AN1: Da einige Leute scheinbar sich darüber aufregen mache ich noch einmal darauf aufmerksam, das:

1. Die Geschichte ansich im englischen Original alleine dem ursprünglichen Author / der ursprüngliche Authorin gehört, und nicht aus meiner Feder stammt.

2. Ich nachweisslich explizit die Erlaubnis hatte, sie zu übersetzen, auch wenn diese zum Teil 5-6 Jahre alt ist.

AN2: As Some guys seem to take Notice of this Series i proclaim 2 things:

1. This Story itself and all Things in it (english and German Version) belong completely! to the original Authors and i am NOT the original Author.

2. I had the explicit PERMISSION to translate the English version, even if this Permision is 5 to 6 years old.

OK, On with the Story.

Fortsetzung Samstag, 17. August

"Kartenzeichnen?"

"Ich werde es dir zeigen, wenn alle hier sind, und es sollte hier stattfinden, da niemand davon wissen sollte." Harry hatte diesen Blick schon früher gesehen.

"Oh oh, ich habe da kein sehr gutes Gefühl dabei."

"Ach es ist nichts schlimmes, Sophie, das verspreche ich dir, es ist etwas witziges und harmloses."

"Wenn du das sagst." Sie wirkte noch immer etwas misstrauisch, aber drückte seine Hand etwas fester. Beide gingen in den vierten Stock und riefen die anderen zusammen. Nach dem Abendbrot führte Harry sie wieder in sein Zimmer. Ein Zimmer, in dem alle bereits mindestens einmal gewesen waren, aber sie waren nie lange dort geblieben, da sie die Vorteile des Gemeinschaftsraums von Cortez dem eher spartanischen Zimmer von Harry vorzogen. Es gab drei Stühle, in denen jetzt Claudia, Sophie, und Harry saßen, die um das Bett herum verteilt waren, auf dem die anderen beiden saßen. Harry ging zu seinem Kof fer hinüber und holte die Karte hervor.

"Ich möchte euch etwas zeigen. Sie wird die Karte der Herumtreiber genannt." Er entfal tete die Karte, nannte das Passwort, und reichte sie ihnen. Remus hatte ihm versichert, das sie, egal wie weit er von Hogwarts entfernt war, funktionieren würde, und er hatte recht. Die anderen Vier starrten die Karte fasziniert an, Claudia meldete sich zuerst zu Wort.

"Ist das eine Art Spiel? Ich seh deinen Freund Dumbledore hier, der sich umher bewegt….Moment."

"Du hast es erfasst, dies ist die Karte von Hogwarts und sie zeigt alle Personen an, und zwar in realer Zeit. Dumbledore scheint nie zu schlafen, denn er ist der einzigste der sich bewegt, und zwar in seinem Büro." Die anderen Lehrer in Hogwarts lagen in ihren Bet ten, und alle schienen anwesend zu sein, abgesehen von dem neuen Zaubertränkelehrer und Remus (Der in seinem Haus schlief). Harry deutete nun auf verschiedene Leute, wo bei sie die Namen der Lehrer soweit alle kannten.

"Dies ist McGonagall, dort ist McDowell, sie ersetzte meine Mum als Lehrerin für Anti ke Runen….Flitwick ist echt genial, ich vermisse ihn am meisten von den Lehrern. Die Karte ist nur schwer zu entziffern, wenn die Schüler da sind, aber es ist möglich." Reiko war von ihr am meisten fasziniert.

"Woher hast du sie? Wer hat sie hergestellt?"

"Ich habe sie vor ein paar Jahren von den Zwillingen erhalten, die sie im Büro des Haus meisters „gefunden" hatten."

"Du meinst diesen Filch von dem du erzähltest?"

"Genau den Claudia, scheinbar wusste er aber nicht was das für ein Gegenstand war. Du brauchst einen Zauberstab um sie zu verwenden, und er hat keinen. Mein Vater und seine drei Freunde haben sie hergestellt, damals während ihrer Schulzeit in Hogwarts. Ich weiß nicht wie sie konfisziert wurde, und wenn Remus es weiß, so sagt er es nicht. Und da auch die Räume der Mädchen enthalten sind, dürfte auch meine Mutter ihnen geholfen haben."

"Das ist einfach Cool, ich wünschte wir hätte eine für diese Schule." Harry sah nun zu Warrick und lächelte.

"Schon witzig das du dies erwähnst, Warrick. Winky!" Sie erschien nun.

"Ja Harry?"

"Bring mir bitte den Bauplan an dem du arbeitest." sie verschwand im Schrank und holte ihn hervor. Harry breitete ihn auf dem Bett zwischen Warrick und Reiko aus. Die ersten drei Stockwerke waren fast vollständig, und es fehlten im Prinzip nur noch die Stockwer ke der Schüler. Winky entschied sich anwesend zu bleiben, für den Fall das sie weitere Anweisungen hatten.

"Du möchtest eine eigene Karte der Schule anfertigen?"

"Es wäre sehr vorteilhaft, Claudia, es ist viel Arbeit aber es wäre ein Vorteil."

"Ich gehe davon aus, das Remus dir die nötige Anleitung dafür gab?"

"Das hat er. Ich war die letzten paar Stunden in London." die anderen nahmen an das er per Portschlüssel gereist war und fragten nicht weiter nach.

"Nun er ist ein Werwolf, so das er nicht hier her kommen kann."

"Das wurde auch mir gesagt, und ich war auch dort um mit meinen Freunden zu spre chen. Ron, Hermione, und Ginny hatten bei meiner Abreise keine wirkliche Erklärung dafür bekommen, und ich dachte das sie es wenigstens persönlich von mir verdient hät ten."

"Wie massiv haben sie versucht dich zum Bleiben zu überreden?"

"Ziemlich massiv, aber nur Hermine hatte sich Erfolgschancen ausgerechnet. Die anderen beiden haben es denke ich akzeptiert. Ich habe auch mit Remus gesprochen bevor ich zu rückkehrte, und er gab mir die Anleitung."

"Und du glaubst das wir die Karte wirklich erstellen können?"

"Ich bin mir sicher und wenn wir es nicht probiert haben, so werden wir es vielleicht noch bereuen und ich gedenke sie sehr gut zu nutzen."

"Was meinst du?"

"Ich meine derzeit haben wir keinen wirklich idealen Weg um in die Räume der anderen Schüler zu gelangen, weshalb es kompliziert wird, sie in die Karte einzufügen. Es muss ein Zauber in jedem Raum gesprochen werden damit er erscheint."

"Und in der Zwischenzeit?"

"Die Zwillinge arbeiten an einer Lösung, denn sie versuchen diesen Zauber mit einem festen Objekt zu verbinden. Sie haben ihre Idee von den Handgranaten der Muggel abge schaut denke ich, allerdings bin ich mir da nicht sicher. Sie glauben das es bei ihren Scherzen wirklich helfen würde, da man durch die Zeitverzögerung nicht seinen Zauber stab in der Hand halten muss." Hier herrschte nun etwas Stulle, während sie nachdachten. Reiko betrachtete noch immer die Karte von Hogwarts.

"Ich bin dabei Harry, ich denke das wir eine dieser Art benötigen, mindestens eine. Das würde ein Riesen Spaß werden, wenn sie richtig eingesetzt wird."

"Meine Freundin hat recht, ich bin dabei." Claudia hatte vorher noch eine Frage.

"Wieviel Chaos planst du Harry? Willst du diese Karte dazu verwenden, die Schule zu verlassen?"

"Ich muss die Schule nicht verlassen Claudia, und genauso wenig habe ich Interesse dar an, schmerzhafte Scherze zu spielen, sondern ich plane die eher harmlose Variante."

"Okay, dies ist akzeptabel und ich werde meinen Teil dazu beitragen. Wer wird sie behal ten sobald sie fertig ist?" Harry hatte bereits darüber nachgedacht, und war zu der Schlussfolgerung gekommen das es entweder er selbst (da es seine Idee war), oder Clau dia (Die De facto-Anführerin ihrer Gruppe) sein würde, bis ihm die Idee zu einer dritten Person kam.

"Ich habe dabei an Dobby und Winky gedacht die als Wächter fungieren könnten. Wenn jemand die Karte braucht, müssen sie lediglich einen von ihnen rufen, und sie bekommen sie. Ist das für dich akzeptabel, Winky?"

"Ja Harry, das ist für Dobby und mich kein Problem." Claudia erkannte nun den Kompro miss, der auch ihr zusagte.

"Damit bin ich einverstanden, und ich bin sicher, das ich auch für Jonas spreche. Ich habe heute eine Eule von ihm bekommen, und er freut sich dich kennenzulernen, Harry. So phie, bist du auch dabei?"

"Natürlich, ich denke das wird Spaß machen."

"Gut, ich hatte gehofft das du mitmachst."

"Wie lautet der Plan, Harry?"

"Gute Frage Claudia. Schaut euch den Bauplan an und betrachtet ins besondere die Stockwerke vom Keller bis zum dritten Stock, gibt es etwas, das Dobby und Winky über sehen haben?" Reiko hob den Bauplan auf und betrachtete ihn genauer.

"Das scheint so zu passen soweit ich sehen kann, hier sind sogar einige Räume die selbst ich nicht kenne. Was denkst du, Warrick?"

"Ich stimme dir zu, und selbst ich wusste nichts über den Raum in der Ecke des Kellers. Winky, was befindet sich dort?"

"Es ist ein Besprechungszimmer, Mr. Warrick, ich war letzte Woche dort. Dort befand sich ein runder Tisch sowie viele Stühle." Sophie sah zu Claudia.

"Könnte das der Tagungsraum für die Lehrerkonferenzen sein? Ich habe immer gedacht das er im dritten Stock bei den Büros wäre."

"Das dachte ich auch, oder der Raum hat noch einen anderen Zweck den wir nicht ken nen. Was befand sich noch dort, Winky?"

"Nichts weiter, außer einem Fernseher und einem Videorekorder, ähnlich denen in den Gemeinschaftsräumen."

"Nun es ist gut das du hinein gekommen bist, aber es dürfte nichts übermäßig wichtiges sein."

"Remus sagte das wir den Bauplan beenden müssen bevor wir mit den Zaubern beginnen können. Winky, wie lange werdet ihr vermutlich noch brauchen?"

"Noch eine gute Woche Harry, es dauert etwas länger, weil Dobby nicht zeichnen kann." In der Tat war der Bauplan um vieles detailreicher als die Originalkarte, und Harry kann te Dobby's Malkünste (Sie waren sehr verbesserungswürdig). Dobby agierte in der Regel nur als Wachposten.

"Das ist in Ordnung Winky, ihr habt bisher eine sehr gute Arbeit geleistet. Ich denke wir fangen nächstes Wochenende mit den Zaubern an. Wird Jonas dann wieder hier sein?"

"Nein, er kommt mit dem Rest in zwei Wochen wieder."

"Bis dahin können wir warten, und bis dahin werden wir einen Plan ausarbeiten der uns Sechsen hilft. Überlegen wir uns als erstes Spitznamen, so dass wir sie für die neue Karte verwenden können." Sophie sah nun auf die Karte von Hogwarts.

"Wer von ihnen war dein Vater? Mooney dürfte Remus sein."

"Mein Vater war Prongs, und genauso werde ich heißen. James ist mein zweiter Vorna me, und ich möchte ihn übernehmen. Padfoot war mein Pate Sirius, und Wurmschwanz war der Verräter." sein Stimme veränderte sich zwar nicht während er dies sagte, aber sein Gesicht wurde sehr ernst. Das war der Punkt der ihn immer sehr berühren würde. Reiko hatte noch mehrere Fragen an ihn, während sie den Raum in Richtung des Gemein schaftsraums von Cortez gingen.

"Erzähl uns doch bitte mehr über diese Zaubergranaten."

"Es ist etwas an dem sie noch arbeiten, aber bisher hatten sie noch keinen Erfolg. Als Er gebnis wird man vermutlich eine Art Gummiball haben der den Zauber in sich trägt, den man hineinwerfen oder rollen kann."

"Das klingt gut, aber was ist das Problem?"

"Sie suchen noch immer nach eine Weg die Zauber zeit gebunden einzufügen. Derzeit aktivieren die Zauber sich wenige Sekunden nach dem Einsatz des Balls. Außerdem su chen sie noch nach einem Zauber der den Ball nach dem Einsatz verschwinden lässt, da mit niemand bemerkt was passiert ist."

"Wir müssten diese Bälle nur in die verschiedenen Räume rollen lassen und sie wären für die Karte verfügbar?"

"So in etwa. Ich hatte überlegt, das Dobby und Winky sie für uns einsetzen, und in die Räume gehen wo gerade niemand ist, dort den Ball fallen lassen (wenn ihr so wollt), und dann dort verschwinden. Das war bisher meine Idee, aber das Problem ist, sie zum funk tionieren zu bringen. Die Zwillinge sagten mir das es oberste Priorität bei ihnen habe. Sie sagen zwar nicht viel darüber, aber soviel, das es ihr Topverkaufsschlager werden wird."

"Bist du nicht ihr Partner? Dir sollten sie es eigentlich sagen."

"Ich bin nur dem Namen nach ihr Partner, Reiko, ich habe ihnen nur den Start finanziert. Obwohl ich meinen gesamten Gewinn in den Laden investiert habe, war es doch einzig und allein ihre Idee. Nebenbei weiß jeder, der die Zwillinge kennt, das man es nicht ein fach von ihnen „verlangen" kann. Ich werde sie irgendwann hier her holen, und ich denke ihr werdet sie mögen." Fred und George waren die einzigsten Ausnahmen seiner „Kein Kontakt zwischen amerikanischen und englischen Freunden"-Politik.

"Werden sie einen Katalog erstellen?"

"Ja so haben sie es mir gesagt. Sonst wäre der Laden sehr langweilig, während das Schul jahr läuft. Ursprünglich war es nur für die Schüler von Hogwarts geplant, aber dank mei ner neuen Situation haben sich die Ideen erweitert. Ich habe einen schnellen Postweg zu ihnen gefunden so der Transport der Dinge hier her kein Problem ist."

"Du musst eine große Menge an Portschlüsseln haben."

"So in etwa." Sie sprachen noch für den Rest des Abends über andere einfache Dinge, aber die Idee der Karte blieb in den Köpfen der anderen.

Montag, 19. August

Formeller Konferenzraum, Hogwarts

Nachmittags

Das Treffen des Schulrats von Hogwarts fand zu dem üblichen Zeitpunkt statt, wobei ei nige überraschende Gäste anwesend waren. Sämtliche Lehrer von Hogwarts waren anwe send, darunter die neuen Angestellten für Verteidigung (Remus Lupin), und für Zauber tränke (ein junger Mann namens Charles Shepherd). Die Einladungen waren im letzten Moment an die Lehrer die nicht hinter Dumbledore und McGonagall standen, verschickt worden, und den Empfängern wurde gesagt, das ihre Arbeitsstellen von ihrer Anwesen heit abhingen. Selbst Trelawney und Firenze waren anwesend, und beide waren noch nie in diesem Raum. Fudge war nicht anwesend, aber Percy war in seiner Vertretung hier. Er begrüßte wohlweislich nicht Dumbledore, so dass seine wahre Loyalität weiter ein Ge heimnis blieb.

