Disclamer: Mir gehört nichts, ich verdiene nichts, und alle Rechte liegen bei J.R.R.Tolkein, respektive seinen Erben…

A/N: Da ich heute für eine Woche nach Rom fahre, dachte ich, ich poste einfach mal einen Tag früher als sonst… Also, Warnung: In diesem Kapitel gibt es einen sehr, sehr gefühlslastigen Teil, den ich aber reinbringen wollte, nicht zuletzt, um meine Freundin, mit der ich das Projekt am Laufen habe, etwas zu ärgern… -grins- Also, wenn ihr die Stelle bemerkt, und keine Lust habt, euch das Gesülze und so anzuhören, lest einfach unten weiter…

Danke für die lieben Reviews, beantwortet werden sie wieder am Ende des Kapitels!

Erklär mir mal was Liebe ist

Kapitel 4 – Familienangelegenheiten und ein fröhliches Wiedersehen

Na dann wünsch ich mir viel Spass beim „Erond-Suchen"…

Ich gehe ins Haus hinein und versuche es einfach mal in der Eingangshalle. Nicht hier? Okay, dann eben nicht. Dann gehe ich… ins Esszimmer, genau. Das ist eine gute Idee wenn man bedenkt, dass ich langsam Hunger habe. Vielleicht gibt's ja noch was.

Und wo ist das verflixte Esszimmer jetzt schon wieder? Ich verfluche meinen Orientierungssinn. Fynn hat Recht, ich bin ein hoffnungsloser Fall… Fynn… Julia… Okay, weiter geht es! Hm, Türchen auf. Nee, definitiv nicht das Esszimmer. Also gut, dann nächste Türe. Türchen auf! Hups! Das war wohl auch nicht die richtige Türe, aber das ist wohl eine Bibliothek! Da hat es bestimmt mehr Bücher als in unserer Mediothek! Und in unserer Medi hat es auch keine Elben… Ich werde schon wieder schief angeguckt. Bitte, ich bin es mir langsam gewohnt. „Ehm, könnte mir einer sagen, wo ich entweder Elrond, oder dann das Esszimmer finde?" Ich schaue sie lieb und unschuldig, was ja sooo passend ist, an.

Einer erhebt sich. „Lord Elrond wird in Kürze essen. Was wünschst du von ihm?" Immer diese Höflichkeit… „Ich hätte gerne eine Frage beantwortet, die nur er mir beantworten kann." Mensch, können die mich nicht einfach schnell führen? Der, der schon vorher gesprochen hat sieht mich herablassend an. Ich mag solche Typen nicht! Glaubt wohl, er sei was Besseres… „Ich wüsste nicht, was eine fíriel von Lord Elrond erbitten müsste, auch wenn sie unsere Sprache, mehr oder weniger, beherrscht." Wa? Jetzt reicht es mir aber! Ich funkle ihn wütend an. „Und ich wüsste nicht, was euch das Recht gibt, so mit mir zu sprechen, Herr Elb!", fauche ich. Dieser sieht mich mit der typischen, unbewegten Elbenmiene an, aber ich sehe es in seinen Augen lodern.

„Was, fíriel, sagt mir, gibt euch das Recht, so mit mir zu sprechen? Nennt mir einen Grund, euch nicht sofort in eine Zelle werfen zu lassen!" Irgendwo in meinem Hirn leuchtet eine rote Lampe, sie blinkt und ruft: „Alarmstufe rot, nicht weiter sprechen, Hirn an Mund, nicht weiter sprechen!", doch ich ignoriere sie geflissentlich. „Einen Grund? Ich werde euch mehrere geben: 1. Ihr wisst nicht einmal, wer vor euch steht. 2. Wären sowohl Lord Elrond, wie auch seine Söhne Elladan und Elrohir äusserst missvergnügt über eine solche Aktion und 3. bezweifle ich, dass ihr es überhaupt schafft, diesen Befehl so auszuformulieren, dass ihn die Wachen verstehen!"

