Leider kommen keine Reviews mehr :( Aber das ändert sich hoffentlich. Das nächste Chapter:


Flashback

Jenna war gegen 9:00 Morgens aufgewacht und sah genauso mitgenommen aus wie ich. Eine Stunde später hatten wir im Krankenhaus angerufen, die Leute dort meinten, dass Jeremy nun erstmal

im Schlaf lag und er bald aufwachen würde. Seine Wunde war bereits genäht, er war kurz nach dem Nähen der Wunde wachgeworden und hätte laut das Wort "Vampir" geschrien und hatte um sich

geschlagen und gebrüllt. Die Ärtzte hatten ihm ein Schlafmittel verabreicht. Ich und Jenna hatten rießen große Angst. Wieso Vampir? Es gab keine Vampire, wahrscheinlich hatte Jeremy sich das

gedacht, weil er entweder einem Tier mit scharfen Zähnen begegnet war oder, weil er zu viele Horrorfilme schaute oder, weil das viele Alkohol ihm Halluzinationen bereitete. Wahrscheinlich, aber ich

war mir keineswegs sicher...

Flashback ENDE

*BEI STEFAN*

Ich stöhnte und der Schmerz verging so schnell wie er gekommen war. Ich rappelte mich auf und hätte am liebsten irgendwas auseinander gerissen oder laut geschrien. Ich war es so

unglaublich leid, dass Damon stärker war als ich. Schon als wir uns das letzte Mal vor ein paar Jahrzenten in Italien gesehen hatten. Doch ich wollte es nicht wieder aufgeben, nicht den

Willen aufgeben die Menschheit am leben zu erhalten in dem man ihnen nicht die Kehle aufriss und ihnen den Körper leer saugte. Nein, kein Monster. Ich wollte kein Monster sein obwohl

ich eins war. Schlagartig traf mich wieder die Szene vor Elenas Tür gestern Abend. Damon hatte ihr zum Abschied sachte in die Wange gekniffen und sie hatte ihn auf die Wange geküsst.

Und das auch noch freiwillig. Ich fühlte einen seelischen Schlag. Obwohl ich der Legenden nach keine Seele haben sollte füllte ich einen Schmerz der mir mein nicht vorhandendes Herz zer-

riss. Elena mochte Damon sehr wie es aussah. Er war zu gefährlich für sie. Und ich liebte sie auch. Ich ging in mein Schlafzimmer und machte mich fertig für die Schule. Wenigstens

würde ich Damon, hoffentlich, dort nicht vorfinden.

*BEI ELENA*

Meschanisch machte ich mich fertig für die Schule, ich war froh, dass heute erst um 11:00 Uhr Schule war, da die Polizei alles im Umkreis von 5 Kilometern von unserem Haus entfernt

kontrolierte wegen Jemerys Vorfall, sonst wäre ich zu spät gekommen. Als ich angekommen war scharrte sich schon die halbe Schule um mich herum und ich musste alles von neuem erzählen

was den Vorfall betraf. Im Unterricht fragten die Lehrer glücklicherweise nicht nach. Als ich nach der 2. Stunde in die Cafeteria ging, Bonnie treu an meiner Seite, holte ich mir nur einen

Muffin und setzte mich irgendwo hin. Bonnie hatte wieder ihr Tablett voller Obst und Gemüse bepackt, weil sie ja angeblich zu dick war und dringend Diät brauchte, was ich total unnötig

fand. Bonnie hatte eine total schöne Figur, aber wenn ich ihr das sagte dann meinte sie:" Süße, du sagst das nur weil du meine beste Freundin bist." Dann lachte sie worauf ich einstimmte.

Heute hatte ich wenig Lust, die Sache mit Jeremy beschäftigte mich jetzt nicht mehr wirklich, weil die Ärtzte meinten, dass er jetzt wach wäre und es ihm wieder prima geht. Er könne morgen

oder übermorgen nach Hause darf aber noch keinen Besuch kriegen, weil er noch bisschen empfindsam reagiert was die Ärtzte noch etwas untersuchen wollen. Ich war etwas verzweifelt

von der Tatsache, dass ich anscheinend Stefan und Damon liebte, die ich erst seid einem Tag kannte. Und es war wahrscheinlich auch anderst rum genauso. Das konnte ich sehr wohl

behaupten. Wer würde das nicht? So wie sie sich mir gegenüber benahmen ... Ich hatte einen an der Klatsche. Das stand fest.

