Sow! Erstmal wirklich herzlichen Dank, an alle ihr die mir Reviews geschrieben haben.. ich weiß, es sind nich allzu viele.. aber es sind dafür ganz ganz tolle ;)! Danke!

Minnilein:lol Ja, genau so sehe ich das auch! Hey, wenn du länger hier bleibst, wirst du die Freundschaft „der 5" auch noch bewerten können +lach+.. aber das dauert noch ein wenig xD

angellike+lol+ Ja, unser Harry kann sich nie richtig durchsetzten! Mei, dabei ist er doch „schon" 16 xD.. naja.. ich meine... +räusper+.. du weißt schon xD

Also.. die Story ist noch nicht beendet, aber es gibt bisher schon 7 Kapitel... und ich denke es werden so ca. 10 werden.. ich hoffe ich schaffe ein bisschen mehr.. vielleicht 11-12, aber ich weiß es noch nicht genau.. wenn es fest steht, gebe ich dir Bescheid! Wobei es schon Ideen für eine Fortsetzung gibt, aber die sind noch eher.. „Transparent" xD, wenn ich das mal so ausdrücken darf, und man weiß ja noch nicht, ob am Ende noch jemand eine Fortsetzung will.. d.h. abwarten, das nächste Kapitel kommt auf jeden Fall xD

gurke15+lol+ Yeah! Wenn du sagst, ich soll schnell weiter schreiben, dann sag ich: Gib mir schnell 'n neues Review und sag andern Leuten sie soll'n das auch machen, dann gibt's das nächste Kapitel auch schneller +versucht zu erpressen+.. nein quatsch, nur spaß!

Harry Potter and the mystic of elements

Chap. 3: Ein neuer, kleiner Hoffnungsfunken!

Irgendetwas sagte Harry, das der Weg von dem dritten Stock in die Kerker nicht nur länger war, als er gedacht hatte, sondern auch gefährlicher.
Als Draco „Lumos", sagte, und den Raum etwas erhellte, wurde den Beiden auch klar, warum.

An den Wänden waren in einem Abstand von etwa einem Meter Fackeln angebracht. Die Wände waren aus dunkelgrauem Stein, ebenso Boden und Decke.
Auf dem Boden lag ein alter, zermürbter und dunkelroter Teppich, der mit einer dicken Staubschicht bedeckt war.

Der Gang war sehr lang, so dass sie in der Ferne nur noch Dunkelheit ausmachen konnten.
„Also los", flüsterte Harry.
Dieser Ort war ihm unheimlich.

An den Wänden befanden ein paar verlassene Gemälde, sie alle waren verlassen. Meist waren sie der Mitte zerrissen, hingen nur noch halb am Gemäuer oder besaßen keinen Rahmen mehr.

„Verdammt, was hat sich denn hier abgespielt?", fragte Harry leise.
Draco zuckte mit den Schultern.
Sie gingen langsam weiter.

Je weiter sie kamen, desto grausamer waren die Bilder hingerichtet. Es sah aus, als hätte hier beinahe ein Krieg stattgefunden.
„Meinst du das, was das hier getan hat... das ist noch hier?", fragte Harry flüsternd.

Aber Draco verstand es.
Es sagte nichts. Er wusste es nicht.
Harry griff nach seiner Hand.

So schlichen sie weiter, immer darauf gefasst, etwas Schreckliches zu erleben.
„Ahhh!", machte Harry und stolperte zurück.
„Was denn?", rief Draco aufgeregt.

Harry zeigte nach vorne, Draco sah ihn fragend an.
„Ich wäre da fast runter gefallen!", murmelte er.
Kritisch beäugten sie die Stelle, die Harry meinte.
„Harry da ist .. also.. Da ist kein Loch oder sowas", sagte Draco.

Harry kratzte sich am Kopf.
Dort war tatsächlich kein Loch. Keine Vertiefung. Nichts.

Er murmelte wirres Zeug vor sich hin und kratzte sich wiederholt am Kopf.
Dann tastete er mit seinem Fuß vorwärts.

