Hey Hallo,

Hey Hallo,

ja, ich weiß, dass ich ewig nicht mehr geschrieben habe, hatte einfach zu viel zu Tun und ne menge Stress…

Hoffe, es lesen doch noch einige weiter, ist auch ziemlich lang diesmal, so als Entschuldigung!

Vielen dank für die lieben Reviews!!

Bis bald, eure b.-l.-Mermaid

7.Eis

Am Ende des Rennens kam Hermine zu ihr und meinte begeistert, mit geröteter Nase : „Und, wie fandest du es? Mir gefiel´s super! Hast du uns gesehen? Ich meine mich und Cormac. Diese Kurve, der Wahnsinn! Ich dachte schon, mein Patronus macht schlapp, aber der von Cormac hat uns gerettet!" Hibbelig stand sie vor Ginny und war ganz aus dem Häuschen. „Naja, gewonnen haben wir trotzdem nicht, aber es ging ja auch um den Spaß, oder?" „Ganz recht.", murmelte Ginny und schielte auf den See. Da stand Ron, umringt von fast ganz Gryffindor. „Sag mal, was ist denn mit Ron…?" „Oh,", machte Hermine, als sie sah, wo Ginny hinblickte. „Ja, der hat das 1-er Rennen gewonnen." Sie sah nicht sehr begeistert aus. „Warum-.", begann Ginny, doch da antwortete Hermine schon. „Ach weißt du, er hatte ja schon Hilfe, von der Myrte. So ganz gerecht ist das also nicht."

Verblüfft starrte Ginny sie an. „Aber Myrte hat doch gar keinen Zauberestab!"

„Ja, da hast du recht." Hermine starrte zu Ron. „Was solls! Gehen wir zusammen zu den Läden? Nur mal gucken…Besonders viel Geld hab´ich momentan nicht…" Und sie zog Ginny zum vereisten See.

„W-was für Läden?", fragte diese verdutzt. „Sieh doch hin! Sind extra aus der Winkelgasse gekommen, nur für heute!"

Und tatsächlich, überall auf dem See waren bunt geschmückte Stände aufgebaut, die ihre Ware feil boten.

„Hermine, warte, ich habe keine Lust, nein, ehrlich…" Doch Ginny wurde von der Menge einfach weitergeschoben. Inzwischen befand sich der größte Teil der Schüler auf dem See und betrachtete die zu vekaufenden Dinge.

Hermine war irgendwo da vorne und Ginny stellte resigniert fest, dass sie sich verloren hatten. Sie hörte an einem Stand für Süßigkeiten, wie sich zwei Mädchen über den Ausgang des Rennens unterhielten.

„Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass Ravenclaw gewinnt. Aber sie sind echt gut gefahren…"

„Allerdindgs. Dieser Malfoy hat´s ziemlich drauf, muss ich schon sagen!"

„Und hübsch ist er auch noch.!"

„Ja, in der Tat. Aber seine Partnerin war ziemlich hässlich."
„Parvati? Hm. Kann sein. Ich bin auf jeden Fall schöner!"

„Wo ist er denn?"

„Keine Ahnung, ich glaube, da hinten…"

Gemeinsam verschwanden sie in die angegebene Richtung. Ginny glaubte, ihren Ohren nicht zu trauen. Parvati und Malfoy hatten das Rennen gewonnen? Und die zwei fanden ihn hübsch und gingen ihn suchen? Das konnte ja alles irgendwo nicht wahr sein. Interessierte sich denn niemand für den Charakter, der bei Malfoy eindeutig mies war? Sie tat das momentan auch nicht und lief in die selbe Richtung. Wo waren Parvati und…? Ah, da hinten. Ginny beeilte sich, durch die Menge zu kommen. Parvati und Malfoy waren von den Slytherins umringt und bemerkten Ginny gar nicht. Als sie an den zwei Ravenclaws vorbeikam, dessen Gespräch sie vorhin belauscht hatte, schubste sie die Mädchen kräftig zur Seite. Ginny wusste auch nicht, woher diese plötzliche Aggessivität kam. Oder vielleicht doch.

Sie drängelte sich durch die Menge, so dass sie direkt hinter Parvati stand. Sie versuchte, Malfoy nich zu beachten. Vorsichtig blickte sie über Parvatis Schulter.

