Chapter Six: Von geköpften Hauselfen und rothaarigen Kindern...
"Ahhh Sirius, gut das du schon wach bist. Ich hoffe wir haben dich nicht aufgeweckt?"."Nein sie nicht Sir", sagte er zu Dumbledore gewandt und schritt durch die Küche, um sich dann aus einem der Schränke etwas zu Trinken zu hohlen. "Der gute Severus war so frei und hat die..." Er kam nie dazu seinen Satz zu beenden, denn auf einmal hörten sie einen lauten Knall und darauf folgte ein Ohrenbetäubender Lärm. Es war mehr ein Schreien und das nicht gerade leise. Vermutlich konnte man es durch das gesamte Haus hören.
"Diese verfluchte, alte Sabberhexe", rief Sirius und stürmte Richtung Tür. Neji bemerkte sofort, dass sich im oberen Stockwerk weitere Personen regten. Aus dem Flur waren andere Stimmen und Rufe zu hören. "Reißt sie doch endlich von der Wand ab!", "würden wir ja gerne!", "Ich spreng sie in die Luft, ich FRED!!!GEORGE!!!". Es gab einen lauten Knall, gefolgt von einem Zweiten, genau in der Küche und wie aus dem Nichts standen zwei rothaarige Zwillinge in der Küche. Beide waren hochgewachsen und hatten flammenrotes Haar. Sie erblickten Dumbledore. "Guten Morgen Professor Dumbledore", riefen sie im Chor. Dann gab es einen weiteren Knall und die Beiden verschwanden genauso schnell, wie sie gekommen waren.
Neji sah zu Hinata herüber und diese blickte genauso verdutzt zurück, schüttelte nur leicht den Kopf und sah Dumbledore fragend an. "Wer waren denn die Beiden?", fragte sie höflich. "Meine herzallerliebsten Söhne", mit einem Mal stand eine kleine, leicht rundliche Frau in der Küche. "Guten Morgen Professor Dumbledore. Wie ich sehe war ihre Reise erfolgreich". Sie sah am Tisch entlang und warf jedem der Shinobi einen freundlichen Blick zu. Dumbledore nickte. "Molly...ich kann die Meute ja beruhigt in deiner Obhut lassen, nicht wahr? Ich muss nämlich noch dringend ins Ministerium". "Natürlich Sir, Natürlich...", sagte sie während sie mit ihrem Zauberstab die Ablageflächen säuberte. "Gut, wir sehen uns dann heute Abend auf der Versammlung". Er wand sich wieder zu Neji und Co. "Ich muss sie nun leider fürs Erste verlassen, wir werden uns Heute Abend aber wieder sehen. Einen angenehmen Tag noch". Dann verschwand er ebenfalls mit einem lauten Knall.
Sie sahen alle auf die Stelle, wo er eben noch gestanden hatte. "Wieso können hier alle wie aus dem Nichts auftauchen und verschwinden", fragte nun Sara in die Runde. "Apparienen", kam es von der kleinen Frau. "Seid meine Söhne ihre Prüfung bestanden haben apparieren sie andauernd durchs Haus". Sie schüttelte nur den Kopf. "Aber ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Molly Weasley, es freut mich sie kennen zu lernen". Alle sahen sie erst recht perplex an. Dann stand Sara schnell auf, verbeugte sich und gab die Hand. "Sara Sidel sehr angenehm Mam", sagte sie und versetzte den Anderen einen Blick um ihrem Beispiel zu folgen. "Kaya Okami angenehm", "Sakura Haruno, es freut mich ebenfalls Mam", "Kiba Inuzuka", sagte er nur und schüttelte ihr dafür aber mit einem breiten Lächeln die Hand. "NARUTO UZUMAKI UND ICH WERDE DE..." 'Domp' (schlag auf den Hinterkopf von Sakura) "Verschreck doch die Arme Frau nicht so!", keifte sie.
"Ach keine Panik, „ sagte sie, "Mit Fred und George kann einem fast gar nichts mehr schocken".
Sara zog ihre Augenbrauen hoch. "Oh die Beiden sind eine wandelnde Katastrophe. Überall wo sie hinkommen richten sie mehr schaden als nutzen an". Sie grinste.