„Da ist vielleicht kein Loch, Draco, aber Boden ist da auch nicht!", krächzte er und Draco fühlte mit seinem Fuß ebenfalls die Stelle ab.
Dort war nichts. Das hieß, eigentlich war da schon etwas. Jedenfalls sah es so aus.

„Müssen wir da runter?", fragte er unsicher.
Es behagte den beiden nicht gerade, in etwas hinab zu springen, in dem sie nicht einmal etwas sehen konnten.
Harry holte die Karte aus der Tasche und studierte sie.

„Also hier geht es weiter gerade aus... Aber es geht auch nach unten... Ich denke wir müssen den Weg nach unten nehmen", sagte er unsicher.
Draco nickte. Gut, so sollte es dann wohl sein.

Sie fassten nach der Hand des Anderen, hielten sie ganz fest, sahen sich an. Dann sprangen sie.
Beide schlossen die Augen, kein Ton kam über ihre Lippen als sie nach unten fielen.
Sie hatten den Abstand zwischen einander geschlossen, Draco hatte die Arme um Harry gelegt.

Die Augen noch immer geschlossen, fielen sie plötzlich auf etwas Weiches.
„Draco?", fragte Harry leise.
Dann öffnete die die Augen und sah ihn an.

„Ja?", antwortete der Andere, langsam standen sie auf.
Dem Anschein nach wurde ihr Fall durch eine sehr weiche, recht große Matte gestoppt.

„Was macht ähm... dieses Ding hier?", fragte Draco verwirrt.
Harry zuckte mit dem Schultern.
„Ich weiß nicht.. aber da ist eine Tür!", bemerkte Harry, schon schritten sie hindurch.
Sie bewunderten den runden Raum, in dem sie sich jetzt befanden und besahen sich die Regale, die rundum aufgestellt waren, genauer.

Nur ein kleiner Teil der Wand war von Bücherregalen frei, dort befand sich eine weitere Tür.
In der Mitte standen vier große rote Sessel um einen kleinen Holztisch.
Die vier weiteren freien Stellen an den Wänden, wie Harry später bemerkte, waren mit Gemälden ausgestatten, die schon sehr alt schienen. Gemälde, ohne bewegende Personen.

Harry schritt näher, um sie besser betrachten zu können, ihm stockte der Atem.

„Was ist los, Harry?", fragte Draco und schloss zum Schwarzhaarigen auf.
„Wer ist das?", fragte er, als Harry sich nicht rührte.

„Sirius", flüsterte Harry, kaum einen Ton konnte man hören.
Harry drehte sich weg und untersuchte die anderen Bilder.

„Remus!", staunte er nicht schlecht.
„Wurmschwanz!", hier war seine Stimme angewidert.

„Dad!", brachte er noch heraus.

„Harry, was-", fragte Draco und sah Harry verwirrt an.

„Mein Dad", flüsterte Harry und zeigte auf das Gemälde von James Potter. „Und seine Freunde!"

An den Seiten der Gemälde hingen zwei Fackeln und erleuchteten es schwach.
„Wir sollten weiter gehen!", sagte Harry fest.

Er wusste nicht, was es mit diesem Raum auf sich hatte, aber es machte auch keinen Sinn, weiter danach zu suchen. Er war viel zu aufgewühlt, als dass er es jetzt herausfinden würde.

So machten sie sich auf den Weg zur nächsten Türe und öffneten diese.
Ein heller Raum kam zum Vorschein, in grün gehalten, mit einem Bett, einem Schreibtisch und einem Schrank.
„Mein Zimmer!", rief Draco aus.

Sie waren also da.
Sie hatten den Weg gefunden.
„Es war gar nicht so gefährlich, wie ich dachte", sagte Harry leise.
Es hatte etwa eine halbe Stunde gedauert, nach unten zu kommen, aber es hatte sich gelohnt.

Draco konnte jetzt immer auf diese Art in sein Zimmer gehen und Harry würde diesen Raum, den er vorhin betreten hatte, nicht einfach so in Ruhe lassen.
Es bedeutete sicherlich etwas, wenn dort die Gemälde seines Vaters, seines Paten und deren Freunde hingen.
Und er würde herausfinden, was.

