Vielen Dank an alle die mir ein Feddback hinterlassen und viel Spaß beim Lesen
Erste Nacht
Nick und Hank waren unterwegs zu einem Fall, in den letzten vier Wochen war eine Menge losgewesen. Mit Hilfe von Bud lösten sie den Fall, das der Täter Sensenmänner nach Portland bestellt hatte konnte Nick immer noch nicht fassen. Aber die Botschaft war hoffentlich in Mannheim angekommen. Adalind war alles andere als begeistert darüber gewesen, sie hatte Monroe und ihn für verrückt erklärt. Auch Rosalee war in die Luft gegangen, sie hatte erst Monroe und dann ihn verprügelt, Adalind und Sie hatten um eine Extra-Stunde gebeten, erst Warane und jetzt Sensenmänner, sie hatten Nicks Feinde als Ausrede benutzt um Monroe und ihm eine Lektion zu erteilen. Weder Monroe noch er hatten damit gerechnet, Adalind hatte in den 5 Stunden die Monroe ihr gegeben hatte schon einiges gelernt, deswegen hatte ihr Angriff ihn total erschreckt, aber Rosalee hatte auch heftig ausgeteilt, er war einfach ein zu guter Lehrer, seine schmerzende Schulter hatte ihn daran 4 Tage lang erinnert, Monroe hatte von ihr einen Tritt in den Hintern bekommen, danach hatten die zwei Ihnen eine Ansage gemacht, die sie ihr Leben lang nicht vergessen würden.
Adalind war auf dem Weg nach Hause, sie war jetzt seit 4 Wochen wieder auf dem College, die ersten Tage waren der blanke Horror für Sie gewesen, sie wusste das es schwer werden würde, aber so schwer das hatte sie nicht erwartet, die Fakten hatte sie noch drauf, aber sich wieder ans lernen zu gewöhnen war schwer gewesen, aber jetzt hatte sie ihren Rhythmus gefunden, sie hatte auch die ersten Arbeiten geschrieben und wie nicht anders erwartet bekam sie nur Einsen, bis jetzt, „dieser Idiot", fluchte sie laut auf, sie war auf dem Weg nach Hause, da ihr Auto in der Werkstatt war hatte sie Nicks Auto heute, „ich habe noch nie eine 2 geschrieben", fluchte sie erneut laut auf, sie war so wütend auf ihren Professor, nur weil sie ihn gestern daraufhin gewiesen hatte, das er einen Präzedenzfall nicht bedacht hatte, sie sah noch immer seinen Blick den er ihr zugeworfen hatte, „Männer, sie können einfach nicht verlieren", Adalind war so wütend wegen ihrer Zensur, das Sie das Stoppschild übersehen hatte. Aber die Streifenpolizisten leider nicht, sie seufzte laut auf und fuhr rechts ran, „der Tag wird immer besser." Sie nimmt aus dem Handschuhfach die Papiere und holte ihren Führerschein heraus sie sieht in den Rückspiegel und atmete erleichtert auf, den Cop kannte sie nicht und so bestand eine kleine Chance das sie Nick selbst davon erzählen konnte.
Nick grinste, was Hank mit hochgezogenen Augenbrauen zur Kenntnis nahm, Nick hatte sich in den letzten 8 Wochen verändert, wenn man bedachte das er sich gerade von Juliette getrennt hatte, er schien damit viel besser klarzukommen als er erwartet hatte. Aber Nick und er sahen sich im Moment nur bei der Arbeit, Privat war Hank erst mal auf Abstand gegangen, er war immer noch dabei alles zu verarbeiten, die Welt der Wesen war ihm immer noch ein Rätsel, auch wenn Sie ihre Fälle meist nach einem Blick in die Bücher lösen konnten, ein sticknormaler Mordfall wäre mal eine willkommene Abwechslung und dann war da noch Adalind Schade, er wüsste zu gern welche Rolle sie jetzt in Nicks Leben spielte. Hank wird aus seinen Gedanken gerissen, als Nick in bittet mal rechts ranzufahren. Hank wollte ihn gerade fragen WARUM, als er Nicks Auto erblickte und eine blonde Frau die er hier nicht erwartet hatte. Ein Blick auf Nick und er wusste das hier etwas vorging von dem er keine Ahnung hatte. Er fuhr rechts ran, der Motor war kaum aus als Nick aus dem Auto sprang und zu Adalind ging.
