So, jetzt kommt das dritte Chap und noch immer habe ich keine Rückmeldung von euch. Ich bin geneigt zu schmollen. Nein, scherz g

Ich würde mich wirklich sehr über ein kleines Review freuen, muss ja nichtmal lang sein. Ein kleines gut oder schlecht reicht doch vollkommen.

Kapitel 3: Der Kater danach

Mit einem lauten Knall fiel die Badezimmertür hinter Hannah ins Schloss.

Wie betäubt rieb sie sich die Augen und kniff sich in den Arm, sie wollte aufwachen, wissen, dass sie alles nur geträumt hatte.

„Was habe ich nur getan?", das leise Flüstern hallte von den gefliessten Wänden des Badezimmers und in Hannahs Ohren klang es wie ein Schrei. Immer wieder stellte sie sich selbst diese Frage, bis sie zitternd und erschöpft an der Wand in ihrem Rücken hinunter glitt. Auf dem Boden sitzend, noch immer in das Laken ihres Bettes eingewickelt, drang die Erinnerung in ihren Kopf.

Was sollte sie denn jetzt tun? Wie konnte sie weiter ihr Leben leben?

Von einem Schwall Übelkeit übermannt erbrach sie sich und bliebt regungslos am Boden liegen. Nachdem der Schwindel der ihre Übelkeit begleitet hatte angeklungen war, begann sie hemmungslos zu weinen.

Mit nur einer Nacht hatte sie ihr Leben zerstört.

Sirius saß immer noch reichlich verwirrt und starrte auf die Tür, durch die Hannah vor wenigen Sekunden verschwunden war.

Sollte er jetzt wirklich einfach so gehen? Oder sollte er das noch mit ihr klären? Doch eigentlich hatte sie sich eben doch recht unmissverständlich ausgedrückt.

Nie hätte er gedacht, dass Hannah ein unkomplizierter One-Night-Stand-Typ wäre. Es passte einfach nicht zu seinem Bild von ihr. Sie war ein typischer Everybodys-Darling, die wenn sie vergeben waren, mit einem lieben, netten, gut aussehenden Jungen zusammen waren, einem den man ohne Bedenken den Eltern vorstellte.

Anscheinend hatten er und James sich all die Jahre in ihre getäuscht. Doch dieser Gedanke brachte etwas anderes in seinen Überlegungen hervor: James!

Was wenn er von der ganzen Sache erfahren würde? Dann könnte er ihre Freundschaft vergessen. Dessen war er sich sicher!

Plötzlich fühlte er wie sich etwas in seiner Brust zusammen zog, er hatte es geschafft; er hatte die beiden Menschen, die ihm eine Familie gegeben hatten , enttäuscht.

Schnell sammelte er seine Sachen zusammen, zog sich an und verließ fluchtartig das Zimmer.

Mit nur einer Nacht hatte er wohl möglich seine Beziehung zu der einzigen Familie die er je gehabt hatte zerstört.

Auf der Terrasse hingegen herrschte ausgelassene Stimmung:

Maggie, Lily, Alice, James und Remus, die gerade am Frühstücken waren, saßen zusammen und unterhielten sich über den gestrigen Abend und die Aufräumaktion, die sie vor kurzem beendet hatten.

„Na Pad jetzt wo wir fertig sind mit aufräumen lässt du dich auch mal blicken, war ja klar", stellte Remus fest.

„Das liegt nicht am Aufräumen Remus. Das liegt nur am Essen!", warf James ein. Er und Remus grinsten sich zu, Sirius war und blieb einfach verfressen.

Sirius jedoch konnte darüber nicht lachen, er war einfach immer noch zu geschockt und die Sonne, die strahlend am Himmel stand, die Vögel in dem Bäumen, selbst seine Freunde schien seine Laune

zu verhöhnen.

„Was dir denn über die Leber gelaufen? Haste dich zu sehr mit einer deiner kleinen Freundinnen verausgabt?", fragte Maggie mit einem höhnischen Lächeln auf den Lippen, wenn es eins gab was sie nicht ausstehen konnte, dann waren es Machos wie Sirius Black. Sie kannte zu viele Mädchen denen er mit einem frechen Grinsen das Herz gebrochen hatte, so wie ihrer kleines Schwester Lynn, und ihn so fertig zu sehen hob ihre Laune um ein ganzes Stück.

Den Blick den Sirius ihr daraufhin zuwarf hätte jede andere das weite suchen lassen, doch nicht Magrett Bernett, da sollte sich Mr. Black schon was besseres einfallen lassen.

„Weißt du was Bernett? Ich glaube letztendlich bist du nur eifersüchtig, weil kein Kerl dir magerer Zicke Beachtung schenkt, ist ja auch kein Wunder ich würde mir eher was abschneiden, als mit dir zu..."

„Sirius!", unterbracht James seinen besten Freund in einem scharfen Ton und sah ihn warnend an, Sirius sollte diesen Satz lieber nicht beenden.

