatte somit die Auroren-Hoffnungen der Jungs zerstört, und ihre Ablehnung gegenüber Severus hatte sich in beinahe blanken Hass verwandelt.
Es war wie der Moment, in dem Umbridge behauptet hatte, dass Harry nicht geeignet war, ein Auror zu werden, oder als sie ihm lebenslanges Qudditchverbot erteilt hatte; es war schlimm genug ein schlechter Lehrer zu sein, aber aktiv zu versuchen seine Lebensziele und Ambitionen zu zerstören war unverzeihlich.
Als Hermine das Thema mit dem Meister der Zaubertränke angeschnitten hatte, hatte er sie unterbrochen und erklärt, dass wenn Minerva ihn nicht hatte davon überzeugen können, die beiden Jungen zuzulassen, dann hätte eine Fünftklässlerin aus Gryffindor keine Chance. Hermine verstand, seinen Prinzipien treu zu bleiben, aber sie vermutete, dass diese spezielle Entscheidung eher mehr Rachsucht als Gerechtigkeit geschuldet war. Angesichts der vielen Tränke Harrys, die sabotiert worden waren – meist von Slytherins und manchmal vom Professor selbst – fand sie nicht, dass es hierbei um eine Ausnahme für den Goldenen Jungen Gryffindors ging.
Sie konnte sich noch immer Wort für Wort an das folgende Gespräch erinnern. Es hatte zwei Tage vor Harrys sechzehntem Geburtstag in der Bibliothek des Grimmauld-Platzes statt gefunden. Severus hatte nicht ausgesehen, als wollte er gestört werden, aber sie war entschlossen gewesen.
„In der Gesamtheit Ihrer fast zweiundzwanzig-jährigen Karriere haben Sie niemals einen Slytherin aufgenommen, der weniger als Ohnegleichen erreicht hat?", hatte sie beinahe skeptisch gefragt.
Sein Gesichtsausdruck hatte sich verhärtet. „Ich kann nicht erkennen, was das mit unser jetzigen Diskussion zu tun hat."
Ihr war klar gewesen, dass er es sehr wohl verstand. „Sie haben in der Vergangenheit Ausnahmen gemacht."
„Mit gutem Grund", hatte er kühl gesagt.
Die Bitten von Minerva, Albus und ihr selber schienen einem guten Grund nicht einmal nahe zu kommen.
„Wenn der Grund in diesem Fall gut genug wäre?", war sie hartnäckig fortgefahren.
„Ich bezweifle stark, dass das möglich ist."
Es hatte abweisend geklungen, aber sie hatte erkennen können, dass er ihr zuhörte.
Sie hatte ihre Bedenken über Bord geworfen. „Hier ist mein Angebot: Testen Sie Harry und Ron erneut am Ende des Sommers. Wenn sie das Äquivalent eines Ohnegleichen erzielen, dann akzeptieren Sie sie für U.T.Z-Zaubertränke."
„Und wenn sie scheitern?", hatte er herrisch gefragt, mit erhobener Augenbraue, offenbar zweifelnd, dass sie etwas auch nur annähernd Bestechendes nennen würde.
Sie hatte geschluckt, sich aber weitergekämpft weiter und ihren ausgeglichenen Tonfall beibehalten. „Dann haben Sie drei Gryffindors weniger unter den Sechstklässlern in Zaubertränke."
Schwarze Augen hatten sich sich zu schmalen Schlitzen verengt, er hatte sie für einige lange Momente betrachtet, und sie hatte sicher gestellt, dass ihre Okklumentik-Schilde noch vorhanden waren.
„Du würdest tatsächlich deinen Platz auf deren Zaubertränkefähigkeiten riskieren?", hatte er sie zweifelnd gefragt.
Sie hatte ihn ruhig angesehen. „Ich würde alles tun, was ich kann, um meinen Freunden auf dem Weg zu ihrem gewünschten Beruf zu helfen."
Er hatte sie weiter konzentriert angesehen und dann plötzlich erklärt: „Sie werden am 29. August getestet werden. Für ihr Versagen wirst du den Preis zahlen."
Ron und Harry davon zu überzeugen, den Monat mit Zaubertränken zu verbringen, war keine leichte Aufgabe gewesen, vor allem da sie nicht hatte preisgeben wollen, dass ihre eigene akademische Laufbahn nun in der Schwebe hing.
Der Anfang des Augusts war nicht angenehm gewesen. Sie hatte sie Tag um Tag in den Keller des Grimmauld-Platzes geschleppt, ihnen Zutaten gekauft, detaillierte Notizen gegeben, und ihr Bestes gegeben, sie zum vernünftigen Lernen zu nötigen, aber obwohl ihnen solch eine geniale zweite Chance geboten wurde, verschwendeten sie sie mit Beschwerden über Severus' Ungerechtigkeit und um für spontane Quidditchspiele nach draußen zu schleichen.
Sie hatte eine Woche mit dieser widerwilligen Konformität überstanden, bevor sich ihre Einstellungen komplett gewandelt hatten. Sie waren geradezu fleißig geworden, sodass sie tatsächlich etwas lernten und ihre Arbeit bald beim ersten oder zweiten Versuch vollbrachten. Dies wiederum hieß, dass sie häufig früher fertig wurden, und sie dann ihren Spaß haben konnten. Hermine hätte vor Freude weinen können.
Sie hatte wirklich geweint, als Severus ihr am dreißigsten mitgeteilt hatte, dass zu seinem Entsetzen drei Gryffindors in seinen U.T.Z-Kurs aufgenommen würden. Harry hatte sie aus Severus' Armen entwinden müssen, als sie allen Verstand verloren und sich auf den Mann geworfen hatte. Sie hatte stattdessen in Harrys Schulter geweint. Nachdem Severus mit wehenden, zerknitterten Roben gegangen war, hatte Harry zugegeben, dass der Professor drei Wochen zuvor einen höhnischen Kommentar darüber gemacht hatte, wie schön es sein würde, im nächsten Jahr gar keine Gryffindors in seiner sechsten Klasse zu haben. Harry war sofort zu Hermines Verteidigung geeilt, und so war enthüllt worden, warum sie nicht dort sein würde. Auf einmal hatten sie einen Grund, die Chance ernst zu nehmen.
Severus hatte Minerva und Albus nach dem Ordenstreffen am nächsten Tag mitgeteilt, dass er Harry und Ron zuließ, und mittels Fawkes' Vogelblick hatte sie den völligen Schock auf Minervas Gesicht gesehen. Albus hatte zufrieden gewirkt, aber Hermine war ziemlich sicher, dass er ebenfalls verdattert gewesen war.
