Disclaimer: Also Weiß und Schwarz gehören mir immer noch nicht, auch wenn
ich das liebend gerne ändern würde! Der Prolog ist mir! (Den hab ich selbst
erfunden!) Und Geld tu ich mit meiner Trivialliteratur auch net verdienen.
Widmung: Das hier geht an meine süüüüüüße Luuuuuunaaaaaaa die mich auf den Shonen-ai Trip gebracht hat!!!
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~*~ Chapter six ~~ Worries ~*~
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Er bemerkte die andere Person erst, als sie sich neben ihn setzte. Als er aufsah, setzte sein Herz sein Herz einen Moment aus.
"Du?"
Der Braunhaarige neben ihm schaute ihn überrascht an. Kurz schien er geschockt, doch dann ließ er seinen Kopf wortlos sinken.
"Was dagegen?" fragte er mit monotoner Stimme.
Was dagegen? echote Schuldig in seinem Kopf.
"Wir sind ja nur Erzfeinde und eigentlich könnte ich dich jetzt umbringen."
Skeptisch hob der Deutsche eine Augenbraue.
"Dann bring mich eben um, wenn's dir Spaß bereitet."
Die Augen des Rothaarigen wurden groß.
Mit dem stimmt doch was nicht!?
"Ist alles in Ordnung mit dir?" fragte er nun ernstlich besorgt.
"Nenn mir drei gute Gründe, waurm ich dir erzählen sollte, was nicht mit mir stimmt. Mir geht's bestens, danke..."
"Ist es schlimm, wenn ich dir nicht glaube?"
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Nun war es Ken, der erstaunt aufsah.
"Und warum glaubst du mir nicht?" fragte er, nachdem er sich wieder gefasst hatte.
"Jemand dem's bestens geht, sitzt nicht hier, unterhält sich mit seinem Erzfeind und..."
"HÖR VERDAMMT NOCHMAL MIT DIESEM SCHEISS ERZFEIND GELABERE AUF! ICH BIN ABSOLUT NICHT IN DER LAUNE DICH ZU TÖTEN! ICH SITZE HIER ALS GANZ NORMALER MENSCH! NICHT ALS SIBERIAN!!!"
Bei dem letzten Satz überschlug sich seine Stimme.
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Von dem Wutausbruch des anderen überrascht, schwieg er.
"Entschuldige..." sagte er dann nach einer Weile.
"Schon in Ordnung..."
Dann herrschte wieder Schweigen.
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Schuldig..."
Erstaunt horchte der Braunhaarige auf.
"Bitte?"
"Schuldig..."
"Wer ist Schuldig? Und weshalb?"
Der Rothaarige neben ihm lachte leise.
"Nein nein...Schuldig...das ist mein Name..."
Einen Moment herrschte Schweigen. Ken schaute den Deutschen neben sich, der sein Feind war, der von Schwarz kam, der gegen Weiß kämpfte stumm an.
"Warum...verrätst du mir deinen richtigen Namen, Mastermind?" fragte er dann skeptisch.
"Warum nicht?"
Erneut schaute Ken seinen Nächsten verwirrt an.
"Naja...wir sind..."
"Halt! Stop! Keinen Ton! Vor einer Weile hast du mir verboten es zu sagen! Jetzt will ich nichts hören!!!"
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Er grinste den Japaner an.
"Außerdem hast du gesagt," fuhr er dann fort, "dass du als normaler Mensch hier bist und nicht als das Kätzchen. Ich bin auch nur als Mensch hier unterwegs, nicht als Bodyguard. Also warum sollte ich dir nicht meinen Namen sagen?"
"Weil..."
"Stell dir einfach vor, wir hätten uns noch nie gesehen."
Wieder herrschte Schweigen zwischen den Beiden.
"Ken..."
"Bitte?"
"Ken...mein Name..."
Schuldig grinste zufrieden, auch wenn ihm nicht danach zu Mute war.
"Schön...freut mich Ken..."
