Heeeeey!!!!!!!
Willkommen zu meinem Vorwort!
Zu aller erst einmal, kann mal jemand den Regen abstelle? Ich leb hier nicht in Folks man!!! Ich bin ja wirklich davon ausgegangen die Niagarafälle erst im Herbst besuchen zu dürfen, ich könnte schwören heute haben sie mich besucht!!! Ich saß in meinem Auto, mit meiner Cola Ziro Flasche und musste feststellen dass das nicht das Leben war, wie es sein sollte.... sehr enttäuschend^^
Naja, aber jetzt mal hier zur Geschichte. Ich lag gestern Morgen in meinem Bett und überlege so, was ich wohl alles für Warnungen geben soll, wenn ich anfange diese FF hier zu posten, nach 10 Minuten Überlegung ist mir dann plötzlich siedend heiß eingefallen, dass ich die FF ja schon angefangen habe zu posten. Diese Tatsache hat mich sehr geärgert, denn mir ist aufgefallen, dass da zwischendrin was fehlt, jetzt muss ich das anders irgendwie hinbekommen, aber ich bin sicher mit motivierendem FB fällt mir da schon was ein ; ) (nein, das war keine Aufforderung * griins *)
Na die Warnungen die mir noch eingefallen sind, gibt es dann, wenn es so weit ist. Hier erst Mal der nächste Teil!!!!
Liebe Grüße : )
~*~DwGdJW~*~Schneephönix~*~Jasper~*~ ^^ ~*~DwGdJW~*~Schneephönix~*~Jasper~*~
So musste ich mich kurz nach ihrem Geburtstag wieder verabschieden, sie war noch nicht ganz auf der Höhe, sie ging öfters als das sie rannte, sie schlief länger und aß weniger, aber der Doktor meinte, dass sie es von hier aus schaffen würde, sie sei so weit gekommen und sie war so stark, es war einfach noch nicht ihre Zeit.
„Wann kommst du wieder Daddy?" ich stand auf der Veranda, Cecilia auf meinem Arm, sie spielte mit meinem Kragen und schaute immer wieder unschuldig in mein Gesicht.
„So bald ich kann mein Engel." Sie machte große Augen und schaute mich verwundert an.
„Und wann ist das?" ich lachte und stupste ihre Nase.
„Das weiß ich noch nicht, aber ich besuch dich in deinen Träumen, hast du gehört?"
„Kann ich dich da auch besuchen?" fragte sie jetzt begeistert.
„Na sicherlich, wenn du immer auf deine Mommy hörst und brave ins Bett gehst und deine Gebete sprichst, dann kannst du mich in deinen Träumen besuchen!" versprach ich ihr. Für einen Moment strahlte sie, doch dann wurde ihr Gesicht wieder traurig.
„Und... und was ist, wenn ich dich am Tag sehen will?" fragte sie dann und schaute hinunter zu ihren Händchen die mit meiner rechten Hand spielten.
„Naja, dann setzt du dich für einen Moment hin und denkst ganz stark an mich, weil im Gedanken bin ich immer bei dir!"
„Bin ich auch in Gedanken bei dir?"
„Natürlich mein Engel, jede Sekunde an jedem Tag!" sie lies meine Hand los und schlang ihre Arme um meinen Hals.
Hätte ich in diesem Moment gewusst, dass ich mein Versprachen brechen würde, dass ich dieses eine Mal nicht zurück kommen würde, dann wäre ich nie gegangen. Dann hätte ich Cecilia nie in die Arme ihrer Mom gedrückt, hatte sie nie zum Abschied geküsst und hätte nie mein Pferd bestiegen und wäre nie zurück in den Krieg. Nie. Ich wäre bei ihnen geblieben und hätte ihnen jeden Tag gesagt, wie wichtig sie mir sind und wie glücklich sie mich gemacht haben.
