Neues Kapitel. Wenn jemand mitliest, hoffe ich es gefällt, wenn nicht ist das hier so wie so egal. Jetzt gibt es auch mal was von der 'Romance', allerdings weiß ich noch nicht wies weiter geht... Anregungen könnt ihr ja in den Reviews hinterlassen.
Der Slug-Club und andere Katastrophen
Ein wenig genervt stand Harry mit Ginny und Hermine in Slughorns Büro. Seit sie angekommen waren redete ihr Zaubertränkeprofessor auf sie ein, wie talentiert Ginny doch war, wie schlau Hermine und wie berühmt Harry. Die Tür öffnete sich und Harry musste zwei Mal hinsehen, bis er Partmoore erkannte. Sie trug ein dunkelrotes Kleid, das ihr bis zu den Knien reichte, dazu schwarze Pumps und die Haare fielen offen über ihren Rücken bis zu den Ellbogen. Sofort war Slughorn bei ihr.
„Mund zu Harry." Hermine rammte ihm den Ellbogen in die Seite.
„Der war nicht offen. Ist das echt Professor Partmoore?"
„Ja. Ich würde mich als Lehrerin nicht so anziehen."
„Ach komm Hermine," mischte sich nun Ginny ein. „sie ist noch jung und kann sich das leisten, im Gegensatz zu unseren anderen Lehrern." Sie schauderte bei der Vorstellung von Professor Sprout in diesem Kleid. „Kommt, wir verdrücken uns bevor Slughorn zurück kommt!" die drei zogen ab und der Abend wurde tatsächlich noch ganz gut.
Loreen tapste spät abends durch die Gänge zurück zu ihrem Zimmer. In Gedanken völlig wo anders summte sie fröhlich ein Lied vor sich hin, dessen Titel und Text sie vergessen hatte. Dass es in Hogwarts nicht ratsam ist, nicht auf den Weg zu achten, daran dachte sie dummerweise auch nicht mehr und prompt versankt ihr rechtes Bein bis zur Hüfte in der Trickstufe. „Shit!" rief sie aus. Ihre Versuche raus zu kommen scheiterten. „Hallo?" doch die einzige Antwort die kam, war ein Gackern, das sie schnell Peeves zu geordnet hatte. In den Minuten in denen sie dort saß verfluchte sie sich selbst dafür, dass sie ihren Zauberstab nicht mitgenommen hatte.
„Mal wieder ein Glas Wein getrunken?" eine spottende Stimme ertönte hinter ihr und ließ sie zusammen zucken.
„Blabla jetzt hol mich hier raus!" böse blickte sie Severus an, der sich mit einem spöttischen Lächeln nun vor sie stellte.
„Warum werde ich das tun?"
„Verdammt Severus!"
„Das beantwortet meine Frage nicht." Das Lächeln das seine feinen Lippen umspielte wurde breiter. „Ich könnte dich hier heraus holen wenn ich dafür eine Gegenleistung bekomme…"
Genervt verdrehte sie die Augen. „Was willst du?"
„Das fällt mir schon noch ein." Loreen meinte ein Lächeln zu sehen, kurz bevor er sich herunter beugte und seine Haare das Gesicht verdeckten. Er packte sie unter den Armen und zog sie heraus. „Und jetzt mach dich auf den Weg in dein Zimmer."
„Ja Papa." Sie seufzte. „Komm mit." Damit packte sie seine Hand und versuchte ihn mit zu ziehen.
„Erstens, wohin? Zweitens, Warum?" er stand mit hochgezogenen Augenbrauen, wie festgewurzelt da und bewegte sich keinen Millimeter.
„Zu mir, weil ich nicht müde bin und Gesellschaft brauch." Sie drehte sich um und nahm seine Hand mit beiden Händen. „Bitte." Schmollte sie.
Er zog sie mühe los näher zu sich. „Nein, tut mir leid. Ich muss noch Aufsätze fertig korrigieren." Er lächelte wieder ganz leicht, man musste schon genau hinsehen um es als Lächeln zu erkennen. „Außerdem schädigt es mein Image, wenn uns jemand sieht." Er wand sich aus ihrem Griff und ging ohne ein weiteres Wort wieder in Richtung der Kerker.
Loreen wachte am nächsten Morgen in ihrem Bett mit Kopfschmerzen auf und war heil froh, dass sie heute keinen Unterricht hatte und, dass bald Weihnachtsferien waren. Seufzend stand sie auf und begab sich erst einmal unter die Dusche.