„Da leihe ich Dir einmal mein Auto", Nick geht um den Wagen rum, er entdeckt keine Schramme oder Beule, er geht zu seinem Kollegen, „wieso haben Sie Miss Schade angehalten?" Adalind haut ihn auf den Arm, „witzig", sie sieht zu Hank der jetzt neben Nick steht, „Hallo", begrüßt sie ihn, sie wendet sich erneut Nick zu, „ich war in Gedanken und habe eine kleine Verkehrswidrigkeit begangen." Der junge Cop, räuspert sich, „ein Stoppschild zu überfahren ist keine kleine…" Adalind unterbricht ihn schroff, „schon gut", kommt ein wenig genervt von ihr, sie sieht zu Nick, „nicht nur das Du mir heute früh den letzten Kaffee klaust, nein ich habe bei einer Arbeit nur eine 2 geschrieben", Adalind sieht ihm an das er sich das lachen verkneifen muss, sie schlägt ihn auf den Arm, „hör auf dich über mich lustig zu machen", fährt sie ihn an, „ich habe noch nie eine 2 geschrieben."
Hank räusperte laut, „Kaffee?" Nick schaute zu ihm, „ich wohne seit 4 Wochen bei Adalind", so wollte Nick ihm das eigentlich nicht erzählen, aber er hatte auch nicht vor seine Beziehung weiterhin vor Hank oder dem Rest der Welt zu verschweigen, eigentlich wollte er es ihm heute Mittag erzählen, aber die Fahrt zu ihrem Mordfall, die Begegnung mit Adalind, hat das alles verändert, „nachher erzähle ich Dir alles", versprach er ihm, er wandte sich Adalind zu, beugt sich runter zu ihr und gab ihr einen Kuss, „ich rufe an wenn wir wieder auf dem Revier sind." Adalind nickte, sie verabschiedete sich von Hank und geht zu dem Cop, der ihre Strafanzeige aufnimmt.
Auf dem Weg zum Wagen sagte Hank kein Wort, erst als sie wieder auf dem Weg zum Tatort waren, meldete er sich zu Wort, „wegen ihr hast du Juliette verlassen", schlussfolgerte er. Nick schluckte, „zum Teil", er weiß das Hank es verdiente die ganze Wahrheit zu erfahren, also erzählte er ihm was er von seinem Älteren Ich erfahren hatte. „Ich fasse es nicht", Hank klingt alles andere als begeistert, „habt ihr beide Mal darüber nachgedacht das Sie euch verhext hat, überlegt dir mal was sie mit mir veranstaltet hatte, ich hätte drauf gehen können und Wu ebenfalls und statt sie zu köpfen wie deine Vorfahren fängst du eine Beziehung mit ihr an und trennst dich dafür von deiner große Liebe." Nick war geschockt, er hatte erwartet das Hank nicht allzu begeistert sein würde, aber das hatte er nicht erwartet, „du bist wütend und das verstehe ich sogar, aber ich werde mir von Dir nicht meine Zukunft kaputt machen lassen, Adalind ist ein Teil meines Lebens und wenn ich bedenke was ich in der kurzen Zeit die wir jetzt zusammen sind für sie empfinde, dann weiß ich wer meine große Liebe ist." Das schockte Hank gewaltig, „du liebst Sie." Nick lächelt, „ja", er schaute zu Hank, der sich auf den Verkehr konzentrierte, „ich weiß das es viel verlangt ist, aber fangt noch mal von vorne an, sprich dich mit ihr aus und dann startet bei Null, falls du das nicht kannst, dann solltest du dir besser überlegen ob du einen neuen Partner haben willst." Hank machte eine Vollbremsung, denn damit hatte er nicht gerechnet, „ich will keinen neuen Partner", fährt er Nick an, er beruhigte sich wieder, „ich erinnere mich noch an eure erste Begegnung, Du konntest die Augen nicht von ihr lassen, schon damals hat sie dich fasziniert." Nick konnte ihm nicht widersprechen, „los lass uns zum Tatort fahren, Wu wartet bestimmt schon auf uns." Hank schluckte und fährt sie zum Tatort, wo Wu sie schon erwarte.
Fünf Stunden später war endlich der Tag vorbei, Nick und Hank beendeten ihren Bericht. Nick hatte Adalind vor gut einer Stunde bescheid gegeben das er pünktlich Feierabend machen würde, denn sie brauchten erst den Bericht der Gerichtsmedizin. „Sie kommt", zischt Hank Nick wenige Augenblicke später zu, Nick drehte sich auf seinen Stuhl um und sieht Adalind auf sich zukommen, sie lächelte ihn an und wirft einen Blick auf das Büro von Sean Renard.