Die Vorsitzende, Susan Derkins wartete, bis die Uhr die zwölfte Stunde schlug, und rief alle zur Ordnung.

"Fangen wir an, da wir einige Punkte zu besprechen haben. Ich stelle hiermit fest, das alle Mitglieder des Schulrats anwesend sind, wie auch die geladenen Lehrer von Hogwarts. Beginnen wir mit den einfachen Themen, bevor wir zum eigentlichen Thema kommen."

Die einfachen Themen dauerten knapp 30 Minuten , und beinhalteten: Die Daten der bei den Hogsmeade-Wochenenden im Herbst, ein Weihnachtsball in diesem Jahr, ein paar neue Sicherheitsmaßnahmen sowie die Bestätigung der Lehrer Charles Shepherd und Re mus Lupin. Beide wurden ohne Probleme angenommen, besonders da Shepherd's Fami lie eine absolut reinblütige und sehr respektierte Familie war (Seinen Eltern gehörte die Witch Weekly-Zeitschrift), und der Rat gab ohne Bedenken zu, das Remus einer der be liebtesten Lehrer unter den Schülern gewesen war, und das unter ihm der Verteidigungs unterricht wieder vernünftige Bahnen nehmen würde. Zur Überraschung aller hatte der Schulrat soweit allen Vorschlägen von Dumbledore zugestimmt, von den Daten bis hin zu den Lehrern. Die Lehrer von Hogwarts fragten sich nicht, wieso sie hier waren (abge sehen vielleicht von Trelawney), da sie wussten das sie Teil des kommenden sein wür den.

"Also Albus, kommen wir zum letzten, aber wichtigsten Punkt der Tagesordnung: Wieso Harry Potter nicht länger ein Schüler von Hogwarts ist, und wieso die Medien sowohl in Großbritannien als auch den Vereinigten Staaten einzig und allein dir die Schuld an dem ganzen geben."

Dumbledore hatte geahnt das dies kommen würde, aber auch er wusste nicht warum dies so war. Er hatte den Artikel im Chronicle sehr vorsichtig gelesen (Harry hatte ihm netter weise eine Kopie geschickt), und hatte keine Lügen darin entdecken können….zumin dest aus Sicht der Wahrheit wie Harry sie sah.

"Harry glaubt scheinbar, das er in größter Gefahr schwebt, wenn er in Hogwarts bleibt, und deshalb ergriff er die Gelegenheit und ging fort." die entsprechende Frage kam um gehend und von jedem Anwesenden:

"Ich hatte den Eindruck, das sie ihn unter permanenter Beobachtung hatten?"

"Das hatte ich, aber die Aufsicht hat die anderen nur fort gehalten, aber hat ihn nie einge sperrt. Ich nahm es als Sicher an, das seine Gepflogenheiten während des Sommers gleich geblieben waren. Und das war mein gravierendster Fehler."

"Sie sagten, das er anscheinend glaubt, das er in Gefahr ist, also was hat er ihnen erzählt?"

"Harry ist nicht gewillt, mit mir zu reden, und wir haben uns seit der Verhaftung von Pro fessor Snape nicht mehr unterhalten."

"Verhaftet wohlgemerkt werden eines Angriffs auf Potter, wenn ich mich nicht irre?"

"Ja so war es, allerdings bin ich der Ansicht, das Harry ihn dazu gereizt hat."

"Sie machen Witze, Dumbledore, sie haben die Erinnerungen genauso wie wir gesehen. Sie sind vermutlich der einzigste in diesem Raum der glaubt, das einzig Potter für den Angriff verantwortlich ist."

"Das habe ich nicht gesagt, nicht das es einzig sein Fehler war, aber er hat es provoziert."

"Und da fragt man sich wieso Potter fortging, für mich jedenfalls wird es jetzt immer deutlicher warum er ging."

"Bezweifeln sie irgend einen der Gründe die in der amerikanischen Zeitung angegeben wurden?"

"Zu der Zeit sind sie in ihrem Sinne korrekt, aber nicht in der Genauigkeit. Ich gebe ger ne zu, das er mir einige der Ereignisse hier vorwerfen kann, und in diesen hat er auch in der Regel recht, aber dies sind die wenigsten."

"Und du stimmst diesem nicht zu?"

"Es wurden bereits Fehler bei seiner Erziehung gemacht. Ich hätte niemals zulassen dür fen, das er die letzten beiden Jahre zu seinen Muggelverwandten zurückkehrte, und ich hätte ihn umgehend dort fortholen müssen. Leider waren meine Optionen vor fünfzehn Jahren in dieser Beziehung her sehr eingeschränkt."

"Zwei Sommer hinter einander musste er den Tod eines engen Freundes miterleben, rich tig?"

"Ja, das stimmte, und wie ich schon sagte, ich hätte anders reagieren müssen."

"Gibt es noch andere Schüler bei denen sie als ihr illegaler magischer Pate agieren?"

"Was ich tat ist technisch gesehen nicht illegal, zumindest nicht das ich ihn zu seinen Muggelverwandten gab. Sie hatten jederzeit die Möglichkeit sich offiziell darüber zu be schweren, und Petunia Evans Dursley wusste sehr wohl, das dies möglich war. Sie hat ihre Aufgabe im Bezug auf Harry akzeptiert."

"Eine Aufgabe die darin bestand, ihn sein gesamtes Leben lang zu misshandeln, ja wir kennen die Gerüchte, Albus, denn du hast es eindeutig unterschätzt." Dumbledore konnte dies nicht verneinen, und schaute nun zu Remus hinüber.

"Es wurde mir vor kurzem von Professor Lupin sehr deutlich gesagt, das ich mich so sehr darauf konzentriert habe, sein Leben zu beschützen, das ich nicht an seine Seele gedacht hätte…..und ich muss zugeben, das ich dem leider zustimmen muss. Und um die ande re Frage zu beantworten, nein, ich überwache keine anderen Schüler abgesehen von Ron und Ginny Weasley, sowie Hermine Granger. Deren Eltern haben dem allerdings zuge stimmt, und werden ihnen dies gerne ebenfalls bestätigen, sollte das ihr Wunsch sein."

Dies lief nicht so wie es sich die Mitglieder des Rates gedacht hätten. Dumbledore stimmte ihnen überraschenderweise massiv zu, stärker als sie es vermutet hätten, und vie le geplante Argumente waren überraschenderweise heute nicht von Nöten. Da der Wind ihm nun aus den Segeln genommen worden war, brachte er seine letzten Argumente vor, um diese Diskussion schon im vornherein zu beenden.

"Mitglieder des Schulrats, ich weiß nicht was ich noch sagen soll. Ich gebe zu, das Pro fessor Snape der vermutlich unbeliebteste Lehrer der gesamten Zeit ist, die ich jetzt in Hogwarts arbeite, aber er ist nun fort. Ich stimme zu, das ich den Unterricht bei Harry Potter niemals unbeaufsichtigt hätte ablaufen lassen dürfen, aber das ist auch vorüber…und Harry hat es weit besser überstanden als Professor Snape. Nachdem dies gesagt ist, so muss ich sagen das Voldemort noch immer dort draußen ist, und er muss unsere oberste Priorität bleiben. Harry's Abwesenheit ändert nichts daran, jedenfalls nichts grundlegendes. Unsere neuen Angestellten werden die Sicherheit und die Qualität des Unterrichts deutlich erhöhen, und dieses Schuljahr dürfte deutlich friedlicher ablau fen. Wie die Welt jetzt weiß, sind Professorin Murray und ich keine Freunde, denn sie glaubte in ihrer Zeit hier immer zu oft, das „Amerika einfach alles besser macht", etwas das ich nicht akzeptieren konnte…aber sie ist sehr fähig und sehr intelligent. Harry wird sicher nicht unter ihr leiden."

"Werden sie alles tun um ihn zurückzuholen?"

"Ich hoffe das unsere verbesserte Sicherheit, aber auch die neuen Lehrer, sowie ein ruhi ges Jahr ausreichen das er von allein zurückkehrt. Bis dahin muss ich davon ausgehen, das Harry dieses Jahr nicht hier sein wird. Ich werde ihn nicht anflehen zurückzukom men, und ich denke das dies auch bei ihm nicht gut ankäme." Die Lehrer sagen wie gut der alte Mann den Rat ab handelte, sahen auf die Uhr und fragten sich was sie hier taten. Das Treffen war wenige Minuten später beendet und Dumbledore deutete ihnen an noch zu bleiben. Nach einigen Gratulationen darüber, wie er den Rat behandelt hatte, begann Dumbledore die Lehrersitzung.

"Remus, denkst du noch immer das wir einige Lehrer im Zug haben sollten?" nachdem die Situation mit Harry sich beruhigt hatte, hatten beide ihre Differenzen beigelegt, und kamen nun besser mit einander aus.

"Das bin ich Professor, es ist kein Risiko und im Ernstfall könnte es sehr hilfreich sein. Der Zug könnte eines der wichtigsten Ziele für Voldemort sein wenn er für neue Angriffe bereit ist." Flitwick lehnte sich nun vor.

"Ich muss Remus zustimmen, es kann nicht Schaden hier sicherzugehen. Die Schlüssel frage hier ist, ob die Todesser Hogwarts ohne Harry noch als Ziel einstufen. Es ist durch aus möglich das sie uns in Frieden lassen. Ich denke sie werden alles tun um Harry in den Vereinigten Staaten zu belassen, und wenn sie einen seiner Freunde verletzten könnte das genau das Gegenteil bewirken." Um die direkte Meinung der Lehrer zusammenzufassen muss gesagt werden: Sie hielten es für besser wenn Harry für die nächsten beiden Jahre in den Vereinigten Staaten bliebe.

"Wieviele Auroren können wir erwarten?"

"Der Minister hat uns fünf Auroren für den Zug zugesagt, sowie je fünf in Kings Cross und am Bahnhof von Hogsmeade." Remus dachte das dies wohl ausreichen würde, aber trotzdem wollte er noch Lehrer im Zug.

"Ich werde freiwillig mit im Zug sein, aber es sollte noch ein weiterer Lehrer dabei sein. Damit wären sieben Erwachsene an Bord, und mehr würden die Kinder vermutlich nur verängstigen. Harry's Freunde und andere Mitglieder der DA können uns im Fall eines Angriffs helfen, das werde ich dann noch mit Hermine absprechen." Shepherd, der neue Lehrer für Zaubertränke, hob seine Hand.

"Ich werde als zweite Person dort sein, da ich noch der jüngste Lehrer hier bin. So be kommen die Jugendlichen die Gelegenheit, mich besser kennen zu lernen." Die anderen Lehrer nickten nun, denn dadurch blieben die drei stärksten Lehrer in Hogwarts (Dumbledore, McGonagall, und Flitwick), gesetzt den Fall das die Feinde dort zuschlagen sollten. Schon sehr bald befanden sich nur noch die Ordensmitglieder im Raum (Die vier anwesenden). Remus sagte nun was die anderen schon seit Tagen dachten.

"Albus, ich denke das ich Harry in ein paar Tagen besuchen werde, bevor die Schule wie der beginnt. Es gibt einige Dinge die ich mit ihm besprechen will, und ich möchte das er weiß, das seine Brücken nicht alle hier abgebrochen sind." McGonagall wirkte nicht sehr erfreut darüber.

"Ich denke nicht, das seine Brücken noch intakt sind, Remus, dies waren einige schwer wiegende Anschuldigungen die er in dem Artikel verlauten ließ. Das Ansehen sowohl von Professor Dumbledore also auch von Hogwarts wurden schwer geschädigt. Ich den ke, eine Entschuldigung ist mindestens nötig, wenn er zurückkommen sollte."

"Sagt die Frau die daneben stand, während er sich fünf Jahre lang in Gefahr begab und die nichts unternahm…naja, außer dem Schulleiter bedingungslos zu gehorchen. Weißt du, ich sehe schon fast sein Wirken hinter deinem Verhalten, ähnlich einem Puppenspie ler der Muggel." McGonagall's Augen blitzten auf und ihr Zauberstab war umgehend in ihrer Hand, aber das selbe traf auf den vom Remus zu.

"Sei vorsichtig Remus, du selbst bist aus einer Notwendigkeit hier." Dies allerdings kam nicht wirklich gut bei dem neuen Remus an….der nun Reich war.

"Was immer ich mit meiner Million Galleonen tun werde." Flitwick sprang nun aus sei nem Sessel auf und rief:

„Accio wand! Accio wand!"

"ES REICHT IHR BEIDEN. Das ist genau das, was Voldemort will und braucht, nämlich das wir uns gegenseitig bekämpfen." Flitwick war immer auf Dumbledore's Seite gewe sen, aber er betrachtete die Gedanken über Harry's Sicherheit von beiden Seiten und nicht nur von einer. Er stimmte Remus zum Teil zu, während er durchaus glaubte, das Minerva einzig und allein der Meinung von Dumbledore folgte.

"Filius hat recht, ihr beiden beruhigt euch. Minerva, nichts was Harry sagte oder nicht sagte, ist irreparabel. Remus, Harry braucht niemanden der ihn verteidigt, wenn ihn je mand kritisiert. Außerdem kannst du nicht einfach nach Great Lakes reisen wann du willst, ohne das sie es dir erlauben. Sie haben massive Schutzzauber gegen Werwölfe, und ich bezweifle das sie gewillt sind, sie für eine Person anzupassen." Remus hatte nichts von den Schutzzaubern gewusst, denn Harry hatte sie nicht in den beiden Briefen erwähnt…..Briefen die in der Tat keine Einladung zum Besuch enthalten hatten.

"Das wusste ich nicht. Ich bin mir im Klaren darüber, das es ein Problem mit Werwölfen in Amerika gibt, aber nicht das es so schlimm ist. Minerva, ich entschuldige mich für mein Verhalten." er stand nun auf, sammelte seinen Zauberstab ein und verliess den Raum, ohne auf eine Reaktion oder eine weitere Entschuldigung, die im übrigen NIE kam, zu warten.

"Minerva, bitte entschuldige dich später bei ihm."

"Wenn du darauf bestehst (Dumbledore nickte nun). Ich mag aber immer noch nicht, was Potter tat, selbst wenn diese Neuigkeiten so oder so irgendwann erschienen wären."

"Grob gesagt ist es aber die Wahrheit, und ich denke das er den Eindruck vermeiden wollte, das er geflohen ist. Harry hat jeden Interview-Wunsch abgelehnt, so dass er uns nicht mit der Nase darauf gestoßen hat. Ich denke wir sollten dankbar sein das er es tat." McGonagall entschuldigte sich nun und ging zum Mittagessen, um danach Remus zu su chen um sich zu entschuldigen.

"Sollte sich nicht jemand um ihn kümmern? Ich denke Remus hat da schon einen guten Punkt vorgebracht."

"Nein Filius, wir sollten ihn in Ruhe lassen. Ich denke Hogwarts als ganzes wird ohne ihn sicherer sein. Er ist für unsere Feinde zu verlockend. Sie haben dort ein sehr gutes Vertei digungsprogramm, und es mag besser sein, wenn er dort trainiert, ohne wie hier abge lenkt zu werden."

