Kapitel 5 – Sie können ja so grausam sein (Harry)
Voller Wehmut saß Harry auf den Tribünen des Quidditch-Feldes und beobachtete, wie der neue Kapitän des Quidditch-Teams Gryffindors die Anwärter um die heiß begehrten Plätze in der Mannschaft eifern ließ und sein neues Team zusammenstellte. Er würde viele junge Spieler nehmen müssen: Die Schlacht von Hogwarts hatte nicht nur das Turnierfeld stark in Mitleidenschaft gezogen, auch viele erfahrene Schüler, die gut mit dem Besen umgehen konnten, hatten im Kampf ihr Leben lassen müssen. Mit diesem Problem hatte nicht nur Gryffindor zu kämpfen, sondern auch Ravenclaw und Hufflepuff. Slytherin auf der anderen Seite, deren Schüler geschlossen die Schule vor der Schlacht verlassen hatten, konnte sich über keinerlei solche Verluste beklagen.
„Harry, Ron, wie oft muss ich es Euch noch sagen: Ihr seid nicht hier, um der Auswahl zuzuschauen!", ermahnte ihn plötzlich Hermine und steckte dabei ihren Federkiel Ron und ihm ins Gesicht. „Ihr sollt die Aufsätze aus VGDK kontrollieren!"
„Jaja, ich mach ja schon ...", antwortete Ron, ohne auch nur so zu tun, als würde er sich wieder seiner Pflicht widmen. „Das ist wirklich schade, dass wir keine Zeit mehr für Quidditch haben ..."
„Jaah ... Aber zusätzlich zum Unterricht hätten wir niemals Zeit dafür. Außerdem wäre es unfair, wir sind älter als alle anderen, und wir sollten den Jüngeren auch mal eine Chance geben."
„Und vergiss nicht, dass keiner jemals in Abrede stellen wird, dass Du einer der besten, wenn nicht der beste Sucher warst, den Gryffindor jemals hatte!"
„Nun, Lob aus dem Munde des besten Hüters, den Gryffindor jemals hatte– AU!"
Hermine hatte offensichtlich die Geduld verloren und beiden je eine Kopfnuss verpasst: „Zurück an die Arbeit, oder zurück in den Turm! Eure Wahl!"
Murrend beugten sich die beiden zurück über die Arbeiten der Schüler. Es waren zwar erst zwei Wochen Unterricht zu Ende gegangen, aber Harry fühlt sich schon ein wenig frustriert. Er hatte sich wirklich Mühe gegeben, den Schülern den Stoff beizubringen, aber viele wussten das überhaupt nicht zu schätzen: Sie kritzelten in einer unleserlichen Handschrift lieblos ein paar Sätze, die sie völlig unreflektiert und offensichtlich aus einem Buch oder von jemand anderem abgeschrieben hatten, auf das Pergament und hofften, dass es reichen würde.
Und auch Harry bekam ein schlechtes Gewissen. Hatte er nicht sechs Jahre lang genau dasselbe gemacht?
Wenigstens der Unterricht in den Klassen war interessant. Er schien die Schüler zwar nicht für die Hausaufgaben zu begeistern können, aber im Unterricht hingen sie förmlich an den Lippen ihrer Lehrer. Besonders der praktische Teil schien sie zu begeistern.
Er hatte sich ein Beispiel an Remus genommen, und zur Eröffnung des Unterrichts die Drittklässler mit Irrwichten und dem Riddikulus-Zauber vertraut gemacht. Daran hatten die Schüler wirklich viel Spaß, und sie hatten auch viel gelernt.
Zuerst hatte er sich selbst dem Irrwicht gestellt und das Zauberwesen hatte sich in einen Dementor verwandelt. Der Schrecken der Schüler war groß, aber umso größer war ihr Jubel, als plötzlich der Kapuzenmantel des Dementors runterfiel und er verzweifelt versuchte, seine (nicht existente) Blöße zu bedecken.
