So, für alle die sich gewundert hatten, wohin das 7. Kapitel gestern verschwunden war: Ich hatte es gelöscht.

Ich hatte beim drüber lesen noch einige Fehler gefunden und habe noch einige Textstellen ausgebessert. Ich hoffe, dass jetzt alles passt. Falls nicht, muss die Korrektur einen Monat warten ^^°

Ich habe diesen Teil innerhalb der letzten drei Tage jetzt mindestens drei Mal gelesen und das fällt mir sehr schwer, da ich genau weiß, was wo stehen sollen und ich daher immer nur flüchtig drüber lese. Es ist einfach, wenn ich die Story nach einem Monat mit etwas Abstand betrachte.

Also, wenn ihr Fehler findet oder Anmerkungen habt, ich bin für jegliche Kritik offen… aber die Verbesserung wird wie gesagt leider etwas warten müssen…

Aber etwas Gutes soll euch die Korrektur auch bringen (immerhin habe ich das Kapitel nun von 17 Seiten auf 14 verkürzt…). Heute Abend werde ich das letzte Kapitel hochladen. Denn es ist so gut wie fertig… dann fehlt nur noch das Zusatzkapitel, dann ist diese Story abgeschlossen.

Aber jetzt erst einmal viel Vergnügen beim 7. Kapitel.

Vorsichtig drückte er sein Knie gegen den Schoß des Jüngeren und bewegte es ein wenig im Kreis. Er würde Draco schon wieder heiß machen. Und das dürfte doch nicht allzu schwer sein, denn schließlich war der blonde Slytherin scharf auf ihn.

Schlagartig schoss das Blut in Dracos Schoß und er konnte fühlen, wie sein Körper auf Harry reagierte. Es machte ihn heiß, doch er war ein unsicher. Also wollte Harry wirklich sofort weiter machen?

Nicht, dass Draco ihr Liebesspiel nicht fortführen wollte, im Gegenteil! Er war schon ganz versessen darauf, weiterzumachen und konnte es kaum erwarten. Und dennoch, ein wenig Unsicherheit blieb einfach, denn Draco wusste nicht genau, wie es nun weitergehen sollte... momentan war er irgendwie besonders unsicher bei allem, was Harry betraf,

Den eigentlichen Ablauf kannte er sehr wohl, der nun folgen würde… aber er konnte wirklich nicht von sich behaupten, ein Experte in Sachen Sex zu sein. Da würde es ihm doch wohl erlaubt sein, dass sein Herz nicht nur vor Erregung so schnell und aufgeregt schlug. Harry auf der anderen Seite schien keineswegs so… unbeholfen. Er schien sich seiner Sache absolut sicher und genau diese Sicherheit des Gryffindors sollte ihn doch beruhigen.

Wieso nur, tat sie es dann nicht?

Vielleicht lag es einfach daran, dass er viel zu viel Panik davor hatte, dass er was falsch machen konnte.

Hey, er war schließlich auch nur ein Malfoy und diese waren eben erpicht darauf, alles immer vollkommen richtig zu machen. Ein Malfoy machte nun einmal ungerne nur halbe Sachen!

Und wenn er schon mit Harry schlafen wollte, dann sollte es ihnen bei Salazars tropfenden Zauberkessel auch beiden gefallen!

Ein Kniff in seine linke Brustwarze riss den jungen Slytherin aus seinen Gedanken und zwei smaragdgrüne Augen blickten ihm schmollend entgegen. „Draco, was soll denn das? Wenn du keine Lust mehr hast, dann sag es einfach. Aber mich zu ignorieren ist nun wirklich nicht die feine englische Art. Ich brauche mir hier keine Mühe geben, wenn du sowieso nicht willst..." murrte der Gryffindor und schob beleidigt die Unterlippe vor.

Da hatte er sich nun wirklich Mühe gegeben um Draco zu verführen, hatte ihn gestreichelt und geküsst, doch der Jüngere hatte keinerlei Reaktion gezeigt, schien ganz in Gedanken. Bei Merlin, wieso war er nur so ungeschickt bei diesen Dingen. Jeder andere Liebhaber hätte es sehr wohl geschafft, dass Draco keine Sekunde hätte an etwas anderes denken können als an Sex. Und was konnte Harry? Nichts... er war nicht wütend, zumindest nicht auf Draco sonder eher auf sich selbst.

Dennoch hatte er sich ein wenig mehr Enthusiasmus seitens des Malfyosprosses erwartet.

Reumütig schaute der Blonde ihn an und lächelte etwas verlegen, so, als hätte er selbst nicht bemerkt, dass er ganz und gar nicht bei der Sache gewesen war.

„Ich... es tut mir Leid Ha... Ähm... Potter. Ich... nein... ich meine vielleicht... ich... ach vergiss es, Potter." Nuschelte Draco etwas verlegen, ehe er mit seinem typischen Slytheringrinsen Harry keck entgegenblickte. Es war nicht an der Zeit, um zu zweifeln, im Gegenteil! Es war Zeit, Taten sprechen zu lassen oder zumindest dafür zu sorgen, dass Harry sich seiner vollsten Aufmerksamkeit gewiss war. Aber er wäre nicht Draco Malfoy, wenn er diese Worte Harry liebevoll ins Ohr flüstern würde. Nein, das wäre unmalfoyhaft… er hatte einen anderen Plan.

„Aber sag mal, Potter? Wann genau habe ich behauptet, dass ich keine Lust mehr habe?" murmelte Draco und zwirbelte verspielte eine schwarze Haarsträhnen zwischen seinen Fingern. „Weißt du, daran kann ich mich gar nicht entsinnen? Vorhin schienst du keinerlei Probleme damit zu haben, mich bei der Stange zu halten. Also, streng dich einfach etwas mehr an, du mutiger Löwe. Das solltest du doch hinbekommen, oder etwa nicht? Du schreckst doch nicht etwa vor einer kleinen unschuldigen Schlange wie mir zurück?"

Ein verschmitztes Funkeln trat in Dracos Augen und Harry konnte die Herausforderung, die hinter den Worten steckte, sehr wohl heraus hören.

So ein ungezogenes Kerlchen, welches hier vor ihm lag. Da wagte es Draco doch tatsächlich, ihn herauszufordern und zu triezen.

Na, der würde ihn noch kennen lernen! Er würde Draco schon zeigen, wieviel Angst er wirklich vor ihm hatte... dieser freche Slytherin würde seine Worte noch bereuen! Dafür würde Harry schon sorgen.

Schließlich konnte er so etwas nicht einfach auf sich sitzen lassen. Egal ob nun ernst gemeint oder nur neckend gedacht, das war nicht von Belang. Nun würde Harry dafür sorgen, dass dieser freche Kerl hier nicht mehr so viel Zeit zum Reden hatte.

„Ich und Angst? Und dann auch noch vor dir, Draco? Das ich nicht lache. Ich zeige dir aber nur allzu gerne, wer hier eigentlich Angst vor wem haben sollte… mal schauen, wie lange du es durchhältst, wenn ich dich bei der ‚Stange' halte." knurrte Harry warnend und schnappte sich die Hände des Slytherins, pinnte sie über dem Kopf des Blonden auf die Matratze. Stürmisch presste er seinen Mund auf Dracos und strich mit der Zunge über die noch immer leicht geschwollenen Lippen. Er würde dafür sorgen, dass Draco keine Zeit mehr zum Grübeln und frech sein hatte.

Im ersten Augenblick blinzelte Draco den Gryffindor ein wenig verwirrt an, ehe er innerlich breit grinste und sich darüber freute, dass sein Plan aufging. Ja, so lobte er sich das!

Potter war eigentlich sehr leicht zu beeinflussen. Das musste er sich merken. Wenn er etwas von ihm wollte, musste er nur etwas das Ego des jungen Gryffindors ankratzen und schon würde er alles bekommen, nach was es ihm gerade beliebte. Und momentan wollte er etwas ganz bestimmtes!

Zufrieden drückte er sich in die Kissen und genoss den stürmischen Kuss. Nur zu gerne öffnete er seine Lippen um der fremden Zunge Einlass zu gewähren. Eng schmiegte er sich an den leicht gebräunten Körper und umschmeichelte unterdessen die Zungenspitze, die in seinen Mund vorgedrungen war.

Ja, genauso schmeckte Potter. Er würde nie wieder etwas schmecken, das ihn noch mehr verzauberte. Er konnte niemals genug von dem Retter der Zauberwelt haben.

Nur zu gerne hätte er die Arme um Harry geschlungen um ihn bei sich zu halten, doch er konnte seine Arme nicht bewegen. Frustriert jammerte er auf, versuchte noch einmal an den Armen zu ziehen, doch es gelang ihm nicht. Wieso musste Potter auch stärker sein als er? Blöder süßer Potter!

Harry grinste triumphierend als er die Befreiungsversuche des blonden Zauberers bemerkte. Nun, da bereute jemand seine Worte vielleicht schon ein wenig, doch so schnell würde Harry ihn nun nicht mehr freilassen.

Er würde ihm schon zeigen, wie gut er ihn bei der Stange halten konnte, wie Draco es so passend ausgedrückt hatte. Schließlich galt es seinem Slytherin ja noch Manieren beizubringen.

Eine solche Unverfrorenheit seitens des Malfoysprosses durfte er nicht so einfach auf sich sitzen lassen, sonst würde Draco noch glauben, dass er sich soetwas immer erlauben konnte. Aber das konnte sein blonder Engel schon gleich einmal vergessen. Das wäre ja noch schöner.

