Juuuhhhhuuuuu! Es reviewt mal jemand!

An der Stelle mal ein Dankeschön an Gwiwileth! Hoffe das deine Rückenschmerzen weg sind ( naja, theoretisch müsste sie in der Zeit schon weg sein g).

Kapitel 4: Kurzer Abstecher in den Wald

„Mein Gott! Sind wir bald da?", ungeduldig rutschte ich auf dem Sattel hin und her. Ich müsste mal wieder auf die Toilette, auch als Busch bezeichnet.

Wir waren schon einen halben Tag unterwegs, ritten über die Schwertel Felder und das Schattenbachtal. Die Umgebung wirkte nicht besonders freundlich. Es war trüb und alles grau. Die Stimmung war drückend, ich wurde das Gefühl nicht los, daran schuld zu sein, auch wenn ich mir das vielleicht nur einbildete. Aber warum.. ich wurde unterbrochen.

„Ich denke, eine Pause würde uns allen gut tun", äußerte sich Arwen.

„Weiber! Unsere Frauen halten viel mehr aus und jammern nicht so wie ihr beiden", Gimli schüttelte den Kopf.

„Dafür sehen EURE Frauen nicht aus wie Frauen", frotzelte Legolas.

Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Gimli schnaubte und schob beleidigt seine Unterlippe vor.

„Nein, nein, nein. Das geht nicht wir müssen weiter. Bald haben wir es geschafft und sind bei unserem ersten großen Zwischenstopp angelangt. Lorien. Es liegt nicht mehr weit entfernt. Unsere Freunde erwarten uns schon", sagte Gandalf mit ernster Stimme.

„Was für Freunde?", neugierig schaute ich zu Gandalf.

„Es sind Waldelben, wir sind alte Freunde. Wenn wir erst einmal dort sind, kann dir Legolas das Bogenschießen beibringen. Ich müsste mir dann nicht mehr so viele Sorgen um dich machen. Ich hatte vor zwei Tage zu bleiben, entscheide mich aber erst, wenn es soweit ist."

Waldelben also…. Da bin ich mal gespannt. Mein Blick huschte zu Legolas. Wenn die so sind wie DER, dann will ich sie lieber nicht kennen lernen. Aber ich gehe nicht vom schlimmsten aus.

Es waren einige Stunden vergangen. Ich hatte Hunger, mir war übel und schwindelig zugleich. Wir kamen unserem Ziel immer näher und nach nur wenigen Metern deutete Gandalf mit seinem Finger auf einen Wald. Es sah aus, als standen zwei Menschen am Wegrand und winkten uns zu. Man konnte nur die Umrisse erkennen. Wir wurden erwartet, wie Gandalf bereits gesagt hatte. Desto mehr ich versuchte die Beiden Gestalten ins Visier zu nehmen, umso mehr verließen mich meine Kräfte. Es begann dunkel um mich zu werden und ich merkte nur noch wie meine Finger an den Zügel hinab glitten.

„Alanja?", nur noch dumpf vernahm ich Merrys Stimme.

Nicht schon wieder!


Nach einer Weile lugte ich unter meinen Lidern hervor. Ich lag in den Armen von Legolas, der mich behutsam im Arm hielt und eine Treppe hinauf trug.

„Was zum Teufel…. !", ich strampelte wild um mich, woraufhin Legolas mich abrupt fallen lies.

„Aua, spinnst du!", mit schmerzverzerrtem Gesicht fuhr ich mir über meinen Hintern.

„Hättest du nicht so wild um dich geschlagen, dann wärst du mir nicht runter gefallen, also gib mir nicht die Schuld!"

„Aber du hast mich doch… egal, was ist passiert?", eigentlich wusste ich bereits die Antwort, doch ich wollte hören was geschehen war.

„Du bist ohnmächtig geworden und fast vom Pferd gestürzt, wenn dich Gimli nicht festgehalten hätte. Und nun sind wir in Lorien, wir haben dir etwas zu trinken und essen eingeflößt und ich wollte gerade mit dir ins Bett… ich meine Dich ins Bett bringen", er lief rot an.

„Danke, aber es reicht wenn du mir das Zimmer zeigst, wie du siehst kann ich wieder allein gehen."

Ich drehte mich um, sodass Legolas mein grinsen nicht sehen konnte. Ich mag vielleicht gemein sein, aber so blamieren werde ich ihn nicht, obwohl es eine sehr verlockende Vorstellung ist. Langsam stieg ich die Stufen hoch. Immer noch etwas wackelig auf den Beinen.

„Nach links", rief er mir hinterher.

Es war wunderschön hier, durch die vielen Fenster konnte ich einen Blick nach draußen erhaschen. Es musste eine Art Baumhaus sein in dem wir waren, hoch über dem Boden, im Wipfel der Bäume. Das Mondlicht schien hell durch die kunstvoll gestalteten Fenster und erleuchtete die Treppenstufen, die zusätzlich mit kleinen Kerzen bestückt waren.