Draco setzte sich auf sein Bett.
„Ich hätte nicht geglaubt, dass wir so etwas einfach so hinbekommen!"
Harry grinste: „Einem Geheimgang zu folgen?"
„Nein, ich meine, dass..", er sah wie Harry grinste und fing an zu lachen.
„Ach, hör doch auf", nuschelte er.

Harry setzte sich neben ihn und sie schwiegen eine Weile.
„Dieser Raum da eben...", Draco kratzte sich am Kopf.
„Du wirst ihn dir doch sicher genauer ansehen wollen? Ich kenne dich doch, Harry..."

Harry nickte leicht. „Ja, werd' ich wohl."

„Na, dann würde ich sagen, lass uns anfangen! Wir haben noch eine Menge vor, nicht wahr? Wir haben schon ewig nicht mehr nach unserem Vielsafttrank gesehen. Außerdem wollten wir ja eigentlich noch das Buch über elementare Magie lesen- und jetzt noch dieser Raum. Auf Harry, auf, das werden anstrengende Tage!"
Draco grinste.

„Du musst nicht mitkommen, Draco...", meinte Harry lächelnd.
Draco ignorierte ihn und sah zur Tür, durch die sie gekommen waren. Verwundert stellte er fest, dass diese verschwunden war.
„Ähm...", räusperte er sich und zeigte an jene Stelle.

Auch Harry bemerkte es und sah auf seiner Karte nach. Der Gang war eingezeichnet, nach wie vor, aber keine weitere Erklärung. Und eine Lösungen schon gar nicht.
„Vielleicht funktioniert es genauso wie ganz am Anfang? Also... so wie wir an der anderen Seite hineingegangen sind?"
Sie tippten die Steine an, aber nichts geschah.

Harry schnaubte. „Also irgendwie muss das doch funktionieren!"
Wütend warf er seinen Zauberstab gegen die Wand und schmiss sich aufs Bett.
Draco starrte ihn an.

„Was?", fragte Harry verwirrt.
So schlimm war sein Ausbruch nun auch nicht gewesen! Okay, er hatte geschrieen und er hatte seinen Zauberstab durch den Raum geworfen, aber na ja...
„Die Tür ist auf!", informierte Draco ihn und deutete auf die nun erschienene, offene Tür.

Harry folgte seinem Blick.
„Ups...", nuschelte er.
Das erklärte Dracos Blick wohl ein wenig.

„Wie habe ich das gemacht?"
Draco zuckte mit den Schultern. „Ich hab nur grüne Funken gesehen, dann war sie auf!"
Harry zuckte die Schultern.
„Dann wirf einfach nächstes Mal deinen Zauberstab gegen die Wand, dann sollte das ja ebenfalls funktionieren", sagte er grinsend.
Draco nickte grinsend und gemeinsam gingen sie durch die Tür in den nächsten Raum. Hinter sich zogen sie die Türe leise ins Schloss.

„Also.. Wonach suchen wir eigentlich?", fragte Draco und Harry zuckte mit den Schultern.
„Nach irgendeiner Spur, die zeigt, dass mein Vater wirklich hier war..."
Draco deutete auf die Gemälde, verstand Harry aber.

Sie besahen sich die Bücher.
„VERDAMMT!", rief Draco aus und Harry blickte ihn an.
„Was'n?", fragte Harry und fühlte sich bei dieser Frage unwahrscheinlich dumm.

„Diese Bücher hier... Die kann es hier einfach nicht geben! Die gibt's in Hogwarts eigentlich nicht, auch nicht in der Verbotenen Abteilung! Die bekommst du höchstens in der Nokturngasse!", er schien irgendwie verblüfft zu sein.
„Also nicht alle... Aber einige", murmelte Draco vor sich hin.

Sein Vater hatte schon immer einen Drang zum Verbotenen gehabt.
„Animagi?", fragte Draco und deutete begeistert auf eines der Bücher.

Harry zuckte mit den Schultern.
„Mein Dad war ein Hirsch, Sirius ein Hund und Pettigrew eine Ratte."

