A/N: Hey… Sorry, dass ich fast vier Wochen gebraucht hab. °seufz° War echt keine Absicht!
Na ja, ich denke, ihr werdet's überleben und ich werde mich – wie ich ja schon soo oft versprochen habe °grinsel° - bessern. °nick°
So. Heute ist's wieder interessant. Ich find's zumindest nett. Jaah, ich weiß, das sagt euch nichts, aber ich will mich ja nicht selbst loben. Massig lang ist das Pitel nicht, das geb ich zu. Dafür gibt's das nächste schon ganz bald. °mal wieder versprech°
Okay, dann lass ich euch mal lesen. Nein, halt! Noch die Dankeschöns. :)
Grüßlis, LeakyC
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Disclaimer: s. Bio
Warning: Slash: Lime, später Lemon (Harry/Draco)
Danke:
- Berendis: Ach ja, du liest das hier also doch. °hehe° Na, freut mich, dass es dir gefällt, ich bin hier über jede Review dankbar. °nick° Und du bist schon die zweite, die meint, es wäre alles so bildlich dargestellt. °verlegen ist°
- Megchen: My Sweety. °strahl° Haddu meine mail tompt:D Ich werde mir das mit dem Aufhören noch mal überlegen, es hat ja auch seinen Anreiz, dich hierher zu locken. °hehe°
- Daisy: Wie ich auf die Idee gekommen bin? Öhm... Na, ich glaub, das hängt damit zusammen, dass ich irgendwann nicht mehr lesen konnte, wie Draco vom Besen stürzt, eine Gehirnerschütterung hat und unter Gedächtnisverlust leidet, dass er sich dann aus irgendwelchen Gründen in Harry verliebt, etc. pp.. Ich brauchte etwas Neues. Mir wurde schon gesagt, das ganze sei vielleicht ein bisschen sehr muggelhaft, aber wem's nicht gefällt... °schulterzuck°
- stella dubh: Hm, ja, da hast du natürlich recht, vielleicht können die in der Zaubererwelt auch Querschnittslähmungen heilen. Allerdings weiß ich das eben nur von Knochen und nicht von Nerven, verstehst du? Außerdem hätte ich dann keine Geschichte auf die Beine stellen können. °smile°
- vava, lynx, Ellie172 und teufelchennetty
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Bitte: Kommis, Reviews und meinetwegen auch Mails. Ich bin für alles zu haben.
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„Einen wunderschönen guten Morgen, wünsche ich.", rief Harry fröhlich, als er die Küche betrat.
Draco vergrub sich hinter seiner Zeitung und murmelte etwas vor sich hin.
„Was meintest du?"
Die Zeitung klappte nach vorn um. „Ich sagte, wenn du weiterhin so überschwänglich bist, werf' ich dich meinem dreiköpfigen Hund zum Fraß vor."
Einen Moment lang sah Harry den Blonden überrascht an. Dann aber erkannte er den Scherz und grinste. „Du hast gar keinen dreiköpfigen Hund."
Dracos Augenbrauen zogen sich zusammen. „Du wirst mich schon noch kennen lernen."
Lächelnd legte Harry die Brötchen auf den Tisch und holte Teller und Besteck. „Würde der Herr mir dann wohl sagen, wo ich Butter, Käse und so weiter finde?"
Draco nahm seinen Zauberstab zur Hand. Mit drei Bewegungen schwebte alles heran, um das Harry zuvor gebeten hatte.
Schulterzuckend ließ der sich auf seinen Platz sinken und nahm sich Tee.
Irgendwann legte Draco die Zeitung beiseite. „Und, hast du dir etwas überlegt, um mich zu überzeugen?"
„Ich denke...", begann Harry. „Aber es wird noch ein bisschen dauern. Heute möchte ich mir erst mal deinen Garten vornehmen."
Draco nahm sich ein Brötchen und schnitt es auf. „Ich hab dir gestern gesagt, ich finde ihn schön, so, wie er ist."
„Und ich möchte, dass du etwas davon hast. Wenigstens begehbar sollte er werden." Er sah Draco an und hoffte, er würde ihn überzeugen können. „Ich tue auch nichts, was du nicht haben willst."
„Hah, Potter, das lag dir noch nie!", lachte Draco mit verengten Augen auf.
Harry überging einen Tadel, weil Draco ihn noch immer nicht beim Vornamen nannte, und biss stattdessen in sein Brötchen.
Nachdem auch Draco seine erste Hälfte gegessen hatte, wandte er sich dann wieder an ihn. „Schön und gut. Aber was mache ich währenddessen? Am Fenster sitzen und spitze Kommentare abgeben?"
„Wenn du möchtest, kannst du mir Tipps geben. Für spitze Bemerkungen bin ich nicht ganz so zu haben."
