Kapitel 4 – Ein Retter in der Not
Es war seltsam, wie Amanda, die Sarek anfangs bedrohlich und unsympathisch gefunden hatte, jetzt einmal die Woche in seinem Büro mit ihm zu Mittag aß.
Sie hatten eines Freitags damit angefangen, als er mit einer Liste an Fragen aus einem Meeting mit terranischen Diplomaten kam. Sie war auf dem Weg zur Lobby - wo es einen Replikator gab - um zu essen. Da es ihre einzige Pause war, schlug er ihr vor, in seinem Arbeitszimmer zu essen.
Seine erste Frage kam ihr einigermaßen ironisch vor.
„Mir ist aufgefallen, dass Menschen in meiner Anwesenheit zur Unruhe neigen. Weshalb ist das so?"
Amanda dachte an ihre erste Begegnung zurück.
„Weil... na ja, das liegt daran, das Sie keine Emotionen zeigen," antwortete sie langsam, legte ihr Sandwich weg und sah ihn nachdenklich an.
„Das verstehe ich nicht. Wie können Menschen meine Gelassenheit als bedrohlich interpretieren?"
„Ich schätze, die meisten sind es einfach gewöhnt, dass sie Gesichtsausdrücke verwenden können, um die Gedanken und Gefühle der anderen zu erraten. Aber da Sie so etwas nicht machen, wissen die Menschen nie, was Sie gerade denken. Zum Beispiel... Sie könnten mich jetzt gerade umbringen wollen. Ich würde es nicht wissen, weil Sie nicht wütend oder nervös sind oder sonst irgendwelche Anzeichen zeigen, dass sie mich ermorden wollen."
„Ich habe kein Bedürfnis, Sie zu ermorden, Miss Grayson," antwortete Sarek verwirrt. Sie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.
„Ich sagte `zum Beispiel´, Botschafter," sagte sie. Sie nannte ihn nie Sarek - zumindest nicht außerhalb ihrer Gedanken. Sie war nicht der Meinung, dass sie sich gut genug kannten, um sich beim Vornamen zu nennen.
Er hatte natürlich noch mehr Fragen - Vulkanier waren für ihren Drang bekannt, alles über etwas herauszufinden, was ihr Interesse auf sich gezogen hatte. Am Ende ihrer Mittagspause hatte er immer noch eine Menge Erkundigungen anzustellen, also beschlossen sie, sich noch ein weiteres Mal zu treffen.
Und so begann ihre Freitagmittags-Routine.
„Ich dachte, du willst nichts von ihm?", fragte Karen, als Amanda zum dritten Mal aus Sareks Büro zurückkam.
„Was meinst du?", fragte sie und setzte sich an ihren Schreibtisch.
„Als ich meinte, dass er gut aussieht, hat es dich nicht interessiert. Ich dachte, du meinst, dass es dich nicht interessiert, was unter diesen Roben ist." Karen grinste. „Aber jetzt esst ihr zusammen."
„Ich bin nicht auf diese Art interessiert," log Amanda. In Wahrheit hatte er sehr wohl etwas an sich, das sie anziehend fand. Sie war nicht sicher, was es war; vielleicht war seine ruhige Art einfach eine willkommene Abwechslung zu den unreifen Jungen, mit denen sie zur Universität ging.
„Warum esst ihr dann gemeinsam?", fragte Karen grinsend.
„Weil... ich ihm Unterricht über Menschen gebe," sagte Amanda mit einem Schulterzucken. „Es ist rein beruflich."
„Also ist er noch zu haben?" fragte Karen erfreut. Amanda seufzte und nickte. Karen grinste erneut, gerade als Linette aus ihrem Büro kam.
„Kann eine von euch das hier zum vulkanischen Botschafter bringen?", fragte sie und hielt ein PADD hoch. Karen hob die Augenbrauen.
