Ein etwas ungewöhnliches Pairing, ich hoffe es gefällt euch trotzdem.

Nächtliche Begegnung?

Hermine Granger saß auf ihrem Bett, umgeben von Büchern, Manuskripten, uralten Pergamenten und etlichen Fotos. Ihre Mitbewohnerinnen schliefen schon tief und fest. Um sie nicht zu wecken, hatte Hermine die Vorhänge ihres Bettes zugezogen und sicherheitshalber noch einen Verdunkelungszauber gesprochen; so konnte sie lesen, ohne jemanden zu stören.

Es musste doch einen Hinweis darauf geben, was so wichtig im Leben des Tom Riddle war, dass Voldemort den Gegenstand zu einem Horkrux machen würde. Unzählige Zeitungsartikel und Bilder aus seiner Jugend hatte sie sich schon angesehen - immer darauf bedacht, dass niemand etwas merkte. Wie sollte sie auch erklären, dass sie hier - mitten in Schloss Hogwarts - Studien über den dunkelsten aller Zauberer betrieb? ... auch wenn er auf den alten Fotos nicht besonders bedrohlich aussah?

Wie konnte solch ein hübscher Junge nur so böse sein?

Schon wieder waren ihr die Augen zugefallen; sie musste etwas gegen diese Müdigkeit tun. Dazu gab es einen einfachen Zauber ... wenn sie sich nur daran erinnern könnte ... wie hieß er nur gleich?

Sie suchte in den Stapeln nach dem passenden Buch, in dem der gesuchte Spruch stand, doch es war nicht dabei … bei Merlin, sie hatte es ja in die Bibliothek zurück gebracht.

Leise stieg sie aus dem Bett und zog nur ihren Morgenrock über ihr dünnes Nachthemd. In diesen alten Mauern war es sogar jetzt im Sommer kühl. Vorsichtig verließ sie das Zimmer, eilte die Treppe hinab und durchquerte den Gemeinschaftsraum. Unter dem vorwurfsvollen Blick der fetten Dame verließ sie die Gryffindorgefilde und schlich die Flure entlang zur Bibliothek. Ständig saß ihr die Angst vor Filch im Nacken; auf diese Demütigung konnte sie verzichten, mitten in der Nacht in diesem Aufzug von dem alten Griesgram aufgegriffen zu werden! Zu ihrem Glück war vom Hausmeister weit und breit nichts zu sehen. So erreichte eine fröstelnde Hermine freudig die Bibliothek. Bemüht, die Tür nur so weit zu öffnen, dass das Türblatt den quietschenden Punkt nicht überschritt, gelangte die junge Hexe in den Büchersaal.

„Lumos maxima!", sprach Hermine und die Spitze ihres Zauberstabes erstrahlte heller, so dass sie einen Grossteil des Raumes einsehen konnte. Zielstrebig ging Hermine zu dem Regal, wo ihres Wissens nach das gesuchte Buch zu finden war. Behände stieg sie die Stufen der Leiter hinauf und griff zielsicher nach dem Buchrücken.

„Sie an, welch reizvoller Ausblick!"

Hermine wirbelte herum und starrte in die Richtung der Stimme. Am Regalende lehnte ein schlanker Junge in einer Slytherinrobe. Sein mittellanges schwarzes Haar fiel leicht gewellt in sein Gesicht und in seine Augen, die ungeniert auf Hermines nackte Beine starrten. Die junge Gryffindor merkte, wie ihr das Blut in die Wangen stieg; hastig stieg sie von der Leiter und strich ihre Kleider glatt.

„Oh, wie schade, dabei war die Aussicht so viel versprechend ..."

Hermine erstarrte, als eine Erkenntnis sie traf: vor ihr stand Tom Riddle

Wie konnte er hierher kommen? Und noch dazu in der Gestalt des Schülers und nicht als Lord Voldemort?

„Sie … du … was … hier …", stammelte sie und versuchte verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrer Situation, doch Riddle hatte sich so platziert, dass sie nicht an ihm vorbei konnte.

„Wer hätte gedacht, dass die schlauste Gryffindor nicht einmal fähig ist zu sprechen."

„Ich kann sprechen, aber was tun Sie hier? Was wollen sie von mir?"

„Vielleicht will ich verhindern, dass ihr etwas herausfindet, was nicht gut für mich ist?", antwortete Riddle höhnisch.

Hermine trat kalter Schweiß auf die Stirn. Was sollte sie nur tun? Es gab keinen Weg aus dieser Falle; sie war ihm ausgeliefert.

„Sie können mich töten, Sir, doch es wird einen anderen geben, der ihr Geheimnis findet und sie vernichtet!"

„Ah, gryffindorscher Mut, den hätte ich beinahe vergessen … wer sagt denn, dass ich dich töten will?"