„Was?", machte Draco verwirrt.
„Ja, sie haben sich hier in Hogwarts selbst zu Animagi ausgebildet."
„Ohne Prüfung?"
„Ohne Prüfung!"

Draco sah ihn beeindruckt an.
Einen Moment besah er sich noch das Buch, da sagte Harry freudig: „Hier!"
Draco kam auf ihn zu.

„Das ist..", er legte das Buch und seine Karte nebeneinander auf den Tisch.
„Es ist dieselbe Schrift!"
„Und?"

„Die Karte ist von den Rumtreibern! Sie haben sie erstellt. Mein Dad und seine Freunde waren die Rumtreiber!"
Draco's Augen weiteten sich.
Es schienen eine Menge neuer Informationen für ihn zu sein.

„Es muss von ihnen sein. Das Buch muss von ihnen sein!"
Harry öffnete es.
Dann tippte er mit dem Zauberstab gegen die leeren Seiten. Nichts geschah.

Er erinnerte sich an das Tagebuch von Voldemort und kramte eine Feder aus seiner Umhangtasche, setzte sie auf die Seiten an:
„Hallo!"

Es dauerte eine Weile, seine Tinte verschwamm und aus ihr formten sich neue Worte.
„Hallo Fremder!"
Harry konnte sich vorstellen, dass sein Vater das wirklich witzig gefunden hatte.

„Harry... Harry Potter!", schrieb er und wartete.
Eine Weile geschah nichts, dann verschwanden seine Worte und neue füllten die erste Seite.
Er blätterte weiter. Plötzlich war das gesamte Buch voll geschrieben.

Sein Name schien ihm einige Türen zu öffnen.
Er begann zu lesen.

Hallo!
Das hier ist ein Buch. Ihr solltet es bemerkt haben.
Aber es ist nicht irgendein Buch. Es ist ein Buch geschrieben von den Rumtreibern von Hogwarts.
Es ist für diejenigen gedacht, die unserem Namen Ehre machen wollen.
Die in unserem Namen wichtige Dinge tun und uns somit in Erinnerung behalten.
Wir möchten, dass dieses Buch niemals für schlimme Dinge genutzt wird.
Es sind viele Zauber aufgeführt.
Wir haben sie alle ausprobiert.
Ihr werdet sehen wozu sie gut sind. Und wozu wir sie gebraucht haben.
Außerdem werden diese Zauber in den Büchern die in diesem Raum, in dem auch dieses Buch sich befinden sollte, näher beschrieben.
Ich hoffe ihr nutzt dieses Buch gut, schließlich ist es nicht für Unfug gedacht!
Das ist eine ernste Sache und wir verbitten uns blöde Spielereien!

Wer diesen Blödsinn jetzt geglaubt hat, kann das Buch sofort wegwerfen, es wird dir sowieso nichts nützten.
Wer es nicht geglaubt hat: Viel Spaß!

James Potter
Sirius Black
Remus Lupin
Peter Pettigrew

Ihre Namen erschienen jeweils in einer anderen Schrift. Harry vermutete, sie hätten alle selbst unterschrieben.
Er schlug die nächste Seite auf.
Als Überschrift prangte in großen Buchstaben: VORSICHTSMASSNAHMEN
Es wurden zehn ziemlich einfache Regeln aufgeführt.


1. Unsere Versuchsperson war Sniefelus (Severus Snape). Wenn Sie ihn kennen, verwenden Sie ihn. Wenn er nicht mehr ist, suchen Sie sich eine ähnliche dumme Person.
2. Lassen Sie sich nicht mit diesem Buch erwischen, es ist heilig!
3. Verwenden Sie ihr erlerntes Wissen, um sich nicht erwischen zu lassen.
4. Tragen Sie wichtige Taten weiter hinten ein.
5. Tragen Sie sie auch ins Inhaltsverzeichnis ein, dieses Buch soll ja nicht verkommen!
6. Nehmen Sie dieses Buch nicht aus diesem Raum. Es würde Ihnen nicht bekommen!
7. Packen Sie das Buch nicht mit Schmierfingern an!
8. Wenn Sie Fingernägel kauen, lassen Sie es!
9. Lernen Sie aus unseren Fehlern!
10. Lernen Sie aus Ihren eigenen Fehlern!