Leise murrte Harry bei diesem Gedanken auf und löste sich von Dracos verführerischen Lippen. Schon fast wehmütig blickte er auf den glänzenden Mund, denn er würde nur allzu gerne wieder einen Kuss darauf drücken. Doch konnte er sich nicht nur um Dracos Lippen kümmern, sonst würde er zu nichts anderem mehr kommen. Und es gab doch eigentlich noch viel mehr zu erkunden...

Auch Draco schien im ersten Moment nicht sonderlich begeistert davon, dass Harry den Kuss unterbrach. Er knurrte leise und seine Augen funkelten wütend.

Idiotischer Potter! Was schwirrte denn jetzt schon wieder in seinem Zottelkopf herum?

Zwar wollte auch Draco, dass es voran ging, doch im ersten Augenblick registrierte er nur, dass Harry sich von ihm gelöst hatte.

Wieso er das getan hatte, war ihm zunächst schleierhaft. Zumindest solange bis er Harrys heiße Lippen erneut spürte, dieses Mal jedoch an seinem Hals.

Er reckte den Kopf ein wenig und erzitterte, als sich die Zunge des Gryffindors langsam einen Weg zum Schlüsselbein des Blondschopfes suchte.

Nun war Draco mit einem Mal klar, was Harry vorhatte und nun sollte man mal ehrlich sein… wer konnte dem schwarzhaarigen Zauberer da noch böse sein?

Ein heißeres Stöhnen entrang sich Dracos Kehle als sich Harrys Knie wieder gegen seinen Schoß drückte. Jedoch sehr vorsichtig! Nicht zu fest, aber auch keinesfalls zu locker, genau richtig eben!

Langsam baute sich die bekannte Hitze wieder in seinem Inneren auf und er konnte spüren, wie auch sein Glied auf die Bemühungen des Gryffindors reagierte. Er schloss die Augen und leckte sich über die zittrigen Lippen.

Er wollte alles spüren, fühlen und genießen. Harrys Zunge und Lippen, die ihn überall liebkosten, seinen warmen Körper, der sich gegen seinen eigenen presste, das Knie, welches ihn schier in den Wahnsinn trieb, der Vibrator, der…

Moment!

Da war nichts mehr, kein Vibrieren, kein Summen, rein gar nichts.

Das stetige Vibrieren, welches ihn noch vor einigen Minuten schier in den Wahnsinn getrieben hatte, blieb aus und ließ Draco trotz aller Liebkosungen verwundert die Augenbraue hochziehen.

Was war denn nun?

Unruhig bewegte er seinen Unterkörper, versehentlich traf er dabei Harrys Schoß, was diesen wiederum frustriert aufseufzen ließ. Er musste sich doch konzentrieren und das gelang ihm mit Sicherheit nicht, wenn Draco sich an ihm rieb. Wie sollte er denn da seine Gedanken beisammen halten?

Bei Merlins Bart, Harry war doch sowieso schon scharf genug, so dass es ihm selbst kaum möglich war, sich soweit zu bremsen um den Blonden nicht sofort zu vernaschen. Musste Draco dieses Verlangen dann auch noch intensivieren, indem er sich so aufreizend bewegte? Musste das denn wirklich sein?

„Was... was hast du denn Draco?" zischte Harry zwischen zusammengepressten Zähnen hervor, es fiel ihm schwer, ein Stöhnen zu unterdrücken.

Draco vernahm die Worte des Gryffindors nicht, er war mit seinen Gedanken an ganz anderer Stelle. Vielleicht konnte er dieses Ding ja endlich los werden! Das wollte er doch gleich mal probieren und zwar er und nicht Potter!

„Lass meine Hände los, Potter" murrte Draco und versuchte erneut sich von Harry zu lösen. Doch wie zu befürchten, schüttelte der Schwarzhaarige nur den Kopf und hielt den jungen Malfoy unnachgiebig fest.

„Vergiss es. Was ist denn los? Soll ich irgendetwas für dich machen?"

Dieses Mal hörte er Harrys Worte sehr genau, doch nur allzu gerne hätte er ihnen eine andere Bedeutung beigemessen. Eine leichte Röte legte sich auf Dracos Wangen, als er sich seiner Situation bewusst wurde. Zwar wusste Harry von diesem Ding in seinem Hintern, aber er redete nur ungerne mit ihm darüber. Doch es sah fast so aus, als würde Harry nicht nachgeben…

Blöder Potter! Das der aber auch so verdammt stur sein musste! Wer hatte ihm das beigebracht?

Unruhig kaute Draco auf seiner Lippe herum, wusste nicht genau, was er tun sollte. Sollte er wirklich mit Harry reden und ihn darum bitten, dieses… dieses Ding zu entfernen?

Ein Blick in das Gesicht des Gryffindors verriet ihm, dass dieser noch immer fest entschlossen war, nicht klein bei zu geben. Er würde ihn nicht los lassen, was wiederum bedeutete, dass Draco ihn wahrhaftig darum bitten musste, ihm zu helfen…

Blöder, starrköpfiger, störrische Potter!

Nun gut, es musste sein, bevor das Ding wieder festsaß…

Draco atmete tief ein und zählte in Gedanken rückwärts.

//Drei… zwei… eins… los!//

„Nimmeinfachdasverdammtedingausmeinemhinternbevoresnichtmehrgeht!".So, nun hatte er es ausgesprochen. Ein Blick zu Harry verriet ihm, dass dieser kein Wort verstanden hatte, aber niemand hatte etwas davon gesagt, dass er es auch verstehen musste! Zufrieden seufzte Draco auf und hoffte, dass Harry ihn einfach los lassen würde, doch da hatte er die Rechnung ohne besagten Gryffindor gemacht. Denn dieser dachte nicht daran, Dracos Hände frei zu geben.

„Was hast du gesagt?" fragte Harry, da er die Worte nicht wirklich auseinander pflücken konnte. Wie sollte er auch? Kein Mensch hätte das verstehen können…

War Draco etwa nervös? Er sah zumindest so aus. Aber wieso? Was hatte Draco denn bloß?

Der Blonde stöhnte genervt auf und hätte sich am liebsten die Hand vor die Augen geschlagen, vor lauter Frustration. Musste er das denn wirklich erneut sagen? Musste das wirklich sein?

Was war denn heute für ein Tag? Der „Bringen-wir-Draco-an-den-Rand-der-Verzweiflung-Tag"?

Er wollte das nicht noch einmal wiederholen müssen und dann auch noch so, dass dieser treudoofe Gryffindor es auch verstand.

Murrend versuchte er sich erneut zu befreien, doch Harrys Hände wichen kein Stück, hielten ihn weiterhin eisern fest. Draco wimmerte verzweifelt.

Jetzt musste er das tatsächlich noch einmal sagen… konnte nicht einfach die Decke einbrechen und ihn erschlagen?

Dummer Harry! Wieso war er nicht geschickt genug darin einen Sinn in Dracos Genuschel zu finden?

//Na toll, weil das alles nicht schon peinlich genug für mich ist... Nein, wieso denn auch? Ich habe ja jeden Tag einen Vibrator im Hintern, der sich nicht so einfach entfernen lässt, es sei denn, ich schlafe mit Harry Potter! Dem Jungen, mit dem ich mich seit wir uns kennen eigentlich nur gestritten habe. Ach ja, ist das Leben nicht wunderbar?// Selbstironie war etwas schönes, nur leider half sie dem blonden Slytherin im Moment kein Stück weiter. Deshalb ergab er sich letztlich in sein Schicksal.

//Also dann... auf in den Kampf!//

Kurz legte er die Lider über die silbernen Seelenspiegel und sammelte ein wenig Mut, denn den hatte er jetzt bitter nötig.

„Jetzt hör mir gut zu Potter, denn ich sag das nur einmal, nur ein einziges Mal. Also pass gefälligst auf und tu dann auch genau das, was ich dir sage. Ich werde es nicht wiederholen, verstanden?" Draco sah Harry eindringlich und in seiner Stimme schwang ein leicht drohender Unterton mit.

Immerhin würde er das ganze lieber selbst machen, doch er kam gegen den Gryffindor nicht an.

Und da Harry ihn hier zur Bewegungslosigkeit verbannt hatte, konnte er auch auf die Potterallüren sehr wohl verzichten. Er hatte keinerlei Lust, dieses Thema noch zehn Mal ansprechen oder durchkauen zu müssen. Es war auch so schon unangenehm genug und trieb Draco die Schamesröte ins Gesicht. Es kostete ihn jede Menge Mut, das ganze noch einmal zu erwähnen und deshalb tat er es auch nur noch ein einziges Mal!

„Also Potter... ähm… Harry... du.. du weißt ja… also… nun ja, du weißt ja von dem Ding…"

Ein leises Räuspern durchdrang die Stille, ehe der Blonde verlegen weitersprach.

„ in... in meinem Hintern. Ich... nein, du... kannst du es... naja, ich will es da nicht mehr haben, verstehst du?" Er versuchte es Harry so verständlich wie möglich zu machen und hoffte inständig, die ganze Misere nicht aussprechen zu müssen. Das hier war schon peinlich genug. Er konnte Harry noch nicht einmal mehr ansehen…

Der junge Gryffindor musste seinerseits innerlich breit grinsen und konnte den Blick keine Sekunde von Draco lösen.

Kein Wunder, das Draco es nur genuschelt hatte, immerhin war es dem anderen schon äußerst unangenehm gewesen, als Harry den Vibrator entdeckt hatte.