Der kaum glauben konnte was er sieht. Adalind Schade, „na das hat ja nicht lang gedauert", sagt er zu sich selbst, er will ihr entgegengehen, aber als er sieht wie sich Nick und Adalind begrüßen, bekommt er den Schock seines Lebens.
Adalind schmunzelt als sie sieht das Sean Renard bald die Augen rausfallen, „jetzt fragt er sich bestimmt ob er im falschen Film ist." Nick folgte Adalinds Blick, „ist mir egal", er steht auf und nimmt seine Jacke, „wir sollten den Architekten nicht warten lassen", Nick verabschiedete sich von Hank und nimmt Adalind's Hand in seine, Hand in Hand verlassen sie das Revier, im Parkhaus verlangte Nick nach seinem Autoschlüssel, aber Adalind dachte nicht daran ihm dem zu geben, „heute bin ich der Chauffeur."
An der Farbfabrik wurden Sie schon erwartet, Ihr Architekt, eine Empfehlung von Bud, erwartete sie schon. „Hallo", begrüßt er Nick und Adalind, „alle Baupläne sind genehmigt wurden." Nick atmete erleichtert auf, „dann kann es ja losgehen." Aron Waller nickte und folgte Adalind und Nick. Sie betreten die Garage, „hier müssen alle Tonnen raus und die alten Geräte", stellt Adalind klar, sie geht zum Fahrstuhl, „eine neue Tür wäre auch nicht schlecht." Aron Waller notierte sich das alles ganz genau, „ich habe schon ein Aufräumteam für morgen bestellt die untere Halle die alten Geräte all das wird morgen entsorgt." Adalind nickt und betritt als erstes den Eingangsbereich, „das wird eine Wohnküche." Sie geht zum einzigen Badezimmer bis jetzt, sie öffnet die Tür und geht rein, der Architekt bleibt in der Tür stehen und hört Adalinds Vorschlag zu, „die Badewanne kommt raus, an der Stelle will ich eine Waschmaschine und einen Trockner aufstellen, eine Trennwand wäre nicht schlecht, denn die Toilette und das Waschbecken sollten nach Möglichkeit bleiben."
„Außerdem wollen wir das sie das Fenster zumauern", Nick geht zum Eingang des Tunnels, „hier hätte ich gern eine neue Tür." Was der Architekt versteht, „die Wände sollen wir sie streichen." Adalind bittet darum, „weiß nach Möglichkeit." Nick geht als erstes durch den Durchbruch der gemach wurde, er kann noch immer nicht glauben wie groß der Raum ist, er geht ca. drei Meter in den Raum rein, er zieht mit seinen Füssen eine Linie die durch den Staub der auf dem Boden liegt gut zu erkennen ist, „auf der rechten Seite hätten wir gern 2 Zimmer verbunden durch ein Badezimmer." Das ist dem Architekt bekannt, er hatte ja schließlich die Pläne nach Nick und Adalinds Vorstellung erarbeitet, „denken Sie daran das die Waschbecken in dem Zimmer höhenverstellbar sein sollen."
Adalind zeigt auf die Seite wo ihr Schlafzimmer mal sein würde, „unter dem Fenster würde ich gern unser Bett stellen, außerdem hätte ich gern einen Wandschrank." Aron Waller schlägt daraufhin vor, „wir könnte auf der rechten oder linken Seite eine Wand hochziehen, ca. 1,50 breit, sie könnten von oben oder unten den Schrank betreten, an der Außenwand könnte man eine Stange anbringen, für ihre Sachen und sie hätten sogar noch Platz für ein Regal oder Schrank auf der gegenüberliegenden Seite." Die Idee gefällt Nick und Adalind, „dann auf der Seite zum Wohnzimmer hin", schlug Nick vor, „auf der anderen Seite ist dann der Eingang zum Badezimmer."
„Sie haben dann noch Platz ca. 3 Meter", der Architekt geht an die Stelle wo die Zimmer von Ihren Kindern und ihr Bad enden, „wissen sie schon was sie hier machen wollen." Adalind lächelte, „ein Wintergarten", sie geht zu der Frontseite, „die Wände zwischen den Fenstern weiß streichen und bitte einen Parkettboden legen auch vorne in der Wohnküche, die Wände wie besprochen kacheln." Aron nickte, „die Kacheln sind bestellt und ihre Küche kommt auch planmäßig", der Architekt geht wieder nach vorn in den Eingangsbereich, „was ist mit dem Zugang zum Dach", er zeigte auf die Eisentreppe „haben sie sich schon geeinigt darauf was sie damit machen wollen." Nick holte tief Luft, „rausreißen und eine Holztreppe einbauen." Aron Waller lächelte, „sie bekommt immer ihren Willen." Nick schmunzelte nur und geht mit Adalind und den Architekten aufs Dach, „alles was hier oben nicht mehr benötigt wird kann ebenfalls entsorgt werden", er geht zu einer freien Ecke auf dem Dach, wo man einen Wahnsinnsblick auf Portland hat, „hier möchte ich später mal einen Grill aufbauen." Was der Architekt gut versteht, „im Sommer auf einer Hollywoodschaukel, ein kühles Bier und einfach nur auf die Stadt schauen." Da kann Nick nicht widersprechen.
