Es tut mir leid das es so lange gedauert hat aber ich hätte lernen sollen. Ja lernen eine Tugend die ich gerne besitzen wollte.
Weiterhin sollte ich euch einmal daran erinnern das mir nichts als der Plot der Geschichte gehört, auch mach ich hiermit leider kein Geld (was ich wirklich gebrauchen könnte) so seit meine Gäste und lest.
Kapitel 4
Missverständnis,
Schreck, Aufklärung und eine Entscheidung
(Ein aufregender
Tag)
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Harry wachte am nächsten tag auf und fand sich noch immer in Severus fester Umklammerung.
Blöd grinsend und kopfschüttelnd versuchte er sich aus der Umarmung zu befreien. Nicht, das er wollte, doch die Natur rief und so verschwand er im Bad.
Severus wachte durch die fehlende Wärme in seinem Bett auf und sah sich nach Harry um, der jedoch nicht in sichtweite war.
Verwirrt vom Schlaf und noch immer von Vortag unsicher, kam er zu dem Entschluss, dass Harry nur darauf gewartet hatte bis er einschlief um ihn danach zu verlassen.
Tränen stiegen ihm in die Augen, doch er machte keinen Versuch sie zurück zu halten.
Harry hatte ihn verlassen. Konnte mit jemanden so dreckig wie ihm selbst nicht leben.
Erneut wurde er von einem Weinkrampf erfasst, er hatte seinen letzten Halt verloren.
Nach fünf Minuten ran er wütend eine Hand über sein Augen. Äußerlich war der alte Snape wieder zu sehen, doch innerlich begann er sein Herz zu begraben.
Er stand auf, zog sich an und machte sich auf den Weg zu seinem unterricht.
Der ALTE Snape war zurück und somit auch sein Sarkasmus und seine Maske.
Harry hatte sich derweilen für einen neuen Schultag vorbereitet und war überrascht, Severus nicht noch im Bett vorzufinden. Die Verbindung mit seinem Freund, daran das es nun die andere Bedeutung hatte als, das Ron sein Freund ist musste er sich noch gewöhnen) hat er immer auf ein Minimum gehalten um Severus seine Privatsphäre zu erhalten. So hatte er auch nicht mitbekommen wie Severus in sein altes Verhalten der Selbstzerstörung verfiel. (A/N Bis jetzt noch nicht überzogen, kann sich aber im noch ändern.)
„Severus ist wohl schon zum Frühstück gegangen.", dachte sich Harry und machte sich auf den Weg, durch die langen Gänge des Slytherin Territoriums in der Große Halle.
Hermine und Ron saßen am Gryffindortisch und diskutierten die Nützlichkeit von Lehrplänen.
„Hermy, du wirst dich wohl nicht mehr ändern.", grinste Harry. Hermine hatte schon in den Ferien begonnen einen Lehrplan zu erstellen.
„Harry, wo warst du?", fragte Hermine sofort als sie Harry sah.
„Sorry, Orden Aktivität. Du weist, das ich darüber nicht reden darauf.", entschuldigte sich Harry bei seiner Freundin.
Ron blickte verdrossen dein, weil er selbst nicht in den Orden aufgenommen werden kann bis er seinen Abschluss hatte („Typisch Eltern, die lassen einem überhaupt keinen Spaß.", dachte sich Ron immer, wenn er auf das Thema Orden dachte.) aber widmete sich lieber der ‚Vernichtung' des ach so gefährlichen Frühstücks.
Hermine sah ihn nur skeptisch an und dann begann Ron über seine Tischmanieren zu belehren.
Harry sah seinen Freunden zu und freute sich darüber, das sich manchen Sachen nie ändern würden.
Der Krieg hatte schon vielen von ihnen Opfer abverlangt. Ron hatte seinen Bruder Percy an Voldemort verloren, er hatte sich als so ehrgeizig erwiesen, dass er selbst davor nicht zurück schreckte ein Todesser zu werden um sein Ziel zu erreichen. Da war es ein Glück, das Percy nicht im Orden gewesen ist. Auch hatten die Weasely's ihren Patriarchen Mr. Weasely in einem Angriff auf das ‚MFM', Ministerium für Magie, verloren. Der Angriff galt eigentlich dem Minister, Cornelius Fudge, aber Mr. Weasely, ein selbstloser Mann, wenn Harry je einen gesehen hatte, lies sein Leben um den idiotischen Minister zu beschützen.