Minerva hatte zu wissen verlangt warum, und Severus' Antwort „Weil Miss Granger mir etwas angeboten hat, das ich wollte" betrübte sie noch immer. Sie wusste, dass sie in den ersten Jahren wie eine Nervensäge gewirkt hatte, aber sie hatte sich doch verbessert, oder? Und es war nicht ihre Schuld, dass sie eine Muggelstämmige war, die in die magische Welt geworfen worden war; sie war verzweifelt entschlossen gewesen, zu schwimmen, nicht zu sinken, und das bedeutete alles zu wissen, was Zauberer wussten. Die Lücke war noch immer vorhanden, aber sie hatte gelernt weniger demonstrativ zu sein, während sie versuchte, sie aufzuholen.
Das Frühstück an diesem Morgen ging zu Ende und Harry und Ron steckten tief in einer Diskussion darüber, was sie mit ihrer neugewonnenen Freiheit anfangen wollten, als ein Schatten über sie fiel. Sie sahen auf und erblickten den Meister der Zaubertränke, der mit einem einem gefährlichen Funkeln in den Augen über ihnen stand. Oh oh.
„Mr. Potter. Mr. Weasley. Minerva war so gut mich darüber in Kenntnis zu setzen, dass ihr heute frei habt. Ich benötige Unterstützung, und sie empfahl euch."
Hermine unterdrückte ein Lächeln angesichts ihres sofort jämmerlichen Gesichtsausdruckes, aber sie wussten besser, als mit dem Hauslehrer Slytherins zu diskutieren, gerade wenn er im Einklang mit ihrer eigenen Hauslehrerin war. Sie erhielten sympathische Blicke vom Rest ihres Hauses als sie dem Meister der Zaubertränke niedergeschlagen folgten.
Hermine machte sich in sich hinein lächelnd auf den Weg zu Alte Runen. Sie war gleichzeitig sowohl sehr aufgeregt als auch leicht beängstigt darüber, ihr letztes Schuljahr in Hogwarts zu beginnen. Die U.T.Z.s waren nie so nahe gewesen, was alarmierend war, und es war der Abschluss von allem, was sie in den vorherigen sechs Jahren ihrer Schulzeit so hart zu erreichen versucht hatte. Es war ihre Chance, endgültig ihren Wert – zumindest schulisch – zu beweisen.
Der Fanatismus, dem reinblütige Familien wie die Malfoys anhingen, belastete sie. Sie glaubte ihren „Schlammblut"-Unsinn nicht im Geringsten, aber dass sie so etwas im Ernst glauben konnten, war auf fundamentale Weise beunruhigend. Sie wusste, dass sie in ihren U.T.Z.s noch so gut sein konnte und sie die Meinungen dennoch nicht ändern können würde, aber es würde eine weitere Tatsache sein, die bewies, dass ihre Argumente nichtig waren.
Die heutigen Klassen zeigten, dass den Professoren und den meisten Schülern der diesjährige Stoff ernst war; die U.T.Z.s waren in wenigen Monaten und ihre Ergebnisse würden ihre ihre ganze Zukunft beeinflussen. Diese Einstellung passte gut zu Hermines eigener Gemütsverfassung.
Abgesehen von Tonks hatten alle Lehrer Hermine bereits unterrichtet, und sie und die anderen Schüler hatten die U.T.Z-Kurse bereits im sechsten Jahr zusammen gehabt, und so fühlte es sich nach nur einer Stunde so an, als hätte sie die Schule nie verlassen. Bathsheba und Charity hatten beide mit den Vorlesungen begonnen, die sie im letzten Jahr versprochen hatten: Die zusätzliche Sicherheit durch das Einbinden von Runen und Glyphen in Zauber aufgewogen gegen die darin inbegriffene Gefahr, und eine Debatte darüber, wie die Muggelbevölkerung reagieren würde, wenn die magische Welt zur heutigen Zeit enthüllt würde.
Harry und Ron waren nicht beim Mittagessen und zum Abendessen zu spät. Als sie endlich ankamen, schlichen sie praktisch hinein, zerrauft, verstaubt, und völlig angewidert von ihrem Tag. Sie saßen schwer neben ihr nieder, und sie lächelte.
„Sie einer an, was wir da haben."
Sie sahen sie finster an, aber nachdem sich sechs Jahre die Todesblicke eines Meister überstanden hatte, machte ihr das nichts aus.
„Du brauchst gar nicht so schadenfroh zu sein", grummelte Harry. „Dir ginge es genau so, wenn du so gequält worden wärst wie wir."
Ron war bereits dabei, eine sündhafte Menge Essen einzuatmen.
„Ich würde es kaum Quälerei nennen", erwiderte sie trocken und blickte sie kritisch an. „Ich hätte die Zaubertrankzutaten gerne sortiert, aber ich hatte Unterricht."
Sie bekam einen Mund voll halbgekautem Essen ab, als Ron sich haspelnd beschwerte: „Könntest du das nicht tun?"
„Schlussfolgerungen ziehen, um mit angemessener Sicherheit festzustellen, was eure Zeit in Beschlag genommen hat, und das so erhaltene Wissen in meine normalen Gespräche einfließen lassen?"
Her schluckte. „Ja, genau das."
Sie zog ein Gesicht und sprach dann beide an. „Ihr wisst schon, dass ihr Zauberer seid?"
Sie sahen sie verständnislos an. Seufzend nahm sie ihren Zauberstab in die Hand und wirkte Säuberungsszauber, die die beiden vollkommen vorzeigbar zurück ließen.
„Oh", war Harrys Kommentar.
Ron machte eine wage Geste mit seiner Gabel, bevor er sich wieder an sein Essen machte. Mit einem Kopfschütteln gab sie auf und tat es ihm gleich.
Anschließend luden sie Ron ein, ihre Räume zu sehen. Es war schwierig einzuschätzen, was er am Verstörendsten fand, weil er irgendwann, während sie die Treppe hinabstiegen, seine Stimme verlor. Er starrte den Wasserspeier an, staunte ob des Gemeinschaftsraumes, stierte in die Schlafzimmer und das Bad. So wie er aussah, hatte er noch nicht ganz begriffen, dass sie zusammen leben würden, aber sie und Harry weigerten sich das Thema anzusprechen, solange er das nicht explizit tat.
Die Slytherinfarben halfen wahrscheinlich auch nicht.
Als er seine Stimme endlich wiederfand, war Hermine außerordentlich beeindruckt darüber, dass er herausbrachte: „Es ist schön."
„Wir mögen es", erwiderten sie einstimmig.
Dies schien Ron überraschenderweise zurück zu holen.