„Es ist ein Zeichen, Mandy," sage sie, zwinkerte, und nahm das PADD. Sie sah sich in den Spiegel auf ihrem Schreibtisch, um sicherzugehen, dass sie vorzeigbar aussah. Bevor sie ging, spitzte sie die Lippen und zerwuschelte ihr Haar.
Amanda hasste es, wenn Karen sie Mandy nannte. Aber als sie sie davongehen sah, mit laut auf dem Marmor klackenden Stöckelschuhen und lächerlich hin und her wackelnden Hüften, fühlte sie noch etwas anderes... Eifersucht? Aber warum würde sie eifersüchtig sein? Mit Ausnahme der Tatsache, das Karen wunderschön war und sie vermutlich die einzige Frau war, die bei dem Botschafter irgendeine Chance hatte...
Amanda wandte sich wieder ihrem Schreibtisch zu. Sie sollte nicht so reagieren. Er war nur ein Botschafter.
Sarek hörte das Geräusch weiblichen Schuhwerks auf dem Gang. Er legte seinen Stift weg und ordnete seine Haare, während er sich fragte, warum Amanda schon wieder zurück sein würde.
Als die Frau mit den blonden Locken und dem breiten Lächeln in seiner Tür erschien, war er... enttäuscht. Er wusste, dass das nicht logisch war, aber er war es trotzdem.
„Kann ich Ihnen helfen?", fragte er und faltete die Hände auf dem Schreibtisch.
„Meine Chefin hat mich gebeten, Ihnen das hier zu bringen," antwortete Sie, durchquerte den Raum und legte ein PADD auf seinen Tisch. Ihre Stimme war hoch und trillernd. Er verstand den Tonfall nicht. Er hatte ihn noch nie zuvor gehört.
Jetzt stand sie einfach nur vor seinem Schreibtisch und starrte ihn an. Er fragte sich, ob sie etwas im Auge hatte - sie blinzelte um einiges zu oft.
„Gibt es sonst noch etwas?", fragte er. Sie hatte immer noch dieses breite Lächeln aufgesetzt. Er zog Amandas Lächeln vor... ihres war sanft, beinahe schüchtern, und wenn sie lächelte, leuchteten ihre braunen Augen.
„Ich hab mich nur gefragt, ob Sie sonst noch was brauchen," sagte die Frau jetzt. Sie legte die Hände an die Hüften und neigte den Kopf. „Was auch immer Sie wollen, Botschafter."
„Würde ich Ihre Assistenz benötigen, würde ich danach fragen," antwortete Sarek leicht verärgert und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Eigentlich würde er Amanda fragen - aber das musste sie nicht wissen.
„Na ja, rufen Sie mich einfach an, wenn Sie irgendetwas brauchen, egal wann. Ich heiße Karen," sagte sie und lehnte sich vor um seine Schulter zu drücken, bevor sie noch einmal lächelte und ging.
Sarek sah ihr einigermaßen angewidert hinterher. Amanda hatte nie die Unverfrorenheit, ihn zu berühren. Manchmal waren Menschen wirklich ignorant. Sie schienen nicht zu verstehen, dass Vulkanier es bevorzugten, nicht berührt zu werden, und dass es als unhöflich angesehen wurde, es zu tun. Zumindest hatte Amanda einigermaßen Verstand.
Amanda wusste nicht, ob Karen Erfolg gehabt hatte - aber ihrem selbstzufriedenen Grinsen nach zu schließen, wollte sie es eigentlich gar nicht wissen.
Sarek erwähnte Karen während ihrer gemeinsamen Mittagessen nicht. Nicht, dass er das tun würde, wenn er tatsächlich mit ihr geschlafen hatte. Amanda hatte einiges über Vulkanier gelernt, als sie Vulkanisch-Einführung genommen hatte, und sie wusste, dass Privatsphäre hoch geschätzt wurde. Außerdem fand sie es schwer, sich vorzustellen, dass der Vulkanier vor ihr dumm genug wäre, mit jemandem wie Karen zu schlafen.