"Ich muss zugeben, deine Ansichten überraschen mich. Ich hätte eher einen Entführungs versuch mittels Portschlüssel erwartet." Dumbledore kicherte.

"Nein Filius, ich habe meine Lektion gelernt. Harry wird keinen Grund haben mich in nächster Zeit zu hassen. Wenn die Zeit gekommen ist, wird er bereit sein und er wird zu rückkehren." Flitwick hatte diesen zufriedenen Ausdruck schon oft gesehen, und fand es nötig, nachzufragen.

"Du hattest immer wieder bei dem Jungen unrecht und das in den letzten Monaten, wieso bist du dir so sicher, das du jetzt Recht hast?"

"Ich habe dieses mal Recht, weil Voldemort dieses mal nicht helfen kann Filius, er wird Harry zurück locken und sich ihm stellen. Deshalb muss ich ihn nicht anflehen zurückzu kehren, denn Voldemort wird das für mich tun." der Schulleiter verliess den Raum und ließ einen nachdenklichen Lehrer für Verzauberungskunst zurück.

Mittwoch, 21. August 1996

Riddle Manor, Little Hangleton

20:00 Uhr

Der innere Zirkel der Todesser hatte sich vor ihrem Lord versammelt, denn dies war die erste öffentliche Versammlung seit dem Zwischenfall mit Snape. Voldemort hatte sich nicht wirklich versteckt, aber er dachte, sein persönliches Einschreiten würde sich besser auswirken. Pettigrew fungierte als sein Sekretär, und gab Voldemort's Befehle aus. Jene die am Treffen teilnahmen waren : Pettigrew, Goyle Sr. (Der nicht an der Aktion im Mi nisterium teilgenommen hatte), Narcissa und Draco Malfoy, Bellatrix Lestrange, Magda lena Edgecombe (Die Mutter von Marietta), und Royal Gibbon, einem männlichen To desser der nicht im Ministerium gewesen war. Nicht anwesend waren die verhafteten To tesser, und auch nicht Snape, der noch unter Hausarrest stand.

Voldemort betrat den Raum und es wurde schlagartig still. Ohne Vorwarnung begann er zu reden.

"Magdalena, wie lautet dein Bericht über das Treffen des Schulrates?"

"Potter ist wirklich fort Mein Lord, es war kein Gerücht von Dumbledore." Als er die Nachricht gehört hatte, begann er vor Frust zu lachen. Die Idee, das Potter einfach seine Sachen nehmen und verschwinden könnte, erschien ihm einfach absurd. Die Nachrichten führten dann aber zu einer Geistesänderung, aber er bis jetzt, das Dumbledore diese Nachrichten nur ausstreute, um ihn zu verwirren.

"Wieso glaubst du dies?"

"Zum einen, ich denke nicht das er sich solchen Problemen vor dem Rat aussetzen würde, von denen er weiß das sie ihn nicht wirklich mögen. Aber zum anderen, Dumbledore würde sich niemals den Misshandlungen und Beleidigungen des Rates stellen, wenn er dies wirklich so geplant hätte. Er ist fort, mein Meister, und der alte Trottel behauptet, das er ihn nicht versuchen wird, zurückzuholen."

"Und du glaubst das?"

"Ich weiß es nicht, Sir, aber ich denke wir hätten bereits davon gehört, wenn er etwas pla nen würde."

"Ja, du könntest Recht haben. Draco, wenn die Schule wieder beginnt, wirst du die Weas leys und Granger überwache, finde heraus was nur möglich ist. Achte darauf ob sie noch Kontakt mit Potter haben, und wenn wie oft und wie freundlich sie mit einander umge hen."

"Ja, mein Meister."

"Verärgere sie aber nicht, ebenso wenig Longbottom. Lass sie wann immer möglich in Frieden." Draco war selten so geschockt gewesen wie jetzt.

"Meister?"

"Du hast mich verstanden, gib ihnen keinen Grund, weinend zu Potter zu laufen. Das gilt auch für den Rest von euch. Die Weasleys sind ab sofort KEINE Ziele mehr, egal wel che…außer sie sind ohne Zauberstab und wehrlos, dann tötet sie sofort." Bella war die einzigste mit genügend Courage sich zu Wort zu melden, allerdings schien jeder etwas sagen zu wollen.

"Ihr wollt, das Potter in Amerika bleibt, mein Lord?"

"Besser dort als in Hogwarts, zumindest für die nächste Zeit. Wurmschwanz, nimm Kon takt mit unseren Leuten in Amerika auf und lass herausfinden, was wir über Potter erfah ren können."

"Ja Meister, ich werde die Eule sofort abschicken. Sollen auch die Vampire und die Wer wölfe involviert werden? Sie sind in Amerika sehr stark." Voldemort dachte kurz nach.

"Kontaktiere nur die Vampire, aber nicht die Werwölfe. Ich verhandele noch immer mit Fenrir Greyback, und ich möchte das diese erst abgeschlossen sind bevor ich irgend et was in diese Richtung unternehme. Schickt eine Nachricht über die Muggelpost zu Mark Frankel, er ist einer der Vampirclan-Anführer in Chicago, die genaue Adresse ist in unse ren Akten. Erkläre ihm die Situation und findet alles nur mögliche über die Schule her aus, in die Potter nun geht."

"Ja, Meister, es wird erledigt."

"Gut, der Rest fährt mit den Rekrutierunngen fort. Wir brauchen mehr Leute wenn wir das Ministerium mit Gewalt besiegen wollen. Unser nächster großer Angriff findet wäh rend des Verfahrens gegen Lucius statt."

"Ein direkter oder indirekter Angriff, mein Lord?" Er arbeitete noch immer an den De tails dieses Plans, weshalb er nicht direkt antwortete.

"Beides Bella, wenn wir die nötigen Leute habe. Gibbon, ich möchte das du einige Solda ten nimmst und Grimmauld Place permanent überwachst. Mach dir Notizen über jede Person die dort ein- und ausgeht, und such nach jeder Schwachstelle."

"Ja Sir. Wenn ich fragen darf, Sir, wenn wir die Gelegenheit bekommen direkt anzugrei fen, dürfen wir es?"

"Ja, solange ihr keine Weasleys verletzt, oder auch Lupin nicht."

"Ja Sir, eure Befehle sind sehr deutlich." Voldemort nickte leicht und Gibbon verliess den Raum.

"Goyle, ich möchte das du einige Aufklärungsarbeit in Flackter Alley in Milwaukee leis test. Niste dich dort ein und achte auf Gerüchte über Potter. Sprich mit niemanden außer du bist dazu gezwungen, dein Akzent ist stark genug um erkannt zu werden, und Potter wird sicher davon unterrichtet (durch Zufall stammte Goyle ebenfalls aus Surrey). Übe den amerikanischen Akzent während du dort bist. Bleib in einem Muggelhotel und schau Fernsehen. Dies könnte ein langer Auftrag werden, also lebe dich dort ein."

"Wann soll ich abreisen Sir?"

"Reise am Sonntag ab, Potter wird bis dahin seine Schulsachen bereits besorgt haben, so das kein Risiko einer Entdeckung durch ihn besteht. Ich werde dir Portschlüssel für die Reise besorgen….nein, Streich das, reise mit dem Muggel-Flugzeug, es wird dir mit dem Akzent helfen. Narcissa, stell sicher, das er genügend Geld für dieses Unternehmen hat."

"Ja mein Lord."

"Geh nicht zur Schule, Goyle, nicht ohne direkte Erlaubnis. Der Rest ist entlassen, außer Wurmschwanz und Bella." Sie verließen nun bis auf die beiden den Raum.

"Bella, stell sicher das dein arroganter Neffe die Hintergründe wegen Granger und Weas ley versteht. Bis ich mich im Bezug auf Potter entschieden habe, möchte ich ihm keinen Grund zur Rückkehr geben. Außerdem möchte ich die Vorgänge in Hogwarts ohne ihn genauer beobachten. Ich will sehen wer jetzt die neuen Anführer sind, nachdem Potter fort ist." Wurmschwanz meldete sich nun zu Wort.

"Es werden nicht Weasley und Granger sein. Weasley hat nicht genügend Intelligenz um uns gefährlich zu werden, und Granger besteht zu sehr darauf sich selbst hervorzutun." wenn jemand die beiden kannte, dann war es Wurmschwanz, weshalb Voldemort seiner Meinung folgte.

"Das könnte einer der Gründe sein, wieso er fort ist, denn als ich seinen Geist durch forschte, habe ich bemerkt, das er immer mehr genervt von ihnen war."

"Haben sie schon wieder versucht einzudringen, Meister?"

"Das habe ich letzte Woche Bella, aber er beherrscht nun die Okklumentik ausreichend genug um mich auszusperren. Dieser Weg ist damit versperrt, aber ich denke nicht das er mich überhaupt bemerkte."

"Haben sie sich schon wegen Snape entschieden, Meister?"

"Er kann erst einmal dort bleiben wo er ist. Er kennt seine wahre Loyalität, genauso wie wir. Peter, hast du den Portschlüssel verschickt damit er uns die Zaubertränke die er braut schicken kann?"

"Das habe ich Meister, und ich habe ein Signal von ihm zurückbekommen."

"Ah ja das Ministerium, es denkt nicht daran, das wir die Hauselfen für solche Aufgaben einsetzen würden. Sehr dumm von ihnen, aber genau so nützt es uns."

"Das ich fragen, mein Lord, was Greyback für seine Hilfe verlangt?" Voldemort lächelte sie an, und Bella wusste das dies nichts gutes bedeuten konnte.

"Er will das Haus Gryffindor." Hm? Der Gesichtsausdruck der Verwirrung war sehr amüsant, weshalb er kurz wartete, bevor er es erklärte.

"Er möchte eine kleine Umwandlungszeremonie mit allen Mitgliedern von Gryffindor, um sie zu Werwölfen zu machen."

"Das gesamte verdammte Haus? Das sind mindestens 70 Jugendliche!"

"Das ist richtig, Peter, 70 der härtesten aber auch tapfersten Jugendlichen die Hogwarts zu bieten hat, selbst wenn Potter nicht dort ist. Er will sie als Grundstein für sein neues Rudel."

"Ich fürchte mich schon fast zu fragen, was sie ihm gesagt haben, mein Lord."

"Ich habe ihm gesagt, das ich darüber nachdenken würde, was streng gesagt Nein heißt. Ich werde ihm nicht so viele talentierte Magier zur Wandlung in Monster übergeben mit denen er mich angreifen könnte. Ich bin doch kein Idiot." Bella und Peter, von denen kei ner ihren Lord für einen Idioten hielt, blieben still. Deshalb bekamen sie auch keine Flü che zu spüren.

"Wie weit werden sie gehen, mein Lord?"

"Nicht sehr weit, aber ich denke wir werden eine Einigung finden…bevor ich ihn und sein Rudel auslöschen werde."

"Das wird ein großer Tag, denn danach wird nur noch Lupin eine Gefahr als Werwolf darstellen."

"Oh er ist keine Gefahr, jedenfalls nicht als Werwolf. Er will so sehr wieder ein Mensch sein, das er jeden Instinkt seines Werwolfs ignorieren wird, bis es zu Spät für ihn ist. Um genau zu sein werden wir Lupin dazu verwenden um Greyback und sein Rudel zu ver nichten, wenn es soweit ist." Peter begriff es noch vor Bella.

"Sie wollen den Orden dazu verwenden um die Werwölfe auszulöschen, und indem sie das tun, wird auch der Orden dezimiert."

"Ich dachte dabei an einen fairen Kampf Wurmschwanz, und wir greifen einfach den Sie ger direkt danach an. Wenn der Orden ausgeschaltet ist, greifen wir das Ministerium und die Auroren an und beenden das ganze ein für alle mal. Sobald ich über die Magier in Großbritannien herrsche, wird Potter kein Problem mehr sein."

Freitag, 23. August 1996

Büro von Professor Lyman

14:25 Uhr

Die Übungsstunde ging gerade zu Ende, und wie immer beendete Lyman sie mit einer Geschichte über sein Lieblingsthema, den Werwölfen (er fand die Werwölfe in ihrer Ge samtheit erstaunlich harmlos).

"Ich sage dir, das letzte mal wo die Werwölfe uns jagten artete es in einem Blutbad auf beiden Seiten aus, und die Idioten unserer Regierung brauchten ein Jahr um dies heraus zufinden. Ich meine sie sind nicht solche Idioten wie Fudge, aber sie ähneln sich sehr stark." Harry hatte eine gesamte Nachhilfestunde damit verbracht (die zweimal die Wo che stattfanden) über Fudge zu lästern, wobei sein sarkastischer Geschichtslehrer ein be geisterter Zuhörer war. Harry hatte bisher nur einen Lehrer gesehen, nämlich den Vertei digungslehrer Thomas Ripley, aber er wusste das er mit keinem von ihnen so gut klar kommen würde wie mit Lyman. Er förderte die Diskussionen zwischen ihm und Harry, und die meisten Stunden der beiden waren in der Regel ein sehr konstruktives Gespräch über ein bestimmtes Thema.

"Wie konnte die jeweilige Seite überhaupt erkennen wer wer war? Das verstehe ich nicht."

"Das war das kuriose daran, Harry, niemand konnte es. Deshalb dauerten die Kriege so lange, und viele der „unschuldigen" Muggel wurden Opfer von Querschlägern. Zum Glück töten die Werwölfe uns lieber als uns zu beißen, da sie keine Hybriden wie deinen Freund Remus wollen."

"Ja aber er kämpft dagegen ein Werwolf zu sein."

"Das zählt nicht Harry, die Machthaber interessieren sich nur was du tun könntest, nicht was du getan hast." sie wurden von einem Klopfen an der Tür unterbrochen.

"Herein!"

Es waren Murray und Heyman. Harry hatte seit der Pressemitteilung nicht viel mit ihnen geredet, aber sie sahen alle paar Tage nach Harry.

"Hallo Josh, Harry. Wie geht es voran?"

"Professor Murray, könnte ich bitte die Geschichte der Magie aus dem fünften Schuljahr als sechsten Kurs wählen? Bitte? Ich möchte Professor Lyman gerne vor einer Klasse Kennenlernen." Lyman lachte nun leise.

"Guter Versuch, Harry, aber meine Klassen sind leider bereits voll. Das liegt daran, das alle normalerweise verpflichtet sind diesen Kurs zu wählen."

"Mir passieren also nicht genügend schlechte Dinge." Murray schüttelte nur den Kopf.

"Ein neuer konvertierter des Lyman-Kults, ich hätte es ahnen müssen. Harry wir würden gerne über die Einteilung mit dir reden."

"Es besteht keine Hoffnung sie überspringen zu können?"

"Leider nein, aber ich kann mir dein Wunschhaus bereits denken. Nein, wir wollten ei gentlich nur wissen ob du lieber als erster oder als letzter eingeteilt werden möchtest. Du möchtest vermutlich nicht gemeinsam mit den Novizen eingeteilt werden, und du bist der einzigste Transferschüler dieses Jahr. Es macht für uns keinen Unterschied, aber wir dachten das du es gerne entscheiden würdest." Harry hatte noch nicht darüber nachge dacht, aber die Antwort war sehr einfach.