Dass es etwas zu viel war merke ich daran, dass ich gerade in der Luft baumle. Der Elb hat mich am Kragen gepackt. Na Bravo, Robin, toll gemacht! Gibt es einen Tag, wo du dich nicht in Schwierigkeiten bringst? Ich keuche auf. „Entschuldige, war nicht so gemeint", japse ich. Ist ihm anscheinend Schnuppe. Wunderprächtig. „Ich denke", zischt er, „die Wachen werden meinen Befehl verstehen. Und das ihr behauptet, mit Lord Elrond und dessen Söhne in Kontakt zu stehen sehe ich als Verbrechen an!" Hilfe! Hilft mir niemand aus der Bredouille?

„Erestor!" Uf! Anscheinend doch! Nur wer ist denn diesmal mein „Retter"? Hm? Das ist doch Amras! Und da kommt auch schon Amrod. Den Valar sei Dank! „Erestor", wiederholt Amras, „Lass Robin runter! Sie wird schon zum Essen erwartet!" Erestor schaut mich mit einer Mischung aus Zweifel, Verblüffung und Ärger an. Dann lässt er mich, relativ unsanft, herunter. Ich werfe ihm einen „Ätsch-ich-hab-es-dir-ja-gesagt-Blick" zu. Dann haste ich hinter Amrod her. „Du hast ein Talent, dich in unbequeme Situationen zu bringen, weißt du das?" Ich sehe Amras an. Und mache das, was ich in solchen Situationen neuerdings immer tue: Ich laufe rot an. „Äh, also…" Er schneidet mir das Wort ab. „Wir sind da. Los, rein mit dir!" Er schubst mich rein, und schliesst die Türe.

Elrond sieht mich an. „Wir hatten uns schon Sorgen gemacht. Elladan hat mir alles berichtet." Ich nicke. „Ich hatte eine kleine Auseinandersetzung mit Erestor." Elrohir sieht auf. „Ach ja? Nun, er ist manchmal etwas übereifrig, nicht Ada?" Elrond lächelt. Ich schnaube nur. Übereifrig, klar doch… Das sage ich das nächste Mal meinem Geschichtslehrer, wenn er findet, ich schaue etwas böse drein… Wenn ich ihn jemals wieder sehe. Nun denn, ich setze mich, und wir beginnen zu essen.

Dann überwinde ich mich, und stelle die Frage, die mir schon länger auf der Zunge liegt. „Wie konnte das geschehen?" Elrond weiss, was ich meine. „Nun, durch den Stromschlag scheint sich eine Dimension aufgetan zu haben, und ihr wurdet nach Mittelerde befördert." Durch den Stromschlag? Wenn der Schuld ist, müsste dann nicht… „Nein, Robin, es gibt kein zurück. Gandalf kennt sich mit solchen Dingen aus." Er sieht mich mitfühlend an. „Es tut mir Leid." Ich habe einen Kloss im Hals. Dann frage ich. „Und…und, also ich bin mit zwei Freundinnen angekommen, doch wir verloren uns im Sandsturm. Ich weiss nicht wo sie sind, und ob sie überhaupt noch leben. Gibt es, also, gibt es eine Möglichkeit, das herauszufinden?" Ich schaue ihn halb verzweifelnd, halb hoffend an. Ehrlich gesagt klammere ich mich gerade an den allerletzten Funken Hoffnung, den ich noch sehe: Dass die beiden Minas Tirith leben erreicht haben…

Elrond sieht mich an. Ich schlucke. Mensch, warum muss der Typ auch immer so grantig aus der Wäsche gucken, wenn er nachdenkt? Da kann einem ja angst und bange werden… „Nun" Oh, er beginnt. „Nun, ich denke, das liesse sich herausfinden. Der Sandsturm, bei Minas Tirith? Dann müsste man sie eigentlich gefunden haben, es sei denn…" „Nichts. Man wird sie gefunden haben!" Hä? Elrohir mischt sich ein, und, man höre uns staune, unterbricht seinen Vater mitten im Reden! Elrond ist wohl ungefähr gleich fassungslos, wie ich. Hm? „Also, also müssten sie in Minas Tirith sein?" So. Jetzt ist's definitiv raus. Elrond sieht mich an. „Wer weiss…" Na toll. Wer weiss… Wunderbar, nur was soll ich mit dieser Information anfangen, hm? Ich könnte heulen, warum müssen Elben auch immer in Rätseln sprechen? Womit hab ich das verdient, sagt es mir!