Hermine hatte ihre Eltern an Todesser verloren. Als sie im letzten Sommer nachhause kam fand sie ihre Leichen im Wohnzimmer mit einer Nachricht an Harry.
Sie las:
An
Mr. Potter,
wie sie sich sicher vorstellen können, haben ich
der große Lord Voldemort die Eltern deiner kleinen Schlammblut
Freundin von der Schmach erlöst, dass ihr Leben war. Dies ist
eine Erinnerung daran, das ich dir keinen Aufschub mehr gebe.
Ich,
Lord Voldemort, fordere dich, Harry Potter, hiermit am Tag deines
Abschlusses von Hogwarts zu einem Kampf auf Leben und Tod heraus.
Das
ganze Schicksal der Zauberer Welt wird sich in diesem Kampf
entscheiden.
Sammle deine Armee, Potter.
Der letzte Kampf
beginnt.
Lord Voldemort
Hermine war aufgelöst nach dem Tod ihrer Eltern und stürzte sich in ihre Bücher um Harry zu helfen einen Weg zu finden Voldemort zu töten.
Auch Harry hatte Verluste erlitten so wie viele andere Schüler von Hogwarts.
Da sitzt er bei seinen Freunden als wäre nichts passiert. Wie konnte er nur durch mein Schutzschild dringen. Schluchz.
Harry sah auf, woher kam dieser Gedanken fetzen?
Die Halle war ihr normales schnatterndes selbst und die Lehrer diskutierten die neusten Neuigkeiten aus dem Tages Propheten, als Harry's Blick auf Severus viel bekam er ein komisches Gefühl. Severus versuchte das telepatische Band zwischen sich und ihm zu unterdrücken.
Severus?
Es kam keine Antwort.
Ein Glück, das sie heute Zaubertrankunterricht hatten.
Der Vormittag verlief für Harry zu langsam, er wollte mit Severus reden. Dieser hatte mit Oklumence das telepatische Band bis auf den Rest unterdrückt, Harry konnte weder seine Gedanken hören noch seine Gefühle spüren. Harry hatte ein ungutes Gefühl. Hatte Severus irgendetwas falsch verstanden, doch wie konnte er es falsch verstehen, das er sich um ihn und das Kind Kümmern wollte.
BOOM!
Die Tür zum Zaubertrankklassenzimmer wurde aufgeworfen.
„Macht die Bücher auf Seite 400 auf, holt euch die Zutaten und braut die Zaubertränke. Wenn ich auch nur ein Wort höre werden Sie bis nächste Woche Nachsitzen.", kläffte Severus die Klasse an, welche sofort die Anweisungen befolgte.
‚Was hat er nur?', fragte Harry sich selbst und machte sich auf die Zutaten für seinen Trank aus dem Vorratsschrank zu holen.
„Potter, fünf Punkte Abzug dafür, dass Sie sich vorgedrängt haben.", rief Professor Snape.
„Aber…", entgegnete Harry.
„Weitere fünf Punkte, für des widersprechen eines Lehrers.", schimpfte der Professor weiter und wahrscheinlich hätte Harry in diesem Unterricht noch viel mehr Hauspunkte verloren, wenn Hermine ihm nicht ständig auf den Fuß getreten wäre.
Als die Schulglocke das Ende der Stunde Bekündete stürmten die Schüler auf Ihre Rettung zu, die Tür.
Gryffindor hatte über 100 Punkte in dieser Stunde allein verloren. 50 Punkte davon hatte Snape Harry abgezogen.
„Auh, Auh. Musstest du immer auf die gleiche Stelle treten?", fragte Harry seine Freundin Hermine.
„Du hättest uns um Kopf und Kragen geredet. Du hast doch gesehen in welcher Laune der schon wieder war. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen der Kerl ist schwanger, mit den schwankenden Launen, die würden sicher jede Schwangere in den Augen ihrer Männer zur Göttin machen.", sagte Hermine mit erhitztem Ton.
Harry stoppte als er dies hörte, Hermine durfte nicht misstrauisch werden. Egal wie viel er von seinen Freunden hielt, er wusste nicht wie sie darauf reagieren würden sollte er ihnen offenbaren, das Severus wirklich schwanger war und das er Harry ihm helfen würde das Kind großzuziehen.
