A.N.: Sorry, dass ich so lange nichts geschrieben habe. Hatte leider im Job viel zu tun.
Ein ganz großes Danke an Lina. Dein Feedback hat mich dazu ermutigt weiter zu schreiben. Vielen Dank
Nun aber weiter mit der Story.
Part 4 - Flucht
Ba´als Schiff
Mac und anderen waren bewusstlos. Sie wurden erst wach, als sich die Zellentür öffnete. Ein Jaffa trat ein. „Ich bin Ro´Nak. Ich gehöre der Rebellion an und habe eine Fluchtmöglichkeit. Kommt mit." Etwas verwundert stand Mac auf und die Anderen taten es ihr gleich. „Freut mich dich zu treffen", sagte Daniel und gab Ro´Nak die Hand. „Wir haben keine Zeit. Folgt mir", antwortete dieser. Teal´C war etwas misstrauisch. Er hatte diesen Ro´Nak noch nie vorher gesehen und schließlich hatte er die Jaffarebellion mit aufgebaut. Er folgte Ro´Nak aber trotzdem. Ro´Nak führte sie in den Gleiterraum. Hier stand ein Frachtschiff. „Das Schiff wird erst in ein paar Stunden wieder gebraucht. Eure Abwesenheit dürfte erst innerhalb der nächsten Stunden auffallen. Ihr habt demnach einen kleinen Vorsprung." Ro´Nak deutete auf das Frachtschiff. Teal´C ging zur Tür des Schiffes und inspizierte vorsichtig das Innere. Er vermutete immer noch eine Falle. Doch das Innere des Schiffes war leer. Er nickte Sam zu und signalisierte ihr so, dass alles in Ordnung ist. Sie stiegen in das Schiff. Nur Ro´Nak blieb draußen. „Willst du nicht mitkommen. Deine Tarnung wird sicher auffliegen, wenn die rausfinden, dass du uns zur Flucht verholfen hast", sagte Daniel. „Nein, ich bleibe. Ich habe einen Auftrag zu erfüllen", antwortete Ro´Nak und ging. Teal´C schloss die Türen und machte das Schiff startbereit. „Ich wollte nur anmerken, dass mir schon beim Tomcat fliegen schlecht wird", meinte Mac. Ihr war unwohl. Sehr unwohl. „Das hier ist nur halb so schlimm", Sam zwinkerte ihr zu. Kaum ausgesprochen öffneten sich die Türen des Mutterschiffes und Teal´C flog los. Die Beschleunigung war auszuhalten, wie Mac feststellte. Ihr war zwar etwas schlecht, aber es hielt sich in Grenzen.
Cheyenne Mountain
Colorado
Jack hatte die Suche mittlerweile abgebrochen. Auf dem Planeten gab es keine Spur von SG1. Er hoffte, dass ihnen nichts passiert war, aber ein ungutes Gefühl blieb. Er würde sicher die ganze Nacht über eine Lösung nachdenken.
J.A.G. HQ
Virginia
Harm kam gerade aus der Verhandlung. Er hatte mal wieder gegen Sturgis gewonnen. Zu seiner Überraschung wartete Chloe mit einer älteren Frau in seinem Büro. „Chloe, freut mich dich zu sehen. Wie geht es dir?" Harm schloss das Mädchen in seine Arme. „Hallo Harm. Weißt du wo Mac ist? Sie hat mir zwar gesagt, dass sie versetzt worden ist, aber ich erreiche sie nicht." Chloe wirkte traurig. Sie kämpfte mit den Tränen. „Sie ist in Colorado. Aber erreichen kann ich sie auch nicht. Was ist los mit dir?" Kaum hatte Harm die Frage gestellt schaltete sich die ältere Dame ins Gespräch ein. „Guten Tag Commander. Ich bin Louis Milton. Ich arbeite für die Jugendführsorge." „Guten Tag Mrs. Milton. Wie kann ich Ihnen helfen und warum ist Chloe bei der Jugendführsorge?" Mrs. Milton schaute Chloe an. Sie schien zu fragen ob sie die Geschichte erzählen soll oder ob Chloe das selber tun wolle. „Mein Vater hatte einen Unfall an Bord seines Schiffes und meine Großeltern sind bei einem Autounfall…." Weiter kam Chloe nicht. Sie brach in Tränen aus. Harm nahm sie in die Arme und versuchte das völlig aufgelöste Mädchen zu trösten. „Oh Gott Chloe, das tut mir schrecklich leid. Kann ich dir irgendwie helfen?" „Das können Sie", schaltete sich Mrs. Milton ein. „Ihr Vater hat in seinem Testament vermerkt, dass die Großeltern sich um Chloe kümmern sollen, falls ihm etwas passiert. Da das nun nicht mehr geht und wir es für besser halten, wenn Chloe vorerst bei jemanden bleibt, den sie kennt, könnten Sie sich vielleicht eine weile um sie kümmern. Bis wir entschieden haben, was mit ihr passieren soll." Harm sah zu Mrs. Milton auf. „Natürlich kann Chloe bei mir bleiben. So lange sie will. Und wenn wir Mac erreicht haben, wird sie sicher sofort nach D.C. kommen". Letztes war eher an Chloe gerichtet.
„Gut, dann lass ich Sie jetzt alleine. Wenn Sie irgendetwas brauchen oder Fragen haben, hier ist meine Karte". Damit ging Mrs. Milton.
