Endlich ein neues Kapitel und wer noch nicht hier gereviewt hat, sollte es ab diesem Kapitel tun, es mir wirklich gut gelungen! Das sagt auh meine Beta: 'trommelwirbel''tada' Diamind of Ocean! Hiermit empfehle ich sie weiter, sie ist wirklich gut! Danke, dass du das alles für mich machst... 'knuddeldrück' (hab ich schon mal erwähnt, dass ich hier meine Sternchen vermisse 'heul')
Also in diesem Kapitel fängt es richtig an... und es ist länger! So wie ich es versprochen habe! Es hat halt so lang gedauert, weil Diamond so lange kein Netz hatte, aber ich hoffe für dieses Kapitel hat es sich gelohnt zu warten. 'hoff'
So und jetzt viel Spass und vergesst nicht zu reviewen!
Kapitel IV - Besessen
Hermine schlug langsam ihre Augen auf. Ihr Kopf dröhnte, rebellierte.
Was war passiert? Leise schlichen sich die Gedanken dieses Vorfalls wieder in ihren schmerzenden Geist.
Scheiße! Was war das? Oh mein Gott, was WAR das? Ob ich wohl was in dem Buch Hogwarts –A History etwas über dieses Ungetüm von Schrank finde? Hoffentlich, das kann ja wohl nicht normal gewesen sein...
Sie fasste sich langsam an ihren Kopf, was schwerer war, als sie dachte. Ihre Knochen schienen ihr noch nicht richtig gehorchen zu wollen. Außerdem hatte sie Angst davor, eine große, silbrigkalte Stange oder Rohr vorzufinden. Aber da war nichts, keine Stange zumindest, sondern nur halblanges glattes Haar.
Puh... noch mal Glück gehabt, ich bin also nicht tot, aber bei diesen Kopfschmerzen hätte ich das auch nicht gedacht. Aber... Moment mal... das sind aber nicht meine Haare! Wo sind meine Haare!
Langsam überrollte sie eine markerschütternde Panik, das Dröhnen in ihrem Kopf wurde lauter.
Auf einmal hörte sie eine schnarrende Stimme „Scheiße, was war das?" sagen. Oh nein, nicht auch noch der! Was hat der denn hier zu suchen? Wenn er hier ist, sind die anderen Beiden vielleicht auch nicht weit. Wo bin ich? Vielleicht doch nicht mein Schlafsaal, wie ich gedacht habe.
„Was machst du denn hier, Malfoy?", fauchte Hermine, die langsam sichtlich ihre Nerven verlor.
Hmm, meine Stimme hört sich aber auch sehr komisch an... Irgendwie heiser und tief...Was ist bloß los? Die Panik kam wieder, aber nicht mehr so laut, da sich ja doch etwas Bekanntes mit ihr hier aufhielt.
Sie versuchte sich aufzurichten, aber ihr Körper wollte nicht so recht gehorchen. Sie stemmte ihre linke Hand neben ihrer Hüfte ins Bett und versuchte sich hoch zu drücken, aber die andere Hand wollte nicht so wie sie.
„Irgendwas ist hier faul und was suchst du in meinem Bett?", schnaubte Malfoy direkt neben ihrem Ohr.
„Das habe ich auch schon bemerkt, du Schlaumeier! Und was heißt hier eigentlich ,dein Bett´? Und rück mir nicht so nah auf die Pelle, sonst schreie ich!"
„Och, ich bin es gewohnt, wenn Frauen neben mir schreien, glaub mir! Aber du brauchst keine Angst zu haben, dich würde ich nicht noch nicht mal anfassen, wenn mein Leben davon abhinge!"
„Ich kann mir gut vorstellen, wie die Frauen schreiend neben dir aufwachen. Sie denken, sie seien aus ihrem Albtraum nicht mehr erwacht! Und jetzt rück mir endlich von der Haut! Das ist widerlich! DU bist widerlich!" Also irgendwie hören Malfoy und ich uns gleich an, dieser Bastard! Ich hasse ihn!
„Nenn mich nicht so, du mickriges Schlammblut!", rief Malfoy, immer noch sehr nah an ihrem Ohr „Ich bin kein Bastard! Ich komme aus einer sehr guten Familie, was man von dir nicht behaupten kann."
Hab ich das gerade laut gesagt, ohne es zu wissen? Ich habe mal gelesen, dass es durch gewaltige Stresssituationen passieren kann, dass Menschen die Kontrolle über ihr Sprechvermögen verlieren können.