„Wir sind da", Legolas deutete auf eine Tür und setzte zum Gehen an.

„STOPP! Legolas? Wieso kennst du dich hier so gut aus? Du hast mir noch nicht erzählt woher du kommst, von jedem weiß ich etwas aus seinem Leben nur von dir nicht, wieso? Traust du mir nicht? Hab ich dir was getan?" Ok, ich gebs zu, die Netteste war ich nicht, aber es beruhte auf Gegenseitigkeit.

„Nein es ist alles in Ordnung, ich bin kein Mensch der gerne von Früher erzählt oder seine Lebensgeschichte auflistet. Für mich haben Titel oder Namen keine Bedeutung. Es gibt nichts wichtiges das du wissen müsstest", auch nicht das ich ein Prinz bin und somit der zukünftige König.

„Ich krieg dein Geheimnis noch aus dir raus und lüg mich bloß nicht an, denn ich hasse Lügner!"

Legolas drehte um und ging davon.


Na toll in was habe ich mich da nur wieder hinein geritten? Ich hätte es ihr sagen sollen, aber vielleicht denkt sie dann falsch von mir. In den letzten Jahren hat mich noch nie jemand so wahnsinnig gemacht wie diese Frau. Sie sieht nicht in mir den Prinzen, sondern behandelt mich wie einen Normalen. Ich lüge sie nur ungern an, aber sie ist noch nicht so weit. Ich bring ihr erst einmal bei mit Pfeil und Bogen umzugehen. Ich kann nur hoffen, dass sie ein Naturtalent ist!

Ich schloss meine Tür.

Es ist seltsam, auch wenn ich nichts über ihn weis, fühle ich mich nicht bedroht. Er ist mir nicht fremd. Hach, es ist zum Haare ausraufen. Ich blickte mich im Zimmer um und musste erfreut feststellen: Es gibt auch Badewannen in Mittelerde! Herrlich, nur wo war der Wasserhahn? Oh nein, das darf nicht war sein! Ich verstehe! Egal was auch kommt ganz ruhig bleiben. Ich schnappte mir den Eimer, der neben der Wanne stand und ging hinaus.

Hoffentlich finde ich jemanden der mir zeigt wie ich diese verdammte Wanne voll kriegen soll mit dieser kleinen Schöpfkelle. Ich blickte in meine Hand, in der ich den Eimer hielt. Langsam trottete ich die unzähligen Stufen hinunter. Mein Gott der Architekt hat wohl noch nie was von Fahrstuhl gehört! Leise vor mich hinfluchend bemerkte ich nicht, dass mir jemand entgegen kam.

„Alanja was machst du hier? Ich habe gedacht du schläfst bereits. Kann ich dir helfen, du siehst verärgert aus", es war Arwen.

Erleichtert darüber sie zu treffen erklärte ich ihr mein Problem.

„Warte, ich hole mir einen Eimer und helfe dir."

„Danke, das ist wirklich nett von dir."
Ich weis nicht wie lange es dauerte diese bescheuerte Wanne voll zu bekommen, aber ich war heil froh als ich endlich im Wasser lag und mich waschen konnte. Wie ich das vermisst hatte. Arwen drückte mir noch ein Badöl in die Hand, bevor sie auf ihr Zimmer verschwand.

Ich schlug kleine Wellen im warmem Wasser und zog den Duft von frischen Blumen ein. Aber auch das Wasser war irgendwann kalt, also schnappte ich mir ein Handtuch, schlang es um meinen Körper und begutachtete das Bett. Ich ging zu einem Schrank und linste hinein. Komisch! Wie machen die das nur immer? Die richtige Größe und von allem etwas dabei. Ich griff mir ein weißes Nachthemd, schlüpfte hinein und kuschelte mich in das übergroße Bett. Es dauerte nicht lange und ich schlief ein.


Wohlig streckte ich mich aus, so gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen. Ich kam mir frisch und ausgeruht vor. Gut gelaunt hüpfte ich aus dem Bett, nahm mir frische Kleider aus dem Schrank, kämmte meine Haare und wusch mich, bevor ich mit knurrendem Magen nach draußen ging.

Wird Zeit, das ich was zwischen die Zähne bekomme. Ich ging langsam dir Treppe hinab. Da kamen mir Merry und Pippin entgegen: Die beiden sind aber auch unzertrennlich. Ich traute meinen Augen nicht. Rauchen die beiden etwa? Ich blinzelte heftig. Kein wunder sind die beiden noch so klein. Ich sag nur, im Wachstum stecken geblieben, also ist rauchen doch schädlich.

„Was macht ihr beiden da?"

„Wir rauchen, wieso?", fragend blickten sie mich an.