„Ja, ich hab gesehen in welcher Laune er war, trotzdem möchte ich wissen warum er in einer solchen Laune war. Sicher eine Schwangerschaft kann nicht die Erklärung sein, er ist schließlich ein Mann, oder?", fragte Harry um seine Freundin auf andere Gedanken zu bringen.
„Du hast ja recht es ist anatomisch gar nicht möglich für ihn ein Kind zu bekommen, nicht zu schweigen davon, was der Cruciatus dem Kind an tun könnte sollte es doch möglich sein. Selbst Professor Snape würde sein Kind nicht solcher Gefahr aussetzen.", entgegnete ihn die junge Hexe.
„Ich wird noch mal zurück gehen und ihn fragen was ihn so aufgewühlt hat.", beschloss Harry auf halben Weg zur Großen Halle.
„Bist du Lebensmüde geworden, Harry!", rief ihm Seamus hinterher.
„Warum das den?", fragte Thomas.
„Harry, willst du noch mehr Hauspunkte verlieren? Das lass ich nicht zu.", schimpfte Hermine.
Sie sah wirklich gestresst aus, sie wollte die besten Noten der Schule haben um in der Auroren Schulen aufgenommen zu werden. Sie wollte ihre Eltern rächen.
Harry rannte das kurze Stück zurück zu ihr, lehnte sich zu ihr und sagte: „Ich geh nicht als Schüler sondern als ein Mitglied des Ordens, das sich sorgen macht."
„Komm aber bald wieder zurück.", wisperte Hermine.
„Werde ich, mach dir keine Sorgen. Ich hab Voldemort schon mehr als vier mal überlebt, da wird Snape doch ein Kinderspiel sein.", grinste Harry als er den Korridor zurück lief.
„Leute ich sag euch, der wird jeden Tag komischer.", lachte Seamus den kopfschüttelnd.
Harry stand vor dem Zaubertrankklassenzimmer und diskutierte mit sich selbst wie er seinen Ordenspartner ansprechen sollte. Am Schluss beschloss er einfach einen gryffindorischen Weg das Gespräch zu beginne.
KLOPF, KLOPF
Severus Snape war glücklich in seinen Schreibtischsessel gesunken. Dies war die letzte Klasse, die er heute unterrichten musste und er war sicher, dass es die schwerste gewesen war.
Den ungläubigen Blick, den Harry ihm zugeworfen hatte, als er ihm Hauspunkte abgezogen hatte, hatte Severus tief in das angeblich nicht existierende Herz geschnitten doch warum, wusste er nicht.
Harry war es doch, der ihn Severus verlassen hatte, nicht umgekehrt.
KLOPF, KLOPF
Wer war so lebensmüde ihn jetzt zu stören?
Der Zaubertrankmeister hievte sich aus seinem Sessel und öffnete die Tür mit einer ruckartigen Bewegung und wünschte sich er hätte das Klopfen einfach ignoriert.
Vor der Tür stand das ‚Objekt' seiner Begierde und seiner Furcht.
-------------------------------------POV Harry---------------------------------------
Die Tür wurde aufgerissen und mir stockte fast der Atem, Severus sah aus als hätte ihn eine Herde Hippogreife überrannt.
Mich aus meinem Schreck schüttelnd sprach ich: „Professor Snape, ich komme wegen der Nachhilfestunden."
Dies war unser Passwort, dass ich mit ihm über den Orden oder einen Auftrag des Orden reden wollte.
„Komm rein, Potter." Kam die Antwort durch zusammen gebissenen zähnen.
„Hatten wir nicht beschlossen, dass die Nachnamen außerhalb des Ordens bleiben?", fragte ich verdutzt, als ich in Severus' Büro trat.
Was hatte ich nur getan, das ihn so in Rage gebracht hat. In meinen Gedanken ging ich noch einmal über alles was in den letzten 2 Tagen passiert ist und doch ich konnte nichts finden, das sein Verhalten rechtfertigte.
Severus gestikulierte mir mich zu setzen und nahm selbst auf dem gegenüberliegendem Sessel platz.
„Also was willst du?", fragte Severus und übersah ganz einfach, das er Harry beim Namen nennen sollte.
„Was ist nur heute mit dir los Severus? Den ganzen Tag hast du mehr als nur die Rolle des Spions gespielt. Also, ich frage noch einmal, was ist mit dir los?", fragte ich ratlos.