Amanda war nicht sicher, warum es ihr soviel ausmachte, so etwas in Erwägung zu ziehen. Sie beschloss, dass sie sich im Großen und Ganzen ziemlich dämlich verhielt, und verdrängte den Gedanken.
Und dann...
Sarek arbeitete seit drei Monaten an der Botschaft und sie hielten ihren „Mittagsunterricht" seit sechs Wochen, als etwas passierte, das alles verändern würde.
Sie verpasste am Freitag ihren Shuttlebus.
„Fantastisch," murmelte sie düster, als sie das Fahrzeug um die nächste Ecke verschwinden sah. Zum Glück hatte sie diesen Abend keinen Unterricht - aber jetzt war es neun Uhr und stockfinster. Das nächste Shuttle würde erst in eineinhalb Stunden kommen.
Sie verfluchte ihr eigenes Pech und setzte sich schaudernd auf eine Bank. Es war jetzt fast Dezember und die Luft war kalt; ein leichter Wind biss in ihre ungeschützte Haut. Sie rieb die Hände aneinander und zog ihren Wollmantel enger um sich. So weit sie sich erinnern konnte, hatte sie nie eine kältere Nacht in San Francisco erlebt.
„Miss Grayson?", kam eine tiefe, volltönende Stimme, die anfing, ihr vertraut zu werden.
Sie richtete sich auf der Bank auf und sah nach hinten.
„Botschafter," sagte sie, während sie aufstand. „Ich habe mein Shuttle verpasst. Ich muss auf das nächste warten."
„Und wann kommt es?", fragte er. Er war anscheinend selber gerade erst aus dem Gebäude gekommen. Er stand einen Meter von ihr entfernt, doch sie hätte schwören können, dass sie selbst von da aus noch die Hitze von ihm abstrahlen spürte.
„Um halb elf," antwortete sie.
„Sie beabsichtigen, eine Stunde und zweiundzwanzig Minuten hier zu warten," stellte er fest. Sie nickte. „Das ist inakzeptabel, Miss Grayson. Ich glaube, diese Nacht ist sogar für Menschen kalt. Da Sie auch nicht drinnen warten können, weil man die Türen hier nachts zusperrt, schlage ich vor, ich bringe Sie nach Hause."
Amanda starrte ihn vor Überraschung mehrere Sekunden lang an. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
„Das- das ist wirklich nett von Ihnen, aber ich will Ihnen keine Umstände machen," antwortete sie schließlich.
„Es bereitet mir keine Umstände. Es ist nur logisch. Ich habe ein Transportmittel und Sie nicht. Es gibt keinen Grund, Sie hier warten zu lassen."
In Wahrheit wollte sie nicht, dass er sah, wo sie wohnte. Der Tenderloin zählte eindeutig nicht zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, und sie schämte sich dafür.
„Wirklich, mir macht es nichts aus. Ich bin sicher, Sie haben Pläne," protestierte Amanda.
„Das tue ich nicht," versicherte ihr Sarek. Sie seufzte schwer. Die Situation war ziemlich aussichtslos - es war offensichtlich, dass er darauf bestehen würde. Ihr war kalt und sie war müde - sie wollte nur noch nach Hause.
„Na gut. Haben Sie ein Fahrzeug?", fragte sie.
„Hätte ich keines, hätte ich Ihnen keine Fahrt angeboten," bemerkte Sarek und begann, sie in Richtung der Garage zu führen.
„Sie brauchen nicht gleich so abfällig zu sein."
„Ich bin nicht abfällig, Miss Grayson."
„Nicht bewusst," konterte Amanda.
„Menschen neigen dazu, die einfachsten Sätze misszuverstehen."
„Weil Sie ja so vielErfahrung mit menschlichen Neigungen haben, nicht wahr?", antwortete sie. Trotzdem musste sie lächeln. Solche Dialoge waren bei ihnen nicht selten und nie wirklich böse gemeint.
