A/ N: So, jetzt werdet ihr gleich wissen, warum diese Geschichte mit M gerated ist.
oOoOo
- Dunkle Gänge. Es muss nach Mitternacht sein. Zielstrebig steuert er auf die Kerker zu.
Schmerzen, soviel Schmerzen. Das Todessermal brennt. Der Cruciatus hat einige Wunden verursacht.
Er ist wütend. Die Wut die er empfindet wenn er auf einem Todessertreffen ist. Es ist wie ein Rausch. Er schwankt sogar ein wenig. Alles ist verzerrt.
In seinem Büro brennt noch Licht. Hat er es angelassen? Leise schleicht er in den Raum.
Sie steht am Fenster, blickt hinaus.
Ihre langen Haare fallen ihr glatt auf die Schultern und sie trägt ein schlichtes, hellblaues Sommerkleid. Er hat nie gesehen, wie schön sie ist.
„Miss Granger!"
Sie schnellt herum, sieht ihn erschrocken an. Aber sie hat die Wunden nicht bemerkt, die Robe hält den Schmerz gut versteckt.
Er kommt näher auf sie zu, bedrohlich nahe. Macht er ihr Angst?
„Was wollen Sie hier?"
„Ich muss – ich wollte – ich."
Sie bricht ab. Er zieht fragend eine Augenbraue hoch, die schwarzen Augen haben sich zu Schlitzen verengt.
Sie ist so schön. Durch den hellblauen Samt kann er ihre Brüste erkennen. Klein und rund. Es erregt ihn. Er drängt sich näher an sie.
„Was wollten Sie sagen?"
Sie stößt mit dem Rücken an die Wand, als sie ihm auszuweichen versucht. Seine Hände stützen sich links und rechts von ihr ab, nehmen ihr jede Fluchtmöglichkeit.
Sie ist gekommen, um ihn zu verführen. Er sieht es an ihrem Make-up, die Art, wie sie sich zu Recht gemacht hat. Kein BH, keine Unterwäsche. Hat dich dein Gryffindor-Mut verlassen, Hermine?
Er packt sie im Nacken, zieht ihren Kopf zu sich heran. Seine harten Lippen berühren ihre.
„Haben Sie gedacht, ich würde sie liebevoll in die Arme nehmen. Sie kennen mich nicht, Hermine."
Er zieht sie wieder an sich heran, presst sich gegen sie. Seine Wut erregt ihn. Als er von ihr ablässt rinnt eine Träne über ihr Gesicht.
„Gehen Sie!"
Sie schüttelt den Kopf. Widerspenstiges Gör. Du hast es nicht anders gewollt.
Er packt sie am Arm, zieht sie in sein Schlafzimmer. In der Dunkelheit des Raumes kann er ihre Tränen nicht sehen. Nur die feinen Konturen ihres Körpers.
Wie schön du bist.
Er schmeißt sie aufs Bett kniet sich über sie. Sie wehrt sich kaum, schluchzt nur leise.
„Halt endlich die Klappe!"
Der Silentio-Zauber. Sie weint. Keiner hört sie.
Er beugt sich über sie, drückt ihre Arme in die Kissen, hält sie fest umklammert.
Sie will, dass er sie ansieht, aber er blickt an ihr vorbei. Er will ihren Blick nicht sehen, will nicht sehen, was er da tut. Als er ihren Rock hochschiebt schließt sie ergeben die Augen.
Schwarz.
Sie liegt auf dem Bett, zusammengerollt wie eine Katze. Was hat er getan?
„Hermine?"
Das Todessermal hat aufgehört zu brennen. Plötzliche Erkenntnis.
Vorsichtig streckt er einen Arm nach ihr aus. Unbeholfen.
„Verzeih mir!"
Sie reagiert nicht. Als er den Silentio-Zauber von ihr nimmt, hört er nur ein leises Wimmern.
Er deckt sie zu, legt vorsichtig einen Arm um sie. Keine Reaktion.
Was soll er bloß tun?
Eine Stunde vergeht, vielleicht zwei. Ihr Atem hat sich beruhigt. Schläft sie?
Er steht auf, kramt im Nebenzimmer nach einem Obliviosa-Trank. Er nimmt ihn, wenn er von Todessertreffen kommt, wenn er nicht vergessen kann. Drei Tropfen.
Ihre Augen sind geschlossen. Drei Tropfen auf ihre Lippen. Schlaf weiter!
Sie schlägt die Augen auf. Grüne Augen treffen auf schwarze.
„Was mache ich hier?"
„Shhh. Schlaf jetzt!" -