"Ich würde gerne als erstes eingeteilt werden, wenn es keine Probleme macht. Ich möchte es so schnell wie möglich hinter mich bringen." Seine Freunde hatten ihm bereits gesagt, wie lang die Zeremonie dauerte, und er wollte sie nicht komplett abwarten müssen, be vor er an der Reihe war.

"Das ist in Ordnung. Wir melden uns vorher bei dir und du bleibst bei den Erstklässlern bis das ganze beginnt." Harry's Freunde hatten ihm erklärt, das am ersten Abend die Ti sche in vier Gruppen platziert wurden (Wie in Hogwarts, nur nicht in vier langen Reihen).

"Eine letzte Sache noch, Harry. Der Schulrat von Hogwarts hat sich am Montag getrof fen, und deine Freunde scheinen es aufgegeben zu haben, dich zurückholen zu wollen, et was, das er auch in der Öffentlichkeit gesagt hat."

"Sie haben eine Eule von Professor Hill bekommen?"

"Ja, die Lehrer waren auch bei dem Treffen, weshalb es direkte Informationen sind." sie sagte ihm aber nichts über die Beleidigung von Dumbledore in ihre Richtung, aber sie wusste das es ihn amüsieren würde.

"Glauben sie es? Sie kennen Dumbledore besser als ich?"

"Das tue ich Harry, er hat es jetzt öffentlich gesagt, und davon zurückzutreten würde sei nem Ansehen sehr schaden. Das kann er sich nicht leisten. Aber überprüfe deine Post besser auf Portschlüssel."

"Das mache ich generell, denn ich habe ja noch immer das Kopfgeld auf mir." Harry's Verhalten hatte Murray schon immer amüsiert, und gleiches galt bis zu einem gewissen Grad auch für Heyman.

"Das ist mir bekannt. Wir sehen uns dann beim Abendbrot." Die beiden verließen den Raum und Harry schaute zu seinem Lehrer.

"Der Lyman-Kult? Uh?"

"Sie übertreibt, Harry, ihr Verteidiger seid so leicht zu irritieren."

"Nur weil sie ihren Zauberstab nicht verwenden können…."

"Hey, ich bin nicht dein alter Geist, ich kann sehr wohl einen Zauberstab einsetzen. Also, wir haben noch zwei Stunden. Über die Bücher für die nächste Stunde brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Wir werden über die Geschichte dieser Schule am Mittwoch sprechen, denn ich kann ja nicht zulassen das du weniger als die Novizen über die Schule weißt oder?" Der nächste Schüler klopfte an die Tür (Murray und Heyman hatten sie of fen stehen lassen), so dass Lyman Harry hinaus schickte.

Montag, 26. August 1996

Klassenraum A: Verwandlung

10:30 Uhr

Harry betrachtete den Haufen Stücke auf dem Boden und konzentrierte sich so hart wie es möglich war und fokussierte seine Energie durch den Zauberstab, bevor er laut sagte:

Commutatus!

Die Stöcke verwandelten sich in kleine Tische….zwar ziemlich einfach gehaltene aber immerhin waren es Tische. Professor Palmer saß auf der Kante seines Tisches und sah sehr zufrieden aus.

"Sehr gut Harry, das war das beste Ergebnis das du mit diesem Zauber bisher erreicht hast. Wie müde bist du?" Es Harry's zehnter Versuch in dieser Stunde mit dem Commu tatus, einem der eher komplexeren Verwandlungszauber. Während der letzten vier Versu che hatten die Stöcke immerhin schon annähernd die Form von Tischen angenommen, aber Palmer hatte Recht als er sagte das dies das bisher beste Ergebnis war.

"Ich bin ziemlich erschöpft, ich denke ich habe meine Reserven bei dem letzten Versuch komplett verbraucht."

"Beim nächsten Mal wird es einfacher gehen, und wir werden am Donnerstag weiter dar an arbeiten. Das Ziel dann sollte ein solches Ergebnis bei deinem fünften Versuch sein und ich bin mir Sicher, das dir dies auch gelingen wird."

"Danach bin ich mit Sicherheit nicht mehr so erschöpft."

"Das passiert immer wenn du einen Zauber zum ersten Mal erlernst, Harry. Wenn du dei nen Schulabschluss hier machst, wirst du aus diesem Haufen Stöcke eine komplette Woh nungseinrichtung herstellen können." Palmer verwandelte den Tisch wieder in die Stöcke zurück (etwas das sehr viel Einfacher war) und sagte dann:

Commutatus!

Nun erschienen sechs Tische und sechs Stühle mit sehr schönen Mustern. Palmer schien nicht einmal ins Schwitzen gekommen zu sein.

"Das war beeindruckend, ich kann es gar nicht abwarten dies auch eines Tages zu beherr schen."

"Das wirst du Harry, denn je älter und erfahrener du bist desto einfacher wird es dir auch fallen. Außerdem hast du noch nicht dein volles magisches Potential erreicht. Heute in zwei Jahren wirst du gut doppelt so Stark sein wie heute."

"Das wäre Cool, ich bin aber auch froh, das ich endlich die Gelegenheit habe es vernünf tig zu erlernen."

"Nun du hast schon ein sehr gutes Grundwissen in der Verwandlung. Diese McGonagall wusste durchaus was sie tat, als sie dich unterrichtete. Ich denke auch das deine Leistun gen ohne das Chaos dort dieses Jahr phänomenal sein werden." Harry kicherte leise.

"Glauben sie wirklich das ich soviel Glück haben werde?"

"Das Tue ich, Harry. Bevor du gehst, frage ich mich ob du Interesse am Animagustrai ning hast?" Harry war erst etwas irritiert, denn er hatte nicht gedacht, das er derart besser geworden war.

"Ich weiß nicht, Professor, bin ich wirklich bereit dazu?"

"Jetzt noch nicht, aber im nächsten Sommer definitiv. Es gibt mehrere Bücher über die nötigen Dinge und wie es funktioniert. Ich weiß das du sagtest, das dein Vater einer war, und es wäre ein guter Weg ihn zu Ehren, wenn du es wirklich möchtest…wenn du wirklich den Willen hast, ein Animagus zu werden."

Harry wollte eigentlich kein Animagus werden, aber Palmer's Worte das er damit seinen Vater Ehren würde, regten doch Interesse in ihm. Als er mit seinen Freunden über ihre Marauder-Namen gesprochen hatte, hatten sie kurz darüber gesprochen wie es wäre, Ani magi zu sein. Keiner der anderen hatte daran Interesse, was vermutlich teilweise daran lag das sie alle, bis auf Reiko aus Großstädten stammten (Reiko war in Tecumseh aufge wachsen), wo es weit gefährlicher für Tiere war als in der freien Wildnis.

"Ich werde jedes Buch lesen das sie mir geben, Sir, aber wenn ich mich jetzt direkt ent scheiden müsste, würde ich derzeit nein sagen." Palmer lächelte nun.

"Nun dann ist es ja eine gute Sache, das du dich jetzt noch nicht entscheiden musst. Al lerdings ist es immer gut, solche Optionen im Hinterkopf zu behalten." Er verwandelte den Tisch wieder in die Äste zurück.

"Nimm diese Stöcke bitte mit in dein Zimmer und übe mit ihnen. Wir werden das dann am Freitag wiederholen." Harry verkleinerte sie und hob sie auf. Die Verkleinerungs- und Vergrösserungszauber waren Harry's Stärke im Bereich Verwandlung, und das lag nicht nur daran, das er so viel üben konnte. Harry hatte schon vor einem Monat bemerkt, das diese Zauber ihn kaum belasteten, was ihn nur erfreute. Er verliess den Klassenraum und ging seinen Besen holen, denn er wollte vor dem Abendbrot noch etwas fliegen.

Am Donnerstag gelang es Harry schließlich einen ansehnlichen Tisch mit sechs Plätzen zu erschaffen und das im vierten Versuch, ohne das es ihn sehr viel Kraft kostete. Palmer sagte das er sehr erfolgreich war, und Harry bemerkte das dieses Lob der Lehrer bei ihm regelrechte Wunder bewirkte (Nur Sprout und Flitwick lobten die Schüler ohne Vorein genommenheit in Hogwarts). Er war zwar noch nicht bereit für einige der fortgeschritte neren Zauber, aber Palmer lächelte als Harry ihm sagte das er sich mit Sophie zusammen setzen würde um sie zu lernen, und zwar wenn sie diese auch erlernte, da sie vermutlich viel Zeit gemeinsam beim Lernen verbringen würden…wirklich das würden sie, sagte er als er Palmer's Grinsen sah.

Freitag, 30. August 1996

Gästewohnung B

17:00 Uhr

Knock Knock!

"Herein!" Sophie steckte den Kopf durch die Türöffnung und sah das Harry auf dem Bett lag und in einem dicken Buch las. Sie trat nun ein und hob es an um zu sehen, welches es war, wobei der Titel lautete „102 Flüche um dein Leben zu retten".

"Etwas leichter Lesestoff?"

"Einige der Flüche sind wirklich gut, sollten je Todesser hier erscheinen, so werden sie es bitter bereuen. Wie war es bei Palmer?"

"Es war in Ordnung, ich bin dort jetzt wieder auf dem Laufenden. Was ist denn los? Wie so wolltest du das ich alleine her komme?" Harry stand nun auf und umarmte sie bevor er sie küsste.

"Oh oh, was hast du angestellt? Reiko erzählte mir von Jungen die dies taten." Harry ki cherte, und küsste sie erneut.

"Es ist nichts schlimmes, ich will dir nur etwas zeigen. Folge mir einfach." Er ging nun zu seinem Koffer hinüber und öffnete ihn. Dank der Fingerabdruck-Zauber konnte jeder, der als berechtigter eingefügt war den Koffer öffnen, und jeder der es nicht war (und bis her waren nur Harry und die Zwillinge integriert) konnte nichts tun. Er öffnete die vierte Klappe und eine kleine Leiter erschien.

"Du zuerst." Sophie sah recht überrascht aus.

"Was ist dort unten?"

"Mein kleiner Hafen wenn du so willst, Sophie…..naja eigentlich ist es jetzt unser klei ner Hafen. Steig ruhig hinab." Sie ergriff die Leiter und stieg hinab. Harry folgte ihr, und beide betraten einen nicht möblierten Raum mit Bücherregalen an den Wänden.

"Das ist ein interessanter Koffer Harry. Wo hast du ihn gekauft?"

"An dem Tag bevor wir uns trafen, dachte Peter es wäre eine gute Idee eine Art sicheres Haus in der Nähe zu haben, nur für den Ernstfall. Und es hat noch weitere eingebaute Features."

"Was für welche?"

Er ergriff ihre Hand und führte sie in den siebten Raum, jenen mit dem Kamin. Er wollte ihn bald tarnen, aber da nur fünf….Entschuldigung, jetzt waren es sechs Leute davon wussten (außer Dobby und Winky), verspürte er bisher keine Notwendigkeit dazu.

"Ist das ein Kamin? Du kannst von hier aus auf das Flohnetzwerk zugreifen?" Sie klang ziemlich überrascht, lächelte dabei aber auch.

"Nicht direkt, ich kann nur mit Leuten Kontakt aufnehmen, die ebenfalls so einen Koffer besitzen. Derzeit sind das nur Fred und George….und ich weiß dies, weil ihr ihre ge kauft habe."

"So bist du vor wenigen Wochen nach London und zurück gereist?" Harry konnte die Gefahr kommen sehen, und lies ihre Hand los und umarmte sie sanft.

"Das ist richtig und es tut mir Leid, das ich es dir noch nicht gesagt habe. Ich wollte si cherstellen, das es funktioniert bevor ich es tat, und ich benötigte noch einige andere Din ge zuvor." es gab eine Couch in dem Raum, aber auch einige einfache Stühle und einen Kaffeetisch. Dies war der einzigste bisher eingerichtete Raum und die Zwillinge hatten diese Dinge gekauft.

"Ich denke ich verstehe wieso du einen sicheren Weg dorthin zurück benötigst."

"Den benötige ich nicht wirklich, aber Peter dachte es wäre für mich am sichersten, diese Option mir offen zu halten. Niemand hier weiß etwas über diesen Teil des Koffers, nicht einmal Murray und Heyman. Niemand außer den Elfen, und dir und mir….ach ja und den Zwillingen, Peter, und dem Verkäufer in England. Ich war erst einmal dort, und die Zwillinge waren erst einmal hier. Dobby und Winky benutzen den Kamin für unseren Nachrichtenverkehr, denn dadurch wird kaum Energie verbraucht."

"Was meintest du mit unserem „Himmel"?"

"Niemand der nicht in die Schutzzauber des Koffers eingebunden ist kann ihn betreten, und ihn genauso wenig bewegen. Also töte mich besser im Moment nicht sonst kämst du nicht mehr hier heraus." Daraufhin musste sie lachen und sie küsste ihn anschließend.

"Wann wirst du es den anderen sagen? Das wirst du doch?"

"Ich wollte warten, bis Jonas wieder hier ist um es ihnen zu sagen, so das ich es nicht zweimal erzählen muss. Aber ich wollte es dir zuerst zeigen, noch mehr als den anderen…..und du bist einfach du und du hast es verdient hiervon persönlich zu er fahren." Dieser Satz stammte zwar aus keiner romantischen Geschichte, aber Harry fühlte einfach das er genau richtig handelte, wenn man bedachte das er keinerlei Erfahrungen mit so etwas hatte. Sie umarmte ihn nun aus Dankbarkeit.

"Vielen Dank, es ist schön das du an diese Sache gedacht hast.. Also abgesehen das ich deine Freundin bin, aber du weißt schon das wir hier noch einige Möbel benötigen oder?"

"Das weiß ich in der Tat. Ich habe neulich zwei Stunden damit verbracht diesen Raum nach Fallen oder ähnlichem zu untersuchen da man es bei den Zwillingen nie so genau weiß."

"Sie würden das dir nicht antun oder?" Harry erstickte fast vor Lachen als er das hörte.

"Oh doch sie würden dies als aller erstes tun, Sophie, aber es sind nur Scherze. Ich habe nebenbei nichts dergleichen gefunden. Ich habe allerdings gehofft das du mir bei der Ein richtung helfen würdest. Denk daran, ich hatte den Koffer gerade einmal einen Tag bevor ich mich in dich verliebte."

"Eine weibliche Note? Ich bezweifle das wie vor Oktober oder November wieder in die Flackter Alley kommen."

"Ich hatte daran gedacht, Kataloge zu verwenden. Die Zwillinge haben mir einige gege ben, als sie diese Dinge her brachten. Sie werden die Dinge in Empfang nehmen und her bringen, gemeinsam mit ihrem eigenen Katalog, der jetzt in den Druck gegeben wurde."

"Das ist nicht so schlimm, allerdings bemerke ich das hier ein Bett fehlt (Dies war auch der einzigste teilweise eingerichtete Raum)."