„Hey", protestierte er. „Ich erlebe davon schon genug zu Hause mit den Zwillingen."
Sie lächelten, und Ron warf sich auf das Sofa und gab seine endgültige Bewertung: „Die Lage ist mies, aber ansonsten gar nicht so übel."
Am nächsten Morgen trafen sie sich zum Frühstück, bevor sie zusammen zu Verwandlung gingen. Minervas extrem hohe Ansprüche beherrschten weiterhin ihr Klassenzimmer, während sie immer schwierigere Verwandlungen vollführten. Sowohl im sechsten als auch im siebten Schuljahr merkte Hermine, dass es immer mehr um „verteidigende Verwandlung" ging: Verwandeln von Alltagsgegenständen in physische Schilde zum Schutz, von Dreck in Schlamm, um Gegner zu verlangsamen, von Wasser in Eis, um jemandem zum Stolpern zu bringen, und so weiter. Da diese Zauber selbst erhaltend waren und von einem Gegner nicht einfach mit finite gestoppt werden konnten, waren sie im Kampf sehr nützlich. [5]
Dies konnte so weit fortschreiten, dass Objekte einen sogar aktiv verteidigten, wie Albus es während des Kampfes in der Mysteriums-Abteilung für Harry getan hatte. Die meisten Zauberer waren nicht mächtig genug oder reagierten zu langsam, um dies in Kampfsituationen zu nutzen, aber Hermine hatte Vertrauen in ihre magischen und geistigen Fähigkeiten, und sie würde jeden Vorteil nutzen, den das Kollegium von Hogwarts ihr anbot.
Zu Hermines Belustigung verweigerten Harry und Ron das Mittagessen in der Großen Halle, aus Angst, dass Severus sie finden und zur Arbeit einberufen würde. Sie liefen schnell zur Küche und flohen dann mit ihren Besen nach draußen. Severus, das sah Hermine erheitert, bemerkte die Abwesenheit der Jungen, und erwiderte ihr Lächeln mit einem flüchtigen, spöttischen Grinsen.
In Arithmantik machte Septima mit dem Lehrplan weiter, den sie im vergangenen Jahr eingeführt hatte. Im sechsten Schuljahr hatten sie sich auf Arithmantik in seiner reinsten Form konzentriert. Ihre ganze Arbeit war theoretisch gewesen. In diesem Jahr würden sie diese hart erarbeitete Theorie in die Praxis umsetzen, und sie zusammen mit komplexen Tränken, fortgeschrittenen Verwandlungen und gehobenen Zaubern anwenden.
Sie würden diese Zauber und Tränke nicht unbedingt alle ausführen – das Klassenzimmer war kein Labor – aber ihre Arbeit auf dem Papier würde in der wirklichen Welt anwendbar sein. Es würden Tests stattfinden, um die Genauigkeit ihrer Ergebnisse zu testen, und andere Projekte boten Boni für tatsächlich angewandte Theorien.
Hermine freute sich auf jeden Fall auf den Kursteil über fortgeschrittene Zaubertränke, und hoffte, dass Severus sich nicht zu sehr dagegen wehren würde, sie in seinem Labor daran arbeiten zu lassen. Im schlimmsten Fall würde Harry ihr hoffentlich gestatten, ein Minilabor in ihrem Gemeinschaftsraum zu bauen. Oder, sie grinste bei dem Gedanken, das Bad war riesig, und es hatte fließendes Wasser und alles... Das hätte den zusätzlichen Nutzen, Severus zu reizen, sollte er davon hören, und vielleicht wäre er so empört, dass er sie danach sein Labor nutzen lassen würde.
Auch am Donnerstag blieben Harry und Ron ihrer Mission, Snape auszuweichen, treu, und frühstückten in Harrys Zimmer. Sie ließ sie dabei und ging zu Geschichte der Zauberei, wobei sie die Kommentare der Jungs über das Fach und über sie, dass sie es nahm, ignorierte.
Was viele Schüler nicht abschätzen konnten, da sie Geschichte so schnell wie möglich abwählten, war, dass die Sechst- und Siebtklässler endlich die Hexenverbrennungen, die Koboldrebellionen des 17. und die Riesenkriege des 18. Jahrhunderts, die Binns so sehr mochte – oder zumindest so sehr, wie er überhaupt etwas mochte, da er alles von der Gründung des Ministeriums bis zur Einrichtung des Internationalen Status zur Geheimhaltung der Magie so langweilig wie möglich machte –, hinter sich ließen. [6]
Im sechsten Jahr behandelten sie das 19. Jahrhundert und die Veränderungen des Ministeriums und der magischen Welt während der Romantik und der Viktorianischen Ära, und in diesem Jahr würden sie über das 20. Jahrhundert reden; auch wenn die Verpackung noch immer zu wünschen übrig ließ, so war der Inhalt doch faszinierend. Sie würden von Albus' Sieg über Grindelwald und die Jahre des Terrors lernen, über die magische Beteiligung an den Weltkriegen, und vieles mehr.
Sie würde sicher stellen müssen, dass Harry nie erfuhr, dass er in Geschichte der Zauberei behandelt wurde. Da natürlich beide Jungs sofort abschaltete, wenn sie das Wort „Geschichte" hörten, musste sie sich darüber wohl nicht zu viele Sorgen machen. Vielleicht war es doch gut, dass Binns kaum etwas außerhalb seiner Vorlesungen wahr nahm, oder er hätte merken können, dass die Quelle vieler harter Fakten hier in der Schule war.
Harry und Ron tauchten zum Mittagessen wieder auf und blickten nicht einmal zum Lehrertisch, als würde sie das vor Severus' möglichem Zorn bewahren. Hermine ihrerseits dachte, dass sie ihm für den Tag genug Vergnügen bereitete hatten, sodass sie sicher waren, aber sie sah davon ab, etwas zu sagen.
Nach der Mittagspause zog sie mit Neville und Seamus nach draußen, und Pomona erinnerte sie direkt daran, dass wenn sie ein Bonusprojekt für Kräuterkunde abgeben wollten, sie nur Mischlinge mit praktischem Nutzen akzeptieren würde. Der späteste Zeitpunkt für einen Vorschlag wäre Anfang November.
In ihrem letzten Schuljahr wurden sie dazu angehalten, ihre Kreativität und ihr Einfallsreichtum mittels Bonusprojekten zu zeigen. Diese Projekte waren nicht vorgeschrieben – auch wenn die Schüler eindringlich dazu ermutigt wurden – aber würden ihre Noten in jedem Fach ergänzen, in dem sie eines absolvierten, angenommen, dass das Projekt ein Erfolg war.