„Was sollten sie denn sonst von mir wollen?", fragte Hermine und sie hörte mit Schrecken, dass ihre Stimme panisch klang.

Tom Riddle lächelte auf eine den Slytherin eigene Art, als er langsam den Zauberstab hob und ihn auf die Hexe richtete.

„Evanesco vestimentum!"

Die kühle Luft verdeutlichte Hermine, dass Riddle ihr gerade sämtliche Bekleidung vom Körper gehext hatte. Stocksteif stand sie da und bedeckte ihre Blöße so gut es ging mit den Händen.

„Was soll das? Was fällt ihnen ein!", zischte Hermine.

Riddle schnippte erneut mit dem Zauberstab und es wurde wärmer im Raum, doch dies vermochte nicht, Hermines Gänsehaut zu beruhigen. Beschämt senkte sie den Kopf und sah auf den Boden.

„Wer wird denn so schüchtern sein? Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du wirklich hübsch bist?" Riddles raue Stimme wand sich durch ihre Eingeweide wie eine Schlange, seine Nähe war für sie schon fast körperlich spürbar.

Als seine Finger ihren Bauch berührten, zuckte sie heftig zurück.

„Schsch, kleine Schönheit", zischte Riddle.

„Was wollen sie denn nur von mir? Ich bin doch nur ein wertloses Schlammblut!" Nie hätte sie vermutet, dass sie sich selbst jemals mit diesem Wort zu betiteln würde, doch wie sonst konnte sie ihn stoppen? Er würde doch ein Schlammblut nicht berühren wollen …

„Du magst ein Schlammblut sein, doch wertlos?"

Hermine sah hoch und traf seine dunkelbraunen großen Augen, die sie warm und freundlich ansahen. Seine Hand, die ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich und dann auf ihrer Wange liegen blieb, um sie zu liebkosen, prickelte auf ihrer Haut. Seine Lippen näherten sich den ihren und er küsste sie. Hart und fordernd, nicht sanft und zärtlich, doch Hermine schien es, als wäre dies der erste wirkliche Kuss in ihrem Leben. Seine andere Hand strich an ihrem Hals hinab, umfuhr ihr Schlüsselbein und liebkoste dann ihre Brust.

Hermine unterbrach keuchend den Kuss und sah ihn fragend an.

„Sei' heute Nacht mein kleines Schlammblut, Hermine!" Seine Worte klangen wie ein Befehl, nicht wie eine Bitte.

Er presste einen harten Kuss an Hermines Hals und biss dann zu, gerade so fest, dass er eine Mischung aus Schmerz und Lust erzeugte. Hermine stöhnte auf - wie hätte sie den Laut auch unterdrücken sollen, denn Riddles Spiel begann ihr zu gefallen ... es wurde unwichtig, wer er war, was er wurde, wer sie war, dass sie mitten in der Bibliothek der Hogwartsschule standen … vollkommen egal.

Sein Mund wanderte hinab zu ihren Brüsten, seine warmen, weichen Lippen schlossen sich um deren Spitze und er saugte etwas daran, dann ließ er seine Zunge langsam kreisen; Hermine fühlte sich, als träfen seine Berührungen direkt ihren Unterleib.

Sie spürte wie ihre Erregung stieg. Seine Zunge setzte ihr Spiel, fort während seine Hand die andere Brust neckte. Dann spürte sie seine Zähne an dieser empfindlichen Stelle. Zuerst nur leicht knabbernd, dann fester, bis er ihre Brustwarze beinahe kniff.

Hermine hielt die Luft an, doch sie verspürte keinen Schmerz, nur ein qualvolles Ziehen in ihrem Bauch und die Feuchtigkeit, die langsam ihre Oberschenkel erreichte.

Da stand sie nackt in der Bücherei und ein gänzlich angekleideter Tom Riddle brachte sie so tief in ihre eigene Wollust, wie sie es sich vorher nicht hatte vorstellen können.

„Spreize deine Beine, mein Schlammblut."

Wie im Trance stellte Hermine ihre Füße weiter auseinander und sah, wie Riddle sich hinkniete, ihre Schenkel küsste und dann, ohne dass sie es schon erwartet hatte, ihre Klitoris liebkoste. Seine Zunge umkreiste ihren Kitzler und fuhr immer wieder darüber. Gierig spreizte Hermine ihre Beine noch mehr und erntete dafür ein wissendes Lächeln des Zauberers. Seine Zunge wurde immer schneller und dann drang er in sie ein, Hermine streckte sich ihm entgegen, das Feuer in ihr schien sie verbrennen zu wollen, da verließ diese freudenspendende Zunge sie abrupt.