Ich konnte die Schmerzen und die Scham, die Severus für sein selbstgeglaubtes versagen empfand, in seinen Augen sehen, trotz allem was Severus gab um nicht einen einzigen Gesichtsmuskel zu rühren. Es tat weh ihn, einen so kontrollierten Mann, in solchen Schmerzen zu sehen.
„Ich weiß nicht was du da mit meinst.", ignorierte Severus mich immer noch.
Warum spielt er nur mit mir. Bin ich den gar nichts wert?
Ich schaute bei diesem Gedanken zu Severus auf.
Er ist wie jeder andere, er nützt mich auch nur aus.
„Severus wer nützt dich aus?"
Ich konnte mir nicht vorstellen, wer jetzt noch eine Möglichkeit hatte Severus auszunutzen.
„Was, ich habe gar nichts gesagt, Potter.", sagte Severus nervös.
Ich schüttelte den Kopf. ‚Hat er etwa vergessen, das ich seine Gedanken lesen kann, wenn er sich nicht auf sein Okklumence konzentriert? Anscheinend ja.'
„Severus, du denkst, das ich dich ausnutze, oder?", sprach ich meine Befürchtungen aus.
Die Reaktion war augenblicklich. Mit der Wucht eins Schlaghammers wurde ich selbst aus der Nähe von Severus' Gedanken katapultiert.
„Raus, Raus!", schrie mich Severus an und ohne das ich noch ein Wort sagen konnte warf Severus mich wortwörtlich aus seinem Büro.
Und mit wortwörtlich ist der Ausdruck wirklich so gemeint, ich landete nämlich auf meinen vier Buchstaben.
--------------------------------------POV Ende ----------------------------------
„Auh! Das hat weh getan.", jammerte Harry.
„Oh, hat sich das kleine Pottyleinchen weh getan?", fragte Harry's Schulrivale, Draco Malfoy.
„Zisch ab Malfoy.", hisste Harry während er aufstand und sich den Dreck vom umhang klopfte.
„Haste was auf die Nase bekommen?", fragte Malfoy wieder.
„Wo ist den dein Akzent geblieben, Blondchen.", grinste Harry.
Darauf hatte der Slytherin nicht schnell genug eine Antwort so stolzierte er mit hocherhobenen Kopf aus dem Korridor.
Harry blickte noch einmal auf die nun verschlossene Tür zurück und seufzend machte er seinen Weg zur Großen Halle zum Abendessen.
‚Wie denkst du nur Severus, wie denkst du nur?"
Severus saß nicht am Lehrertisch für das Abendessen, doch konnte Harry eine andere Figur sehen, die aber genauso willkommen war, wie Severus.
Harry's Pate Sirius Black winkte seinem Patenkind zu und grinste.
Kurz vor Ende der Sommerferien hatte das Ministerium für Magie keine andere Wahl als Sirius Freu zu sprechen, da der Orden des Phoenix nach jahrelangem suchen endlich Peter Pettigrew gefunden und ihn öffentlich dem Minister, Cornelius Fudge, übergeben haben. Sirius wurde außer seiner Freiheit noch das Sorgerecht für Harry übertragen und eine beträchtliche Summe Gallionen als Kompensation für seine Haft in Askaban. Und mit beträchtlicher Summe war soviel gemeint, wie das Sirius für über 12 Leben nicht mehr arbeiten müsste.
Aber da Sirius Black nun mal Sirius Black war, hatte er aus seinem alten Hobby einen Beruf gemacht.
Mit Hilfe von ein paar alten Freunden, die ihn nie für einen Mörder gehalten haben, restauriert und ab und zu verzaubert er nun Motorräder der etwas höheren Preisklasse.
Rückblick
Severus Snape kam keuchend in das Büro des Schulleiters gestürmt und konnte nur um haaresbreite einen Zusammenstoß mit seinem Ordenspartner, Harry Potter, verhindern.
Es schien als hätte er glücklicher weise das Ende eines Ordentreffen abgepasst.
Harry schob ihn förmlich in einen Stuhl und reichte ihm ein Glas Wasser.
Severus dankte dem Jungen und trank in großen Schlucken bevor er anfing seinen Bericht darzulegen.
„Pettigrew wird heute Abend alleine in einem der unterschlüpfe auf Lucius Grundstück verbringen. Wir hätten die Möglichkeit ihn fest zu halten, ohne meinen Status als Spion zu komprimieren."