„Hör auf mich mit diesem Kram voll zu sülzen, wen interessiert's. Du hast es laut gesagt. Und jetzt verschwinde endlich aus meinem Bett, sonst werde ich dir einen Fluch auf den Hals hetzen!"
Oh mein Gott, oh mein GOTT!
Die laute Panik war wieder da! Das konnte nicht möglich sein, sie war sich sicher, diesmal nur zu denken und er hatte es trotzdem gehört. Sie versuchte von neuem wieder aufzustehen, doch auch diesmal konnte sie nur ihren linken Arm bewegen.
„Hey, hey, was machst du da mit mir?", stöhnte Malfoy mit ein wenig Furcht in der Stimme. „Warum reißt du so an mir rum?"
Was ist wenn... wenn...
Sie hob ihre linke Hand und hielt sie sich nah vors Gesicht, um etwas in der Dunkelheit zu erkennen. Sie war schlank und groß und hatte helle Haut und es war definitiv nicht ihre.
Ein schriller Schrei kam aus ihrer Kehle und diesmal war sie sicher, dass es nicht ihre Stimme, sondern die von Malfoy war. Sie schrie lauter und sie hatte den Eindruck, dass auch Malfoy schrie.
Sie versuchte nun mit voller Kraft aus dem Bett zu steigen, dabei merkte sie, dass auch Malfoy das versuchte, nur auf der anderen Seite des Bettes.
„Okay, okay... so geht das nicht", sagte Hermine mit zittriger Stimme „Entweder deine oder meine Seite..."
„Was heißt hier deine Seite? Das ist mein Körper! Meiner! MEINER! Das ist doch wohl ein schlechter Scherz. Verschwinde, sofort, ich befehle es dir. Du hast kein Recht hier... hier drin zu sein. Das ist einfach zu viel... das ist alles deine Schuld!"
Hermine wusste nicht genau, ob er das nun gedacht oder gesagt hatte, aber ihr Instinkt tippte auf Ersteres.
„Nun mach mal halblang, ja? Das ist NICHT meine Schuld, es war nichts Anderes da, als dieser Schrank. Woher sollten wir das wissen? Und hättest du nicht so einen Krach gemacht, wären wir nicht in diesen Schrank gestiegen!", schrie sie zu ihrer Verteidigung.
Du verblödeter, snobistischer Schnösel!
„Hey, das habe ich gehört!"
„Gut, wir steigen auf deiner Seite aus, los beweg dich!"
Doch das war einfacher gesagt, als getan. Hermine fand schnell heraus, dass sie die linke Hälfte des Körpers beanspruchen konnte und er die rechte Seite. Malfoy hatte es ziemlich eilig, aus dem Bett zu kommen, aber Hermine hatte ihre Schwierigkeiten mit dieser neuen Situation oder besser gesagt Körper. Es war, als wenn sie ein Anzug trug, der ihr an allen Ecken und Enden im Weg stehen würde.
Er schwang schon sein rechtes Bein aus dem Bett, während sie noch mit „ihrem" und der Decke zu kämpfen hatte. Sofort zischte heißer Schmerz von der Körpermitte aus über „ihren" ganzen Körper. Damit hatte sie nicht gerechnet. Ihre Hand glitt reflexartig zu dem reißenden Schmerz, ehe sie begriff, wo der eigentlich herkam. Doch zu spät. Schon lag ihre Hand schützend zwischen Malfoys Beinen.
Oh mein Gott, was tue ich da? Das ich so was mal zwischen meinen Beinen fühle, hätte ich nie gedacht, dass ist ja widerlich und so... so groß! Wow, was für ein Gefühl, dass ist echt... komisch.
„Würdest du das bitte sofort loslassen!", schrie Malfoy, aber sie konnte nicht, zu groß war ihre Neugier. Sie befühlte langsam der Länge nach das Glied und musste unwillkürlich schmunzeln. Wäre die Situation anders gewesen, hätte sie hier und jetzt auf dem Boden gelegen und sich vor Lachen gekrümmt.
„Lass endlich los!", brüllte Malfoy nun etwas lauter und schlug ihre Hand weg.
„Entschuldige, aber es war einfach zu verführerisch", lächelte Hermine.
„Stell dir vor, ich würde das bei dir machen? Wie würde dir das gefallen, hä?"
Sie schüttelte sich bei dieser Vorstellung, dass Malfoy sie überhaupt anfassen würde.
„Okay, okay, du hast Recht." Sie spürte wie sie langsam rot wurde. „Und jetzt steig etwas langsamer aus dem Bett, ich komme so schnell nicht hinterher. Dein Körper ist echt ätzend!"
„Hey! Aber gerade noch befummeln, das geht oder was?"