Als Harry die zehn Regel gelesen hatte, wurde ihm klar, dass die Vier am Ende etwas rumgealbert hatten. Ihnen waren wohl keine richtigen Regeln mehr eingefallen.
„Wollen wir ins Inhaltsverzeichnis sehen?", fragte Draco.
Harry nickte.

Erst jetzt setzten sie sich auf zwei der Sessel und schlugen das Inhaltsverzeichnis, das die letzten Seiten füllte, auf.
„Und wo soll man jetzt neue Taten hinschreiben?", erkundigte sich Draco.
Harry zuckte mit den Schultern. „Das werden wir schon sehen!"

Es waren über hunderte Zauber aufgeführt, Harry war beeindruckt.
Da hatten die Vier aber ordentlich viel Arbeit geleistet.
„Was ist, wenn wir mit dem Buch hier raus gehen?"

„Ich weiß nicht, aber ich würde es auch lieber nicht ausprobieren!", antwortete Harry und erinnerte sich an die fiese Szene aus Snape's Erinnerungen.

„Meinst du, wir finden hier etwas, was uns weiterhilft?", fragte er nachdenklich.
„Gegen Voldemort?", kam Dracos Gegenfrage.
Harry nickte.
„Na ja.. Wenn es etwas effektives wäre.. Meinst du Snape würde noch leben?"
Harry grinste. Wohl nicht.

„Ich will etwas ausprobieren!", sagte Harry freudig und durchstöberte das Inhaltsverzeichnis.
Bei einem bestimmten Punkt stoppte er. „Was bringt es, in die Vergangenheit zu reisen?", fragte er verwirrt.
Draco zuckte mit den Schultern. Wie sie Snape auf diese Art ärgern wollten war auch ihm ein Rätsel.

Harry schlug die angeführte Seite auf.
Er grinste.
„Den Zauber gebrauchten sie für die Tests! Also hierfür haben sie das eingesetzt. Sind zum Test gegangen, haben die Fragen abgeschrieben und dann reisten sie in die Vergangenheit. Dann konnten sie den Test perfekt bestehen. Aber das ist scheinbar sehr schwer...", sagte er und kümmerte sich nicht weiter um die Seite.
„Hier!", rief er aufgeregt.
„Was denn?", fragte Draco und versuchte an Harry vorbei in das Buch zu schauen.

Harry schlug das Inhaltsverzeichnis zu und die angegebene Seite auf.
„Eine Antwort auf alles!", sagte er und deutete auf die Seite.
„Harry, ich kann nichts lesen!", quengelte Draco, aber Harry grinste nur leicht, bevor er antwortete: „Es ist ein Zauber, den man anwenden kann, wenn man unbedingt eine Antwort auf etwas haben will. Nicht, wenn man eine Antwort auf eine belanglose Schulaufgabe will, sondern nur, wenn man etwas wirklich Wichtiges will. Wenn es um das Leben geht!", sagte er und fasste so die Erklärung zusammen.

„Und du willst jetzt... was?", fragte Draco irritiert.
„Na ja... also... Ich will doch schon sehr gerne wissen, wie ich Voldemort erledigen kann, richtig? Und es geht um Leben und Tod... Man könnte es doch mal ausprobieren?"

„Und wozu haben die den Zauber gebraucht?"
„Hmm..", machte Harry nur.
„Das steht hier nicht. Aber da steht was von Geheimhaltung bei diesem Zauber... aber.. bei ihnen scheint es geklappt zu haben" Etwas weiter unten stand folgendes:

Unser Fazit:
Pro: Wir haben die richtige Antwort bekommen.
Kontra: Es hat etwas gedauert, bis wir gewusst haben, wie wir sie interpretieren mussten.
Insgesamt: Ziemlich beeindruckender Zauber!

„Na, das hört sich doch gut an, oder?"
Draco nickte leicht.
„Wollen wir es probieren?"
Wieder ein Nicken.
„Also, es gibt hier einen Verweis auf das Regal rechts von der Tür. Es soll wohl 'Magische Machenschaften' heißen. Und dort ab Seite 55..."

