Oda-Chi ist Herr unserer beiden Streithähne. Nicht ich!

Irgendwie wusste ich erst nicht wie ich die Geschichte voran bringen kann, doch es ist mir ein wenig gelungen.

Chapter 3

Die Gedanken von Zoro kreisten um die Crew. Sie machten sich sicherlich sorgen um sie, da nun auch noch der Koch nicht mehr zurückkommen würde. Warum hatte ihn dieser Wirt auch in die falsche Richtung geschickt? Doch die eigentliche Frage war, was Master Plan mit ihnen vorhatte. Es sah nicht danach aus als ob sie an die Marine ausliefern wollte. Er wünschte sich nur, dass nicht noch der Rest der Crew mit hinein gezogen wird. Ihm reichte es, dass der Koch bereits hier war.

Sie erreichten das Unterseeschiff. Es war riesig. Es musste größer als die Sunny sein, dachte Sanji. Wie praktisch für diesen Irren, dass aus diesem U-Boot nicht so schnell einer fliehen konnte. Das U-Boot ist oval mit einer Art gläsernen Kuppel, dessen Größe gigantisch war. Man sah um das Schiff herum viele kleine Bullaugen. Zoro und Sanji wurden über einen Steg der oberhalb verlief in das Schiff hinein gezerrt. Am Eingang verlief der Gang in mehrere Richtungen, doch einer der Wege führte zu dem großen Saal mit der Kuppel. Als alle Mann eingetroffen waren, hörte man wie der Steg vom Ufer eingezogen wurde und ihnen wurde klar, dass sie nun tatsächlich Gefangene waren.

„Erlöst sie von ihren Fesseln, zeigt ihnen den Waschraum und ihren Schlafplatz. Morgen wollen wir euch offiziell willkommen heißen...heheherherherher.

Master Plan hatte wirklich etwas mit ihnen geplant. Er verschwand in einem der Gänge, während sie zum Waschraum geführt wurden. Das sowohl Zoro als auch Sanji sich ohne Fesseln bewegen durften, zeigt ihnen, dass man sich hier keine Sorgen darüber machte, dass sie entkommen oder gar Scherereien machen könnten. Im Waschraum angekommen bekamen sie die Anweisung zu duschen und die Einheitskleidung anzulegen. Diese Bestand aus einer dunkelblauen Baumwollhose und einem weißen T-Shirt. Der Waschraum bestand aus mehreren Duschbrausen, der Boden war gekachelt und einige Toilettenkabinen mit Waschbecken waren ebenfalls dort. Alles in allem sah es sehr sauber und ordentlich aus.

Sanji und Zoro sprachen kein Wort miteinander wussten aber, dass sie sich erstmal an die Spielregeln halten wollten, da sie nicht wussten, was noch auf sie zukommen könnte. Als sie im Bad fertig waren, folgen sie einem von Master Plan´s Männer runter zu den Schlafkabinen. Es war ein ewig weiter Gang mit vielen Türen. Er öffnete einer dieser Türen und erklärte ihnen, dass dies fortan ihr Zimmer sei. Der Raum hatte vielleicht zwanzig Quadratmeter. In ihm fand sich mittig zum Ausguck eine große Hängematte mit zwei Kissen und einer Kingsize Decke, links zur Tür befand sich ein Waschbecken und rechts daneben ein Tisch mit einem Stuhl. Sanji überlegte, dass die vielen kleinen Bullaugen alles Zimmer sein mussten. Am Waschbecken waren zwei Zahnbüsten in einem Becher und am Rand lag ein Kamm. Als ob sie zu Gast in einer schlechten Pension wären.

„Ich soll mir so eine Gefängniszelle mit dem Marimo teilen und dazu noch in einer Hängematte?", fragte Sanji ungläubig.

„Grrr...du kannst ja auf dem Boden schlafen, du elender Smutje!"

„Ganz genau so ist es und es ist nicht gestattet außerhalb der Matte zu schlafen!", grinste der Mann.

„Huuh?...Das sind ja mal merkwürdige Regeln..."

„Geht schlafen, den könnt ihr brauchen, ihr könnt euch noch gar nicht vorstellen wie merkwürdig es bei uns ist!"

