Kap 6
Kaum war er verschwunden, stieß Ezio die Tür wieder mit einem lauten Krachen zu. „Jetzt wirst du bezahlen!", knurrte er. Sein Atem war zu einer Art Schnauben geworden und er war bereit dieses pezzo di merda in tausend Stücke zu zerreißen. Er würde ihn nicht einfach töten. Nein, so gnädig war er nicht. Er würde ihm Qualen bereiten, die er bis zu seinem Tod niemals wieder vergaß.
Cesare grinste nur siegessicher und zog den Dolch hervor. Die Bilder von ihm und Leonardo schossen dem Assassinen durch den Kopf, was dazu führte, dass er endgültig die Geduld verlor. Mit zwei langen Schritten war er bei seinem Gegner. Dieser nutzte natürlich seine Gelegenheit und wollte die Klinge des Dolchs tief in seine Brust jagen. Doch der starke Italiener packte ihn am Handgelenk und verdrehte es, bis er die Waffe fallen ließ. Cesare stöhnte schmerzhaft auf. Ezio zog ruckartig an seinem Arm und brachte ihn aus dem Gleichgewicht. Er stürzte auf den harten Holzboden und keuchte als sich einzelne Splitter davon in seine Handflächen und Oberschenkel bohrten. Er wollte sich aufrappeln doch seine Hose hatte sich wie Fesseln um seine Knöchel gewickelt. „Das hast du nun davon." Ezio hatte sich vor ihm aufgebaut und packte ihn am Schopf. Ehe er sich versah hatte der Brünette ihm seinen Schwanz tief in den Rachen geschoben. „Na? Wie ist das?", wollte er wissen. Der Borgia würgte und seine Augen tränten. „Ich kann dich nicht hören!" Er stieß noch tiefer in seinen Hals. „Sonst kannst du dein Maul doch auch weit aufreißen", machte Ezio sich weiter über ihn lustig. Cesare fühlte sich gedemütigt und erniedrigt. Außerdem rang er nach Atem, doch seine Luftröhre wurde vom harten Glied des Assassinen verstopft. Natürlich wusste er um Cesares Not und ließ ihn zappeln. Erst als er drohte das Bewusstsein zu verlieren zog er sich zurück. Augenblicklich schnappte er nach Luft. Während er heftig würgte und hustete hob Ezio den Dolch auf. Plötzlich hatte er eine schreckliche Idee. Cesare, den man wohl kaum noch als seinen Gegner sondern mehr als sein Opfer bezeichnen konnte, kauerte noch immer auf allen Vieren auf dem Boden. Er stützte sich auf die Ellenbogen, die Hände übereinander gelegt und versuchte sich zu beruhigen. Diese Chance sollte ihm allerdings verwehrt bleiben. Der Assassine ging vor ihm in die Hocke und sah noch ein letztes mal aus hasserfüllten, rachedurstigen Augen an. Dann hob er seinen Arm und rammte den Dolch in den Holzboden – durch die Hände seines Gegenübers, so dass dieser keine Möglichkeit mehr hatte sich zu befreien oder zu flüchten. Die Schreie, die durch die Mauern des Turms drangen, waren schmerzverzerrt und wurden bald zu einem elenden Wimmern. Blut quoll aus der Wunde und sein Zittern ließ die Klinge nur noch weiter in sein Fleisch vordringen. Der Auditore würdigte ihn keines Blickes mehr. Er trat hinter ihn und zückte seine versteckte Klinge. Bei dem Geräusch zuckte Cesare zusammen. Er hatte den Assassinen eindeutig unterschätzt.
Panik durchzuckte ihn, als das kühle Metall der Klinge seinen Rücken berührte und sich durch den Stoff seiner Kleidung fraß. Seine Hände pochten und er musste all seine Willenskraft aufbringen um sich so wenig wie möglich zu bewegen um die Schmerzen möglichst gering zu halten. Ezio wusste das und nahm deshalb keine Rücksicht darauf ob er nur den Stoff oder auch die Haut des Borgia zerschnitt. Schnell war von der Kleidung nichts mehr übrig, dass seinen Körper hätte bedecken können. Jetzt war er derjenige, der ausgeliefert war. Nackt und hilflos.
Das alles lief überhaupt nicht wie geplant. Plötzlich spürte er eine Hand an seinem besten Stück. „Kein Wunder, dass Lucrezia mich so gern hat. Mit dem kleinen Ding wirst du sie niemals zufrieden stellen können." Sein Griff verstärkte sich und der auf dem Boden kauernde seufzte auf. „Uh, das gefällt dir, was?" Der Italiener spürte wie das Blut in den Schaft gepumpt wurde und Cesares Männlichkeit hart wurde. „Ist das schon alles?" Er lachte gehässig. „Dann hatte Leonardo ja nicht viel zu schlucken." Zorn loderte erneut in ihm auf und mit einem kräftigen Stoß versenkte er sein Glied tief in seinem Hintern. Der Borgiasohn keuchte laut auf und biss sich fest auf die Lippe um den Schmerz ertragen zu können. Hart rammte er seinen Schwanz in Cesare hinein. Immer und immer wieder. Mittlerweile rann das Blut sein Kinn hinab und er war am Rande der Bewusstlosigkeit. Lange konnte er nicht mehr standhalten.
Zu seiner Erleichterung spürte er bald, wie der Assassine sich in ihm ergoss. Doch diese Glücksgefühle sollten nicht von langer Dauer sein. Ihm blieb kaum Zeit um wieder zu Kräften zu kommen. Wenig später zwang Ezio ihn den Mund zu öffnen, indem er ihm die Nase zu hielt und, sobald er nach Luft schnappte stieß er sein noch immer hartes Glied abermals in seinen Rachen. Diesmal nicht so tief um ihm die Luft zu nehmen, dafür aber hatte er eines der in Chloroform eingelegten Tücher um seinen pene gewickelt. Er beobachtete wie die Kraft aus ihm wich und er mit jeder Sekunde schwächer wurde. Als er endgültig das Bewusstsein verloren hatte zog er sich zurück und machte seine Hose wieder zu. Die Angelegenheit war erledigt.
Als er ging blickte er noch einmal auf den nackten, bewusstlosen und blutenden Cesare hinab. Er spuckte ihm ins Gesicht und verließ den Raum um sich auf den Weg zu Leonardo zu machen.
