Hey-ho, hoffe euch gefällt auch dieses Kapitel! ;)

Meet the Family

„So? Hier wohnst du also Decimo?", erkundigte ich mich ruhig, während ich für einen Moment stehen blieb und das Haus ansah, auf welches Tsunayoshi mit Reborn in diesem Moment rauf zu ging.

Es war ein schönes kleines Haus mit zwei Etagen und sah… normal aus.

Nicht so als würde es dem Anwärter eines Mafiabosses gehören, aber es schien zu dem braunhaarigen zu passen, auch er wirkte eher unscheinbar.

Ein klein wenig nervös drehte der andere sich zu mir um.

„Bitte Kiharu-san, du kannst mich ruhig Tsuna nennen… ich will doch noch nicht einmal diesen Titel!", versuchte der braunhaarige es bei mir und lächelte mich ein wenig an, ehe er durch einen Tritt Reborns auf dem Boden landete.

„Tut mir Leid Decimo, aber mir wurde beigebracht, dass man sich in der Mafia dem Boss oder auch dem zukünftigen gegenüber mit Respekt zu benehmen hat, ob ich es will oder nicht. Zudem, das würde vielleicht auch das erklären was von dir ausgeht… du bist nicht normal. Also heißt es Decimo oder Boss.", gab ich ruhig zurück, während Reborn auf meine Schulter sprang, was ich nur mit einem kleinen zusammenzucken quittierte auf den plötzlichen Kontakt.

„Sayori hat Recht Tsuna. Ein Boss hat mit Respekt behandelt zu werden und daran hast du dich zu gewöhnen. Außerdem scheint sie es auch schon zu bemerken.", grinste der Kleine leicht, während er seinen Hut ein wenig mehr ins Gesicht zog und mit der anderen Hand seine Eidechse, Leon, in Pistolenform auf Tsunayoshi richtete, welcher leicht aufschrie.

„Also los Tsuna, lass deine Wächterin nicht warten und stell sie den anderen vor.", damit gab er auch schon einen Warnschuss ab, welcher nur knapp den braunhaarigen am Boden verfehlte.

Ich beobachtete das Ganze nur ruhig und ein klein wenig amüsiert, als der Junge, mein neuer angeblicher Boss, von dem Kleinkind herum gescheucht wurde und dabei versuchte sich aus dem ganzen heraus zu reden.

„Bitte warte kurz hier Kiharu-san, ich muss noch einmal kurz runter, die anderen werden auch gleich kommen.", meinte Tsunayoshi ein klein wenig nervös, nachdem er mich in sein Zimmer geführt hatte in welchem ich auch gleich darauf Platz nahm und mich umsah, ich nickte nur und er verschwand.

Zurück blieben Reborn und ich.

Während ich das Zimmer einmal mit meinen Augen überflog, bemerkte ich den Blick Reborns auf mir liegen.

„Was gibt es Kleiner?", erkundigte ich mich ruhig und griff mit einer Hand an den Ring um meinen Hals.

„Nichts. Ich finde es nur gut, dass du meiner Aufforderung gefolgt bist und den Ring trägst. Er sollte dazu in der Lage sein, nein diese Familie, das du so wirst wie du sein wolltest, wie du warst.", meinte Reborn ruhig, während er sich auf seinen Platz zurück lehnte.

Augenblicklich nach seinem gesagten, wandte ich mich ihm vollkommen zu.

Mein Kusarigama welches ich dieses Mal an meinem Oberschenkel, gleich unterhalb meines Rockes befestigt hatte, befand sich mit einem Mal an der Stelle, an welcher das Kleinkind gesessen hatte, nun jedoch verschwunden war.

„Hm, nicht schlecht von einem Mädchen, welches unter Zwang ausgebildet wurde um der Varia anzugehören.", kam es etwas anerkennend von hinter mir und meine Augen weiteten sich.

„Wie…? Aber, woher…? Woher weißt du das, woher wusstest du überhaupt wo ich wohne und wie hast du es verdammt noch mal geschafft mir diesen Ring unterzujubeln ohne dass ich es bemerkt habe? Wer bist du?"

Verwirrt drehte ich meinen Kopf zur Seite und sah über die Schulter Reborn an, mein Kusarigama ließ ich wieder verschwinden, hatte ich mit einem Mal das Gefühl das es mir eh nichts bringen würde.

Wieder dieses Grinsen.

„Wer ich bin? Ich bin der größte Hitman Reborn und ein Arcobaleno.", mit diesen Worten setzte er sich auch schon wieder, während ich noch immer ein klein wenig neben der Spur stand, etwas das mir selten und vor allem nicht so oft an einem Tag passierte.

In meinem Kopf ratterte es und das Wort Arcobaleno schien mir etwas zu sagen, aber ganz genau zuordnen konnte ich es auch wieder nicht.

Meine Gedanken wurden dann auch schon im nächsten Moment unterbrochen als ich es klingeln hörte und im nächsten Moment auch schon mehrere laute Stimmen die Treppe herauf kamen.

Augenblicklich wanderte meine Aufmerksamkeit weg von dem Arcobaleno und stattdessen zur Zimmertür, welche sich just in diesen Moment öffnete und Tsuna und ein paar andere Jungs offenbarte, welche ich teils aus meiner Klasse wiederzuerkennen schien.

Leicht fragend legte ich meinen Kopf kurz schräg und sah die anderen mit ruhiger Miene an, welche mich ebenfalls musterten, ehe ich meinen Kopf kurz neigte.

„Kiharu Sayori, freut mich."

Ich wusste nicht warum, aber ich freute mich doch irgendwo ein klein wenig, auch wenn mein Ton oder meine Miene es nicht zeigen mochten.

Der erste der anderen der in den Raum und somit auf mich zu trat, war der schwarzhaarige den ich auch schon in der Schule bei Tsunayoshi gesehen hatte und welcher mich anlächelte.

„Hey, ich bin Yamamoto Takeshi, schön dich kennen zu lernen. Hast in der Schule eine ganz schöne Nummer abgezogen, wenn du auch im Baseball so bist, dann bist du sicher im Team.", grinste Takeshi mich an, während er mir eine Hand entgegen hielt.

Kurz etwas überrumpelt, nahm ich sie entgegen, ehe er sich locker neben mich setzte.

Der nächste der kam war der silberhaarige, welcher ebenfalls in meine Klasse ging und mich mit seinen grünen Augen genau musterte.

„Hmpf, Gokudera Hayato, ich hoffe für dich das du Juudaime nichts antust, ansonsten bist du fällig.", kommentierte Hayato grade heraus und hatte mit einem mal Dynamit in den Händen.

Ein leises Lächeln schlich sich auf meine Lippen und ungewollt zuckten meine Finger in Richtung Rock, aber die plötzliche Lautstärke der nächsten Stimme ließ mich innehalten und fast meine Ohren zuhalten.

„YO, ich bin Sasagawa Ryohei! ETREM schön dich kennen zu lernen!", kam es nun von einem anderen silberhaarigen geschossen, welcher einen gleich auf den ersten Blick das Wort Boxer erinnern ließ.

Als alle sich gesetzt hatten und auch Tsunayoshi sich daran machte, ließ ich meinen Blick noch einmal über die anderen schweifen, ehe ich nickte.

„Decimo Tsunayoshi, ich habe mich entschieden, ich werde deine Mondwächterin."