Sowohl Hermine als auch Neville hatten Pomonas Angebot angenommen, ihre Wahl bereits am Ende des letzten Jahres vorzeitig absegnen zu lassen, damit sie den Vorgang dieses Jahr rechtzeitig beginnen konnten. Der Ausdruck auf Rons und Harrys Gesicht zeigte, dass die beiden noch so gut wie gar nicht darüber nachgedacht hatten. Sie war ziemlich sicher, dass die beiden in dieser Klasse kein Bonusprojekt abgeben würden. Pomona hackte nicht weiter auf dem Punkt herum, sondern begleitete sie zum Gewächshaus Nummer Drei und den gefährlichsten Pflanzen auf dem Gelände.
Freitag und sein morgendlicher Unterricht wurden mit besonderem Enthusiasmus von den Siebtklässlern begrüßt. Wie jedes Jahr umgab Verteidigung gegen die dunklen Künste ein Aufruhr, der bei den anderen Fächern nicht existierte. Hermine war nicht sicher, was Tonks getan hatte, aber nicht einmal ein Wispern darüber, was in den anderen Klassen passiert war, hatte die Siebtklässler erreicht, die, nachdem sie in einem der letzten Zeitfenster der Woche waren, normalerweise mit irgendeiner Vorwarnung über das, was sie erwarten würde, gerechnet hätten.
Da niemand wissen sollte, dass Tonks für den Orden und nicht nur das Ministerium arbeitete, konnte der Großteil der Begegnungen des Trios mit ihr nicht enthüllt werden, und so wurde es ihnen erspart, ausgefragt zu werden, da sie nur zugegeben hatten, sie ein oder zwei Mal im Ministerium gesehen zu haben, und dort kaum etwas mit ihr zu tun gehabt zu haben.
Das Klassenzimmer für Verteidigung lag dieses Jahr in den Kerkern. Hermine war nicht sicher, ob dies Tonks' Abstimmung mit Kingsley, Severus und Remus vereinfachen sollte, oder ob es an ihrer Hauszugehörigkeit lag. Das Zimmer war näher am Hufflepuff-Gemeinschaftsraum als an dem von Slytherin, eine Tatsache, die die Laune der Schüler anhob, die zu einem ersten Treffen hinabeilten.
Es grassierten dennoch viele Vermutungen; viele Schüler erinnerten sich an ihre vorherigen Professoren und hofften, dass eine Aurorin eine große Verbesserung darstellen würde. Professor Judex war eine weitere Ministeriumswahl gewesen. Er arbeitete nicht für Voldemort wie Quirrell oder Barty Crouch Jr. Er war kein Scharlatan wie Lockhart. Er war kein Ministeriumskriecher wie Umbridge.
Er kannte seinen Stoff gut genug, wenn auch nicht bravourös, aber unglücklicherweise war er nicht genug wie Remus. Nein, er war fest davon überzeugt, dass Harry der nächste Dunkle Lord sein würde. Oh, er glaubte alles, was Harry über Voldemorts Rückkehr sagte, aber nichts, was sie sagten, konnte ihn davon überzeugen, dass der Parsel-sprechende, den Dunklen Lord besiegende Junge-der-lebte nicht bei der ersten Chance, die sich ihm bot, die Welt übernehmen würde.
Um dem Ministerium nicht unrecht zu tun, dachte Hermine nicht, dass er diese Vorurteile gezeigt hatte, bevor er den Posten bekommen hatte. Angesichts des derzeitigen politischen Klimas war es keine gute Idee gewesen, zum zweiten Mal in Folge einen Verteidigungslehrer zu haben, der Harry überhaupt nicht mochte.
Es war am Anfang fast amüsant gewesen, da sie alle den Gedanken eines bösen Harrys so lächerlich fanden – selbst die, die im fünften Jahr nicht sicher gewesen waren, waren inzwischen überzeugt worden – und Judex hatte nicht die Macht oder die Rachsucht von Umbridge, aber schon Ende November hatte Hermine den Mann in fast jeder Stunde daran erinnern müssen, dass Harry nicht von praktischen Demonstrationen ausgeschlossen werden konnte, nur weil der Professor fand, dass er nicht mehr Übung darin brauchte, andere Zauberer zu besiegen. Genauso häufig hatte sie Harry erinnern müssen, sein Temperament zu zügeln, und sie war ziemlich sicher, dass Albus hatte einschreiten müssen, um sicher zu stellen, dass der Goldene Junge Gryffindors fair benotet wurde.
Die Schüler hatten die Parselmund-Offenbarung vor Jahren überwunden und V.g.d.d.K. enthielt sehr viele Schüler, die Teil der DA gewesen waren – die inzwischen ein offizieller Club unter Ginnys Leitung und Filius' Aufsicht war – und so war die Klasse fast völlig vereint in ihrer Abneigung gegen den Professor.
Er mochte keine Blutfedern gehabt haben oder sie jede Klasse das Lehrbuch lesen haben lassen, aber er hatte sich mit ihrem Retter angelegt zu einer Zeit, in der jeder wusste, dass Voldemort zurück war, und sie hatten es ihm übel genommen. Die praktische Erfahrung des Mannes war ausreichend aber nicht außergewöhnlich, und das bedeutete, dass er Schüler unterrichtete, die Dunkle Künste bekämpft hatten, denen er nie gegenüber gestanden war; gerade die höheren Klassen hatten diese Diskrepanz als frustrierend empfunden.
Judex schien zu glauben, dass es seine Pflicht war, die anderen vor Harrys bösem Einfluss zu beschützen, sodass sich fast alle einen Spaß daraus machten, ihn stattdessen besonders freundlich zu behandeln.
Es wurde nie explizit gesagt, ob er abgelehnt hatte zurückzukehren, oder ob ihm gekündigt wurde, aber es hatte keine Beschwerde des Ministeriums gegeben, als klar wurde, dass in diesem Jahr in neuer Lehrer benötigt würde.
Hermine, Harry und Ron hätten nicht zufriedener damit sein können, dass es Tonks war, die ausgewählt worden war. Da Ron Tonks bereits kannte, war er nicht an dem Klatsch der anderen Schüler beteiligt, sondern war zu Neville gerückt, um ihn scheinbar über Kreuzungsmöglichkeiten zu befragen. Die beiden Jungen traten mit dem Rest der Klasse durch die Tür, bevor Harry und Hermine die Möglichkeit hatten sie aufzuhalten. Sie waren am Ende der Schlange der Schüler, und das magische Summen der Schutzzauber um den Türrahmen brachte sie zum Stillstand.
