Crazygirl: Also auch hier eine Antwort von mir ^^
Vielen lieben Dank für´s Review, das gibt Auftrieb. Es werden noch einige unerwartete Wendungen kommen und ich vermute,
daß ich auch hier nur knapp der Lynchjustiz entgehen werde gg
Lass dich überraschen ;)
Bea-Schnegge, du hast die FF ja auch noch ÜÜÜÜBERHAUPT nicht auf dem PC zum jederzeit nachlesen gg
Dann kann ich dich ja auch direkt vorstellen ^^
Liebe Leserschaft, damit hätten sich meine beiden treuen Beta-Leserinnen hier eingefunden: Love-Fee und Bealein gg
*alle zwei mal knuddel*
Jetzt also zum 4. Kapitel, viel Spaß damit ^^
Wie immer war die große Halle festlich geschmückt, zu Ehren der neuen Schülerinnen und Schüler. Im Hinblick darauf, dass viele der jungen Zauberer, die eigentlich bereits fertig sein sollten mit der Schule, ihren Abschluss nachmachen wollten - den sie unfreiwilligerweise verpasst hatten durch den Trubel letztes Jahr – hatten die Lehrkräfte den Raum ein Stück vergrößert und mehr Tische und Bänke hineingezaubert. Dementsprechend laut war es bereits, als Hermine den Festsaal betrat und beherzt auf ihre Freunde zuging, Dort musste sie jedoch verbittert feststellen, dass man ihr keinen Platz freigehalten hatte. Verlegen sahen ihre Freunde sie an. „Hermine, nicht böse sein.." Zaghaft fasste Luna sie am Arm. „Wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass du vorne am Schulsprechertisch sitzen würdest."
„Komm, wir rücken zusammen, dass geht schon!" sprach Harry. Ron sagte gar nichts, der wäre am liebsten unter den Tisch gekrochen.
„Wenn ihr nur ein bisschen nachgedacht hättet, wärt ihr selbst auf den Trichter gekommen, dass ich dort nach Möglichkeit nicht sitzen würde!" zischte die junge Frau, schüttelte Luna´s Arm ab und wirbelte herum. Verletzt ging sie an den Tischen vorbei. Die einzigen Plätze, die noch frei waren, waren die ganz vorne, wo die Erstklässler sitzen würden.
„Mine!" Sie drehte sich rum und sah ihren Freund auf sich zustürzen. Er nahm ihre Hand und zog sie wieder zurück. „Komm schon, da passt du noch dazwischen."
Hermine schluckte ihren Stolz hinunter und ließ sich mitzerren. Als sie am Slytherintisch vorbei ging, bekam sie mit, wie Draco frenetisch von seinen Mitschülern begrüßt wurde.
Kurz trafen sich ihre Blicke, dann reckte Hermine den Kopf in die Höhe und stolzierte vorbei.
Kaum hatte sie sich zwischen die anderen gequetscht, wurde sie von diesen schon mit Fragen bestürmt.
„Was wollte die McGonnagal von dir?"
„Warst du schon in euren Räumen?"
"Ich hoffe, du hast der Schlange direkt klar gemacht, wer von euch beiden die Hosen anhat!"
Geduldig bemühte sie sich, all die Fragen zu beantworten, machte aber in Gedanken drei Kreuze, als zur Ruhe aufgerufen wurde und der Hut zu singen begann.
Am Tisch der Slytherins wurde Draco genauso mit Fragen gelöchert, sie unterschieden sich nur in der Verteilung der Rollen der beiden Hauptprotagonisten. Und wie Hermine war auch er froh, als seinen Mitschülern endlich mehr oder weniger der Mund verboten wurde.
Die Hausverteilung ergab eine reiche Ausbeute für Slytherin, doch Draco dachte daran, dass diese Aufteilung eigentlich mittlerweile veraltet war. *Wenn die McGonnagal wirklich die Fehden beenden wollte, würde sie die Häuser auflösen. In Beauxbatons klappt das auch auch!*
Nachdem die Schulleiterin ihre Ansprache beendet und die Tische sich gedeckt hatten, setzten auch die Gespräche wieder ein.
„Hey, Malfoy, hast du dem Schlammblut schon gezeigt, wo ihre Ecke in den Schulsprecherräumen ist? Mehr wie eine kleine Decke am Kamin wird sie ja eh nicht brauchen!" feixte einer seiner Kameraden. Langsam blickte der Angesprochene von seinem Teller auf, das Vorlegebesteck verharrte einen Moment in der Luft, während Draco seinen Mitschüler mit den Augen fixierte. „Ich weiß ja nicht, wo du deinen Grips gelassen hast, Nott – nicht, dass ich behaupten würde, du hättest je welchen besessen. Aber an deiner Stelle würde ich mir in der heutigen Zeit gut überlegen, mit welchen Ausdrücken ich hausieren gehe." Er ließ ein Stück des Hirschbratens auf seinen Teller sinken. „Ach…nein.. ich WÜRDE nicht, ich TUE es bereits." Draco sah Nott wieder an. „Denn im Gegensatz zu dir Troll weiß ICH zumindest, dass solche Wörter mittlerweile absolut out sind, aber so was von!"
