Das letzte Kapitel von "Zehn Kleine Agents". Ich fände es nett, wenn ihr mir bitte eure Meinung dazu schreibt.

Kapitel 4

„Gib doch zu, wir haben uns verlaufen, Tony!"

„Nein. Wir sind immer Richtung Süden gegangen!"

„Wir laufen Umwege, hier waren wir schon mal, wir laufen im Kreis!"

„Dann zeig uns doch den richtigen Weg, McPfadfinder!"

„Tony! Bleib stehen!"

„Was ist?"

„Lass uns nachdenken."

„Und mit denken kommst du weiter?"

„Wir müssen herausfinden, wo die Küste ist."

„Und selbst wenn, wissen wir nicht, ob wir in die richtige Richtung gehen. Das heißt es bleibt uns nur eine Möglichkeit, das herauszufinden: weitergehen!" Tony stapfte weiter und McGee folgte ihm genervt.

Sie waren schon seit einer Ewigkeit unterwegs und hatten keine Ahnung von den Himmelsrichtungen oder der Uhrzeit. McGee's Uhr war stehen geblieben und ihre Handy hatten bereits leere Akkus. Der Wald war ziemlich dicht, eine grellgrün-schillernde Pracht mit Farben, die sie noch nie zu vor gesehen hatten.

Sie kannten eine solche Artenvielfalt der Flora und Fauna nicht und besonders McGee blieb einige Male stehen, um den schönen Ausblick zu genießen, bis er merkte, dass an dieser Situation gar nichts zu genießen war. Sie blieben die Gejagten, jeden Moment könnte der Mörder sich anschleichen und bestimmt besaß er noch eine Waffe, wie ein Messer im Stiefel, oder so.

Sie stiefelten weiter und langsam wurde es dunkler, was für sie bedeutete, dass nun auch schon der Dienstag vorüber war und in zwei Tagen das Boot, welches sie abholen sollte, in circa 80 Kilometer Entfernung sich wunderte, warum denn niemand ankam. Sie wurden pessimistischer je dunkler es wurde und beim Sonnenuntergang hatten sie sich komplett zerstritten.

Sie rasteten in einer kleinen Lichtung, was hier im Regenwald eigentlich nur bedeutete, dass auf vier Quadratkilometern keine oberirdischen Riesenwurzeln ein Liegen ungemütlich machten. „Tony?"

„Ja?", antwortete dieser genervt.

„Es tut mir Leid. Das hier…ist alles sehr stressig für uns beide und—"

„Das war doch nichts, McGee. Das wir uns streiten, gehört nun mal dazu. Wir sind hier beide in Todesangst und mitten im Urwald ausgesetzt."

„Regenwald."

„Mein ich doch."

Sie schwiegen eine Weile. „Glaubst du, der Mörder wird uns hier finden?"

„Nein. Wir sind alle viel zu sehr zerstreut. Nur seinen Partner wird er nicht umbringen."

„Hast du eine Ahnung, wer es sein könnte?", fragte McGee vorsichtig.

Tony seufzte laut. „Ehrlich gesagt, sind die beiden einzigen, die bei der Übung im Wald dabei waren und noch am Leben sind, Sabina und Carrey."

„Die beiden sind ziemlich nett."

„Ja und?"

„Was ist es mit dir und Ziva?"

„Was soll da sein?"

„Es scheint, als…seid ihr euch in letzter Zeit näher gekommen."

„Wie nahe?"

„Wenn Gibbs das raus findet…"

„Wird er nicht."

„Wie lange hat es bei EJ und dir gedauert, bis er es wusste?"

„Länger als ich gedacht hätte."

„Und dann? Sie war noch nicht einmal richtig im Team. Und du und Ziva, ihr seid Partner."

Tony seufzte erneut.

„Ich warne dich ja nur", gab McGee freundschaftlich zu Rate.