„Bist du dir sicher Snivellus?", fragte Sirius, „Auh! Wofür war das den Harry?"
Sein Patenkind hatte ihm in dem Augenblick auf den Fußgetreten, als er den alten Spitznahmen des ‚Schleimbeutels' ausgesprochen hatte.
„Lass meinen Partner in Ruhe Sirius. Ich hab dir schon einmal gesagt, das Severus und ich uns ausgesprochen haben. Es hat uns sehr viel gekostet durch den Mist, den du, Remus, Pettigrew und mein Vater angehäuft haben, durch zu wühlen. Jetzt, werde ich nicht mehr zwischen unsere gegenseitigen respektive Haltung und Freundschaft kommen lassen. Haben wir uns jetzt endlich verstanden?", zischte Harry.
Sirius nickte fanatisch als er zwei Schritte zurück trat um aus Harry's Reichweite zu treten.
Dieser jedoch hatte seine Aufmerksamkeit auf seinen sprachlosen Partner gewandt.
„Was? Ich hab dir gesagt, dass ich nicht nur da stehe wenn jemand beleidigt wird und schon gar nicht sollte der Beleidigte ein Partner… oder sogar ein Freund sein.", grinste Harry.
Severus kam nicht umher Harry's eigentlichen Versuch zu bemerken, ihm zu sagen, das er ihn als Freund sieht und bei dieser Erkenntnis konnte er nicht verhindern, das ein lächeln seine Augen erreichte.
„So, du sagst wir können Wormtail heute Abend schnappen, wie?", sprach Harry weiter.
Und so kam es das der gesamte Orden des Phoenix jetzt auf das erscheinen der verräterischen Ratte wartete.
Das weitläufige Gelände des Malfoy Mansion gab nicht viel Deckung, doch mit den Disillosionszauber und ein paar Tarnumhänge, die Harry in seinem Gringotts Verlies gefunden hat, war es kein Problem.
KRACK
Mit dem üblichen krachen erschien Pettigrew vor dem Unterschlupf.
Harry's Nerven waren blank ein nun falsch gesetzter Fuß konnte alles was sie bereits getan hatten um den Verräter zu fassen zunichte machen.
‚Jetzt.', kam der telepatische Befehl von Harry und der Trupp des Ordens schoss nach vorn.
Es gab nur ein kurzes Gefecht in dem Harry und seine Freunde Pettigrew festsetzten.
„Sirius, H…Harry, wie schön euch wieder zu sehen.", stammelte Peter.
„Ein Wort Pettigrew und ich reiß dir die Zunge aus dem Hals.", knurrte Harry, „Ich hab dich damals laufen lassen, doch dieser Fehler wird mir nicht noch einmal unterlaufen. Wir brauchen nur deinen Körper um eine Hörung mit Veritaserum zu verlangen."
„H…Harry b…bitte ich war schwach, ich k…konnte n… .", stotterte die Ratte weiter.
Harry war den Tränen nahe, dieser Mann hatte sein ganzes Leben versaut. Hätte es ihn nicht gegeben wären James und Lily Potter noch am leben.
„Stupor! Sorry Leute aber ich konnte mir sein Gewinsel nicht mehr antun.", grinste Harry frech.
„Ist schon gut, bringen wir ihn ins Ministerium.", meinte Shaklebolt.
„Ganz deiner Meinung, Sirius würdest du bitte?", sagte Remus und sah seinen Freund vielsagend an.
Dieser verwandelte sich auf der stelle in Padfoot und saß an Remus Seite.
Alles weiter waren nur noch ein paar Formalitäten und Vulgäre Worte vom Herrn Zauberereiminister und Sirius Black war ein Freier Mann.
Harry freute sich sehr darüber, dass er nun nie wieder zu den Dursley's musste, dass er das erste mal nicht vor Schmerzen oder Trauer (nicht, dass er es jemals getan hatte) sondern aus Freude darüber weinte seinen Größten Wunsch erfüllt zu bekommen. Eine Familie.
Ende des Rückblickes.
Sirius?
Sirius sprang fast einen Meter in die Höhe als er die Stimme seines Patenkindes in seinem Kopf hörte.
