Disclaimer: Nichts davon gehört mir, gehört alles Stephenie Meyer, es wird keinerlei Geld damit verdient und dient nur der Unterhaltung

Kapitel 3 – Alte Feinde … neue Freunde?

Ich begebe mich zurück nach Forks. Ich spioniere Bella nach und könnte Edward in diesen Augenblick umbringen. Was hat er ihr nur angetan. Nicht nur die fröhliche, unbeschwerte Bella ist weg, sondern auch so ist sie nicht mehr die gleiche. Sie sieht abgemagert, ausgezerrt aus. Ihr Haar ist stumpf, ihr Blick geht meist ins Leere.

Schon nach zwei Tagen warten, kann ich ihn riechen. Ich warte bis er Bella, zu Hause abgesetzt hat und rufe ihn dann.

„Jacob." Ich weiß dass er mich hören kann. Sein Herzschlag wird schneller, seine Atmung intensiver.

Ich gebe mich für ihn zu sehen und winke ihn in meine Richtung und beruhige in Gleichzeitig.

„Was willst du, Bleichgesicht?" Fragt er, ihn seiner Stimme liegt Hass.

„Hör mich an, danach kannst du urteilen." Sage ich und schicke eine weitere Woge der Beruhigung in seine Richtung.

„Beeil dich." Antwortet er.

„Bella ist in Gefahr."

„Das ist sie immer wenn einer von euch in der Nähe ist."

„Nicht in bin die Gefahr, sondern Victoria."

„Victoria?" Fragt er nach.

„Hat Bella dir die Geschichte erzählt mit James?" Frage ich nach, ich bin mir nicht sicher in wie fern Bella davon erzählt hat.

Er nickt. „Wir haben Laurent vor einigen Monaten erledigt. Er hätte beinahe Bella erwischt auf einer Lichtung im Wald. Er sollte sich in Victorias Auftrag an ihre Rächen."

„Gut."

„Und soll diese Victoria doch kommen, mit ihr werden wir auch fertig."

„Mit Victoria alleine schon. Aber…"

„Was aber?" Fragt er nach.

„Sie ist dabei eine Armee aufzustellen."

„Dann soll sie mit einer Armee kommen, auch die können wir besiegen."

„Neugeborene, sind nicht wie wir. Sie haben mehr Kraft, sie sind stärker, schneller, mutiger." Versuche ich ihm zu erklären.

„Na und."

„Man kann Neugeborene nicht so einfach besiegen. Sie kämpfen mit ihren Instinkten und ich habe keinen Überblick wie viele Vampire Victoria bisher verwandelt hat."

„Na und…"

„Hör mir erstmal zu. Ich nehme an du hast von den Morden in Seattle gehört?" Frage ich.

Er nickt.

„Dahinter stecken die Neugeborenen. Und es werden immer mehr. Sie wollen Bella. Sobald Victoria davon überzeugt ist, genug Neugeborene zu haben, will sie nach Forks kommen. Und nichts wird sie von ihrem Ziel abbringen, es würde viele Tote geben, viele Unschuldige. Reservatsgrenzen würden sie nicht aufhalten. Auch dort könnte es Tote geben. Ich bin nur alleine. Ich kann keine Armee besiegen. Ich kann aber euch helfen, sie zu besiegen. Bella braucht davon nichts zu erfahren. Sie braucht nicht wissen, dass ich da bin. Ich würde euch mein Wissen weitergeben, wie man Neugeborene besiegen kann."

„Und warum sollten wir dir glauben?" Fragt er mich, berechtigte Frage.

„Die Alternative ist, ich geh in das Haus erzähle Bella, dass ich wieder da bin, dass Victoria hinter ihr her ist und dass sie von hier verschwinden muss. Ich kann allerdings nicht für die Sicherheit von ihrem Vater sorgen."

„Was ist mit Edward?"

„Ich hab Edward seit Monaten nicht gesprochen. Ich weiß nicht wo er ist." Sage ich zu ihm.

„Und das soll ich glauben?"

„Was du glaubst ist mir egal. Fakt ist, dass in Seattle eine Neugeborenenarmee wartet, die Victorias Befehlen gehorcht und sie will nur eines, Rache an Bella. Alles andere ist zweitrangig im Moment."

„Ich kann das nicht alleine entscheiden." Sagt er.

„Das kann ich verstehen. Bis ihr eine Entscheidung getroffen habt, bitte ich euch aber auf Bella aufzupassen und vielleicht Kontrollen an ihrem Haus zu laufen. Ihr könnt mich unter dieser Handynummer erreichen." Ich reiche Jacob einen Notizzettel mit meiner Nummer und hoffe, dass er anruft.

Danach gehe ich. Im Moment kann ich nichts tun. Ich renne zum Haus. Auf den Weg dorthin nehme ich noch eine kleine Mahlzeit zu mir.

Ich bin schneller wieder in meinen neuen alten zu Hause als ich geplant hatte. Dort finde ich eine Mitteilung, dass ich eine FedEx Zusendung verpasst habe und dass ich es da und da abholen kann bzw. anrufen soll für eine erneute Zusendung. Da es in Forks keine Abholmöglichkeit gib, wurde die Sendung nach Port Angeles gebracht. Ich entscheide mich dafür dort hin zu fahren. In der Garage wartet noch immer Carlisles Mercedes. Ich hoffe er hat nichts dagegen, dass ich ihn mir ausborge. Irgendwann sollte ich mir ein eigenes Fahrzeug kaufen. Aber nicht so was schweres, es sollte flexibler sein, vielleicht ein Motorrad.

