Kapitel 4 - Nächtliche Geständnisse
- Freitag, 23. Oktober 1998 -
Saß Hermine nicht gerade des Nachts über ihren Büchern oder versuchte vergeblich, ihr Animagustraining fortzuführen, plagten sie die Dämonen ihrer Erinnerung. Eines Nachts träumte Hermine, sie flöge über einen dunklen Wald, immer in eine bestimmte Richtung, das hohe, grausame Lachen von Bellatrix Lestrange verfolgte sie immerzu. Es kam näher, jagte ihr Todesangst ein, doch je schneller sie flog, desto endloser schien sich das Meer aus Baumwipfeln auszudehnen. Plötzlich tauchte das Gesicht der Todesserin direkt vor ihr auf, mit einem wahnsinnigen Kreischen hob sie den Zauberstab und deutete auf Hermine. Panisch versuchte sie, ihren Flug zu verlangsamen, doch ihre Glieder wollten nicht gehorchen. Ein Lichtblitz schoss direkt auf sie zu, fauchte geradewegs durch ihre Brust und ließ das Gefieder ihrer Schwingen in einer dichten Wolke davonstieben. Schmerz schoss durch ihren Körper, sie sackte in die Tiefe und fiel in bedrohliche Schwärze...
Mit einem erstickten Schrei fuhr sie aus dem Schlaf, kalter Schweiß stand auf ihrer Stirn und warme, salzige Rinnsale flossen über ihre Wangen. Schwer atmend setzte sie sich auf, konnte nicht anders, als bei der Erinnerung an die Folter durch Bellatrix im vergangenen Frühjahr leise zu wimmern. Mit tränenverhangenem Blick vergewisserte sie sich, dass der Stillezauber noch wirkte und die anderen Mädchen in ihrem Schlafsaal fest schliefen, dann schlang sie bebend die Arme um sich und verfluchte ihre eigene Schwäche.
Plötzlich fiel ihr Blick im Halbdunkel auf eine silberne Tigerkatze, die auf ihrer Bettkante saß und sie musterte. Die viereckigen Muster um ihre glühenden Augen ließen keinen Zweifel daran, mit wem sie es zu tun hatte.
Verdammt, auch das noch...
Hastig wischte Hermine mit einem Ärmel ihres Pyjamas über ihr Gesicht und zwang sich, ruhig zu atmen. Unwillig, sich ihre Schmach anmerken zu lassen, starrte sie mit heißen Wangen zurück.
Professor McGonagall beobachtete sie einen schier endlosen Moment lang aus ihren geweiteten Pupillen, dann erhob sich die Animaga und sprang mit einem eleganten Satz zu Boden. Sie stapfte geräuschlos Richtung Tür, dort verharrte sie und wandte ihr Köpfchen wieder Hermine zu, ehe sie verschwand. Seufzend folgte diese dem Wink ihrer Schulleiterin und brach mit einer Handbewegung den Zauber. Leise schlüpfte sie in ihre Pantoffeln und warf sich einen Morgenmantel über.
Als sie die Treppe zum Gemeinschaftsraum hinunterstieg, wartete die Hexe bereits vor dem Kamin, in dem die Reste der Glut vor sich hin knisterten. Unsicher trat Hermine näher, ihr Herzschlag beschleunigte sich, als die Professorin sich zu ihr umwandte und ihr direkt in die Augen blickte.
„Setzen Sie zu mir, Hermine."
Sie nahmen auf einer der Couchen vor dem Kamin Platz, sodass die letzte Wärme des Feuers über ihre Gesichter strich.
„Nun", sagte die ältere Frau mit milder, aber resoluter Stimme, und umfasst Hermines kühle Hände mit ihren eigenen, „die zahlreichen Schweigezauber in Ihrem Schlafsaal sind mir nicht verborgen geblieben. Möchten Sie mir nicht erzählen, was Sie des Nachts umtreibt?"