„Die Halle unten wird wie besprochen umgebaut", Adalind kommt auf das wesentliche zurück, „ein Badezimmer und zwei Büros, eine kleine Küche und ein Tresor." Aron Waller nickte, „der Zugang von ihrer Garage aus wird morgen als erstens gelegt." Nick stellte fest das sie jetzt alles besprochen hatten, „was denken Sie wie lange wird das ungefähr dauern." Der Architekt will sich nicht festlegen, „wir müssen alle Elektroleitungen prüfen und die Wasseranschlüsse, die Heizungsanlage muss überprüft werden, aber am längsten wird es wohl dauern die alten Geräte in der Halle abzubauen, ich denke im September spätestens Oktober sollten Sie hier einziehen können." Damit können Nick und Adalind leben. Nick erinnert ihn noch mal dran das niemand von seinen Bauarbeitern erfahren sollte und wer hier später leben wird. „Das hat ihre Frau ja extra in den Vertrag eingebaut", Aron denkt mit Schrecken an die Strafe die auf ihn zukommen würde sollte er je jemanden verraten wer hier lebt.
Als Adalind in die Tiefgarage fährt ist es schon später als erwartet, „wollen wir kochen oder was bestellen." Nick ist es egal, er will einfach hoch in die Wohnung, denn seine Grenze ist erreicht, am liebsten würde er hier sofort in der Garage über Adalind herfallen, aber so hatte er sich ihr erstes Mal nicht vorgestellt, nur noch ein wenig Geduld haben ermahnte er sich.
In Ihrer Wohnung angekommen nimmt Nick vorsichtig ihr Gesicht zwischen seine Hände. Mit den Daumen streichelte er zärtlich über ihre Wangen. „Du bist etwas ganz Besonderes."
Nick war wie in einem Bann, konnte den Blick nicht von ihren Augen lösen. Adalind sagte nichts, aber auch sie unterbricht den Blickkontakt nicht. „Bitte", flüsterte Nick noch einmal, dann fiel sein Blick auf ihre vollen Lippen, die leicht geöffnet waren. „Bitte Adalind…", seine Stimme war schon ganz heiser und rau. Er verringerte den Abstand zu ihr, kam mit seinem Gesicht ihrem immer näher, nur noch ein paar Zentimeter trennten sie jetzt noch. Er konnte ihren heißen Atem auf seiner Haut spüren, Adalind rührte sich nicht. Nick sah wieder in ihre Augen, konnte den Ausdruck darin nicht deuten. Sollte er stoppen oder nicht? Er wusste es nicht, er musste es jetzt einfach darauf ankommen lassen, es war, als trieb ihn eine unsichtbare Macht auf sie zu.
Scheu berührte er mit seinen Lippen ihre, wartete ab, schaute ihr immer noch in die Augen, sie schien wie erstarrt zu sein. Nick verstärkte den Druck auf ihren Mund, ihre Lippen waren so wunderbar weich und sehr sinnlich. Ein leichtes Kribbeln breitete sich in seinem Körper aus, es war unvergleichlich sie so zu berühren. Jetzt zeigte sie eine Reaktion, Nick hatte schon Angst, sie würde sich zurückziehen, doch das Gegenteil war der Fall. Schüchtern erwiderte sie den Kuss, kam ihm entgegen. Nick sah, dass sie ihre Augen schloss und ein riesiger Felsbrocken fiel von seinem Herzen.
„Adalind", flüsterte er heiser in ihren Mund, dann löste er seine Hände von ihrem Gesicht und umschlang mit seinen Armen ihre Taille. Vorsichtig zog er sie noch ein Stück näher an sich heran, spürte ihren Körper jetzt an seinem. Sie seufzte ganz leise auf, dann öffnete sie ihren Mund ein Stück weiter. Nicks Puls beschleunigte sich noch einmal stark und eine heiße Welle rollte durch seinen Körper. Geschah das hier wirklich? Er hätte es in diesem Moment noch nicht einmal sagen können. Er ließ seine Zunge ganz vorsichtig in ihren Mund eintauchen, erforschte diese süße, feuchte Höhle. Dann traf es ihn wie einen Blitz, als sie seine Aufforderung erwiderte. Ganz langsam spielten ihre Zungen miteinander, Adalind legte behutsam ihre Arme um seinen Hals, kam ihm so noch ein Stück entgegen.
