DisclaimerDie Figuren, die aus „Harry Potter" bekannt sind, gehören nicht mir, sondern Joanne K. Rowling. Ich habe mir lediglich die Handlung ausgedacht und verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, sondern wollte nur Spaß am Schreiben haben. Falls es eine ähnliche Geschichte bereits irgendwo geben sollte und der Autor sich beklaut fühlt, tut es mir leid, aber ich habe diese Storyline noch nirgendwo gelesen. Der Plot gehört mir - Ist alles in meinem Hirn entstanden :).
Zwei Personen hab ich mir auch selber ausgedacht; sollte es zufällig so sein, dass es irgendwo anders einen „Roy Leicster" oder eine „Susan Brooks" gibt... Zufall! Ehrlich! Schreibt mich ansonsten an und ich ändere es ggf.
Zusatzinfo:Band 5 und 6 wurden nicht berücksichtigt. Dumbledore lebt noch und Voldemort auch oder nicht; es ist egal, da es keine wesentliche Rolle in dieser FF spielt.
Es tut mir so leid! Ich plapper die ganze Zeit letztes Mal von einem Sequel, bis Ini den Fehler bemerkt hat und ich die ganze Zeit von einem Epilog sprach! xD Also es folgen noch zwei Kapitel + Epilog. Ist auch alles schön beendet und gebetat (ach Tanya, du warst wunderbar -knuddelwuddel- ).
Vielen, vielen Dank an die diesmal zahlreichen Reviewer! Danke an xXIniXx (hehe!), la dame (oh ja, das ist er. Er ist gar nicht abzuschütteln -lach- Aber will Hermione das so wirklich?), Mahared (viel Spaß beim Weiterlesen!), carrie (hihi, das freut mich!), LunNigra (jetzt gehts weiter:D ), Nangini (statt des Sequels wird es einen Epilog geben, also noch ein allerletztes Chapter, wie es wirklich mit den beiden endet. Oder auch nicht - wer weiß das schon? ... Ich und Tanya wissen es - und Ini xD ), Mondschatten (hach, das hat mich auch sehr gefreut!), Hermione D. (danke, danke!), Kaitty (danke auch dir:) Ja, ich wusste auch, dass es klischeehaft war, aber irgendwie musste es sein xD Und ich wollte es unbedingt abwandeln), Vero (hier kommt das nächste Chap!),Gifty (hihi, ja, unsere arme Gryffindor kann wirklich bald nicht mehr! Er macht es ihr auch nicht leicht!), Gipsy (den Review hat mich auch sehr gefreut! Ja, ich möchte es möglichst so schreiben, dass man gut in der FF drin sein kann. Wenn das mir gelungen ist, freut mich das viel mehr:D ), Junglina (danke! Ach, wir kennen doch Dracos Überredungskünste... -gg- ), Chiva4ever (das freut mich! viel Spaß beim Lesen!), Anna (voilà - und schon gehts weiter!), AngelOfLights (hihi, super, dass die Szene so gut ankam!), dramine (dein Wunsch ist mir Befehl xD Hier das nächste Chap! Schön, dass die FF gefällt) und Zauberfee (danke für das tolle Review! Freut mich, wenn du ab jetzt auch dabei bist:D ). Ihr seid toll! Und ihr macht mich glücklich :3
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The Novelty
By Puma Padfoot
xXx
Kapitel Vier: Deal
„Granger...", erwiderte er kopfschüttelnd, „Du machst es mir wirklich nicht leicht, weißt du das?"
„Ach, mache ich das?" Sie wich zurück, bis ihr Rücken das Regal berührte.
Zu Hermiones Entsetzen folgte ihr Malfoy um jeden Schritt, den sie tat, und es endete schließlich damit, dass er sich fast schon gegen sie drückte. Angesicht der überraschenden Nähe und den Berührungen senkte Hermione den Kopf, um alles andere, nur nicht seinem Blick begegnen zu müssen. Stattdessen sah sie nun die sanften Konturen seines Schlüsselbeins, das zwischen Hemdkragen und der lässig gebundenen Krawatte hervorlugte. Instinktiv fuhr sie sich kurz mit der Zungenspitze über die Unterlippe. Sie wusste auch ohne sich überzeugen zu müssen, dass ein selbstgefälliges Lächeln seine Lippen umspielte.
„Das im Vertrauensschülerbad sollten wir bald mal wiederholen... Nur du ohne Kleidung." Er stand so nah, dass sie die Vibration des leisen Raunens der Stimme zum größten Teil selber spüren konnte und ein Schaudern durchfuhr ihren Körper, als er seine Lippen über ihr Gesicht streifen ließ.