"Sie wollte eines mitbringen, aber ich hielt sie davon ab. Ich wollte nicht das du glaubst das ich diesen Ort für…" Bei dem Gedanken daran wurden beide hochrot im Ge sicht. Aber beide waren16 Jahre alte Jugendliche mit Hormonen, und der Gedanke daran war beiden bereits gekommen.

"Ein weiterer angenehmer Gedanke, Harry, wo hast du gelernt so ein Gentleman zu sein?"

"Hmm wenn ich das wüsste, es ist einfach das was ich tun möchte. Es ist kein Problem oder Schauspielerei…ich denke nicht das ich ein guter Schauspieler wäre."

"Nein das wärst du wohl nicht, aber das ist auch so in Ordnung. Jonas ist eine Art Schau spieler, und genau deshalb gibt Claudia vermutlich nicht zu, das sie ihn mag."

"In wie fern ist er eine Art Schauspieler?"

"Er ist eine Art „Berühmtheit" hier auf dem Campus, da er der Star des Quodpot Teams ist. Er behauptet das er es hasst, und die meiste Zeit denke ich tut er das auch…aber er liebt es das es ihn Berühmt macht. Ich denke Claudia will nicht als Spielball des Quod pot-Stars gesehen werden."

"Ist das der Grund wieso du nie mit ihm ausgegangen bist?"

"Ich weiß nicht Recht, Jonas und ich sahen unsere Freundschaft irgendwie nie auf diese Weise." Sophie hatte Harry vorher schon gesagt, das er ihr erster Freund und ihr erster Kusspartner gewesen war.

"Versteh mich nicht falsch, Jonas ist ein guter Freund, und ich denke Claudia macht einen Fehler wenn sie all die Quodpot-Fans an ihn heran lässt."

"Also ist sie eher das Problem als er?"

"So in Etwa, du wirst ja morgen sehen wie kompliziert das ganze ist, wenn er zurück kehrt." Warrick hatte Harry von seinen Theorien über Jonas und Claudia erzählt, und So phie's ähnelten diesen sehr stark.

"Genug über diese beiden, lass uns doch heute Abend hier essen, nur wir beiden."

"Das wäre grandios….wer wird Kochen?" die sehr kleine Küche befand sich im sechs ten Abteil des Koffers, in der sich auch ein Kühlschrank sowie zwei Öfen befanden (einer davon eine Mikrowelle). Sie wurde nur selten verwendet, da Harry in der Regel mit sei nen Freunden gemeinsam aß. Er hatte Dobby und Winky allerdings über heute Abend ge warnt, so dass alle Vorräte vorhanden waren.

"Solange dich etwas recht einfaches nicht stört, werde ich Kochen. Hast du Appetit auf Spaghetti?"

"Das klingt sehr gut, ich kann dir auch helfen…du kannst es mir zumindest beibringen, denn es ist lange her, das ich einmal gekocht habe. Claudia und ich sind in der Regel bei Reiko während Thanksgiving der Weihnachtsfeiertage, aber das ist nur eine andere Schu le, und die Hauselfen erledigen alles."

"Spaghetti ist einfach, du bringst das Wasser zum Kochen und fügst die Nudeln hinzu. Ich denke alles was wir kaufen müssen ist die Sauce, aber selbst die soll sehr gut schme cken. Aber leider ohne Wein, also werden wir es strecken müssen."

"Das ist in Ordnung, das kriegen wir schon hin." Dobby bekam eine Notiz, die er Claudia geben sollte, da beide das Abendbrot ausfallen lassen würden, aber sie sagte nicht wo sie waren (Die Gruppe würde einfach annehmen, das sie ein privates Picknick auf dem Quid ditch/Quodpot-Feld machten, wo die fünf schon öfter gegessen hatten). Harry und Sophie würden sich in Ruhe die Spaghetti zubereiten gefolgt von Brot und würden sich dann auf der Couch zusammen kuscheln und sich gegenseitig füttern…was langsam genug war um die Sauce abkühlen zu lassen, aber es war sehr romantisch. Danach würde nichts passieren was diese Geschichte in eine des Typs NC-17 heben würde, aber trotzdem hat ten sie sehr viel Spaß.

Während sie so aneinander gekuschelt lagen kam Harry nicht darum herum zu denken, das er froh war, damit gewartet zu haben, diese Dinge zu erforschen. Er war froh das er nicht seinen Titel als „Junge der Lebt" dazu genutzt zu haben, um ein Mädchen aus Hog warts so in seine Arme zu bekommen. Sophie war ebenfalls keine sehr gute Schauspiele rin und Harry wusste das es sie nicht störte das er berühmt war. Sie dösten ein wenig ein und wurden beide von Winky aufgeweckt die an ihren Pullovern zog (die beide natürlich noch trugen) und dann auf Harry's Uhr deutete. Es war fast Mitternacht, und nach einem sehr langen Gute-Nacht-Kuss gingen beide hinauf…..aber zuvor band Harry Sophie in die Zauber des Koffers ein. Sophie und Reiko trafen sich an der Tür zu ihrem Zimmer, und es war klar erkennbar, das beide fast das selbe getan hatten. Beide Mädchen, die nun seit fünf Jahren sehr enge Freundinnen waren, erzählten sich nicht alles…..aber beide wussten es.

Samstag, 31. August 1996

Die Schüler begannen am Morgen des Samstags langsam wieder einzutreffen, manche sogar schon zum Frühstück. Es gab keinen Great Lakes Express der die Schüler einsam melte, auch bedingt durch die riesigen Entfernungen zwischen der Schule und den Häu sern der Schüler (Harry hatte sich oft gefragt wieso die meisten Schüler aus Schottland erst nach London mit dem Flohnetzwerk reisen mussten, um dann mit dem Zug wieder zu einem Schloss relativ Nahe ihrer Heimat zu fahren). Stattdessen bekamen die Schüler eine Woche vor Schulbeginn einen Portschlüssel zugesandt, wobei der einzigste Nachteil war, das er nur innerhalb eines 400-Meilen-Radius benutzbar war. Die Muggelgeborenen reisten entweder per Flugzeug oder Bus nach Chicago oder Detroit, und benutzten dann die Portschlüssel von dort aus. Die anderen Schüler (Reinblütige und gemischt Blütige) reisten per Flohnetzwerk nach Milwaukee und benutzten ihre Portschlüssel von der Flackter Alley aus. Die Hauselfen der Schule holten jene Gepäckstücke ab, die so nicht zu transportieren waren. Dobby und Winky hatten sich dazu entschieden, weiter für Harry zu arbeiten, anstatt sich den anderen Hauselfen anzuschließen, allerdings halfen sie freiwillig beim Transport des Gepäcks.

Die Einteilung war für den Abend geplant, und die Hallen füllten sich immer mehr mit den Schülern die in ihre Zimmer zurückkehrten. Zimmerkameraden begrüßten sich, und die Geräusche von Zaubern waren überall zu hören, da sich die Schüler die nicht hier ge blieben waren wieder daran gewöhnten, Magie zu verwenden. Harry's Gästewohnung war einer der größten Anlaufpunkte, da viele zurückkehrende Schüler ihn sehen wollten. Einer von ihnen war Harry zumindest aus Geschichten bekannt. Claudia brachte ihn nach dem Mittagessen hier her. Harry's Tür stand bereits offen, da er mit mehreren anderen Schülern sprach.

"Harry?"

"Hallo Claudia, kann ich dir helfen?"

"Harry Potter, darf ich dir Jonas Steele vorstellen." Jonas war wenigen Inches größer als Harry, mit blondem Haar (allerdings ähnelte er absolut nicht Draco) und war ziemlich muskulär gebaut. Allerdings sollte gesagt werden das Harry einer der kleinsten Jungen in dieser Klasse war, denn der Mangel an Essen in seinen jungen Jahren schlug sich nun hier wieder nieder. Harry lächelte und streckte seine Hand aus, die Jonas ebenfalls lä chelnd ergriff.

"Es freut mich dich kennenzulernen, Jonas, ich habe schon einiges über dich gehört."

"Das gilt auch für mich Harry, Claudia meinte in ihren Briefen das du praktisch auf dem Wasser laufen kannst." Harry drehte sich zu seiner Freundin um und zog spielerisch den Zauberstab.

"Ich wüsste nicht was sie zu so einer Aussage verleiten könnte."

"Oh sie hat es nicht gesagt, aber was du aus unserer Sophie gemacht hast ähnelt für mich wie das Laufen über Wasser." Zum Glück war Sophie gerade nicht dort sonst wäre sie er neut so hochrot geworden wie es nur möglich war. Harry erneut zu Claudia.

"Hey, ich sagte doch am ersten Abend das Sophie sehr scheu Jungen gegenüber ist."

"Ja das hast du, allerdings denke ich das du übertrieben hast. Wie war dein Quodpot Trai ning Jonas? Die anderen sagten mir das du der Star hier seist."

"Es war wirklich gut, ich konnte mit einigen der besten Profispieler überhaupt trainieren. Ich war verglichen mit ihnen zwar ein Anfänger, aber sie sagten das ich sehr viel Talent hätte."

"Dies war dein Erster Sommer dort oder?

"Weißt du ich war bereits bei mehreren professionellen Teams, einen Tag hier einen an deren dort. Aber nichts war so wie dort."

"Ich wette für Quidditch gibt es solche Dinge hier nicht."

"Nun das kann ich nicht ausschließen Harry, ich weiß es nicht. Die Quiddtich Liga hier ist relativ klein, und die besten Spieler wechseln in der Regel nach England in die Liga. Du wirst auch hier für dein Haus spielen oder?" die anderen Schüler waren nun fort ge gangen, und Claudia und Jonas setzten sich auf zwei Stühle.

"Das ist meine Planung, vorausgesetzt sie suchen einen Sucher….allerdings könnte ich auch aus Jäger spielen wenn es nötig wäre. Ich will in kein Team gehen, das bereits seit vier Jahren einen Sucher hat und um dann zu versuchen ihn zu vertreiben. Es würde si cher nicht gut bei meinem Hauskameraden ankommen." Das war eine gute Grundlage, und beide stimmten dem zu.

"Claudia hat mir von der Karte erzählt während ich meine Dinge ausgepackt habe. Das klingt sehr interessant."

"Es wäre sehr nützlich für uns, deshalb die Frage ob du uns hilfst?" Harry stand nun auf und holte den Grundbauplan hervor, den er auf dem Bett ausbreitete um ihn beiden zu zeigen. Winky hatte ihn am Abend vorher beendet, und alle fünf Stockwerke sowie der Bereich für die Pflege magischer Geschöpfe und das Stadion waren nun enthalten.

"Sicher, ich bin für solche Ideen immer zu haben."

"Oh es wird einigen Spaß verursachen. Allerdings erahne ich bereits das Chaos das ent stünde, wenn wir entdeckt würden."

"Wir müssten unsere Badezimmer vermutlich mit der Zahnbürste reinigen. Claudia sagte das Heyman erstaunlich freundlich zu dir war, aber das wird nur solange so sein wie du keine Regeln gebrochen hast."

"Ich habe mein bestes getan ihm und Professor Murray ehrlich gegenüber zu bleiben."

"Du und die Mädchen solltet so bleiben damit es funktioniert. Warrick und Ich sind dafür bekannt hin und wieder ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Claudia war schon immer die Frau an vorderster Front. Sie hat Heyman zwar nicht um ihren kleinen Finger gewickelt, aber….."

"Ich bin nicht eure Frau an vorderster Front du Idiot, sondern ich verursache schlicht nicht so viel Chaos wie ihr beiden."

"Du schleichst auch von Zeit zu Zeit hier herum, du bist nur einfach ruhiger als wir es sind, wodurch dich niemand erwischt." Claudia konnte dazu nun nichts weiter sagen, weshalb Harry es als Wahrheit akzeptierte.

"Heyman ist so schlimm?"

"Nun, solange man sich an die Regeln hält gibt es keine Probleme, aber wenn das der Fall ist, bestraft er die Übeltäter hart. Er war schon als Verzauberungslehrer so. ich meine er hat es nicht gezielt dann auf einen abgesehen und die Strafarbeiten halten sich auch in Grenzen." Es klopfte nun an der Tür und weitere Personen betraten den Raum. Angeführt wurden sie von Sophie und Reiko, befolgt von zwei weiteren Mädchen. Sophie ging zu Jonas und begrüßte ihn, bevor sie sich neben Harry setzte, dem es gelungen war beim Eintreten der Fremden den Bauplan zu verstecken. Reiko stellte die beiden Mädchen vor:

"Harry, dies sind Miranda Spencer und Kelly McGarry." Miranda war etwas größer als Reiko (die knapp fünf Fuß groß war), mit lateinischen Gesichtszügen. Kelly hatte rote Haare und ähnelte etwas Ginny, allerdings mit feineren Gesichtszügen. Harry hatte fast alles über das Drama zwischen Miranda, Reiko und Warrick gehört, und Warrick war nicht anwesend, allerdings bemerkte er auch, das Reiko sie ihm vorstellte.

"Es freut mich euch beiden kennenzulernen, Sophie und Reiko haben mir bisher nur gu tes von euch berichtet." Er stand nun auf und schüttelte ihre Hände, während er hinter seinem Rücken mit der Hand für Sophie sichtbar auf den Bauplan deutete. Reiko setzte sich auf seinen Platz und verdeckte die Aktion von Sophie. Kelly betrachtete ihn und Jo nas grinste nun.

"Es freut mich dich kennenzulernen Harry, die Bilder im Chronicle ähneln dir nicht ein mal annähernd."

"Der nächste mit einer Kamera die auf mich gerichtet ist, findet sich dem aktiven Ende meines Zauberstabs gegenüber wieder…aber danke für das Kompliment…..es war eines, oder?" Die beiden Mädchen kicherten und nickten.

"Nebenbei, Harry, wir sind nur hier um dich zu begrüßen . Wir müssen nun weiter um unsere Freunde abzuholen und unsere Sachen auszupacken…aber vermutlich nicht in dieser Reihenfolge. Wir sehen uns." Sie verließen den Raum und schlossen die Tür. Claudia sah zu Harry.

"Das geschäftliche Ende deines Zauberstabs?"

"Es erschien mir eine gute Idee, dies damals zu sagen."

"Nun zumindest scheinst du mit ihnen recht gut klar zu kommen, denn sie sind nicht so schlimm wie immer behauptet wird." Claudia konnte wirklich phlegmatisch in dieser Be ziehung sein, da sie nicht mit ihnen Leben musste. Sie erinnerten Harry irgendwie an Par vati und Lavender, und das war nie ein gutes Zeichen, aber er war gewillt, ihnen die nöti ge Chance zu geben. Er wollte sie definitiv sehr „kooperativ" haben.

"Wo ist Warrick? Hat er Angst vor Miranda?"

"Oh er hilft einigen seiner Kameraden aus seinem Zimmer beim auspacken, er kommt später vorbei. Ich denke er will noch mit euch beiden reden, denn er will wohl versuchen, dich in ihrem Zimmer umzubringen, falls du nach Cortez kommst."