Hermine zögerte, den Blick auf ihre verbundenen Hände gerichtet. Die Berührung, die sie teilten, war zart und fragil, sie enthielt keine Forderung, sondern vielmehr ein Angebot.
Mit glasigen Augen nickte sie, doch der dicke Klumpen in ihrem Hals vereitelte jeden Versuch, zu sprechen.
Ein ungewolltes Schluchzen entschlüpfte ihrer Kehle und erneut spürte sie heiße Tränen in ihre Augen treten. Sie spürte das vertraute Ziehen des Apparierens und als sie sich umblickte, war der rotgoldene Gemeinschaftsraum von einem geräumigen Zimmer in Grün- und Erdtönen abgelöst worden.
Schulleiterin von Hogwarts zu sein, hat eindeutig seine Vorteile.
Schwere, dunkelgrüne Samtvorhänge zierten die hohen Spitzbogenfenster zu ihrer Rechten, direkt vor ihr prasselte ein behagliches Kaminfeuer und ein Blick nach links offenbarte eine beeindruckende Bücherwand, vor der ein kunstvoll verzierter Schreibtisch aus Eichenholz stand. Hermine konnte trotz ihres aufgewühlten Geistes nicht umhin, die ausgefallene, aber sehr geschmackvolle Einrichtung zu bewundern. Ihr fiel auf, dass es hier keine Gemälde gab – vermutlich, um neugierige Besucher fernzuhalten –, dafür hing über dem Kamin ein großer, reich verzierter Gobelin, der ein mittelalterliches Motiv mit mehreren Hexen, Zauberern und magischen Kreaturen, wie Einhörnern oder Greifen zeigte. Über dem Treiben schwebte ein leuchtend roter Phönix.
„Ich dachte mir, Sie fühlten sich an einem ungestörteren Ort wohler", drang eine ruhige Stimme an ihr Ohr und ließ Hermine aufblicken. Sie war so fasziniert von dem Wandteppich gewesen, dass sie für einen Moment vergessen hatte, dass sie nicht allein war. Sie fand sich und die Schulleiterin auf einer barock anmutenden Chaiselongue sitzen, die mit einem niedrigen Beistelltisch um den Kamin gruppiert war, ihre Hände waren noch immer miteinander verflochten.
„Möchten Sie einen Tee mit mir trinken, Hermine?"
Erleichtert, dass sie sich wieder einigermaßen gefangen hatte, nickte Hermine und lehnte sich in die Polster zurück.
„Sehr gern, Professor."
Unergründliche grüne Augen taxierten schokoladenbraune, bevor sich die ältere Hexe erhob und durch eine Tür zu ihrer Rechten verschwand.
- xoxox-
„Ich denke, es ist an der Zeit, dass Sie mich außerhalb des offiziellen Rahmens bei meinem Vornamen nennen", sagte Minerva ernst, als sie ein Tablett mit zwei dampfenden Bechern und einem Teller mit Ingwerkeksen und Schokolade auf dem Tischchen vor dem Kamin abstellte, ihr Blick implizierte Respekt und Wertschätzung.
„Sie sind nicht länger offiziell meine Schülerin und ich kann und möchte Sie als keine geringere, sondern als ebenbürtige Hexe ansehen. Sie sind den meisten Ihrer Altersgenossen um so Vieles an Lebenserfahrung voraus, dass es vermutlich für zwei Leben reichen würde."
Die junge Frau zu ihrer Linken lächelte schwach, doch die Freude über das Gesagte war ihr deutlich anzusehen.
„Es ist mir eine Ehre", erwiderte Hermine und neigte scheu den Kopf, „und ein Vergnügen, Minerva."
Zufrieden reichte Minerva ihr eine Tasse Jasmintee, ehe sie sich wieder auf den Ursprung ihres Beisammenseins besann.
„Also, möchten Sie mir erzählen, wovon Ihre Albträume handeln?"