„Ich glaube eher nicht", konnte die Gryffindor noch mit wackeliger Stimme über die Lippen bringen, bis er den Kopf senkte und sie küsste. Es war nicht nur irgendein Kuss, denn als Malfoy sanft gegen ihre Lippen Druck ausübte, wurde Hermione von einem Beben durchschüttelt, bevor ihr letzter Widerstand brach und sie von ihren Gefühlen überschwemmt wurde.
Sie ließ zu, dass er sich mit der Zungenspitze vortastete und öffnete wenige Sekunden den Mund, um zu erwidern. Merlin, musste sein Duft auch so betörend sein? Sie konnte nicht anders. Ihre Arme schienen auf Alleingang zu sein, als sie mit steigender Intensität des Kusses an Malfoys Schultern entlang fuhren und sie musste zugeben, dass es sich wirklich gut anfühlte, wie seine warmen Hände langsam an ihren Hüften hoch glitten...
Es brauchte all ihre Willenskraft, die Hände von seinem Hals zu nehmen und gegen sein Brustbein zu drücken, sodass der Kuss unterbrochen wurden.
„Nicht...", keuchte sie, „Wir sind hier in der Bibliothek! Wenn uns jemand sieht... Madam Pince..."
Für einen Moment starrte Malfoy Hermione nur fassungslos in die Augen, bis er zwei Schritte zur Seite hastete und scheinbar gelangweilt die Buchrücken studierte. Nicht einen Moment zu früh: Schritte erklangen und wenige Sekunden später schlurfte Luna verträumt durch die Regalreihen.
Als Rons Freundin um die Ecke gebogen war, war Draco im nächsten Wimpernschlag wieder an sie gepresst.
„Du bist ein schlaues Mädchen. Genau das habe ich immer an dir gemocht: Hinter deiner biederen Fassade steckt in Wirklichkeit ein wildes Tier..."
„Malfoy", begann sie mit leiser Stimme, sodass er die Gelegenheit nutzte und seine Wange an ihre lehnte. „Wie weiß ich, dass du mich nicht nur verarschst? Dass du später nicht über mich spottest?"
Für ein paar Sekunden herrschte Stille, bis er seine Worte sorgsam auswählte. „Ich mache dir ein Angebot: Lass diese Sache für uns beide ein Spiel sein... Ein Spiel ohne Verpflichtungen, ohne Verlierer – wir werden beide die Gewinner sein und Spaß haben!" Er verharrte kurz, um seinen Wangenknochen über ihre weiche Haut streichen zu lassen. „Die einzige Bedingung – die übrigens für uns beide gilt – wäre, dass kein Wort darüber an Dritte gelangt."
Hermione schwieg, als sie alles überdachte. Sie konnte es selber kaum wahrhaben, welche Gelegenheit ihr sich hier bot! „Hm, ich denke, damit kann ich leben...", antwortete sie langsam.
„Du kannst an uns beiden ja denselben Zauberspruch anwenden, wie der mit dessen Wirkungen dieses Mädchen zu kämpfen hat, als sie die DA verraten hatte", schlug er grinsend vor, um ihr noch einen letzten Schubs zur Einwilligung zu geben.
Erst nickte sie abwesend, bis sie ihn mit einem misstrauischen Blick musterte. „Woher weißt du das mit den Eiterpickeln? Und mit der DA?"
Erneut erschien dieses geheimnisvolle Lächeln seinerseits. „Ich habe meine Quellen."
Als Antwort lächelte sie nur süffisant. „Gut. Ich werde diesen Spruch auch auf uns anwenden. Die Person, die ein Strebenswörtchen verrät, wird die folgenden Tage mit einem eitrigen „Verräter!" auf der Stirn herumrennen. Einverstanden?"
„Mit allem, was es braucht, damit du einwilligst", schnurrte er zufrieden in ihr Haar, bis er ihr einen federleichten Kuss auf die empfindsame Stelle unter den Ohrläppchen hinterließ. Automatisch schloss sie die Augen, als er sich den Weg zu ihrem Mund küsste. Ohne Umschweife erwiderte sie, merkte aber, wie er die Oberhand behielt, auch als es leidenschaftlicher wurde. Plötzlich zog er weg und fuhr sich mit der Zungenspitze über die Lippen, während er einen Schritt nach hinten wich.
„Und das war erst der Anfang." Damit drehte er sich um und verschwand genauso lautlos, wie er gekommen war.