Der Typ lachte und mit diesen Worten schloss er die Türe hinter ihm zu. Sie waren eingeschlossen. Es ist nicht so, dass Sanji die Türe nicht hätte einfach eintreten können, doch was sollte das für einen Nutzen haben. Sanji stand also mit Zoro in einem winzigen Zimmer und dazu verdammt mit diesem Idiot auch noch den Schlafplatz zu teilen. Kaum zu glauben, dass sie noch vor vierundzwanzig Stunden glücklich und zufrieden mit den anderen auf der Sunny geschlafen haben. Er nahm sich ein Kissen, legte sich in die ziemlich große Hängematte und schlug die Decke auf.

„Leg´deinen Graskopf ja auf die andere Seite der Hängematte!"

„Heeeh?...Du hast doch wohl nicht im ernst gedacht ich würde mich direkt neben einen Perversen legen?"

„Halt deine Klappe, Marimo!"

Zoro kletterte auf die andere Seite der Hängematte und legte sich das übrige Kissen unter seinen Kopf und nahm sich ein Stück von der Kingsize Bettdecke. Das sich ihre Körper an gewissen Stellen berührten, war nicht zu vermeiden. Doch keiner von ihnen sprach darüber. Sie lagen in entgegengesetzter Richtung zu einander. Sanji lag zur Seite gedreht mit angezogenen Beinen im Bett, während Zoro gerade lag mit den Händen hinter seinem Kopf. Es war gemütlich, auch wenn sie sich ein Bett teilen mussten.

Was das hier wohl ist, fragte sich Sanji. Es gleicht einer Art Gefängnis auf einem Unterseeboot. Möglicherweise waren in den Zimmern neben an weitere Gefangene von diesem wirren Master Plan. Was machte er mit Ihnen oder wozu dienten sie? Vielleicht verkaufte er sie, aber warum mussten sie dann vorher einen Test auf Leben oder Tod bestreiten? Er stellte sich so einige Fragen zu denen er im Moment einfach keine Erklärung fand.

„Versuch zu schlafen...", unter brach Zoro die Stille. „Wir werden noch früh genug sehen, was dieser Bastard von uns will."

„Jeah..."

Zoro hatte bemerkt, dass er sich in seine Gedanken vertieft hatte. Hätte sich diese orientierungslose Moosschädel sich nicht verlaufen, wären sie diesen Gestalten sicherlich nicht in die Arme gelaufen, doch Zoro rettete ihm heute an diesem Felsen sein Leben und ließ dafür seine Schwerter ins Nichts fallen. Ihn durchzog ein Gefühl von Schuld. Auch wenn er eigentlich wusste, dass er nichts getan hatte, fühlte sich unwohl bei dem Gedanken, dass Zoro seine Schwerter gegen sein Leben tauschte. Seine Katana´s bedeuteten Zoro viel, insbesondere das weiße Wado. Auch wenn er nicht wusste, was es war, man konnte es immer spüren, dass er zu diesem Schwert eine besondere Verbundenheit hatte. Er hatte ihm dafür noch gar nicht gedankt.

„Oi, Marimo?"

„Mhm?...Was ist?"

„Uhm...uh...Ich..uh...Danke"

„Es gibt nichts wofür du mir Dank schuldig bist"

„Doch...du hast heute mein Leben gegen das deiner..." „Hör auf Koch!", unterbrach Zoro.

„Es ist wie ich sagte und nun schlafe endlich...!"

Und es war wieder still in ihrem Zimmer. Er hatte doch tatsächlich „Danke" zu ihm gesagt, dachte Zoro. Ganz egal wie sehr er den Koch oft genug verfluchte und ganz gleich wie sehr er seine Schwerter liebte...Niemals würde er wegen etwas Materiellem jemanden den er respektierte dem Tod überlassen. Der Verlust seiner Schwerter schmerzte tief in seiner Brust. Er konnte Bilder von seinem Sensei vor ihm sehen. Er hatte es ihm anvertraut und nun lagen sie in einer tiefen Felsspalte. Er würde seine Schwerter dort raus holen, doch erst musste er zusehen, wie er Sanji und sich selbst hier heraus bekommen würde.