Sie konnte förmlich sehen, wie die jüngere Hexe in sich zusammenfiel und bekümmert in ihren Becher starrte. Doch dann holte sie tief Luft und begann zu sprechen.
Sie erzählte Minerva alles: von ihren Eltern, welche sie ihrer Erinnerungen an ihre einzige Tochter beraubt und sie nach Australien dirigiert hatte, um sie zu schützen; davon, dass sie vom Ministerium Nachricht über deren Ermordung erhalten hatte. Sie berichtete von ihrer Jagd nach Horkruxen und ihrer Reise durch Britannien. Minerva unterbrach sie nur selten, um etwas zu fragen, die meiste Zeit über hörte sie aufmerksam zu und ließ Hermine reden. Viele Dinge, wie etwa ihren Einbruch bei Gringotts, hatte Minerva seinerzeit aus dem Tagespropheten erfahren, doch sie hatte nie die ganze Geschichte zu hören bekommen. Mit jedem neuen Detail wuchs ihre Bestürzung über die Schwere der Last, die Albus den drei jungen Gryffindors hinterlassen hatte, und sie begann, sich Vorwürfe zu machen.
Sie hätte doch ahnen müssen, was da vor sich ging!
Doch wie hätte sie helfen können, ohne das Trio in noch größere Gefahr zu bringen?
- xoxox-
- Samstag, 24. Oktober 1998 -
Es war bereits nach Mitternacht, als Hermine verstummte, erschöpft und heiser, doch um ein Vielfaches befreiter. Wohlige Wärme umfing sie unter der Strickdecke, die Minerva für sie beschworen hatte, und sie schlüpfte aus den Ärmeln ihres Morgenmantels. Ein leichtes Ziepen auf ihrem linken Unterarm ließ sie den Blick senken und sie bemerkte missmutig, dass die Wundmale wieder einmal aufgebrochen waren und getrocknetes, dunkles Blut ihren Ärmel zierte. Rasch versuchte sie, ihren Arm unter der Decke zu verstecken, doch es war bereits zu spät.
„Hermine, was ist mit Ihrem Arm?"
Minervas kristallener Blick durchdrang sie bis aufs Innerste, sodass sie mit klopfendem Herzen ihren Unterarm wieder hervorzog.
„Sie erinnern sich, wie ich von unserer Gefangenschaft auf dem Anwesen der Malfoys erzählt habe?", fragte sie mit leiser Stimme, den Blick nun stur auf die Hände in ihrem Schoß gerichtet.
Auf das bestätigende Brummen hin stieß sie bebend den Atem aus und zupfte an einem Fleck herum, krampfhaft bemüht, die nächsten Worte über ihre Lippen zu zwingen.
„Bellatrix... sie...hat versucht, an Informationen über ihr Verlies in Gringotts zu kommen..."
Nicht weinen, bloß nicht weinen!
„Sie... sie..."
„Ich bitte Sie, sagen Sie mir, was geschehen ist, caile*!"
Der schottische Akzent, der in der Stimme ihrer Professorin mitschwang, ließ sie endlich aufblicken. Minervas erlesene Gesichtszüge waren gezeichnet von Furcht, was sie bei der sonst so verschlossenen Frau das letzte Mal während der Schlacht von Hogwarts gesehen hatte.
Statt zu antworten, hielt Hermine stumm ihren Blick, streckte den linken Arm aus und zog mit einer einzigen Bewegung den Ärmel zurück. Sie wollte das Mal nicht ansehen, als Minervas Augen zu dem Wort wanderten, das Bellatrix in ihre Haut eingeritzt hatte.
Schlammblut.
Hermine beobachtete, wie verschiedenste Emotionen über das Gesicht ihres Gegenübers huschten – Schock, Abscheu und schließlich blanke Wut – und sie wäre am liebsten im Boden versunken. Die nächsten Worte drangen beinahe nicht an ihre Ohren.