Was? Ups. Ach herrje. Ich seufze. Dauernd verschlafe ich es, wenn mir jemand etwas sagt. Ich sehe Elrond entschuldigend an. „Ich sagte, ich habe sowieso einen Rat einberufen, und in den Brief mitgeschrieben, falls zwei fíriel gelandet sein sollten, solle Aragorn sie mitbringen." Ich schnaube beim Wort fíriel auf, was Elladan zu einem amüsierten Blick veranlasst. Ich nicke stumm. Elrond lächelt. „Ich habe den Brief schon länger abgeschickt, und zwar mit einem Falken, du weißt, sie sind sehr schnell, hab nur etwas Geduld!" „Hmhm." Geduld. Sagt er mir, ich solle Geduld haben! Ich sehe ihn etwas zweifelnd an. „Es tut mir Leid, wenn ich unhöflich bin, aber ich bin seit über einem Monat hier, ich habe erfahren, dass ich meine leiblichen Eltern nie wieder sehen werde, meinen Bruder, meine Katze… Und meine zwei besten Freundinnen sind sonst wo." Ich schluchze. Na toll. Wie war das Robin? Stark sein? Nicht hysterisch werden? Hm? Elrond sieht mich sanft an. Und auch Elladan und Elrohir sind näher gekommen. „Schsch, trastal lammen iell." Beruhige dich meine Tochter. (A/N: Fynn: Haha! Das musste einfach sein! (Das hat jetzt niemand begriffen, aber ist auch nicht so wichtig.)) Ich schaue ihn verdutzt an. Er lächelt. „Du hast die Gabe, dir einen Platz in den Herzen anderer zu suchen, auch wenn du sie erst seit kurzem kennst. Und diesen Platz behältst du. Nimm deinen elbischen Namen an, sei meine Tochter. Ich zog einst schon einen menschlichen Sohn auf. Meine Tochter war lange Zeit in Lórien, du bist noch nicht erwachsen." Das muss ich erst verdauen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin doch ein ziemlicher Glückspilz, oder?

Ich meine, wer kann schon von sich behaupten, dass er Elronds Ziehtochter wird? Ich lächle zögernd. „Man ista guren eneth edhellen?" Wie ist mein elbischer Name? Elladan antwortet. „Tamuríl, tithen thêl." Tamuríl, kleine Schwester. Zuerst bin ich mal verwirrt. Ich weiss nicht, was thêl bedeutet. Sie sehen mich erwartungsvoll an. Oje. Etwas kleinlaut frage ich, was thêl heisse. Elrohir lacht. „Eine Kurzform von Schwester." Alles klar. Ich lächle langsam. Ich habe also eine Familie. Leute, die mich mögen. Ein Ort, wo ich mich zu Hause fühle. „Hannon le, Ada", flüstere ich zu Elrond, der mich in die Arme schliesst. Ich fühle mich so geborgen, wie schon lange nicht mehr. Und ich bin glücklich.

Eigentlich habe ich mir Julias Leitsatz zu Herzen genommen: „Mach das beste aus jeder Situation!" Oder so ungefähr ging doch der, oder?

Acht Tage später:

Mal ehrlich, so richtig begeistert bin ich von dieser Information nicht. Als Elrohir mir erklärte, dass Elladan und er mir das Bogenschiessen beibringen würden, fand ich das ja ganz okay, aber jetzt soll ich auch noch Schwertkampf lernen? Bei Glorfindel? Ich fühle mich verarscht… Und meint ihr, jammern nütze? Unerbitterlich, diese Elben. Irgendwie erinnert mich das an einen gewissen Lehrer, der genauso unnachgiebig ist. Argh!

