Kensi fuhr direkt nach der Arbeit zum Pflegehaus. Sie redete zuerst mit dem Direktor, im Bezug auf Rachel's Anhörung, welche auf diesen Monat angesetzt wurde. Sie wollte wissen welche Beteiligung Gary in dieser Sache hatte. Was sie vom Direktor hörte, behielt sie für sich selbst. Er fragte sie nett, ob sie ihm die Situation erklären könnte, während beide unterwegs waren und sie erklärte sich bereit ihr bestes zu tun. Als Gary sie aus der Tür gehend sah und Richtung Hof laufend sah, rannte er schnell zu ihr.
"Hey du.", begrüßte sie ihn mit einem Lächeln und hob ihn in ihre Arme. "Wie geht's dir so?"
"Gut."
"Das ist schön."
"Ich unternehme heute etwas mit dir?"
"Genau, deswegen bin ich hier.", sie stellte ihn wieder auf den Boden und fragte ihn:"Kannst du Mrs. Greene Bescheid sagen, dass wir gehen?"
Gary rannte zu der Frau, die die Kinder betreute und sie schaute Kensi an und zeigte ihr das sie über das Verlassen Bescheid weiß. "Wo gehen wir heute hin?"
"Ich dachte daran mit dir in einen Park zu gehen. Hört sich das gut an?"
"JAA!". Als sie vor Kensis Auto stehenblieben und sie ihm die Autotür öffnete fragte er sie:"Marty ist nicht da?"
"Nein, er hat es heute nicht geschafft.", lügte sie ihn an.
"Oh..", sagte er traurig. "Aber es ist ok. Ich hab mir dir auch Spaß!"
Gary redete während der Fahrt nicht viel. Er hörte einen Radiosender, der jede Art von Liedern spielte und sein Arm hielt er aus dem Fenster. Er fühlte sich ungewöhnlich fröhlich nur den Wind zu spüren, als ob er es vorher noch nie gefühlt hatte. Nachdem er das Haus seiner Tante verlassen hatte, fühlte sich alles was der kleine Junge unternahm, tausendmal besser an als zuvor. Kensi schaute ihn durch den Rückspielgel an. Er war so entspannt, doch auch neugierig und trug ein weites Grinsen auf seinen Gesicht während er seine Umgebung betrachtete. Sie war sich sicher, das für Gary Sachen wie im Dreck zu spielen, in Regenpfützen zu springen und im Regen zu rennen, sich anders anfühlte.
Sie erreichten den Park und er verließ schnell und aufgeregt das Auto. Er hielt Kensis Hnd und mit der anderen zeigte er zu dem Spielplatz. "Kann ich dort spielen gehen?"
"Klar."
Gary ließ ihre Hand los und rannte los um zu spielen. Er war nicht schüchtern gegenüber anderen Kindern und er hatte schnell Spielkameraden gefunden. Kensi lehnte sich an einen Straßenlaterne und schaute ihn zu. Er war glücklich, rannte herum und lachte. Kensi dachte an Deeks Worte, das sie etwas besonderes für ihn tut und sie fühte sich als würde sie es wirklich tun.
Als er müde wurde, ging er zu ihr zurück. "Kensi, ich habe einen Lauschangiff in meinem Kopf."
Kensi lachte wegen Garys Ausdrucksweise. "Was ist los?"
"Was ist ein Gerichtssaal? Ich weiß was es ist, aber ich meine... Hast du nicht gesagt tante Rachel wäre im Gefängnis?"
"Sie war nicht im Gefängnis, zumindest eine kurze Zeit." Kensi dirigierte ihn zu einer Bank und sie setzen sich. "Es ist so, deine Tante wurde festgenommen, aber wir durften sie nicht festhalten ohne ihr die Chance zu geben, sich zu rechtfertigen. Darum gibt es das Gericht, damit Personen ihre Sicht vorlegen können und Leute entscheiden können, ob sie schuldig oder unschuldig ist."
"Du sagtest ich muss sie nie wiedersehen."
"Und das ist war." Sie rieb seine Wange und bestärkte ihre Aussage. "Von jetzt an ist es nur eine Angelegenheit unter Erwachsenen. Du musst nie mehr an sie denken."
"Kensi, warum bist du traurig?", fragte Gary und beobachte ihre Gesichtszüge sorgfältig.
"Ich bin nicht traurig."
"Doch, bist du. Ist es wegen mir?"
"Nein, bestimmt nicht. Warum sollte es so sein?"
Gary schaute zu Boden und sagte: "Jedes Mal wenn Tante Rachel traurig oder sauer war, sagte sie ich bin der Grund."