#Harry muss du mich immer so erschrecken? Ich habe dich darum gebeten mir zuvor immer ein Zeichen zu geben wenn du mit mir auf diese weise sprechen willst. Nun sehen mich alle an als wäre ich verrückt.#
Und wirklich die hälfte aller Schüler und definitiv alle Lehrer, mit der natürlichen Ausnahme von Severus Snape, starrten den allerwelts beliebten Animagus an als hätte er zwei Köpfe.
Entschuldigung, das du deinen Kopf immer in deinem Essen hast und das ich dir kein Zeichen geben konnte. Aber zurück zu dem was ich dir sagen wollte. Ich muss mit dir und Remus was bereden, habt ihr nach dem Essen zeit? , sandte Harry.
#Ja, triff uns im Raum der Wünsche, wir werden dort sein sobald wir bei Dumbledore waren.#, antwortete Sirius.
Zufrieden mit sich selbst unterbrach Harry die verbindung und begann mit seinem Abendessen.
Im Raum der Wünsche angekommen setzte sich Harry auf einen der von ihm gewünschten Sessel und trank einen beruhigenden Tee den er für sich und vor allem für seinem Paten von den Hauselfen bestellt hatte. Es dauerte nicht lange und Sirius und Remus saßen ihm gegenüber mit einer eigenen Tasse Kamillentee.
„So Harry, was ist es das du unbedingt mit uns besprechen musst?", fragte Sirius.
Harry blickte auf seine Hände und fing zaghaft an, im Augenblick war er sich nicht mehr sicher ob es das richtige war seinen Paten und dessen Ehemann ein Geheimnis anzuvertrauen, dass nicht das seine war. Nun ja, er brauchte Hilfe um das durchzuführen was er sich in den Kopf gesetzt hatte.
„Ich brauche eure Hilfe was die heutigen Heiratsgesetze betrifft, oder mindestens die Gesetze über das versorgen von einem Kind und dem zweiten Elternteil.", erklärte Harry.
„Harry, weshalb willst du solche Gesetze wissen. Du hast doch nicht jemanden ein Kind angehängt? Harry ich hätte dich als mehr verantwortungsbewusst gehalten.", plapperte Sirius darauf los.
Remus legte seinem Partner eine Hand beruhigend auf den Arm und wendete sich an Harry.
„Harry, hast du eine Schwanger Freundin?", fragte auch er.
Harry musste erst mal schlucken. ‚Was denken die eigentlich über mich. Als ob ich mit dem ganzen Training noch Zeit hätte um eine Freundin zu schwängern, nicht das ich auf Mädchen stehen würde.'
„Nein, ich hab keine Schwangere Freundin, Remus. Leute solltet ihr es noch nicht bemerkt haben ich laufe für das andere Team.", grinste Harry.
„A…a…ab…" Sirius wusste nicht was er darauf antworten sollte.
Remus hingegen nahm es wie alles gelassen hin und fragte dann: „Hast du dann eben einen Schwangeren Freund hier in Hogwarts?"
Harry blickte auf die andere Seite des Raumes, als wäre die dortige Wand das interessanter als alles andere.
„Nicht direkt, aber ich kenne jemanden der ein Kind erwartet und ich möchte ihm Helfen, auch wenn das Kind nicht von mir ist. Ich habe Gefühle für diese Person und möchte nicht, dass sie alleine und ohne Unterstützung das Kind versorgen muss."
„Harry, wenn das Kind nicht von dir ist, sollte sich nicht der andere Vater um die werdende ‚Mutter' kümmern?", fragte Sirius, der sein Stimme wieder gefunden zu haben schien.
„Ich stimme Sirius zu Harry. Der andere Vater sollte wirklich seiner Verantwortung seinem Partner und dem Kind gegenüber wahrnehmen.", meinte Remus.
Bei dieser Unterstellung wurde Harry wüttend.
„WARUM DENKT IHR EIGENTLICH, DAS ICH IHM HELFEN WILL? DER ANDERE VATER HAT KEIN RECHT DARAUF SICH IHM ODER DEM UNGEBORENEN KIND ZU NÄHERN ODER AUCH NUR ANZUSEHEN. WENN ICH IHN SEHE WERDE ICH MICH PERSÖNLICH UM IHN KÜMMERN.", schrie Harry.
Sirius und Remus schluckten auf den offensichtlichen Wutausbruch.
„Harry, Harry beruhig dich wieder.", sprach Remus sanft.