„Das war aus rein wissenschaftlichen Gründen. Ich war schließlich noch nie in einem Körper eines Mannes."
„Ich wette, du hast vorher noch nie so was in der Hand gehabt, geschweige denn überhaupt zu Gesicht bekommen oder irre ich mich da?"
„Ja, das stimmt und ich bin stolz drauf. Ich will auf den Richtigen warten, aber wieso erzähl ich dir das überhaupt? Dich hat das nicht zu interessieren, du schleimige Kröte. Du hattest dieses Ding wahrscheinlich öfters in der Hand als nötig!"
„Nenn mich nicht so, du Schlammblut, oder..."
„Oder was? Willst du mich dann verhexen oder sogar schlagen? Sehr schlau von dir."
„An deiner Stelle würde ich mich nicht so reizen... Das werde ich dir alles heimzahlen, wenn du hier wieder ausgezogen bist!"
„Schon mal darüber nach gedacht, dass wir vielleicht immer so leben müssen? Oder zerbrichst du dir nur den Kopf darüber, wie du dich an mir rächen kannst, du kurzsichtiger Idiot!"
„Bevor ich immer so leben müsste, würde ich mich eigenhändig umbringen. Dein besserwisserisches Getue den ganzen Tag zu ertragen schaffen ja noch nicht mal Potter und Wiesel. Keiner würde das aushalten."
„Wenigstens habe ich echte Freunde, du hast nur einen Haufen Kuhmist. Ich wette, du musst dir deine Freundschaft erkaufen. Dein Gerede hält doch sonst niemand freiwillig aus. Noch nicht mal deine Mutter liebt dich." Hermine war so in Rage, sie konnte sich nicht zurückhalten.
„Wen interessiert schon Liebe? Wegen Liebe machen sich Leute zum Affen und Andere sterben deswegen, wegen so etwas! Nur wegen so einem kleinen Wort. Ich bin froh, nicht von ihr gesteuert zu werden. Ich kann nämlich behaupten, dass ich frei bin. Ich bin frei in meinem Geist und kann machen, was ich will und jetzt beweg dich endlich!"
Hermine war ein wenig erstaunt, nicht überrascht, aber erstaunt. So ein Gespräch mit Malfoy zu führen war etwas neu für sie. Es waren zwar noch die üblichen Beleidigungen dabei, aber... Es war mehr... es war ehrlicher, als alles Andere, was sie jemals aus seinem Mund gehört hat.
Nur wegen so einem kleinen Wort. Sie konnte nicht lange darüber nachdenken, schließlich musste sie sich aus diesem Bett kämpfen. Ich bin frei im Geist.
Nach einiger Zeit saß der schlanke Körper des Jungen an der Bettkante, mit beiden Füßen auf dem Boden, mit beiden Händen auf dem Bett aufgestützt und leichtem milchigem Schweiß auf der nackten drahtigen Brust.
„Was jetzt?", schnarrte Malfoy in seinem üblichen überheblichen Ton.
„Wie wär´s wenn wir erst mal aufstehen und versuchen, zu dem großen Spiegel zu kommen. Was für ein Glück, dass du alleine hier in diesem Raum wohnst. Ich denke mal ein Geschenk von deinem Daddy?"
„Das hat dich nicht zu interessieren, Miststück! Also zuerst einmal aufstehen."
Gesagt, getan. Sie standen etwas wackelig auf den Beinen und sich an den Pfosten festhaltend auf dem kalten Steinboden, aber sie standen.
„Mein Fuß zuerst, nur ein Schritt", befahl Malfoy.
Er tat den ersten Schritt, sie folgte ihm vorsichtig und ungelenk, aber es klappte. Leichter Schmerz zog sich das Bein hoch, als wäre es längere Zeit eingeschlafen gewesen.
Ich komme mir so bescheuert vor, oh man, Gott sei dank gibt es hier keine Kamera. Das wäre doch etwas fürs Fernsehen. Ich glaube, ich bin tot, ja genau, ich bin gestorben. In Wahrheit liege ich in diesem Schrank, blutüberströmt und habe eine Stange in meinem Hinterkopf und das hier ist die Hölle! Aber womit habe ich das verdient? Und wo ist das ganze Feuer und die Teufel, die um mich herumtanzen? Vielleicht kommen die ja noch... Aber das kann bei weitem nicht so schlimm sein, wie das hier. Ob mich Malfoy wohl jetzt auch hören kann?
Ein weiterer vorsichtiger Schritt gen Spiegel, sie hielt kurz inne.
„Was denn? Bist du sogar zu doof, um zu gehen?", knurrte Malfoy.
