Auch hier schreitet die Story endlich langsam voran. Ich hoffe, das neue Kapitel gefällt euch. Sagt mir ruhig, wie ihr es findet.
Noch ein dickes Danke an all die Reviewschreiber, ihr seid klasse.
Und jetzt, viel Spaß beim lesen...
Chapter four
Stumme Schreie in der Dunkelheit
Langsam streifte sich Draco seine Kleider über, achtete darauf, dass alle Spuren verdeckt wurden und schritt dann aus seinem Zimmer. Heute würde er sich anstrengen... Niemand sollte merken, wie schlecht es ihm ging, vor allem nicht Blaise. Dieser hatte sich gestern schon genug Gedanken um den Blonden gemacht. Und heute würde er zeigen, dass es ihm wieder gut ging. Dass er wieder der Alte war. Er wollte keine Sorge in den Augen des schwarzhaarigen Slytherin mehr sehen, nicht wegen ihm...
Vollkommen in Gedanken versunken, bekam Draco nicht mit, wie ihm eben dieser schwarzhaarige Zauberer entgegen kam. Blaise war verwundert, dass er Draco auf dem Flur erblickte. Eigentlich hätte er erwartet, dass der Jüngere noch immer in seinem Bett lag... Aber anscheinend hatte er sich geirrt. Vielleicht... vielleicht ging es Draco endlich wieder besser. Er hoffte es.
„Morgen Draco!" grüßte der Schwarzhaarige, Draco lächelte leicht. Sofort merkte Blaise, dass es kein echtes Lächeln war. Seit langem schon konnte er in Draco lesen, wie in einem Buch. Sie kannten sich schon viel zu lange Zeit, als dass sie sich gegenseitig etwas vormachen konnten. Wieso versuchte es Draco dann trotzdem?
Ein leises „Morgen Blaise!" riss ihn aus seinen Gedanken. Draco stand neben ihm, nickte und schritt dann weiter. Im Gemeinschaftsraum wartete schon Pansy auf sie, freudig warf sie sich um Dracos Hals und nahm ihn in Beschlag. Lächelnd ließ Draco es über sich ergehen. So sehr, wie er immer tat, hasste er Pansy gar nicht. Sie war zwar nervig, aber sie konnte zuhören. Und im Moment war sie eine willkommene Ablenkung für den Blonden.
Sie zog ihn mit sich aus den Slytherin-Kerkern in Richtung Große Halle. Blaise lief langsam hinter ihnen her, Draco immer im Auge behaltend.
Nein, Draco ging es nicht besser. Überhaupt nicht... und auch wenn er sich für andere gut verstellen konnte, früher oder später würden die anderen auch bemerken, wie schlecht es dem Blonden ging. Spätestens wenn er zusammenbrach... und dann?
Wie konnten sie ihm helfen? Konnte es überhaupt noch jemand... oder war es vielleicht schon zu spät.
Unruhig blickten die grauen Augen des jungen Malfoys hin und her, er wusste, dass Harry hier irgendwo in der Nähe war und er wollte es um jeden Preis vermeiden, ihm zu nahe zu kommen. Das würde er nicht ertragen können. So war es nur verständlich, dass er ihm so weit wie möglich aus dem Weg gehen wollte.
Doch das Schicksal schien es nicht gut mit ihm zu meinen, denn in eben diesem Moment wurde Draco von hinten angerempelt.
„Pass doch auf!" zischte eine weibliche Stimme, die Draco sofort als Cho Changs identifizierte. Und tatsächlich schritt sie an Draco vorbei, warf selbigem einen bitterbösen Blick zu, ehe sie sich seelig lächelnd an Harry schmiegte. Dieser lächelte ebenfalls und ging – ohne Draco eines Blickes zu würdigen – in die Große Halle.
Eisige Kälte durchzog Dracos Körper. Sie nagte an seiner Seele und hielt ihn fest umklammert. Wie angewurzelt blieb er stehen und starrte reglos dem Pärchen hinterher.