Das war ja wundebar! Direkt vor ihr stand niemand, was an dem dünnen Eis liegen könnte. Jeder, der darauf trat, musste unweigerlich einbrechen. Ginny grinste. Es war nicht ihre Art, das wusste sie. Und trotzdem würde sie es tun, denn sie war wütend und absolut frustriert.

Von hinten versetzte sie Parvati einen ordentlichen Schubs und wich in die Menge zurück. Erschrocken riss Parvati die Augen auf und klammerte sich an Malfoy fest, der direkt neben ihr stand. Dieser schaute sie veblüfft an, Parvati taumelte und verhedderte sich in ihrem Umhang, sie zog Malfoy mit sich, der direkt auf das dünne Eis schlitterte, während sie in Sicherheit-auf festem Eis-stand.

Ginny starrte entsetzt auf das Schauspiel. Es ging alles furchtbar schief! Unfähig, sich zu bewegen, beobachtete sie, was weiter geschah.

Einige Sekunden stand Malfoy auf dem dünnen Eis, unter dem man das Wasser schwappen hörte, mit einem Gesichtsausdruchk des Missverstehens. Dann knackte das Eis, es bekam verästelte Risse und brach schließlich mittendurch.

Eissplitter stürzten ins Wasser, und Malfoy mit ihnen.

Ginny schloss entsetzt die Augen. Das hatte sie nie gewollt, doch nicht Malfoy, nie, niemals Draco…Doch es war geschehen. Die Menge schrie entsetzt und wich zurück, Parvati stand da und sah aus, als wüsste sie ihren Namen nicht mehr…Dann kletterte Malfoy aus dem Eiswasser, sein Umhang klebte ihm triefend am Körper und die Haare hingen ihm tropfend vom Kopf. Ginny fand, dass er einfach hinreißend aussah.

Er starrte extrem wütend in die Runde, mit blaugefrorenen Lippen. Es war absolut still. Ginny wünschte sich mal wieder, sie wäre tot.

„Wer war das?" Stille folgte. Ginny suchte unaffällig einen Fluchtweg, doch sie war von Slytherins umringt-keine Chance. „Das war überhaupt nicht witzig." Er nieste und schoss eisige Blick auf die Umstehenden ab. Jeder blickte den anderen an und es dauerte nicht lange, ehe man Ginny entdeckte. „Du!", rief er zornig aus, Wasser spritzte durch die Gegend. „ Du bist absolut bescheurert, weißt du das? Du hast sie ja nicht mehr alle! Was sollte das?! Ich kriege eine Lungenentzündung, weil du Minderwertigkeitskomplexe hast! Du spinnst ja total!" Drohend kam er auf sie zu. Ginny hatte das Gefühl, innerlich zu sterben. Sie hatte ihn verletzt, er würde krank werden, und sie war Schuld. Dabei war es doch das letzte, was sie erreichen wollte. Nun würde er sie hassen. Ganz sicher, er würde sie hassen. Mit Mühe konnte sie die Tränen zurückhalten.

Doch bevor irgendein weiteres Unglück geschah, erschien McGonagall und verlangte eine Erklärung. Breitwillig erzählten die Slytherins, was geschehen war. Ungläubig blickte sie zu Ginny. „Miss Weasly? Das waren sie?" „Es war…ein Versehen. Ich wollte nicht, ich hab nicht..", sie war wieder kurz davor, in Tränen auszubrechen. McGonagall schien dies nicht zu entgehen und sie meinte: „Nun denn, gehen wir erstmal hoch in den Krankenflügel, Weasly, Malfoy."

Sie schritt voran. Ginny sah Malfoy die ganze Zeit nicht an, aus Angst vor seinen sicherlich Hasserfüllten Blicken. Was war sie doch für ein Feigling! Er nieste hinter ihr noch ein paar mal, aber mehr auch nicht.

Während sich Madame Pomfrey um Malfoy kümmerte, erzählte Ginny McGonagall irgendeine Geschichte, die zu dem Geschehenen passte, und die Hauslehrerin von Gryffindor schien schließlich zu glauben, dass es ein schreckliches Versehn von Ginny war. „Nun gut, dann gehen sie in den Krankenflügel, Weasly." „Was?! Nein!", rief Ginny erschrocken. „Mir geht es prima, ich werde-." „Sie werden sich bei Malfoy entschuldigen, das ist ja wohl das mindeste, was Sie tun können." Und damit verschwand McGonagall wieder Richtung See. Ginny hatte das Gefühl, sie hätte einen Stein im Magen. Langsam schlurfte sie die Treppe zum Krankenflügel hoch.