"Mich auch...Schuldig..."
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wo bleibt er nur?"
"Wer?"
"Na Ken..." Omi lag in Yohji's Armen und strich seinem Koi über die Brust.
"Keine Ahnung..."
"Ich mache mir langsam Sorgen. Er war heute so komisch."
"Ja, aber was willst du machen? Zu Aya gehen und ihm Vorwürfe machen?"
"Das würde ich am liebsten machen." Die blauen Augen des Jungen funkelten.
"Er kann doch aber auch nichts dafür." Versuchte der andere ihn zu beruhigen.
"Vielleicht nicht direkt, aber indirekt. Ist dir denn nichts aufgefallen?"
"Was denn? Das er sich zurückzieht? Doch natürlich ist mir das aufgefallen. Aber wir können nichts machen. Er erzählt nichts. Es kann genauso gut sein, dass etwas mit seiner Schwester ist, wer weiß. Oder er hat seine Tage."
"YOHJI!" Der Blonde empörte sich lautstark und schlug dem Älteren gegen den Brustkorb. Dieser keuchte.
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"Das war aber nicht nett." sagte er und zog den Jungen an sich.
"Das von dir aber..." Bevor er den Satz beenden konnte, hatte Yohji ihm schon den Mund mit einem Kuss verschlossen. Seine Hände wanderten langsam über den Rücken des Blonden.
"Und...das war nicht nett von dir!" flüsterte der Jüngere, als sie sich wieder von einander lösten.
"Du weißt doch, dass ich gemein bin. Es sollte dich nicht wundern." Yohji lachte leise.
Eine Weile lagen die beiden schweigend nebeneinander.
"Machst du dir immer noch Sorgen um ihn?"
"Natürlich."
"Dann solltest du mit Aya reden. Wenn ich das vorhin richtig mitbekommen habe, dann haben sie sich auf dem Flur getroffen. Vielleicht weiß er ja, wo Ken hin ist."
Der Dunkelhaarige lächelte.
"Aber?"
"Kein Aber. Entweder du gehst jetzt zu Aya und fragst ihn, oder ich setzte dich vor die Tür." Und um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, schlug er die Bettdecke nach hinten und setzte sich auf den Bettrand.
"Schon gut, schon gut."
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Omi umschloss den Körper seines Geliebten von hinten mit seinen Armen. Er hauchte dem Älteren einen zärtlichen Kuss in den Nacken.
"Aber nur wenn du mitkommst." Flüsterte er dann.
"Und zwar so wie du bist..." Ein kurzes Grinsen huschte über sein Gesicht, denn sein Koi war nackt.
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Als er das leise Scharren seiner Tür auf dem Boden hörte, erstarrte er.
"Aya-san?"
Die flüsternde Stimme erreichte sein Ohr und er seufzte, halb erleichtert, halb genervt.
Langsam richtete er sich auf.
"Was ist?" fragte er unweigerlich flüsternd. Im Licht des Mondes konnte der rothaarige Assasin zwei Gestalten erkennen, die eng beeinander standen. Leise tastete er nach dem Lichtschalter.
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Als der Älteste im Zimmer bemerkte, was Aya vorhatte, keuchte er laut auf.
"Nein! Kein Licht!"
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"Zu spät!" Der Jüngste grinste erneut. Aya starrte Yohji einen Moment an. Ohne ein Wort hatte er das Licht wieder ausgeschalten.
"Danke!"
Nicht auf das Kommentar achtend, kehrte Aya wieder zu seiner ersten Frage zurück.
"Was ist? Seid ihr gekommen um mir wieder einen Vortrag zu halten? Oder um mir Yohji in Natur zu zeigen?" Seine Stimme war wie immer kühl und abweisend.
"Nein! Weißt du wo Ken ist?"
Beim Namen des Jungen schlug sein Herz lauter und schneller. In seinen Ohren heulten tausende von Sirenen.
"N...nein..."