Nott legte den Kopf schief. „Ach komm schon, Malfoy, du willst uns doch nicht ernsthaft weismachen, dass du plötzlich unter die Schlammblutfreunde gegangen bist." Das handelte ihm einen nächsten Blick von Draco ein. Doch diesmal bekamen dessen Augen einen unheimlichen Farbton. Mit seidenweicher Stimme, bedächtig, als würde er einem Kleinkind etwas erklären, erwiderte er: „Ich für meinen Teil habe jedenfalls keine Lust, wegen ungebührenden Beleidigungen gegenüber Muggelstämmigen Zauberern und Muggeln nach meiner Schulzeit nach Askaban zu wandern. Und wenn ich dich daran erinnern darf, dass ich mittlerweile Schulsprecher bin und dementsprechend zu handeln und zu reden habe?" Als wäre dies die normalste Unterhaltung an einem Slytherintisch schnitt er sich ein Stück Braten ab, tunkte es in die Sauce und ließ die Gabel in der Luft schweben. „Es macht einen großen Unterschied aus, was ein Malfoy SAGT und was er DENKT. Darum sind wir ja auch nicht kleinzukriegen." Genüsslich ließ er das Fleisch in seinen Mund wandern und grinste. „Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, Nott!"
Die Schlangen sahen sich ein wenig verwirrt an. Sollten sie jetzt glauben, dass er die Schlammblüter immer noch hasste, oder nicht? Bei einem Malfoy konnte man sich wirklich nie sicher sein, ob er das, was er sagte, auch meinte.
Für kurze Zeit war es Draco vergönnt, in Ruhe zu essen. Dann zupfte ihn jemand am Arm.
„Draco?" Die piepsige Stimme verursachte dem jungen Mann wie immer eine Gänsehaut – jedoch nicht aus Vergnügen.
Mit gerunzelter Stirn drehte er sich halb um und sah Pansy fragend an.
„Zeigst du mir nachher dein Zimmer?" fragte sie mit klimpernden Wimpern. „Meine Güte, Pansy!" Draco bemühte sich, nicht allzu genervt zu klingen. „Ich hab's ja selbst noch nicht gesehen." Die junge Frau an seiner Seite zog einen Schmollmund; Draco wusste, was das bedeutete: Gleich würde Pansy anfangen, jämmerlich zu betteln. *Ouh Man, hat die denn gar keinen Stolz?* fragte er sich angewidert zum wiederholten Male. Damit es nicht soweit kam, schenkte er ihr ein verkniffenes Lächeln. „Später, ok?" Aufatmend beobachtete er, wie sich ein Strahlen über Pansys Gesicht ausbreitete. *Und wieder hat der Eisprinz von Slytherin ein Mädchen glücklich gemacht!* dachte er süffisant.
„Sie hat das WESWEGEN gemacht?" Entrüstet starrte Ginny ihre Freundin an. „Langsam aber sicher zweifle ich echt an ihrem Verstand. Der muss schwer gelitten haben letztes Jahr, echt mal!"
„Pscht! Red doch mal ein bisschen leiser!" warnte Hermine sie.
Die Freunde waren mittlerweile fertig mit dem Essen und hatten die Köpfe zusammen gesteckt, damit Hermine ihnen noch mal genau berichten konnte, was Professor McGonnagal als Grund für ihr Handeln genannt hatte.
„Glaub mir, das kann er knicken, dass er sich mit meiner Hilfe rehabilitiert. ICH wird für den keinen Finger krumm machen."
Zustimmend nickten die andren.
„Granger? Fertig?" Wie immer hatte sich Snape unbemerkt an den Tisch geschlichen. Schuldbewusst zuckten alle zusammen, und als sie sich wieder gefangen hatte, nickte Hermine.
„Gut, dann mitkommen!" befahl der Tränkemeister.
Schicksalsergeben erhob sich die Gryffindor und folgte Snape, der auch Draco bereits ein Zeichen gegeben hatte, ihm zu folgen.
„Bis später!" winkte sie ihren Freunden noch einmal zu und beeilte sich, dem Professor hinterher zu kommen, der wie üblich mit großen Schritten davon hastete.
o.O. Meinungen, Lob und Kritken wie immer SEHR gern gelesen
Mine ist also jetzt mit ihren beiden *Erzfeinden* auf den Weg zu den Schulsprecherräumen...ob sie sich gegen DIE zwei behaupten kann? g