„Ach Potter du musst mich nicht vor deinem kleinen Kumpel beschützen. Wenn er wirklich etwas zu sagen hat, dann sollten wir ihm doch nicht die Chance verwehren mal etwas konstruktives einzubringen, nicht war Lily?"

Maggie wand ihren Blick zu Lily die zu ihrer Linken saß und die Szene, die sich hier gerade abspielte mit skeptischer Miene verfolgte.

„Maggie lass gut sein", versuchte nun auch Lily ihre Freundin zu beruhigen.

„Bitte!", setzte sie nach einem intensiven Blick in Magretts Augen noch hinzu, darauf zuckte Maggie nur mit den Schultern und nahm noch einen Schluck Orangensaft aus ihren Glas. Kurz spielte sie noch mit diesem in ihrer Hand, dann stellte sie es geräuschvoll auf den Tisch, nach ihrem kleinen Streit mit Sirius war es totstill geworden.

„Ich glaube ich sehe mal nach Hannah, Die Schlafmütze könnte langsam mal aufstehen."

Als niemand sie aufhielt, verließ sie Terrasse und stieg im Inneren des Hauses, die Treppe zum oberen Stockwerk hinauf.

Wenn die anderen dachten, dass sie es nötig hatte sich beschützen zu lassen, dann waren sie falsch gewickelt. Sie hatte in der Tat eine schnell, spitze Zunge und hatte gelernt auch die Konsequenzen zu tragen, wenn sie mal wieder vor dem Denken jemand beleidigt hatte.

Die meisten Leute konnten nicht verstehen warum Lily, Alice und Hannah mit Maggie befreundet waren. Doch so zickig Maggie auch sein konnte, so treu war sie ihren Freunden gegenüber. Sie hatte sich vor langer Zeit damit abgefunden nicht so hübsch und beliebt wie Lily und Hannah zu sein.

Vorsichtig betrat sie Hannahs Zimmer und sofort fiel ihr Blick auf das vollkommen zerwühlte Bett und die halb herunter gelassenen Jalousien, doch von Hannah war keine Spur zu finden.

Langsam trat Maggie weiter in das sonst so ordentliche Zimmer ihrer Freundin.

„Hannah!", rief sie. Immerhin musste sie hier geschlafen haben, das zeigte ihr das Bett eindeutig. Als sie nach einiger Zeit keine Antwort bekam trat sie näher an das Bett. Auf dem weißen Satinkopfkissen lag ein langes schwarzes Haar: eindeutig von Hannah und als sie versuchte ein bisschen mehr Ordnung zu schaffen fiel ihr etwas auf dem Laken ins Auge.

„Hannah?", fragte sie nun erneut, doch dann fiel ihr die Badezimmertür ins Auge.

„Hannah? Hannah, bist du da drin?", fragte sie nachdem sie sanft gegen das dunkle Holz geklopft hatte. Keine Antwort.

„Mausi, geht's dir nicht gut?", wieder klopfte sie und wieder keine Antwort.

Langsam beunruhigt drückte die Türklinke herunter, es war nicht abgeschlossen.

Kurz zögerte Maggie noch doch dann öffnete sie die Tür und hätte beinahe laut geschrien als ihr Blick auf die weinende, zu Boden gesunkene Hannah fiel.

„Süße, was ist passiert?"

Besorgt kletterte die junge Bernett über ihre Freundin und ließ sich dann neben ihr nieder.

Hannah sah sie jedoch nur aus geröteten Augen an.

„Maggie", krachte sie, selbst ihre Stimme schien nicht mehr zu können.

„Was ist passiert?", fragte sie Blonde erneut, was zur Folge hatte, dass Hannah nur noch mehr weinte.

„Du solltest mich nicht so sehen!", stellte die junge Potter ohne Emotion fest, doch was ihrer Stimme an Gefühl fehlte spiegelte sich in ihren Augen wieder. In diesen war ein Ausdruck von absoluter Verzweiflung, ja fast Panik getreten.

Maggie erkannte, dass sie so nicht weiter kam. Sie strich kurz über die Wange ihrer Freundin die glühte. Mit einem leichten Ächzten erhob sie sich und suchte ein kleines Handtuch welches sie mit kaltem Wasser tränke und dann der jungen Schwarzhaarigen reichte.

Wortlos ließ sich Maggie wieder sinken und schloss die immer noch weinende Hannah in ihre Arme und schaukelte sie leicht, wie man es mit einem weinenden Baby getan hätte, langsam wurde Hannah ruhiger und sank gegen die Schulter ihrer Freundin.

Sanft befeuchtete Maggie Hannahs Wagen, hoffentlich hatte sie kein Fieber.

„Maggie?", fragte Hannah mit geschlossenen Augen.

„Ja?"

„Erzähl bitte keinem, dass du mich so gefunden hast."

„Natürlich!", antwortete Maggie leise und strich eine Strähne aus der Stirn ihrer Freundin.

„Danke, für alles!", murmelte Hannah noch, bevor sie vor Erschöpfung ein schlief.