Draco seufzte und dann beendeten sie schweigend ihr Frühstück.
Harry sah hin und wieder auf den Blonden. Er war schon kein leichter Mensch. Aber das war er ja nie gewesen. Und nun, in seiner Situation... Er verstand ihn. Und er hoffte, dass er sich sein Vertrauen erarbeiten konnte.
Voller Tatendrang machte er sich nach dem Frühstück auf in den Garten. Zuerst hatte er allerdings im Keller, in dem Draco selbst noch nie gewesen war, etwas Werkzeug für die Gartenarbeit suchen müssen. Erfolg hatte er nur insofern gehabt, dass er eine Heckenschere und einen Spaten gefunden hatte.
Schon als er ein Stück ums Haus herum ging, stand er plötzlich vor einer riesigen Dornenhecke mit nur vereinzelten Blüten daran.
„Wow, habe ich Dornröschen etwa schon geweckt? Oder habe ich erst den Drachen gefunden?" Er zückte seinen Zauberstab und mit einem Spruch formte er aus der Hecke einen Bogen, der sich um Draht wand, und einen Eingang zum Garten darstellte. „So, da hätten wir doch schon mal etwas getan."
Er arbeitete sich zunächst mit dem Zauberstab weiter voran. Als er um die Ecke bog und an Dracos Fenster ankam, hatte der bereits die Vorhänge zurückgezogen und das Fenster geöffnet.
„Mit dem Zauberstab könnte ich das auch.", bemerkte der Blonde.
„Ich hatte gesagt, keine spitzen Kommentare. Ach ja, und warum hast du es dann nicht getan?", meinte Harry und steckte das Holz ein. Dann lief er zurück zum Eingang und holte sein Werkzeug.
„Nun, wo soll ich etwas wegschneiden und was soll deiner Meinung nach weiterwuchern?", fragte er Draco.
Der junge Mann beugte sich vor und stützte sich mit den Ellenbogen auf der niedrigen Fensterbank ab. „Ich möchte auf jeden Fall, dass die Büsche die Sicht zu den Nachbarn verdecken. Dort, das Blumenbeet", er deutete auf ein verwildertes Fleckchen Erde, „da möchte ich irgendwelche Sommerblumen hinhaben. Und dort hinten, siehst du die Ranken?"
Harry wandte sich um und nickte.
„Die müssen weg, bevor sie den Baum erdrosseln. Die anderen aber, dort links, die kann man vielleicht so zurückstutzen, dass sie ein Dach bilden. Geh mal hin und sieh dir das an."
Harry nickte erneut und machte ein paar Schritte auf den Baum zu. „Sicher, ja, ich verstehe, was du meinst." Er kam zurück. „Ich sehe, du hast dir schon mal Gedanken darum gemacht?", stellte er lächelnd fest.
Täuschte er sich, oder wurde Draco tatsächlich ein bisschen rot? „Das wird paradiesisch!", meinte er überzeugt. „Dieser Garten ist ein Schatz. Wart's nur ab."
Draco nickte leicht und ließ sich zurück in den Stuhl sinken.
Harry hatte gar nicht gesehen, wie er sich mit den Armen hochgezogen hatte. Es war durchaus nicht hoffnungslos mit ihm...
„Gut, dann wollen wir mal." Er krempelte sich die Ärmel seines Hemdes hoch und nahm die Heckenschere zur Hand.
„Wie kann man nur ein helles Hemd anziehen, wenn man weiß, dass man im Garten arbeiten will?", rief Draco ihm aus dem Wohnzimmer zu.
Harry zuckte nur grinsend mit den Schultern. Daran hatte er an diesem Morgen wirklich nicht gedacht.
Da er keine Arbeitshandschuhe hatte, überzog er seine Hände mit einem Zauberspruch, um Schrammen zu vermeiden. Er arbeitete schnell und genau so, wie Draco es ihm erklärt hatte. Da er an die obersten Äste des Baumes nicht kam, nahm er den Zauberstab zur Hilfe, um ihn von den Ranken zu befreien. Genauso formte er mit einem Spruch ein Dach aus den Ranken.
Zum Schluss nahm er sich das Blumenbeet vor. „Hier muss ich aber erst mal Dünger und Saatgut kaufen.", meinte er. „Das kann ich ja nachher noch tun. Erst mal hätte ich jetzt gerne 'nen Tee oder ein Wasser."
Draco machte sich auf den Weg und holte eine Flasche Wasser und zwei Gläser.
Währenddessen sah sich Harry um und überlegte, wie er den Rasen stutzen konnte. Er war an vielen Ecken auch von Wildkräutern überwuchert.