Zwanzig Minuten später waren beide bereits eingeschlafen und bekamen nichts von dem mit, was sonst noch im Wald passierte. Zum Beispiel wie jemand Bronwyn im Schlaf von hinten mit einem Stock auf den Kopf schlug, sie auf den Rücken drehte und eine Hand vor ihren Mund presste, damit sie noch sehen konnte, wer ihr Mörder war. Denn zwei Minuten später lag sie mit Blut besprenkelt auf dem grünen Moos mitten im Hawaiianischen Regenwald. Hier würde sie nie jemand finden, bevor nicht die Tiere und Aasfresser angefangen hatten, ihren verwesenden und sich zersetzenden Körper zu verspeisen.

Mittwoch

Nein, davon bekamen Tony und McGee nichts mit und wussten auch nicht, dass von den zehn Agenten, mit denen sie aus dem Hotel geflohen waren, nur noch acht übrig waren.

„Steh auf, Tony", weckte McGee seinen Kollegen beim ersten Sonnenstrahl.

„Was ist?", murmelte dieser.

„Es ist schon Mittwoch und wir müssen noch ziemlich viel laufen. Es wird bestimmt Stunden dauern, bis irgendwer einen Suchtrupp nach uns losschickt, und der wird Freitag erst da sein."

„Ich hab Hunger."

„Ich auch. Weißt du, welche Pflanzen wir hier von essen können?"

„Ist mir egal. Ob ich nun an Hunger sterbe oder an Vergiftung ist auch kein Unterschied mehr für mich", murmelte Tony und während sie weiter in Richtung Süden gingen, die Himmelsrichtungen konnten sie ja am Moos und an den Epiphyten an den Bäumen feststellen, sammelten sie Beeren, die einigermaßen genießbar aussahen.

„Meinst du, wir können irgendein Tier erlegen?", fragte Tony und schaute sich um.

„Spinnst du?", fragte McGee halb überrascht, halb genervt.

„Ich hab im Überlebenstraining mal eine Schlange zerlegt und gegrillt", antwortete Tony und holte seinen Partner schnell ein.

„Wenn wir bis heute Abend nichts als Beeren gefunden haben, können wir darüber nachdenken. Aber wir sollten spätestens morgen nach rechts oder links in Küstennähe einschlagen, damit wir besser entdeckt werden können. Selbst bei einem Helikopterflug haben wir keine Chance, über uns ist das Kronendach viel zu dicht", meinte McGee und die beiden liefen weiter, versuchend, sich irgendwie von ihrer miserablen Lage abzulenken.

Der Tag verlief unglaublich langweilig für die beiden, denn sie hatten keine Ahnung, dass nur noch sechs Menschen aus diesem mörderischen Spiel noch lebten.

„Tony, da vorne", wies McGee seinen Partner auf einen Schatten ein paar hundert Meter weit weg hin.

„Da ist jemand", erwiderte dieser und die beiden joggten vorwärts. Wie sich herausstellte, war es Carrey.

„Carrey, was ist los?", fragte McGee überrascht und außer Atem. Sie lächelte nur als sie eine Pistole hervorholte und auf die beiden Agenten richtete.

„Sagt bloß, ihr hattet während der gesamten Zeit nicht die leiseste Ahnung, was hier vor sich geht?", fragte sie verschmitzt.

„Du…du hast all die Agenten umgebracht", sagte Tony erstaunt und konnte es einfach nicht glauben. Sie war doch so attraktiv und nett gewesen.

„Nicht alleine, ich muss zugeben, ich hatte Hilfe", erklärte sie. „Und jetzt gehen wir alle zusammen Richtung Küste, wo ein Boot auf uns wartet. Ich habe euch wirklich lange genug gesucht."

„Wie hast du uns eigentlich gefunden?", fragte McGee verwundert, als sie Richtung Westen liefen.

„Ich habe euch Peilsender angebracht", erklärte Carrey und nahm ein Funkgerät heraus. „Ich habe Tony und McGee gefunden", gab sie durch und erhielt als Antwort, dass Sabina sich um Ziva und Gibbs gekümmert hat.