Nick war wie berauscht von diesem Kuss, war wie berauscht von ihr. Sie schmeckte unvergleichlich, er wollte mehr von ihr, viel mehr. Zärtlich fuhr er mit seinen Händen über ihren Rücken, sie schmiegte sich näher an ihn und er spürte jetzt sehr genau die Konturen ihres Körpers an seinem. Eine Woge der Erregung überflutete ihn und der Kuss, der so unschuldig und zart begonnen hatte, wurde fordernder.
Auch Adalind ging darauf ein, jetzt küssten sie sich leidenschaftlicher, als wäre eine unsichtbare Mauer gefallen. Nicks Hände schlüpften unter ihr Shirt, er spürte ihre nackte Haut und für einen Moment zuckte Adalind heftig zusammen. Nick erschrak. War er jetzt zu weit gegangen? Doch dann lächelte sie in seinen Kuss hinein. „Nick", flüsterte sie heiser und der Klang ihrer Stimme verursachte eine Gänsehaut auf seinem Körper. „Du bist unglaublich", erwiderte Nick leise, seine Hände gingen weiter auf zärtliche Entdeckungstour.
Adalind presste sich enger an ihn und er spürte, wie seine Erregung in einer ganz bestimmten Region seines Körpers anwuchs. Gott sei Dank schien sie das aber nicht abzuschrecken, denn dass sie etwas davon merken musste, stand außer Zweifel.
„Ich…", murmelte er weiter, doch Adalind verschloss seinen Mund mit einem leidenschaftlichen Kuss. „Nicht reden", bat sie ihn und er tat ihr nur zu gerne den Gefallen.
Sie zupfte jetzt ihrerseits an seinem T-Shirt und mit einem Ruck zog sie es ihm über den Kopf. Nick blieb einen Moment ganz passiv, dann lächelte sie ihn an und sie begann ihn von seinem Hals und immer weiter abwärts zu küssen. Er stöhnte auf. Ihre Küsse verbrannten seine Haut und sein klares Denken schaltete sich mehr und mehr ab. Adalinds Mund wanderte immer tiefer, ihre Zunge umkreiste seine Brustwarzen und Nicks Hände vergruben sich in ihren Haaren.
„Adalind", seufzte er laut, dann spürte er, wie sie ihn leicht biss. Sie versetzte seinen Körper in einen Ausnahmezustand, all seine Sinne waren wach und wollten nur noch eines. Sie fühlen, sie schmecken – bei ihr sein und das ganz und gar. „Bitte", flüsterte er heiser, geschickt zog er ihr Shirt aus. Er hielt den Atem an, als er ihren vollen Busen sah, nur noch verdeckt von einem aufreizend schwarzen Spitzen-BH. Nick vergrub sein Gesicht in dieser verlockenden Fülle, bedeckte ihre zarte Haut mit Küssen und jetzt war sie es, die leise aufstöhnte. Seine Hände ertasteten den Verschluss ihres BHs, öffneten ihn schnell.
Sein Atem ging immer schneller, als er sie bewundernd anschaute. „Du bist unfassbar schön, Adalind", sagte er mit brüchiger Stimme. Dann küsste er ihre zarte Haut, fuhr mit seiner Zunge über ihre Brüste, leckte zärtlich über ihre Knospen, die sich ihm verlockend entgegenreckten. Sanft saugte er daran, knabberte leicht an ihnen und Adalind krampfte ihre Finger in seine Haare.
Nicks Hände wanderten ihren Körper hinab, ertasteten den Verschluss ihrer Jeans. Behutsam öffnete er sie, ließ eine Hand in ihren Slip hineingleiten. Adalind sog scharf den Atem ein, mit einem Arm hielt Nick sie fest, als er ihre Perle fand und sie zärtlich streichelte.
„Nick", seufzte Adalind auf und er küsste sie jetzt sehr hart und fordernd. „Ich will Dich, Adalind, bitte schlaf mit mir", flüsterte er in ihren Mund. Für einen Moment öffnete sie die Augen, sie waren leicht verschleiert und hatten einen ganz besonderen Glanz. „Ja", hauchte sie. Nick packte sie und hob sie hoch auf seine Hüften. Vorsichtig trug er sie ins Schlafzimmer, sie krallte sich regelrecht an ihm fest.