Und er warnte sie auch, dass man Irrwichte nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfe, und erzählte ihnen von dem Irrwicht, der einst Mrs Weasley geradezu gefoltert hatte, indem er sie mit den Alptraumbildern toter Familienmitglieder konfrontiert hatte.
„Hört Euch das an", sagt Harry mit einem Schmunzeln zu seinen Freunden, „was hier einer im Aufsatz über die Veelas geschrieben hat: ‚Veelas sind zauberhafte Wesen, deren Schönheit Männern den Verstand raubt. Man kann sie daran erkennen, dass sie aussehen wie Prof Granger.'"
Hermine, sichtlich geschmeichelt, lachte auf, aber Ron fand das nicht lustig: „Sag mir seinen Namen, dem trag ich gleich ein Nicht genügend ein. Und verpass ihm noch eine Woche Nachsitzen. Und zieh seinem Haus zehn Punkte ab. Und ..."
Sie legt ihre Hand auf die seine, blickt ihm in die Augen und sagt: „Ron, das ist doch nur ein harmloser Scherz. Außerdem, ich liebe nur Dich, egal welchen schmalzigen Text irgendein Schüler schreibt. Oder glaubst Du etwa, ich würde Dich wegen so einem Käse verlassen?"
„Nein, natürlich nicht ..."
Harry wurde wieder schwer ums Herz. Er spürte wieder schmerzhaft den Neid, den er auf ihre Beziehung hatte. Er spürte die Sehnsucht nach einem jemand, der ihn liebt; der Angst hat, ihn zu verlieren; der wegen ihm Eifersucht empfindet, weil er ihn liebt und Angst hat, ihn zu verlieren.
„Wo ist eigentlich Draco?", fragte er plötzlich. „Wollte er nicht auch gemeinsam mit uns die Arbeiten korrigieren?"
„Eigentlich schon. Ihm wird wohl irgendwas dazwischen gekommen sein. Mach Dir mal keine Sorgen um Deinen kleinen Freund."
Das war leichter gesagt als getan. Während sich im Laufe der vergangenen zwei Wochen die Schüler aus Ravenclaw, Hufflepuff und Gryffindor überraschend schnell davon überzeugen lassen hatten, dass Dracos Vergangenheit wirklich vergangen war und keine Rolle mehr spielen sollte, zeigten sich die Slytherins immer gehässiger und gemeiner gegenüber Draco. Vergangenen Mittwoch vollbrachten sie ihr bisheriges Meisterstück ...
Im Unterricht VGDK für den siebten Jahrgang, den ohnehin besonders wenig Slytherins besuchten, sprachen sie ihn wiederholt als „Prof Schwachkopf", „Prof Verräter", „Prof Feigling" und dergleichen an. Obwohl Harry und Hermine jeden einzelnen von ihnen zur Strafarbeit bei Hausmeister Filch verdonnert und wiederholt ihrem Haus Punkte abgezogen hatten, ließen sie davon nicht ab. Das Fass zum Überlaufen brachte schließlich der kleine Bruder von Millicent Bulstrode, ein – wie Ron ihn unschmeichelnd, doch treffend charakterisierte – „fettes, kleines Arschloch". Er hatte Draco als „Prof Mörder" bezeichnet.
Was dann geschah, daran erinnerte sich Harry noch genau:
Der Blonde ging plötzlich auf Bulstrode zu, und Harry fürchtete, er würde ihm gleich eine brutale Ohrfeige verpassen. Aber ohne irgendjemanden weiter zu beachten, ohne ein Wort zu sagen, lenkte Draco seine Schritte auf die Pforte des Klassenzimmers und verließ den Raum.
Harry überließ den Unterricht Hermine und Ron und lief ihm nach. Er konnte Draco nicht sehen, aber er hörte schnelle Schritte und Schluchzen, und folgte ihnen. Schlussendlich führten sie ihn in ein WC. Er fand dort seinen Freund, der weinend vor dem Spiegel stand, und plötzlich wurde ihm schlecht: Es war dasselbe WC, in das er Draco bereits einmal gefolgt war ... bevor er ihn ungewollt mit dem Sectumsempra-Fluch fast getötet hatte. Harry musste selbst mit den Tränen und Brechreiz kämpfen; der Anblick des blutenden, schwer atmenden Draco hatte ihn immer wieder verfolgt.