Dass sie es auch einfach hätte bleiben lasssen können, kam ihr überhaupt nicht in den Sinn.

Leise öffnete sie die Tür und trat hindurch. Hoffnungsvoll warf sie einen Blick auf die Betten, doch da lag Draco, eindeutig. Seufzend schloss sie die Tür hinter sich und trat leise an sein Bett. Er schlief und sah blasser denn je aus, irgendwie wirkte er verloren in den riesigen weißen Kissen und Decken. Ginny hatte plötzlich das Gefühl, ihn beschüzten zu müssen. „Draco?", fragte sie vorsichtig und hoffte doch gleichzeitig, dass er sie nicht hören würde.

Seine lavendelfarbenen Lieder hoben sich und Ginny traf die gesamte Wucht dieser sturmgrauen Augen. Erschrocken wich sie zurück. „Du,", murmelte er und schloss die Augen wieder. „Was willst du denn noch? Mich endgültig umbringen?" Sie schüttelte stumm den Kopf. „Nein, ich wollte nicht…" „Verdient hätte ich es aber, nicht wahr?"

Völlig perplex starrte sie ihn an. „Was?"

Er nickte, und es sah aus, alwürde es ihn viel Mühe kosten. „Ich weiß doch, wie ich zu dir bin." Er öffnete die Augen und lächelte schief.

„Und als mir klar wurde, das ich dich mit anderen Augen sah, das ich mich seltsam fühlte, wenn du in der Nähe warst, dass ich wütend war, als du Nevilles Freundin warst…Da war ich noch viel gemeiner als sonst, weil ich nicht wusste, wie ich reagieren sollte."

Ginny konnte darauf nichts antworten. Das war…unglaublich. Das Draco so etwas sagt, war fast schon ein Wunder!

„Allerdings,", fuhr er fort und sah sich missmutig in dem Raum um. „War die Sache mit dem See schon ziemlich heftig. Was war Sinn der Aktion, wenn du mich nicht umbringen wolltest?"

Er blinzelte zu ihr hoch. Ginny wurde rot. „Du solltest gar nichts damit zu tun haben. Eigentlich sollte es Parvati treffen, aber das ging schief. So gesehen war es also tatsächlich ein Versehen."

„Wieso wolltest du Parvati--." Er brach ab und schlos wieder die Augen. „Oh." Machte er und wurde nun auch rot. „Das heißt, dass du--." „Genau." Sie starrte an die Decke und die nächsten Minuten schwiegen sie beide.

Schließlich setzte er sich auf und verzog schmerzerfüllt das Gesicht.

„Ich frage mich…", flüsterte er leise und nährte sein Gesicht langsam dem ihren. Ginny konnte nun direkt in seine Augen blicken, die eisblau, mit einer Spur von grau uns silber funkelten. Er kam näher und ihr Herz versagte ihr wiedereinmal den Dienst.

Als ihre Lippen sich trafen, hatte sie das Gefühl, nur für diesen Moment gelebt zu haben, dass all iht Tun und Bestreben schon immer darauf ausgerichtet waren, Draco Malfoy so zu küssen. Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und gemeinsam versanken sie in den weichen Kissen.

In diesem Moment ging die Tür des Krankenflügels auf und Ginny fuhr erschrocken hoch.

„Nun, Weasly, haben sie sich bei Mister Malfoy entschuldigt?", fragte McGonagall. „J-ja.",sagte Ginny verstört und strich sich die Haare aus dem Gesicht. „Nun, ich denke, die Sache wäre dann geregelt?", sie blickte fragend zu Draco. Er grinste Ginny an und nickte dann in McGonagalls Richtung. „Gut, sie können dann runter zum Abendessen gehen, Weasly." Eilig verlies Ginny den Krankenflügel.

Sie bemerkte nicht, dass Hermine eben eintreten wollte, und übersah sie völlig hinter der Tür.

Auch das seltsame, grimmige Lächeln von Malfoy entging ihr.

Also, das war's erst mal, hoffe, es hat euch gefallen!

Reviews sind immer willkommen 