„Sabina und du, ihr habt zusammengearbeitet und all die Leute umgebracht?", rief Tony erstaunt. Sie traten aus dem Regenwald heraus und fanden sich an einer tropischen Küste wieder, die vor Glanz nur so strahlte. Das türkise Meer, der blaue Himmel und der grüne Dschungel, all dies wäre so romantisch, wenn man nicht mit einer Pistole bedroht und gefangen genommen wurde.

„Ja", erwiderte Carrey knapp. Die beiden Agents sahen bereits ein mittelgroßes Motorboot am Strand auf sie warten.

„Warum?", fragte McGee überrascht. Carrey lachte nur böse.

Sie wurden allesamt in das untere Deck des Bootes gestoßen, wo ein altbekanntes Gesicht auf sie wartete.

„José Fernandez Hernandez", sagte Tony überrascht und gesellte sich dann zu Gibbs und Ziva.

„Mir gefällt es auch, dich wiederzusehen", erwiderte dieser mit stark mexikanischem Akzent. „Ich schätze, ihr wisst schon warum ihr hier seid."

„Nein, aber wir sind ganz Ohr", gab der Boss trocken zurück.

„Vor genau zwei Wochen habt ihr einen großen Teil meines Drogenrings gesprengt und meinen Bruder ins Gefängnis gebracht. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Deswegen musste ich dieses kleine Theaterstück auf der Insel inszenieren."

„Darum hast du über siebzig Menschen auf einer einsamen Insel durch zwei deiner Killer umgebracht?", fragte Tony erstaunt.

„Genau", antwortete José lächelnd. Dasselbe Lächeln, welches er gehabt hatte, als er Tony damals sicher eine Falle gestellt hatte und dieser als Undercoveragent enttarnt wurde. Danach war sein Lächeln verschwunden, besonders als Ziva die Handschellen an seinen Bruder festgeklickt hatte.

„Ein Racheakt für vier Personen. So machen wir das hier in Mexiko", antwortete er.

„Wir sind hier aber nicht in Mexiko", erinnerte Gibbs ihn.

„Aber bald sind wir es", sagte er und stand auf. Er war groß, braun gebrannt, hatte einen dunklen Dreitagebart, kurze, schwarze, gegelte Haare und trug neben seiner Jeans eine schwarze Lederjacke. Er war der Boss des Fernandez-Drogenkartells, in welchem Tony undercover von Vance aus geschickt wurde und aus welchem Ziva, Gibbs und McGee ihn in letzter Sekunde befreit hatten.

„Was passiert jetzt mit uns?", fragte Tony, aber Sabina fuhr bereits mit ihrer Hand über ihre Kehle. Tony schluckte laut.

„Du willst doch nicht vier Agenten des amerikanischen NCIS umbringen?", fragte McGee.

„Es wird mir ein besonderes Vergnügen sein", lächelte José. „Und um uns zu bekommen, musstest du diese beiden benutzen?", fragte Tony genervt und nickte zu Carrey und Sabina hinüber.

„Carrey gehört noch nicht einmal zum Fernanadez-Kartell…Sabina, bring sie um!", befahl er und bevor Carrey das Lächeln aus dem Gesicht verschwand hatte Sabina bereits ein Messer gezückt und stach auf sie ein. Zusammen hievten José und Sabina die Leiche an Deck und warfen sie dort über Bord. Das NCIS Team wurde eingeschlossen unter Deck zurückgelassen und Sabina stellte sich an die Rehling, um die Küste von Mexiko auszumachen.

„Ist alles reibungslos verlaufen?", fragte der Drogendealer sie. Sie nickte und lächelte. Natürlich wollten sie nicht vier Agenten des amerikanischen NCIS umbringen, wenn sie nicht das gesamte Alphabet mit FBI und CIA auf den Hals gehetzt bekommen wollten. Aber diese vier waren bestimmt eines Austausches gegen Josés Bruder und einige seiner Männer wert.

Währenddessen überlegten Gibbs, Tony, Ziva und McGee, wie sie am besten aus dieser misslichen Lage entfliehen konnten. Es schien aussichtslos, denn der NCIS von Amerika brauchte bestimmt noch einen Tag, bis sie jemanden nach Ni'ihau losschickten und erkannten, dass sie für alles vermutlich zu spät kamen.