Ihre Sachen flogen achtlos auf den Boden und als sie so nackt vor ihm lag, erfasste Nick ein unheimliches Glücksgefühl. Fast schon ehrfürchtig betrachtete er ihren wunderschönen Körper, dann küsste er sie zärtlich. Für einen kleinen Moment schaltete sich sein Verstand noch einmal ein. „Verhütung?", fragte er sie heiser. „Brauchen wir nicht", antwortete sie atemlos.
Der Kuss wurde schnell leidenschaftlicher und Adalind zog ihn auf sich. Als sie ihre Beine für ihn öffnete und Nick mit seiner Härte in sie eintauchte, hielten beide für einen Moment den Atem an. Sie sahen sich in die Augen, als er sich langsam in ihr bewegte. Adalind schlang die Beine um ihn herum, so konnte er noch tiefer in sie hineingleiten. Der Rhythmus wurde rasch schneller, sie stellten sich perfekt aufeinander ein, waren eine Einheit, waren Eins. Nick konnte in ihren Augen sehen, dass sie kurz vor ihrem Höhepunkt war, er verschloss ihren Mund mit seinen Lippen, trieb sie dann beide zu einem gewaltigen Orgasmus. Er spürte, wie sie kam, sie sich komplett um ihn zusammenzog. Ihre Finger krallten sich in seinen Rücken, doch er verspürte keinen Schmerz, alles um sie herum schien nicht mehr zu existieren, es gab nur noch sie und ihn.
Eine Weile lagen sie einfach nur regungslos da. Dann hob Nick den Kopf und betrachtete sie lächelnd. Ihr Atem ging sehr schnell und sie hatte die Augen geschlossen. Er stützte sich mit seinen Armen ab, um sie von seinem Gewicht zu entlasten, und hauchte ihr viele kleine Küsse aufs Gesicht. So ganz konnte er noch gar nicht fassen, was gerade passiert war. Er hatte mit Adalind geschlafen – und das war das Unglaublichste, was er bisher erlebt hatte. Das war nicht bloß Sex gewesen, das war ganz tief reingegangen, bis zum Grund seiner Seele. Vorsichtig bewegte er sich wieder etwas, immer noch war er tief in ihr, was für ein unvergleichliches Gefühl. Adalind öffnete die Augen und Nick hörte für einen Moment auf, sie zu küssen. Atemlos sank er auf sie nieder, er wollte sich schon zurückziehen, doch Adalind ließ ihn aus ihrer Umklammerung nicht los. „Bitte noch nicht", bat sie ihn. Zärtlich begann sie wieder ihn zu küssen. „Das war so schön", flüsterte sie heiser an seinen Lippen.
„Und wie", raunte er ihr zu.
Schnell wurde aus dem zärtlichen Kuss wieder mehr. Immer noch war Nick tief in ihr und er spürte nur zu deutlich, wie seine Erregung wieder anwuchs. „Was machst Du nur mit mir?", flüsterte er heiser an ihren Lippen. Adalind lächelte ihn nur an und presste ihr Becken fest an ihn. „Du bist eine Hexe, Adalind", er bedeckte ihr Gesicht mit kleinen Küssen. Wieder begann er, sich in ihr zu bewegen, zunächst ganz langsam, doch die Situation war für beide so erregend, dass das Liebesspiel schnell leidenschaftlicher wurde.
Adalind schwanden erneut die Sinne, sie spürte ihn hart in sich, spürte, wie er sie erneut ausfüllte und immer heftiger in sie stieß. Sie ließ sich treiben, ließ sich von ihm mitnehmen - sie bildeten eine perfekte Einheit, waren ein Körper, eine Seele, waren vereint.
Nach einer kleinen Ewigkeit schlug sie die Augen auf. Nick hatte sie in seinen Arm gezogen und sie zugedeckt. „Hey, alles klar?", fragte er leise und küsste ihre Stirn. „Ja…", sie schenkte ihm ein umwerfendes Lächeln, konnte aber nicht verhindern, dass sie gähnen musste. „Schlaf schön", flüsterte er und streichelte ihr zärtlich über die Haare.
„Ich möchte nicht schlafen…", sie sah ihn ernst an. „Ich hab' Angst, ich könnte aufwachen und alles ist so… wie… wie…", Adalind spürte einen dicken Kloß in ihrem Hals.
