-Prongs Rides Again-

-Kapitel Sieben: Diagon Alley-

„Ich brauche wirklich einen Zauberstab.", murmelte James, als er seine leere Hand anstarrte. Er war seit er Hogwarts verlassen hat nie ohne Zauberstab und jetzt in einem Haus voll mit Hexen und Zauberern mit Zauberstäben ist ziemlich peinlich. James wollte einen Zauberstab, trotzdem half er Harry und Sirius Grimmauldplatz aufzuräumen. Der Tag von Harry's Verhandlung rückte näher und James beabsichtigt hin zu gehen um seinen Sohn zu unterstützen. Er hat Dumbledore um Erlaubnis gefragt, aber der Schulleiter hat nicht geantwortet. James begann zu denken, dass wenn er nicht antwortet, dann würde er gehen. Harry brauchte jemanden, der ihn unterstütze. James konnte nicht verstehen, warum die Menschen nicht glauben wollten, dass Voldemort zurück war. Die Person, die seine Lily ermordet hat, war dort draußen und plate seinen Sohn zu töten, das Letzte das er auf dieser Welt hatte, dass von Lily übergeblieben war. Wenn er Harry verliert... er wusste nicht, was er tun würde.

Er hob einen abgenutzten Lappen auf und begann den Boden zu schrubben. Sirius war auf der anderen Seite des Raumes, auf seinen Knien sitzend und schrubbte wie verrückt. Er murmelte in einer Tour über das 'verfluchte Haus', 'verdammten Eltern und deren Dunkle Künste...' vor sich hin. Es war nicht sehr schön Sirius über solche Dinge sprechen zu hören, aber James wusste sein Freund war nur sauer, dass das Zimmer, in dem sie waren, sich weigerte sauber zu werden.

Es verweigerte im wahrsten Sinne des Wortes sauber zu werden.

Flecken von Staub übersähten jeden Teil der Möbel in dem Raum. Die Tapete fällt auseinander und die Bodenbretter waren eine hässliche, braune Farbe. Es war diese Substanz, die sich weigerte wegzuwaschen, sogar mit Magie, also haben die beiden Zauberer beschlossen es auf den Muggelweg zu probieren, mit Wasser und Seife. Es scheinte zu funktionieren aber die Hälfte von den Flecken gingen nicht weg und deswegen vermehrten sie Sirius' Wut.

James wusste, wann er seinen Freund nicht nerven durfte.

„Wozu brauchst du einen Zauberstab, Krone, Magie funktioniert hier nicht?", sagte Sirius bitter.

„Nein, ich mein, ich brauchte einen Zauberstab um mich zu verteidigen. Meine Zauberkraft ist ein bisschen rostig. Verdammt, als ich gerade vorher versucht habe deinen Zauberstab zu verwenden, hab ich versehentlich 'Lumos' falsch betont und hab den Boden in Flammen gesetzt. Ich denke ich brauche wirklich einen Zauberstab."

„Dann geh und hol dir einen."

James rollte seine Augen. „Ich kann nicht."

„Wieso auch immer nicht?"

„Ich will, dass Harry mit mir kommt. Er ist aufgeregt wegen der Verhandlung. Es wird ihm nicht helfen, wenn er in die magische Öffentlichkeit geht.", seufzte James, „Ich würde ich fragen, aber unglücklicherweise..."

Sirius unterbrach him. „... bin ich ein geistesgestörter Fanatiker, der Harry Potter umbringen will und den Dunklen Lord zu voller Größe zurück bringen will." Er zitierte von dem Tagespropheten, welcher den Artikel irgendwann nach seinem Ausbruch aus Askaban veröffentlicht hat, aber bevor er Harry getroffen hat. Sirius konnte glauben, dass die Menschen denken würden, er will Harry umbringen, aber die Menschen die James nahestehen sollten bemerkt haben, wie sehr sich Sirius um seinen Patensohn kümmert. Er hat Askaban überlebt mit den Gedanken über Harry und James. Und wissend dass ich unschuldig war.

„Naja, was ist mit Moony?"

„Er ist beschäftigt mit dem Orden.", sagte James. „Ich will wirklich Harry mit in die Winkelgasse nehmen. Hauptsächlich weil ich ihm den Ort zeigen möchte."

„Er ist schon dort gewesen."

„Ich weiß aber ich hab das verpasst. Ich will Harry in der magischen Welt sehen, nicht hier. Ich will ihm in die Winkelgasse mitnehmen um seine Schulsachen zu kaufen."

Sirius seufzte. „Schau, willst du dass ich mit ihm rede?"

„Würdest du?", fragte James. Er hatte Angst, dass Harry nein sagen würde; zumindest konnte Sirius mit ihm reden. James war sicher, dass Harry sich bei ihm noch nicht wohlfühlte.