Wenn es um diesen Vibrator ging, war Draco ganz und gar nicht so sehr Slytherin, wie er es sonst war. Schließlich konnte er das Kind, in diesem Fall eher den Vibrator, noch nicht einmal beim Namen nennen.

Nun war Harry auch plötzlich klar, warum Dracos Stimmung so schlagartig um geschwungen war und wieso er diese Sache zu gerne alleine erledigt hätte. Für einen kurzen Augenblick machte sich das schlechte Gewissen in Harry breit, doch er schüttelte es schnell wieder ab.

An seiner jetzigen Misere war der blonde Zauberer selbst Schuld. Hätte er Harry nicht so viel geärgert, müsste er nun nicht mit den Konsequenzen leben.

„Na gut... ich bin mal so frei und helfe dir!" gluckste der Gryffindor und seine grünen Augen funkelten belustigt. Natürlich würde er Draco helfen, aber vielleicht auf eine etwas andere Art als erwartet. Draco hatte schließlich nicht gesagt, wann genau, Harry den Vibrator entfernen sollte und auch nicht wie.

Unvorsichtiger Slytherin!

„Keine Sorge, Dray! Ich mach das schon. Aber eins solltest du dir für die Zukunft merken… wenn du mich das nächste Mal um etwas bittest, solltest du dich etwas präziser ausdrücken!"

Und schon war der Schwarzhaarige aus Dracos Blickfeld verschwunden. Doch Draco würde nie das breite Grinsen vergessen, welches Harrys Lippen bei diesen Worten geziert hatte.

Harry machte sich derweil auf den Weg, gurrend drückte er seine Brust gegen den Bauch des Slytherin und fuhr weiter daran hinab. Ein wenig wehmütig ließ er nun die Hände seines blonden Engels los, da er sonst nicht mehr weiter nach unten vordringen konnte. Doch er würde schon dafür sorgen, dass Draco nicht auf falsche Gedanken kam…

Silberne Augen folgten unruhig Harrys Weg, was hatte dieser Gryffindor nur vor? Seine letzte Aussage gefiel Draco gar nicht. Zudem brauchte er wirklich lange, um dieses blöde Teil zu entfernen. Vielleicht sollte er ihm lieber etwas Dampf machen.

„Sag mal Potter? Bist du unterwegs eingeschlafen oder hast du dich verlaufen? Soll ich dir den Weg vielleicht aufmalen? Wenn du dich nicht beeilst, dann…" murmelte Draco und versuchte Harry etwas wegzudrücken. Er konnte das auch alleine.

Doch Harry warf ihm als Antwort nur einen warnenden Blick zu und knurrte leise. „Behalt deine Finger bei dir, oder ich suche meinen Zauberstab, verstanden?"

Eine sehr ernstgemeinte Drohung, denn Harry ließ sich nur ungerne stören. Doch Draco zeigte sich davon unbeeindruckt. Was hatte er noch zu verlieren? Peinlicher konnte es sowieso nicht mehr werden… aber er konnte Harry sicher dazu bringen, sich zu beeilen.

„Dein Zauberstab? Also ich weiß genau, wo der ist, Potter!" säuselte Draco und streifte mit seinen Zehen lasziv über die Erregung des Schwarzhaarigen. Dieses Spiel konnte man auch zu zweit spielen und auch, wenn Draco nicht geübt darin war, hieß das ja noch lange nicht, dass er kein Talent dafür besaß.

Überrumpelt schnappte Harry nach Luft. Draco sollte lieber aufpassen, was er tat. Schlafende Hunde sollte man besser nicht wecken und hungrige Löwen vor allem nicht.

„Behalt deine Füße lieber bei dir, Draco, oder ich garantiere für nichts mehr!" zischte Harry, was Draco nur ein leises Lachen entlockte. „Will der böse Potter mir etwa drohen? Jetzt habe ich aber Angst!" kicherte er, doch Harry schaute ihn nur warnend an.

„Das solltest du auch, Dray. Das solltest du auch!"

Verwundert hob Draco eine Augenbraue, doch schon im nächsten Augenblick wurde ihm klar, WAS genau Harry damit meinte. Keuchend sank er auf die Matratze zurück und biss sich auf die Finger um das laute Stöhnen zu unterdrücken, welches sich seinen Weg aus seiner Kehle suchte.

Verdammt, was hatte dieser vermaledeite Gryffindor nur jetzt wieder vor?

Harry war während ihrer kleinen Auseinandersetzung nicht untätig gewesen und hatte seine Finger auf die Suche nach besagtem Störenfried geschickt. Schließlich hatte er ihn auch dort gefunden, wo er ihn das letzte Mal gespürt hatte.

Draco war so sehr damit beschäftigt gewesen, mit Harry zu zanken, dass es ihm wohl gar nicht aufgefallen war, bis Harry den Vibrator, anstatt ihn zu entfernen, wieder in den anderen hineindrückte.

Na, dann würden sie doch mal schauen, wie lange Draco durchhielt.

Er grinste breit, als sich wieder eine dieser schlanken Hände in sein Haar verirrte und daran zog, doch er ließ sich nicht beirren. Er würde Draco ein wenig erziehen oder es zumindest versuchen. Sein kleiner Slytherin sollte nicht immer so vorlaut sein.

Draco drückte seine Füße in die Laken, fuhr sich mit seiner freien Hand fahrig durchs Gesicht. Vielleicht hatte er Harry wirklich ein bisschen zu viel geärgert, denn das war keineswegs das, was er sich vorgestellt hatte.

Und Harry dachte auch nicht daran, der Bitte des Slytherin gleich nachzukommen. Er sollte Draco ein wenig leiden. Und er setzte diese Idee auch sogleich in die Tat um, denn anstatt dem Slytherin seinen Höhepunkt zu schenken, hörte der junge Gryffindor einfach auf.

Er hörte mit allem auf, mit seinen Berührungen, seinen Bewegungen, nichts mehr geschah.

Draco, der nicht mehr viel Zuwendung gebraucht hätte, wimmerte frustriert auf. Seine lustverhangenen silbernen Seelenspiegel suchten nach Harry und sahen ihn fragend an, was diesem wiederum nur ein leises Lachen entlockte.

„Ich hatte dich gewarnt!" hauchte er dem blonden Zauberer ins Ohr und ließ ihn erzittern. „Du solltest dir beim nächsten Mal gut überlegen, zu wem du so frech bist, verstanden?" ein zaghaftes Nicken war alles, was Harry zur Antwort bekam. Doch Harry bezweifelte, dass Draco seine Worte verstanden hatte. Vermutlich hätte er ihm auch sagen können, dass ihm Rosa stand, der junge Slytherin hätte auf jeden Fall zugestimmt.

Wenn Harry es nicht besser wüsste, würde er sagen, der Slytherin wäre ganz von Sinnen.

Er stöhnte und seufzte bei jeder noch so kleinen Zuwendung, streckte sich den Fingern des Älteren entgegen, nur darauf bedacht, noch mehr Berührungen zu erhaschen. Harry hatte ihn verrückt gemacht und es war mehr als nur grausam, ihm die Liebkosungen jetzt zu verwehren.

Mit zittrigen Fingern strich er über Harrys geschwollene Lippen und seine Augen flehten, nein bettelten förmlich um Harrys Aufmerksamkeit.

Und nach einigen Minuten, in denen der Gryffindor den Slytherin noch ein wenig hatte leiden lassen, gab er nach. Er hatte Draco nun wirklich lange genug gequält. Er sollte aufhören, bevor Draco noch völlig den Verstand verlor… sonst würde er ihr Spiel für heute beenden müssen und das wäre nur allzu Schade.

Vorsichtig tastete er nach dem Vibrator und entfernte ihn ohne besondere Schwierigkeiten, was Draco ein Seufzen entlockte. Er wusste nicht ob er erleichtert oder frustriert sein sollte.

Harry war erleichtert, dass dieses Ding endlich fort war, es hatte ihm schließlich schon einmal die Tour vermasselt. Dieses längliche Teil, welches zu Harrys größter Verwunderung von der Form einem Quidditchbesen sehr ähnelte. Sachen gab es… aber das war nichts, was momentan von Belang war. Es gab wichtigere Dinge.

So legte er den Vibrator lieblos auf die Seite. Für heute hatte es genug angerichtet…

Mittlerweile hatte Draco sich dazu entschlossen, auch froh darüber zu sein, dass dieses Ding jetzt endlich verschwunden war. Doch im Gegensatz zu Potter schenkte er dem Teil keine weitere Beachtung. Und auch Harry sollte seine Aufmerksamkeit lieber anderen Dingen widmen und zwar schnell.

Und das tat der Gryffindor nun auch.

Doch auch Draco wollte nun nicht mehr untätig sein. Er wollte dem Gryffindor die gleichen Gefühle bescheren. Ob ihm das wohl gelang? Es gab vermutlich nur einen Weg um dies herauszufinden.

Harry, der gerade Dracos Bein entlang küsste, schaute ein wenig verwundert auf, als er die eleganten Finger des Malfoysprosses auf seiner Schulter spürte, welche zaghaft nach oben wanderten und dort die Konturen von Harrys Gesicht nachfuhren.

Zufrieden lächelnd saugte er sich an der hellen weichen Haut der Innenschenkel fest und hinterließ einen ziemlich ansehnlichen Knutschfleck. So wusste auch jeder, wem der blonde Slytherin ab jetzt gehörte und wer ihn berühren und verführen durfte. Nicht das es hier zu irgendwelchen Missverständnissen kam.