„Mo thruaigh mise**..."
Beschämt zog sie an dem Stoff, um ihre Schande zu verbergen, doch warme Finger schlossen sich plötzlich um ihr Handgelenk und zogen sie in eine feste Umarmung. Zuerst erstarrte sie, dann ließ sie sich fallen, zu ausgelaugt, um die schwelenden Tränen zurückzuhalten, und saugte den Trost und die Wärme, die sie bei der Anderen fand, in sich auf. Schluchzend legte sie die Arme um die schlanke Taille der Anderen, während sanfte Finger über ihr störrisches Haar streichelten. Ihr Innerstes beruhigte sich allmählich und sie fühlte sich zum ersten Mal seit langem geborgen.
Als das letzte salzige Nass versiegt war, umfasste Minerva sacht das Kinn der jungen Frau und brachte sie dazu, in ihre Augen zu sehen.
„Hermine..."
Dieses eine Wort reichte aus, um Hermines gesamten Körper erzittern zu lassen. Sie schluckte schwer, unfähig den Blick abzuwenden.
„Sie hat mich mit dem Cruciatus-Fluch gefoltert. Viele Male."
Die Worte brannten wie Säure in ihrer Kehle, doch sie musste sie loswerden, sie weit von sich speien und nie wieder in den Mund nehmen.
„Sie achtete stets darauf, dass ich bei Bewusstsein blieb, doch ich gab nicht nach. Schließlich griff sie sich wutentbrannt einen Dolch und schrie, ich solle mich jeden Tag aufs Neue daran erinnern, wo mein Platz ist."
Das blutrote Wort lag nun zwischen den beiden Frauen, feucht glitzernd und hässlich schwarz umrändert. Der qualvolle Ausdruck auf Minervas Gesicht ließ Hermines Herz schwer werden. Um nichts in der Welt hatte sie der Frau, die sie so sehr schätzte, Kummer bereiten wollen.
„Verzeihen Sie mir, Hermine, aber ich finde keine Worte", sagte die Hexe leise, Tränen glitzerten in ihren Augenwinkeln. Sie senkte den Blick auf die offenen Wunden, die rechte Hand darüber ausgefächert. Ein leichtes Ziehen fuhr durch das wunde Fleisch und ließ die junge Frau zusammenzucken.
„Es ist ein Fluch", stellte Minerva fest, ihr aufmerksamer Blick kreuzte den Hermines.
„Die Wunde verheilt nicht?"
„Nein. Oft habe ich Schmerzen, aber seit Bellatrix' Tod ist es besser geworden. Doch wenn es tatsächlich ein magisches Wundmal ist", sagte sie leise und Hoffnung stieg in ihrer Brust auf, „dann könnte es möglicherweise erklären, weshalb ich mich des Öfteren so... seltsam fühle."
Die Intensität, mit der Minerva sie musterte, war beinahe unerträglich, doch Hermine brachte es nicht über sich, ihr von ihren zahlreichen Fehlschlägen ihres Trainings oder den gehäuften defätistischen Anwandlungen in den vergangenen Monaten zu erzählen. Schlimm genug, dass sie einen ihrer Albträume miterlebt hatte.
Stille senkte sich über die beiden Frauen.
Langsam ließ die Schottin ihre Hände los und Hermine verspürte ein seltsames Gefühl von Verlust.
„Ich denke, Sie sollten jetzt etwas schlafen, Hermine", schlug Minerva mit sanfter Stimme vor, erhob sich und hielt der Jüngeren zuvorkommend die Hand entgegen. Mit einem kleinen Lächeln ergriff Hermine diese eleganten Finger und fühlte sich sofort wieder besänftigt.
„Sie dürfen gern das Gästequartier benutzen. Ich kann Sie natürlich wieder in Ihrem Schlafsaal absetzen, doch ich habe das Gefühl, dass Ihnen ein wenig Abgeschiedenheit guttäte."