Aber er fasste sich ein Herz: Darum ging es jetzt nicht. Ein Freund war verletzt, litt Schmerzen, brauchte Hilfe. Er näherte sich ihm vorsichtig und legte dem weinenden Häufchen Elend eine Hand auf die Schulter.
„Draco ..."
Doch Draco schien ihn nicht zu hören. Harry zögerte einen Moment, dann sagte er noch einmal, mit noch mehr Besorgnis in der Stimme: „Draco?"
Draco erwiderte etwas, aber Harry verstand ihn nicht; Worte und Weinen waren zu eng ineinander verwoben. Aber er vermutete, dass es „Geh weg!" und „Lass mich in Ruhe!" heißen sollte.
Aber er war nicht gewillt, dem Folge zu leisten. Hätte er Ron oder Hermine so aufgelöst gesehen, hätte er auch nicht so leicht aufgegeben. „Draco ... Draco!"
Er packte den Slytherin bei den Schultern und drehte ihn gewaltsam um, sodass er ihm direkt in die Augen schauen konnte. Es war ein Schock, ihn anzusehen. Sein sonst eher ausdrucksloses Gesicht, das in letzter Zeit allzu oft von Traurigkeit gezeichnet war, war tränenüberströmt, seine sonst so silbernen Augen von roten Äderchen gezeichnet, seine hübsche, kleine Nase lief.
Er wusste nicht, was er sagen sollte. Er wusste, etwas musste er sagen. Für Wunden, die von Worten zugefügt wurden, sind andere Worte die beste Form der Ersten Hilfe. Und während er noch um diese heilsamen Worte rang, sank Draco plötzlich auf seine Knie, warf sich auf Harry und heulte in seine Schuluniform.
Mehrere Minuten lang weinte er herzzerreißend an Harrys Brust. Harry erkannte, dass jetzt doch nicht die Zeit für Worte war. Er legte seine Arme um ihn und drückte ihn einfach nur an sich, spendete ihm einfach nur menschliche Wärme, bis schließlich die Tränen versiegten.
Als er dann Draco zurück in die Geborgenheit seines Schlafzimmers in den Kerkern begleitete, überlegte er während des ganzen Wegs, was er sagen könnte, aber nichts war ihm eingefallen. Er hatte ständig Angst, es noch zu verschlimmern.
Wenn ich ihm sage, dass an den Lügen der Schüler nichts Wahres dran ist, streue ich doch nur Salz in die Wunde. Indirekt wiederhole ich damit ja nur ihre giftigen Worte, oder nicht?
Als sie in Dracos Schlafzimmer angekommen waren und Harry damit zum ersten Mal diesen Raum betrat, erschrak er über die Leere und die Kälte des Raums. Er war so groß wie sein Schlafzimmer im Turm, aber es standen drin nur ein Bett, ein Arbeitstisch und ein Bücherregal, das randvoll mit Büchern war, sowie ein Kleiderschrank; die Wände waren kahl und schmucklos. Kein natürliches Licht erhellte den Raum, die Lampen erfüllten den Raum mit einem kalten Licht. Obwohl die Zimmertemperatur angenehm war, fror Harry. In seinem eigenen Zimmer, das er sich mit Ron teilte, waren die Wände voll von Plakaten der Chudley Cannons und Familienphotos, große Fenster hießen die Sonne willkommen, die allabendlich den Raum mit einem Meer warmer Farben erfüllte.
Harry konnte sich nicht vorstellen, dass jemand hier gerne leben würde; schon gar nicht alleine. Daher bot er ihm nach einem Moment der Stille an: „Wenn Du willst, Du kannst uns gerne mal besuchen, oben im Turm. Wir führen Dich gerne herum." Und nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: „Die Mädchenschlafzimmer können wir Dir aber nicht zeigen, falls Du es darauf anlegst. Dass ginge nicht, selbst wenn wir wollten."