„Hast du gerade meine Gedanken gehört?", fragte Hermine vorsichtig und überging seinen Kommentar einfach.
„Nein, ich habe nichts gehört und jetzt weiter im Schritt."
„Das ist komisch... Wieso hast du mich vorhin gehört? Ich habe es nicht laut gesagt und dich habe ich auch ‚denken' gehört, da bin ich mir sicher. Aber wieso hast du mich jetzt nicht gehört?"
Er antwortete nicht, sondern tat noch einen Schritt vorwärts. Sie hinkte hinterher, aber der Schmerz ließ nicht nach, sondern verstärkte sich noch. Kleine Nadelstiche, die sich brennend in die Muskeln bohrten. Sie zog scharf die Luft ein.
Nach kurzer Zeit war der Weg zwischen Bett und Spiegel erfolgreich zurückgelegt. Jetzt standen beide fassungslos staunend davor und betrachteten sich. Diesen Körper. Diesen einen Körper, wie er da stand und auch sie erstaunt betrachtete, nur in Boxershorts und mit Gänsehaut bedeckt. Hermine war zum Weinen und zum Lachen zumute, war aber zu überrascht und zu erstaunt, um sich entscheiden zu können, was ihr wohl jetzt besser helfen würde.
Sie strich mit ihrer Hand über die Brust. Sie war kalt und ohne Haare. Sie rieb sich den Bauch und spürte diese langgliedrigen schlanken Finger, die nicht ihre und doch ihre waren, wie sie von der einen, ihrer Seite, zu der anderen, seiner Seite, wanderten. Doch bei seiner Seite merkte sie es nicht mehr so deutlich, als wäre sie mit dickem schwerem Stoff umhüllt, der nur wenig Gefühl durchließ. Sie erschauderte oder war er es?
Oh mein Gott, oh mein Gott... Oh scheiße, scheiße! Was machen wir denn jetzt?
„Scheiße! Oh nein... nein.. das darf nicht sein...", stöhnte Malfoy. Hermine blickte auf die Lippen, während er nervös durch sein Haar strich. „Das darf nicht sein... Wieso ich? Wieso denn nicht jemand Anderes...?", fragte sich Malfoy wieder, aber in Gedanken, denn die Lippen bewegten sich nicht.
„Was machen wir denn nun? Was sollen wir bloß tun?", wisperte Hermine unsicher, meinte damit aber mehr sich als ihn.
„Ich habe keine Ahnung, denn wie du dir gut vorstellen kannst, habe ich noch nie in so einer Situation gesteckt" war die gereizte Antwort von ihm, diesmal aber laut. Lauter als ihr lieb war. „Ich glaube, wir müssen erst mal schlafen gehen. Jetzt können wir einfach nichts tun."
„Wir könnten doch zu Madame Pomfrey gehen und..."
„Und was?", ergriff Malfoy das Wort, „Ihr sagen, es tät uns leid, aber wir sind im gleichen Körper gefangen! Wie stellst du dir das vor, niemand würde uns das glauben!"
„Aber Dumbledore... er glaubt uns bestimmt..."
„Ach ja? Und wie kommst du darauf? Wir wissen ja noch nicht mal wo wir hier gelandet sind. Wer weiß, ob das überhaupt Hogwarts ist?"
„Aber das ist doch dein Zimmer oder nicht?"
„Ja, stimmt, aber es ist Einiges anders hier. Es ist anders eingerichtet und umgestellt und normalerweise schlafe ich nicht allein im Zimmer. Aber auch wenn es Hogwarts sein sollte: Wie willst du Dumbledore so etwas beibringen? Ich habe von so was noch nie zuvor etwas gehört oder gelesen, du etwa?"
„Aber Dumbledore kennt Vieles und hat immer gute Ratschläge..."
„Ach halt doch einfach die Klappe! Ich werde ihm das nicht sagen, auf gar keinen Fall!"
Du Arschloch! Ich werde es ihm schon irgendwie sagen, egal was du dazu sagst, du... du... Mathelehrer!
„Meinst du, du könntest etwas mit deinen lächerlichen Beleidigungen bei mir ausrichten? Dann bist du weitaus dümmer als ich dachte!", rief Malfoy.
Bei Hermine fiel der Groschen.
„Ich glaube, wir können gegenseitig unsere Gedanken nur dann hören, wenn derjenige sehr stark fühlt. So werden die Gedanken an den Anderen übertragen", begeisterte sich Hermine, doch der Enthusiasmus hielt nicht lange an „Na toll, dann muss ich mich ganz schön zurückhalten. Das wird schwierig..."