„Ich rede mit ihm sobald wir fertig sind den Boden anzugreifen, okay?"

„Danke, Kumpel."


Harry saß mit Ron und Hermione im Esszimmer als Sirius auf ihn zu kam. „Können wir unter vier Augen reden?"

„Sicher." Harry nickte und folgte seinem Patenonkel aus dem Zimmer. „Was gibt's?"

Sirius kratzte sich am Hinterkopf. „Also, weißt du, James machte sich Sorgen darüber dich zu fragen, ob du mit ihm in die Winkelgasse gehen willst, also hab ich den Job bekommen."

Harry schaute ihn verwirrt an.

„Würdest du mit James einen neuen Zauberstab und deine Schulsachen kaufen gehen?"

„Sicher." Er drehte sich um, aber ein Gedanke schoss ihm in den Kopf. „Hat Dad wirklich gedacht, dass ich Nein sagen würde?"

Sirius gluckste an die Unterhaltung denkend. „Hat er. Stell dir vor: der furchtlose James Potter fürchtet sich seinen Sohn zu fragen, ob er mitgehen möchte."

James' Stimme erklang. Er hat zugeschaut und die Unterhaltung belauscht, versteckt im nächsten Zimmer. „Ich habe das gehört, Tatze!"

„Warst du aber!", erwiderte er. Harry grinste.

James schlürfte verlegen in das Zimmer. „Okay, ihr habt mich. So, du hast nichts dagegen mitzukommen?"

„Sehr gern!", sagte Harry. „Es wird toll, Zeit mit dir zu verbringen."

James lief rot an, froh dass Harry was mit ihm zu tun haben will. „Willst du jetzt gehen?", fragte er. „Je früher ich einen Zauberstab bekomme, desto besser werde ich mich fühlen."

Harry dachte für eine Sekunde nach, aber realisierte dann, dass er mit seinem Vater gehen sollte, weil er keine gemeinsame Zeit mit ihm hatte, seit er mit ihm über seine Hogwartsjahre geredet hat. Harry merkte, dass sein Vater immer noch schlucken muss, da sein jugendlicher Sohn mit Voldemort gekämpft hat und überlebt hat.

„Okay", stimme Harry zu.

James seufzte erleichtert. „Danke, Kleiner." Er streckte sich und zerzauste Harry's Haar.

„DAD!"


Winkelgasse, war wie immer, gesteckt voll mit Menschen. Als Vater und Sohn durch die Winkelgasse gehen, zeigten neugierige Zuschauer auf sie. Flüstern umgab sie, aber zum ersten Mal kümmerte es Harry nicht, hauptsächlich weil er bei seinem Vater war. Niemand konnte ihm etwas anhaben, während James Potter ihn beschützte.

Niemand traute sich sie anzusprechen. Vorsichtige Eltern gingen in die andere Richtung als sie Harry sahen, mahnten ihre Kinder davor mit Harry Umgang zu haben, wie auch immer ein paar Leute nickte James nur zu, offensichtlich wollten sie nichts mit ihm zu tun haben aus der Furcht es könnte ihrem Ansehen schaden. Allerdings, James kümmerte es nicht angeschaut oder ignoriert zu werden. Zu mindest konnte er mit Harry reden ohne dass Hexen und Zauberer herkommen um seine Hand zu schütteln, wie sie es im Ministerium taten.

Zuerst liefen die beiden zu Gringotts, wo James den Familientresor besuchte, um Geld zum Bezahlen zu holen. Dann gingen sie zu Madam Malkins – Anzüge für alle Gelegenheiten wo James ein Haufen Geld für qualitative Roben für ihn selbst ausgab. Alles von ihm wurde in Godric's Hollow zerstört. Er hat eine Zusammenstellung von Roben von Remus und Sirius getragen, obwohl sie zu groß für ihn gewesen sind.

„Mr. Potter!" Eine korpulente Hexe begrüßte ihn. Sie lächelte ein warmes Gesicht (A/N: Äh was? Des stand da so XD ) „Es ist gut Sie zurück zu haben."

„Danke", antwortete James grinsend. „Ich bin froh zurück zu sein."

Harry stand hinter ihm, ein kindliches Grinsen schlich auf sein Gesicht als er seinen Vater beim zurückfinden in die magische Welt zuschaute.

„Und der junge Mr Potter auch!", sagte die Hexe, als sie Harry bemerkte. „Ich habe in letzter Zeit viel über dich gelesen, aber ich glaube das nicht alles. Es scheint, dass die Leute den Müll glauben wollen, den der Minister zu drucken erlaubt. Glücklicherweise unterstützt meine Familie Dumbledore."