Er meinte, ein flüchtiges Lächeln über Dracos Lippen huschen gesehen zu haben, das er sich aber vielleicht nur eingebildet hatte.
„Na gut, ich werde zurück in den Unterricht gehen. Sehen wir uns beim Abendessen?"
Draco antwortete nicht; er sagt kein Wort, schüttelte nicht den Kopf, nickte nicht.
Harry ließ den Kopf hängen und ging dann schweigend zurück ins Klassenzimmer. Als er dort angekommen war, konnte er seinen Augen nicht trauen. Die Slytherins, die vorhin noch so vorlaut gewesen waren, schienen vor Angst erstarrt, und gaben bis zum Ende des Unterrichts keinen Mucks mehr von sich, außer sie wurden vorher explizit dazu aufgefordert.
Nach der Stunde fragte er Hermine und Ron, was denn geschehen war, aber Hermine wandte sich einem Schüler zu, der ihr eine Frage stellen wollte, und Ron antwortete nur enigmatisch: „Hermine hat mit ihnen ein Wörtchen vor der Tür gesprochen. Ich weiß nicht was sie gesagt hat, aber Du kannst mir glauben, dass Du es nicht wissen willst. Sie war außer sich vor Wut, und eine wütende Hermine ist eine erschreckende Hermine."
Er beschloss, nicht herausfinden zu wollen, was sie gesagt hatte.
An jenem Abend erschien Draco nicht zum Abendessen, und er kam auch am nächsten Morgen nicht zum Frühstück. Stattdessen kam nur ein Erstklassler aus Slytherin, Gabriel Snow, ein aufgewecktes und intelligentes kleines Bürschchen, das großes Interesse an VGDK zeigte, zu Harry und übergab ihm einen Stapel korrigierter Hausaufgaben: „Prof Malfoy hat mich gebeten, ihnen diese Hausaufgaben zu übergeben und ihnen mitzuteilen, dass er krank ist und heute nicht unterrichten kann, Herr Professor Potter."
Harry bedankte sich bei ihm und schickte ihn seines Weges. Er sah Ron und Hermine an, alle wussten, was sie davon halten sollten, und Ron sprach es schließlich aus: „Krank? Das glaubt er doch selbst nicht."
Daraufhin entschloss sich Hermine, Draco wenigstens das Frühstück runterzutragen. Harry verriet ihr den Weg in den Slytherin-Gemeinschaftsraum und ins Zimmer des „Kranken", und schon war sie weg.
Eine Viertelstunde später kam sie zurück, mit einem entsetzlichen Gesichtsausdruck. Die Schüler sprangen aus ihrem Weg, als sie sie sahen; während sie an den Tischen vorbeiging verstummte jedes Gespräch; selbst Hausmeister Filch machte einen Satz zur Seite, als Hermine an ihm vorbeiging. Ron und Harry konnten sich nicht davon abhalten, innerlich zu flehen, dass sich diese Furie nicht ihnen nähern würde. Als sie sich dann doch zu ihnen setzte, fasste sich Ron schließlich ein Herz, schluckte laut und fragte sie, was denn los sei.
„Was los ist? WAS LOS IST?" Die Hände der sonst so gefassten Hermine bebten wie ihre Stimme. „Diese, diese DRECKSCHWEINE von Slytherin haben ... sie haben ... sie haben ...", sie atmete einmal tief durch, um sich zu beruhigen. Mit weiterhin bebender Stimme, aber immerhin mit normaler Lautstärke, fuhr sie fort: „Diese Mistkerle haben vor seine Zimmertür geschissen!"
Den beiden Burschen blieb der Atem weg, dann fragte Harry: „Aber ihm selbst, ihm geht's gut?"
„Der ist so krank wie Du und ich. – Ich sag Euch, das geht zu weit. Wir müssen das der Schulleiterin melden."