Ich meine, nachdem ich allen Schock und so überwunden habe, was bei mir nun mal relativ schnell geht, kann ich ja auch gut zu meinem alten Ich übergehen, nicht? Das Problem ist nur, dass ich eigentlich gehofft habe, nach schon bald zwei Monaten würde ich mich im Haus auskennen, und mich nicht mehr jedes Mal aufs Neue blamieren… Aber doch nicht Robin! Ach, auch egal. Morgen will Glorfindel mit dem Training anfangen, und ehrlich gesagt, ich weiss jetzt schon, dass ich nicht mal dieses Schwertdings halten kann, das ist mir schlichtweg zu schwer. Hab ich nämlich ausprobiert.

Ich seufze. Der Falke kam heute Morgen an, mit der Nachricht, sie seien losgeritten. Aber, bitteschön, wer sind „sie"? Aragorn und Arwen? Der halbe Hofstaat? Julia und Fynn? Ich könnte schreien.

Tu ich natürlich nicht. Es reicht schon, dass ich immer schief angeguckt werde, wenn mir mal ein hochdeutsches Wort oder so was in der Art rausrutscht…

Am nächsten Tag, in der Nachmittagshitze…:

Ich stehe also hier auf dem Übungsplatz und warte auf mein Schicksal. Ehrlich mal, zuerst fast zwei Stunden Bogenschiessen, was ich natürlich ganz wunderbar kann…Und jetzt das! Na schön, da kommt ja auch schon Glorfindel. „Können wir es nicht auf morgen verschieben?", frage ich mit einem treuherzigen Hundeblick. Sieht nicht so aus. „Es ist wichtig, dass du weißt, wie man mit einem Schwert umzugehen hat, besonders in solchen Zeiten, wo Okrs und Südländer herumstreifen." Das ist mir zwar neu, aber klingt einleuchtend. Ganz getreu dem Motto: „Klingt komisch, ist aber so.", nicht wahr…

Er wirft mir ein Holzschwert zu. Prima, gefangen habe ich es schon mal, die Frage ist jetzt nur: Wie bringe ich meinen Arm dazu, das zu tun, was ich will, also hoch zu gehen. Ich höre ein Kichern. Ich weiss schon, wer das ist. Nach unserem ersten Zusammentreffen, das nicht sehr freundlich verlief, findet er es jetzt besonders lustig, mich zu ärgern, aber wenigstens ist er nicht mehr so böse. Ich habe das Gefühl, dass ist das Werk meiner netten „Brüder"…„Ach sei doch still, Erestor! Als ob du dich bei deinem ersten Mal besser angestellt hättest!", brumme ich. Natürlich hört er es, und Glorfindel ebenso. „Habe ich aber, fíriel." Argh! Manchmal könnte ich ihn auf den Mond werfen, allerdings… Nee, dem armen Mond kann man so was nicht antun, oder? „Ich habe einen Namen, Erestor! Wenn dir Tamuríl nicht passt hast du meine Erlaubnis, mich Robin oder Huhn zu nennen!" Er schaut mich fragend an. „Huhn?" „Die Idee meiner, sehr netten, Freundin…". Glorfindel scheint zu meinen, wir haben genug geredet, er attackiert mich nämlich, und ich weiche mehr sehr schlecht als auch nur halbwegs recht aus…

Elladan, der gerade angerannt kommt, ist meine Erlösung: Er schreit schon von weitem, sehr unelbenhaft, wenn ich das so sagen darf, „Sie kommen! Los, Tamuríl, komm!" Bevor Glorfindel, Erestor oder ich auch nur „He, wir sind am übern" sagen können packt er mich am Handgelenk und zieht mich mit.

Und so stolpere ich wieder mal hinter jemandem her. Hoffentlich sind meine Freundinnen auch wirklich dabei!