„Eins muss man dir ja lassen", sagte Draco, als er zurückkam, „man kann sich den Garten nun besser ansehen. Allerdings frage ich mich, wie ich mit meinem Rollstuhl durch das Dickicht stolpern soll."
„Ah, Mister Naseweis!" Harry wedelte drohend mit dem Zeigefinger. „Jetzt auch noch kritisieren! Warum probieren wir es nicht einmal selbst?"
Draco sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen ab. „Und wie bitte schön? Fliegen?"
„Ich kann dich tragen.", schlug Harry scherzend vor.
Draco sah ihn erschrocken an.
„Nein, warte, ich hab 'ne Idee." Er lief ums Haus und streifte sich schnell die Schuhe ab, bevor er den ganzen Dreck und Staub in der Wohnung verteilte.
Draco kam ihm schon entgegengerollt. „Nein, kommt gar nicht in Frage."
Harry packte ihn an den Griffen des Rollstuhls und brachte ihn zurück zum Fenster. „Jetzt sei mal nicht so stur, du weißt doch noch gar nicht, was ich vorhabe."
„Ich trau dir ja auch nicht.", erklärte Draco mit finsterem Gesichtsausdruck.
In diesem Augenblick hielt Harry inne. Dieser Satz verletzte ihn mehr, als er es zugeben wollte. Er ließ von Draco ab und wandte sich dem Garten zu, sah auf das in der Tat kleine Paradies, dass er in nicht mal zwei Stunden geschaffen hatte.
„Es tut mir Leid.", hörte er da Dracos Stimme.
Er sah auf ihn hinab.
„Ich hab Mist geredet.", erklärte er. „Aber weißt du, ich - ich hab Schiss."
Harry seufzte. „Ist gut. Aber glaub mir, ich würde nichts tun, dass dir irgendwie schaden könnte."
Draco nickte. „Was hattest du vor?"
Harry beugte sich über ihn. „Leg deine Arme um meinen Hals und halt dich gut fest."
Zögernd tat Draco, was man ihm gesagt hatte.
Harry legte ihm einen Arm über den Rücken, unter dem linken Arm durch, richtete sich auf und zog Draco mit sich.
„Pass auf, ich kann nicht stehen.", sagte der ängstlich.
„Ist gut. Ganz ruhig und vorsichtig." Er nahm den rechten Arm zur Hilfe, wie er es gelernt hatte, und fuhr er mit ihm über den Rücken, hinunter, bis in die Kniekehlen und hob den gleichaltrigen, allerdings viel leichteren Mann hoch. „Keine Angst."
Draco kniff trotzdem die Augen zu und klammerte sich an seinem Hals fest.
„Feigling.", sagte Harry lächelnd und schob mit dem Fuß den Rollstuhl so beiseite, dass er ans Fenster treten konnte. Er ließ Draco auf das Fensterbrett sinken; es war breit genug für den Blonden. „So, und nun die Beine." Er hob sie an und legte sie ebenfalls darauf und stellte sich so neben ihn, dass er nicht nach rechts runterkippen konnte. „Also?"
Draco sah ihn an. „Mit dir mach ich schon was mit."
„Zauberstab bereit und los."
Draco nahm mit zittrigen Fingern den Holzstab und räumte den Erdboden auf.
Harry sah ihn zu und war glücklich. Sie kamen voran. Alle beide. Draco war nicht so, wie er es vorgab zu sein. Lediglich Angst, Verunsicherung und Enttäuschung machten ihm das Leben schwer.
Unbewusst lehnte er sich an den blonden Mann und legte eine Hand auf sein Knie.
Draco zuckte zusammen, als er es sah. „Bitte, nimm die Hand dort weg.", sagte er und griff nach Harrys Hand.
„Entschuldige.", entgegnete der sofort verunsichert.
„Versteh mich nicht falsch." Draco hielt seine Hand kurz fest. „Mir ist das unangenehm."
„Warum?"
„Weil - Weil ich es nicht spüre. Ich kann nicht fühlen, wenn mich jemand dort berührt. Nirgendwo." Wie um es zu beweisen, schlug er sich auf den Oberschenkel. „Nichts. Gar nichts!"
Harry fing einen zweiten Schlag ab. „Hör auf.", sagte er beruhigend. „Bitte."
Draco schluckte fest. „Ich will das nicht mehr."
„Es wird nicht immer so sein.", flüsterte Harry und zog ihn näher an sich. „Vertrau mir."
Draco schloss die Augen und atmete tief ein und aus.
„Bitte, vertrau mir. Das wäre mir sehr wichtig."
Draco gab ihm an diesem Tage keine Antwort mehr darauf, doch Harry hoffte, dass sie jede gemeinsame Minute ein Stück näher brachte.
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…to be continued…
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