Aber so kam es nicht, ich hatte es nicht gewusst, ich hatte keine Ahnung, nicht die leiseste. Ich lies Tallie und Cecilia, meinen Engel, zurück in dem Glauben, in der Hoffnung bald wieder bei ihnen zu sein.
Ich ging und alles was ich behielt waren meine Erinnerungen. Die Bilder und die Worte meiner Familie. Ihre Stimmen, Tallies Stimme war immer in meinem Kopf, sie sprach immer dann, wenn ich etwas tat, was nicht ihren Vorstellungen entsprach. Wenn ich morgens erwachte, so glaubte ich oft, dass es durch Cecilias Lachen war. Aber sobald ich bei vollen Bewusstsein war, war es vorbei. Ich wusste es besser.
All diese Erinnerungen, alle die Liebe lies mich den Krieg überleben. Den Krieg, aber nicht das was folgte. Meinem Schicksal konnte ich nicht entfliehen. Und so wurde mein Leben schließlich doch beendet. Auf eine grausame, abscheuliche Art und Weiße musst ich mein Leben geben und behielt es trotzdem. Meinen Körper, meinen Verstand und meine Erinnerungen waren alles was mir blieb. Meine Erinnerungen. Meine Träume. Die Hoffnung starb, zusammen mit dem größten Teil meines Herzens.
Und so begann ich dieses neue, im wahrsten Sinne des Wortes, totes Leben. Ich begann mein Dasein als Vampir. Wie lächerlich, nicht wahr? Lachhaft. Es dauerte lange, bis ich wirklich daran glaubte, was ich war, dass ich begriff, zu was ich verdammt worden bin, bis ich die Grausamkeit, die mein neues Leben mit sich brachte, wirklich verstand. Fast jede Nacht kehrte ich nach Hause zurück. Ich stand an Cecilias Bett und schaute ihr beim Schlafen zu. Nicht ein einziges Mal durstete es mir nach ihrem Blut, es ekelte mich nahezu an. Manchmal da wachte sie auf und schaute mich mit großen Augen an, dann schlief sie wieder ein mit einem Lächeln auf den Lippen.
Aus der Ferne beobachtete ich wie sie aufwuchs, wie sie zur jungen Frau wurde, ich konnte beobachten, wie Tallie zubrach, wie sie durchs Leben schlenderte mit leerem Blick, aber wenn es darauf ankam, da lebte sie und wenn es nur für den Moment war, da lachte sie, sie lachte. Und dann war auch Cecilia glücklich. Sie lebten ein gutes Leben. Ohne mich.
Irgendwann wurden meine Besuche weniger. Nicht weil ich angefangen hatte sie zu vergessen oder aufgehört hatte sie zu lieben, bei weiter nicht, dass würde niemals passieren. Aber mein neues Leben bestimmte mich immer und immer mehr. Ich war das Tier, nicht mehr der Mensch. Der Vampir begann mich zu beherrschen.
Aber ganz loslassen konnte ich nicht. Das war mir nicht möglich, bis heute nicht. Also kam ich eines Tages wieder zurück und das war wohl der grausamste Tag meines Lebens. Ich roch das verbrannte Fleisch schon von weitem, durch den strömenden Regen, der Rauch war mir Meilen zuvor schon in die Nase gestiegen. Ich rannt durch die Nacht, ich flog und kam meinem Ziel immer näher aber ich erreichte es nie. Ich kam vielleicht an, aber mein einstiges Zuhause gab es nicht mehr, es war niedergebrannt bis auf die Grundmauern, nichts war mehr übrig. Ich schrie, ich schrie bis mein Körper leer war, frei von allen Emotionen, das erste Mal seit meiner Verwandlung fühlte ich nichts mehr, rein gar nichts mehr und heute weiß ich, dass ich in dieser Nacht alles menschliche in mir verloren habe und das für eine sehr lange Zeit.
