Hey, Kapitel 4 ist endlich da ^^

Mehr oder weniger ein filler, aber Kapitel 5 kommt das erste bisschen Lemon ^^

(leider nur ein bisschen, mehr wäre an der Stelle einfach unpassend)

Kapitel 4 Der Anfang

Ich befestigte noch 40 zusätzliche Pfeile in einem zweiten Köcher an meinem Gürtel und packte alles an Proviant, was ich finden konnte, in einen Sack und verließ das Haus.

Leb wohl alte Hütte

Seit ich denken konnte, hatte ich noch nie mehr von der Welt gesehen als die Hütte und den Berg und ich wusste nicht ob ich je zurückkommen würde.

Auf einer alten Karte, die ich noch daheim gefunden hatte war Morthal im Westen, darüber war ein Haus eingezeichnet.. Jetzt wusste ich wohin ich gehen sollte, das einzige Problem war, dass ich nicht genau wusste, wo ich eigentlich war.

Irgendwo zwischen Dämmerstern und Winterfeste...

Da gab es nur Berge. Und ich wusste nicht, auf welchem ich mich befand.

Einfach nach Norden

Irgendwann musst du auf eine der Straßen treffen

Da das, das einzig sinnvolle war machte ich mich auf den Weg.

Vielleicht würde ich nie zurückkehren.

Vielleicht würde ich schon nach einigen Tagen sterben.

Oder Vielleicht würde ich in die Fußstapfen meines Vaters treten.

Das Risiko wars mir wert.

Werd nicht übermütig

Es ist ein weiter Weg...

Ach so weit, kann das doch nicht sein.

Wie sehr ich mich irrte.

Bei Sonnenuntergang traf ich endlich auf eine der Straßen und beschloss für die Nacht zu rasten.

Ich wollte gerade meine Rüstung unter einem Baum ablegen, um bequemer schlafen zu können, als mich die Stimme warnte.

Lass sie an

„Warum ?", fragte ich verwirrt.

Nachts sind lichtscheue Gestalten unterwegs.

Deshalb sollte ein attraktives Mädchen wie du nicht nachts auf der Straße schlafen.

Mir kam das kalte Grausen, als ich erkannte, dass sie Recht hatte.

Lass den Helm auf und leg dich etwas weiter weg unter einen Busch. Das schwarze Metall sollte reichen, um dich in der Dunkelheit zu verbergen.

Ich nahm den Rat an und fand einen Busch, der ein ganzes Stück von der Straße entfernt wuchs.

Ich wollte keine Risiken eingehen.

Nach ein paar Happen Proviant legte ich mich hin und versuchte zu schlafen. Anfangs war es nicht gerade bequem in der schweren Rüstung zu sein, aber ich gewöhnte mich nach einer Weile daran und schlief ein.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich richtig beschissen.

Auf dem hartgefrorenen Boden zu schlafen, ist schlimm genug, es in einer Rüstung zu tun ist aber noch schlechter.

Mir tat alles weh und es war so kalt, dass ich meinen Atem in der Luft sah. Aber... mir war erstaunlicherweise gar nicht kalt. Obwohl es nachts gefroren haben musste, war mir angenehm warm.

Dein Vater war echt genial, seine Rüstung so zu verzaubern. Auch wenn ich nicht weiss, was passiert, wenn es warm wird. Kicherte die Stimme.

Echt praktisch ohne die Kälte.

Aber ich glaub nicht, dass die Verzauberung auch die eisigen Temperaturen abhält, wenn du die immer gefrorenen Orte Skyrims besuchst oder dich ein Eiszauber erwischt.

„Man muss zufrieden sein, mit dem was man hat.", dachte ich und machte mich auf den Weg nach Westen.

Es war stinklangweilig und erschöpfend, mit der schweren Rüstung durch halb Skyrim zu marschieren.

Mit dem Gewicht der Rüstung kam ich eigentlich ganz gut klar, aber auf Dauer musste ich mich erst einmal daran gewöhnen.

Nach einem weiterem ereignislosen Tag gingen mir Die Vorräte aus. Wasser hatte ich genug, da immer wieder Schnee fiel den ich dann mit dem bisschen Magie, dass ich beherrschte schmelzen konnte.

Das Problem war nur, dass ich kaum Jagen konnte, wenn ich auf der Straße bleiben wollte.

„Man das is ja wieder beschissen", klagte ich.

Mir war trotz der Verzauberung kalt und ich hatte das Gefühl, dass ich einen Höhlenbären essen könnte.

Langsam wäre es angebracht, etwas essbares zu besorgen...

Ich hatte seit drei Tagen nichts zu Jagen gesehen und seit einem Tag hatte ich nichts zu essen mehr.

Wenn du mir sagst, wo ich so was finde...

Darauf bekam ich keine Antwort.

War ja klar...

Seit ich kaum mehr etwas essbares hatte, war die Stimme schlecht gelaunt und rührte sich fast nur noch um bissige Kommentare zu machen.

„Du könntest mir ja auch mal helfen, weisst du", grummelte ich genervt vor mich hin, als ich plötzlich erschrak.

Trotz des Schneefalls konnte ich ein kleines Zelt zwischen einigen Bäumen erkennen.

„Wo Leute sind, ist auch Essen", dachte ich hoffnungsvoll, nichtsahnend dessen, was mich erwarten würde.

Stimmt. Und bei deinem Aussehen kannst du bestimmt gut … überzeugen um an das zu kommen, das du willst...

Überzeugen,...

wie die Stimme das gesagt hatte, schwante mir übles.

Was meinst du mit überzeugen ?

Naja, du solltest keine Probleme haben, einen Mann um den Finger zu wickeln...

Vergiss es! Ich werde nicht so tief sinken!

Und wenn du eine Woche an nichts zu Essen kommst ?

Da wusste ich nicht mehr weiter.

Vielleicht wäre es wirklich meine einzige Möglichkeit zu überleben.

Aber zugeben wollte ich es nicht.

Vergessen, dass ich in deinem Kopf wohne ? Die Stimme kicherte wieder.

Bei der Aussicht auf Essen war plötzlich die miese Laune der letzten Tage vergessen und ich machte mich mit gemischten Gefühlen auf den Weg.

Wird schon schiefgehen.

Ich ahnte nicht wie sehr es schiefgehen würde...