Autor: NiJin
Beta: ceres
Kapitel: 4/?
Fandom: One Piece
Pairing: Marco/Shanks
Warnung/Genre: Yaoi
Musik: Piraten - unbeugsam!
Notiz: Nun geht es endlich auch schon wieder weiter :)
Ich hatte eine echte Durchhängphase mit dem Kapitel und musste mich erst einmal motivieren lassen, um weiter zu schreiben. Dann, als ich schreiben wollte, fehlten mir irgendwie die notwendigen Ideen dazu und ich hatte keinen blassen Schimmer, was als nächstes passieren soll. Ich dachte, ich würde spinnen. Zum Glück schaffte ich es ein genaues Bild von weiterem Ablauf zu entwerfen... Uff.
Ich bedanke mich trotz des Adult-Chaps für die liebe Unterstützung und hoffe, dass euch auch das neue Chapter gefällt?
Viel Spaß!
…...
Kapitel 4 – Lass dich fallen!
Marco erwiderte stumm den Blickkontakt und bemerkte, dass sein Herz immer heftiger zu schlagen begann.
War es schon wieder Haki, die der Rote einzusetzen versuchte und somit sein Herz Amok laufen ließ?
Natürlich war er jetzt für einen Haki-Einsatz gewappnet und da er selber ein Hakinutzer war, würde Shanks ihn nicht mehr nach Lust und Laune steuern können.
Doch vielleicht war der rothaarige Mann auch etwas geübter im Umgang mit dieser unglaublichen Fähigkeit?
Sein Blick löste sich von den rotbraunen Augen des Piratenkaisers und er sah zur Seite.
In diesem Moment hatte Marco das Gefühl, dass die Färbung seiner Wange noch stärker glühte, als sie es schon seit einiger Zeit ohnehin tat.
Seine Erregung pochte nach Erlösung bettelnd.
Das Ziehen in seiner Lendengegend verstärkte sich immer mehr, dass er es kaum noch aushielt.
Mit einem entschlossenen Blick sah er den immer noch geduldig grinsenden Shanks an und fasste Mut.
Shanks die Vaseline-Tube abnehmend begann er den Deckel ab zu schrauben und wand seine Aufmerksamkeit kurz von dem Roten ab.
Was sich jedoch als ein fataler Fehler herausstellte.
Dies erkannte er allerdings erst, als er mit einem starken Stoß von Shanks flog - und dabei beinahe auch vom Bett fiel - und dieser sich plötzlich über ihm befand.
„Warum so voreilig? Wir haben uns noch gar nicht darauf geeinigt, wer oben liegt, mein Lieber." raunte ihm Shanks mit einer tiefen, erotischen Stimme zu und jagte Marco Schauer über den Rücken.
Verdammt.
Wie konnte man nur eine solch verführerische Stimme haben?
Ohne es wahrzunehmen, hatte Marco seine Augen geschlossen.
Diese Geste von Marco nahm der Rote jedoch als Bestätigung auf, die Führung übernehmen zu dürfen.
Er küsste den Blonden, der sich unter ihm befand und erhielt augenblicklich die gewünschte Reaktion.
Marco erwiderte begierig den Kuss und legte seine Arme um Shanks. Seine Finger krallten sich in die Haut des muskulösen Rückens hinein und zogen lange, rote Striemen.
Dies ignorierte der Rote und genoss die Gänsehaut, die Marcos Fingernägel bei ihm verursachten.
Der Blonde schien allem Anschein nach bereits kurz davor zu stehen, seinen Höhepunkt zu erreichen!
So rieb sich Shanks an Marco, küsste, streichelte ihn und nahm ihn komplett ein, dass dem Blonden nichts anderes übrig blieb, als den Rothaarigen gewähren zu lassen.
Er war schon zu sehr erregt.
Zu stark verlangte es ihn danach, endlich erlöst zu werden.
Sein Steifer war unerträglich stark angeschwollen und zuckte immer häufiger, wollte noch mehr berührt werden.
