A/N: Hallo, ihr Lieben! Dieses Mal gibt es das nächste Kapitel ein wenig schneller. :] Ich hab mir einen Mix aus Bronchitis und Mandelentzündung eingefangen, kann deswegen heute nicht in die Schule (sehr schade.) und hab mal wieder etwas Zeit, zu übersetzen. Jetzt sitz ich hier mit einer Tasse Tee, höre den Fame Soundtrack, und mache mich direkt ans nächste Kapitel. Tut mir Leid, wenn sich das Übersetzte etwas komisch anhört, ich bin total im Englischen drin. Grüße von der anderen Seite der Erde!
Kapitel 7
„Zehntausend Galleonen!" stieß Ginny hervor.
„Das ist eine Menge Geld, Mädel", meinte Tonks.
„Hast das Geld aber gut ausgegeben", sagten die Patil Zwillinge gleichzeitig.
Hermine nickte und kicherte dann, als sie sagte: „Ich glaube ich werde zehntausend neue Höschen brauchen, weil seine Stimme mich feucht macht." Als sie eine Hand auf ihrem Arm spürte, drehte sie sich um und sah Snape.
„Ladies", sagte Severus gedehnt, als er sie für einen kurzen Moment anblickte, dann zog er Hermine an sich heran. Er beugte seinen Kopf, sein Mund war nur wenige Zentimeter von ihrem Ohr entfernt. „Wo warst du die ganze Zeit?"
„Auf meinem Platz, Snape!" antwortete Hermine und bemerkte, dass er wütend war. „Du brauchst gar nicht sauer zu sein, die Tat ist vollbracht. Trelawney ist heute Abend nicht mehr dein Problem." Sie blickte über ihre Schulter und sah Trelawney auf der anderen Seite der Halle. Offenbar weinte die Hexe; sie fühlte sich deswegen schuldig. „Und sie sieht nicht sehr glücklich aus."
Snape sah zu Trelawney, ebenfalls ein ganz kleines bisschen schuldig fühlend. Er hatte gewusst, dass es sie verletzen würde, jedoch hatte er nichts von den wirklichen Folgen gewusst, bis er sie nun sah. „Ich werde mit ihr reden", sagte er, und ging auf die emotionale Hexe zu.
*
Severus griff nach Trelawneys Hand und zog sie erfolgreich in Richtung Lehrerzimmer hinter der Bühne. Auf seinem Weg ignorierte er ihre Schluchzer und die neugierigen Blicke mancher Leute.
„Warum, Severus? Warum?!" sagte Sybille, während sie zwischen ihm und der Wand stand. Sie nahm ihre Brille ab und wischte sich die Tränen mit der Hand aus ihrem Gesicht.
Severus biss sich auf die Lippe, er wusste nicht wirklich was er sagen oder wo er anfangen sollte. Er wollte nichts sagen was sie noch mehr aufregen könnte. „Sybille", sagte er und benutzte ihren Vornamen zum ersten Mal. „Ich hab keine Gefühle für dich und fühle mich auch nicht zu dir angezogen. Ich dachte, ich hätte dir das in den ganzen Jahren klar gemacht? Wenn ich an dir interessiert wäre, denkst du nicht, dass ich dann deine Gefühle für mich erwidert hätte?"
„Ich – ich dachte bloß, dass du so getan hast, als ob du schwierig zu kriegen wärst?" antwortete sie. „Du bist ein Mann, der nicht sehr viele Emotionen zeigt, darum habe ich nur noch mehr versucht, deine Aufmerksamkeit zu erlangen, und hab es offensichtlich gemacht."
„Aber warum?" fragte er zurück und knirschte mit den Zähnen. „Warum ich?"
„Ich hatte eine Vision, dass du und ich zusammenkommen würden", erwiderte Sybille. „Dieses Bild von dir mit einer Frau, die eine Brille trug und Locken hatte, kam mir immer wieder, sagte mir, dass es … Schicksal wäre."
„Vielleicht war es ein Fehler, nicht alle Visionen werden wahr", meinte Severus.
Sybille nickte und schniefte. „Aber ich bin diejenige, die das mit Voldemort und Harry Potter vorhergesagt hat. Ich fühle mich schrecklich. Ich dachte, wir würden Wirklichkeit werden. Allerdings hat die Wirklichkeit einen anderen Lauf genommen."
„Es tut mir Leid", sagte Severus sanft.
„Mir sollte es Leid tun. All die Jahre war ich so eine Qual für dich", meinte Sybille, als sie die Arme um sich schlang; sie fühlte sich verletzbar.
Severus langte in seine Brusttasche und zog die rote Rose heraus, die er die ganze Nacht getragen hatte. „Alles Gute zum Valentinstag", sagte er und gab sie ihr.