Elrond steht schon mit Elrohir da, und erwartet die herankommende Gruppe. Ich und Elladan stellen uns dazu. Toll, wirklich, ich, verschwitzt, mit Trainingskleidern, die ich übrigens sehr mag: Es sind keine Kleider, keine Röcke, nothing like this stuff! Ha! Ehm, sorry, kleiner Ausrutscher… Ich bin nervös. He! Ihr wärt das auch, wenn ihr die ersten „gleichen" Menschen seit zwei Monaten wieder sehen würdet! Vorne sehe ich Aragorn. Und dann halt irgendwelche Leute. Faramir und Eomer erkenne ich auch. Aber wo sind denn…

Aragorn ist angekommen. „Adar." „Elessar." Sie umarmen sich. Jajaja, ist ja wunderschön, Vater und Sohn wieder vereint, aber, ich bin auch noch da, und ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung, wie ich mich in seiner Gegenwart benehmen sollte… Bin ich seine „Schwester" oder nicht? Argh! Naja, er scheint mich ohnehin nicht zu bemerken… „Es sind noch nicht alle. Der Rest kommt in etwa einer Stunde. Wir sind schon vorausgeritten. Legolas reitet bei der Nachhut." Elrond nickt lächelnd. Wunderbar. Dann kann ich mich ja unauffällig verdrück… „Wo willst du denn hin, Tamuríl?" Verflucht sei die Aufmerksamkeit der Elben!

Ich schicke Elrohir einen bitterbösen Blick. Wenn meine Blicke töten könnten, wäre der Beweis da, dass Elben eben doch noch anders, als im Kampf oder so ähnlich sterben können. Aber auch egal, dank Elrohir ist jetzt auch Aragorn aufmerksam geworden. Er sieht mich interessiert an. Ach, guck weg, lass mich in Ruhe, ich hab keine Lust Fragen zu beantworten.

Langsam schaue ich auf, und setze dabei mein allerbestes Lächeln auf. „Ja, was ist denn, muindor?" Er versteht den Wink bestens. Er deutet nach vorne, zu Elrond. Ich soll nach vorne? Auch das noch? Danke dann… Beim vorbeigehen zische ich ihm zu: „Du bist so was von erledigt, Elrohir Elronds Sohn!" Er lacht nur.

„Wer bist du?" Oh, welch intelligente Frage, mein König. Wer bist du! Wow. Ich bin von eurer Intelligenz tief beeindruckt, wirklich.

Meine inneren Gedanken müssen sich wohl etwas zu deutlich auf meinem Gesicht gespiegelt haben, denn Elrond legt mir seine Hände auf die Schultern. „Das ist Tamuríl. Ich schrieb dir von ihr." Der König lächelt. Schön. Toll. Darf ich mich jetzt endlich umziehen gehen? „Schön dich kennen zu lernen, kleine Schwester." Okay, Familie in allen Ehren, aber das klein kann er sich verkneifen! „Bei aller Ehre, König, Aragorn, oder Bruder, ich bin nicht klein! Naja, vielleicht nicht gerade Elbenformat, aber nicht klein!" Trotzig schaue ich ihn an. Ja und? Das hat er nun davon! Natürlich habe ich Manieren. Irgendwo. Aber egal…

Hä? Da beleidige ich den König vor was weiss ich wie vielen Leuten, und der lacht nur? Und Faramir und Eomer auch? Was hab ich denn gemacht. Ich seufze. „Kann ich mich umziehen gehen, Ada?" Er nickt, und ich verziehe mich schleunigst.

Eine gute halbe Stunde später:

Uf! Also, gut, wieder in einem ähnlichen Kleid, wie am ersten Abend, allerdings in einem dunkleren blau gehalten, stehe ich wieder neben Elrond, allerdings steht jetzt auch noch Aragorn neben mir…

Und dann sehe ich den Rest. Vorne weg reitet auf einem weissen Pferd ein blonder Elb. Legolas, wie ich weiss. Sieht gut aus, besser, als ich ihn mir vorgestellt habe, zugegeben. Egal. Und dann halt noch weitere Leutchen. Toll. Darf ich gehen? Ich muss nicht fragen, die Antwort ist nein, auf meine Fragen, ob Fynn und Julia kommen, gibt man mir keine Antwort, wie höflich… Sie kommen näher.