"Sicher? Weißt du, ob er wieder hier ist?"
"Ich...weiß es nicht." Seine Hände verkrampften sich in seiner Bettdecke.
Eine Weile herrschte Schweigen.
"Warum fragt ihr?"
"Weil wir uns Sorgen um ihn machen, im Gegensatz zu dir."
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Omi's Stimme klang kalt und voller Hass.
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Der letzte Satz brannte sich in sein Gedächtnis. Mit einem Schlag hatte er seine Bettdecke zurückgeworfen, war aufgesprungen und hatte das Licht erneut und ohne Rücksicht auf Yohji angemacht.
"Aya?"
Der Rothaarige hastete in Boxershorts durch sein Zimmer. Er schien orientierungslos.
"Was? Ich denke nach!"
"Ähm...meinst du nicht, es wäre besser, wenn du dich anziehst?"
Schlagartig blieb der er stehen und schaute an sich herunter. Als er wieder hochschaute, sah er in die grinsenden Gesichter der anderen beiden.
Ohne ein Wort zu sagen rannte er aus seinem Zimmer und schlug die Tür hinter sich zu.
Er ist noch nicht wieder da? Wo ist er?
Vor der Zimmertür des Braunhaarigen blieb er stehen und zögerte. Dann klopfte er leise an.
"Ken? Bist du da?"
Keine Antwort.
"Ken? Wenn du da bist, dann sag was!"
Leise drückte er die Klinke herunter und betrat mit einem beklemmenden Gefühl das Zimmer. Es war stockdunkel.
"Ken?" Seine Stimme war fast erstickt.
Wieder erhielt er keine Antwort.
Wo bist du?
Vorsichtig trat er an das Bett des 18 Jährigen heran. Es war leer.
Wo bist du? Was machst du? Was ist das? Ich...mache mir Sorgen um ihn?
"Aya?"
Er wirbelte herum und sah Omi, der im Türrahmen stand. Traurig schüttelte er den Kopf.
"Er ist nicht hier..." flüsterte er dann.
"Was machen wir jetzt?" Plötzlich kam Yohji dazu.
"Ich werde ihn suchen!"
"Allein?"
"Ja..."
Er erhob sich und drängte sich an den Beiden vorbei.
"Immerhin ist es meine Schuld, dass er jetzt nicht da ist."
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"Wo er Recht hat, hat er Recht. Los lass uns runtergehen! Wenn sie wiederkommen, wollen sie vielleich etwas essen."
"Das können sie sich auch selbst machen."
"Omi..."
"Ist ja schon gut..." Der Blonde schmollte ein wenig, lächelte aber sofort wieder, als er merkte, wie der Ältere ihn von hinten umarmte und ihm einen Kuss auf den Hals gab.
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Ken? Wo zum Teufel bist du? Ken?
Laut Luft schnappend blieb er gebeugt, mit seinen Händen auf den Beinen stehen. Aus seinem Mund traten kleine Wölkchen. Schweißtropfen rannen ihm über die Stirn. Lautes Lachen ließ ihn hochfahren.
"Ken?" fragend wirbelte er herum. Aus einer Bar kamen gerade zwei Männer.
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Das Lachen verhallte und er starrte den Rothaarigen vor sich entgeistert an.
"Aya?" Seine Stimme war nur ein Flüstern.
^Ich denke ich gehe, bevor er mich erkennt.^
^Ist gut...und danke...^
^War nur ausnahmsweise. Viel Glück!^
Mit einem verhaltenem Grinsen verschwand der Deutsche und ließ ihn mit Aya alleine. Langsam kam der Ältere auf ihn zu.
Was ist mit ihm los? Er sieht so...anders aus. Seine Augen! Warum schaut er so?
Fragend hob er einen Augenbraue.
"Aya?"
Ist er etwa besorgt? Nein! Um mich doch nicht! Ich bin ein Baka, ein Volltrottel für ihn. Also? Warum sollte er sich um mich sorgen?