Dann würden sie zwei Leichen vermissen, vielleicht aber auch erst in drei, vier Tagen erkennen, dass die vier und Sabina und Carrey fehlten. Und selbst wenn sie das einsahen, dann gab es keine Hoffnung mehr.

Es war später Abend, als die vier Agenten mit Handschellen gefesselt wurden und mit Pistolen begleitet an Deck geholt wurden. Sie betraten den Hafen Mexikos und ein schwarzer Minibus fuhr vor. Sie wurden darin verfrachtet und tiefer nach Mexiko gefahren. Es dauerte eine Ewigkeit, dann hielten sie an einer Tankstelle und fuhren zehn Minuten später weiter.

Sabina und José folgten ihnen in einem kleineren schwarzen Auto und hielten Abstand, falls die Polizei doch mal Ärger machen sollte.

„Wie spät ist es?", gähnte Tony irgendwann.

„Mann, ich hab schon geschlafen", meckerte McGee.

„Da bist du nicht der einzige", stimmte Ziva ihm zu und schaute aus dem Fenster in die unendliche Leere der Nacht. „Klappe da hinten", schrie der Fahrer genervt auf Spanisch.

„Schläft Gibbs?", fragte Tony mit einem Blick auf die Seite.

„Bis gerade eben schon, Tony", antwortete Gibbs und rieb sich die Augen.

„Wie lange fahren wir schon?", fragte McGee.

„Ein paar Stunden vielleicht", antwortete Gibbs und lehnte sich wieder zurück, um weiter zu schlafen.

Donnerstag

Irgendwann wurden sie aus dem Auto gezerrt und liefen eine beleuchtete Auffahrt zu einer riesigen Villa hinauf. Typisches Drogenversteck, dachte Gibbs. Die Polizei gehörte José sowieso bereits also konnte er sich alles leisten, was er wollte.

Vielleicht auch den Tod vierer Agents. Sie wurden in den Keller gebracht und in einen kleinen Raum gesperrt. „Gute Nacht", verabschiedete sich José von ihnen und überließ die vier ihrem Schicksal.

„Und was jetzt?", fragte McGee.

Diese Frage stellten sie sich immer wieder in den nächsten Stunden, bis José irgendwann hereinkam und ihnen frohe Neuigkeiten zu verkünden. Zwei Agenten wurden freigelassen, als Austausch dafür kam Josés Bruder Miguel aus dem Gefängnis.

„Wieso tun die so etwas?", fragte Gibbs. Er vertrat vermutlich als einziger die Ansicht, dass Miguel hätte im Gefängnis bleiben sollen, aber anscheinend hatte der NCIS ein gutes Wort für Gibbs eingelegt und er wettete, dass Fornell auch bestimmt seine Finger im Spiel hatte.

„Und was ist mit uns?", fragte Ziva, als Gibbs und McGee freigelassen wurden.

José lächelte. „Ich habe auch noch ein paar Freunde in amerikanischen Gefängnissen, mal sehen, wie viel ihr Wert seid", antwortete er und schlug die Stahltür zu.

„Hier kommen wir nie heraus", antwortete Ziva, aber sie würde Unrecht behalten.

Es dauerte keine fünf Stunden, bis ein wutentbrannter José die Treppe herunter gestürmt kam.

„Dafür werden sie büßen!", rief er, denn anscheinend war der „Gefangenenaustausch" nicht so verlaufen wie geplant und wie Tony und Ziva aus den Flüchen heraushören konnten, waren Gibbs und McGee in Sicherheit, aber Miguel mittlerweile in der Hochsicherheitsverwahrung.

Ohne ein Wort zu verlieren, fuhren Sabina und José die beiden Agents hochpersönlich hinaus in die mexikanische Steppe. Sie erreichten bei der mexikanischen Mittagshitze einen kleinen Schuppen abseits der großen Landstraße. Tony war überrascht, als er sah, das diese Bruchbude einen Keller hatte.