Harry stand auf, ging zum Regal und kramte das Buch heraus, schlug Seite 55 auf.
„Ahh.. ja, hier ist er aufgeführt!"
„Wie viele Seiten sind es?"
Harry blätterte weiter. „Nur diese eine.. Nur eine!"

Harry stoppte und fuhr sich durch die Haare.
„Draco, wenn du nicht mitmachen willst, dann kann ich das verstehen..."
„Ich mache mit!"
„Es ist wirklich nicht schlimm! Wenn es dich langweilt..."
„Harry, es geht hier verdammt noch mal um dein Leben! Natürlich langweilt es mich nicht!", rief Draco aus und Harry nickte leicht.

„Also gut..."
Sie lasen sich die Seite bestimmt fünf Mal durch.
„Also ich denke, so schwer ist es nicht...", murmelte Draco und Harry starrte ihn an.

„So schwer ist es nicht?", äffte er Draco nach und dieser sah auf.
„Jahh... Ich glaube schon, dass wir das hinkriegen! Aber wir brauchen Hermine und Ron dafür. Hier steht, es sollten etwa vier Personen beteiligt sein..."

Harry nickte.
„Braucht man etwas anderes, außer Zauberstäbe?"
Draco schüttelte den Kopf.
„Wann wollen wir es also machen?"
„Ich weiß nicht! Ich würde sagen, du solltest erstmal Hermine und Ron aufklären. Sprich es mit ihnen ab, aber ich denke, für heute sollten wir es gut sein lassen", sagte Draco nachdenklich.

Harry nickte.
„In Ordnung."
Er wandte sich von der Tür zu Draco's Zimmer ab und ging zur anderen.
Die große Matte kam wieder zum Vorschein. Etwas anderes war nicht in dem Raum.
„Ähm.. Draco?", sagte Harry und Draco kam zu ihm.

„Wir sind da vorhin runter gefallen, aber jetzt.. Na ja... Man kann ja schlecht hochfliegen, oder?", fragte er und sah Draco an. Er erwartete schon fast, dass Draco eine Lösung parat hatte.

„Ich denke, dann müssen wir durch den Gemeinschaftsraum!", sagte dieser und war von dieser Idee nicht gerade begeistert.
Als ihnen aber nichts anders einfiel, gingen sie zurück in den runden Raum, schlugen das Buch zu, stellten es ins Regal und gingen in Draco's Zimmer.
Dort zogen sie sich den Tarnumhang über und schlichen durch den Gemeinschaftsraum.

Es war schon spät am Abend und so begegneten sie keiner Menschenseele, kamen ohne Probleme hindurch.
Sie liefen, noch immer unter dem Tarnumhang versteckt, Richtung Gryffindor Gemeinschaftsraum.
Als sie ankamen, saßen nur noch 2 Personen dort.

Ron und Hermine.
„Hey", grüßte Harry und zog den Tarnumhang von sich und Draco.
Hermine hob die Augenbraun und sah ihn fragend an.
„Wir brauchen eure Hilfe!", sagte er und lief auf sie zu. Hermine sah von ihm zu Draco.

„Nicht hier!", flüsterte sie und ihre Augen huschten noch einmal zu Draco.
„Zu gefährlich", fügte sie hinzu und Harry musste ihr zustimmen. Würde Draco gesehen werden, wenn er sich im Gryffindor Gemeinschaftsraum befand, würde das kein gutes Ende nehmen.

Sie verließen den Gemeinschaftsraum und gingen in ein leeres Klassenzimmer ganz in der Nähe.
„Worum geht´s?", fragte Ron und sah die beiden abwartend an.
Harry erzählte von dem Geheimgang, von dem Raum der Rumtreiber, berichtete von dem Buch und von dem Zauber, den sie ausführen wollten.

„Wann?", kam Hermines Antwort, als Harry geendet hatte.
„Bald", erwiderte Harry nur.

„Gut- morgen?", fragte Hermine und sah in die Runde.
Die anderen nickten.
Harry wurde einmal wieder klar, was für ein Glück er mit seinen Freunden hatte.