Seine Hände suchten nach Halt und die Finger kratzen weiter über den makellosen Rücken des Rothaarigen, der Dank des leichten Schmerzes erzitterte und leise keuchte.
Ohne, dass es Marco auffiel, schraubte Shanks die Tube mit der einen Hand auf und drückte eine gute Menge der glitschigen Masse heraus, die er sofort an seinen Fingern verschmierte.
Er führte möglichst unauffällig die Hand zu den Lenden des Blonden, die sich gegen ihn pressten und drückte mit der anderen Marco an der Hüfte auf das Bett.
Er wollte den Blonden nicht überrumpeln, aber da er sich sicher war, dass Marco das Liebesspiel in einen Kampf um die Dominanz verwandeln würde, überraschte er den Mann lieber.
Schließlich schien der junge Kommandant nicht genau zu wissen, was für ihn gut war!
Marco knurrte protestierend, doch da waren auch schon feuchte Finger zwischen seinen Beinen, die erst einmal seine Hoden streichelten, ihm ein Aufstöhnen entlockten und dann weiter zu dieser bestimmten Öffnung rutschten.
Marco begriff augenblicklich, wie unachtsam er gewesen war.
Doch, als die fordernden Finger über seinen zuckenden Muskelring strichen, konnte er sich auch nicht mehr wehren.
Diese Berührung verursachte ein wahnsinniges Gefühl in ihm.
Es war, als würde er kommen.
Dieser elektrische Stromschlag, der durch seinen Körper ging und ihm ziemlich laute Lustgeräusche entlockte, war unglaublich!
Er kniff die Augen fest zu und warf seinen Kopf zur Seite, als Shanks breit grinsend sein Tun fortsetzte und Marco weiterhin stimulierte.
„Unglaublich, was man da unten manchmal fühlen kann, wenn man lang genug gereizt wurde, nicht wahr?" säuselte der Rothaarige und leckte über Marcos Brust, der sich nun in seinem Haar vergriff und seinen Körper aufbäumte. „Du bist ziemlich empfindlich. Wurdest wohl nicht oft auf diese Weise verwöhnt, was?"
„Du, Mistkerl..." schnaubte Marco nach Luft schnappend.
Trotz seines Schocks, solche Gefühle an seinem Hintern zu empfinden, konnte er nicht anders und drückte sich zaghaft den Fingern entgegen. „Hör auf..."
„Das willst du nicht wirklich, Marco..." flüsterte Shanks und hinterließ rote Male vom Saugen und leichtem Beißen auf Marcos Brust.
Absichtlich kratzte er sanft mit seinen Fingernägel über die Anusmuskeln des jungen Kommandanten unter sich und erzielte die gewünschte Wirkung.
„Ahhh..!" stöhnte der Blonde und wand sich erregt unter Shanks.
Seine Erregung war bereits ziemlich feucht und Marco war sich sicher, bald nicht mehr zu können.
Nie im Leben würde er sich komplett fallen lassen wollen, um zu schnell abzuspritzen.
Doch das, was er wollte und was er konnte, waren momentan zwei völlig voneinander entfernte Dinge.
Egal, wie sehr er es versuchte sich zu konzentrieren, trieb ihn der Mann über ihm immer mehr in den Wahnsinn.
Woher wusste dieser Perverse, wie er ihn anfassen musste, damit er seine Selbstkontrolle über Bord warf?
„Oh, ja... Ich glaube wir sind so weit und können endlich weiter machen. Nicht, dass der Spaß viel zu früh aufhört." hauchte Shanks Marco zu und griff erneut nach der Tube mit Vaseline.
Marco atmete schwer und versuchte seinen benebelten Gedanken zu ordnen.
Würde er sich so einfach von dem Mistkerl nehmen lassen?
War das in Ordnung?
Shanks befeuchtete erneut seine Finger und sah Marco grinsend an.
Als würde er dessen inneren Konflikt mit anhören, sagte er: „Keine Angst. Wir tauschen in der zweiten Runde."
Marco blinzelte verwirrt.