Hogwarts war eines der am besten gesichertsten Gebäude Britanniens. Ein Großteil dieser Schutzzauber umgab aber die äußere Grenze der Ländereien. Diese waren es, die die Schule vor Angriffen beschützten, Todesser von den Ländereien abhielten, Apparieren und fliegende Ankünfte verhinderten, und so weiter. Es gab Schutzzauber um den Quidditchplatz und einige um die Gewächshäuser, und es gab eine ganze Sammlung von Zaubern, die Muggel von dem Schloss entfernt hielten und dessen Aussehen für sie veränderten. Andere Zauber schützten das Schloss selbst, und verstärkten das alte Gebäude.
Es gab außerdem viele persönliche Schutzzauber innerhalb des Gebäudes. Severus schützte sein privates Lager, Büro und Quartier mit eigenen Zaubern, und viele der anderen Professoren taten das gleiche; es war allgemein üblich, gerade in diesen Tagen. Schutzzauber um offene Türen dagegen waren sehr viel ungewöhnlicher, und Harry und Hermine fanden es sofort verdächtig. Sie nahmen ihre Zauberstäbe heraus und versuchten herauszufinden, was genau sie da vor sich hatten.
Tonks lächelte von ihrer Position innerhalb des Klassenzimmers. Ihr Haar war heute Kaugummirosa, passend zu dem T-Shirt der Schicksalsschwestern, das sie mit ihren dunklen Jeans trug. Hatte sie heute schon einmal einen Umhang getragen, so war der jetzt nicht mehr zu sehen.
„Leistet ihr uns Gesellschaft oder bleibt ihr im Korridor?", rief sie vergnügt.
Inzwischen hatten sie einen ganz guten Eindruck davon, was die Schutzzauber beinhalteten.
„Wir würden euch sehr gerne Gesellschaft leisten", sagte Harry grinsend.
Hermine lächelte zurück. „Aber wir würden später gerne darüber reden können."
„Und wir hätten lieber nicht das ganze Wochenende lang blaue Haare."
Zusammen deaktivierten sie die Zauber um die Tür, und als sie die Schwelle übertraten, folgte Hermine dies mit einem diskreten Schildzauber um sie herum. Tonks sah es, aber keiner der Schüler schien es zu merken, da sie alle auf ihre feixende Lehrerin fokussiert waren. Hermine und Harry nahmen ihre Sitze in der ersten Reihe ein; Tonks war eine unbekannte Variable, und der Rest der Klasse hatte anscheinend eine Sicherheitszone gelassen.
Hermine sah, dass Malfoy und Daphne Greengrass noch da waren; seit sie der Klasse im letzten Jahr beigetreten waren, hatte sie sich gefragt, in wie fern ihre Wahl politisch motiviert war. Behielten sie ein Auge auf das, was die anderen Schüler lernten, oder wollten sie es auch selbst lernen?
Die Tür schloss sich, wenn auch nicht mit dem Knallen, das Severus gerne anwandte.
„Ich nehme an, dass viele von euch sich an Professor Moody erinnern?"
Die Schüler nickten nervös beinahe geschlossen, denn was Eröffnungsschläge anging, so war dies nicht der beruhigendste. Hermines, Harrys und Rons Feixen deckte sich mit dem ihrer Professorin.
„Er war mein Mentor. Und auch wenn ich anders als er nicht 'Immer Wachsam!'", befriedigend viele Schüler zuckten zusammen, „blaffen werde, solltet ihr euch merken, dass ich den Grundsatz bis ins Kleinste durchsetzen werde." Tonks' Haare wurden leuchtend blau, als sie sie angrinste. „Diejenigen unter euch, die nicht so paranoid sind wie Mr. Potter und Miss Granger, werden Grund erhalten, sich an diesen Rat zu erinnern. Auch wenn diese Schule ein sicherer Ort sein soll, worauf einige eurer jüngeren Mitschüler mich vor Kurzem hingewiesen haben, ist nichts, das euch seit Betreten meines Klassenzimmers zugestoßen ist, auf irgendeine Weise lebensbedrohlich."
Die Nervosität unter den Schülern nahm zu, da die meisten angenommen hatten, dass ihnen bisher noch nichts in dem Klassenzimmer zugestoßen sei.
Tonks lehnte sich zurück gegen ihren Tisch, Arme und Beine lässig überkreuzt. „Verteidigung gegen die dunklen Künste ist mehr als in abgesteckten Schlachten oder Gemetzeln in dunklen Korridoren zu kämpfen. Sich gegen die dunklen Künste zu verteidigen bedeutet, sich immer seiner Umgebung bewusst zu sein, seine Augen für ungewöhnliches Benehmen offen zu halten, und nicht unachtsam zu sein.
Ich werde es mir nicht zur Gewohnheit machen die Tür zu verzaubern, aber", sie lächelte sie vergnügt an, „das bedeutet nur, dass ihr keine Ahnung habt, was ich tun werde. Es wird hier keine willkürlichen Flüche im Klassenzimmer geben, aber zu lernen sich sowohl subtil als auch solide zu verteidigen, wird Teil eurer wöchentlichen Tagesordnung am Freitagmorgen.
„Mein Name ist Tonks. Ich werde auf Tonks, Professor, oder Auror Tonks antworten. Also, wer von euch kann mir sagen, warum Zauber als Dunkel eingeordnet werden?"
Zwischen all ihrer Unterrichtsvorbereitung und den Hausaufgaben, die ihnen bereits aufgehäuft wurden, hatte Hermine außerdem über das Mündig werden und Reine Erwachsene geforscht, und sie verwendete ihren Freitagnachmittag gut. Nachdem sie, Harry und Ron Hagrid auf einen Tee besucht hatten – der gut in Form war, weil er mehrere neue und interessante Kreaturen für den diesjährigen Unterricht hatte – recherchierte und schrieb sie rasch zwei Aufsätze, bevor sie sich an ihre persönlichen Nachforschungen machte.
Harry hatte nur einen Blick auf die Vielzahl an Büchern geworfen, die Hermine über einen Sessel, den Großteil der Couch und einem guten Stück Boden verteilt hatte, und war erbleicht, aber er hatte tapfer seine eigenen Bücher herausgenommen und sich an seine Arbeit gemacht. Ron, so wusste Hermine, wäre weggerannt. Die Arbeit aus dem Weg zu schaffen bedeutete aber, dass sie nicht das ganze Wochenende über ihnen hängen würde, und Harry wusste, dass sie ihr Training beginnen würden, ihre Recherchen besprechen mussten, und ihre Pflichten als Schulsprecher richtig beginnen würden.
