4. Es tut mir Leid

Sein Kopf schmerzte.

Langsam hob er seine Hand und fühlte seine Stirn.

Er blutete.

Vorsichtig drehte er sich zur Seite um seinen schmerzenden Rücken zu schonen. Draco erschrak, eine schmutzige Gestalt saß neben ihm. Reflexartig zuckte er zurück.

„So schreckhaft das kleine Fredchen?" Draco hob sich auf und rutschte Rückwärts zur Mauer der Katakombe. „Aber, aber! Sonst große Klappe und jetzt nichts dahinter!"

Draco keuchte er kannte dieser Stimme: „Wer bist du?" Fragte er zaghaft.

Der vermummte lachte und verbeugte sich, mit krächzender Stimme rief er:" Weasleys Zauberhafte Zauberscherze! Fred Weasley mein Name, kann ich ihnen irgendwie behilflich sein?"

Draco schnappte nach Luft. „DU ! Was machst du hier unter? Und warum bist du so …."

Er schaute den Weasley von oben bis unten an er sah furchtbar aus über seine linke Gesichtshälfte zog sich eine Wunde die entzündet schien, seine Kleider waren zerrissen und er sah aus als hätte er mindestens seit Tagen nichts mehr Anständiges gegessen. Im Großen und Ganzen sah er furchtbar aus.

Völlig untersetzt, seine Augen waren eingefallen, seine Haut war leichenblass. Auf seinen Oberarmen sah man Blutergüsse und Schnittwunden.

„Was machst du hier unten? Oder hast du ein neues Zuhause gesucht?" Draco konnte die letzte Bemerkung nicht zurückhalten obwohl sie in dieser Situation völlig unangebracht war.

Aber im Fehlte schon immer die Fähigkeit anderen Menschen gegenüber Feingefühl zu zeigen.

Wie hier zum Beispiel: Mitleid und Trauer. Wir sehr hat Fred Weasley hier in diesem stinkenden Loch wohl gelitten?

Er beobachtete den Weasley noch immer, hat dieser noch immer nicht geantwortet. Er musterte Draco skeptisch. Plötzlich wendete er sich ab und kroch zurück in die Ecke wo er schon vorher gelegen hatte dort deckte er sich mit der Lumpigen decke zu und holte etwas verschimmeltes Brot aus einer Ecke und begann zu essen.

„He und was jetzt? Wie komme ich hier wieder raus?" Keine Antwort. Draco rollte mit den Augen und suchte seinen Zauberstab, nur wo war der bloß. Nicht in seinen Taschen, nicht auf dem Boden.

Wo?

„Weasley?" Wieder keine Antwort. Er ging auf den zusammengekauerten Jungen zu und blickte ihn an. Er hatte die Augen weit aufgerissen und starrte auf einen nicht vorhanden Punkt in der Dunkelheit.

„Weasley, hast du meinen Zauberstab?"

Stille.

Langsam wurde es im zu viel, ärger stieg in ihm hoch.

„Weasley" versuchte er es noch einmal „ich habe keine Lust hier zu versauern wenn du schon gerne hier unten bleibst dann gib mir wenigstens meinen Zauberstab! Kein Wunder das es dir hier gefällt, wenn ich mich hier umsehe dann sieht das für dich sicher richtig Herrschaftlich aus im Gegensatz zu der Müllhalde wo du früher..."

„Wie kannst du es wagen?" Fred war aufgesprungen Tränen liefen ihm die Wangen hinunter, Draco's Zauberstab direkt auf Draco's Herz gerichtet. „Wie kannst du es wagen so über mein Zuhause zu sprechen. Jetzt wo……"

Er brach ab setzt sich und fing hemmungslos an zu schluchzen.

Draco senkte den Kopf auch er hatte es nicht vergessen, den Überfall auf den Fuchsbau. Es war so schrecklich. Dennoch fiel ihm nichts ein was er sagen konnte, er merkte nicht dass ihm Tränen das Gesicht herunter liefen.

„Hör auf!" Er schreckte hoch und sah dass der Weasley wieder stand und nun rot vor Zorn auf ihn losging. Fred schlang seine Finger um seinen Hals und schüttelte und würgte ihn. „Weinst du um meine Familie? Du hast kein Recht dazu. Du warst dort und hast ihnen geholfen sie zu töten, meine Mutter und meine Schwester. Ihr habt sie einfach umgebracht ohne mit der Wimper zu zucken ohne Mitleid. Ihr Schweine" der Griff verstärkte sich.

Draco bekam kam noch Luft. „Ihr habt meine Schwester verschleppt. Was habt ihr mit ihr gemacht? Ich habe gesehen dass einer von euch sie weggebracht hat? Wo ist sie? Und warum muss ich hier unten bleiben, Hunger leiden? Warum tötet ihr mich nicht einfach! Meine Mutter, meine Schwester und was ist mit den anderen leben sie noch oder nicht!

Wie kannst du es wagen mich zu bemitleiden du würdeloses Nichts."

Darauf hin spuckte er ihm ins Gesicht lies ihn aber los worauf Draco zu Boden glitt und nach Atem ringend seine Kehle rieb. „Du warst genauso dort und hast ihnen geholfen meine Leben, meine Familie zu zerstören!" rief Fred Weasley in verzweifelter Wut, er holte aus und trat Draco mit voller Wucht in die Magengrube „Du Schwein!".

Draco ächzte, er hustete und spuckte Blut. Er hatte es verdient, er blickte auf und sah in diese verzweifelten Augen.

Er krächzte: „ Es tut mir Leid ich kann es nicht ändern! Aber es tut mir leid. Ich war dumm und wusste nicht was ich tat. Es tut mir Leid."