Draco seufzte leise, denn er ahnte, was Harry da auf seiner Haut hinterlassen hatte. Wie gut, dass es nur am Innenschenkel war. Denn er konnte sich Blaise Zabinis Grinsen schon vorstellen, wenn dieser den Knutschfleck entdeckte. Oh ja, das würde den schwarzhaarigen Slytherin mit Sicherheit amüsieren, doch das konnte sich der junge Malfoy sparen. Auf Blaises Neckereien hatte er wirklich keine Lust. Schließlich verwendete er seine Zeit lieber auf etwas sinnvolles, wie zum Beispiel darauf, seinen Gryffindor noch ein wenig besser kennen zu lernen. Das wäre ein Ziel, dass es zu verfolgen lohnte.

Nun noch neugieriger geworden wanderten Dracos schlanke Finger über den Kopf in Harrys Nacken und massierten sanft die weiche Haut. Er schloss zufrieden die Augen, als Harry einen Kuss auf den anderen Innenschenkel drückte und sich an Dracos Finger schmiegte.

Der Slytherin spürte die warme Haut unter seinen Händen. Es fühlte sich wahrlich gut an, diese leichte Hitze unter seinen Fingerkuppen zu fühlen, welche ein wunderbares Pendant zu seiner angenehmen Kühle war.

Harry genoss die leichte Kühle, welche die Hitze in seinem Inneren ein wenig linderte. Es störte ihn nicht, denn so konnte er sich noch länger mit Draco beschäftigen. Es gab schließlich noch einiges zu entdecken.

Und auch Draco war nicht minder neugierig, strich Harrys Nacken entlang und versuchte die Wirbelsäule nachzufahren, zumindest soweit, wie es ihm möglich war, ohne Harry von sich wegzuschieben. Er mochte den Gryffindor ganz in seiner Nähe haben und keine Sekunde missen müssen.

Die Haut unter seinen Händen war so geschmeidig, so wundervoll. Wie sollte er darauf auch nur eine Sekunde verzichten können? Oder gar auf Harry? Das schien fast schon unmöglich...

Auch Harry schien etwas Ähnliches zu denken, denn er drückte ohne Unterlass seine Lippen auf jeden Zentimeter Haut, den er erreichen konnte. Der Slytherin berauschte seine Sinne. Wie hatte er nur jemals an jemand anderen denken können, als an Draco… doch, hatte er das überhaupt je getan?

Draco raubte ihm den Verstand und der junge Gryffindor konnte keinen Gedanken fassen, der sich nicht um den Slytherin drehte. Er konnte und durfte ihn einfach nicht mehr verlieren… und das würde auch nie geschehen.

Knurrend biss Harry dem jungen Malfoy in den Bauch, als er daran dachte, Draco verlieren zu können. Jedoch war er trotz der dunklen Gedanken umsichtig genug, nicht allzu fest zuzubeißen. Schließlich wollte er dem Eisprinzen der Slytherin nicht wirklich weh tun. Denn das würde Harry sich nie verzeihen können.

Der Slytherin war im ersten Moment jedoch etwas erschrocken über den Biss, krallte seine Finger in die warme Haut des Gryffindors und fiepte leise durch die Nase.

Was war denn das? Wieso wurde er denn gebissen? Schließlich hatte er nichts falsch gemacht. Da war wohl jemand ein klein wenig übermütig…

Tse, so ein ungezogener Potter, wer hatte ihm so etwas nur beigebracht? Ein Gryffindor sollte solche Dinge eigentlich nicht kennen. Das würde er ihm heimzahlen, denn einen Malfoy erschrak man nicht!

Harry spürte, dass sich der blonde Slytherin ein wenig verspannte und schaute reumütig auf. Das hatte er nicht gewollt. Ob er Draco vielleicht doch weh getan hatte? Schuld plagte das Gewissen des Gryffindors und ließ ihn beruhigend über Dracos Beine streicheln. Er sollte wirklich aufpassen, was er tat... nicht das er seinen Slytherin verletzte. Das würde ihm Draco mit Sicherheit nicht allzu schnell verzeihen.

Er drückte einen entschuldigenden Kuss auf die malträtierte Stelle und hoffte, dass es damit wieder besser war. Denn ihm fiel sonst nicht viel ein, was er jetzt als Entschädigung zu tun vermochte.

Draco sah das hingegen ein klein wenig anders. Wenn Harry spielen wollte, dann würden sie jetzt auch ein wenig spielen, aber dieses Mal nach seinen eigenen Regeln. Was Potter konnte, das konnte Draco schon lange…

Er war zwar noch immer nicht der Mutigste auf diesem Gebiet, aber Potter musste noch lange nicht glauben, dass er sich deshalb alles erlauben durfte.

Dracos Hände huschten flink und von Harry vollkommen unbemerkt zu dessen Vorderseite und machten sich an der breiten Brust des Schwarzhaarigen zu schaffen. Er kratzte über die gebräunte Haut, kniff in die harten Brustwarzen und drehte sie zwischen seinen Fingern. Er war zwar darauf bedacht, Harry nicht zu verletzen, aber er machte es dennoch so, dass es Harry unmöglich war, es nicht zu bemerken.

Und tatsächlich drückte der Schwarzhaarige seinen Schopf in Dracos Bauch und versuchte sich gleichzeitig den kosenden Händen zu entziehen und sich ihnen entgegen zu drücken. Draco grinste zufrieden… sein Ablenkungsmanöver war perfekt angelaufen.

Für Harry lief das nun aber ganz und gar nicht mehr nach Plan. Sein blonder Engel hatte wohl seine diabolische Seite entdeckt. Denn auch, wenn Draco nicht sehr viel machte, so reichte es aus, um Harrys Verstand lahm zu legen und die lodernde Hitze in seinem Körper noch mehr anzufachen.

Und der kleine teuflische Slytherin war noch lange nicht fertig.

Flink robbte er unter Harry hervor, die lähmende Hitze, die von seinen Gedanken und Gliedern vor kurzem noch Besitz ergriffen hatte, verdrängte er für einige Augenblicke. Es war nur wichtiger, Harry zu erziehen, denn der Gryffindor nahm sich Dinge heraus, die Draco keinesfalls gutheißen konnte.

Genießend kratzte er über Harrys Rücken und ließ seinen Fingern die Zähne folgen und mit Genugtuung vernahm er ein lautes Stöhnen. Also konnte er dem Schwarzhaarigen die gleichen Geräusche entlocken, wie dieser es bei ihm selbst zu tun vermochte.

Interessant!

Ob er Harry James Potter wohl ebenso um den Verstand bringen konnte?

Harrys Körper zitterte, sein Atem raste und es war ihm kaum noch möglich sich zurückzuhalten. Wenn Draco so weitermachte, dann würde er schneller wieder unter Harry auf der Matratze liegen, als er Quidditch sagen konnte. Doch dem blonden Slytherin schien das gleichgültig zu sein, vermutlich war er sich dessen noch nicht einmal bewusst.

Zwar wollte Draco auch, dass ihr kleines Techtelmechtel schnell voranschritt, doch ein wenig Strafe musste schon sein, nachdem was Harry sich heute schon alles mit ihm geleistet hatte. Er bezog sich dabei nicht nur ausschließlich auf den Biss.

Jedoch fiel es ihm außerordentlich schwer, das stetige Ziehen zu ignorieren, das jedes Mal seinen Körper durchzog, wenn Harrys Stöhnen an seine Ohren drang.

Er hielt das nicht mehr lange aus, aber er musste es auskosten, solange es ihm möglich war. Denn zum ersten Mal heute hatte er die Oberhand gewonnen…

Neugierig, aber keinesfalls schüchtern setzten seine Hände ihren Weg, den gesamten Körper des Gryffindors entlang, fort, über die runden Pobacken, zwischen die Schenkel, bis sie letztlich ihr Ziel erreicht hatten.

Fest kniff Harry die Augen zusammen, als er Dracos Finger an seiner Erektion fühlte und drückte seine Stirn gegen die Matratze. Er hörte das Blut laut in seinen Ohren rauschen und konnte spüren, wie sich das Pochen in seinem Glied über seinen ganzen Körper ausbreitete.

Der Slytherin schien seine Unsicherheit irgendwo zwischen Nacken und Hintern verloren zu haben, was Harry natürlich keinesfalls missfiel. Doch machte es seinen Plan zu Nichte.

Dem kleinen blonden Teufel in Engelsgestalt gefiel das raue Stöhnen, dass er dem Retter der Zaubererwelt entlockte ungemein und er versuchte ihm noch weitere zu entlocken.

Er ließ seine Finger über den Schaft hinweg zur Eichel wandern und drückte zunächst vorsichtig dann immer fordernder gegen die feuchte Spitze. Und tatsächlich perlte erneut ein lautes Stöhnen von Harrys Lippen. Draco gluckste leise und schmiegte seinen Kopf an Harrys Rücken um keinen dieser Laute zu versäumen.

„Na Potter, wer muss jetzt Angst vor wem haben?" fragte er neckend, während seiner Finger die Vorhaut ein wenig zurückzogen.

Oh ja, das gefiel ihm. Kein Wunder, dass Harry ihn gerne quälte, wenn das bei ihm genauso aussah. Es war ein delikates Schauspiel dabei zuzusehen, wie sich der andere vor Erregung unter seinen Fingern wand, das musste er zugeben.