Harry bemühte sich sie zu zügeln: „Ich gebe Dir recht, aber wir sollten vorher mit Draco reden. Vielleicht will er nicht, dass das publik wird ..."
Sie zischte mit zusammengepressten Zähnen zurück: „Das – ist – mir – scheiß- – egal! Ich werd Prof McGonagall informieren! Diese Idioten gehören der Schule verwiesen, und dem Haus Slytherin so viele Punkte abgezogen, dass sie noch im neuen Jahrtausend im Minus sind!"
Und sie wollte schon losrennen, als Harry sie am Arm fasste: „Warte damit noch. Vielleicht solltest Du sogar einmal darüber schlafen. Es wird ihr leichter fallen, Dich ernst zu nehmen, wenn Du dabei nicht Gift und Galle versprühst und mit Deinen Händen imaginäre Slytherins erdrosselst, wie Du es jetzt tust."
Hermine schaute auf ihre Hände und ihr schien erst jetzt aufzufallen, dass ihre Hände sich wirklich krümmten, als würden sie sich um jemandes Hals schlingen.
Ron drückte ihr wieder einen Kuss auf die Wange. „Hör auf Harry. Warten wir noch ein wenig, und klären wir das auch mit Draco ab."
Und wieder diese magische Wirkung, die Harry schon im Sommer im Schwimmbad beobachtet hatte: Hermine beruhigte sich zusehends. Ihre Rage hatte sich zwar nicht wie damals in Luft aufgelöst, aber sie hatte doch deutlich abgenommen.
Draco hat sich noch am selben Tag gefangen, und schon zum Mittagessen war er wieder gesund, sodass er VGDK für die dritte Klasse gemeinsam mit Harry abhalten konnte. Aber das Ereignis vom Vortag war ihm sichtlich nahe gegangen:
Normalerweise waren die Mahlzeiten so abgelaufen: Draco betrat die Große Halle, ging zuerst an den Tisch der Slytherins und wartete darauf, dass ihn Harry zu sich einladen würde. Seit jenem Tag setzte er sich ohne Umschweife zu ihnen, an den Tisch der Gryffindors.
Die Gryffindors selbst nahmen ihren neuen Tischgenossen problemlos auf. Anfangs waren sie auch noch ein wenig zurückhaltend, aber bald war es so, als hätte er schon immer am Tisch neben Harry gesessen.
Zu Hermines großem Missvergnügen lehnte Draco es ab, den Vorfall zu melden: „Lass gut sein, sie sollen sich meinetwegen das Maul über mich zerreißen. Und der Vorfall von heute morgen ... Das sind Sachen, die nur wehtun, wenn Du zulässt, dass sie Dich verletzen."
Damit beendete er die Diskussion. Hermine konnte ihn nicht überzeugen, seine Meinung zu ändern.
Am Freitag stand wieder VGDK für die siebten Klassen am Stundenplan stand, und der Unterricht ging ohne Zwischenfälle vonstatten. Was auch immer Hermine am Mittwoch den Slytherins gesagt hatte, hatte gewirkt, und auch Draco war wohl emotional besser vorbereitet in den Unterricht gegangen.
Und jetzt am Samstag, saß Harry mit seinen Freunden am Quidditch-Feld und wartete, dass Draco zu ihnen kommen, mit ihnen die Auswahl des Gryffindor-Teams beobachten und nebenbei die Hausaufgaben korrigieren würde. Und schließlich kam er. Mit einem vor ihm levitierenden Stapel Pergamenten setzte er sich zu ihnen, links neben Harry, und begann mit der Arbeit.
Und eine halbe Stunde später flüsterte er völlig unvermittelt: „Harry, Ich glaube, jetzt ist die Zeit gekommen, unsere ‚Romanze' offiziell zu machen."
Harry dreht sich zu ihm. „Was meinst Du genau?", hätte er sagen wollen, als er Dracos Lippen auf den seinen fühlte.