"Da bist du ja endlich."
Von der sanften Stimme und den Hand auf seiner Wange aufgeschreckt, wich er einen Schritt zurück. Seine Hand auf seiner Wange.
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Was ist? Habe ich ihn erschreckt? Ken? Was ist los mit dir?
Er sah in die braunen Augen des Jüngeren. Die Hand sank langsam wieder herunter, ballte sich zu einer Faust.
Bist du wütend?
"Ken? Ist alles in Ordnung mit dir?"
"Natürlich! Warum denn nicht? Ich hatte einen schönen Abend."
Du bist wütend. Auf mich? Weil ich dich ignoriert habe? Aber warum solltest du?
"Ken...ich..."
"Nein, ist schon gut! Sag mir einfach, was du willst. Ein neuer Auftrag?"
Ihm entging der traurige Unterton in der Stimme des anderen nicht.
"Nein...Omi und Yohji machen sich Sorgen um dich, aber weil sie zu beschäftigt sind, miteinander, haben sie mich geschickt."
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Einen Moment schlug sein Herz höher, doch die Aufregung legte sich schnell wieder.
Achso...weil sich Omi und Yohji Sorgen um mich machen, kommst du mich holen?
"Und außerdem...habe ich mir auch Sorgen um dich gemacht." Der letzte Satz war nur ein Flüstern des Anderen, doch er verstand ihn klar und deutlich. Mit aufgerissenen Augen starrte er den Rothaarigen an.
Du? Du hast dir Sorgen um mich gemacht? Aber...
"Gehen wir nach Hause?"
Er nickte nur leicht als Antwort.
"Danke..."
"Wofür?"
"Einfach nur so..." Er lächelte und rannte los.
Auch wenn wir nie zusammen sein werden, auch wenn du jemand anderen liebst...ich liebe dich...
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~*~ Owari Chapter six ~*~
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So mal wieder schön rumgeschnultzt...*smile* Egal...also ich...ähm...ich wünsche mir zu Ostern (auch wenn's erst nächste Woche ist...) eine Menge REVIEWS, ja??! Bitte bitte bitte...*smile*
Widmung: Das hier geht an meine süüüüüüße Luuuuuunaaaaaaa die mich auf den Shonen-ai Trip gebracht hat!!!
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~*~ Chapter six ~~ Worries ~*~
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Er bemerkte die andere Person erst, als sie sich neben ihn setzte. Als er aufsah, setzte sein Herz sein Herz einen Moment aus.
"Du?"
Der Braunhaarige neben ihm schaute ihn überrascht an. Kurz schien er geschockt, doch dann ließ er seinen Kopf wortlos sinken.
"Was dagegen?" fragte er mit monotoner Stimme.
Was dagegen? echote Schuldig in seinem Kopf.
"Wir sind ja nur Erzfeinde und eigentlich könnte ich dich jetzt umbringen."
Skeptisch hob der Deutsche eine Augenbraue.
"Dann bring mich eben um, wenn's dir Spaß bereitet."
Die Augen des Rothaarigen wurden groß.
Mit dem stimmt doch was nicht!?
"Ist alles in Ordnung mit dir?" fragte er nun ernstlich besorgt.
"Nenn mir drei gute Gründe, waurm ich dir erzählen sollte, was nicht mit mir stimmt. Mir geht's bestens, danke..."
"Ist es schlimm, wenn ich dir nicht glaube?"
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Nun war es Ken, der erstaunt aufsah.
"Und warum glaubst du mir nicht?" fragte er, nachdem er sich wieder gefasst hatte.
"Jemand dem's bestens geht, sitzt nicht hier, unterhält sich mit seinem Erzfeind und..."
"HÖR VERDAMMT NOCHMAL MIT DIESEM SCHEISS ERZFEIND GELABERE AUF! ICH BIN ABSOLUT NICHT IN DER LAUNE DICH ZU TÖTEN! ICH SITZE HIER ALS GANZ NORMALER MENSCH! NICHT ALS SIBERIAN!!!"