Fred setzte sich ihm gegenüber und musterte ihn. Draco spürte wie er weitere Tränen vergoss. Nicht wegen dem Körperlichen Schmerz. Nein, es tat ihm wirklich Leid.

„Wie geht es den anderen?" Fred sah ihn nun ruhig an.

„Ich denke es geht ihnen gut!" antwortete Draco wahrheitsgetreu und versuchte ein schluchzen zu unterdrücken. Was ihm auch gelang. „Zumindest ist keiner mehr Tot außer…." „Ginny und Mum" flüsterte Fred vor sich hin.

Draco blickte überrascht auf „Ginny geht es gut!"

Fred sah ihn an und zog wütend Augenbraue nach oben „Sie wurde also nur verschleppt, habt ihr sie nur mit dem Crucio traktiert?"

„Nein du verstehst nicht, niemand hat ihr wehgetan. Ich habe..." er stockte schluckte sah Fred fest in die Augen „ ich war es den du gesehen hast. Ich habe sie von dort fortgebracht. Ich konnte nicht…." Ihm fehlten die Worte „…Ihr durfte nichts passieren. Sie ist etwas Besonderes." Hauchte er nur mehr.

Fred wurde zorniger „Also war sie wichtiger als Mum. Wenn du schon den Helden spielen willst hättest du auch gleich mit deinen dreckigen Freunden zuhause bleiben können!" rief er wütend.

„Ich sagte doch es tut mir Leid. Aber ich habe Ginny in Sicherheit gebracht. Wenn ich mir bei einem sicher bin dann das es ihr gut geht. Ich könnte es nicht ertragen wenn jemand ihr Leid zu fügt." Verteidigte sich Draco lautstark wurde aber zum Ende des Satzes immer leiser.

„Also liebst du sie?"

Totenstille bereitete sich aus. Fred sah Draco an und dieser starte zurück. Nach einiger Zeit meldete sich Draco zu Wort. „Ich dachte du wolltest wissen wie es den anderen geht?"

„Stellt man auf eine Frage eine Gegenfrage? Liebst du sie?"

„Wieso interessiert dich das so sehr Weasley? Was ist schon Liebe?" Draco tobte innerlich wusste er die Antwort selbst doch nicht. Er kannte sie nicht gut, nur von seinen Beobachtungen. Er liebte es wenn sie Lächelte, wie sie mit Ihrem Haar spielte, wie sie es schaffte alle Leute um sie herum mit ihrer Fröhlichkeit anzustecken. Sie war klug, witzig und schön. Sie hatte Temperament. Es waren alles Eigenschaften die Draco an einer Frau zu schätzen wusste. Aber war das die wahre Liebe? Er war 17 konnte man sich da überhaupt verlieben?

„Nach dem du mit deinen Träumereien fertig bist könntest du bitte meine Frage beantworten?" Er sah Malfoy, der immer noch abwesend schien, an „okay wenn du nicht willst."

Kurze Zeit später nach endlosem Schweigen.

„Harry ist Tot! Du hast mich davor unterbrochen" Draco wusste auch nicht warum er das in eben diesem Moment sagte, war es doch so vollkommen unpassend.

„Was? Aber er …..? Du sagtest doch das niemand in der Familie mehr tot sei." Fred stockte. Tränen stiegen ihn ihm hoch. „Harry! Aber er gehörte zur Familie. Nicht auch noch Harry!" sagte er leise Er stand auf wendete sich ab. Draco beobachtet ihn.

„Los!" Fuhr ihn Fred Weasley an. „Wir müssen hier raus. Snape hat mir den Zauberstab abgenommen aber du warst ja so nett!" Er hob Draco's Zauberstab.

„Wie du nimmst mich mit?"

„Ja natürlich, ich bin nicht so wie du, ich lass mich nicht auf das gleiche Niveau. Ich kann keine Menschen sterben sehen egal wie schlecht diese sind!" Fred lächelte ein gehässiges Lächeln. Er schwang den Zauberstab und eine Leiter erschien. Draco stand auf und torkelte hinüber verständnislos starrte er den Weasley an. Er würde jeden töten wenn man seine Familie bedrohte und zerstörte. Wie kann man nur so … ihm fiel kein Beschreibung ein.

Fred deutete ihm das er zuerst hinaus sollte er aber weiterhin den Zauberstab behalten würde. Draco griff nach der ersten Stufe und kletterte langsam nach oben.

Als beide oben standen zauberte sich Fred neu Kleidung und sie gingen Richtung Wald. Sie gingen immer weiter hinein und plötzlich blieb Fred stehen.

„So wir haben die Magie Grenzen erreicht hier kann ich apparieren. Hier dein Zauberstab!"

Er warf ihm den Zauberstab zu. „Danke für alles, Malfoy!"

„Du musst nicht danken. Ich habe zu danken ich hätte den Tot verdient!"

Fred lächelte „Okay auf in die Realität und ab nach Hause! Eins…."

Fred hatte ihm geholfen er war ihm eine Antwort schuldig.

„Zwei…"

Und er hasst es jemanden etwas zu schulden.

„Ich mag Ginny" sagte Draco leise eher zu sich selbst.

„Drei!" Fred war verschwunden und Draco wusste nicht ob er ihn gehört hatte. Es war egal. Denn er selbst war sich jetzt erst darüber klargeworden.

He danke für eure Reviews.

Bin nicht gerade ein großes Rechtschreibgenie deshalb vergebt mir bitte den Fehler mit den Todessern.

Warum sind bloß alle böse wenn Harry stirbt? Muss er denn immer den Helden spielen?

Ähhhh okay er ist ein klasse Held aber diesmal darf Draco sein Glück versuchen.

Ich versuche so schnell wie möglich Weiterzuschreiben.

Hoff euch hat es bis jetzt gefallen.

Greeze Tash