"Sie wollen Clancy hinauswerfen?" Joseph Clancy war die vierte Person in Warrick's Zimmer, und er war der beste Schüler seines Jahrgangs in Zaubertränke, und viele hatten den Verdacht das er der Informant der Lehrer unter den Schülern war. Warrick hatte ohne zu Zögern Harry gegenüber zugegeben, das sie dafür zwar keine Beweise hatten, aber Clancy hatte auch keinerlei Versuche gemacht, sich mit den dreien anzufreunden…..und es geschahen immer die verschiedensten Dinge wenn er wusste, was vor sich ging. Harry hatte sich dazu nicht weiter geäußert, da dieses Verhalten seinen Verdachtsmomenten gegenüber Hermine sehr ähnlich sahen…Verdachtsmomenten, die sich zu seinem Entsetzen als Falsch erwiesen hatten. Clancy blieb nie im Sommer hier, aber gleiches traf auf die anderen beiden ebenfalls zu. Reiko's Gesichtsausdruck wurde wirklich wütend (denn als Warrick's Freundin war sie immer wieder auf Clancy getroffen).

"Das wollen sie seit Jahren, aber niemand will ihn aufnehmen. Das Problem mit dir ist, das es genau 12 Jungen in deinem Schuljahr in Cortez gibt, und die Räume sind für vier Personen ausgelegt, und du kennst die Räume gut genug um zu wissen, das sie selbst mit vier Personen fast überfüllt sind. Deshalb wird einige Planung von Nöten sein, um dich, falls du nach Cortez kommst, dort unterzubringen."

"Ich frage mich ob die Stühle dies eventuell auch mit einbeziehen."

"Das wäre durchaus möglich, man weiß es nie. Ich denke das es ein kleiner Teil sein wird, aber das ist schwer zu sagen. Die Lehrer äußern sich jedenfalls nicht darüber, wie die Stühle funktionieren."

Sie verbrachten die nächste Stunde damit weitere Geschichten von Jason über seine Quodpot-Trainingslager zu hören, und Harry erfuhr viel über das Spiel das er vorher nicht kannte (Warrick und Claudia hatten die Regeln erklärt, aber bisher waren keine Auswahlspiele gelaufen). Warrick kam schließlich auch dazu, und erzählte nichts über seine Gespräche mit Rick und Terry (Seinen Kameraden in dem Zimmer). Sie beschäftig ten Harry noch eine Zeit lang, und ärgerten ihn zwischendurch damit das er nach Proctor kommen würde, allein ohne sie. Er mochte diese Idee nicht, wusste aber das die Wahr scheinlichkeit sehr gering war.

In der Zwischenzeit wurden die Erstklässler gegen 14 Uhr vor den Klassenräumen ver sammelt. Um 15 Uhr wurden sie in vier Gruppen geteilt und über den Campus geführt. Diese Tour war eine Tradition seit über 100 Jahren, und wurde von den ältesten Schülern angeführt. Die Tour war ein eher ruhiger Spaziergang über den Campus, ähnlich der Tour die Sophie Harry gegeben hatte….und es sei angemerkt, das Murray Harry gefragt hat te ob er teilnehmen wolle, aber er hatte höflich abgelehnt. Der Symbolcharakter war sehr bedeutsam und selbst die ältesten Schüler waren von Heyman vor dem Ende des letzten Schuljahres noch einmal auf ihre Verpflichtungen den Erstklässlern gegenüber hingewie sen. Es gab keine Präfekten in Great Lakes, und die ältesten Schüler agierten in der Regel als eine Art Anführergruppe der Häuser. Sie verteilten oder nahmen keine Punkte weg, und sie konnten keine Strafarbeiten verteilen, aber ihre Aufgabe war es, die jüngeren Schüler im Zaum zu halten. In der Realität unterschied sich das Vorgehen nicht von dem in Hogwarts, wo die Präfekten mit jeden Jahr an Einfluss verloren (Zum Beispiel Ron und Hermine, allerdings würden sie dies niemals zugeben, und sie hatten kaum bis gar keinen Einfluss auf die jüngeren Schüler).

Um 17:30 wurden die Erstklässler und Harry in den Klassenraum für Zauberkunst ge führt, der entsprechend der Größe der Gruppe magisch vergrößert worden war. Insgesamt befanden sich 49 Jugendliche dort, als Heyman um Ruhe bat.

"Okay, hört bitte zu!" Die Augen und Ohren aller Anwesenden richteten sich auf ihn.

"Die Einteilung beginnt um 18 Uhr im Essenssaal, also in knapp einer halben Stunde. Ihr werdet in alphabetischer Reihenfolge eingeteilt, mit Ausnahme von Harry Potter, der als Schüler, der die Schule wechselt, zuerst eingeteilt wird. Die Details zu der eigentlichen Einteilung müsst ihr selbst herausfinden, aber ich kann euch sagen, das diese gesamte Ze remonie zwischen 75 und 90 Minuten dauern wird. Wenn euer Name sich am Ende des Alphabets befindet, bleibt bitte ruhig. Wenn die Einteilung beendet ist wird das Abend brotessen beginnen und vor dem Nachtisch wird die Schulleiterin, Professor Murray ihre Begrüßungsansprache halten. Während ihr zu Abend esst werden die Hauselfen eure Din ge in die zugeteilten Gemeinschaftsräume bringen, und die älteren Schüler werden euch später dorthin bringen. Gibt es noch irgendwelche Fragen die nicht bis nach der Eintei lung warten können?"

Es herrschte absolute Ruhe als Heyman's Frage unbeantwortet blieb. Die Muggelgebore nen hatten die älteren Schüler während der Tour bereits ausgefragt. Die reinblütigen Schüler und jene mit gemischtem Blut wussten über die Einteilung von ihren Geschwis tern oder Eltern, mussten aber sich Ruhig verhalten…nun, jede Familie hatte ihre ei genen Strafmaßnahmen. Deshalb war Harry's Wissen um das Geschehen nicht eine ein zelne Sache.

Gedämpfte Unterhaltungen begannen, aber nicht bei jedem. Es gab einige Schüler die eher mit sich selbst sprachen um die ganzen neuen Sachen zu verarbeiten. Die Nervosität im Raum war groß und jeder der Schüler fragte sich in welches Haus er/sie kommen wür de. Auf Grund der Natur der Einteilung und dem Verlangen eine Balance in jedem Haus zu finden, gab es keine „vererbte Schüler" (Familien die generell in ein Haus eingeteilt wurden, wie es bei den Weasleys in Gryffindor der Fall war). Harry saß allein, denn ironischerweise war dies jener Raum in der Schule wo er eine gewisse Anonymität besaß, da die 11jährigen Kinder vermutlich fast keine Geschichtsbücher gelesen haben würden.

Während Harry und die Erstklässler in dem Klassenraum waren, betrat der Rest der Schü ler den Essenssaal. Die Einteilung war schon immer ein riesen Spaß für die zurückkeh renden Schüler gewesen, da sie die Nervosität der Erstklässler regelrecht genossen, aber sie erinnerten sich sehr wohl an ihre eigenen Erfahrungen und genossen es dabei zuzuse hen wie diese das selbe erlebten. Die ältesten Schüler waren in regelrechter nostalgischer Stimmung, da es ihre letzte Einteilung war (ausser jenen Ausnahmen, welche später viel leicht als Lehrer zurückkehren würden). Die vier hochlehnigen, nicht gepolsterten Stühle standen direkt vor dem Tisch der Lehrer. Da jeder Schüler definitiv in ein Haus passte, war der vierte Stuhl (die Reihenfolge wurde per Los ausgewählt) nicht wirklich von Nö ten, aber es war eine Art Symbol (Wieder das Wort!). Professor Murray erhob sich von ihrem Platz am temporären Lehrertisch.

"Ich heisse euch alle wieder willkommen. Die Einteilung wird in wenigen Augenblicken beginnen. Denkt bitte an die Regeln die besagten das kein Ausbuen oder derartiges er laubt ist, und bitte belasst es bei höflichem Applaus…für jeden neuen Schüler." Jeder halbwegs intelligente Schüler dachte bei diesen Worten an Harry. Murray setzte sich nun wieder und wenige Augenblicke später öffneten sich die Türen und Heyman führte die Erstklässler und Harry in den Raum. Sie wurden als Gruppe vor die Stühle gestellt, genau zwischen den Tischen der Schüler und den Stühlen. Murray erhob sich erneut und wandte sich an die Neuankömmlinge.

"Willkommen im Great Lakes Magical Institute. Ihr werdet nun in die vier Häuser einge teilt. Dies ist eine einfache Prozedur und ich braucht euch keine Sorgen darüber zu ma chen (hier lächelte sie). Wenn euer Name aufgerufen wird, w4erdet ich euch auf den Stuhl ganz links setzen. Sollte dieser Stuhl euch für das Haus geeignet finden so wird er binnen Sekunden ein Signal geben. Sollte dies nicht der Fall sein so setzt euch bitte auf den nächsten Stuhl. Die Stühle sind, von links aus gesehen: Shawnee, Proctor, Jefferson, und Cortez (Dies war keine Überraschung, da in dieser Reihenfolge auch die Tische an geordnet worden waren). Ich möchte aber noch etwas deutlich sagen: sollte der erste Stuhl euch nicht akzeptieren, bedeutet dies nur das ihr in eines der anderen Häuser besser hinein passt und es ist KEINE Ablehnung." Sie hielt einen Moment inne damit die Erst klässler dies verarbeiten konnten.

"Im Gegensatz zu den letzten Jahren haben wir dieses Jahr einen neuen Schüler der aus einer anderen Schule hier her wechselt, und er wird zuerst eingeteilt. Sein Name ist Harry Potter, und er wechselt von Hogwarts in Großbritannien hier her." Obwohl die Jugendli chen bereits über Harry informiert waren, so sorgte es doch für einige Aufregung im Raum. Harry war für die Beobachter sehr einfach zu erkennen, und sei es nur weil er der größte unter den neuen Schülern war (allerdings war er nicht sehr viel größer als die Erst klässler).

"Harry, würdest du bitte." Murray bedeutete ihm, anzufangen. Er trat zu dem ersten Stuhl und wusste nicht was geschehen würde. Sein Herz sank nach unten, als er hörte, das Cor tez der letzte Stuhl war, aber er hielt sein Gesicht ruhig. Es wäre nicht gut, enttäuscht zu reagieren, wenn er nicht in sein gewünschtes Haus kam. Seine inneren Organe zogen sich zusammen während er zu dem ersten Stuhl trat und sich setzte und dann wartete...

Nichts.

Kein Leuchten oder sonstiges geschah. Er schaute zu Murray, und sie nickte das er auf stehen konnte. Die Schüler von Shawnee wirkten eher enttäuscht, insbesondere Claudia (Sie musste fünf Dollar an Jonas oder Warrick zahlen müssen, wenn Harry in einer dieser Häuser kam). Harry stand auf, mit etwas weniger wackligen Beinen, aber trotzdem noch mit hoch nervösen Nerven. Proctor war jenes Haus, aus dem er zwar einige Schüler ken nen gelernt hatte, aber es gab niemanden aus seinem Freundeskreis dort. Er setzte sich wieder, und…

Nichts. Harry begann nun das sonst bekannte Argument mit dem Hut zu vermissen, oder aber zumindest mit irgend etwas das ihm erklärte was geschah. Er kam nun zu seiner zweiten Wahl, Jefferson, da er dann zumindest in den Raum von Jonas kommen würde. Jeder in Jefferson und Cortez lehnte sich vor als er sich langsam auf den dritten Stuhl setzte und wartete….

Nichts. Während Heyman sie ernst anschaute waren die Mitglieder von Cortez sehr zu frieden und applaudierten höflich als klar wurde, das Harry das 27. Mitglied des Hauses sein würde. Harry saß noch immer auf dem Stuhl von Jefferson,…..allerdings war er im Innern sehr zufrieden. Er musste seine gesamte Okklumentik einsetzen um sich weiter zu konzentrieren. Er saß dort lange genug dass sich Murray schließlich meldete.

"Harry, würdest du dich bitte der Form halber noch auf den letzten Stuhl setzen?" ein lei ses Kichern folgte während Harry nun aufstand und sich auf den Stuhl von Cortez setzte….der umgehend grell aufleuchtete, und ein grün-weißer Nebel erschien, der die Farben von Cortez repräsentierte. Harry ging zu Sophie's Tisch hinüber und setzte sich auf den leeren Stuhl den sie neben sich, Warrick und Reiko freigehalten hatte. Er ergriff unter dem Tisch ihre Hand und beide drückten die jeweils andere Hand. Seine rechte Hand war damit beschäftigt, die Hände von Reiko und Warrick zu schütteln. Die Schüler die am meisten enttäuscht waren, waren die verschiedenen Mitglieder der Quidditch-Mannschaften der anderen Häuser. Jeder dieser Spieler, jedenfalls aus seiner/ihrer eige nen Sicht, hatte geahnt, das jenes Team dem Harry angehören würde, die Quidditch-Meisterschaft schon halb gewonnen hatte.

Nachdem Harry sich gesetzt hatte, begann die eigentliche Einteilung:

"Stuart Appleby." Stuart, ein Junge, der für sein Alter relativ klein gewachsen war mit schwarzem Haar, trat nun vor (er lief nicht) und setzte sich auf den Stuhl von Shawnee, und als nichts geschah, sprang er herunter und lief zu dem Stuhl von Proctor…und zur Enttäuschung der Anwesenden die dies eher amüsant fanden, endete die Einteilung des Jungen hier, denn der Stuhl leuchtete auf und die Farben vo Proctor erschienen (Blau und Gelb).

Die nächsten Schüler wurden relativ schnell eingeteilt da Jefferson (Rot und Grau) und Shawnee (Schwarz und Gold) beide je drei Schüler bekamen, während ein weiterer nach Proctor kam. Das nächste Drama kam nun:

"Shane Guest."

Shane stand einfach still, und war absolut verängstigt da die meisten noch nie einen No vizen gesehen hatten. Der gesamte Raum sah ihn an wie der dort stand, und reagierte nicht auf Murray's sanfte Aufforderungen. Schweiß floss seine Stirn hinab, während er sich zur Tür umwandte und zu überlegen schien einfach nur fortzulaufen. Harry und War rick sahen sich an und drehten ihre Köpfe zu ihm, als wenn sie sich fragen würden, was zu tun sei. Nach gut einer Minute hatte Warrick genug, stand auf und trat mit wenigen Schritten neben den verängstigten Shane. Er kniete sich neben ihn und flüsterte etwas:

"Es ist schon in Ordnung, wir haben uns alle in diesem Moment ähnlich gefühlt wie du jetzt. Ich weiß das du Angst hast, und das ist auch in Ordnung. Siehst du meinen Freund Harry dort drüben? Dies war seine zweite Einteilung, und er war genauso nervös wie du während seiner ersten…..und dies ist jemand der schon mehrmals um sein Leben kämp fen musste. Niemand wird dich auslachen oder derartiges. du schaffst das, Shane, geh nur einen Schritt vor."