"Nein, es ist nicht wegen dir. Aber, ok, ich gebe es zu, ich bin ein bisschen traurig oder sauer. Ich bin mir nicht sicher."
"Warum?"
"Es ist ein Erwachsenending."
"Es geht um Marty, oder? Darum ist er heute nicht hier. Ihr zwei habt euch gestritten."
"Sowas in der Art..."
"Ich verstehe euch nicht. Warum sind die Leute immer verärgert und sauer auf die Leute, die sie am meisten mögen?"
Kensi verschluckte sich, atmete tief ein und gab dann zu. "Weil wir beschäftigt sind, darauf zu hören was wir wollen und wen wir lieben. Und schlimmer, wir hassen zuzugeben, das wir falsch sind bis wir etwas oder jemanden verlieren, der wertvoll ist."
"Warum reparierst du es nicht?"
"Ich weiß nicht wie.."
"Weil nie etwas kaputt war um es zu reparieren.", sagte Deeks und setzte sich neben sie.
"Marty!", sagte Gary glücklich.
"Hey, buddy. Hier,", Deeks holte einen Dollarschein aus seiner Hosentasche und gab sie ihm. "Warum gehst du dir nicht etwas Süßes kaufen?"
"Danke!", sagte er und verließ beide mit einem Sprung und raste in Richtung des Verkäufers, der von Kindern umrandet Zuckerwatte verkaufte.
Kensi schaute ihm hinterher um danach Deeks böse anzufukeln, der neben ihr saß. "Deeks? Was zum Teufel machst du hier? Woher weißt du überhaupt, das ich hier bin?"
"Du hast heute erwähnt, bevor du gegangen bist!"
"Ich sagte einen Park!"
"Dies hier ist der nähste. Du sagst mir nicht ich soll verchwinden, richtig? Ich habe nämlich den ganzen Park nach euch abgesucht."
Kensi seufzte. "Nein, ich werde dir nicht sagen, wegzugehen. Gary ist happy, weil du hier bist, also wird es nicht schaden dich einen Weile hier zu haben."
"Jetzt da er dort ist kann ich dir sagen, warum ich hier bin."
"Nein.", sagte sie streng. "Wir diskutieren jetzt nicht. Nicht wenn Gary dabei ist."
"Er ist dort drüben. Und was ich dir zu sagen habe, ist wirklich einfach."
Deeks hielt ihr Gesicht in beide Hände und langsam kam sein Gesicht ihrem näher. "Dieses Mal, lass uns beide etwas fühlen.", flüsterte er gegen ihre Lippen.
Er presste seine Lippen gegen ihre und sie war diejenige die es in einen Kuss verwandelte. Es startete etwas unkontrolliert aber der familiäre Geschmack des anderen brachte beide dazu einen Gang runterzuschalten. Der Kuss wurde zu etwas süßen und langsam, was irgendwann eventuell endete. Beide schauten sich in die Augen ohne den Drang zu spüren, es zu beenden. Sie lächelte unbewusst. Sie war glücklich darüber ihren Vertrauensproblemen und der Unsicherheit geschlagen zu haben.
"Ich habe nicht gesehen!", berichtete Gary als er vor ihnen stand, immer noch mit einer Hand über seinen Augen.
Die zwei lachten über die Reaktion von ihm und Deeks stand auf und setzte ihn aus seine Schultern. "Wollen wir spazieren gehen?"
"Ja! Kommst du, Kensi?", sagte Gary auf Deeks Schultern.
"Klar kommt sie." Deeks zog sie an ihrer Hand nach oben. "Warum sollte sie hier sitzenbleiben?"
Als sie anfingen zu gehen, ließ er ihre Hand nicht los. Er fühlte wie Kensi ihre Hände zusammenbrachte und schaute mit einem großen Lachen an. Sie grinste zurück und die drei setzten ihren Spaziergang fort. Als Gary seine Zuckerwatte aufgegessen hatte, ließ Deeks ihn wieder runter. Der kleine Junge rannte herum und beide folgtem ihn - Hand in Hand.
"Also, was ist das?"
"Das was?", fragte Kensi ahnungslos.
"Das! Wir!", verstärkte er. "Ich will nicht dich nicht in irgendetwas drängen, aber... was ist das zwischen uns?"
"Das hier", sie biss in ihre Unterlippe und schaute ihn an. "das ist unser 'Thing'! Jetzt kannst du Ray anrufen und ihm sagen, dass das 'Thing' mit Wikipedia funktioniert!"