Wieso hatte er sie jetzt sehen müssen? Wieso nur/Wieso/
Verwundert blickte Pansy auf, als Draco plötzlich stehen blieb und seine Hände eiskalt wurden. Sie schaute in das blasse Gesicht und sog erschrocken die Luft ein.
„Dray, alles in Ordnung mit dir?" Keine Reaktion, der Blonde starrte stur geradeaus. Die junge Slytherin folgte seinem Blick und ihr Gesicht verfinsterte sich. Sie hätte es ja wissen müssen. „Potter..."
Dunkler Nebel begann ihn einzuhüllen, legte sich vor seine Augen und verwandelte alles um in herum in tiefste Nacht. Leise, ihm wohlbekannte Stimmen drangen zu ihm durch, flüsterten und lockten ihn. „Komm zu uns..." „Gebrochene Seele..." „Niemals mehr allein..." Unaufhaltsam sprachen sie auf ihn ein, zerrten an ihm, wollten ihn zu sich holen. Doch er wollte nicht, auch wenn er sich nach ein bisschen Ruhe sehnte. Eilig schüttelte er den Kopf, als ihn die Stimme seines besten Freundes wieder in die Realität zurückbrachte. Mit einem Mal war alles wieder normal, hell und laut. Einzig die eisige Kälte war geblieben...
Blaise hatte die beiden mittlerweile erreicht und ein leises Seufzen entwich seinen Lippen, als er sich der Situation bewusst wurde. Es ging Draco wirklich nicht besser, nicht im Geringsten.
„Draco, komm wir..."
„Entschuldige Blaise... ich... mir ist nicht gut. Ich gehe!" Mit diesen Worten drehte Draco sich um und schritt wieder zu den Kerkern, ließ Blaise und Pansy allein zurück. Aber er konnte nicht bleiben, konnte dieses grausige Schauspiel keine Sekunde länger ertragen. Umso erleichterter war er, als die Tür lautlos hinter ihm ins Schloss fiel und er sich kraftlos auf sein Bett fallen ließ.
Langsam schloß er die Augen, während sich heiße Tränen den Weg über die blassen Wangen suchten.
„Komm zu uns..." Ein leises Flüstern, dann war er endgültig eingeschlafen.
Stunden, Tage und Wochen vergingen und entgegen aller Hoffnungen von Blaise verbesserte sich Dracos Zustand nicht im Geringsten, im Gegenteil. Der junge Slytherin zog sich immer mehr in sich zurück, schien immer öfter geistig abwesend zu sein und blickte stundenlang starr vor sich hin, ohne wirklich etwas zu sehen. Und auch seine Eßgewohnheit hatte sich nicht mehr verändert, obwohl Blaise ihn anflehte, anschrie und sogar bedrohte; Draco hatte nur selten etwas zu sich genommen und Blaise konnte nicht mit Gewissheit sagen, ob Draco es bei sich behalten hatte. Er hatte eher den Verdacht, dass dem nicht so war, denn Draco wurde immer dünner und blasser. Und genau das machte Blaise wirklich Angst. Er wusste nicht, was er machen sollte.
Draco richtete sich langsam selbst zugrunde und es schien ihm nicht aufzufallen oder nichts auszumachen. Alles Reden und Flehen hatte bis jetzt nichts genützt und der schwarzhaarige Slytherin war langsam mit seinem Latein am Ende. Er hatte schon mit den Lehrern reden wollen, bzw. mit Professor Snape, doch der war zur Zeit nicht in Hogwarts und Blaise... Blaise war wirklich ratlos. Mit anderen Lehrern wollte er nicht reden, aber wenn es Draco nicht bald besser ging...
Besorgt blickte er zu dem blonden Zauberer, der wie so oft auf dem schwarzen Sofa saß und mit leerem Blick ins lodernde Feuer im Kamin starrte. Pansy Parkinson saß neben dem jungen Malfoy und erzählte ihm etwas. Blaise lächelte leicht. Auch wenn er diese Person manchmal nicht ausstehen konnte, war es fast schon rührend, wie auch sie sich bemühte, Draco aus seiner Lethargie zu reißen. Jedoch ohne Erfolg. Wie so oft...