Schweiß rann ihm mittlerweile über sein brennend heißes Gesicht.
„Zweite... Runde?" flüsterte er verdattert.
„Natürlich. Wir haben die ganze Nacht vor uns und wer weiß, wann wir beide uns schon wieder treffen? Auch wenn es womöglich eine einmalige Sache sein sollte... Oder besser gesagt, gerade deswegen, will ich das hier in vollen Zügen auskosten. Also lehne dich zurück und lasse dich von mir befriedigen, wie du es noch nie wurdest!"
Shanks Worte beschämten den Blonden auf eine gewisse Art und Weise.
Doch der Rote hatte Recht.
Warum sollte er das nicht einfach genießen?
Immerhin war er ein Pirat und Sex unter Männern war eine simple Sache.
Frauen verlangten einen dann doch oft zu viel ab, wie Gefühle oder Zärtlichkeiten danach oder sie wurden sogar auch noch schwanger!
Das alles brauchte Marco nicht.
Dies alles bedeutete nur Probleme und bestimmte Verpflichtungen.
Und Verpflichtungen hatte er als Kommandant genug!
Es war ein Lustspiel, welches zwischen ihnen beiden nur auf Befriedigung basierte und ihnen beiden schöne Zeiten bescherte.
Nicht mehr und nicht weniger.
Nach den ersten Sonnenstrahlen würde er zufrieden und befriedigt zu seiner Crew fliegen, ohne sich zu rechtfertigen oder etwas vorzuwerfen.
Er würde nur eine wahnsinnige Erfahrung mit auf den Weg nehmen, die keineswegs mit käuflicher Befriedigung vergleichbar war.
Er seufzte und sah Shanks ruhig an.
Dieser verstand, dass Marco ihm endlich zustimmte und grinste keck.
„Na, also. Lass uns weiter spielen, bis kein Tropfen Saft mehr in uns übrig bleibt!"
Die Vorstellung brachte auch Marco zum Kichern und er schüttelte den Kopf, bevor er seine Beine mehr spreizte und dem anderen Mann somit symbolisierte, weiter zu machen.
Er würde also derjenige sein, der unten liegt.
Doch mittlerweile war er nicht mehr so sehr abgeneigt es mit Shanks einmal auszuprobieren.
Schließlich war er später derjenige, der den Roten Shanks, einen Kaiser der Piraten, dominieren durfte.
Bestimmt konnten nicht gerade viele da draußen von sich behaupten, das Glück einmal gehabt zu haben!
Ohne weiter zu zögern berührte Shanks den Blonden erneut an dessen Hoden.
Er massierte Marco und der Mann entspannte sich schließlich.
Marco genoss das Hochgefühl, das von seiner Körpermitte ausging und als die Finger des Rothaarigen erneut an seiner Öffnung nestelten, unterdrückte er jegliche Verkrampfungen.
Schließlich wollte er nicht zeigen, wie viel Angst er davor hatte, was nun folgen würde.
Wie würde das denn aussehen?
„Der große Marco hat Angst vor ein paar Finger oder einem Schwanz in seinem Arsch."?
Das wäre lächerlich.
Und im Unterbewusstsein wollte er es ja auch...
Als es allerdings soweit war und der erste Finger sich in ihn hinein bohrte, verkrampfte er sich unwillkürlich.
„Entspanne dich." hauchte ihm Shanks ins Ohr, als er sich halb auf ihn legte und über seine Ohrmuschel leckte.
Seine zweite Hand strich über Marcos Kopf, während sich der Blonde in seine Schulter festkrallte.
Der Finger bewegte sich einige Male, bis der Eingang glitschig genug war und wurde dann entfernt.
Marco spürte ein ziemlich unangenehmes Gefühl in sich drin aufkeimen.
Die ganze Methode, unterschied sich von der herkömmlichen und diese Öffnung war ja doch nicht dazu bestimmt, etwas hinein zu schieben, sondern eher anders herum.