Bei dem letzten Satz überschlug sich seine Stimme.
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Von dem Wutausbruch des anderen überrascht, schwieg er.
"Entschuldige..." sagte er dann nach einer Weile.
"Schon in Ordnung..."
Dann herrschte wieder Schweigen.
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"Schuldig..."
Erstaunt horchte der Braunhaarige auf.
"Bitte?"
"Schuldig..."
"Wer ist Schuldig? Und weshalb?"
Der Rothaarige neben ihm lachte leise.
"Nein nein...Schuldig...das ist mein Name..."
Einen Moment herrschte Schweigen. Ken schaute den Deutschen neben sich, der sein Feind war, der von Schwarz kam, der gegen Weiß kämpfte stumm an.
"Warum...verrätst du mir deinen richtigen Namen, Mastermind?" fragte er dann skeptisch.
"Warum nicht?"
Erneut schaute Ken seinen Nächsten verwirrt an.
"Naja...wir sind..."
"Halt! Stop! Keinen Ton! Vor einer Weile hast du mir verboten es zu sagen! Jetzt will ich nichts hören!!!"
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Er grinste den Japaner an.
"Außerdem hast du gesagt," fuhr er dann fort, "dass du als normaler Mensch hier bist und nicht als das Kätzchen. Ich bin auch nur als Mensch hier unterwegs, nicht als Bodyguard. Also warum sollte ich dir nicht meinen Namen sagen?"
"Weil..."
"Stell dir einfach vor, wir hätten uns noch nie gesehen."
Wieder herrschte Schweigen zwischen den Beiden.
"Ken..."
"Bitte?"
"Ken...mein Name..."
Schuldig grinste zufrieden, auch wenn ihm nicht danach zu Mute war.
"Schön...freut mich Ken..."
"Mich auch...Schuldig..."
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"Wo bleibt er nur?"
"Wer?"
"Na Ken..." Omi lag in Yohji's Armen und strich seinem Koi über die Brust.
"Keine Ahnung..."
"Ich mache mir langsam Sorgen. Er war heute so komisch."
"Ja, aber was willst du machen? Zu Aya gehen und ihm Vorwürfe machen?"
"Das würde ich am liebsten machen." Die blauen Augen des Jungen funkelten.
"Er kann doch aber auch nichts dafür." Versuchte der andere ihn zu beruhigen.
"Vielleicht nicht direkt, aber indirekt. Ist dir denn nichts aufgefallen?"
"Was denn? Das er sich zurückzieht? Doch natürlich ist mir das aufgefallen. Aber wir können nichts machen. Er erzählt nichts. Es kann genauso gut sein, dass etwas mit seiner Schwester ist, wer weiß. Oder er hat seine Tage."
"YOHJI!" Der Blonde empörte sich lautstark und schlug dem Älteren gegen den Brustkorb. Dieser keuchte.
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"Das war aber nicht nett." sagte er und zog den Jungen an sich.
"Das von dir aber..." Bevor er den Satz beenden konnte, hatte Yohji ihm schon den Mund mit einem Kuss verschlossen. Seine Hände wanderten langsam über den Rücken des Blonden.
"Und...das war nicht nett von dir!" flüsterte der Jüngere, als sie sich wieder von einander lösten.
"Du weißt doch, dass ich gemein bin. Es sollte dich nicht wundern." Yohji lachte leise.
Eine Weile lagen die beiden schweigend nebeneinander.
"Machst du dir immer noch Sorgen um ihn?"
"Natürlich."
"Dann solltest du mit Aya reden. Wenn ich das vorhin richtig mitbekommen habe, dann haben sie sich auf dem Flur getroffen. Vielleicht weiß er ja, wo Ken hin ist."
Der Dunkelhaarige lächelte.
"Aber?"