Blaise seufzte und ließ sich neben seinen besten Freund sinken, nachdem Pansy heulend aus dem Gemeinschaftsaal gerannt war. „Hi Dray!"
Keine Reaktion, der blonde Zauberer blickte noch immer reglos ins Feuer. Noch nicht einmal ein leichtes Nicken zeigte ihm, dass Draco ihn gehört hatte. Wieder ein Seufzen, dann erneut Stille, einzig das Knacken des brennende Holzes durchbrach diese.
Was sollte er denn nur noch mit ihm machen? Traurig betrachtete Blaise den Jungen neben sich, betrachtete die tiefen Schatten, die das Feuer auf die fahle Haut des Blonden warf. Draco sah überhaupt nicht gut aus, er war so kränklich geworden und doch schien das niemand außer den Slytherin zu bemerken oder aber es schien niemanden zu interessieren. Aber... so konnte es doch nun wirklich nicht weitergehen.
„Draco, bitte. Was soll ich denn noch tun? Bitte, sag es mir doch. Ich will dir doch nur helfen. Dray?" Blaise flehte ihn an, etwas, was der Schwarzhaarige selten tat. Doch er wusste einfach nicht mehr weiter und wenn Draco ihm nichts sagte...
Der Blonde drehte seinen Kopf und lächelte matt, seine Augen waren leer und kalt. „Es geht mir gut, Blaise!" flüsterte er, stand dann auf und ging langsam in sein Zimmer. Knurrend stand Blaise auf und folgte ihm. Dieses Mal würde Draco ihm nicht so einfach entkommen. Er würde ihn heute in die Große Halle bekommen, koste es was es wolle.
„Draco, jetzt hör doch endlich auf. Alle machen sich sorgen um dich, du richtest dich selbst zu Grunde, merkst du das denn nicht?" murrte Blaise und trat hinter Draco in dessen Zimmer.
Nur leicht zuckte der blonde Slytherin mit den Schultern, setzte sich auf sein Bett und tat so, als würde ihn all das, was Blaise ihm sagte, absolut nichts angehen. Etwas, das den Schwarzhaarigen noch mehr zur Weißglut trieb.
„Verdammt Draco. Nun tu doch nicht so, als würde dich all das hier nichts angehen. Es geht doch um dich, bei Salazar Slytherin. Um dich und diesen Idioten Potter, entweder du vergisst ihn oder du kämpfst um ihn. Deine Entscheidung, aber so kann es auf jeden Fall nicht mehr weitergehen, hörst du?"
Er konnte sehen, wie der junge Malfoy unter seinen Worten leicht zusammenzuckte. Er ertrug es einfach nicht, wenn man Harrys Namen in den Mund nahm, aber irgendwie musste er ihm doch begreiflich machen, dass es so nicht weiterging.
Mit einem undefinierbaren Blick schaute Draco für einen kurzen Augenblick zu Blaise, doch dieser reichte schon aus, um dem anderen den Schmerz in Dracos Seele zu offenbaren.
Lautlos seufzte er auf, zog den Jüngeren in seine Arme und drückte ihn an sich. Und auch, wenn Draco sich versteifte, ließ Blaise ihn nicht los, strich ihm stattdessen sanft über den Rücken.
„Aufgeben kannst du ihn nicht, ich weiß. Aber dann musst du was tun, damit er dich bemerkt... und damit meine ich nicht, dich bis auf die Knochen herunter zu hungern. Draco, du bist ein Malfoy und ein Slytherin, du wirst dich doch nicht von einer Ravenclaw ausstechen lassen, vor allem nicht von einer Cho Chang? Oder etwa doch?"
Ein leichtes Kopfschütteln war alles, was ihm als Antwort zugedacht wurde, doch das genügte Blaise.
Er lächelte zufrieden und nickte leicht.