Diese Worte die nur die beiden hören konnten, ließen den gesamten Raum innehalten. Shane trat einen kleinen Schritt vor zu den Stühlen, und dann noch einen und noch einen. Warrick blieb an der selben Stelle stehen und lächelte aufmunternd,als der Junge ihn an sah. Einige weitere Schritte später erreichte Shane den Stuhl von Shawnee ….und zu seiner Erleichterung leuchtete er auch sofort auf. Der erleichterte Gesichtsausdruck auf seinem Gesicht war unbezahlbar, genauso wie die dankbaren Blicke die er Warrick zu warf. Er ging zum Tisch von Shawnee hinüber und setzte sich zu den anderen bisherigen Erstklässlern dort. Während die Augen auf ihn gerichtet waren, trat Murray nun zu War rick und flüsterte.

"Danke sehr Warrick, das war eine sehr gute Tat von dir."

Er nickte leicht und setzte sich wieder. Reiko umarmte ihn nun, und jeder in Cortez (die ihn im übrigen alle mochten) stimmten Murray leise zu. Die Einteilung dauerte noch gut eine Stunde, während die Erstklässler recht gleichmäßig auf die vier Häuser verteilt wur den, wobei Harry sozusagen der Joker war.

Das Abendbrot begann gegen 19:20 Uhr und Harry's Tisch teilte sich eine riesige Pizza, wobei Harry immer wieder von Schülern aus Cortez unterbrochen wurde die ihm zu sei ner Einteilung gratulieren wollten. Der Höhepunkt aber war Claudia, die herüber kam und beiden (Harry und Warrick) einen Klapps auf den Hinterkopf gab.

"Das wart ihr beiden oder?" Warrick schüttelte den Kopf.

"Ich wäre es gerne gewesen, aber ich wusste nicht wo sie die Stühle lagern. Erinnere dich, wir waren im letzten Jahr die letzten im Carver Cup, und wir brauchten ihn mehr als ihr."

"Ich habe ebenfalls nichts getan, und ich gedenke nicht mit den Stühlen zu diskutieren." Claudia sah ihm halb amüsiert, halb verärgert an. Sie wusste, das Harry in Cortez am glücklichsten sein würde. Vor dem Nachtisch lehnte sich Harry zu Warrick hinüber.

"Also was denkst du wie stehen meine Chancen in euer Zimmer zu kommen?"

"Rick und Terry haben vor einigen Stunden mit Heyman gesprochen, und ihn gebeten, Clancy durch dich zu ersetzen, wenn du in unser Haus kommst. Wir wussten alle was Heyman über mich denkt, weshalb ich nicht mit ging, aber soweit ich weiß sagte er das er es sich überlegen würde. Das sind allerdings auch gute Nachrichten, denn wenn Heyman einen Schüler in unserem Schuljahr mag, dann ist es Clancy. Sieh es einmal so, wenn du nicht zu uns kommst so hast du vermutlich ein Zimmer für dich allein. Du hättest jedwe de Privatsphäre die du haben möchtest." Er nickte mit dem Kopf zu Sophie. Harry wand te seine Augen nicht ab, wusste aber das sein Koffer ebenfalls ausreichen würde. Er hatte den anderen noch nichts von dem Abteil des Koffers oder dem Kamin erzählt, plante es aber sobald die Zwillinge hier waren. Allerdings würde er es Sophie als erstes erzählen.

Wenige Minuten später erhob sich Murray und räusperte sich. Die Stimmen verklangen schnell und alle sahen zu ihr.

"Willkommen zum 179. Schuljahr des Great Lakes Magical Institute!" Der Raum schien vor Applaus regelrecht zu explodieren. Und Murray wartete ein paar Sekunden bevor sie die Hand hob und für Ruhe sorgte.

"Wir hoffen das dieses Jahr eines der erfolgreichsten in unserer Geschichte wird. Für die neuen Erstklässler und jene die es vergessen haben, werde ich nun die Lehrer vorstellen."

"Professor David Heyman ist der stellvertretende Schulleiter." höflicher Applaus erklang nun.

"Für Verteidigung haben wir Professor Thomas Ripley und Professor Richard Greenleaf." Beide erhoben sich und winkten in die Runde, und genauso würden sich die anderen Lehrer verhalten. Ripley war der Lehrer für die fortgeschrittenen Klassen wäh rend Greenleaf, der der erste neue Lehrer unter Murray vor vier Jahren gewesen war, für die regulären Klassen zuständig war.

"In der Verzauberungskunst haben wir die Professoren Janel Maloney und Elizabeth Westin." Maloney war etwas älter als Westin und damit ranghöher, welche Heyman in dieser Position ersetzt hatte. Beide waren noch relativ jung und ziemlich Beliebt unter den Schülern.

"Verwandlung werden Professor David Palmer und Hoban Washburne unterrichten." Washburn war der beste Freund von Professor Lyman, etwas das Harry sehr positiv fand.

"In Kräuterkunde haben wir die Professoren Kris Murphy und Ryan Chappelle." Murphy unterrichtete hier die fortgeschrittenen Klassen.

"In den Muggelstudien haben wir die Professoren Roberto Mendoza und Toby Ziegler." Ziegler unterrichtete die regulären Klassen und würde hier damit Harry's Lehrer sein.

"In Wahrsagen haben wir die Professoren Penelope Dunross und Casey Tcholok." Wahr sagen war ein erstaunlich beliebtes Unterrichtsfach unter den jüngeren Schülern (Sie wählten ihre Wahlfächer nach dem zweiten Schuljahr), aber nur wenige wählten es für die NEWT's.

"In Alte Runen sind es die Professoren Amy Allen und Harmon Murdock."

"In Arithmatik sind es die Professoren Michelle Forbes und Janica Kostelic."

"In der Astronomie sind es die Professoren Richard Reilly und Katherine Smith." der Astronomieunterricht im Junioren- und Seniorenjahrgang wurde als sehr einfach angese hen, da gut 1/3 der Schüler das Fach wählten.

"In Zaubertränke haben wir die Professoren John Ryan und Diego Chavez." Zaubertränke allerdings war definitiv kein einfaches Fach, und galt als der schwerste Unterricht.

"Für Zauberstablose Magie haben wir Professor Ray Kinsella." Da dieses Fach nur von zwei Jahrgängen absolviert werden konnte, wurde nur ein Professor benötigt. Kinsella war ein Berater des Kongresses und galt als eine Art Genie.

"Unsere Bibliothekarin ist Alice Hoffman." Harry war einmal in der Bibliothek gewesen. Er arbeitete sich noch immer in Ruhe durch die Bücher aus dem Grimmauld Place, die Remus ihm gegeben hatte, bevor er fort ging (nicht das Remus etwas davon geahnt hatte).

"Die Sekretärinnen der Schule sind Dolores Landingham und Debbie Fiderer."

"Der Hausmeister ist Riley Poole." obwohl er nicht unbedingt beliebt war, bekam auch Poole den höflichen Applaus. Anders als Filch allerdings war er ein voll ausgebildeter Magier, allerdings kein sehr mächtiger. Es fehlte nur noch ein Name und Murray lächelte als sie ihn aussprach.

"Und schließlich unser Lehrer für Geschichte, Josh Lyman." Die Schüler jubelten als Ly man lächelnd aufstand und sich leicht verbeugte. Der Kult des Lyman dachte Murray die noch immer leise kicherte, während sie fort fuhr.

"Danke sehr Professor Lyman. Der Weihnachtsball findet am Samstag vor Weihnachten statt, und es wird auch einen Ball am Valentinstag geben. Ich werde euch aber zu gegebe ner Zeit noch einmal daran erinnern. Verlasst bitte niemals, warum auch immer, das Schulgelände. Die Besuche in der Flackter Alley beginnen im Oktober und dann wieder im Dezember, vorausgesetzt alles klappt wie geplant. Die Auswahlspiele für die Quid ditch und Quodpot Teams finden nächste Woche statt, und jeder Schüler kann sich eintra gen. Wenn ihr einen Besen benötigt so meldet euch bitte bei Professor Heyman und er wird einen Stellen. Eure Stundenpläne werden euch morgen Abend beim Essen ausge teilt, und sollte es dazu Fragen geben meldet euch bitte bei Mrs. Landingham oder Mrs. Fiderer. Also, Seniors, führt bitte die Erstklässler zu ihren Räumen. Der Rest bleibt bitte noch einen Moment hier."

Die älteren Schüler standen nun auf und führten die Erstklässler aus der Tür hinaus, wäh rend die anderen fünf Schuljahresklassen sitzen blieben und warteten. Als der Rest der Schüler die Halle verlassen wollte, meldete sich Heyman noch einmal zu Wort:

"Würden die Jungen der Juniorenklasse bitte noch einen Moment warten, wir müssen et was besprechen." die dreizehn Jungen blieben nun zurück und Warrick nickte leicht zu Harry. Heyman versammelte sie vor dem Lehrertisch und sagte direkt:

"Nun wir haben hier ein Problem: Wohin mir dir Harry. Es gibt vier verfügbare Räume für dich, aber nur drei von ihnen sind derzeit belegt. Um es einfach auszudrücken: 13 lässt sich einfach nicht durch 4 teilen. Also wird jemand in den vierten Raum einziehen müssen. Harry, gehe ich recht in der Annahme das du gerne zu Warrick in das Zimmer möchtest?"

"Ja Sir, sie haben Recht."

"Warrick, stehst du mit Rick und Terry zu eurem Antrag von heute Nachmittag?" Terry und Rick nickten genauso wie Warrick.

"Ja Sir, das tun wir." Heyman drehte sich zu Joe Clancy um, der Harry und Warrick misstrauisch beäugte.

"Joe, es ist ziemlich eindeutig, das du mit deinen Zimmerkameraden die letzten Jahre nicht gut klar gekommen bist. Bisher haben wir nichts dagegen unternommen, da wir nicht wollten das einer der Schüler den Luxus eines Einzelzimmer genießt. Harry's An kunft allerdings hat hier etwas verändert, und auf Grund von Warrick's Verhalten wäh rend der Einteilung…nun ja deshalb bin ich gewillt, seiner Bitte nachzukommen. Raum 6B wird künftig mit Rick Crawford, Terry DiCarlo, Warrick Forrester, und Harry Potter belegt sein. Joe, du wirst in Raum 6D verlegt. Jeder der einen größeres Zimmer möchte kann zu Joe ziehen. Wenn es keiner tut, so hat er ein Einzelzimmer. Ihr müsst euch nicht sofort entscheiden, sondern nehmt euch bis morgen Abend Zeit euch abzu sprechen. Allerdings dürfen nur zwei von euch umziehen, und Joe hat keine Veto-Rechte. Gibt es noch weitere Fragen? Nein? Gut, Harry würdest du bitte Joe ein paar Stunden Zeit geben seine Dinge zusammen zupacken, bevor du einziehst?"

"Ja Sir."

"Ich wünsche euch dann eine Gute Nacht, wir sehen uns dann morgen."

Warrick, Rick, und Terry gingen gemeinsam mit Clancy in ihr Zimmer und stellten sicher das nichts zurückblieb….nichts war hier allerdings eine sehr breit gestreute Bezeich nung. Harry kehrte in die Gästewohnung zurück und packte seine Sachen zusammen, und sorgte dafür, das Dobby den Schrank wieder auf seine normale Größe schrumpfte. War rick kam nun herein und holte ihn 15 Minuten später ab, denn es schien so, das Clancy noch nicht viel ausgepackt hatte. Harry schrieb Dobby noch eine Notiz die er den Zwil lingen bringen sollte.

"Nun ist er fort, zum Glück."

„Glaubst du das einer von den anderen bei ihm leben möchte?"

"Das bezweifle ich aber man kann es nie wissen. Der Vorteil des größeren Platzes im Ge genzug für das Wissen, das du ihn noch zwei Jahre ertragen musst gleicht das in etwa aus. Das könnte schon ein oder zwei reizen."

"Er mag dich definitiv nicht, das ist sicher. Er sah uns an als wären wir Abschaum."

"Nein er hasst mich wirklich. Das ist aber so in Ordnung, da das Gefühl auf Gegenseitig keit beruht. Es bereitet mir weniger Probleme, wenn die Leute die ich nicht mag es bei mir genauso halten. Der Grund bei dir ist, weil du zu mir stehst."

"Was ist mit Rick und Terry? Werden sie zustimmen Clancy loszuwerden?"

"Definitiv allerdings habe ich ihnen versichert, das du ein echt guter Kerl bist. Sie brauchten keine größere Überredungskunst, allerdings denke ich nicht, das es geklappt hätte, wenn dadurch fünf Personen dort drin gewesen wären. Keine Sorge, sie wissen nichts über die Karte."

"Ich wollte dich gerade fragen, ob du ihnen davon erzählt hast. Sechs sind genug Leute denke ich. Die Zwillinge arbeiten noch an den Zauberbällen, und sie werden noch mehr Zeit dafür haben sobald der Zug nach Hogwarts abgefahren ist."

"Bist du in nostalgischer Stimmung im Bezug auf die Zugfahrt?"

"So in etwa, denke ich. Der Zug fährt in wenigen Stunden ab, und es wird schon komisch sein nicht dort zu sein."

"Irgendwelche Zweifel?" Harry dachte kurz darüber nach, und erinnerte sich an einen Satz aus Chariots of Fire (Die Gruppe hatte den Film am Abend zuvor gesehen).

"Ein Paar vermutlich schon…..unzweifelhaft." Warrick lächelte denn er erinnerte sich sehr gut daran.

"Ich bin froh das zu hören. Bringen wir unsere Dinge nach oben. Warte bitte einen Mo ment, was sagen wir zu Rick und Terry über Dobby und Winky? Wo werden sie schla fen?" In der ganzen Aufregung des Abends hatte Harry dieses Detail übersehen. Er würde Warrick zwangsläufig über den Koffer informieren müssen.

"Darum haben wir uns bereits gekümmert, sie werden in meinem Koffer leben." sein Freund sah ihn erstaunt an.

"Sie können eines der Abteile derart vergrößern?"

"Der Koffer ist magisch verstärkt, und die letzten vier Abteile besitzen die Größe norma ler Räume. Sie leben in einem von ihnen."

"In der Größe eines Raumes? Dort wart ihr neulich Abend oder?"

"Es ist nicht so wie du denkst, aber genau das ist es wo wir waren."

"Ich habe nichts gesagt, denn ein geschlossener Mund fängt keine Fliegen." Das war ein Satz den Harry im Buch „Noble House" während des Fluges gelesen hatte. Er benutzte ihn zum Beispiel im Zusammenhang mit der Karte und auch Warrick hatte ihn übernom men.

"Ich wollte es euch noch sagen, und zwar morgen, wenn Jonas dabei ist."

"Und du wolltest Jonas testen, oder?"

"Das wollte ich bezwecken. Nicht jeder passt zu mir. Allerdings scheint er wirklich ein guter Freund zu sein, und ich wäre sicher in Jefferson mit ihm zusammen klar gekom men."

"Wenn wir es nicht überprüft hätten, hättest du uns dann irgendwann von dem Koffer er zählt?"

"Ich hätte es dir, Reiko, und Claudia noch gesagt. Er ist wirklich genial, allerdings sollten wir Terry und Rick solange wie möglich nicht einweihen." Warrick hatte ihm gesagt, das Terry und Rick gute Freunde waren, aber sie waren nicht unbedingt unter einander die besten Freunde.