Sybille erstarrte verwundert, als sie die Rose ansah, dann ihn. Sie nahm sie und lächelte ein wenig. „Du solltest zu Professor Granger gehen. Sie muss dich wirklich mögen, wenn sie bereit war, so viel für dich auszugeben", sagte sie. „Ich werde dir keinen Ärger mehr bereiten, du hast mein Wort."
Severus sah zu, wie sie den Gang entlang ging, er fühlte sich nicht mehr so schuldig. Zumindest hatte das Einzelgespräch ihnen ermöglicht, ihre Wahrheiten auszusprechen.
*
„Gut, gut, gut", meinte Sirius, als er bemerkte, wie Severus näher kam. Er, Remus und Harry hatten sich den anderen Frauen zugesellt, während ihre Dates nur wenige Meter entfernt standen und miteinander redeten. „Ich dachte, du hättest dich aus dem Staub gemacht und unsere Hermine sitzen gelassen."
„Eifersüchtig, Köter, dass ich das höchste Gebot dieses Abends gekriegt habe?" fragte Severus mit seinem charakteristischen, süffisanten Lächeln. „Bezahl", forderte er und streckte seine Hand aus. „Du hast die Wette verloren. Ich hab dich geschlagen."
„Arsch!" zischte Sirius, während er in seine Hosentasche griff und einen kleinen Beutel voller Galleonen herauszog.
„Ihr beiden habt gewettet?" stellte Hermine fest und sah zwischen den beiden hin und her.
„Bedauerlicherweise, für ihn, hat er es gemacht", sagte Severus, als er einen Schritt auf sie zuging und seine Hand auf ihrem kleinen Rücken platzierte.
„Mhm, ich sollte wohl lieber mit meinem Date verschwinden", meinte Sirius.
Remus und Harry taten das Gleiche und entfernten sich. Die Mädchen sagten Hermine Tschüs, und gingen los, um ihren eigene Party zu starten.
„Lief alles gut mit Professor Trelawney?" fragte Hermine, als sie zu Severus hochblickte. Sie konnte die Wärme seiner Hand auf ihrem Rücken spüren, und es kam ihr vor, als würde es immer wärmer werden, je länger sie da blieb.
„Alles in Ordnung", brummte Severus und sah zu ihr hinunter. „Na, was sind deine Pläne für heute Nacht? Keine Stripper!"
„Etwas ganz einfaches." Hermine zuckte mit den Schultern und grinste süffisant. „Ein Film und Essen in Muggellondon. Nicht zu extravagant. Die zehntausend Galleonen für die Auktion sind schon schmerzhaft genug. Und es wird uns von den neugierigen Augen der Presse fernhalten", fügte sie hinzu, während sie ihren Kopf zu den Fotografen von der Presse drehte, die Fotos von den Gewinnern der Auktion machten.
„Ich werde mich nicht beschweren", sagte Severus, als er Hermine aus der Großen Halle leitete. „Aber ich muss sagen, ich freue mich nicht sehr auf unser … Date. Ich mag Kinos nicht und es ist schon etliche Jahre her, dass ich in einem gewesen bin. Zu überfüllt. Ich hasse Menschenmengen", beschwerte er sich.
„Hast wohl Angst, dass du wieder angeschossen wirst", kicherte Hermine.
„Mich quälen ist wohl so eine Art Witz für dich, was?"
„Du hättest deinen Gesichtsausdruck sehen sollen, als du dachtest, dass Trelawney dich hat", lachte sie. „Ich schwöre, es sah so aus, als würdest du an einer Herzattacke sterben."
„Und zum allerletzten Mal, Miss Granger, ich bin weder alt, noch habe ich Herzprobleme", knurrte er gereizt.
„Mach dir keine Sorgen, Severus", sagte Hermine; sie wurde ein wenig rot als sie bemerkte, dass sie ihn zum ersten Mal beim Vornamen genannt hatte. Sie nahm ihren ganzen Gryffindor Mut und ließ ihre Hand in seine gleiten, ihre Finger verschränkten sich. Für eine Sekunde fürchtete sie, dass er seine Hand wegziehen würde, doch er tat es nicht. „Nichts Schlimmes wird heute Abend passieren. Du wirst nicht mehr gequält werden, versprochen."
***
A/N: Nur damit es klar wird: Hermine hat mit ihrem Geld bezahlt, und nicht mit Severus. In Kapitel 3 sagt er, dass er es ihr zurückzahlen würde, darum mal sehen, was in den nächsten paar Kapiteln passiert. Ich weiß, dass ihr das Date in diesem Kapitel erwartet habt, aber da ist bisschen mehr in dieser FF, als ihr bisher gelesen habt. Das Date ist nur nebenbei.