„Das ist mein Draco..." gluckste er, setzt Draco wieder gerade hin und strich ihm leicht durch die Haare. „Du wirst ihr zeigen, dass man sich nicht mit einen Draco Malfoy anlegt, ja?" Ein erneutes Nicken, auch wenn es äußerst unsicher wirkte. Aber wenigstens zeigte Draco überhaupt wieder eine Reaktion. Das war schon einmal sehr viel wert... seine Selbstsicherheit würde auch früher oder später wieder zu ihm zurückkehren. Das was doch alles nur eine Frage der Zeit. Es musste einfach so sein...
Lächelnd stand Blaise auf, zwinkerte Draco zu und schritt zur Tür. „Du machst dich jetzt hübsch und dann gehen wir in die große Halle. Es wird Zeit, dass der echte Draco Malfoy zeigt, dass er wieder da ist. Ich warte im Gemeinschaftsraum auf dich, ja?"
Langsam nickte Draco, lächelte, wenn auch etwas schief. „Ja..." Dann war Blaise auch schon verschwunden, bekam nicht mehr mit, wie das Lächeln aus dem Gesicht des Blonden verschwand und der kalten, fast leblosen Maske Platz machte.
„Den echten Draco Malfoy gibt es nicht mehr!" Ein leises Flüstern, das bleischwer in der Luft zu hängen schien. Schwerfällig stand Draco auf, seine Glieder fühlten sich so an, als wären sie aus Blei.
Mit ausdrucksloser Miene schlurfte er ins Bad und versuchte zu retten, was zu retten war. Blaise sollte ihm nicht vorwerfen können, dass er es nicht zumindest probiert hätte.
Wieder in seinem Zimmer suchte er in seinem Schrank nach einem anderen Hemd, hatten sich bei seinem jetzigen mittlerweile kleine rote Streifen ihren Weg durch den hellen Stoff gesucht. Ohne auf den Verband zu achten, auf welchem schon große Flecken zu sehen waren, zog sich Draco das neue Hemd über, ließ das andere im Bad verschwinden. Mit Bedacht zupfte er daran herum, niemand durfte sehen, was er gemacht hatte. Alles musste perfekt sein, seine Maske musste sitzen, sofern er es überhaupt schaffte, sie wieder zu Tage zu befördern und auch sonst durfte nichts dem Zufall überlassen sein. Er konnte schon die Standpauke hören, die Blaise ihm unweigerlich halten würde, wenn er Dracos Arme sehen könnte.
Mit einem leisen Seufzen auf den Lippen schloss Draco die Tür hinter sich, schlich in den Gemeinschaftsraum, wo Blaise auch schon wie versprochen auf ihn wartete. Kurz musterte ihn der Ältere, nickte leicht.
„Ja... so kann man dich mitnehmen!" Mit einem aufmunternden Lächeln auf den Lippen trat er auf den jungen Malfoyerben zu, legte ihm einen Arm um die Schultern. „Na dann komm, mein Hübscher. Gehen wir essen!"
Bei den letzten Worten zog sich Dracos Magen schmerzhaft zusammen, nur mit Mühe konnte er ein Würgen unterdrücken. Schon alleine bei dem Gedanken etwas zu sich nehmen zu müssen, überliefen ihn kalte Schauer. Seit Wochen hatte er nichts richtiges mehr gegessen... vermutlich würde er keinen Bissen länger als zwei Minuten bei sich behalten können.
Ob er es in dieser Zeit wohl aus der Halle raus bis in sein Zimmer packte? Einen Versuch war es wert, wobei er sich ziemlich sicher war, dass ihm das nicht gelingen würde.
Am Besten wäre es, wenn er gar nicht erst bis zur Halle kam, doch was sollte er Blaise sagen?
Stillschweigend schritt er neben ihm her, kaute nervös auf seiner Lippe herum. Mittlerweile hatte sich die Angst vor dem Essen gelegt, war jedoch nur einer anderen, viel größeren Angst gewichen.
Wenn er jetzt in die Halle ging... unweigerlich würde er auf Harry treffen. Wie sollte er das überstehen?