"Kein Aber. Entweder du gehst jetzt zu Aya und fragst ihn, oder ich setzte dich vor die Tür." Und um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, schlug er die Bettdecke nach hinten und setzte sich auf den Bettrand.
"Schon gut, schon gut."
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Omi umschloss den Körper seines Geliebten von hinten mit seinen Armen. Er hauchte dem Älteren einen zärtlichen Kuss in den Nacken.
"Aber nur wenn du mitkommst." Flüsterte er dann.
"Und zwar so wie du bist..." Ein kurzes Grinsen huschte über sein Gesicht, denn sein Koi war nackt.
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Als er das leise Scharren seiner Tür auf dem Boden hörte, erstarrte er.
"Aya-san?"
Die flüsternde Stimme erreichte sein Ohr und er seufzte, halb erleichtert, halb genervt.
Langsam richtete er sich auf.
"Was ist?" fragte er unweigerlich flüsternd. Im Licht des Mondes konnte der rothaarige Assasin zwei Gestalten erkennen, die eng beeinander standen. Leise tastete er nach dem Lichtschalter.
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Als der Älteste im Zimmer bemerkte, was Aya vorhatte, keuchte er laut auf.
"Nein! Kein Licht!"
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"Zu spät!" Der Jüngste grinste erneut. Aya starrte Yohji einen Moment an. Ohne ein Wort hatte er das Licht wieder ausgeschalten.
"Danke!"
Nicht auf das Kommentar achtend, kehrte Aya wieder zu seiner ersten Frage zurück.
"Was ist? Seid ihr gekommen um mir wieder einen Vortrag zu halten? Oder um mir Yohji in Natur zu zeigen?" Seine Stimme war wie immer kühl und abweisend.
"Nein! Weißt du wo Ken ist?"
Beim Namen des Jungen schlug sein Herz lauter und schneller. In seinen Ohren heulten tausende von Sirenen.
"N...nein..."
"Sicher? Weißt du, ob er wieder hier ist?"
"Ich...weiß es nicht." Seine Hände verkrampften sich in seiner Bettdecke.
Eine Weile herrschte Schweigen.
"Warum fragt ihr?"
"Weil wir uns Sorgen um ihn machen, im Gegensatz zu dir."
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Omi's Stimme klang kalt und voller Hass.
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Der letzte Satz brannte sich in sein Gedächtnis. Mit einem Schlag hatte er seine Bettdecke zurückgeworfen, war aufgesprungen und hatte das Licht erneut und ohne Rücksicht auf Yohji angemacht.
"Aya?"
Der Rothaarige hastete in Boxershorts durch sein Zimmer. Er schien orientierungslos.
"Was? Ich denke nach!"
"Ähm...meinst du nicht, es wäre besser, wenn du dich anziehst?"
Schlagartig blieb der er stehen und schaute an sich herunter. Als er wieder hochschaute, sah er in die grinsenden Gesichter der anderen beiden.
Ohne ein Wort zu sagen rannte er aus seinem Zimmer und schlug die Tür hinter sich zu.
Er ist noch nicht wieder da? Wo ist er?
Vor der Zimmertür des Braunhaarigen blieb er stehen und zögerte. Dann klopfte er leise an.
"Ken? Bist du da?"
Keine Antwort.
"Ken? Wenn du da bist, dann sag was!"
Leise drückte er die Klinke herunter und betrat mit einem beklemmenden Gefühl das Zimmer. Es war stockdunkel.
"Ken?" Seine Stimme war fast erstickt.
Wieder erhielt er keine Antwort.
Wo bist du?
Vorsichtig trat er an das Bett des 18 Jährigen heran. Es war leer.
Wo bist du? Was machst du? Was ist das? Ich...mache mir Sorgen um ihn?
"Aya?"
Er wirbelte herum und sah Omi, der im Türrahmen stand. Traurig schüttelte er den Kopf.
"Er ist nicht hier..." flüsterte er dann.
"Was machen wir jetzt?" Plötzlich kam Yohji dazu.
"Ich werde ihn suchen!"