Nach diesem Tag gab ich mich ganz und gar dem hin, was ich war. Ich kämpfte jeden Tag, erledigte meinen Job, ich fühlte alles, was andere fühlten, aber was ich fühlte hatte ich lange schon vergessen. Ich habe für eine lange Zeit nicht begriffen was passiert war und noch später erst, dass es ohnehin passiert wäre, irgendwann wäre der Tag gekommen, an dem ich sie verloren hätte, an dem sie gestorben wären. Sie waren nur Menschen, sterblich also. Das war ich nicht, ich war zur Ewigkeit verdammt, auch wenn Maria mir anfangs etwas anderes versprochen hatte, aber mein Wille in dieser furchtbaren Welt zu existieren war stärker, als mich dem Tod hinzugeben.
Und so setzte sich mein Leben fort. Tag um Tag, Nacht um Nacht. Jeden Morgen beobachtete ich den Sonnenaufgang und zählte einen neuen Tag hinzu, den es zu überstehen galt. Ich ernährte mich von Blut und von den Gefühlen anderer, sie waren immerhin alles was ich hatte. Die Jahre wurden zu Jahrzehnten. Langsam, sehr langsam entwickelte sich in mir wieder ein Gefühl, eine Gefühl, welches ich als mein eigenes erkannte. Es war Hass. Ich hasst mich und das Leben, das ich führte, ich hasst meine Umgebung, die Vampire um mich herum, ich hasste die Kompassen, die über meinen Weg stolperten. Es musste aufhören, endlich vorbei sein. Ich musste wieder zu mir finden, wieder Ich werden, aufhören so entsetzlich grausam zu sein und zu diesem Zeitpunkt kannte ich nur einen Ausweg. Ich wollte sterben, aber einfach war das nicht, entgegen der Vorstellung. Immerhin sollte es in einem Machtkrieg zwischen Vampiren einfach sein, in Stücke zerfetzt zu werden und zu Asche verbrannt zu werden, den selben schrecklichen Tod zu sterben, den sie sterben mussten. Asche zu Asche...
Letztlich war es nicht der Tod, der mich befreit hat. Es waren Peter and Charlotte, die mich rausgeholt haben aus diesem Dasein und mir ihr Leben gezeigt haben und selbst wenn ich nicht lang ihren Weg geteilt habe, so habe ich gelernt, dass es anders geht, dass selbst das Vampire-Leben mehr Optionen bietet, wie nur diese eine, Hass und Krieg.
Ich lernte den Norden kennen, Vampire mit völlig anderen, mir neuen Perspektiven. Ich selbst fand neue Perspektiven, selbst wenn ich noch immer nicht zufrieden war, aber es war besser als alles, was ich kannte, es war angenehmer und leichter. Ich war Frei. Aber der Tod verfolgte mich noch immer, würde mich mit meinem damaligen Wissen immer verfolgen. Somit war meine Hoffnung lange schon verloren und dass ich sie jemals zurück gewinnen würde, konnte ich mir in meinen kühnsten Tagträumen nicht ausmalen. Es war nahezu ausgeschlossen.
Also gab es nicht, was ich erwartete an diesem jenen Tag. Vielleicht der Gedanke an einen willigen Menschen der mir über den Weg läuft, in die Arme seines Mörders aber ansonsten war ich abwesend und darauf bedacht so viel Gefühlchaos wie möglich zu bocken, in einer Stadt wie Philadelphia fast unmöglich, aber die Übung zahlte sich aus und fast Gedankenlos betrat ich dieses Diner, ich wusste lange nicht was mich trieb. Der Geruch eines fremden Vampirs war mir bewusst, lange bevor ich die Türe öffnete, aber ich tat es trotzdem. Heute weiß ich, dass es mein Schicksal war, das mich die Straße hinaufgeschickt hatte und mich in die Arme dieser Frau trieb. Meinem Schicksal konnte ich nicht entfliehen.
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^^ Danke allen, die bis hier her gekommen sind und gelesen haben... die anderen haben was verpasst.... äääätsch und wenn nicht, dann beweist mir das Gegenteil!!! Aber bitte begründet!!! Also, zurück und lesen!!!!