In Port Angeles angekommen überreicht mir der Bote die Sendung. Ich erkennen die Schrift sofort Esme.

Jasper, mein Sohn. Unser Haus ist auch dein Haus. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, nimm was du brauchst, bleib solange du willst. Doch da ich dich mittlerweile gut genug kenne, glaube ich nicht, dass du dich sehr wohl fühlen wirst. In dieser Sendung findest du eine Beschreibung für eine kleine Blockhütte, sie liegt nur wenige Meilen vom Haus. Ich habe sie dir und das Grundstück dazu in deinen Namen überschreiben lassen.

Carlisle meint, du sollst den Mercedes solange nehmen wie du magst.

Alice und Edward sind im Moment zusammen in Asien unterwegs. Sie wollen abstand gewinnen und alles durchdenken. Rosalie und Emmett sind noch hier, sie haben sich gegen das College entschieden. Beide sind von der Situation sehr betroffen. Falls du irgendwas brauchst, unsere Türen stehen immer offen zu jeder Zeit. Du bist ein Teil der Familie.

Ich vermisse dich, es tut mir Leid was geschehen ist, und bitte denk daran nichts davon ist deine Schuld. Es war unsere Schuld.

Esme

Ich schaue mir die Lagepläne an und begebe mich zu dieser Blockhütte. Ich frage mich wie Esme davon gewusst haben kann. Hat Alice ihr das gesagt? Warum sind sie auf einmal so fürsorglich? Ich weiß es nicht.

Die Hütte ist klein, doch sehr gemütlich, anders als das große Haus. Weniger Glas, dafür sehr viel Holz. Es strahlt Wärme und Geborgenheit aus. Zwei Schlafzimmer, eine Wohnküche, ein Bad. Hier fühle ich mich auf Anhieb wohler als im großen Haus.

Ich überlege ob ich Esme anrufen soll. Sie fehlt mir. Auch die anderen sie fehlen mir, doch noch hab ich den Punkt nicht erreicht, noch sitzt die Enttäuschung zu tief. Haben sie mir verziehen, werden sie es tun?

Ich habe Fragen über Fragen. Und noch keine Antworten. Edward und Alice in Asien? Ich frage mich was sie dort machen? Ist es so, wie ich ihre Gefühle empfunden haben? Beide würden es verdienen glücklich zu werden. Doch was ist mit mir. Ich liebe Alice. Ich weiß nicht ob ich um sie kämpfen soll. Ich brauche definitiv noch Zeit um nachzudenken. Ich hoffe dass Alice eine Entscheidung für mich treffen wird. Ich kann mich noch an unsere erste Begegnung Erinnerung. Sie hatte mich sofort um den kleinen Fingen gewickelt. Ich war von erstem Tag an ihr Sklave. Sie hat mich zu den Cullen gebracht. Ich dachte, immer ich könnte ohne die Cullens überleben, dass ich nur wegen Alice bei ihnen geblieben bin. Doch jetzt wo ich wieder alleine bin, vermisse ich sie.

Charlotte und Peter, ich könnte sie aufsuchen. Doch dann wüsste ich nicht, ob ich für immer diesen vegetarischen Lebensstil aufrecht erhalten könnte. Sie trinken Menschenblut. Ich wüsste nicht ob ich dies auf Dauer wieder könnte. Doch irgendwann würde die Schuld wieder kommen. Zu lange habe ich diesen alternativen Lebensstil gelebt. Und ich war in dieser Zeit glücklicher als jemals zuvor. Ich hatte Aufgaben, Verpflichtungen, ich war in der Lage nach vorn zu blicken. Mich auf den nächsten Tag zu freuen. Im Moment lebe ich einfach von Tag zu Tag. Ich habe keine Perspektive, ich langweile mich. Ich kann hier weder zur Schule gehen noch mich sonst irgendwie outen. Bella würde es schnell erfahren. Sie ist aufmerksam und Gerüchte machen in so einer kleinen Stadt schnell die Runde. Dazu kommt noch Charlie. Als Chief der Polizei, ist er mit den meisten in der Stadt auf gut Freund und Gerüchte landen schnell bei ihm. Ich muss mich bedeckt halten.

Ich hoffe dass Jacob mich anrufen wird. Ich setze mich auf eines der Sofas im Wohnbereich und fange an zu überlegen, wie ich den Werwölfen, dass töten von Neugeborenen beibringen könnte. Wo ist eine ideale Stelle für den Kampf. Das gibt mir eine Aufgabe. Ich renne zum Haus und sehe mich in Carlisles Bibliothek um. Das Meiste wurde mitgenommen, doch ein Teil seiner Bücher ist noch vorhanden. Vor allem geschichtliche Bücher stehen in den Regalen. Und ich finde auch eine Karte von der Umgebung. Die Karte nehme ich mir mit und fange an die wahrscheinlichsten Wege die Victoria nehmen würde einzuzeichnen.

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Frage: Was ist euch lieber täglich (oder fast täglich) solche kurzen Updates oder ein bis zwei mal in der Woche ein größeres Update? Es wäre schön wenn auch die stillen Mitleser mir zumindest mitteilen können, wie sie lesen möchten. (Und da ich kann sehen, dass ihr mitlest ;))