"Allein?"
"Ja..."
Er erhob sich und drängte sich an den Beiden vorbei.
"Immerhin ist es meine Schuld, dass er jetzt nicht da ist."
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"Wo er Recht hat, hat er Recht. Los lass uns runtergehen! Wenn sie wiederkommen, wollen sie vielleich etwas essen."
"Das können sie sich auch selbst machen."
"Omi..."
"Ist ja schon gut..." Der Blonde schmollte ein wenig, lächelte aber sofort wieder, als er merkte, wie der Ältere ihn von hinten umarmte und ihm einen Kuss auf den Hals gab.
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Ken? Wo zum Teufel bist du? Ken?
Laut Luft schnappend blieb er gebeugt, mit seinen Händen auf den Beinen stehen. Aus seinem Mund traten kleine Wölkchen. Schweißtropfen rannen ihm über die Stirn. Lautes Lachen ließ ihn hochfahren.
"Ken?" fragend wirbelte er herum. Aus einer Bar kamen gerade zwei Männer.
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Das Lachen verhallte und er starrte den Rothaarigen vor sich entgeistert an.
"Aya?" Seine Stimme war nur ein Flüstern.
^Ich denke ich gehe, bevor er mich erkennt.^
^Ist gut...und danke...^
^War nur ausnahmsweise. Viel Glück!^
Mit einem verhaltenem Grinsen verschwand der Deutsche und ließ ihn mit Aya alleine. Langsam kam der Ältere auf ihn zu.
Was ist mit ihm los? Er sieht so...anders aus. Seine Augen! Warum schaut er so?
Fragend hob er einen Augenbraue.
"Aya?"
Ist er etwa besorgt? Nein! Um mich doch nicht! Ich bin ein Baka, ein Volltrottel für ihn. Also? Warum sollte er sich um mich sorgen?
"Da bist du ja endlich."
Von der sanften Stimme und den Hand auf seiner Wange aufgeschreckt, wich er einen Schritt zurück. Seine Hand auf seiner Wange.
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Was ist? Habe ich ihn erschreckt? Ken? Was ist los mit dir?
Er sah in die braunen Augen des Jüngeren. Die Hand sank langsam wieder herunter, ballte sich zu einer Faust.
Bist du wütend?
"Ken? Ist alles in Ordnung mit dir?"
"Natürlich! Warum denn nicht? Ich hatte einen schönen Abend."
Du bist wütend. Auf mich? Weil ich dich ignoriert habe? Aber warum solltest du?
"Ken...ich..."
"Nein, ist schon gut! Sag mir einfach, was du willst. Ein neuer Auftrag?"
Ihm entging der traurige Unterton in der Stimme des anderen nicht.
"Nein...Omi und Yohji machen sich Sorgen um dich, aber weil sie zu beschäftigt sind, miteinander, haben sie mich geschickt."
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Einen Moment schlug sein Herz höher, doch die Aufregung legte sich schnell wieder.
Achso...weil sich Omi und Yohji Sorgen um mich machen, kommst du mich holen?
"Und außerdem...habe ich mir auch Sorgen um dich gemacht." Der letzte Satz war nur ein Flüstern des Anderen, doch er verstand ihn klar und deutlich. Mit aufgerissenen Augen starrte er den Rothaarigen an.
Du? Du hast dir Sorgen um mich gemacht? Aber...
"Gehen wir nach Hause?"
Er nickte nur leicht als Antwort.
"Danke..."
"Wofür?"
"Einfach nur so..." Er lächelte und rannte los.
Auch wenn wir nie zusammen sein werden, auch wenn du jemand anderen liebst...ich liebe dich...
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~*~ Owari Chapter six ~*~
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So mal wieder schön rumgeschnultzt...*smile* Egal...also ich...ähm...ich wünsche mir zu Ostern (auch wenn's erst nächste Woche ist...) eine Menge REVIEWS, ja??! Bitte bitte bitte...*smile*
