Titel: Digimon X-Tamers

2. Episode:Der rebellische Wolf

2.Kapitel: Der Schatz der Hoffnung

Disclaimer: Ich besitze keinerlei Rechte an Digimon und möchte auch damit kein Geld verdienen. Meine Rechte beziehen sich nur auf meine eigenen OC.

Erklärungen:

bla – Traum; Erinnerungen

bla – normale Sprache

bla – innere Gedanken

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Ruki konnte es nicht fassen. Ihr blau-weißes D-Power war weg. Es war nicht mehr auf ihrem Schreibtisch. Hinzukommend lag dort nun ein neues Device, welches bei ihrer Berührung einen Lichtstrahl zu dem violetten Fuchs sendete und diesen heilte. Sie ließ ihren Blick nochmal kurz rüber zu den violetten Fuchs schweifen und erblickte, wie TokomonX in seinem Schlaf sich noch enger an die Seite seines Freundes schmiegte. Doch wandte Sie sich dem neuen Device zu, welches ihr Rätsel aufgab. Ihre violetten Augen scannten dabei die weiße viereckige Form des Devices, wessen schwarzer Display mit einem goldenen X-förmigen Ring umgeben war. Seufzend lehnte Sie sich in ihrem Stuhl zurück.

Ebenfalls im Schutz der Morgendämmerung bewegend, ging eine kleine Gruppe von Monstern angeführt von einem Menschen voran. Obwohl die Gestalt des hochgewachsenen Mannes neben den Monstern eher unterging, stach dieser jedoch mit seinen dunkelblauen Augen und wilden Bartwuchs hervor. Dabei strahlten die grauen Silberstreifen in seinem ockerfarbenem verstrubbeltem Haar in dem aufgehenden Morgenlicht auf. Doch wiesen seine teils zerfetzten Sachen daraufhin, dass er schon längere Zeit unterwegs sein musste mit dem Monstern im Schlepptau.

Mit einem kurzen Ruck festigte er seinen blassgrünen Rucksack, den er auf seinen Rücken trug. „Pass doch auf.", grummelte eine mürrische Stimme auf seiner linken Schulter. Der Mann schielte nur kurz zu dem Besitzer dieser Stimme, welcher eine kleine, runde rote Kugel mit einem Schwanz, Armen und Beinen war. Jedoch wurde der größere Teil des Körpers von diesem Wesen von Metal bedeckt. „Hör schon auf zu murren MameTyramon.", war die Antwort des Mannes zu der kleinen Kugel.

Hinter ihnen folgten ein humanoider Drache und ein mechanischer Werwolf. Die sich wissende Blicke zu warfen. Hinter ihnen trottete eine kleine Schar von Bienen hinterher, die alle samt ihren Kopf nach unten hingen ließen. Einerseits aus Müdigkeit. Anderseits aus Hoffnungslosigkeit. Der mechanische Werwolf glänzte von Zeit zu Zeit immer wieder zu den Bienen hin, sprach jedoch nicht ein Wort. Mitleid empfand er für diese. Hatten Sie doch gerade vor ein Paar Stunden ihr Zuhause und viele ihrer Freunde verloren. Dieser verdammte Krieg! Dachte der Werwolf grimmig und knurrte ganz leise bei diesen Gedanken auf. Doch an Entspannung und Schlaf war erstmals nicht zu denken. Sie mussten weiter ziehen. Einen Schutz für den Tag finden. Dann blieb einer der Bienen stehen und wie von der Tarantel gestochen, versteckte es sich hinter einem Baum. Damit hielt der mechanische Werwolf an und rief seinen Kameraden zu: „Wartet mal." Damit stoppte die Truppe in ihren Gang. Nur um einige Sekunden später explodierte es in ihrer Nähe. „Was zum Kuckuck...", sprach der Drache, doch weiter kam er nicht. Denn immer mehr Explosionen geschahen um die Gruppe herum. „Verflucht...", schimpfte der Mann in seinen Bart hinein.

Die Bienen hielten es nicht aus und stoben mit ihren letzten Kräften in alle vier Himmelsrichtungen davon. Nur die versteckte hinter dem Baum blieb und kauerte sich noch enger an den Boden. Dabei zitterte Sie immer heftiger.

„He, bleibt hier...", rief der mechanische Werwolf hinter den Bienen her. Doch eine vornehme Stimme unterbrach ihn: „Habe ich euch endlich." Damit wandten alle ihre Blicke auf den Besitzer dieser Stimme, welcher in der Form eines Leoparden in schwarzer Rüstung aus dem Wald auf Sie zu kam. „Duftmon...", knurrte der Mann nur und ging in eine verteidigende Position, während die rote Kugel von seiner linken Schulter hopste und sich vor ihm schützend hin stellte.

Auch der humanoide Drache und mechanische Werwolf nahmen ihre Angriffspostionen ein. Doch ehe Sie es sich versahen, warf der Mann ihnen seinen blassgrünen Rucksack zu. Welcher von dem mechanischen Werwolf aufgefangen wurde. Verwirrt schauten der Drache und der Werwolf zu dem Mann. „Geht schon!" War der einzige Ausruf des Mannes, als er und die kleine rote Kugel sich auf den Leoparden stürzten.

Der Drache und der Werwolf sahen sich kurz an und verschwanden dann. Doch weit kamen sie nicht. Ein Laserstrahl versperrte ihren Weg. Sie blickten nach oben. Dort in der Luft schwebend über ihnen, war ein humanoides Wesen in weißer Rüstung mit einem roten Umhang. Dieses zielte mit seinem rechten Arm, welches eher eine Kanone war als das, auf die Beiden und feuerte erneut einen neuen Strahl ab. Doch wurde dieser Angriff von dem humanoiden Drachen blockiert, der eine orangefarbene Kugel gegen diesen Strahl feuerte. „Flieh!", sprach der humanoide Drache zu dem Werwolf. Der Werwolf zögerte. „Sie dürfen den Inhalt der Tasche nicht bekommen. Also geh!", sprach der humanoide Drache nun deutlicher. Doch aber nur um dann in die Luft zu fliegen und ein Kampf in der Luft auszufechten. Zurückblieb der mechanische Wolf. Dieser war hin und her gerissen. Was soll ich nur tun? War sein Gedanke. Er wollte seine Freunde nicht allein kämpfen lassen, anderseits aber durfte der Inhalt dieses Beutels nicht in die Hände des Gegners fallen. Mit krampfhaft geschlossen Augen ließ er seinen Core für sich entscheiden. Woraufhin er sich in rasantem Tempo vom Kampfschauplatz entfernte. Das Risiko war zu hoch. Die Hoffnung schrumpfend. Einzig und allein der Inhalt des Beutels (Rucksacks) war ihre letzte Chance. Es war ihre Chance, ihr Schatz, der Hoffnung für eine bessere Zukunft.

- Fortsetzung folgt -

MfG startfire