Die Forschung über Reine Erwachsene ließ sich nicht so gut an, wie sie gehofft hatte. Die neuen Beschreibungen waren völliger Unsinn, aber einige der alten Bücher der Blacks und der Verbotenen Abteilung hatten interessante Informationen, auch wenn sie in vielerlei Hinsicht eingeschränkt waren. Keine der Berichte schienen von Reinen Erwachsenen selbst geschrieben zu sein, und so war vieles davon nur Hörensagen und die Antworten waren nicht so endgültig, wie sie es wollte.
Nach Albus' Erklärung über das Kindermassaker machte diese Unklarheit Sinn, aber es war nicht sehr hilfreich, wenn sie jetzt ihr eigenes und Harrys Leben verstehen zu versuchte. Sie nahm natürlich alles, was sie kriegen konnte, aber das hieß nicht, dass sie darüber glücklich war.
Bis zur Abendessenszeit hatten sich die Haare von fünfzehn der siebzehn Mitglieder der siebten V.g.d.d.K.-Klasse leuchtend blau verfärbt. Jeder der Schüler hatte entdeckt, dass wenn sie versuchten jemandem zu erzählen, warum ihr Haar blau war, dass sie nicht über die morgendliche Klasse reden konnten. Das Blau war besonders auffällig bei den sonst blonden Haaren von Draco Malfoy und Hannah Abbott, und Ersterer versteckte die Tatsache, dass er fuchsteufelswild war, mit wenig Erfolg.
Hermine fand es gut begründet, dass Tonks alle Klassen so verzaubert hatte, nicht darüber zu reden, aber nur die ältesten Schüler mit gefärbten Haaren herum laufen ließ. Die Überraschung war unbezahlbar, und sie sollten momentan die am besten ausgebildeten Schüler im Gebäude sein. Lektion gelernt, würde Hermine wetten.
Schließlich erbarmten sie und Harry sich Rons verzweifeltem Schmollen und erklärten den nahen Gryffindors, was passiert war. Die Neuigkeiten verbreiteten sich rasant in der Großen Halle, und Tonks' Ruf war gemacht. Hermine fragte sich, wie viele Schüler jetzt davon ausgehen würden, dass sie eine Slytherin gewesen war, und von der Wahrheit überrascht werden würden.
Tonks hob ihr Glas um Harry und Hermine zuzuprosten, und Hermine sah, dass Severus die Frau argwöhnisch beäugte. Glücklicherweise passierte kein zweites Getränkemalheur, das die Gesundheit und Sicherheit ihres zweiten kompetenten und nicht-bösen V.g.d.d.K.-Professors gefährden könnte. Hermine überlegte, wie Albus die Sitzordnung durchsetzte, denn auch wenn Tonks ein unendlich erfreulicherer Gesprächspartner war als Quirrell, Lockhart, Judex oder Umbridge, so war doch ein gewisses Risiko mit der Nähe zu der Metamorphmagus assoziiert. Severus mochte einer der mutigsten Menschen sein, die Hermine kannte, aber er nahm keine unnötigen Risiken auf sich.
Freitagabend, nachdem ihnen aufgefallen war, dass sie den vierten Tag in Folge ihre Hausaufgaben vor dem Feuer machten, so wie sie es während der letzten sechs Jahre im Gryffindor-Gemeinschaftsraum getan hatten, entschieden sie und Harry gemeinsam, dass die Schreibtische in ihrem Gemeinschaftsraum Platzverschwendung waren. Sie rückten sie in ihre Schlafzimmer und dort unter die Fenster. Wenn sie die Privatsphäre brauchten, um ruhig und effizient auf flacher Unterlage zu arbeiten, so waren die Tische da; ansonsten waren sie auf dem Sofa oder dem Boden vor dem Feuer.
Dies schuf einen weiten, offenen Platz in dem Zimmer, den sie in einen Kampfring verwandelten, komplett mit dem cleveren Polsterzauber, den Hermine im Sommer entdeckt hatte. Ihn über die Wände und den Flur zu legen würde ihre Verletzungen einschränken, ohne von dem Dekor abzulenken; lief man über den Boden oder lehnte gegen die Wand, so fühlte man den harten Stein, aus dem sie bestanden; aber traf man sie mit Beschleunigung, so gaben sie nach, als währen sie gepolstert. Sich selbst von dem harten, kalten Stein der Kerker aufzusammeln, war schon früh im Training mit Severus zur Last geworden, und Harry war erleichtert, dass dies in ihrem eigenen Zuhause kein so großes Problem werden würde.
Sie schützten den Rest des Zimmers gegen unvorsichtige Zauber, Geschosse, und andere zerstörerische Kräfte, die aus dieser Richtung kommen würden, und wirkten Schilde um den Bereich, in dem sie sich befanden. Sie hexten die Teppiche am Boden fest und belegten sie, und alles andere Entzündliche, mit Anti-Feuer-Zaubern. Sie wirkten Sprüche gegen Wasser- und Frostschäden und führten Oberflächen-Zauber auf den Wänden aus, sodass Schäden nicht weiter als ein paar Zentimeter in den Stein eindringen würden. Inzwischen war ihnen gut bekannt, wie ihre Ausbilder arbeiteten.
Als sie fertig waren, hatten sie einen Ort, an dem sie sich fit halten und für die körperlichen Kämpfe üben konnten, die Remus ihnen beigebracht hatte, und für das Duellieren, das sie von Severus und Kingsley lernten. Der Raum würde bei oberflächlicher Betrachtung noch genauso wirken wie vorher, und er wirkte weiterhin einladend und heimelig.
Sie überprüften die Effizienz ihrer Zauber mit einem schnellen und heftigen Duell, das unentschieden endete und den Raum unbeschädigt hinterließ, und die zwei rangen um Atem, als sie sich durch den Raum bewegten und auf das Sofa fallen ließen, um den Raum anzuschauen.
„Es ist so was wie eine umgekehrte Wohnungsgestaltung." Hermine betrachtete das finale Ergebnis. „Wir könnten eine neue Fernsehserie drehen: 'Wie man sein zu Hause schützt, sodass es hinterher genauso aussieht wie vorher, in zehn einfachen Schritten...'."
Harry lachte. „Du könntest ein Selbsthilfebuch für Zauberer schreiben. Du hast gesagt, du hast einen Zauber für den Wasserspeier ausgearbeitet?"