Nick sah ihr tief in die Augen. „Ich liebe Dich - aufrichtig, aus ganzem Herzen und ohne Ende…" Jetzt kullerten die Tränen über Adalinds Wangen. „Ich liebe Dich auch so sehr, Nick", sagte sie heiser. „Keine Angst, nichts und niemand kann uns mehr trennen… das verspreche' ich Dir…", er küsste ihr die Tränen weg, und Adalind entspannte sich zusehends. Langsam glitt sie hinüber in einen tiefen Schlaf.
Ein angenehmer Kaffeeduft weckte Adalind letztendlich. Sie war noch hundemüde, aber die Aussicht auf einen Kaffee war doch verlockend. Sie rappelte sich mühsam hoch und setzte sich im Bett auf. Nick saß breit grinsend, schon fertig angezogen und unverschämt gutaussehend auf der Bettkante. Doch die Kaffeetasse hatte im Moment die größere Anziehungskraft auf Adalind und sie nahm ihm die Tasse aus der Hand. „Morgen. Danke…", brummte sie und nahm einen Schluck. „Ich dachte, ich wecke Dich. Damit Du nicht zu spät zur Vorlesung kommst", sagte er sanft. „Tolle Idee", knurrte sie nur, dann kniff sie ihm in die Nase. „Gib mir ein paar Minuten, dann bin ich nett…" Nick schmunzelte, er wusste jetzt was sein Älteres Ich damit meinte, als er ihm gesagt hatte, das es der schlimmste Moment in seinen Leben gewesen war, als er Adalind tot in seinen Armen hielt, schon allein die Vorstellung brachte Nick um den Verstand, er hoffte das er das nie durchmachen musste.
Adalind ließ auf dem Weg zur Uni ihre erste gemeinsame Nacht Revue passieren, sie freute sich schon auf heute Abend, denn eins wusste Sie würde nie genug von Nick bekommen und sie verstand auch ihr Älteres Ich, sie hatte sich in Nick verloren. Als ihr Handy klingelte musste sie lächeln, was ihr aber verging als sie sah wer sie anrief. „Sean", begrüßt Sie ihn kühl am Telefon. „Adalind", kam leicht ungehalten von Sean, „was hast du vor?" Adalind kann kaum glauben was Sie hört, „was denkst du denn was ich vorhabe?" Sean Renard fluchte, „spiele keine Spielchen mit ihm, der Grimm gehört mir." Adalinds Blick, wenn Sean ihn gesehen hätte, wüsste er das er eben einen fatalen Fehler begangen hatte, aber Sie konnte darauf nicht reagieren, denn Sean sprach weiter, „was hast du Nick über mich erzählt." Adalind verdrehte ihre Augen, „das wirst du noch früh genug herausfinden", antwortete sie ihm und legte einfach auf, sie hatte nicht vor sich von Sean Renard diesen Tag verderben zu lassen.
Nick musste den ganzen Tag grinsen, diese Nacht was der absolute Wahnsinn gewesen, sie hatten sich immer und immer wieder geliebt,er freute sich schon auf die heutige Nacht, denn eins wusste er mit Sicherheit er würde nie wieder eine Nacht ohne Adalind verbringen. Aber jetzt musste er sich erst mal auf den Fall konzentrieren, der sehr persönlich für ihn war, sie mussten den Mörder seiner Eltern finden, er war hier in Portland, Akira Kimura. Hank beobachtete Nick mit besorgten Blick, er wusste wie schwer das hier alles für ihn war. „Zum Glück weiß niemand wo ich jetzt wohne", stellt Nick mit erleichterter Stimme fest, „aber ich sollte Adalind waren", er schaut auf seine Uhr, „Mist", fluchte er auf, „sie hat jetzt Vorlesung", er hinterlies Adalind eine Nachricht in der Hoffnung das Sie sich meldete.
Adalind war alles andere als begeistert als sie die Nachricht von Nick abhörte, was Sie aber noch mehr verärgerte was das Ihr Akku leer war, dazu war sie vergangene Nacht nicht mehr gekommen, sie hatte auch heute früh nicht mehr daran gedacht ihr Ladekabel mitzunehmen, auf dem Weg nach Hause war sie sehr vorsichtig und sie war auch auf alles gefasst als Sie ihre Wohnung betritt. Sie atmete erleichtert auf als sie feststellte das niemand sich Zugang zu ihrer Wohnung verschafft hatte. Adalind war auf der Suche nach ihrem Ladekabel als sie angegriffen wurde, der Schlag in ihr Gesicht tat höllisch weh, aber das Training mit Monroe zahlte sich aus, sie dachte nicht daran sich hier einfach von diesem Mistkerl verprügeln zu lassen, aber er war ein Killer und das spürte Sie mit jedem Schlag den er austeilte, Adalind rechnete schon damit das Nick wenn er nach Hause kommen würde, Ihre Leiche vorfinden würde.