„Freut mich, dass Sie die realistischere Richtung gewählt haben", kommentiert James. „Mit dem Dumbledore glauben, meine ich."

Die Hexe lächelte, offensichtlich zufrieden was richtiges gesagt zu haben. „Egal, lass uns zu dem eigentlichen Problem zurückkommen. Ich kann nicht mit Ihnen quatschen, wo ich sie doch bedienen sollte."

James schüttelte den Kopf lachend. „Ist schon in Ordnung. Ich habe alle Zeit der Welt."

Die Hexe hob die Farbe Mitternachtsblau auf und begann den Stoff um James zu legen, der instruiert wurde auf einen Stuhl zu stehen. „Welche Art von Roben möchten Sie erwerben?"

„Arbeit, Lässig. Des übliche hald." James zuckte die Achseln. „Die, die ich trage sind etwas zu groß."

„Ja, die Arme sind ein bisschen lang..." Sie runzelte die Stirn. „Welche Farben möchten Sie?"

„Irgendwelche. Ist mir ehrlich gesagt egal, hauptsache es ist tragbar."

„Sicherlich, Mr Potter." Die Hexe benutzte ihren Zauberstab um die Roben sauber an James anzupassen und verwendete einen Zauber zum zusammen nähen. Dann duplizierte sie die Roben in verschieden Farben. Ein letztes Mal den Zauberstab schwingend, packte sie die Roben zusammen, James hatte nur noch die Roben an, mit denen er in den Laden gekommen war.

„Wie viel?", fragte James, in seine Tasche greifend.

„Sieben Sets Roben kosten 40 Galleonen 13 Sickel und dreiundzwanzig Knuts."

„Teuer.", merkte James an.

„Neue Ministeriums Gesetze. Fudge wird sehr machthungrig. Unglücklicherweise müssen wir darauf hören was er sagt."

James antwortet nicht, stattdessen gab er ihr den genannten Betrag. Die Taschen nehmend verlass er den Laden, während die Hexe zum Abschied winkte.

Harry lachte. „Ich glaube sie mag dich, Dad."

James verdrehte die Augen. „Und wie kommst du darauf?"

„Weiß nicht…", antwortete Harry mit unschuldiger Stimme.

Vater und Sohn schlenderten die Straße hinunter bis sie zu Ollivander's kamen. James rieb sich die Hände vor Freude, nachdem er die Taschen Harry gab. „Ich kann es nicht erwarten einen Zauberstab zu kaufen."

„Fühlst du dich dann männlich?", fragte Harry.

„Bist du immer so? Beleidigst Ältere?"

Harry schüttelte den Kopf. „Nein, aber ich versuche nur den Ausflug lustig zu machen."

„Ich schwör, du verbringst zu viel Zeit mit Tatze.", bemerkte James, aber drehte sich dann zu Ollivander um als er in das Licht trat, sich elegant über den Boden bewegend um vor ihm zu stehen. Augen beäugten ihn und weiteten sich in Erkenntnis.

„James Potter", hauchte er. „Mahagoni Stab, glaube ich, elf inch, biegsam. Mächtig und exzellent für Verwandlung."

James nickte. Er vermisste seinen alten Zauberstab, aber da er keine Idee hatte wo er war, brauchte er einen neuen um ihn zu ersetzen. „Das ist korrekt, allerdings wegen unvorhersehbarer Konsequenzen werde ich einen neuen Zauberstab benötigen."

Der alte Mann nickte und verschwand sofort durch die Regale suchend nach Zauberstäben. Er kam zurück, einen glänzenden Zauberstab aus der Box nehmen und erklärte: „Einhornhaar; zwölf Inch und sehr biegsam."

James nahm den Zauberstab und schwang ihn aber nichts passierte. Er war weggeschnappt bevor er ihn wieder hinlegen konnte. James probierte zehn Stäbe bevor der Richtige gefunden wurde.

„Versuch diesen. Buchenholz und Drachenherzfasern, elfeinhalb Inch. Biegsam und exzellent für Verwandlungen." James schwang den Zauberstab und ein Schauer aus roten und goldenen Funken sprühten heraus. Er grinste triumphierend.

„Ausgezeichnet.", sagte Ollivander, in seine dünnen Hände. „Das macht 7 Gallonen."

James gab ihm das Geld und sie verließen zusammen das Geschäft, während James wie ein Kind grinste. Er war erleichtert wieder einen Zauberstab zu haben. Er fühlte sich mehr lebendig als davor.

„Wohin jetzt?", fragte Harry.

„Musst du Sachen für Hogwarts kaufen?"

„Wir haben unsere Briefe noch nicht...", verstummte er. „Außerdem weiß ich nicht ob ich wieder zurück gehen kann, mit der Anhörung und so."