Nachdem sie über ihre Bedürfnisse nachgedacht hatte, hatte Hermine einen komplexen Zauber entwickelt, der Verwandlung und Zauberkunst kombinierte, um den Wasserspeier an der Tür ankündigen zu lassen, wer vor der Tür stand. Wie die Rumtreiber entdeckt hatten, machte es das von Natur aus magische Schloss möglich, dass seine Bewohner aufgespürt werden konnten. In diesem Fall kümmerten sie und Harry sich nur um die paar Meter um ihre Tür herum, und sie wollten, dass die Ergebnisse mündlich anstatt schriftlich verkündet werden sollten. Mit dieser Methode mussten sich potentielle heimliche Besucher nicht laut im Korridor ankündigen, aber sie und Harry wussten sicher, wer dort draußen war, da der Wasserspeier, wie die Karte, durch jede Verkleidung die wahre Person quasi sehen konnte.
Ein Stimmverlagerungs-Zauber würde die Stimme des Wasserspeiers direkt neben ihre Ohren werfen, sodass die Ankündigung diskret in ihren Quartieren gemacht würde. Sie konnten diese entweder mit finite beenden, um zu zeigen, dass sie sie gehört hatten, und entweder reagieren oder den Gast ignorieren würden, oder, außer sie errichteten dagegen spezielle Schilde, würde in 15 Sekunden Intervallen immer lauter werden, bis sie es merkten oder aufwachten, so wie ein höfliches Klopfen zu eindringlichem Pochen wurde.
Sie, wie Harry, konnte Magie ohne Zauberstab wirken, auch wenn sie dies sehr viel weniger dramatisch gelernt hatte als er; die Fähigkeit wurde stärker, als ihr siebzehnter Geburtstag näher rückte und schließlich vorbei zog. Dementsprechend würde der Wasserspeier auf ihrer beider Wunsch reagieren und die Tür öffnen, wenn sie nicht selbst antworten wollten. Nachdem sie schließlich genau ausgearbeitet hatte, was am effizientesten und praktischsten für sie wäre, dachte sie, dass sie zumindest eines der Mysterien des Büros des Schulleiters verstanden hätte.
„Genial", erklärte Harry erfreut.
Zufrieden setzte Hermine sich daran, den theoretischen Zauber in die Tat umzusetzen. Mit Teilen des Schlosses, die so fest in Hogwarts verankert waren wie der steinerne Wasserspeier, war es mehr 'Überzeugen' als Verzaubern, aber der Speier kündigte sowohl sie als auch Harry korrekt an, als sie es abwechselnd ausprobierten, und sie würden auf weitere Besucher warten müssen, um sich der Effizienz hundertprozentig sicher zu sein.
Dann überschrieb sie sie beide im Bezug auf die Ankündigungen, sodass sie sich nicht ständig gegenseitig angesagt würden. Sie würden von Fall zu Fall entscheiden können, sollten sie anderen Leuten uneingeschränkten Zutritt gewähren, ob diese dennoch angekündigt würden.
„Möchtest du, dass ich die effektive Distanz der Ankündigungen einschränke?", fragte sie Harry.
Er sah sie verständnislos an.
„Möchtest du während Verteidigung wissen, dass Luna an der Tür zu unseren Räumen ist?"
Ein langsames Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Na und ob!"
Sie hatte vermutet, dass das seine Antwort sein würde, und da sie es problemlos später ändern könnten, wenn es sie verrückt machen sollte, ließ sie den Zauber ohne vorbestimmte Begrenzungen ausklingen; wahrscheinlich würde er etwa bis zu den Bannzaubern um die Ländereien wirken.
Jetzt da sie in ihren eigenen Räumen lebten und nicht in geteilten Schlafsälen, konnten sie mehr tun als eine raffinierte Tür einrichten. Die Karte musste nicht mehr vor Zimmernachbarn versteckt werden, und Hermine konnte ihre Brillanz und Nützlichkeit inzwischen frei zugeben. Sie hoffte, dass dies bedeutete, dass sie als Person gewachsen war, aber vermutete, dass es eher daran lag, dass sie sie jetzt verstand und dachte, dass sie eine Chance hätte, die Arbeit zu kopieren, wenn sie wollte.
Harry hing sie mittels eines zeitweiligen Klebezaubers an die Wand außerhalb seines Schlafzimmers; an der Wand konnte man sie komplett glatt und ausgeklappt ausbreiten, sodass sie eine ziemlich große Dekoration darstellte. Sie legte einen Glanz darauf, sodass es jedem anderen als Landschaftszeichnung mittels Tinte auf Pergament erscheinen und sich so an das restliche Dekor anpassen würde.
Wenn sie, Harry oder Ron sie ansahen, würden sie noch immer die Karte und somit jeden in Hogwarts sehen. Gegen Ende des letzten Jahres hatte sie entdeckt, dass die Karte verschiedene Einstellungen besaß, oder unterschiedliche Arten ihre Informationen darzustellen; anstatt den Standort jedes Bewohners von Hogwarts anzuzeigen, konnte sie Listen von Menschen, zum Beispiel alle Slytherins oder Siebtklässler oder Professoren – oder nicht-Schüler und nicht-Professoren – darstellen. Mit der letzten Möglichkeit konnten sie regelmäßig überprüfen, dass niemand Unerwünschtes auf dem Gelände verweilte, so wie B. Crouch an Stelle von A. Moody.
Dank eines Proteus-Zaubers würde jedes Mal, wenn ein Name auf der Liste „Andere" erschien, er auch auf einem Armband angezeigt werden, das sie und Harry trugen. Die Armbänder – die außerdem stimmaktivierte Portschlüssel waren, die sie zum Büro des Schulleiters bringen würden – waren aus zwei schlichten Bändern aus Gold und Silber hergestellt, die miteinander verwoben waren, und das Metall würde sich aufheizen um sie darauf hinzuweisen, dass sie sie ansehen sollten. Sie hatte Harry seines zum Geburtstag gegeben, und er war erfreut aber verwundert gewesen, bis sie es ihm erklärt hatte. Sie würden die Karte ansehen zu müssen, um zu erfahren, wo die Person war, aber sie würden zumindest sofort davon in Kenntnis gesetzt werden, sollten abnormale Animagi oder potentielle Missetäter auf den Ländereien sein.
Im letzten Jahr hatte sie herausgefunden, wie sie ihre eigene Präsenz vor der Karte verstecken konnte, ein Geheimnis, das sie nur mit Harry geteilt hatte, wenn man die Möglichkeiten zum Missbrauch dieser Fähigkeit betrachtete. Sie hatten auch Ron von der Karte entfernt, ihm aber nicht gesagt, wie man dies schaffte. Dies war nur eine halb-bewusste Entscheidung gewesen, nachdem er sie inmitten ihrer Enthüllungen unterbrochen hatte, um eine scheinbar unumgängliche Diskussion über ein Quidditchmanöver zu führen; er hatte das Thema nicht erneut erwähnt und sie auch nicht. Sie und Harry wussten, wie sie sich im Notfall gegenseitig finden konnten, aber sie waren froh, dass sie auch auf diesem Weg nicht mehr ausgespäht werden konnten.