Und nur zu gerne hätte er es noch weiter verfolgt, doch da hatte er die Rechnung ohne Harry Potter gemacht.

Dieser, schier verrückt vor Erregung wollte sich Draco so keine weitere Sekunde mehr Preis geben.

Kurzerhand ergriff Harry Draco an den Fußgelenken und zog ihn wieder rittlings auf die Laken. Er wollte nicht mehr untätig sein, das passte nicht zu ihm.

Und noch ehe der junge Slytherin verstand, was geschehen war und sich retten konnte, saß Harry schon auf ihm drauf.

„So, so! Du wolltest also spielen, Draco?! Na, dann spielen wir jetzt aber richtig! Und sage nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. Wer mit dem Feuer spielt, muss nun einmal auch damit rechnen, dass er sich verbrennen kann." Zischte Harry und versuchte sich etwas zu beruhigen, was leichter gesagt als getan war. Sein Körper brannte vor Verlangen und einzig Draco vermochte diese Gier in ihm zu stillen.

Harry presste seine Lippen auf die seines Gegenübers und ein feuriger Kuss entbrannte zwischen ihnen. Nach Halt suchend schlang Draco seine Arme um den Gryffindor, glaubte sich sonst in diesem Kuss zu verlieren. Er brauchte ihn und das am besten gleich.

Flehend drückte er sein Becken etwas nach oben, versuchte so Harry daran zu erinnern, dass nicht nur seine Lippen nach Aufmerksamkeit verlangten.

Aber der Gryffindor hatte dies keineswegs vergessen, aber er wollte die Geschwindigkeit bestimmen, mit der sie jetzt voranschritten. Deshalb drückte er das Becken des Blonden wieder auf die Matratze und strafte Draco mit einem zarten Biss in die Lippe. Doch Draco wollte nicht mehr langsam machen, stöhnte frustriert auf.

„Potter… jetzt… ah… jetzt zier dich... ngh… zier dich nicht so. Ich… ich weiß… ah… schon, worauf ich mich… ngh… einlasse. Wenn du~uh… ngh… ah… a… aber nicht gleich weiter… weiter machst, da… dann verspreche… ah… ich dir, dass… dass ich da raus gehe und den nä… nächstbesten Schüler… ah… Schüler vernaschen werde…" Dracos Stimme zitterte und es war kaum denkbar, dass er den Weg bis zur Tür überhaupt schaffen würde, so wie seine Knie zitterten. Aber das war nicht von Belang, den auch Harry konnte kaum noch eine Sekunde länger ohne Draco sein. Zwar wollte er die Geschwindigkeit bestimmen, aber das hieß noch lange nicht, dass es im Schneckentempo vorangehen musste…

Noch ein letzter Kuss, dann war Harry auch schon wieder zwischen Dracos Beinen verschwunden. Er legte die Hände in Dracos Kniekehlen und drückte diese behutsam nach oben, so dass er einen besseren Blick auf den Hintern des Jüngeren hatte. Der rosafarbene Muskelring, der sich ihm zeigte, war schon leicht geweitet. Nun... dann musste er sich diesbezüglich ja nicht mehr allzu viele Sorgen machen. Hungrig leckte er sich über die Lippen. Also konnte er weitermachen…

Heftig schnappte Draco nach Luft, als er etwas Feuchtes an seinem Eingang spürte und mit einem Mal war alles um sie herum vergessen. Der Gryffindor trieb ihn schon mit Küssen und Berührungen in den Wahnsinn, wie sollte es dann erst werden, wenn er von innen berührte? Schon einzig der Gedanke daran trieb Draco heiße Schauer über den Rücken. Er schloss die Augen um Harrys Berührungen noch intensiver zu spüren. Es war so atemberaubend, so unglaublich, was der andere mit ihm anstellte und er wollte mehr davon.

Da er keine Gegenwehr von Draco bekam, wagte sich Harry weiter vor und stieß mit seiner Zunge durch den Muskelring und tastete vorsichtig das Innere ab. Er ließ seiner Zunge einen Finger folgen und stieß vorsichtig in die glühende Hitze, die sich vor ihm ausbreitete. Nun gab es kein Zurück mehr…

Draco stöhnte laut und drückte sich gierig der Zunge und dem Finger entgegen. Ihm war so unglaublich heiß und er glaubte jetzt schon schier verglühen zu müssen und dabei hatte Harry gerade erst losgelegt.

Verdammt nochmal, was Potter hier nur für grandiose Dinge mit ihm anstellte.

Der schwarzhaarige Gryffindor war erleichtert, als sich der blonde Zauberer ihm entgegen drückte und erhöhte seine Bemühungen noch. Er begann die Stöße des Fingers mit der Zunge zu imitieren während seine freie Hand über Dracos Glied strich und es umgarnte.

Fest drückte er mit dem Zeigefinger auf die feuchte Spitze und grinste innerlich, als Draco heißer aufschrie und mit den Fingern über den Rücken des Gryffindors kratze. Das würde deutliche Spuren hinterlassen, doch war das beiden vollkommen egal. Im Augenblick gab es so vieles, was wichtiger war.

Unruhig warf Draco den Kopf hin und her, spreizte die Beine ein wenig weiter und wusste nicht, was er tun sollte. Sollte er Harry zu sich ziehen und hungrig küssen oder ihn noch tiefer in sich aufnehmen. Er konnte einfach nicht mehr klar denken.

Als sich dann auch noch die Hand des Gryffindor um Dracos Erektion schloss und einen stetigen Rhythmus aufzubauen begann, war es erneut um den Slytherin geschehen.

Wimmernd zerrte Draco an den schwarzen Haaren und versuchte den Älteren nach oben zu ziehen um ihn zu küssen und endlich vollends in sich zu spüren. Doch Harry brummte nur, schüttelte den Kopf und stieß etwas fester mit dem Finger in den Jüngeren, führte schließlich auch noch einen zweiten Finger ein.

Zwar war er nicht darauf bedacht, dass alles allzu lange hinauszögern, doch er wollte sich auch nicht hetzen lassen. Immerhin sollten sie es beide genießen können. Und momentan genoss er Dracos Anblick in vollen Zügen.

Der blonde Zauberer stöhnte laut und biss sich auf die Finger als er bemerkte, dass Harry nicht zu ihm kommen würde. Stattdessen schien er den jungen Slytherin eher total wahnsinnig machen zu wollen.

Die Finger, die seine Prostata immer wieder streiften, trieben ihn zur Verzweiflung und er konnte keine Sekunde mehr ruhig auf den Laken liegen. Er bog seinen Rücken durch und krallte sich an den Schultern des Schwarzhaarigen fest.

„Ngh... Harry... bitte... mach... weiter... ah... weiter... ich… ich kann nicht… ngh… so… hah… heiß…" keuchte er abgehackt. Wie konnte Harry nur so ruhig bleiben?

Seufzend zog Harry seine Zunge zurück und schaute den blonden Zauberer forschend an. Da konnte es wohl jemand kaum noch erwarten... nun, dann würde er ihn auch nicht mehr allzu lange warten lassen.

Ein dritter Finger gesellte sich zu den anderen in Dracos Innerstes und Harry spreizte sie um zu sehen, wie gut der Andere vorbereitet war.

Zufrieden leckte er mit der Zunge über Dracos Hoden und die gesamte Länge seines Gliedes entlang, hörte die leisen Seufzer und das kehlige Stöhnen, die wie Balsam auf seiner Seele waren. Es ermutigte ihn und ließ ihn sich Dinge trauen, die er sonst nicht versuchen würde.

Ein leichter Schweißfilm bedeckte mittlerweile Dracos blasse Haut. Wieso war ihm so verdammt heiß? Er konnte kaum noch Atmen und seine Gedanken kreisten nur noch um den schwarzhaarigen Jungen, der vor ihm lag. Harry war so talentiert und seine Zunge geschickt, so wie sie gerade seine Eichel umschmeichelte, die Spitze neckte. Ein leichtes Zittern erfasst den Körper des Malfoysprosses als die Zähne des anderen über die Haut ratzte, ehe Harry sich von Dracos Glied löste, nur um noch einmal dagegen zu pusten.

Erregt schloss Draco die Augen und stieß die Luft zwischen zusammengebissenen Zähnen aus. Sein Brustkorb hob und senkte sich schnell, sein Puls war vermutlich noch nicht einmal mehr messbar, so sehr raste er. Alles an was er noch denken konnte war Harry, Harry und noch einmal Harry.

Der schwarzhaarige Gryffindor füllte sein gesamtes Denken aus. Draco war froh, dass es so gekommen war, denn er konnte auf diese sündigen Lippen nicht mehr verzichten, die seinen Atem gerade zum stocken brachten. Sein geschickter Mund jagte ihm Blitze der Erregung durch den Körper. Er wollte und brauchte Harry.

Dieser hatte mittlerweile den Bauchnabel des blonden Engels erreicht. Er tauchte mit seiner Zunge quälend langsam in die kleine Vertiefung, umspielte sie und saugt sich kurz daran fest, nur um eine dunkle Verfärbung daran zu hinterlassen, als er sich wieder von der etwas salzig schmeckenden Haut löste.

Oh ja, er würde seinen Weg markieren, den er gegangen war. Alles war sein, niemand sollte es mehr wagen, den jungen Slytherin zu berühren.