„Scheiße, dass schaffst du doch nie und ich darf mir deine Gefühle reinziehen. Ätzend!", stöhnte Malfoy.
„Niemand kann halt so ein Eisblock wie du sein."
„Ich finde das gut so, wie es ist. Menschen die ihre Gefühle zeigen, können viel leichter eingeschätzt und somit durchschaut werden. Wer legt da schon wert drauf?"
„Ich. Ich denke, es ist gut, wenn man Gefühle zeigt. Sie treiben die Leute in ihren Taten an, geben Kraft und sie befreien."
„So denkt doch nur eine belämmerte Gryffindor!"
„Ach halt doch die Klappe, du Schlange..."
Ruhe. Fragende Augen blickten sich um.
Wenn das hier wirklich Hogwarts ist, warum bin ich dann in diesem Körper? Warum bin ich nicht ich, sondern er? Was ist mit mir passiert? Okay, jetzt nicht in Panik geraten. Das ist alles bestimmt logisch zu erklären und Angst wird dir da jetzt nicht weiterhelfen. Das hat noch Niemandem geholfen.
Hermine atmete einmal tief durch. Schon besser.
„Lass uns doch lieber erst einmal hinsetzen. Auch wenn wir hier herumstehen, wird sich an dieser Situation nichts ändern", sagte Malfoy sachlich und wandte sich zum Bett. Hermine hielt dies für eine gute Idee und sie gingen vorsichtig wieder zum Bett. Es war einfacher. Ihre Schmerzen ließen nach und so langsam fanden sie einen recht guten Rhythmus. Es sah zwar immer noch, als wäre der Körper eine lächerliche Imitation von dem Glöckner von Notre Dame, aber es reichte, um gut und rasch zum Bett zu kommen. Sie setzten sich. Nach einer langen Zeit, Hermine kam es vor wie Stunden, durchbrach Malfoy die unangenehme Stille, die den Raum in Watte packte.
„Hör zu, Granger: Wir sind beide in dieser beschissenen Situation und vielleicht auf uns allein gestellt. Wir wissen schließlich nicht, was mit den beiden Anderen passiert ist. Ich schlage vor, dass wir uns einfach hinlegen und versuchen zu schlafen, schließlich brauchen wir eine Menge Kraft, wenn wir die nächste Zeit so leben müssen. Da wir keine Ahnung haben, was morgen auf uns zukommt, sollten wir uns jetzt nicht den Kopf darüber zerbrechen. Es würde uns nichts nützen."
„Schön, dass du auch mal gute Vorschläge hast. Ehrlich gesagt fühle ich mich ganz gerädert von diesem Albtraum. Gleich morgen werde ich in die Bibliothek gehen und Nachforschungen über diesen Schrank anstellen und was er mit uns angestellt hat. Aber erst werde ich Ron und Harry suchen gehen. Hoffentlich ist ihnen nichts passiert? Vielleicht müssen sie sich ja auch einen Körper teilen?"
„Ja... Hoffentlich...", schnaubte Malfoy zynisch.
Der Körper legte sich der Länge nach hin, deckte sich zu und besah die Decke des dunklen Himmelbettes. Aber keiner der beiden Geister dachte wirklich ans Schlafen.
Was passiert, wenn ich träume? Ich kann meine Gefühle nicht unter Kontrolle halten, wenn ich träume und wenn er wach ist, dann bekommt er das doch bestimmt mit. Das wäre furchtbar! Was ist, wenn ich von ihm träume? Das wäre oberpeinlich! Oder noch schlimmer: Unsere Träume verbinden sich und wir träumen gemeinsam oder ich träume seinen Traum und er meinen... Oder ich träume nur seine Träume, schließlich ist das sein Körper. Wovon träumt ein Malfoy wohl?
Mit wirren Gedanken und schmerzenden Kopf glitt sie langsam in den willkommenen und doch gefürchteten Schlaf. Doch merkte sie nicht mehr, dass dafür der andere Geist mit einem leichten Lächeln weiterhin wach blieb...
Hat es euch gefallen? Dann schreibt mir... bitte jetzt... ein Review... büdde...
Noch mal ein fettes Danke an meine letzten Reviewer Diamond of Ocean,Ina Pichler ('bussi')und Narzissa (tut mir leid, dass das letzte so mickrig war, aber ich hoffe ich konnte es hiermit entschädigen! Versuche auch etwas schneller zu posten, kann es aber nicht versprechen. Kann mich momentan nicht so an meiner Geschichte austoben, wie ich es eigentlich wollte... danke noch mal... 'Gummibärchen deiner Wahl schenk'