„BERUHIGEN REMUS, DIESER VERDAMTE MISTKERL HAT IHN VERGEWALTIGT UND ICH SOLL MICH BERUHIGEN? DAS SEHE ICH NICHT SO, DU ETWA?", fragt Harry.
„Ver…vergewaltigt?", starrte Sirius, „Wer Harry, wer hat wen vergewaltigt?"
„I…ich... ich bin mir nicht sicher ob ich euch sagen soll wer vergewaltigt worden ist. Er hat sich mir anvertraut und ich möchte nicht das Vertrauen brechen, dass er in mich setzt. Doch ich kann euch sagen, dass es mehrere Todesser waren, die ihn vergewaltigt haben.", sagte Harry.
„Harry, wenn es sich um einen Schüler handelt musst du es dem Schulleiter sagen, der Schüler benötigt dringend professionelle Hilfe um mit dem Umzugehen, das er erlebt hat. Das jedoch erklärt immer noch nicht warum du Gesetze über Heirat wissen willst.", sprach Remus ruhig weiter.
„Das Opfer ist kein Schüler und ich will über diese Gesetze das nötige wissen haben um ihn und das ungeborene Kind zu beschützen.", erklärte Harry.
Remus blickte auf, er hat verstanden, was Harry nicht offen sagen wollte.
‚Das Opfer ist Severus, oh Merlin, was muss der Mann noch durch machen, bis er endlich ruhe findet?', dachte Remus.
„Ich werde dir Morgen die nötigen Bücher über die Gesetze besorgen und am Abend wirst du sie im Turm haben.", versprach Remus und stand auf.
„Remus?" Sirius sah seinen Partner fragend an.
„Komm Sirius ich hab viel zu reschehrschieren. Harry ich wünsche dir Glück bei deinem Unterfangen, aber denk wirklich darüber nach den Schulleiter über dieses Geschehen zu kontaktieren. Wir sehen uns demnächst.", verabschiedete sich der freundliche Werwolf.
„Ja, wir sehen uns Harry. Pass bitte auf dich auf wenn du dich schon wieder in eins deiner haarsträubenden Abenteuer verstricken musst, Okay?", sagte Sirius besorgt.
„Das werde ich Sirius keine Angst. Wir sehen uns.", sagte Harry Aufwidersehen und verschwand aus dem Zimmer.
Remus und Sirius waren wirklich besorgt um ihren wie sie es sahen Adoptivsohn, doch sie wussten auch das er 13 Jahre ohne sie ausgekommen ist und mit 17 Jahren nun schon auf sich selbst aufpassen konnte. So hofften sie jedenfalls.
Severus war währenddessen in seinem privaten Zimmern gesessen und hat die Hausaufgaben seiner Schüler korrigiert, was ihm allerdings nicht so gelingen wollte, weil seine Gedanken sich immer wieder um Harry drehten.
‚Warum kann mich dieser Bengel nicht in Ruhe lassen? Hat er mir nicht genug angetan? Er hat mir was gegeben, das ich seit Jahren als nicht existent angesehen habe nur um es mir wieder aus der Hand zu reisen. Hoffnung, warum habe ich mich nur verführen lassen daran zu glauben. Als ob es so etwas für einen alten Todesser geben würde. Sobald jemand von dem Kind erfährt werden sie es mir wegnehmen und den Posten hier werde ich wohl auch verlieren, Gehschweigeden meinen Posten als Spion für den Orden.', schluchzte Severus.
Er kugelte sich in seinen Sessel und versuchte sich so klein wie möglich zu machen um ein kleineres Ziel zu geben und weinte weiter.
‚Was ist nur los mit mir? Ich bin nur noch ein emotionales Wrack seit ich schwanger bin, die Stimmungsschwankungen können doch noch nicht eingesetzt haben, oder? Ich muss unbedingt mehr Informationen über die Schwangerschaft finden.'
Mit diesem Gedanken hievte sich Severus auf um nur gleich wieder in den Sessel zurück zu fallen als die Welt aus den Angeln kippte.
‚Ich… ich fühl mich gar nicht gut.'
Und keine Sekunde später war seine Welt schwarz.
Harry hatte sich einige Bücher über Schwangerschaften bei Zauberern aus der Bibliothek ausgeliehen, wobei er sich von Madame Pince komisch ansehen hat lassen müssen und nun war er auf den Weg zu Severus um endlich herauszufinden, was er hatte.