Schnurrend leckte er den Bauch entlang, über die helle Brust und kam nicht umhin noch einmal in eine der harten Knospen zu kneifen. Er liebte diese leisen Seufzer, die er Draco zu entlocken vermochte... Draco hatte eine solch wundervolle Stimme, wieso war ihm das denn nicht schon viel früher aufgefallen?

Draco wusste jetzt schon, dass wenn sie heute hier fertig waren, er für die restliche Zeit für nichts mehr zu gebrauchen war. Jetzt schon war er sich nicht einmal mehr sicher, ob er gar seinen Namen richtig buchstabieren konnte. Wie hieß er denn nur noch einmal? Oh je, er konnte sich nicht mehr wirklich daran erinnern.

Aber er wusste wenigstens noch, dass er einen Namen besaß... irgendeinen. Der einzige Name, an den er sich momentan noch entsinnen konnte, war der Name von Harry!

Der Schwarzhaarige war derweil am Hals des blonden Schönlings angekommen und verteilte eifrig Küsse auf der schneeweißen Haut.

Er war wie im Rausch, war süchtig und er würde nie wieder von ihm ablassen können, zu sehr genoss er die Laute und die warme Haut unter ihm. Dieser sündige Körper... dieser sündige Slytherin. Er hatte ihn verhext, eindeutig!

Auch Draco konnte von seinem gebräunten Gegenüber nicht genug bekommen und endlich war Harrys Gesicht auch wieder nah genug, so dass er seine Lippen auf die Stirn pressen konnte. Er kam diesem unglaublich sündigen Mund immer näher, nach dem er sich verzehrte. Jedoch... verzehrte er sich auch nach einigem mehr und er hoffte inständig, es bald zu bekommen.

Einladend schlang er die Beine um Harrys Hüften und drängte ihm seinen Unterleib entgegen.

Denn ein erregter Malfoy war nicht minder freizügig wie ein anderer Zauberer. Zwar hatte man Draco gelehrt, seine Gefühle nicht offen zu zeigen, aber niemand hatte von einem solchen Moment gesprochen. Und augenblicklich wäre es doch äußerst unangebracht noch immer den unnahbaren Prinzen zu spielen. Oh nein, damit würde sich Draco ja selbst ins Aus manövrieren und das wäre doch wahrlich unaussprechlich dumm.

Lieber wollte er, dass sein Gryffindor ihn endlich vernaschte und durch eine solch offensichtliche Einladung war es Harry kaum möglich dies misszuverstehen.

Und Harry verstand auf Anhieb, was Draco ihm damit sagen wollte. Er konnte ein lautes Stöhnen nicht unterdrücken, als sich der feste Hintern des blonden Zauberers gegen seine Hüften drückte. Da schien es wohl jemand außerordentlich eilig zu haben. Und wieso sollte er dann noch warten? Dieser sündige kleine Slytherin würde nun auf seine Kosten kommen.

„Hm… magst… magst du ah… magst du noch mehr von mir haben, Dray?" fragte Harry zwischen mehreren Küssen. Seine Stimme zitterte vor lauter Erregung und spiegelte seine Gefühlsregungen wieder. Er konnte die Antwort auf seine Frage in den silbernen Augen des Slytherins lesen ohne dass dieser etwas sagen musste.

Dennoch nickte Draco zaghaft mit dem Kopf und drückte seine Wange in die warme Hand des Schwarzhaarigen. Sein Herz pochte noch immer laut in seiner Brust. Er war noch immer erregt und dies würde sich wohl solange nicht legen, bis er vollkommen ausgelaugt auf der Matratze lag und Harry ebenso ausgelaugt direkt neben ihm.

Und sie waren drauf und ran, dieses Ziel zu erreichen.

Harry schob sein Becken ein wenig vor, sodass sein Glied gegen den Eingang des Blondschopfes stieß. Liebevoll sah ihm in die silbernen Augen und streichelte zärtlich über dessen Wange.

„Aber ver… versprich mir… ah… Wenn… wenn dir etwas weh tut… ngh…dann… dann sag bescheid, ja?" sagte er leise und gab dem Jüngeren einen kleinen Kuss auf die Nasenspitze.

Wieder ein leichtes Nicken, was dem Gryffindor als Zustimmung ausreichte.

Zaghaft drückte Harry sein Becken gegen den Blondschopf und begann langsam damit, in Draco einzudringen.

Ein elektrisierender Schauer durchflutete ihn und er stöhnte auf, als sich die heiße Enge um ihn schloss. Draco war eng, das hatte er gar nicht erwartet und für einen kurzen Moment wagte Harry nicht weiter vorzudringen.

Es war ein unbeschreibliches Gefühl mit Draco so vereint zu sein und Harry wollte es solange auskosten, wie es ihm möglich war. Es war noch tausendmal besser als er es sich in seinen kühnsten Träumen jemals ausgemalt hatte.

Bei Merlins Spitzhut, wie sollte er sich da nur lange genug zurückhalten können, bis Draco sich an ihn gewöhnt hatte? Denn das schmerzverzerrte Gesicht und das leise Wimmern seitens des Slytherin waren ihm nicht entgangen. Nun musste er es langsam angehen, so schwer es ihm auch fiel… er durfte nichts überstürzen.

Scharf zog der blonde Zauberer die Luft zwischen den Zähnen hindurch und verspannte sich, als Harry langsam in ihn drang. Es war ein zunächst sehr unangenehmes Gefühl für ihn. Wie konnten Blaise und Seamus darauf nur so abfahren? Das war ihm schleierhaft… naja, nicht ganz.

Die ganzen Sachen davor waren unglaublich gewesen und mit Sicherheit etwas, das Harry jederzeit wieder mit ihm machen durfte. Aber das hier? Was war daran so toll?

Er konnte es nicht verstehen und wusste auch nicht, ob er so lange warten wollte, bis er es verstand. Ob sich das überhaupt noch ändern oder gar verbessern würde?! Er hoffte es… ihm und Harry zu liebe. Denn er würde den Schwarzhaarigen nur äußerst ungern enttäuschen und von sich stoßen wollen. Harry hatte sich bisher sehr viel Mühe gegeben und er schien sich auch auf diesen Teil ihres Liebesspiels zu freuen.

Nun ja, vielleicht würde er einfach noch ein wenig abwarten. Wer wusste es schon, womöglich wurde es ja tatsächlich noch besser.

Sex wurde sicher nicht umsonst als die schönste Sache der Welt bezeichnet.

Harry, dem Dracos Schmerz nicht verborgen geblieben war, überlegte, wie er dem anderen helfen konnte.

Aufmunternd strich er dem Slytherin einige Haarsträhnen aus dem Gesicht und küsste ihn erneut zärtlich auf die Nase. Er konnte nur versuchen, ihn abzulenken oder zu beruhigen, sodass er sich wieder etwas entspannte. Entspannen musste sich Draco aber schon selbst, doch dann würden auch die Schmerzen verschwinden.

„Dray… hey! Lass… lass dich fallen! Es wird besser ngh… ver… vertrau mir!" flüsterte er ihm leise ins Ohr, wobei es Harry schwer viel, einen verständlichen Satz zu formulieren.

Der blonde Zauberer hatte sich zu sehr verkrampft, diese Enge war eine schiere Folter für Harry. Das der Slytherin aber auch nicht locker lassen wollte…

Draco hielt die Augen fest geschlossen und versuchte sich auf Harrys Lippen und Hände zu konzentrieren, die ihn küssten und beruhigend streichelten. Er konnte fühlen, wie sie über seinen Bauch und daran hinab glitten. Doch wo waren die Hitze hin und die wirren Gedanken?

Die Worte des Gryffindors vernahm er nur am Rande und auch, wenn er sie wahrnahm, ihr Sinn erschloss sich dem jungen Malfoy nicht.

Wie sollte er sich denn so entspannen? Hatte Harry einen Knall? Ob der schon einmal in Dracos Situation gewesen war? Draco bezweifelte es stark und momentan konnte er sich nicht vorstellen, sich jemals wieder entspannen zu können. Er verstand auch gar nicht, was das nun hiermit zu tun haben sollte, verdammt.

Wo waren nur diese Gefühlsstürme hin, die ihn vorhin fast um den Verstand gebracht hatten. Draco vermisste sie, denn sie ließen ihn vergessen…

Harry dachte angestrengt über eine Lösung ihres kleinen Problems nach und tatsächlich fiel ihm etwas ein, etwas, dass ihm das Lächeln wieder zurück auf die Lippen zauberte. Wenn das nicht half, dann wollte er nicht mehr Harry James Potter heißen.

„Pst… ah… ganz… ganz ruhig. Gleich… wird es wieder… ah… besser." Flüsterte er dem blonden Zauberer ins Ohr und saugte sich für einen winzigen Augenblick an dessen Ohrläppchen fest. Das wohlige Schauern, welches Dracos Körper darauf hin kurz durchfuhr blieb dem Stolz der Zaubererwelt nicht verborgen. Es war also noch nicht alles verloren und offensichtlich würde es wohl doch leichter sein als gedacht, Draco wieder auf andere Gedanken zu bringen.

Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen küsste sich Harry seinen Weg vom Ohrläppchen hinab zu diesem ansehnlichen schlanken Hals, welchen Draco ihm freizügig darbot.

Wer konnte bei einem solchen Angebot denn schon widerstehen?

Zunächst vorsichtig, dann immer fordernder drückte Harry seine Lippen auf die weiche Haut, saugt sich daran fest, wohlwissend, dass er auch hier seine Spuren hinterlassen würde.

