Okay, Teil 4. Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen!

Hass, Glück und Liebe Teil 4

Am nächsten Morgen wacht Olivia schon sehr früh auf. Am liebsten hätte sie sich noch einmal herum gedreht und hätte weiter geschlafen aber, dass konnte sie heute nicht. Nein, nicht heute.

Sie stand auf und ging Richtung Badezimmer, es war zwar erst um 4, aber fertig machen konnte sie sich schon alle mal. Sie schaute in den Spiegel, sie sah fürchterlich aus. Fürchterlich war schon gar kein Wort mehr.

Olivia nahm die Bürste und kämmt ihr Haar, nach und nach schminkte sie sich und zog sich die Sachen an. Jetzt sah sie zumindest ein wenig besser aus, naja aber wirklich nur ein bisschen.

Langsam ging sie Richtung Küche, sie war hungrig, war aber kein Wunder, sie hatte gestern ja nichts gegessen.

Gerade als sie abbeißen wollte, klingelte es an der Tür. Sie ließ das Brötchen sinken, außer Elliot konnte das keiner sein, oder?

Sie ging Richtung Tür und schaute durch den Spion, natürlich Elliot. Olivia öffnete die Tür und schaute Elliot an.

Er sah ihr direkt in die Augen, sah ihre Unsicherheit. „Liv?", sagte er leise.

„Elliot, es… es tut mir leid, wegen gestern.", sagte sie ebenfalls so leise.

Er nickte und sah ihr an, dass sie es absolut ernst meinte. Liv hatte Tränen in den Augen und versuchte deshalb Elliots Blick auszuweichen.

„Was ist mit dir los, du weiß du kannst mit mir über so gut wie alles reden.", er hob ihr Kinn leicht an.

Sah die Tränen die ihre Wange hinunter liefen. „Lässt du mich rein?", fragte er.

Sie nickte nur und ging einen Schritt zur Seite. Elliot ging in die Wohnung und schloss die Tür hinter sich. Er führte Olivia in ihr Wohnzimmer, ihr liefen immer mehr Tränen über die Wange.

Elliot drückte sie auf das Sofa nieder als er sich ebenfalls hinsetzen wollte, sah er das Bild von Rose auf der Kommode. Er stand wieder auf und ging Richtung Kommode und nahm das Bild.

„Wer ist das?", fragte er und drehte sich zu Olivia herum.

Sie schaute mehr oder weniger total erschrocken, sie hatte vergessen das Bild wieder weg zu räumen.

„Ähm… El… ich…", war das einzige sie heraus bracht.

„Olivia!?", sagte er nun mit einer etwas lauteren Stimme die sie zusammen zucken lies.

Was sie aber vor allem verunsicherte war, dass er ihren vollständigen Namen nannte. Sie schaute nach unten. Er ging zum Sofa und hockte sich vor sie und schob ihr Kinn nach oben.

„Wer ist das?", fragte er nochmal eindringlicher.

„Meine Tochter", sagte sie und schaute zum Fenster raus.

„Deine was?", fragte er noch mal obwohl er Tochter genau verstanden hatte. „Du hast eine Tochter?"

Sie nickte.

„Wieso hast du nichts gesagt? Und wo ist sie?", fragte er, weil er nie bei Olivia Spielzeug gesehen hatte.

Olivia schluckte und lehnte sich zurück. Elliot stellte das Foto auf den kleinen Tisch vor ihnen und setzte sich ebenfalls auf das Sofa. Er drückte Olivia an sich und sie fing wieder zu weinen an.

Nach einiger Zeit fing sie an zu erzählen.

"Sie heißt Rose, sie ist 2 Jahr alt.", Olivia lächelte. „Sie ist mein kleiner Engel, aber ich sehe sie nicht oft."

„Warum nicht?", fragte Elliot.

„Weil… weil er es nicht möchte. Vor zwei Jahren, ich hatte mal einen Tag frei, ich war die Schwarze Gasse lang gegangen. Auf einmal zerrte mich jemand von hinten in eine neben Gasse, schmiss meine Sachen in eine Ecke und mich auf eine Matratze. Dann… dann er…", sie brach ab.

„Ist okay, dass musst du nicht erzählen"

Sie nickte.

„Ich wurde schwanger. Er zog bei mir ein. Schlug und schikanierte mich. Am Anfang war sie bei mir, weil er wollte dass ich sie stille. Dann von ein Tag auf dem anderen war er weg. Wenn ich sie sehen möchte, will er als Gegenzug nur das eine, es tut jedes Mal so sehr von neuem weh."

Er wusste nicht was er tun oder sagen sollte, er nahm sie einfach in den Arm.

„Du willst heute zu ihm, oder?"

„Ja", sagte sie ganz knapp.

„Soll ich mit kommen?"

„Ich weiß nicht, El… das ist keine gute Idee. Er bringt mich um."

„Er macht gar nichts mit dir, okay? Ich werde Verstärkung organisieren.", sagte er und nahm sein Telefon so schnell wie möglich, dass Olivia nicht widersprechen konnte.

Elliot organisierte alles. Olivia war froh, dass sie es Elliot erzähl hatte, aber sie hatte dennoch ein ungutes Gefühl.

Die Zeit verrann wie im Fluge und so machten sie kurz vor um 9 los. Olivia war spei übel, aber El war da und da konnte doch eigentlich nichts schief gehen, oder?