Dieser konnte doch wirklich nicht glauben das er so einfach damit durch kam ihn aus seinem Büro zu werfen ohne Erklärung oder irgendetwas anderes.
Als er die privaten Zimmer von seinem Zaubertrankprofessor betrat vielen ihm aber die Bücher aus den Händen. Severus lag bewusstlos auf dem Boden.
„Severus!", rief Harry und lief zu ihm hin.
Nach kurzer Übehrprüfung ob alles in Ordnung war trug Harry seinen Professor in sein Bett.
‚Das hier wird zu einem Routineunterfangen wenn Severus nicht bald mehr als einer Person erzählt was er durch gemacht hat.'
Und so saß Harry schon wieder am Bett seines Zaubertrankmeisters. Seines Zaubertrankmeister? Hoffentlich wusste Harry worauf er sich da einläst.
Es war eine gute halbe Stunde bis Severus anfing sich zu bewegen.
„Severus, Severus kannst du mich hören?", fragte Harry.
Nach kurzem Überlegen konnte dieser die Stimme identifizieren, die ihn rief und er schnellte in die Höhe.
„Geh weg, du willst mir doch auch nur weh tun."
Severus zitterte wieder am ganzen Leib und drängte sich noch enger an das Kopfende seines Bettes.
„Oh Severus, ich will dir doch nicht weh tun.", versuchte Harry den zitternden Mann zu beruhigen.
‚Das sagen alle immer und dann tun sie mir noch mehr weh.'
Severus schüttelte nur den Kopf.
„Severus, warum denkst du das ich dir weh tun werde? Oder noch besser sag mir wo ich dir weh getan habe.", fragte Harry.
„D…d…du hast m…mich a…a…al…allein gelassen.", stotterte Severus.
Das der normalerweise so kontrollierte Mann stotterte gab Harry ein wirklich Auskunft darüber wie tief Severus verletzt worden war und er machte seine Entscheidung noch bevor er alles überdacht hatte. Wie nur ein echter Gryffindor machen konnte und doch er bewies die treue eines waren Freundes die man in Slytherin finden konnte wenn man nur richtig suchte. Er wusste wovon Severus sprach, der Augenblick an dem er dachte Severus sei schon zum Frühstück gegangen.
„Severus, ich lass dich nicht mehr allein, hörst du, ich lass dich nicht mehr allein. Ich dachte du wärst bereits in die Große Halle zum Frühstückgegangen. Oh hätte ich gewusst, dass du noch in deinen Zimmern gewesen bist wäre ich niemals gegangen. Es tut mir so leit Sev.", entschuldigte sich Harry.
Severus schien die Entschuldigung anzunehmen als er sich langsam in die Umarmung von Harry schmiegte.
Harry wandte sich so zu Severus das er ihm in die Augen sehen konnte.
„Severus wenn du mich lässt möchte ich mich gern um dich und das Kind kümmern. Ich möchte nicht das dir oder dem Ungeborenen etwas zustößt und ich habe schon einige Ideen durch gedacht, doch keine ist so gut wie die, die ich von Anfang an in betacht gezogen habe. Severus, ich möchte nicht, das du glaubst das mache ich aus mitleid, den das mache ich nicht und außerdem sollst du wissen, das du jederzeit Nein sagen kannst oder auch wieder auf dein Wort zurückgehen kannst. Auch musst du mir nicht gleich antworten, du kannst in Ruhe darüber überlegen, Okay?", fragte Harry.
Severus' Lippen zogen sich an den Seiten etwas in die Höhe.
„W…wenn du m…mir s…sagen würdest worum es geht könnte ich es dir sagen.", meinte Severus.
Harry nahm noch einen tiefen Atemzug bevor er sagte: „Severus Salvatore Snape würdest du in betracht ziehen mich, Harry James Potter, als deinen Ehemann zu akzeptieren?"
Severus war sprachlos, er hatte vieles erwartet nur das nicht und als er antworten wollte unterbrach ihn Harry.
„Nein, antworte jetzt nicht. Denk darüber nach und dann erst sag mir was du darüber denkst und nun rutsch etwas rüber, ich möchte nicht, dass du in der Früh wieder alleine bist.", grinste Harry blöd.
Noch immer geschockt das auch nur einer ihm eine solche Frage stellen konnte machte er für Harry platz und lies sich von Harry's warmen Armen in den Schlaf wiegen.
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