Der junge Malfoy konzentrierte sich gänzlich auf Harrys Lippen, erschauerte immer wieder wenn Harry neben seinen Lippen ebenfalls seine Zähne zum Einsatz brachte.

Nein, Draco Lucius Malfoy stand sicherlich nicht auf Schmerzen, aber hatte irgendwer überhaupt eine Ahnung wie berauschend das Gefühl sein konnte, wenn Harry James Potter einem neckend in den Hals biss.

Bei Salazar… es machte ihn verrückt.

Durch Harrys kleine Bissattacken abgelenkt, konnte der Schwarzhaarige seinen Plan weiter verfolgen und so schloss sich zunächst von Draco unbemerkt seine linke Hand sich um dessen Erregung. Oh ja, er würde ihn ablenken, mit Sicherheit!

Neckend kratzte er mit den Fingernägeln den pulsierenden Schaft entlang und drückte gegen die feuchte Spitze. Harrys grüne Augen leuchteten auf, als sich das erste Stöhnen wieder von Dracos Lippen löste und ihm somit zeigte, dass dieser Weg der richtige war.

Er konnte fühlen, wie Dracos Schenkel immer wieder leicht erzitterten und der blonde Zauberer sich langsam entspannte. Heute Nacht würde er Draco zu seinem Eigentum machen, dass stand fest.

Mit einem sehnsüchtigen Seufzen löste sich Harry von der mittlerweile rotgefärbten Haut und betrachtete für einen kurzen Moment den anderen Zauberer.

Dracos Atem begann sich wieder zu beschleunigen. Die rosigen Lippen waren leicht geöffnet um die Lungen mit lebenswichtigem Sauerstoff zu versorgen und um Dracos Begierde freien Lauf zu lassen.

Immer wieder stöhnte er auf und auch Harrys Namen fand immer häufiger den Weg aus diesem süßen Mund. Draco räkelte sich unter seinem Eroberer und fast schon um Aufmerksamkeit bettelnd drückte er sein Becken ein wenig nach oben.

Dies wiederum ließ Harry heißer aufkeuchen, denn dadurch war er tiefer in diese heiße Enge geglitten und er wusste nicht mehr, wie er sich jetzt noch beherrschen sollte. Doch musste er das überhaupt noch?

In Dracos Antlitz war kein Anzeichen für Schmerz mehr zu finden. Seine Wangen glühten und seine Augen schienen vor fiebriger Lust wie flüssiges Silber. Draco sah nicht aus, als wolle er noch aufhören, stattdessen verlangte sein Körper nach mehr. Das wiederum kam Harry sehr entgegen…

Vorsichtig begann er sich in dem Jüngeren zu bewegen, stieß zunächst nur vorsichtig in ihn um ihm noch eine kleine Schonfrist zu gewähren. Doch das war nicht nach Dracos Geschmack. Die Schmerzen hatte er schon längst vergessen und nun wollte er seine Lust nicht mehr zügeln.

Hungrig geworden leckte er sich über die Lippen und sah Harry unter halbgeschlossen Lidern gierig an. Er brauchte mehr von Harry, wieso wollte dieser närrische Gryffindor ihm diesen Wunsch nicht erfüllen. Was sollte er mit diesen zaghaften Versuchen ihn zu befriedigen anfangen?

Bei Merlin, damit könnte Potter noch nicht einmal einen Teddybären in höchste Ekstase versetzen. Ein leises Knurren entfloh seiner Kehle als sich Draco mit seinen Händen abstütze um sich noch näher an Harry zu drücken. Er war verdammt nochmal weder aus Zucker noch aus Glas! Er wollte hier und jetzt gevögelt werden und zwar von dem Retter der Zaubererwelt persönlich.

Und Harry sollte das jetzt verdammt nochmal auch tun, sonst würde Draco ihn auffressen…

Verwunderung machte sich in Harrys Augen breit, als sich Draco begierig gegen ihn drückte. Dass sein süßer, kleiner Engel plötzlich so fordernd sein würde, damit hatte er nicht gerechnet. Er genoss es zwar, aber wenn Draco so weiter machte, war es schneller vorbei als es angefangen hatte.

„Dray… bitte… nicht so… so schnell…"

Doch der blonde Slytherin schüttelte nur den Kopf, nicht gewillt wieder langsamer zu machen.

Harry konnte nicht anders als den Rhythmus seiner Stöße zu beschleunigen. Draco hatte es schließlich so gewollt und ihn herausgefordert. Ob der Slytherin überhaupt wusste, welche Qual es gewesen war, so zaghaft zu sein? Doch nun, da er die offizielle Erlaubnis hatte, mit Draco zu machen, was er wollte, hatte Harry nicht mehr die Kraft, sich zu zügeln.

Immer schneller drang er in die heiße Enge, stöhnte auf und keuchte Dracos Namen. Wie verrückt sein blonder Slytherin ihn machte.

Mit seiner freien Hand umschlang er dessen Hüfte und drückte ihn noch enger an sich, sofern dies überhaupt noch möglich war. Er wollte, dass Draco an nichts anderes mehr denken konnte, als an ihn.

Deshalb ließ er seine andere Hand den glühenden Schaft unermüdlich entlang wandern und erhöhte dabei stetig den Druck, der er mit seiner Hand darauf ausübte.

Zufrieden registrierte er jedes Zittern, welches durch den schlanken Körper des Blonden jagte und mit Genugtuung lauschte er dem sündigen Stöhnen, welches von den zarten Lippen perlte.

Unruhig strichen Dracos Hände über Harrys Rücken, als wüssten sie nicht, wo sie zuerst verweilen sollten. Die Hitze in ihm war so fordernd, dass er sie kaum zu ertragen vermochte. Sie forderte Harrys Berührungen, sehnte sich nach seinen Lippen, nach seiner Beachtung. Und Draco würde jetzt dafür sorgen, dass er von all diesen Dingen auch genug bekam. Jedoch, womit sollte er nur beginnen?

Draco war leicht überfordert und wusste nicht so recht, wie er sich zu verhalten hatte. Er war hungrig nach Harry, doch bisher hatte nichts seinen Hunger zu still vermochte.

Doch diese Gedanken wurden jäh vernichtet, als ihm für einen kurzen Moment schwarz vor Augen wurde und sein Körper vor Erregung erbebte. Harry hatte Dracos Prostata gestreift, was eine Gefühlsexplosion in Draco auslöste, wie er sie noch nie erlebt.

Die Hände des blonden Zauberers krallten sich haltsuchend in Harrys Schultern und hinterließen tiefe Spuren in der sonnengebräunten Haut, während sich seine Muskeln das erste Mal gezielt um Harry verengten.

Zitternd drückte sich Draco an den Älteren und rang nach Luft, während er seine Beine fester um die Hüfte seines Gegenübers schlang.

Was auch immer das gewesen war, er wollte das nochmal erleben. Seine Wangen glühten vor Erregung, während er ihn mit lustverhangenen Augen flehend ansah. Er wollte mehr davon!

Zitternd leckte er sich über die trockenen Lippen und konnte es kaum noch erwarten, dass es weiterging.

Harry, im ersten Moment von dieser heftigen Reaktion überwältigt, grinste zufrieden, als ihm klar wurde, was diese Reaktion hervorgerufen hatte. Genau danach hatte er gesucht.

Mal schauen, ob er ihn wieder fand, diesen Punkt, der Draco lauter goldene Schnätze sehen ließ. Er würde nicht eher Ruhe geben, bis er ihn wieder gefunden hatte.

Draco konnte derweil nicht mehr denken, nur noch fühlen. Er fühlte Harrys Hände und er war sich sicher, dass der Gryffindor mittlerweile mehr Hände als nur zwei besaß und sie waren überall. Er fühlte Harrys Lippen, er spürte seinen Atem und er konnte ihn fühlen, tief in sich. Heiße Schauer durchfuhren seinen Körper und ließen ihn erzittern. Wie hatte er es nur so lange ohne Harry aushalten können?

„Ha… ngh…. Harry…" keuchte der blonde Zauberer und versuchte etwas unbeholfen Harrys Lippen zu treffen, was sich leichter anhörte als es tatsächlich war. Denn Harry dachte nicht daran, Draco auch nur noch eine Sekunde der Schonung zu gönnen. Er stieß immer wieder tief in ihn und erfreute sich daran, wie der blonde Slytherin immer wieder den Kopf in den Nacken warf und laut seinen Namen stöhnte.

Doch der Schwarzhaarige wollte selbst auch nicht total auf Dracos Zuneigung verzichten. Er mochte Dracos Lippen und er liebte es, sie zu küssen. Aus diesem Grund fing er den Mund des anderen für einen kurzen Moment ein, um ihn zu erobern und ausgeplündert wieder frei zu geben.

Zufrieden leckte sich Harry über die Lippen und ließ erneut sein Becken nach vorne gleiten, steigerte die Intensität seiner Stöße und stöhnte, als sich Draco immer wieder um ihn zusammen zog. Harry konnte fühlen, dass Draco nicht mehr lange brauchte. Er war schon kurz davor, über die Klippe zu driften und Harry wollte ihn auch nicht mehr allzu lange leiden lassen.

Draco sah lauter kleine goldene Punkte vor seinem geistigen Augen entlang flattern, jedes Mal, wenn Harry diesen Punkt in seinem Inneren traf. Er traf ihn mit einer solchen Genauigkeit, dass es Draco mit Sicherheit unheimlich wäre, wenn er denn darüber nachdenken könnte.