Die können nicht älter als 16 sein und über die Geistige Entwicklung wollen wir lieber nicht anfangen zu sprechen.

„Ach ist nicht wichtig, denkt nicht weiter darüber nach. Ihr könntet mir aber zeigen wie ich zum Speisesaal komme, ich hab ein riesengroßes Loch im Bauch."

Gimli kam um die Ecke und rannte mich fast zu Boden.

„Was hat dich den gestochen?", erschrocken musterte ich ihn.

„Ich hab Hunger, wieso? Was hast du gemacht? Du siehst so…. anders aus!"

„Sehr gut, dann kannst du mich gleich mitnehmen mir geht's nämlich genauso. Wieso anders? Das musst du mir erklären."

„Du wirkst ausgeglichen und bist… hübsch."

„Soll das heißen ich war vorher nicht hübsch?", äußerte ich empört.

„Nein, so meinte ich das nicht. Sieh es als Kompliment."

„Danke", mir wurde heiß im Gesicht, was zur Folge hatte das ich rot wurde.

Gimli streckte mir seinen Arm entgegen.

„Darf ich bitten, schöne Dame?"

Ich hakte mich ein und wir liefen die Etage entlang, zu den Treppen und dann weiter hinunter. Das ganze Gebäude war sehr Komplex. Schließlich kamen wir endlich im Speisezimmer an, wo ich mich sofort über das Büfett hermachte. Von den anderen war keine Spur.

„Wo sind Legolas, Arwen und Gandalf?"

Gimli hatte gerade eine halbe Wassermelone vor sich platziert.

„Ich weis das Legolas draußen herumstreunt und Gandalf hat irgendetwas von Büchern gefaselt, aber wo Arwen ist weis ich nicht", schmatze Gimli.

„Ich werde mich erst einmal stärken und dann Arwen aufsuchen sie muss mir unbedingt helfen diese Wanne aufzufüllen."

„Ich kann dir doch auch helfen!", brummelte er.

„Das verstehst du nicht, dass ist Frauensache!"

Ich as alles Mögliche, während Gimli mir schweigend gegenüber saß. Kaum fertig, machte ich mich auf den Weg zu Arwen. Doch ich musste zum Glück nicht lange suchen. Sie kam mir entgegen und lächelte.

„Super, dass ich dich gefunden habe, ich wollte dich um einen Gefallen bitten. Würdest du mir nochmals helfen diese Wanne voll zu machen? Das gestrige Bad hat Wunder gewirkt."

„Ich habe eine viel bessere Idee, wieso gehst du nicht draußen in dem kleinen See baden? Er liegt nur einen kleinen Fußmarsch von hier entfernt und dir kann überhaupt nichts passieren. Außerdem haben wir herrliches Wetter", schlug mir Arwen vor.

„Ach ja? Hm… hört sich gut an zeigst du mir wie ich dort hinkomme?"


Arwen lief voraus. Ein wirklich schöner Tag heute. Die Sonne strahlte auf meine Haut. Es war angenehm, da ein leichter Wind wehte. Wir liefen einen kleinen Waldweg entlang und bogen plötzlich ins Gebüsch. Keine zwei Meter weiter war er auch schon. Das Wasser war eisblau und ein kleiner Wasserfall rauschte von den Felsen nieder. Die Vögel zwitscherten. Arwen gab mir zu verstehen, dass sie zurück gehe und ich mir keine Sorgen machen solle, denn ich sei hier in Sicherheit.

Ich genoss den Anblick, der sich mir bot und widmete mich nicht weiteren Problemen. Ganz allein zu sein, hatte etwas Beruhigendes. Langsam schlüpfte ich aus meinen Kleidern. Die Frage nach einem Bikini hatte ich mir erspart, deshalb streifte ich mir meine Unterwäsche ab und stieg langsam ins Wasser. Ich strich mit meinen Händen durch das warme Wasser, bis ich mich schließlich hineingleiten ließ. Ich stand immer noch auf festem Untergrund.


Etwas raschelte im Busch! Ich blickte mich um, konnte aber nichts erkennen. Wieder ein Rascheln…. Das ist nicht mehr witzig! Mein Herz schlug heftig gegen meinen Brustkorb und ich rang nach Luft. Ich hatte Angst. Wer oder was war das? Meine Augen suchten jeden Winkel ab, aber ich konnte nichts entdecken. Plötzlich ein Krachen…………… Wie war das mit der Sicherheit?

So nun mal noch an die anderen Leser: reviewen geht gaaanz einfach.

Hier der Ablauf:

1. nach dem Lesen auf den Button mit „go" unten links drücken

2. dann erscheint ein Fenster, dort klickt ihr rein

3. nun die Nachricht schreiben (ob positiv oder negativ)

4. und dann auf den button „submit review" drücken

5. so nun habt ihr es geschafft und zwei Menschen glücklicher gemacht