"Einverstanden, wir werden uns morgen etwas überlegen wie wir es den anderen sagen. Nebenbei gesagt, können wir los?" er versuchte nun den Koffer anzuheben, kugelte sich dabei aber fast die Schultern aus.

"Ach ja, das ist eine der Sicherheitsmaßnahmen die er hat, denn du kannst ihn nur bewe gen, wenn du in die Zauber eingebunden bist." Er fügte nun Warrick's Fingerabdruck in die Zauber ein und dieser konnte den Koffer nun praktisch mit zwei Fingern anheben.

"Echt gut, Ihr Engländer denkt wirklich an alles."

"Ich bin sicher das sie diese Dinge auch hier tun, du hast es nur bisher noch nicht gese hen." Er beendete seine Nachricht und Dobby erschien um sie abzuliefern.

"Wenn du zurückkommt kannst du mit Winky euren Bereich in dem Koffer vorbereiten. Wir haben bisher noch keine Lösung gefunden euch meinen beiden Zimmerkameraden zu erklären." Dobby nickte und verschwand zum Laden der Zwillinge um die Nachricht zu überbringen (es war derzeit 3 Uhr nachts in England, und es war fraglich ob Fred oder George noch wach waren). Sie gingen nun hinab wo Heyman bereits auf sie wartete, um Harry in die Zimmertür und die nötigen Zauber einzubinden (wie es bereits in der Gäste wohnung geschehen war).

Der Rest des Abends wurde damit verbracht, seine Zimmerkameraden besser kennenzu lernen. Warrick hatte recht mit den beiden, sie sahen Harry eher als eine Möglichkeit, Clancy loszuwerden als sonst etwas, aber trotzdem waren sie sehr freundlich zu ihm. Harry und Warrick gingen nun zu den Mädchen in den Gemeinschaftsraum von Cortez, und alle gingen gegen Mitternacht in die Betten.

Sonntag, 1. September 1996

Harry schlief lange, auch dank eines Stillezaubers um sein Bett herum, der den Lärm sei ner Zimmerkameraden von ihm fern hielt. Er verbrachte den Nachmittag damit über die Nachrichten aus England nachzudenken, und hoffte das Voldemort den Zug nicht ange griffen hatte. Es gab bisher keine derartigen Nachrichten und zum Abendbrot entspannte er sich, da er davon ausging, das er sonst bereits davon gehört hätte. Er schrieb einige Briefe an seine englischen Freunde, in denen er seine Einteilung beschrieb, und auch von seinen Freunden berichtete. Es dauerte mehrere Stunden bis er sie fertiggestellt hatte, da er für jeden einen persönlichen Brief verfassen wollte (er vermutete, das einige von ihnen die Briefe austauschen würden und es sollte kein einfacher Brief wie zu Beginn des Som mers werden).

Er schickte die Briefe über Dobby ab, während Reiko (Die keine eigene Eule besaß) sich Hedwig auslieh um ihren Eltern in Oklahoma zu schreiben. Hedwig schien nicht unbe dingt unglücklich zu sein, das ihre Trans-Atlantik-Flüge sehr selten sein würden. Das Wetter allein würde diese für die nächsten Monate verhindern.

Dobby kehrte nach mehreren Stunden mit mehreren kurzen Notizen von Ron, Ginny, und Neville zurück, aber auch mit einem recht ausführlichen Brief jeweils von Luna und Her mine. Luna's Brief war typisch für sie gehalten, aber gleichzeitig sehr amüsant. Er reichte ihn Sophie während er den Rest las. Er hörte ihr Lachen als sie einige Textpassagen Laut für Reiko vorlas. Hermine's Brief war der längste, und beinhaltete die meisten Neuigkei ten:

Lieber Harry,

Ich habe mich sehr über deinen Brief gefreut, besonders als ich las, das alles so gut läuft. Wir vermissen dich sehr, Harry. Ich muss zugeben das ich überrascht war als Dobby, ge kleidet in ein amerikanisches Football-Trikot auftauchte. Was ist ein Green Bay Packer? Dobby wusste es auch nicht.

Nebenbei war die Zugfahrt recht ereignislos. Malfoy erschien wie üblich aber er war er staunlich ruhig, und Luna fragte ihn welches Färbemittel er für ein solches Blond in den Haaren benutzen würde, während Ron und Neville so sehr lachten, das Malfoy nicht zu Worte kam. Professor Lupin kam dann vorbei und Malfoy und seine Kumpanen ver schwanden.

Ich werde diesen Brief nicht Ron zeigen, weshalb ich mich erneut für sein Benehmen während der Nacht wo du hier warst entschuldigen. Er fühlt sich einfach überrumpelt mit der ganzen Sache, und da du nun fort bist, hat er keinen wirklichen Freund mehr im Schlafsaal. Vor zwei Tagen hat er Neville damit konfrontiert, das er über deine Pläne Be scheid wüsste, und es gab einen ziemlich heftigen Streit. Ich weiß nicht wieso Ron damit gewartet hat, aber ich denke das er jetzt endlich die Dinge zusammengefügt hat. Neville gab nichts zu, aber es macht Sinn das du es ihm sagtest, da er diesen Sommer nicht im Hauptquartier war. Sie haben noch im Zug mit einander gesprochen, aber ich mache mir Sorgen darüber das Ron und Neville zusammen mit Dean und Seamus dort alleine sind. Ich liebe ihn zwar aber er kann bei Zeiten ziemlich nerven. Ich weiß nicht wie er mit den Dingen ohne dich umgehen wird.

Dumbledore hat dich während der Eröffnungsfeier nicht erwähnt, aber viele Leute haben während des Abendessens über dich geredet. Es sieht so aus als würden sie dem Tages propheten nicht glauben und denken das es eine Lüge zu deinem Schutz sei. Malfoy hat sich erstaunlich ruhig verhalten, denn ich hätte erwartet das er sich mit vollem Einsatz über dich lustig machen würde, aber genau das tat er nicht. Er hat sich während des Es sens kaum umgesehen. Sowohl Professor Lupin als auch Professor Shepherd wurden mit Applaus begrüßt, insbesondere Shepherd, aber keiner von beiden meldete sich zu Wort. Ich denke Dumbledore hat seine Lektion aus dem letzten Jahr gelernt. Ich hoffe das ihr beiden euch irgendwann aussprechen werdet, und vielleicht kann er sich eine neue Chan ce bei dir verdienen.

Der Unterricht beginnt morgen, und ich weiß das ich dich dann vermissen werde, da wir viele Klassen gemeinsam gehabt hätten. Ich möchte mich auch für meine Kommentare in dem Brief entschuldigen, in denen ich sagte, das es keine Herausforderung für mich ge ben würde, denn das stimmt so nicht, und ich kann dich verstehen das du darüber sehr er bost warst. Ich denke ich habe es einfach alles als gegeben angenommen wenn es um die Noten ging, aber deine OWL Resultate haben mich eines besseren belehrt. Der neue Zau bertränkelehrer war auch im Zug und ich konnte mich in Ruhe mit ihm unterhalten. Er scheint sehr nett zu sein, und obwohl er ebenso wie Snape zum Slytherinhaus gehörte, so wurde doch recht deutlich, das es ihn nicht stört welche Schüler Muggelgeborene sind und welche reinblütige sind. Es ist aufmunternd, besonders da er das neue Oberhaupt von Slytherin sein wird. Vielleicht kann er Malfoy ruhig halten, ich weiß es aber einfach nicht.

Ich bin Froh, das du mir über deine Freunde erzählt hast, sie scheinen sehr nett zu sein…..halt sehr amerikanisch. Gab es einen großen Kulturschock für dich? Ich denke nicht, denn Magier sind Magier, denke ich. Du wirst aber lernen müssen, mit Computern umzugehen, und das wird ungewohnt sein. Ich bin froh, das dir deine Freunde jetzt am Anfang beim Schreiben helfen.

Ich weiß nicht wieviel Nachrichten du dort drüben von hier bekommst, denn keiner weiß wieviel Kontakt du mit den Zwillingen hast. Du solltest stolz auf sei sein, denn sie haben dich immer wieder verteidigt, auch ihren Eltern und Dumbledore gegenüber. Nebenbei verhält sich Voldemort erstaunlich ruhig, und nichts ist bisher geschehen. Sie hatten Au roren sowie die Professoren Lupin und Shepherd im Zug stationiert, aber nichts geschah. Ich habe Professor Lupin schon lange nicht mehr so erleichtert gesehen. Er hofft das die ses Schuljahr sehr ruhig verlaufen wird.

In Ordnung, Dobby ist wieder da, und es sieht so aus als wenn er die Antworten der ande ren dabei hat, weshalb ich diesen Brief nun beende. Ich hoffe der Unterricht macht dir Spaß, und ich beneide dich das du Zauberstablose Magie erlernen kannst. Vielleicht kannst du mir ein paar Dinge während des nächsten Sommers zeigen wenn du zu Besuch kommst. Sei aber bitte vorsichtig, Harry.

Mit freundlichen Grüßen,

Hermine

Es war ein guter Brief, und enthielt weit mehr Informationen als die von Ron, Ginny, oder Neville zusammen. Er bemerkte das weder Ron noch Neville ihren Streit erwähnt hatten, und er würde darauf ein Auge haben. Harry hatte ein schlechtes Gefühl denn er würde vermutlich wieder einmal Streitschlichter spielen müssen selbst wenn er tausende Meilen entfernt war. Seine Sympathien in diesem Fall lagen allerdings bei Neville, aber er erkannte sehr wohl den Stress unter dem Ron stand. Er faltete den Brief vorsichtig zu sammen und legte ihn in den Koffer, bevor er wieder in den Gemeinschaftsraum ging.

Nach dem Abendbrot wurden die Stundenpläne verteilt, und Harry's sah so aus:

Montag:

Regulär: Verwandlung

9:00 Uhr - Mittags

Dienstag:

Muggelstudien

9:00 am - Mittags

Fortgeschritten: Verteidigung gegen die Dunklen Künste

14:00 - 16:00 Uhr

Mittwoch:

Zauberstablose Magie:

9:00 - 11:00 Uhr

Fortgeschritten: Verzauberungskunst

14:00 - 16:00 Uhr

Donnerstag:

Fortgeschritten: Verteidigung gegen die Dunklen Künste

14:00 - 16:00 Uhr

Freitag:

Zauberstablose Magie

9:00 - 11:00 Uhr

Fortgeschritten: Verzauberungskunst

14:00 - 16:00 Uhr

Der einfachste Tag für Harry war der Montag, wo er nur drei Unterrichtsstunden hatte. Er reichte den Stundenplan an die anderen weiter und sie verglichen sie. Er hatte drei Stun den mit Sophie: Verzauberungskunst, Verteidigung, und Zauberstablose Magie, genau wie sie vermutet hatten. Reiko war ebenfalls mit ihnen in diesen drei Klassen, und Clau dia kam in Verteidigung dazu, während Jonas für Verzauberungskunst dazu stoßen wür de. Warrick hatte zwar ein glattes „E" in den OWL hier bekommen, aber trotz seines gu ten Ergebnisses war er nur im Regulären Teil dieser Stunden. Jonas nahm an den fortge schrittenen Zaubertränken teil und würde wie vermutet gemeinsam in Muggelstudien sit zen. Es schien kein sehr schwerer Stundenplan zu sein, aber die anderen warnten ihn da vor das fortgeschrittene Klassen in der Regel fast nur praktischen Unterricht beinhalteten, so das er besonders an diesen Tagen ziemlich erschöpft sein dürfte (Und er hatte die fort geschrittenen Stunden an allen Tagen außer Montags).

Nach dem Abendbrot ergriffen sie die Gelegenheit da Rick und Terry sich im Gemein schaftsraum befanden und versammelten sich im Raum 6B.

"Also Leute, ich muss euch etwas zeigen." Sie genossen die Tour, es gab die zu erwarten den Kommentare wie „das ist also der Ort wo du immer jeden Abend hin verschwindest", und insgesamt waren alle beeindruckt. Warrick war der einzigste, der eine bestimmte Fra ge direkt stellte:

"Wie teuer war dieser hier, und wo bekomme ich einen her?" Harry lachte nun.

"Er ist äußerst teuer, ich weiß nicht ob dein Onkel dir wieviel Taschengeld. Ich kenne derzeit nicht die Tauschrate, aber ich denke zwei von ihnen würden mindestens 10.000 kosten." Warrick wirkte nicht sehr zweifelnd, und sie wussten das ein Brief sehr bald ver schickt würde.

"Also kann keiner hier herein ohne das du einverstanden bist?"

"So wurde es uns gesagt. Warrick versuchte es letzte Nacht und konnte ihn nicht einmal anheben. Ich werde euch später alle in die Zauber einfügen. Dies ist auch der Ort wo Dobby und Winky bleiben werden, und wo auch die Karte sein wird." Er ging hinüber und ergriff die Baupläne, die er über dem Kaffeetisch ausbreitete. Sie überprüften sie er neut, denn Jonas sah sie zum ersten Mal, und fanden keine Fehler. Claudia hatte die beste Idee wie sie anfangen könnten:

"Die Aufgabe für heute Abend ist, das jeder seinen Raum und alles dazugehörige in die Karte einfügt. Dadurch erhalten wir ein Beispiel für die Dinge wie sie funktionieren und wir stellen sicher das wir alles korrekt machen." Die anderen stimmten zu und gingen nun in den Raum 6B (es gab noch keine Möbel für sie im Koffer). Nachdem sie im Zim mer waren nahm Harry seinen Zauberstab hervor und sprach den Zauber:

Exostra Zotheca a Tabula!

Es kam nichts aus seinem Zauberstab, aber die Spitze leuchtete für zwei Sekunden auf. Er nahm das als gutes Zeichen und ging zum Koffer hinüber um die Baupläne zu holen, . Er entfaltete sie auf seinem Bett und sah nach….ja, Cortez Raum 6B war da, wie auch die sechs Punkte sowie sehr klein geschriebene Namen.

"Hallo Jonas, würdest du bitte herumlaufen, sehen wir nach ob die Bewegungen auch funktionieren." sie hatten sich alle um die Karte herum versammelt, während Jonas damit begann sich herumzubewegen. Die sechs jubelten laut, als alles funktionierte. Ein Raum fertig, gut einhundert fehlen noch. Harry legte die Karte (Die kein einfacher Bauplan mehr war) wieder in den Koffer und integrierte Jonas, Claudia, und Reiko in die Zauber. Sie gingen nun in den Gemeinschaftsraum, während Claudia den Zauber auf dem Gang ausprobierte….und ihr Zauberstab leuchtete kurz genauso auf wie der von Harry. Der Gemeinschaftsraum war auch recht schnell in die Karte integriert, und Claudia und Jonas fügten recht schnell ihren Gemeinschaftsraum, die Gänge und die Schlafräume ein. Sie stimmten alle zu, das sie ihre Namen wählen würden wenn die Karte fertig war, und jede Namensidee würde vorläufig unter sich belassen.

Am nächsten Tag würden seine ersten wirklichen Unterrichtsstunden beginnen, die ersten in einem sehr langen Jahr…..aber wiederum nicht so lange wie ihr denken mögt.