Unser Rudel hatte an diesem Wochenende wieder ein Forentreffen, bei dem natürlich auch unser Wolf nicht fehlen durfte. Ab morgen übernimmt sie wieder das Ruder und ich bin mir sicher, sie wird es sich nicht nehmen lassen, euch schon in der Einleitung mit netten Reimereien zu erfreuen.
Heute schicken wir unsere Ginevra ins Rennen. Ihre Geschichten findet ihr unter:
http:/www. fanfiction. net/u/2240171/GinevraZabini
(Nehmt bitte die Leerzeichen nach www. und nach fanfiction. raus)
Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel
Todesser ist nicht gleich Todesser von Ginevra Zabini
Müde saß Regulus in seinem Abteil im Hogwartsexpress. Er wusste das er während des kommenden Schuljahres zum Todesser werden würde, genauso wie seine Familie es von ihm erwartete. Alle hielten ihn für den Mustersohn, den, der der Familie Black Ruhm bringen wird. Doch Regulus selbst wollte das eigentlich nicht. Er war nur nicht so mutig wie sein großer Bruder Sirius. Nicht mal ihm, Sirius vertraute Regulus seine Gedanken an. Vielleicht war das ein Fehler, doch Regulus wusste, dass er es nie fertig gebracht hätte mit jemandem darüber zu reden. Und so war auch Sirius der Meinung, dass Regulus stolz darauf wäre ein Todesser zu werden.
Außer Regulus waren in dem Abteil noch fünf andere Slytherins. Unter ihnen Josephina Schäfer in seinem Alter, deren Eltern reinblütige Zauberer aus Deutschland waren und die nach England gezogen waren um dem dunklen Lord zu dienen. Auch Josephina sollte dieses Jahr zum Todesser werden, so wie Severus Snape, der ein Jahr älter war und es nicht auf Druck der Eltern sondern, soweit Regulus wusste aus eigenem Wille. Regulus konnte es nicht verstehen, warum wollte jemand freiwillig dem dunklen Lord dienen? War es der Ruhm, den er ihnen versprach? Oder tat er es, weil seine beste Freundin, Lily Evans sich seinem Feind, James Potter zugewandt hat? Er würde es wahrscheinlich nie erfahren. Die restlichen drei, Narzissa und Bellatrix Black, sowie Lucius Malfoy waren bereits Todesser.
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Es war Mitte Herbst, draußen regnete es und die Blätter waren bereits braun. Die Wolken hingen schwer am Himmel und es kam Regulus vor als würden sie ihn erdrücken wollen.
Doch Regulus kümmerte sich nicht darum. Er war auf dem Weg in den verbotenen Wald. Er wollte ein letztes mal seiner Leidenschaft nachgehen, dem Dichten.
Regulus war bereits weit von Hogwarts entfernt und setzte sich auf einen Stein, dass dieser nass war störte ihn nicht wirklich. Der Regen ist mit der Zeit schwächer geworden und ist schließlich zu einem leichten Nieselregen übergegangen. Vorsichtig holte Regulus ein Blatt Papier und einen Stift hervor. Es war ein Bleistift, den er von Severus bekommen hatte, auch das Papier kam von Severus. Dieser Stift war sehr praktisch, er war kleiner als die Federn der Zauberer und man konnte ihn überall mithin nehmen. Man brauchte auch keine Tinte um schreiben zu können.
Er begann zu schreiben, ohne sich darum zu kümmern, dass er vom Regen total durchnässt war oder, dass das Papier auf das er schrieb nur durch einen Zauber trocken blieb.
Könnt´ ich mich entscheiden, Doch hab ich keine Wahl,
so würd´ ich gehn´ weit weg,
ich würde nicht mehr leiden,
und finden auch mein Glück.
mein Schicksal ist entschieden,
so erwartet mich die Qual
und auch die Zeit des Dienen.
Regulus wollte noch mehr schreiben, doch er steckte den Bleistift weg und nahm den Zauber vom Papier. Er sah zu, wie die Schrift verschwamm und legte das Blatt Papier vorsichtig auf die Blätter, die den Boden bedeckten. Er beobachte, wie der leichte Nieselregen das Blatt durchnässte. Er spürte kaum, wie der Regen wieder stärker wurde, als er aufstand und zurück zum Schloss ging. Sein Leben war besiegelt.
Am nächsten Tag wurde Regulus zum Todesser, seine Eltern hatten ihn dafür extra einen Tag lang aus Hogwarts geholt. Er wollte es nie, aber er hatte keine Wahl. Für ihn begann ein neues Leben, ein Leben, welches er nicht wirklich lebte sondern welches an ihm vorbeizog als würde er nur zuschauen. Er schrieb nie wieder ein Gedicht. Doch stellte er sich dem dunklen Lord entgegen, in dem er versuchte einen seiner Horkruxe zu zerstören, auch wenn es ihm nicht gelang, so zählte doch der Versuch.