Sie fanden sein Luftkissenfahrzeug in der Nähe des Eingangs, und er hielt ihr die Tür auf, bevor er sich auf den Fahrersitz setzte. Als sie sich anschnallten, stellte Amanda fest, dass sie nervös war - und das lag nicht länger daran, dass er ihre Wohnung sehen würde. Sie hatte noch nie so eng neben ihm gesessen, noch hatten sie sich je einen so kleinen, privaten Raum geteilt. Es war plötzlich sowohl aufregend als auch furchteinflößend - obwohl sie wusste, dass sie bei ihm in Sicherheit war.
Nachdem sie ihm gesagt hatte, wo er hinfahren musste, waren sie beide still, während das Luftkissenfahrzeug surrend die Straße entlangschwebte. Sie sah zu, wie Gebäude und Straßenlaternen an ihrem Fenster vorbeihuschten, bis sie vor ihnen die vertraute, riesenhafte Ansammlung alter, auseinanderfallender Häuser auftauchen sah. Sie richtete sich unbehaglich in ihrem Sitz auf, als sie die mehr als abweisende Nachbarschaft erreichten.
Sie wartete darauf, dass er einen Kommentar dazu abgab, aber es kam keiner, obwohl sie sah, dass er die Gebäude und die Leute auf den Gehwegen beäugte, die neugierig das elegante Fahrzeug ansahen, dass an ihnen vorbeifuhr.
Er hielt am Straßenrand gegenüber ihrer Wohnung und sie waren einen Moment lang still. Er sagte nichts, und sie zupfte an einem Faden aus ihrem Mantel herum.
„Danke, dass Sie mich nach Hause gebracht haben. Sie hätten das tun müssen- ich hätte auch auf das Shuttle gewartet," sagte sie schließlich, ohne aufzusehen.
„Sie müssen sich nicht bedanken, Miss Grayson," antwortete Sarek. Sie spürte seinen Blick auf sich und sah zum ihm hinüber.
„Wissen Sie, ich hatte-" Sie verstummte, und ihre Augen weiteten sich, als sie an ihm vorbeischaute. „Oh nein!", stöhnte sie und wandte sich um, um ihren Türgriff zu bearbeiten. Nachdem sie ihn endlich aufgebracht hatte, schlug sie die Tür hinter sich zu und rannte zu ihrer Wohnung.
Die Tür stand halboffen, und der Kartenleser hing zur Hälfte aus der Wand. Sie stieß die Tür auf und befahl Licht. Sie wünschte, sie hätte es nicht getan.
„Nein. Nein, nein, nein," jammerte sie, als sie das Durcheinander vor sich erblickte. Tränen traten ihr in die Augen, während sie sich umsah. Der Computer, der an ihrer Wand befestigt gewesen war, war weg, genau wie die Kommunikationsgeräte. Der gläserne Kaffeetisch war eingeschlagen worden; die Scherben glitzerten auf dem Boden und knirschten unter ihren Füßen. Ein Blick auf das Regal in der Ecke sagte er, dass auch alle ihre Holovid-Kassetten und Musikspeicher weg waren.
Amanda durchquerte den Raum und sah in ihr Schlafzimmer - die Matratze war vom Bett geworfen worden, als die Einbrecher offensichtlich nach versteckten Wertsachen gesucht hatte. Sie war so abgelenkt von dem Anblick, dass sie Sarek weder sah noch hörte, als dieser hinter ihr das Wohnzimmer betrat und den Schaden begutachtete.
Sie lief hinüber zu ihrem Kleiderschrank - ihre Kleider waren alle von ihren Haken gerissen worden, doch es schien noch alles da zu sein. Sie schob einen Stapel Schuhkartons zur Seite, um nach einem ganz bestimmten zu suchen... sie seufzte vor Erleichterung, als sie ihn herausnahm und das Gewicht fühlte. Sie hatten es nicht gefunden. Sie ging wieder hinaus ins Wohnzimmer und öffnete den Karton, nur um sicher zu gehen - erleichtert, ihre Erbstücke unangetastet vorzufinden.