"Hallo Elena."

Ich erschrack aus meiner Trance und drehte mich nach der charmanten Stimme um. Damon. Er stand tatsächlich da, lächelte mich liebevoll an und war natürlich verlockend schwarz geklei-

det. Er war doch ein wenig zu alt für die Schule... ich verstand es nicht. Ich würde ihn später einfach darauf ansprechen.

"Hi, Damon", hauchte ich lächelnd und er setzte sich mir gegenüber. Bonnie starrte ihn mit offenen Mund an stieß mir mit dem Ellenbogen in die Seite, ich stieß zurück woraufhin sie leise

kicherte.

"Wie geht es den Damen?", fragte er und schaute erst Bonnie dann mich lachend an. Wir lachten mit. Es war wirklich entspannend und beruhigend mit ihm zu reden. Wir hatten Glück, das

die Mittagspause eine Stunde dauerte, von der wir bis jetzt nur 10 Minuten verbraucht hatten.

Eine Weile war es still und ich blickte zu Damon, er schaute mir tief in die Augen und ich konnte den Blick nicht abwenden. Sein Blick war so intensiev und romantisch, dass ich in ihm versin-

ken wollte. Bonnie hatte das bemerkt und sagte:" So Leute, ich suche mal Caroline... Wir äh- müssen noch was wegen einem .. einem Referat besprechen! Bis dann! War nett dich kennen-

zu lernen Damon." Er lächelte ihr zu und sie zwinkerte mir lächelnd zu. Na toll, später würde sie mich mit Fragen bombadieren.

Als mein Blick durch den Raum schweifte, merkte ich dass uns viele interessiert beobachteten. Als ich dann zu ihnen hinschaute, wandten sie den Blick schnell ab. Doch nirgends war eine

Spur von Stefan. Noch nicht.

"Schätzchen, hast du den keinen Hunger?", fragte Damon und ich wandte mein Gesicht wieder ihm zu. Ich liebte es wenn er mir süße Spitznamen gab.

"Nein, ich äh- ich bin auf Diät", sagte ich schnell und dachte kurz an Bonnie. Er lachte. Zum Glück sprach er leise.

"Haha ! Gerade du hast eine Diät nötig! Guck dich an Süße! Du hast die tollste Figur von allen und bist sehr hübsch. Modeln könntest du durchaus."

Ich senkte den Blick und wurde rot, ich hörte wie er scharf die Luft einsog und sein Gesicht abwandte. Als ich den Blick wieder hob schaute er mich wieder liebevoll an.

Schon wieder versank ich in seinen Augen. So blieben wir eine Weile. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als Damon ein leises, kurzes Knurren entfuhr. Ich war überrascht. Es hörte

sich an als ob eine Raubkatze mir gegenüber saß. Sekunden später merkte ich warum: Stefan kam auf uns zu gelaufen. Er kochte vor Wut, wie es aussah.

"Hallo, LIEBER Bruder", fuhr Stefan Damon an. Damons Miene erheiterte sich und er lächelte.

"Leiste Elena und mir Gesellschaft", meinte Damon und Stefan lies sich neben mir nieder. Ich war überrascht wie nah er bei mir hockte. Ein Schauer lief über meine Haut und ich wäre Stefan

am liebsten auf den Schoss gehüpft. Ich schlug mir die Idee aus dem Kopf und blickte in die Runde.

"Elena, Damon belästigt dich doch nicht?", fragte Stefan. Damon seuftze und ich schüttelte nur den Kopf.

"Was machst du hier überhaupt?" fragte Stefan ihn.

"Also wirklich, jedes Mal die selbe Frage. Und jedes Mal kriegst du die selbe Antwort: Ich wollte Elena wiedersehen", antwortete Damon und zwinkerte mir zu. Ich kicherte und Stefan blickte

schnell zu mir und Damon. Jetzt schien er gereizt.

"Elena, ich habe hier eine Kette für dich. Sie ist ein Erbstück der Familie und ich wäre froh wenn du sie immer bei dir hast. Sie wird dich beschützen, damit dir hoffentlich nicht sowas wie

deinem Bruder passiert", sagte Stefan und blickte Damon gespannt an der nicht mehr lächelte sondern ungläubig auf die Kette starrte, die Stefan mir in die Hand drückte. Seine Hand

war eisig kalt und ich zuckte leicht zusammen. Die Kette war golden und der Anhänger war eine Kugel. Ein Gefühl sagte mir, dass sich darin etwas befand.