Hermione ließ sich zurück in einen der umstehenden Sessel sinken. Sie versuchte, ihr rasendes Herz zu beruhigen und strich sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Nun war es entschieden; es gab kein Zurück. Sie hatte Malfoy ihr Wort gegeben. Schnell rechtfertigte sie ihre Entscheidung damit, dass Ron und Harry auch nur noch sehr wenig Zeit für sie haben, da sie selber mit ihren Freundinnen beschäftigt sind – also warum durfte sie – Hermione Granger – nicht auch noch ein bisschen Spaß haben?
Abwesend spielte sie mit einer Haarsträhne. Sie konnte es immer noch kaum glauben, dass ausgerechnet Draco Malfoy an ihr interessiert war, aber wenn es so war, dann war es eben so. Ebenso war sich Hermione bewusst, dass nur körperliche Liebe und Anziehungskraft zwischen ihnen herrschte, denn wahre Liebe empfand sie ihm nicht gegenüber. Also sollte es umso leichter sein und gelegener kommen, wenn es für beide nur eine Art Spiel ist; nur für die letzte verbleibenden Stunden in Hogwarts.
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Malfoy schlenderte zum Vertrauensschülerbad. Sein Mund verzog sich zu einem vorfreudigen Grinsen, als er Hermiones zierliche Gestalt am Portrait lehnen sah. Einen prüfenden Blick rechts und links später stand er auch schon an ihrer Seite.
„'Plitsch, platsch, 21 Uhr'. Sei froh, dass ich so ein gutes Gedächtnis habe und mich an unser Erlebnis im Vertrauensschülerbad erinnert habe."
Nun war es an Hermiones Reihe, ihn unverholt zu mustern. Er sah gut aus – natürlich tat er das. „Das wäre ja ansonsten auch ziemlich armselig, findest du nicht?", sagte sie mit spottender Stimme. „Bei deinen ganzen laufenden Affären..." Die Ironie war unverfehlbar.
In seinen Augen blitzte es einmal kurz und gefährlich auf, bis er wieder sein selbstgefälliges Grinsen aufsetzte und sich zu ihr herunterlehnte. Als ihre Lippen nur noch Millimeter voneinander entfernt waren, verharrte er und wisperte: „Ich habe eben nur mit ausgewählten Leuten zu schaffen. Und denen", er ließ ihre Lippen kurz übereinander streifen, „widme ich all meine Energie und Zuwendung..."
„Das ehrt mich." Komischerweise meinte Hermione diese Worte genau so, wie sie sie gesagt hatte. Nach einem kurzen Moment packte sie ihn am Kragen seines weißen Hemdes. „Entweder küsst du mich jetzt", brachte sie hervor, „oder wir suchen uns einen leeren Klassenraum für den Zauberspruch."
Ohne Zögern kam er ihrer ersten Bitte nach und diesmal war es an Hermione, zu bestimmen, wann der Kuss endete. Zufrieden blickte sie in sein leicht verdutztes Gesicht, bevor er wieder seine typische unnahbare Maske aufgesetzt hatte.
„Komm", befahl sie über ihre Schulter, als sie sich in Bewegung setzte, „zwei Räume weiter hinten ist ein leerer Verwandlungsklassenraum." Malfoy folgte ihr ohne Hast, als sie ungeduldig die Tür offen hielt.
„Weißt du", begann sie, als er an ihr vorbei ins Klassenzimmer schritt, „ich kann es immer noch kaum glauben... Du und ich... auf diese Art..."
Zu ihrer Überraschung kam ein kurzes Lachen zurück. „Ich auch nicht. Es ist nahezu unfassbar. Früher hätte ich auch nie geglaubt...", fing auch er ungläubig an, bis er abbrach. Beide mussten nicht weitersprechen. Sie wusste auch so, was dem anderen durch den Kopf schoss. Sogar normale Gespräche konnten geführt werden. Na ja, halbwegs normal.
Sie grinste. „Harry und Ron würden mich lynchen, wenn sie das wüssten."
Malfoy näherte sich ihr langsam. „Wenn..." Er fuhr mit einem Finger ihren Kieferknochen entlang.
Bevor er sie noch weiter betören konnte, trat Hermione einen Schritt zurück und zückte ihren Zauberstab. „Bevor wir den Zauberspruch vergessen...", meinte sie mit einem bedeutungsvollen Blick auf ihr Gegenüber, „Schließ die Augen, es wird sonst ein bisschen blenden."