Harm stand mit Chloe im Arm in seinem Büro. „Ich gehe mal eben zum General und frage, ob ich den Rest des Tages frei nehmen kann. Dann fahren wir erstmal zu mir". Chloe nickte ihm zu. Eigentlich wollte sie zu Mac. Aber Harm war für sie auch in Ordnung. Sie kannte ihn zwar nicht so gut wie Mac, aber das war schon in Ordnung. Mac vertraute ihm schließlich.
„Coats, ich muss ganz dringend zum General." „Ja Sir, darf ich fragen, was los ist. Sie sehen sehr besorgt aus. Ist irgendwas mit Matty?" „Matty geht es gut. Kann ich jetzt rein?" Coats fragte kurz beim General an und ließ Harm dann rein.
„Commander, was verschafft mir die Ehre?" „Sir, ich muss Sie bitten, mir den Rest des Tages frei zu geben. Meine Verhandlung ist beendet und die Akten werde ich mitnehmen und zu Hause weiterbearbeiten." „Warum möchten Sie denn frei haben?" „Sir, der Colonel hat eine kleine Schwester. Eigentlich haben die beiden sich über ein Programm, dass Mädchen aus sozial schwachen Familien betreut kennen gelernt. Dieses Mädchen hat mir so eben erzählt, dass es seine Großeltern und den Vater verloren hat. Ich und auch die Jugendführsorge halten es für das Beste wenn sie vorerst bei mir unterkommt." Der General schaute Harm an. Er würde ihn natürlich sofort gehen lassen. „Natürlich Commander. Nehmen Sie sich die ganze Woche und kümmern Sie sich um das Mädchen. Ich werde versuchen Colonel MacKenzie zu erreichen." „Danke Sir." Harm machte kehrt und verließ das Büro des Generals. Er ging zurück Chloe, packte seine Sachen und verließ das HQ.
Im Frachtschiff
Irgendwo im Weltall
„Hat einer von euch eine Ahnung, wie lange wir brauchen, bis wir wieder zu Hause sind?" Mac wollte unbedingt zurück. Sie musste Harm noch anrufen. Sicher würde er sich schon sorgen machen. „Mit dem Schiff hier brauchen wir wahrscheinlich Jahre", Sam saß neben Teal´C auf dem Co-Pilotensitz. „Jahre?" Entfuhr es Mac und Janet gleichzeitig. „Jupp, Jahre. Aber suchen gerade nach einem Planeten mit Sternentor. Von dort aus können wir zu Alphabasis. Die schicken uns dann wieder nach Hause." Daniel sah auf den Bildschirm vor ihm, als das sagte. „Warum gehen wir nicht gleich nach Hause?" Wollte Mac wissen. „Weil wir keine DHD mehr haben. Sie wissen schon diese Dinger, die aussehen wie eine Fernbedingung ohne die wir die Iris nicht öffnen können." Sam sah ebenfalls nicht auf, als sie mit Mac und Janet sprach. Noch bevor jemand was erwidern konnte hatten sie einen Planeten gefunden und Teal´C setzte zur Landung an.
Leider war er etwas unvorsichtig. Das Frachtschiff geriet außer Kontrolle und stürzte ab.
Harms Wohnung
Etwas später am Tag
Harm war mit Chloe nach Hause gefahren und hatte ihr erstmal was zu Essen gemacht. Jetzt saßen die beiden auf der Couch und schwiegen sich an. Harm wusste nicht, wie er mit Chloe über die Geschehnisse sprechen sollte und ob sie schon so weit war mit ihm zu Reden. Chloe wusste auch nicht so recht, was sie sagen sollte. Die Stille wurde beiden langsam unangenehm. Plötzlich öffnete sich die Tür und Matty kam herein. „Hallo Harm, was gibt es zu essen?" „Hallo Matty. Es ist noch Pizza für dich in der Küche." „OK." Gerade als Matty sich auf die Pizza stürzen wollte fiel ihr auf, dass da noch jemand auf der Couch saß. Sie ging rüber. „Hallo ich bin Matty." Matty streckte Chloe die Hand entgegen. „Chloe". Antworte diese bloß und griff nach Matty´s Hand. „Was ist denn hier passiert? Ihr macht so einen traurigen Eindruck." Matty war die Stimmung der beiden nicht entgangen. Harm schaute kurz zu Chloe und als diese ihm zu nickte erzählte er Matty wer Chloe war und was passiert war.
Irgendwo auf einem anderen Planeten
Mac, Janet und SG 1 hatten sich mit den Fluchtkapseln in Sicherheit gebracht. Janet stieg aus ihrer Kapsel aus. Sie fühlte sich miserabel. Von dem Aufprall tat ihr alles weh. Sie rief nach Sam und den anderen. Langsam kamen alle zu ihr. „Ist bei euch alles in Ordnung?" Wollte die Ärztin wissen. „Mir tut vom Aufprall alles weh, aber sonst ist nichts passiert", meinte Mac. Die anderen nickten nur. „In welcher Richtung liegt das Sternentor?" fragte Janet weiter. Mac schaute fragend in die Runde. Sie hatte keine Ahnung. Zu ihrem entsetzen ging es den anderen nicht besser. „Ich schlage vor, wir gehen nach Norden. Ich glaube da war es". Teal´C war sich ziemlich sicher, dass er das Sternentor beim Überflug dort gesehen hatte. Alle nickten und machten sich auf den Weg.
Fortsetzung folgt….