Da sehe ich sie. Fynn! Julia! Eine Welle der Erleichterung kommt über mich, und ich zapple auf meinem Platz herum. Sie haben mich wohl noch nicht gesehen. „Ada, darf ich gehen, darf ich gehen, lass mich bittebitte gehen, ja?", flüstere ich aufgeregt. Endlich werde ich sie wieder sehen! Elrond lacht und stupst mich. Mehr ist nicht nötig: Ich renne die Treppe hinunter, vorbei an dem blonden Elbenprinzchen. „Fyyyyyyynn! Juuuuliaaaaa!" Lachend und rufend renne ich auf die beiden zu.

Julchen sieht mich als erste. „Rooooobin!", ruft sie, und springt vom Pferd. Fynn tut es ihr gleich. Wir rennen aufeinander zu, und halten uns endlich wieder alle in den Armen. Das Gefühl ist unbeschreiblich. „Ich dachte schon, wir sehen dich nie wieder!", ruft Julia. Und Fynn, ganz sie selbst, „Jaaa, was hab ich dir gesagt? Robin wird man nicht so leicht los!" Ich lache, und gebe ihr einen Klaps. Mir ist klar, dass mein Ziehvater, Aragorn, meine Ziehbrüder und andere die Szene mit einem Lächeln und einem Kopfschütteln betrachten, aber, hey, wisst ihr, wie mir das im Moment egal ist!

„Ich habe euch soviel zu erzählen, das glaubt ihr gar nicht!" Ich merke nicht, dass ich, mal angemerkt durch das Üben mit Elrond, ziemlich schnell Sindarin gesprochen habe. Meine Freundinnen sehen mich an. „Was?", fragt Julia. Und Fynn brummt nur: „Ich hab grad mal verstanden, dass es Sindarin ist, und dass du uns etwas erzählen musst!" Ich lache, und wechsle zu Deutsch. Ist gar nicht einfach. „Ich sagte, ich muss euch furchtbar viel erzählen!" Dann drehe ich mich um.

„Wir haben ja noch Zeit, bis zum Abendessen, oder? Und die Übungsstunde fällt heute dann wohl aus…" Elrond sieht mich grinsend an, Moment mal, grinsend, seit wann grinst dieser Elb? „Glorfindel könnte…" Da ziehe ich meine Freundinnen am Arm hinter mir her, hinein in mein Zimmer. Ich denke, auch sie haben mir einiges zu erzählen.

tbc

Und, wie war es? Zu viel Gefühl? Ging es? Schreibt mir doch ein kleines Review, der einzige Lohn einer armen FF-Autorin… -lach-

Im nächsten Kapitel dann Fynn's Geschichte…

Tanja: Du siehst, sie findet ihre Freundinnen wieder… SO gemein konnte ichauch nicht sein, wobei… -lach- Ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich erst jetzt poste, aber ich hatte noch einiges zu erledigen…

Glóredhel: Hallöchen! Einen Tag früher… -lach- Hm, Kekse… Jaja, einen Elben, der einem hilft… Oder auch weniger, in Erestor's Fall… -grins- Arme Robin…

zita01: Na dann bin ich ja froh… Und wie war es diesmal? Es wird wohl hin und wieder mal so was Gefühlsdusseliges geben, aber ich versuche eigentlich möglichst wenig reinzubringen… Naja, mal gucken, wie es sich entwickelt… Unterricht bei Sauron? –schauder- Nein danke… Hm, Rechtschreibung und Zeichensetzung? Naja, kann daran liegen, dass ich das Chap vorgeschrieben hab, und zwar in tiefster Nacht, dementsprechend müde war, und es dann unbedingt noch schnell posten wollte, und nicht mehr genau durchgelesen habe… Aber eigentlich gib ich mir Mühe… Ich hoffe, es ist trotzdem verständlich!

Lessien: Hallihallohallöchen! Geschichtslehrer? Tja, den hab ich als Vorbild genommen, du weißt schon… -g- Na, wenn du meinst… Und das Rotwerden… Irgendwann lass ich Robin das wieder in den Griff bekommen!

Nochmal Danke für die Reviews, die motivieren total! Lg, -alle knuddel und Kekse verteil- eure Moony