Gut ausgeruht. geht es weiter in die Tiefen von Byalan. Firos war nun klar warum die Roda Frösche oben nicht zu finden waren. Wahrscheinlich kamen sie nicht an den Hydras vorbei die sich in der Höhle breit gemacht hatten, denn hier tummelten sie sich zu tausendsten. Glücklicherweise nahmen sie aber keine Notiz von unserer Gruppe. Die Rodas sind zwar keine starken Gegner, aber diese große Anzahl ist definitiv zu stark. Unbehelligt stiegen sie weiter die Höhlengänge hinab. Vorsichtig in geschlossener Formation, denn keiner von ihnen hat vergessen was mit Torn geschehen war.

Wieder einmal endete der Gang in einer etwas größeren Höhle, doch diesmal erwarteten sie keine Hydras, diesmal war es nicht der Tod der sie anlachte, diesmal standen sie vor einer riesigen Wand aus Algen. Wie ein Vorhang breitete sie sich quer durch die Höhle aus und verwehrte den direkten Blick auf die andere Seite. Einer der Soldaten zog sein Schwert und stürmte auf die Algenwand zu mit dem Ziel sie in kleine Teile zu Stückhacken. Es war ein grausamer Anblick der sich der Gruppe um Armios bot. Die Algen griffen nach dem armen Tor, sie umwickelten ihn und begannen ihm das Fleisch von den Knochen zu schälen. Schneller als man "verdammt" sagen konnte, war es auch schon vorbei. Kein Blut, kein Fetzen Fleisch war von ihm übrig, nur die Knochen und die Rüstung waren übrig geblieben. Die Algen hatten aber wohl noch nicht genug und griffen nach dem Rest der Gruppe doch Firos, Armios und 6 der übrigen Soldaten konnten zurückweichen. Aber die zwei die zu weit vorne standen waren zu langsam. Sie ereilte das selbe Schicksal wie ihr Kamerad zuvor.
"Hier hilft nur Magie", sagte Firos der mit Schrecken auf die Knochen seiner besten Soldaten starrte "keiner kommt nah genug heran um diese teuflische Pflanze zu besiegen"
Armios verstand und konzentrierte seine Energie "Ich rufe die uralte, zerstörerische und reinigende Kraft des Feuers, Möge sie die verschlingen die das Böse in diese Welt tragen. FIRE PILLAR"
Eine riesige Säule aus Feuer wuchs aus dem Boden und rollte in Richtung Algenwand. Die Pflanze krümmte sich und man meinte man könnte sie schreien hören, während sie brennend immer kleiner wurde, nicht einmal ein glühender Rest blieb übrig.

Als der Spuk vorbei war trat Firos an Armios heran und klopfte ihm auf die Schulter "Ich wüsste nicht was ich ohne dich machen würde. wahrscheinlich wären wir alle schon an den Hydras gescheitert..., wie... "
Armios blickte Firos direkt in die Augen.
"Nun hör endlich auf. Ich habe dir schon gesagt das das hier alles zu erwarten war. Wenn ich ehrlich sein soll bezweifle ich schon ob wir jemals lebend hier rauskommen. Wenn du dich weiter dem Selbstmitleid ergeben willst, auf alle Fälle nicht. Also reiß dich zusammen, denn ich habe keine Lust diese Höhle zu meinem Grab werden zu lassen"
"Du hast recht", Firos fing sich wieder "Wir dürfen einfach nicht aufgeben. Los Männer Weiter geht's"
Und so stiegen sie weiter in den Byalan hinab. Drei weitere Gräber hinter sich lassend.
Stunden sind sie schon gelaufen so kam es Firos vor. Der Ansteigende Wasserpegel signalisierte ihm das sie sich langsam dem Herzen Byalans näherten. Auch Armios bemerkte eine stetig anwachsende Menge magischer Konzentration.
"Wir nähern uns langsam dem Zentrum, ich kann es spüren. Wir sollten noch vorsichtiger sein"
Nur kurze Zeit später erreichten sie eine Unterwasserhöhle, von oben fiel Licht ein wahrscheinlich war sie dort oben offen, vielleicht brach sich aber auch das Restlicht an den Diamanten die die Höhlenwand säumten. Die Höhle war es leer, ein paar Felsen lagen herum und ein paar umgestürzte Säulen ragten aus dem Boden. Firos wollte schon den Befehl zum Lagern geben als er eine seltsame Stimme vernahm. Sie glich dem Gesang von Delphinen man konnte aber eine menschliche Sprache darin erkennen.
"Der denn ihr sucht ist nicht hier. Er ist dort wo ihr eure Reise begonnen habt. Aber ihr werdet nicht dorthin zurückkehren können, denn eure Reise wird hier ihr ende finden"
Kaum das das Echo dieser Worte abgeklungen war krochen zwei Dutzend Obeaunen aus ihren Verstecken. Schön waren sie anzusehen aber hässlich war ihr Charakter denn sie ernährten sich von den Unglücklichen die es wagten in die Tiefen den Byalan zu kommen.

Die Gruppe wurde durch diesen Angriff völlig überrascht. Die Gardisten schlugen sich tapfer und überführten viele der Obeaunen in das Reich der Toden aber sie waren zahlenmäßig unterlegen, so das Firos mit ansehen musste wie seine Kameraden einer nach dem anderen fielen. und da sah er auch schon drei Obeaunen die sich blutrünstig auf ihn stürzten, und er dachte bei sich "Jetzt geht es zu ende. wäre ich nur nicht hier runtergekommen."