James ärgerte sich, dass er es erwähnt hat. Die Anhörung ist ein sensibles Thema für Harry. „Sorry.", murmelte er.


Wiedermal half James Sirius das Black Haus zu putzen. Dieses Mal waren sie in einem der oberen Räume, welche ewig nicht mehr geputzt wurden. Es stellte sich heraus, dass das Zimmer Sirius gehört hatte bevor er nach Hogwarts gegangen ist. Nachdem er nach Gryffindor gekommen ist, haben seine Eltern ihn auf den Dachboden umgezogen. Offensichtlich hat Kreacher die Zimmer von ‚Blutverrätern' nicht geputzt.

Der kleine Hauself mochte es ‚toter Mann' zu murmeln, wenn er bemerkt, dass James im selben Raum ist. Das war dazu da James zu nerven und wiederholt und manchmal wünschte er Sirius würde ihn feuern, unglücklicherweise, wenn sie es täten, wäre Kreacher frei um irgendjemanden, den er vertraute, zu sagen wo das Hauptquatier des Orden des Phönix war.

Und diese Information konnte leicht in Voldemorts Hände geraten. James wollte nicht, dass sein Sohn diesem Monster noch einmal ausgesetzt wird. Also, musste er sich mit dem Elf abfinden, egal wie sehr es ihn nervt.

James ging durch den Raum zu dem Kleiderschrank, welcher staubig und dreckig in der Ecke stand. Er öffnete ihn und schaute hinein. Er war überrascht eine Box beschriftet mit ‚Schulsachen' am Boden zu finden. Er zog die Box zu ihm und fing an durch sie zu schauen, gebannt. Innen drin waren alte Fotos von der Zeit wo Sirius elf Jahre alt war bis zu dem Sommer 1981.

Sirius hat diese Erinnerungen versteckt, so dass keine sie ihm nehmen konnte.

James schaute über seine Schulter zu seinem Freund. „Erinnerst dich?", frage er.

Sirius drehte sich um und bemerkte das Foto, das James hoch hielt. Er ging vorwärts und schaute es an, sein Gesicht wandelte sich zu einem Lächeln. „Harry's erster Geburtstag?"

James nickte. „Wir waren so glücklich.", seufzte er.

„Ich wusste ehrlich gesagt nicht mehr dass dieses Zeug hier ist.", gab Sirius zu. „Ich dachte ich habe es verloren."

„Fazinierend wo du deine wichtigsten Erinnerungen lässt.", murmelte James, mit einem Finger über das Abbild von Lily streichend, dass aus dem Bild heraus zu ihm winkte. „Ich vermisse sie wirklich. Ich würde alles tun um Lily zurück zu bekommen."

James schaute zu Sirius auf. „Kann ich das behalten?"

„Klar."

James steckte das Foto in seine Tasche und verließ den Raum. Sirius folgte ihm nicht.


Geschrei.

Schrei der Qual.

Harry schaute zu Ron und Hermione.

„Wer ist das?", fragte Ron.

Harry konzentrierte sich auf sein Gehör and dann traf es ihn. „Dad..."

Harry sprang vom Bett (auf dem er gesessen hatte), rannte fast aus dem Zimmer und durch den Flur zu dem Zimmer seines Vaters. Als er die Tür erreichte, konnte er die Wörter hören, gefüllt mit Verlust und Wut.

„WARUM! WARUM HAST DU MIR LILY GENOMMEN? ICH HABE DAS NICHT VERDIENT!"

Vorsichtig öffnete Harry die Tür und trat ein, unsicher was er tun sollte. James saß auf seinen Bett, die Knie angezogen bis zu seinem Gesicht. Verknittert in seiner Hand war ein Foto. Harry ging weiter vor.

„Dad?", fragte er leise, etwas ängstlich. „geht es dir gut?"

James scheint ihn nicht zu hören, aber für Harry sah es so aus als würde er ihn ignorieren. Er sah Tränen über das Gesicht seines Vaters laufen.

Er setzte sich auf das Bett, neben James und nahm ihn in seine Arme. James schaute auf seinen Sohn. „Harry, entschuldige. Das hättest du nicht mitbekommen sollen."

Er wischte die Tränen weg, aber weitere kamen.

„Es ist wegen Mum, oder?", fragte Harry, als er das Bild von einer lächelnden Lily sah.

James nickte, ein Kloß im Hals vom Weinen.

„Warum erzählst du mir nicht davon? Lass es einfach raus.", drängte Harry seinen Vater zu reden.

Langsam und vorsichtig öffnete James Potter seinem Sohn sein Herz, erzählte ihm was für eine einzigartige Person seine allerliebe Lily war.

TBC