„Miss Grayson?", erklang die tiefe Stimme hinter ihr. Sie drehte sich um und wischte sich die Tränen weg, die begonnen hatten, ihre Wangen hinunterzurinnen. „Ich werde die Behörden kontaktieren," sagte er. Sie nickte.
„Okay. Aber ich glaub nicht, dass das was bringt. Die fangen nie Einbrecher," sagte sie bitter und ließ sich mit einem zittrigen Seufzer auf das Sofa fallen. Sie sah sich betrübt in der Wohnung um. Alles, was sie hatte, war weg. Zum Glück hatte sie ihre PADDs letzte Nacht bei einem Kollegen gelassen, sonst wäre auch ihre Zukunft verschwunden.
Einige Minuten später kam Sarek von seinem Telefonat zurück und stand einen Moment lang da und schaute sie an, bevor er wieder sprach.
„Es ist für Sie nicht sicher, hier zu bleiben, Miss Grayson," sagte er. Sie lachte hohl.
„Und was genau soll ich sonst machen? Mir ein Hotel suchen? Ich hab kein Geld für sowas. Ich kann meine Rechnung so schon kaum bezahlen, und jetzt muss ich jemanden anheuern, der mir den Kartenleser repariert und bessere Schlösser montiert. Meine Sachen sind weg, also werde ich die auch ersetzen müssen. Ich hatte schon Glück, dass ich diese Sachen überhaupt hatte - mein Computer und das Comm-Gerät sind gebrauchte von meinen Eltern. Und im Moment ist es hier wahrscheinlich sicherer als sonst irgendwo. Es ist ja eh nichts mehr da, was irgendeinen Wert hätte."
„Es gibt schlimmere Kriminelle als Einbrecher," machte Sarek sie aufmerksam. „Und im Moment verfügen Sie über absolut keine Sicherheitsmaßnahmen. Ich schlage vor, Sie verbringen die Nacht bei mir."
Sie war fassungslos angesichts eines solchen Vorschlages - noch fassungsloser, als davor, als er ihr angeboten hatte, sie nach Hause zu fahren.
„Bei Ihnen bleiben?", wiederholte sie ungläubig. „Ich kenne Sie doch kaum!"
„Ich versichere Ihnen, dass es für Sie dort sicherer sein wird. Ich habe mehr als genügend Platz für Sie und es wäre auch nur eine Nacht, höchstens ein Wochenende, bis Ihre Tür repariert ist."
„Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist," sagte Amanda, verschränkte die Arme und sah finster zum ihm auf.
„Sie haben bereits gesagt, dass Sie sich kein Hotel leisten können. Es wäre klüger und sicherer, von mir Unterkunft anzunehmen."
Das konnte sie schwer widerlegen. Es stimmte. Aber sie war eindeutig nervös darüber, eine Nacht oder zwei im Hause eines Mannes zu verbringen. Auch wenn besagter Mann ein Vulkanier war.
„Ich bestehe darauf," fügte Sarek hinzu, als sie eine Minute lang nicht antwortete. Rotes und blaues Licht drang durch die Fenster in ihr Apartment, und sie wusste, dass die Polizei eingetroffen war. Sie seufzte tief.
„Sieht so aus, als hätte ich nicht wirklich eine Wahl. Ich such mir ein paar Sachen zusammen," sagte sie, stand auf und ging ins Schlafzimmer. Als sie einige Dinge einpackte, die sie vielleicht brauchen würde, dachte sie über Sareks Angebot nach. Er verhielt sich überraschend freundlich und sie war dankbar dafür. Natürlich wusste sie, dass er nur das tat, was er für logisch hielt - aber sie fand es trotzdem äußerst einnehmend.
Ihre Zuneigung zu ihm wuchs noch weiter.