"Ach ich habe ihnen noch gar nichts zu Trinken angeboten", sie schwenkte ihren Zauberstab und auf dem Tisch erschien ein großer Krug mit mehreren Gläsern. "Und sie müssen ja einen fürchterlichen Hunger haben. Immerhin ist es noch früh am Morgen". Sie schwenkte ihren Zauberstab erneut und Messer, Bratpfannen, Schinken, Toast und etliche andere Gegenstände machten sich selbstständig. Mrs. Weasley wedelte immer mal wieder mit ihrem Zauberstab und im nu standen Teller und Schüsseln mit gebratenen Speck und Würstchen vor ihnen. "Ihr müsst ja am verhungern sein meine Lieben. Hier bitte Junge", sie häufte Neji noch einige Würstchen auf. "Iss kräftig du siehst aus, als wenn du am Verhungern wärst". Neji sah von seinem Teller auf. 'Ja er war dünn, evtl. zu dünn aber seinen Rippen konnte man noch lange nicht sehen. Von Kiba, der gegenüber saß, kam ein leichtes Kichern. Neji sah ihn an und er schwieg sofort. Wenn Nejis Blicke töten könnten, dann wäre Kiba nicht der Erste, der Tod umgefallen wäre. Einige hätten es nicht überlebt. 'Knall' "Frühstück Fred", "Du sagst es George!", die beiden Zwillinge waren direkt neben Kiba und Neji appariert und begannen nun Toast und Schinken auf ihre Teller zu häufen. Mrs. Weasley beäugte die Beiden argwöhnisch. "Ihr Zwei ", sprach sie langsam und im bedrohlichen Ton."Hört auf hier durchs gesamte Haus zu apparieren ihr macht die Leute noch ganz verrückt. " 'um würrrr müschen dosch nosch übben" , sprach der eine der Zwillinge. "Fred man spricht nicht mit vollem Mund", rief sie entzürnt. "Mum", meldete sich nun der Rotschopf neben Neji zu Wort. "Ich bin Fred". "Ohh Verzeihung Fred". "Ahhhh macht nichts Mum", Fred wischte sich mit seinem Ärmel den Mund ab. Hinata kicherte. "Danke für das Essen, "sagte Fred an seine Mutter gewand. "Hey Leute " er drehte sich zu Neji und den Anderen um. "Wir sehen uns später", "Ja wir haben noch etwas vor". Beide standen auf. "Ach und Mum", "was ist noch Spätzchen", fragte Mrs. Weasley. "Ich bin nicht Fred ich bin George". Beide grinsten und disapparierten. Kaya schüttelte den Kopf. Sara grinste breit. "Die Zwei gefallen mir", gab sie zu und stopfte sich noch ein Würstchen in den Mund. "Jaaa sie müssen sie ja auch nicht Erziehen ", sagte Mrs. Weasley und lächelte Sara an.
Alle hingen mittlerweile mehr auf ihren Stühlen, als das sie richtig saßen. Naruto und Kiba gähnten vor sich hin. Kaya sah aus, als wenn sie gleich von ihrem Stuhl fallen würde. Hinata war schon am Dösen und Neji hing auch auf Halb Acht.
"Ich würde vorschlagen sie gehen Alle erst einmal schlafen. Sie sind erschöpft und müde. Ginny Schätzchen!". Ein kleines Etwas mit roten langen Locken war an der Tür vorbeigehuscht, wahrscheinlich in der Hoffnung nicht gesehen zu werden. Sie ging in die Küche und blieb auf der ersten Stufe stehen. "Jaaa?" fragte sie. "Bring doch bitte unsere Gäste in ihre Zimmer. Du weißt schon, die die wir Gestern hergerichtet haben. Sie nickte und sah die Anderen an. Sara erhob sich schwerfällig. "Kinners kommt hoch mit euch, ab ins Bett", sie streckte sich und ging in Richtung Ginny. Alle standen nun mehr oder weniger schnell auf. Sie folgten Ginny durch das Haus. Neji achtete mal mehr Mal weniger auf die Umgebung. Er war zu müde und er hatte immer noch leichte Kopfschmerzen von diesem widerlichen Trank.
Sie gingen hinauf bis in den zweiten Stock des Hauses, vorbei an unzähligen Köpfen. "Die sind von den Hauselfen, die hier früher mal gearbeitet haben", erzählte Ginny. "Wenn sie zu alt wurden, um ein Tablett zu tragen, hat man ihnen den Kopf abgehackt, hat mir Sirius erzählt, "fügte sie noch schnell hinzu, als sie die entsetzten Gesichter sah."Nun hier auf dem Zweiten Stock sind eure Zimmer", sie zeigte auf die Türen im Gang. "Teil sie unter euch auf wie ihr wollt", sie drehte sich um. "Na dann eine gute Nacht", Ginny verschwand wieder.
"Nun", Sara trat vor, "da ich die Dienstälteste und erfahrenste bin nehme ich mir alleine ein Zimmer", sie lächelte, als sie es sagte. "Also dann Gute Nacht". Dann nahm sie sich das erste Zimmer uns verschloss die Tür hinter sich. Alle sahen sich an. Kiba sah Neji an. "Nehmen wir ein Zimmer zusammen?". Neji musterte ihn kurz und nickte dann. Am Ende schliefen Hinata und Kaya in einem Zimmer und Sakura ärgerte sich ein wenig, dass sie mit Naruto in einem Zimmer schlafen musste. Ihm schien es nur recht zu sein. Sie wünschten sich alle noch ein gute Nacht. 'Obwohl 'Tag' ja besser klingen würde', dachte Neji, denn sie würden ja den gesamten restlichen Tag verschlafen. Neji und Kiba gingen in ihr Zimmer. Besonders groß war es nicht aber zwei Betten fanden darin platzt, ein Schrank und jeweils ein kleiner Beistelltisch für sie. Kiba ließ sich sofort auf sein Bett sinken und zog sich nicht mehr groß um. Er zog sich einfach nur noch die Decke über den Kopf und drehte sich um. Neji tat dasselbe, er war genauso erschöpft. Seine Schuhe zog er noch aus und dann legte er sich hin. Er bekam nur noch so vage mit wie Akamaru sich zwischen den beiden Betten zusammenrollte. Er drehte sich zur Seite und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.