Überrascht blickte Hermine auf.
„Danke, Minerva", flüsterte sie und drückte die Hand der Hexe. Sie fühlte sich verstanden und geschätzt, als sie durch eine Seitentür in die Besuchergemächer geführt wurde, die zwar nicht so geräumig, jedoch nicht weniger stilvoll eingerichtet waren.
„Gute Nacht, Hermine."
Hermine konnte nicht anders, als das Lächeln zu erwidern, bevor die Hexe sie allein ließ.
- xoxox-
Seufzend lehnte sich Minerva am Studiertisch ihrer persönlichen Bibliothek zurück, nahm die viereckigen Brillengläser von der Nase und rieb sich die Augen.
Seit knapp einer Stunde grub sie sich bereits durch abgewetzte Folianten, auf der Suche nach schwarzmagischen Zehrflüchen. Da sie glücklicherweise die Symptome in Hermines Fall bereits kannte, wurde sie schließlich in Ardestan Amajgars „Dunkle Flüche des 18. Jahrhunderts" fündig. Dort waren einige Varianten von Flüchen aufgelistet, mit deren Hilfe man Energie aus Materie ziehen konnte; zwei davon wurden auch im Zusammenhang mit der Anwendung bei Lebewesen beschrieben. Der hässlichere von beiden, ein Körperzehrfluch, kam in seinem äußeren Erscheinungsbild dem in Hermines Arm sehr nah: verhinderte Wundheilung, kontinuierlicher Schmerz. Sie überflog den Absatz und erfuhr zu ihrem Entsetzen, dass dieser Fluch den Wirkenden befähigte, dem Opfer so über einen längeren Zeitraum Lebenskraft entziehen, was gegebenenfalls zum Tod führen konnte. Die psychologische Komponente wurde nur unzureichend beschrieben, jedoch ließen die wenigen Hinweise beunruhigende Auswirkungen vermuten. Um den Fluch zu brechen, bedurfte es unter anderem einer Formel, die jedoch zu Minervas Bedauern nicht explizit erwähnt wurde. Nichtsdestotrotz war sie fest entschlossen, den Fluch von Hermine zu nehmen, koste es, was es wolle. Mit neuem Tatendrang zog sie einen Bogen Pergament zu sich heran, tauchte ihren Adlerfederkiel in das Tintenfass und begann, sich Notizen zu machen.
Ein Geräusch an der Tür ließ die Hexe aufblicken und ein unfreiwilliges Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als sie Hermine eintreten sah. Sie trug die Strickdecke von vorhin unter dem Arm und trat schüchtern näher.
„Verzeihen Sie bitte die Störung, ich konnte nicht schlafen."
Mit einer Handbewegung bedeutete sie der jungen Frau, Platz zu nehmen, während sie mit kratzender Feder ihre bisherigen Recherchen und Lösungsansätze zu Papier brachte.
„Da geht es Ihnen scheinbar wie mir."
Lächelnd ließ sich Hermine auf der Chaiselongue vor dem Kamin nieder, die Decke lag über ihrer schlanken Figur und sie nahm sich einen Ingwerkeks.
Eine Weile verstrich in behaglichem Schweigen, während nur das Knistern des Feuers und das Kratzen des Federkiels den Raum erfüllten. Als die Schulleiterin einen Blick zum Kamin warf, spielte ein zärtliches Lächeln um ihre Lippen. Die junge Frau lag ausgestreckt auf der Liege, ihre Brust hob und senkte sich gleichmäßig. In ihrem entspannten Gesicht spiegelte sich tiefer Frieden. Mit einem leisen Seufzen riss sie sich von dem Anblick los, erhob sich und löschte das Licht.
- xoxox-
A/N:
*caile: gälisch für "Mädchen", "Mädel"
**Mo thruaigh mise: gälisch für "Oh mein Gott!", "Ach je!"