„Hier drin werdet ihr schmoren", rief José als Sabina die beiden Agents an zwei Stangen ankettete. Sie lächelte und trat einen Schritt zurück. Plötzlich verschwand ihr Lächeln und sie kippte nach vorne.

„Wieso bringst du immer deine eigenen Leute um?", fragte Tony mittlerweile genervt davon.

„Ich mag keine Frauen, die für mich arbeiten", erklärte der Verbrecherboss. „Die gehören nur ins Bett und weiter nichts. Aber jetzt wird deine Freundin vor die krepieren. Viel Spaß dabei."

„Das lasse ich nicht zu, José."

„Oh doch, draußen stehen fünf Kanister Benzin, die nur darauf warten, abgefackelt zu werden. Dann verbrennt deine Fick-Freundin bei lebendigem Leibe vor deinen Augen", rief er lachend.

„Das lasse ich nicht zu!", rief Tony laut, aber er verschwand bereits aus dem Keller.

„Irgendeine Idee?", fragte Ziva, die nicht zugeben wollte, dass Panik sich in ihren Augen bemerkbar machte.

„Ja, aber sie wird dir nicht gefallen."

„Ich bin ganz Ohr."

„Ich hab in meinem letzten Urlaub so einen Typen in Sacramento kennengelernt. Der hat mir ein paar Tricks gezeigt", zwinkerte er ihr zu. (The Mentalist)

José nahm die ersten beiden Kanister aus dem Schuppen und begann, einen Kreis aus Benzin um den Schuppen zu schütten, als er plötzlich Schreie hörte. Es schien, als ob Ziva sich die Lunge aus dem Hals schreien würde.

„Was zur Hölle?", fragte er sich und rannte nach unten, um zu sehen, was passiert war.

„Scheiße", fluchte er, als er bemerkte, dass Tony Sabinas Messer in der Hand hielt. Ziva war auf dem Boden, zusammengesackt an der Stange, ihr Genick war rot voller Blut, welches an ihr herunter tropfte und sie bewegte sich nicht mehr.

„Ich sagte doch, ich lasse das nicht zu", sagte Tony und versuchte ein Lächeln. Sie hörten einen lauten Knall und Männer, die in den Schuppen hereingerannt kamen. „FBI", schrien sie wild durcheinander und José rannte nach oben, um zu sehen, was los war.

„José", rief Fornell erstaunt und dieser lächelte nur, und zog die Pistole an sich heran. Bevor er jedoch schießen konnte, löste Fornell den Abzug vom Finger und Sekunden nach dem Knall sackte José bereits zu Boden.

„Wir sind hier unten!", rief Tony und ließ das Messer fallen, von dem er sowieso kein Gebrauch gemacht hatte. Fornell stürmte die Treppe runter und erschrak, als er Ziva am Boden sah. Just in diesem Moment hob sie den Kopf und schaute ihn an. „Ich will ne Dusche", sagte sie und der FBI-Agent lächelte, als er bemerkte, dass das Blut an ihr von der Leiche vor ihren Füßen stammte.

„Wie habt ihr uns gefunden?", fragte Tony, als Fornell seine Handschellen aufknackte.

„Ihr habt Peilsender bei euch getragen", erklärte er.

„Stimmt, Carrey hat so etwas erwähnt", erinnerte sich Ziva.

„Wo ist sie jetzt?"

„Auf dem Grund des Meeres."

„Wie auch immer, schön euch zu sehen", sagte Fornell und führte die beiden wieder ans Tageslicht.

„Ah, grell", beschwerte sich Tony, doch Ziva gab ihm nur einen kleinen Schubser.

„Hey!"

„Hey ihr zwei, ich habe Gibbs versprochen, euch heil nach Amerika zu bringen und ich möchte mein Versprechen auch halten", sagte Fornell missmutig und öffnete die Tür zu einem Auto.

Tony lächelte Ziva freundlich an und ließ der Lady den Vortritt.

Bevor er einstieg, bewunderte er noch einmal die untergehende Sonne der mexikanischen Wüste und wusste, dass er vermutlich nie nach Mexiko kommen würde, nur um dort Urlaub zu machen.

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