„Zieh mich aus!", befahl Riddle und Hermine begann sofort, die Ösen seines Umhanges zu öffnen.

Zu ihrer Verwunderung trug er nichts unter dem Umhang und sein Glied ragte ihr mehr als bereit entgegen. Fasziniert beugte sich die junge Hexe herunter und küsste den Lusttropfen von seiner Eichel. Von Riddles lautstarkem Lufteinziehen animiert ließ Hermine ihre Zunge weiter um die Spitze seines Penis kreisen, umschloss ihn dann mit ihren Lippen und sog das Glied so weit in ihren Mund, wie es ihr möglich war.

„Ja, mein kleines Schlammblut!", stöhnte Riddle und versuchte ungeduldig, mit den Hüften zu stoßen. Doch Hermines Hände an seinen Hüften ließen dies nicht zu.

So reizte sie sein Glied, bis er sie unterbrach und auf die Beine zog. Seine Hände wanderten unter ihre Pobacken und er hob sie hoch. Hermine schlang ihre Beine um ihn, als er sie ganz langsam auf sein Glied gleiten ließ. Sie genoss das Gefühl des Ausgefülltseins und begann, sich auf und ab zu bewegen.

Plötzlich spürte sie etwas Kühles an ihrem Po. Riddle war langsam bis zur Leiter gegangen und hatte sie auf eine der Stufen gesetzt. Er fasste ihre Arme und führte sie nach oben zu einer Sprosse, sie fasste das Holz und seine Hände wanderten langsam ihre Arme hinunter, um dort ihre Brüste zu umkosen. Seine Stöße wurden indes heftiger und wilder; er küsste Hermine fordernd, nur um sich wieder von ihrem Mund zu trennen, wenige Zentimeter von ihrem Gesicht zu verweilen und ihr direkt in die Augen zu sehen.

„Ich will deine Augen sehen, wenn du kommst", wisperte er.

Hermine verlor sich in dem Gefühl seines Gliedes in ihr und seiner braunen Augen vor ihr. Seine Hände bohrten sich in ihre Hüfte und seine Stöße wurden noch schneller, er hämmerte erbarmungslos in sie hinein und sie krallte sich an der Sprosse über ihr fest und versuchte ihn mit den Beinen noch fester an sich zu ziehen.

Seine Bewegungen wurden ruppiger und ungleichmäßiger, bis sich die Muskeln seines Körpers krampfhaft zusammenzogen. Das war zuviel für sie ... Hermine kam, und das erste Mal in ihrem Leben verspürte sie dabei solch einen Drang zu Schreien, dass sie ihn nicht unterdrücken konnte. Erschöpft schloss sie die Augen.

Dann sprach Riddle zu ihr: „Hermine, alles in Ordnung?"

Irritiert versuchte die junge Hexe ihre Gedanken wieder zu ordnen; irgendetwas stimmte hier nicht.

„Hermine, ich kann die Vorhänge nicht öffnen, geht es dir gut? Soll ich Professor McGonagall rufen?"

Das war definitiv nicht Tom Riddle, der da mit ihr sprach, und die Holzsprosse unter ihrem Po fühlte sich merkwürdig weich an. Die Stimme die nach ihr rief war weiblich … es war Lavender!

Hermine riss ihre Augen auf und stellte verdutzt fest, dass sie in ihrem Bett im Schlafsaal lag und ein Bild des jungen Tom Riddle in der Hand hielt.

Es war alles nur ein Traum?

„Hermine!", hörte sie nun Lavenders Stimme mit mehr Nachdruck rufen.

Sie schob den Vorhang etwas zur Seite und streckte den Kopf nach draußen.

„Entschuldigt bitte, ich habe schlecht geschlafen … ein Alptraum!", erklärte sie schnell.

Murrend gingen ihre Mitschülerinnen wieder ins Bett, nur Lavender blieb stehen, schaute sie skeptisch an und grinste dann: „Lustig, dass dein Alptraum Tom heißt."

Genugtuung lag in ihrem Blick, als sie sich umdrehte und in ihrem Bett verschwand, eine erschrockene Hermine zurücklassend. Schnell schlüpfte Hermine wieder in ihr Bett und unter ihre Decke.

Sie nahm das Foto vom jungen Riddle und funkelte ihn wütend an.

„Du hast mir ganz schönen Ärger eingebrockt!"

Ihr schien es, als zwinkere ihr der Zauberer auf dem Foto zu. Sie schüttelte den Kopf und ließ ihre Unterlagen verschwinden. Wenn ihr nun schon fiese Zauberer auf Bildern zuzwinkerten, sollte sie vielleicht doch etwas mehr schlafen. Sie legte sich verwirrt hin und schlief schnell ein. Diesen Traum würde bestimmt nie irgendjemandem verraten.

- Ende -