Es pochte an das Fenster. Loreen schreckte auf, sie war schon wieder in ihrem Sessel eingenickt. Mit einem Schnipsen ihres Zauberstabes öffnete sie das Fenster und die Eule schwebte herein, den Tagesspropheten im Schnabel und einen Brief am Bein. Sie runzelte die Stirn. „Nanu, Athene! Was hast du denn da für einen Brief?" sie nahm ihr die Zeitung ab und gab ihr einen Keks. Während die Eule zufrieden schuhuend den Keks futterte nahm sie ihr den Brief ab. Sie öffnete ihn. Er war von Dumbledore. Sorgsam las sie den Brief und verstaute ihn dann in einer kleinen Kiste, die nur ihr Zauberstab öffnen konnte, dann wandte sie sich der Kleiderauswahl in ihrem Schrank zu. Sie entschied sich für einen Bleistiftrock, der bis zu den Knien reichte und eine Slytherin-grüne Bluse. So betrat sie die große Halle und setzte sich neben Severus.
„Nette Bluse, besonders die Farbe gefällt mir." Sie hatte es kaum gehört und jemand anderes so wie so nicht.
„Danke." Meinte sie nur fröhlich und begann sich Butter auf ihre Brötchenhälfte zu streichen.
„Potter scheint sie nicht zu gefallen. Er und Weasley sehen diese Farbe wohl als Stilbruch an."
Sie sah auf und suchte den Gryffindortisch nach den genannten Personen ab. Sie sahen sie tatsächlich an, als trüge sie eine Trollhaut als Kleid.
Die Ferien rückten immer näher. Und auch Slughorns Weihnachtsparty.
Eine äußerst gut gelaunte Loreen betrat die Halle – das war nie ein gutes Zeichen. Zumindest nicht für Severus. Federnd ließ sie sich auf den Stuhl neben ihn fallen und begrüßte noch schnell Minerva, zu ihrer Linken. „Hast du schon gehört mit wem Harry zu Horace' Party geht?" fragte sie ihn und er wusste, wie würde es ihm erzählen, ob er es wissen wollte oder nicht.
„Nein, aber ich brenne darauf es zu erfahren." Ein mal wieder troff seine Stimme nur so von Sarkasmus.
„Luna Lovegood!" sie strahlte ihn an.
„Äußerst interessant." Er nippte an seinem schwarzen Kaffee.
Neben ihm seufzte es. Er sah auf. „Soll ich Interesse heucheln?"
„Ja, wäre nett." Sie biss in ihr Honigbrot und Severus hatte schwer zu kämpfen nicht zu lachen, als sie nach einem Bissen sowohl um Gesicht, als auch auf beiden Händen und auf ihrem Rock Honig hatte. Aber er verkniff sich selbst ein Grinsen.
„Also schön." Sachlich legte er die Fingerspitzen aneinander. „Luna Lovegood? Sie ist doch ein Jahr unter ihm und in Ravenclaw, etwas…seltsam und eher allein unterwegs. Warum geht er mit ihr?"
„Keine Ahnung, aber ich denk er kennt sie über Ginny. Vielleicht ist unser Harry ja verliebt?" sie kicherte bei dem Gedanken.
Severus ließ seinen Blick von Potter an den Ravenclawtisch zu Lovegood wandern. Verträumt sah sie durch die Gegend, während Potter energisch auf den Rotschopf einredete. „Sie wären das perfekte Paar."
„Na ja. Aber ich denke, ob sie zusammen sind oder nicht, das finden wir heute Abend auf der Party raus nicht?"
„Wir?" eine Augenbraue wanderte in die Höhe.
„Sie mich nicht so an, ja wir. Du bist eingeladen und du wirst da sein!" sie sah ihn streng an worauf sich die nächste Augenbraue auch noch hob.
Hermine hatte sich zu Harry geflüchtet, um sich vor McLaggen zu verstecken. „Oh Gott er ist schrecklich! Selbst ein Troll hat bessere Manieren als der!" sie tauchte wieder ab und klammerte sich an Harrys Bein. „Ist er weg?" fragte sie.
„Äh, naja…nein. Er hat dich gesehen." Ehrlich gesagt war Harry auch nicht darauf aus, in McLaggens Nähe zu kommen. „und er kommt hier her." Er schluckte.
Doch McLaggen wurde von einer schlanken, blonden Frau in kurzem grünen Kleid aufgehalten. Danach machte er kehrt und Professor Partmoore kam zu Harry herüber.
„Ich nehme an das war in eurem Sinn?" sie lächelte auf Hermine herab, die sich etwas peinlich berührt aufrichtete.
„Äh- ja danke Professor!" Hermines Wangen waren gerötet. Als Loreen verschwunden war sah Hermine wieder zu Harry. „Hast du ihren Ausschnitt gesehen? Ich meine, Schulternfrei, Halsfrei und ein Decolteé, das nur knapp über den Nip-"
„Hermine!" Harry sah sie wütend an. „Seit wann redest du so über Lehrer?" doch Hermines Antwort ging in einem kleinen Tumult unter. Filch hatte Malfoy an geschleppt und als Hermine danach Harry antworten wollte war er weg.