Deshalb konnte er seine Lust und das dazu widersprüchliche, rationale Wissen über diesen Körperbereich nicht ganz in Einklang bringen.
Es schreckte ihn zu sehr ab.
Zu lange her war seine letzter Erfahrung.
„Denk nicht so viel nach. Versuche zu fühlen." kam es erneut geflüstert, als nun zwei Finger ihren Weg in Marco hinein fanden.
Marco verkrampfte sich erneut etwas überrascht und zischte.
„Das sagst du so einfach... Soll ich dir..." knurrte er und biss die Zähne zusammen.
Doch er wurde unterbrochen.
„Keine Sorge, ich kenne das schon. Und glaube mir, wenn du dir weniger Gedanken darüber machst und dich einfach fallen lässt, wird es unglaublich schön für dich werden." erklärte Shanks mit weicher und viel versprechender Stimme.
Marco schluckte nervös und schloss die Augen.
Tze!
Auch wenn Shanks das bereits alles zu kennen schien, hieß es noch lange nicht, dass Marco das Ganze nicht unangenehm sein musste!
Man hatte schließlich nicht jeden Tag Finger im Hintern stecken!
Genau diese Finger bewegten sich unerbittlich weiter und dehnten Marco, als sie sich ab und zu spreizten.
„Gnnn...!" gab der junge Kommandant von sich und wand sich nun etwas mehr unter dem rothaarigen Mann.
In ihm war plötzlich ein sehr merkwürdiges Gefühl aufgekommen, das er bei dieser Folter empfand.
Ihm war einerseits schlecht und er empfand Ekel, doch andererseits prickelte es bei ihm erneut in der Lendengegend und ließ ihn nach mehr verlangen.
„Ahh..!" keuchte er und drückte sich unbewusst den Fingern entgegen.
„Gefällt es dir endlich?" kicherte Shanks und Marco drehte aus Scham sein Gesicht von ihm weg, da er seine Stimme nicht mehr ganz kontrollieren konnte.
„Das ist doch nicht peinlich!" lachte der rothaarige Pirat entzückt über das süße Verhalten. „Du bist herrlich."
Plötzlich sah ihn der Blonde an und Shanks starrte erstaunt zurück.
„Hörst du mal endlich auf zu reden und machst weiter? Du bringst mich dazu, zu denken, dass du ausschließlich mit der Zunge gut bist und nicht mit deinem Schwanz!" zischte Marco genervt, doch der Rotschimmer auf den Wangen und die lustverschleierten Augen zerstörten die drohende Beleidigung in Marcos Stimme und veranlassten Shanks nur zu einem weiteren frechen Grinsen.
„Ist gut. Ich bin zwar, sowohl mit der Zunge, als auch mit meinem kleinen Freund hier, ein Profi, aber... wenn du es unbedingt so dringend willst, werde ich nicht länger spielen." sagte er schließlich und entfernte die Finger aus Marco, der erschrocken nach Luft schnappte.
Der plötzliche Verlust, der ihn ausfüllenden Finger, hinterließ eine unangenehme Leere in ihm.
Doch er hatte keine Zeit sich weitere Gedanken darüber zu machen, als er an der Hüfte gepackt und auf den Bauch gedreht wurde.
„W-as...?!" keuchte er erschrocken, als Shanks seinen Hintern anhob und sein Gesicht in die Kissen drückte. „Was machst du...!?" rief er gedämpft in das Kissen hinein.
Shanks beschmierte mit der freien Hand sein hartes Glied mit Vaseline und lachte tief.
„Was wohl? Dir deinen Wunsch erfüllen, natürlich."
- Ende Kapitel 4-
Och, nöö. Aber hier hört's wirklich wieder auf!
Das Highlight der ganzen Sache gibt es dann in wenigen Tagen auch schon zu lesen!
Ich hoffe, es hat euch dennoch gefallen und ich konnte diese besondere Atmosphäre, die sich zwischen den beiden aufbaut, deutlich rüber bringen?
Bis dann!
Ganz liebe Grüße an euch.
Nijin