Kimura wollte gerade zum entscheiden Schlag ausholen, als er angegriffen wurde, damit hatte er nicht gerechnet. Er hatte auch nicht erwartet das eine Frau ihn angriff, ein weiblicher Grimm, Sie war nicht leicht zu besiegen, aber er dachte nicht daran aufzugeben, er wollte die Münzen und er wusste das Nick Burkhardt sie hatte, alles andere ergab keinen Sinn. Sie war ein ernst zunehmender Gegner, dieser Grimm, Kimura hätte erwartet das der Grimm sie ausschalten würde, aber das die Frau vom Grimm ihn mit einer Bratpfanne ausnockte das hatte er nicht erwarte.
Wie Adalind es geschafft hatte, fragte sie sich jetzt immer noch, Wu und Hank hatten sich gerade verabschiedet, sie brachten Kimura auf Revier. Nick dachte nicht daran Sie zu begleiten, er musste sich erst mal vergewissern das es Adalind wirklich gut ging. Nick lehnte sich an die Tür, er musste kurz durchatmen. Adalind die auf dem Sofa sitzt, räusperte sich leise, „ich habe euch nicht alles erzählt", schockte Sie Nick gewaltig. Er drehte sich zu ihr um, er befürchtete das schlimmste, „hat er…"
Adalind unterbricht ihn, sofort, „nein", beruhigt sie ihn, „ich hatte Hilfe", Adalind steht auf und kommt mit noch immer wackeligen Schritten auf ihn zu, „eine Frau in Schwarz", teilte Sie Nick mit, „sie hat mir geholfen." Nick nimmt Adalind in den Arm, „warum hast du uns das verheimlicht?" Adalind lehnt sich an ihn an, „sie ist ein Grimm." Nick kneift seine Augen zusammen, „woher?" Aber es ist nicht Adalind die ihm antwortete, „Kimura", hört Nick eine Stimme hinter sich, eine Stimme die er jetzt schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr gehört hatte, „er war geschockt als er festgestellt hatte das er es mit einem Grimm zutun bekommen hat." Kelly Burkhardt geht auf ihren Sohn zu, „hallo Nicky."
16. Mai 2017
Nick liegt im Bett und beobachte Adalind, sie schlief noch immer tief und fest, aber wie immer in den letzten 6 Jahren konnte Nick nicht schlafen, wenn er sich an diese Nacht erinnerte, er hätte Adalind verlieren können in dieser Nacht. Schon allein die Vorstellung brachte ihn um den Verstand. „Hör auf mich anzustarren", Adalind öffnet ihre Augen und lächelte, sie wusste sofort wo Nick mit seinen Gedanken war als sie seinen Blick sah, „er hat mir nur ein paar blaue Flecken verpasst, die sind schon alle längst verheilt und vergessen." Nick schluckte, er streichelte Adalinds Haare hinters Ohr, „wenn meine Mom nicht rechtzeitig aufgetaucht wäre." Adalind setzte sich auf, sie lächelte, „ist sie aber", sie wusste das Nick diese Nacht nie vergessen würde, „ich wusste auf was ich mich einlasse, schon vergessen ich war mal ein mächtiges Hexenbiest und ich weiß das die Welt der Wesen gewisse Gefahren für uns bereit hält, aber ich denke das wir es bis jetzt ganz gut hinbekommen haben, unser Fome, hier fühle ich mich genauso sicher, wie in deinen Armen." Nick lächelte, er zieht sie in seine Arme. Adalind legte ihren Kopf auf Nicks Brust, sie streichelte sanft seine Brust, „hör auf dir Gedanken über unsere Vergangenheit zu machen, denk lieber an unsere Zukunft." Nick küsste ihre Haare, „du bist mein Leben und allein der Gedanke dich zu verlieren." Adalind unterbricht ihn, sie hebt ihren Kopf, und stützte ihr Kinn auf Nicks Burst ab, „das wirst du nicht", verspricht sie ihm, „deine Mom und Teresa kommen morgen zurück, das heißt dieses Wochenende werden wir in New York verbringen." Nick schmunzelte, „ich freue mich schon." Nick küsst sie, er zieht sie in seine Arme…
Das war ein tolles Kapitel oder totaler Mist, teilt mir eure Meinung mit😀