Was wenn er gerade mit Cho Chang... Händchen hielt, mit ihr lachte... oder sie gar... küsste? Es würde ihm das Herz in abertausende von Stücken reißen. Das würde er einfach nicht überleben.
Schier verzweifelt krallte er die Fingernägel tief in das Fleisch seiner Hände, wie so oft in letzter Zeit und auch dies hatte schon Spuren hinterlassen. Die Stellen verheilten kaum noch, zu oft schlug er seine Finger erneut in die weiche Haut.
Wieso also sollte er das heute ändern? Dafür gab es keinen Grund.
Schritt um Schritt kamen sie der Großen Halle näher und Draco wurde schlecht, er hörte das Blut in seinen Adern rauschen. Immer wieder wurde ihm schwindelig und eisige Schauer jagten über seinen Körper. Und schon allein bei dem Gedanken, jetzt Harry gegenüber treten zu müssen, wäre Draco am liebsten wieder umgedreht und hätte sich in sein Zimmer verzogen. Doch er musste stark bleiben, oder zumindest so tun, als wäre er es. Er durfte sich einfach keine Blöße geben, nicht hier... nicht jetzt.
Tief in Gedanken versunken, bemerkte er nicht, wie Blaise stehen geblieben war und nach ihm rief. Viel zu spät, reagierte er, war auch schon in einen anderen Schüler gelaufen. Ihm wurde heiß und kalt und ohne aufzuschauen wusste er schon, in wen er gerannt war, fluchte innerlich auf. Ganz langsam schaute er auf, sein Atem stockte für einen kurzen Moment, als er in tiefgrüne Augen blickte.
/Harry.../
Leicht erzitterte Draco, hatte es genau gewusst. Verdammt... nicht Harry, jeder, aber nicht Harry. Ein sanftes Kribbeln durchzog seinen Magen und Draco konnte hören, wie sein Herz schnell pochte, blickte gebannt in die grünen Augen Harrys.
Er konnte sich keinen Millimeter bewegen und erst, als sich neben Harry etwas bewegte und dieser ihn ansprach, wurde Draco in die Realität zurückgebracht.
„Hey Malfoy, sag mal, bist du blind oder einfach nur blöd? Der Gang ist wirklich breit genug, da musst du nicht unbedingt in mich reinrennen!" knurrte Harry, funkelte Draco angriffslustig an.
Selbiger zuckte leicht unter den forschen Worten zurück, erblickte nun auch die andere Person, die sich an Harrys Arm klammerte und Draco abwertend ansah.
Sofort verschwand das Kribbeln und das Pochen wurde leise, verstummte gänzlich, stattdessen kehrte die eisige Kälte zurück, die seit einigen Tagen in seinem Körper hauste.
„Lass ihn, Harry. Ich will endlich in die Halle! Es ist nur Malfoy. Komm schon..." quängelte Cho und schon alleine ihre Stimme schmerzte in Dracos Ohren. Er konnte diese Person einfach nicht ertragen. Wieso bemerkte Harry nicht, wie sie wirklich war?
Selbiger drehte sich zu seiner Freundin, nickte lächelnd und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn, was wiederum Draco einen Stich ins Herz versetzte.
Seine Teilnahmslosigkeit wich einer unbändigen Wut und zum ersten Mal seit langem, trat das altbekannte Funkeln in seine Augen.
„Ich laufe da, wo ich will, Potter. Und wenn du mir mit deiner kleinen, idiotischen Freundin im Weg rumstehst, solltest du dich nicht beschweren. Ihr hättet ja auch einfach weggehen können, oder lernt man das in Gryffindor und Ravenclaw nicht? Soll euch jemand Nachhilfe geben? Oder versteht das unsere kleine Ravenclaw hier nicht?"
Knurrend drehte Harry sich wieder um. „Was sagst du?" Er machte einen Schritt auf Draco zu und die beiden funkelten sich wütend an und man konnte förmlich die Luft vor Anspannung vibrieren sehen...