Doch, das konnte der blonde Slytherin nicht, er konnte überhaupt nicht mehr nachdenken. Die Hitze in seinem Körper vertrieb alle Gedanken und Draco hatte das Gefühl innerlich zu verglühen.

Harry musste sich einfach ein wenig beeilen, der Slytherin hielt das nicht mehr länger durch. Es fehlte nicht mehr fiel und Draco würde unter all diesen Gefühlen zusammenbrechen, so fühlte er sich zumindest.

Seine Beine zitterten so stark, dass er sich nicht mehr halten konnte. Er rutschte ab und wurde nun nur noch von Harrys Arm gehalten.

Fest drückte er seine Fersen in die weiche Matratze, als Harry ihn seinem Höhepunkt erneut ein Stückchen näher brachte.

Harrys Hände zitterten, dennoch gelang es ihm, den Slytherin sicher festzuhalten. Immerhin war dieser sein größter Schatz und er würde auf ihn achten.

Er liebte ihn, liebte es, wie er vollkommen erregt seinen Namen stöhnte. Doch leider würde er dies in der heutigen Nacht wohl nicht mehr allzu oft vernehmen dürfen.

Draco sah erschöpft aus, auch wenn er sich Harry noch immer gierig entgegenstreckte. Aber wenn der junge Gryffindor so darüber nachdachte hatte er heute schon einiges von Draco gefordert. Ein Wunder, dass der blonde Zauberer nicht schon längst einfach entkräftet zusammengesunken war.

Zwar gab es noch so viel, was er mit Draco gerne ausprobieren wollte, doch für heute sollte er es beenden.

Draco konnte sich indes auf gar nichts mehr konzentrieren, außer auf Harry, der ihm den Himmel mit jeder Sekunde ein Stückchen näher brachte. Sein Mund war wie ausgetrocknet, dennoch versuchte er seine Lippen mit der trockenen Zunge zu befeuchten.

„Hm… Harry… bitte… ich… ich… ah… will… ngh… kann… Harry!" stöhnte er, doch er konnte keinen klaren Satz mehr Zustande bringen. Aber Harry glaubte zu verstehen, was er von ihm wollte. Er lächelte leicht und drückte seine Lippen auf die des Slytherin.

Noch ein letztes Mal erhöhte er das Tempo, stieß tief in den willigen Körper unter ihm und schrie laut auf, als Draco sich vollends um ihn zusammen zog.

Der junge Slytherin riss den Kopf zurück, als ein Meer aus Sternen vor seinen Augen explodierte und sich die Hitze in seinem Körper auf einen Schlag entlud. Mit Harrys Namen auf den Lippen kam er erneut zum Höhepunkt, krallte sich verzweifelt an den Älteren während sich sein Sperma über Harrys Hand und über seinen Bauch verteilte und sich seine Muskeln um die Erektion in seinem Inneren verengten. So konnte er Harry noch intensiver spüren, während er das wohlige Nachglühen seines Höhepunktes genoss. Er zitterte noch immer vor Erregung und flüsterte stetig den Namen seines Gegenübers. Das war der reine Wahnsinn gewesen!

Und auch Harry konnte nicht mehr, das war eindeutig zu viel. Als Draco ihn in sich einpferchte, war es um den Gryffindor geschehen. Blind vor Erregung biss er dem blonden Slytherin in die Schulter und dumpf war ein tiefes Stöhnen zu hören. Noch ein letztes Mal schnellte sein Becken nach vorne, ehe er verharrte und sich in seinen blonden Engel ergoss. Erschöpft sackte er auf Draco zusammen und kam nicht umhin, die Arme um den Slytherin zu schlingen.

Das war… das war… unbeschreiblich gewesen. Harry war noch immer unglaublich heiß, glaubte fast, dass sich diese Hitze nie wieder abbauen würde. Nun hatte der Gryffindor den Beweis, dass Draco ein Teufel in engelsgleicher Gestalt war, denn er hatte ihn in seinen Bann gezogen und würde ihn wohl nie wieder frei geben.

Es dauerte eine Weile, bis Harry sich wieder bewegen und etwas klarer denken konnte. Zunächst löste er seine Zähne aus Dracos Schulter und drückte entschuldigend einen Kuss auf die malträtierte Stelle. So stürmisch hatte er gar nicht sein wollen, das tat ihm jetzt Leid. Doch Draco schien den Biss gar nicht wirklich registriert zu haben. Noch immer klammerte er sich an Harry fest und versuchte seine Atmung zu Regulieren. Er ließ ihn erst los, als Harry sich etwas aufrichtete.

Erschöpft blieb der blonde Zauberer in den weichen Laken zurück, während Harry ihn eingehend musterte und ihm zärtlich über die Wange streichelte.

Ob Draco wohl um seine Schönheit wusste und auch wusste, welche Macht er damit besaß? Vermutlich nicht… aber wenn doch, setzte er diese Macht anscheinend sehr bedacht ein.

Aber das war ja auch egal, es gab nun wichtigere Sachen. Zum einen musste noch geklärt werden, wie es nun zwischen ihnen weiterging. Hatte diese Nacht etwas zu bedeuten oder war sie etwas, das geschehen war aber nie wieder angesprochen wurde?

Diese Frage brannte Harry auf der Seele, doch augenblicklich war er zu erschöpft um sie zu stellen. Außerdem… er wollte nicht die Stimmung zwischen ihnen zerstören. Mit Sicherheit konnte diese Frage auch noch ein zwei Minuten warten. Der junge Gryffindor musste sich jetzt erst einmal ein wenig erholen.

Draco Malfoy genoss derweil die Zuwendung, die ihm seitens des Gryffindors zuteil wurde. Er räkelte sich unter den streichelnden Händen und war vollkommen zufrieden… oder sollte man eher sagen ‚befriedigt'? Wie man es auch immer nennen wollte, er war glücklich und dieser Zustand konnte ruhig noch etwas länger andauern.

Umso enttäuschter war er schließlich, als Harry sich von ihm herunterrollte und somit auch aus ihm zurückzog. Ein missmutiges Murren, gefolgt von einem empörten Blick aus silbrigen Augen ließ Harry leise auflachen. „Keine Sorge, Dray. Ich mache mich schon nicht aus dem Staub. Aber um ehrlich zu sein, du hast mich geschafft. Ich will mich nur ein wenig ausruhen, okay?" nuschelte Harry und schloss die Augen. Er war müde, vielleicht sollte er mal ein, zwei Minuten schlafen. Nicht lange, nur mal kurz die Augen schließen…

Draco brummelte noch immer und verschränkte die Arme vor der Brust. Typisch Potter… erst einem die Seele aus dem Leib vögeln und dann noch nicht einmal mehr fit genug sein um eine Runde zu kuscheln. So ein Depp… das musste wirklich anders werden, beim nächsten Mal. Da könnte Harry dann ruhig etwas ausdauernder sein, wenn…

Moment! Harry… Harry James Potter!

Und mit einem Mal waren jegliches Glücksgefühl und jegliche Müdigkeit aus Dracos Körper verschwunden. Er lag hier mit Harry Potter in einem Bett, dem Jungen, an den er sein Herz verloren hatte und nun hatte er sogar mit ihm geschlafen.

Bei Salazar Slytherin, was sollte er jetzt tun?

Unruhig schaute Draco auf den Schwarzhaarigen hinab, der noch immer die Augen geschlossen hielt. Was sollte er jetzt machen, was sollte er tun? Verdammt, auf so etwas war er ganz und gar nicht vorbereitet.

Wie sollte er mit dieser Situation umgehen? Sollte er Harry alles gestehen? Immerhin hatten sie gerade… nun ja, sie waren eins gewesen. Sollte Draco alles auf eine Karte setzen und Harry die Wahrheit sagen?

Sicher nicht! Er war ein Malfoy, er konnte Harry doch nicht einfach seine Liebe gestehen so als wollte er ihm sagen, dass draußen die Sonne schien. Was war, wenn Harry seine Gefühle nicht erwiderte?

//Verdammt Draco! Was hast du dir da eingebrockt!?// frustriert schloss Draco die Augen und seufzte leise, als er sich seiner ausweglosen Situation bewusst wurde. Was sollte er nur machen? Im Augenblick war guter Rat teuer und um ehrlich zu sein, wusste sich Draco keinen Rat zu geben.

Wo war Blaise, wenn man ihn denn mal brauchte?

Aber genau… das war die Lösung. Solange Harry noch schlief, konnte sich der Malfoyerbe zu seinem besten Freund schleichen und ihn um Hilfe bitten. Blaise Zabini wusste sicher, was zu tun war.

//Genau!//

Diesen Entschluss gefasst, öffnete Draco entschlossen die Augen und erstarrte im selben Augenblick. Tiefgrüne Seelenspiegel sahen ihn durchdringend an.

Dracos Herz klopfte lauter als jemals zuvor und das Blut schoss ihm ins Gesicht. Oh nein, oh nein, oh nein… wieso schlief Potter denn nicht mehr? Was sollte er jetzt tun, was sollte er machen? Was…

Harrys ruhige, sanfte Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. Doch die Worte, die der Slytherin nun vernahm, beruhigten ihn kein Stück.

„Draco, ich denke… wir müssen jetzt reden!"

Das letzte Kapitel wird also heute Abend hochgeladen, bis dahin müsst ihr euch noch gedulden. Solange hoffe ich einfach, dass euch dieses 'kleine' Kapitelchen gefallen hat ^.~