Der Abend wurde für Severus nicht besonders fröhlich, aber das hatte er gewusst. Und dieser Sturkopf von Malfoy wollte einfach nicht mit ihm reden! Er hatte sich lieber die Hucke voll gesoffen und lag nun bestimmt irgendwo rum. Ein grünes, hübsches Kleid, an einem noch schöneren Körper.
„Loreen!" er hielt sie an ihrem schmalen Handgelenk fest.
„Hm?" mit großen Augen und einem leichten Grinsen sah sie ihn an.
Er zog sie ein Stück weg von den anderen. „Hat Draco dir irgendwas gesagt?"
Loreen verdrehte die Augen. „Nein, Sev." Bevor er gegen den Namen protestieren konnte, legte sie ihm einen Finger auf den schmalen Mund. „Ich habe ihm versprochen, dass ich nichts verrate. Aber du und Dumbledore, ihr seid auf dem richtigen Weg. Und jetzt entspann dich wenigstens ein bisschen." Sie strich ihm über die Wange und Severus seufzte. „Denk dran, dass du mich übermorgen zu den Weasleys bringen musst!" sie lächelte und verschwand dann wieder in der Menge.
Sie suchte Draco. Das letzte Mal hatte sie ihn mit einer Flasche Feuerwhiskey gesehen. Sie fand ihn in einer Ecke. Er stand da und stierte ins Leere, die Leereflasche in der Linken.
„Draco?" behutsam legte sie ihm eine Hand auf die Schulter.
Er zuckte verspätet zusammen. „Hä?" mit glasigem Blick starrte er nun sie an, dann grinste er.
Seufzend packte Loreen ihn am Arm und zog ihn mit sich. Anscheinend würde er diese Nacht wieder in ihrem Büro verbringen. Sie zog ihn durch die Gänge, nicht auf sein Gelalle achtend, zu ihrem Büro.
„Ich denke ich stell dich erst mal unter die Dusche." Abschätzend betrachtete sie den Jungen. Jungen Mann. Die grauen Augen schienen nichts zu sehen und die Platin-blonden Haare hingen ihm wirr ins Gesicht. Seufzend strich sie ihm einige Strähnen aus dem Gesicht und zog ihn dann in ihr Bad, unter die Dusche. „Bleib stehen!" ermahnte sie ihn und drehte kaltes Wasser auf.
Erschrocken schrie er auf. Starrte sie an, die Augen aufgerissen und mit einem Mal nicht mehr glasig. Wieder traf Grau auf Blau.
Loreen spürte eine kalte Hand auf ihrer Hüfte und im Nacken. Im nächsten Moment stand auch sie unter dem kalten Regen aus der Dusche. Sie schnappte nach Luft. „Mister Malfoy!"
„Ja?" seine Finger krallten sich beinahe in ihren Nacken, er grinste.
„Was denken sie, tun sie da gerade?" sie spürte seine Hände mit unnatürlicher Intensität auf ihrem Körper. Die an ihrer Hüfte war weiter hinab gewandert, auf die bloße Haut ihrer Schenkel.
„Ich weiß nicht." Seine Fingerspitzen schoben den ohnehin schon kurzen Saum ihres Kleides weiter nach oben. „Was denken sie?" seine Hand lag auf ihrem Po, unter dem Kleid.
Loreen war sprachlos. Draco lachte und drückte seine Lippen auf ihre. Sie dachte nicht nach, sie erwiderte den Kuss, ließ zu, dass er inniger wurde und ließ sich sogar von ihm hochheben, und gegen die Wand drücken. Sie schlang ihre Beine um ihn, die Arme um seinen Hals und vergrub die Hände in seinen Haaren. Sein Mund wanderte ihren Hals hinab, biss sie und hinterließ ein Mal an ihrer Halsbeuge. Er neckte sie. Immer wieder küsste er sie auf den Mund, und ließ dann doch von ihr ab. Er trug sie aus der Dusche, nass wie sie waren, in ihr Schlafzimmer. Er legte sie auf ihr Bett und begann sie auszuziehen. Schnell war auch er seinen Umhang los. Es war dunkel. Schon weit nach Mitternacht. Intensiv. Leidenschaftlich. Verboten.
Wie schon ein paarmal erwähnt, ich weiß nicht ob diese Beziehung jetzt entgültig ist. Vielleicht bleibt es. Vielleicht geht es auseinander. Vielleicht kommen sie nach Jahren wieder zusammen. Ich bin selbst gespannt was passiert :P