Er tat wie geheißen und spürte den Lichtblitz auf seine Stirn treffen, als sie die Worte ausgesprochen hatte. Etwas formte sich auf seiner Stirn – vermutlich die Worte „Verräter", bevor sie in die Haut einsanken und spurlos verschwanden, als er sich mit den Fingern prüfend über die Stelle fuhr. Hermione tat dasselbe bei sich und zufrieden lehnte sie sich an einen Tisch.
„In zwei Tagen ist ja Abschlussball. Ich werde mit Roy dorthin gehen, weil wir beide die Schulsprecher sind. Ich nehme an, du gehst mit Pansy?"
„Mit Leicster?", hakte er noch einmal nach, bevor er auf ihre Frage mit einem Nicken antwortete. „Übrigens", begann der blonde Slytherin, „ich würde gerne den letzten Abend-..."
Ein Geräusch ließ beide sogleich verstummen und mit angehaltenem Atem lauschen.
„Schnell", zischte Hermione und drückte Malfoy unter das Lehrerpult, „versteck dich hier – und keinen Mucks!"
Keinen Moment zu früh. Wenige Sekunden später öffnete sich die Tür und rote Haare tauchten am Türrahmen auf.
„Ginny!", rief Hermione und hastete zur ihrer Freundin. „Du hast auch Kontrollgang?"
Die jüngste Weasley nickte langsam, während sie neugierig an der anderen Gryffindor vorbeizuspähen versuchte. „Ja. Was machst du denn da drin?"
„Ach, ich dachte nur, ich hätte eine Geräusch gehört", redete sie sich nervös heraus und wechselte schnell das Thema, als sie mit Ginny den Rundgang fortsetzte und sich mit ihr darüber unterhielt, dass es traurig sein würde, nicht mehr hier zu sein.
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Am nächsten Tag hatte Hermione überhaupt keine Zeit, unauffällig auf Malfoy zu treffen, da Ginny darauf bestanden hatte, noch ein letztes Mal in ihrer gemeinsamen Hogwartszeit zusammen nach Hogsmeade zu gehen. Sie besuchten einige Läden, kauften Süßigkeiten, tranken zusammen ein erfrischendes Butterbier und Hermione ließ sich auch dazu überreden, in ein paar Klamottengeschäfte zu gehen. Mit weniger Geld im Geldbeutel, mit ein paar schweren Tüten in den Händen und ein paar Stunden später – sie hatte es sich nicht nehmen lassen, noch in den Bücherladen zu gehen – schlenderten sie durch die Hauptstraße von Hogsmeade.
„Ich möchte zurück zum Schloss. Meine Füße drücken", meinte Hermione und blickte fragend zu Ginny. Diese zuckte erst unschlüssig mit den Schultern, bis sie eine Freundin aus Hufflepuff entdeckte.
„Kein Problem", lächelte sie, „Macht es dir was aus, wenn ich noch ein bisschen bleibe?"
Natürlich tat es das nicht und so stapfte die Gryffindor kurze Zeit später alleine nach Hogwarts. Die Sonne schien am wolkenlosen Himmel und die Vögel zwitscherten, bis ein grobes Knacken im Unterholz des Waldes am Wegrand diese Idylle zerstörte. Alarmiert zückte Hermione bereits ihren Zauberstab, als eine hochgewachsene Gestalt zwischen den Baumstämmen hervortrat: Malfoy.
Zielstrebig trat er auf sie zu. „Ich dachte schon, ich bekomme dich gar nicht mehr zu Gesicht", meinte er knurrig. „Nach der abrupten Störung gestern Abend..."
Er griff mit eine Hand nach ihrem Gesicht, während er sie mit der anderen Hand an sich drückten und sie leidenschaftlich küsste. Bereits nach wenigen Sekunden löste sich Hermione aber aus seinem Griff und lächelte entschuldigend.
„Nicht hier. Hier kommen ständig Leute vorbei und ich muss zurück zum Schloss. Aber ich freue mich, dass du mich gesucht hattest."
Schmunzelnd nahm sie zur Kenntnis, dass er sich tatsächlich ein leichtes Schmollen auf seinen Zügen erlaubte, bis er mit finsterem Blick in einer kleinen Umhängetasche kramte. Gespannt öffnete sie die Hand, als er ihr das Zeichen dafür gab. Malfoy lehnte sich vor, um danach zu greifen und platzierte jeweils seine Lippen auf jede Fingerspitze, als er ihr ein weiches Päckchen in die Handinnenfläche drückte.
„Ich möchte, dass du das hier morgen trägst."
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tbc
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Puma