Ron und Hermine gingen wieder in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors, Harry verabschiedete sich noch von Draco.
„Und wie kommst du jetzt morgen ohne Aufsehen raus aus dem Gemeinschaftsraum?"
Draco zuckte mit den Schultern.
„Ich werde einfach etwas früher aufstehen, wenn sie noch schlafen, dann geh ich solange in die Bibliothek, bis das Frühstück anfängt!"
Harry nickte.

„In Ordnung, wir sehen uns morgen!", sagte er.
Harry widerstand dem Drang, Draco zu umarmen und verließ das Klassenzimmer.
Dann ging er mit Ron hoch in den Schlafsaal und schlief keine 3 Minuten später ein.

Am nächsten Morgen holte er Draco aus der Bibliothek ab und ging mit ihm zum Frühstück.
Es schien alles gut geklappt zu haben, Draco war wirklich sehr früh aufstanden und die Slytherins waren noch nicht wach gewesen.

Den ganzen Unterricht über konnte Harry an nichts anderes, als den Zauber, denken.
Er würde ihnen vielleicht zeigen, wie er Voldemort besiegen konnte. Harry war aufgeregter als jemals zuvor.

Nach dem Abendessen trafen sich die Vier vor dem Geheimgang und schlichen durch die Räume.
Harry und Draco war, obwohl sie die Räume schon kannten, noch immer nicht wohl dabei und sie sprangen wieder zusammen nach unten.

Hermine und Ron taten es ihnen gleich.
Sie gingen zu dem Raum der Rumtreiber und Harry zeigte ihnen das Buch.
Es war leer.
„Ich glaube, als ich es geschlossen habe, ist die Schrift verblasst!", sagte er und schrieb wieder seinen Namen hinein.

Die Schrift kam wieder zum Vorschein und Harry schlug die jeweilige Seite auf.
Draco holte derweil das andere Buch aus dem Regal.

Hermine las sich die Anweisungen drei Mal intensiv durch, bevor sie in die Hände klatschte.
„Also los!", wies sie an.

Harry fragte sich, wo Hermines Bedenken geblieben waren. Sonst sah sie in Allem immer eine Verschwörung und plötzlich tat sie einfach nur das, wonach Harry sie gebeten hatte.
Ron schnappte sich das Buch und las Stirn runzelnd die Seite.

Er schien nicht ganz zu verstehen, legte das Buch nach einiger Zeit beiseite.
Er tat einfach genau das, was die anderen auch taten.
„Wenn der Zauberspruch gesprochen ist, immer an die Vernichtung von Voldemort denken", sagte Hermine in den Raum hinein, sah dabei aber nur Ron an.
Dieser nickte.

Sie stellten sich in einem Kreis auf, sahen sich eine Zeit lang ruhig an.
Dann fing Harry an zu sprechen.
„Secretus Desiderium Rogatio Responsum."
Er endete und Draco, der rechts neben ihm stand, wiederholte es.
„Secretus Desiderium Rogatio Responsum."
Rechts neben ihm stand Hermine. Auch sie wiederholte es.
„Secretus Desiderium Rogatio Responsum."
Daneben befand sich Ron, er sah Hermine an, diese nickte und so sprach er:
„Secretus Desiderium Rogatio Responsum."
Aus ihren Zauberstäben kamen goldene Funken.
Sie hoben ihre Zauberstäbe und hielten sie in der Mitte zusammen.

Noch einmal, diesmal alle zusammen, wiederholten sie die Zauberformel.
Ein heller, goldener Strahl kam aus ihren Zauberstäben und sie mussten sich anstrengen diese fest zu halten.

Harry konzentrierte sich nur auf die Vernichtung von Voldemort, die anderen taten es ihm gleich.
Dann hörten sie eine Frauenstimme. Sie sprach leise, sanft, dennoch bestimmt. Wissend.
„Du musst deinem Herzen folgen! In deinem Herzen liegt die Macht!"
Das Licht wurde blasser, bis es ganz erlosch und die anderen starrten sich an.

...TBC...