"Ähm Danke, Stefan", sagte ich lächelnd und mein Blick blieb an ihm haften. Jemand räusperte sich. Das riss mich aus meiner Versunkenheit.

"Elena, soll ich dir die Kette nicht umlegen? Sie hat einen komplizierten Verschluss", sagte Damon und Stefan blickte ihn finster an.

Ich antwortete gar nicht erst, weil Damon sich bereits erhoben hatte. Er schmiss Stefan brutal aus dem Weg der auf dem Boden landete. Stefan sprang mit unglaublicher Geschwindigkeit auf Damon zu der mit

dem Rücken auf den Tisch knallte und alles was an Essen da lag, eigentlich nur mein Muffin, wurden zerquescht. Stefan warf sich auf ihn und schlug auf sein Gesicht ein.

"DU. IDIOT. ICH. BRING. DICH. UM!", schrie Stefan jedes Mal. Jedes Wort kam abgehackt heraus und wurde mit einem Faustschlag unterstrichen. Die Leute versammelten sich um uns herum. Manche waren

geschockt andere trieben die beiden weiter an und wahrscheinlich war schon jemand auf dem Weg einen Lehrer zu holen. Ich war auf den Boden gefallen, als Stefan Damon auf den Tisch geknallt hatte, und

war ausgerutscht wobei ich mir den Arm aufgeschlurft hatte. Es blutete. Bonnie und Caroline rannten zu mir und knieten sich neben mich. Sie halfen mir erst nicht hoch weil sie geschockt, wie ich, den Kampf

beobachteten.

Dann geschah etwas was niemand erwartet hatte. Nachdem Stefan einen Schlag auf Damons Nase gelandet hatte, die zu bluten begann, fing Damon an wie vorhin nur noch lauter an zu knurren. Seine Augen

bekamen eine komisch rote Farbe und sein Gesicht veränderte sich. Er riss den Mund auf und zeigte scharfe, lange und weiße Zähne. Er warf Stefan mit einem Schlag 10 Meter weit weg. Der knallte an die Wand

und blieb dort keuchend liegen. Manche schrien erschrocken auf. Ich hatte nicht genug Kraft dazu und fiel um.

*BEI BONNIE*

Oh mein Gott. Aus dem Gesicht von diesem heißen Damon wurde eine schreckliche Fratze. Stefan flog 10 Meter weit weg. Mein Mund klappte auf und ich schrie auf. Da merkte ich, dass etwas neben mir auf dem

Boden landete. Elena lag bewusstlos neben mir und ihr Arm blutete immernoch. Ich schrie wieder. Caroline und ich versuchten Elena wach zu rütteln. Manche Leuten versammelten sich um Stefan, manche um

uns. Doch keiner ging Damon zu nah der inzwischen wieder normal aussah. Als ich noch einen Blick auf Stefan warf, war er jedoch ver

*BEI DAMON*

Oh Scheiße. Ich hatte meine Identität gezeigt. Ich hoffte die Leute hatten meinen kleinen Anfall nicht wahrgenommen. Ich blickte zu Stefan rüber, der verschwunden war. Dummkopf. Ich kochte immernoch vor

Wut. Geruch von Blut stieg mir in den Nase die soweiso schon blutete und ich sah Elena. Ihr Arm blutete verführerisch und sie war bewusstlos. Oh nein.

Ich sprang auf und rannte auf sie zu. Die Leute sprangen automatisch aus dem Weg.

"Keine Panik, Leute. Ich bring sie in die Krankenstation", versuchte ich die Leute zu beruhigen aber diese Bonnie und Caroline versuchten es selbst.

"Ich tue ihr nichts", flüsterte ich den beiden mit der größten Autorität zu und sie gaben nach.

Ich hob sie auf meine Arme und lies die anderen Leute zurück. Ich sah wie der Direktor wutenbrannt und erschrocken auf mich zugeeilt kam. Mein Blick schweifte zu Elena in meinen Armen. Sie war wundervoll

und hinreißend. Das Blut ignorierte ich, was ein Wunder war.


Fertig :)