Als sie endlich mit diesen Änderungen fertig waren, war es spät, und die lange Woche holte sie ein.
„Da ich bezweifle, dass wir jetzt noch auf der Höhe sind, sollen wir unsere Forschungsergebnisse Sonntagmorgen besprechen?", schlug Hermine hoffnungsvoll vor.
Harry grinste. „Ich war sicher, dass du mir jetzt all diese wirklich wichtigen Dinge erzählst, und ich sie mir um nichts in der Welt merken könnte."
Sie lächelte zurück. „Ich kenne deine Gedächtnisleistungen besser als das, Harry. Ron wird dann schlafen, hoffe ich."
Harry schüttelte den Kopf. „Er ist offiziell Quidditchverrückt geworden. Er hat schon Vorauswahlen oder so etwas organisiert, zumindest ist die richtige Auswahl erst nächstes Wochenende. Er ist fest entschlossen auf Teufel komm raus das beste Team der Welt auf die Beine zu stellen. Nach letztem Jahr..." Harry zuckte mit den Achseln.
Letztes Jahr hatte Gryffindor im Finale gegen Slytherin verloren. Es hatte nichts mit Rons Führungsqualitäten zu tun gehabt, und es war auch nicht Ginnys Schuld gewesen. Sie und Draco waren beide extrem gut geflogen, beide Teams hatten extrem gut gespielt, aber am Ende hatte Draco den Schnatz gefangen. Gryffindor hatte den Hauspokal dennoch gewonnen, also war es kein kompletter Schlag ins Wasser gewesen, aber Ron hatte den Verlust persönlich genommen. Sehr persönlich.
„Ich bewundere seine Hingabe für irgendetwas", versuchte sie sich im Gedächtnis zu halten.
Harry zog sie vom Sofa empor. „Dann ins Bett. Morgen wird auch ein stressiger Tag."
Am Samstagmorgen sollten die Vertrauensschüler ihr und Harry eine Liste mit den Rundgängen geben, die sie unter sich aufgeteilt hatten, sowie einen Zeitplan für ihre Treffen. Wenn die Vertrauensschüler ihre Arbeit machten, dann mussten die Schulsprecher selten eingreifen, aber sie und Harry sollten nur für alle Fälle ein Auge auf sie haben. Sie versuchten Konflikte zu schlichten, bevor sie eskalierten und vor ein Mitglied der Fakultät getragen wurden, und sie versuchten den Schülern zu helfen, wenn das den Vertrauensschülern nicht gelang.
Sie mussten ihre eigenen Runden drehen, unabhängig von den anderen, und so unvorhersehbar, dass Schüler, die den Zeitplan der Vertrauensschüler ausarbeiteten, dennoch von den Schulsprechern abgefangen werden konnten. Sie bildeten außerdem die Verbindung zum Lehrkörper, mit dem sie sich nach Bedarf trafen und Informationen an die Vertrauensschüler weitergaben.
Sie und Harry hatten vereinbart, dass sie die Runden abhängig machen würden von Schlafmangel, Hausaufgaben und zusätzlichem Training, und von eventuellen Informationen der Karte. Harry hatte sich damit abgefunden, dass die Kreation der Rumtreiber für solche Zwecke verwendet würde, zumindest mit der Absicht nachsichtig zu sein, wo Nachsichtigkeit zulässig war. Sie hatte aufgezeigt, dass sie sich in einem Krieg befanden, während dessen törichte Eskapaden unerwartete Nebeneffekte haben konnten; draußen auf den Ländereien, im Verbotenen Wald oder im Kerker zu sein konnte die Schüler in wirkliche Gefahr bringen.
Sie und Harry wunderten sich manchmal über ihre ersten Jahre in Hogwarts, und sie waren sich einig, dass Albus häufig seine Hände im Spiel gehabt haben musste. Es war beispielsweise unmöglich, dass Charlies Freunde die Spitze des Turmes auf Besen erreicht hätten um Norbert zu retten ohne die Einmischung des Schulleiters. Natürlich musste der Mann genau so sehr wie sie gewollt haben, dass Hagrids Drachen entfernt wurde, aber Elfjährige diese Aufgabe erledigen zu lassen, erschien doch etwas nonchalant. Andererseits schienen sie in dem Jahr ins heiße Wasser geworfen worden zu sein, um Erfahrung zu sammeln, und Hermine vermutete, dass dieses Schuljahr ähnlich werden würde.
Unglücklicherweise gab es wohl nichts, dass einen darauf vorbereitete, auf einmal ein heiß begehrter Reiner Erwachsener zu sein, der auf die Person große Kraft übertragen konnte, mit der man zuerst Sex hatte, aber sie würde ihr Bestes tun, dass sie und Harry es auf die eine oder andere Art überstehen würden.
[4] Ich glaube nicht, dass JKR jemals genau gesagt hat, welche Noten Ron bekommt; sie sagt nur, dass er sieben Z.A.G.s aber keine Os bekommt. Da er für die gleichen Fächer zugelassen ist wie Harry in HBP, und ich nicht denke, dass Slughorn jemanden mit einem A angenommen hätte, der keine, ähm, speziellen Fähigkeiten besitzt, und deswegen gehe ich davon aus, dass er wie Harry ein Erwartungen Übertroffen bekommen hat.
[5] Vielen Dank an Kyerie von Ashwinder, die als erstes herausbekommen hat, dass ich in der Fic Resonance von GreenGecko das erste Mal von defensiver Verwandlung gelesen habe. Alles, an was ich mich erinnern konnte, war, dass die Flure zu Eis verwandelt wurden und Dean das im Kampf verwendet. Ich fand die Idee brillant, also habe ich sie mir ausgeliehen, und kann sie jetzt der richtigen Person zuschreiben.
[6] Die Koboldrebellion von 1612 ist canon. Ich habe die Riesenkriege des 18. Jahrhunderts erfunden, aber sie werden nicht noch einmal erwähnt werden. Ich fand es lustig, dass Binns sich durch die Jahrhunderte arbeitet und schließlich bei Harry Potter ankommt (wovon Harry keine Ahnung hat), und so ist es in dieser Geschichte. Ich bin sicher, dass einige Leute denken, dass Binns keine Themen nach seinem Tod behandeln würde (wann auch immer der war), aber ich benutze hier gerne meine künstlerische Freiheit.
Kapitel Vier, in dem Harry und Hermine besprechen, was Hermine herausgefunden hat, wird am nächsten Donnerstag hochgeladen werden.
