7. Gefangen

„Goooott, tut das weh!" Draco fasste sich an den Kopf. „Wenn ich du wäre, Malfoy, würde ich so liegen bleiben!" schnarrte eine Stimme nicht weit von ihm entfernt.

Draco öffnete nun vollständig die Augen und sah sich in dem Raum um, in dem er vor kurzem mit dröhnenden Kopfschmerzen aufgewacht war. Er war in einem Glasraum, kaum größer als ein Käfig, gerade so, dass er sich aufsetzen konnte. Über ihm Glas, links und rechts von ihm Glas und vor ihm auch. nur der Boden war aus Beton. Er drehte sich um, um die Bestätigung zu erhalten das hinter ihm sich auch eine Glaswand befand. Doch als er sich mühsam umdrehen wollte, erstarrte er als er eine nur allzu bekannte Stimme hörte. „Malfoy, hörst du, nicht bleib liegen." Sein Kopf für herum hinter der Glaswand saß niemand geringeres als Mad-Eye Moody. „Dummer Junge, leg dich sofort wieder hin!" Moody zog seinen Zauberstab und so drehte sich Draco so schnell wie möglich wieder auf den Rücken und blickte starr an die Decke.

„Wo bin ich!"

„Gefangene sollten nicht reden, wenn sie ihre vorlaute Zunge behalten wollen!"

Draco schluckte. Er hatte keinerlei Zweifel daran, dass Mad-Eye Moody, der berühmt-berüchtigte Auror, diese Drohung war machen würde. Er kannte den alten Spinner aus den Erzählungen der älteren Todesser, die schon vor 10 Jahren die Anhänger des Dunklen Lords wurden. Er jagte seine Beute so lange, bis er sie zur Strecke brachte. Und seine Lieblingsbeute waren nun mal Todesser.

So lag Draco auf dem Rücken und versuchte wenigstens mit seinen Augen den Raum genauer zu erkennen in dem sich sein Glasgefängnis befand. Rohe Steinwände, sonst nichts, eine Tür und der Holzstuhl auf dem Moody saß und ihn immer noch kritisch beäugte. Plötzlich öffnete sich die Tür, Draco schnellte auf und stieß sich den Kopf. Er drehte sich zaghaft um und sah Moody außerhalb der Glasscheibe mit dem Zauberstab auf ihn zielen doch sein Blick galt der Person die eben hereingekommen war. Es war Ginny. Ihr rotes Haar hing ihr in Strähnen im Gesicht. Sie sah müde aus. Aber immerhin hatte sie gerade ihre Mutter verloren. Sie beachtete Draco nicht weiter, sondern bewegte sich langsam auf Mad-Eye Moody mit einem Tablett in der Hand zu.

Draco spürte das ziehen in seinem Magen, als er den dampfenden Teller Suppe betrachtete, er hatte seit seinem Ausflug zu den Katakomben nichts mehr gegessen.

„Mad-Eye! Dad schickt mich. Hier ist das Essen!" Sie hielt ihm das Tablett unter die Nase. Er zog die Augenbraue nach oben.

„Dein Vater ist wirklich verdammt gutmütig, aber gut, es ist sein Gefangener."

Hatte er sich eben verhört? Sie wollten ihm wirklich etwas zu essen geben? Draco starrte immer noch verzweifelt auf den Teller Suppe. Er merkte nicht, wie Arthur Weasley durch die Tür trat, sondern er fixierte immer noch das Essen mit vor Hunger stöhnenden Magen.

„Tja, nicht so gut wie die von Molly. Aber immerhin bist du selbst Schuld das du nie ihre Kochkünste kennen lernen wirst." Draco hob nun den Kopf und sah Arthur Weasley ins Gesicht.

„Wie wär's also, Draco, Essen gegen Informationen."

Moody hob spöttisch die Augenbraue

„Arthur, wirklich, ich würde lieber den Cruciatus vorziehen so würde er sicher viel schneller reden!"

In Draco zog sich alles zusammen. Ein Verhör. Aber was sollte er ihnen erzählen? Er hatte sich dieser Seite abgewandt stand aber auch nicht auf der Seite des Ordens. Sein Blick wanderte zu Ginnys Gesicht. Sie musterte ihn. Ihr Blick blieb in seinen Augen hängen. Es kam ihm wie Stunden vor, bis sie ihren Blick abwendete.

„Was wollt ihr wissen?"

Arthur hob den Zauberstab und zauberte sich einen weiteren Stuhl, während Draco immer noch eingezwängt in seinem Glasgefängnis saß.

„Ginny, geh jetzt bitte!" wandte er sich an seine Tochter.

„Dad, ich habe ein Recht darauf!"

„Nein geh!"

„Dad!", schrie sie jetzt fast. „Es geht mich etwas an, wenn er mich umbringen will, immerhin ist er in meinem Zimmer erschienen!"

„Arthur lass sie, sie ist alt genug. Sie weiß schon was sie tut. In solchen Zeiten sollte sie wissen was sie bedroht! Du solltest sie nicht in Unwissenheit lassen!"

Arthur Weasley atmete tief aus. „Also gut, du kannst bleiben."

Draco war das gar nicht Recht.

„Was wolltest du im Fuchsbau?"

„Fliehen!"

„Fliehen?" schaltete sich nun eine Dritte Stimme ein. Remus Lupin stand in der Tür.

„Fliehen", bestätigte Draco und nickte.

„Warum?" war Arthurs Frage.

„Ich wollte nicht mehr", sagte Draco ruhig.

„Fred hat uns von dir erzählt. Er hat uns erzählt, was in den Katakomben passierte."

„Alles?", war Dracos Gegenfrage und sein Blick fiel auf Ginny, die in verwirrt anblickte.

„Alles", bestätigte der Werwolf.

Draco senkte den Blick.

Arthur musterte den Jungen weiter.

„Du hast Ginny gerettet und meinen Sohn! Sie haben beide ihr Leben dir zu verdanken"

Draco hob den Kopf und starrte ihn an, er bemerkte aus den Augenwinkeln wie Ginny ihn anstarrte und erschrocken den Mund aufklappte. Er wollte etwas sagen, doch ihm wurde das Wort von Arthur abgeschnitten.

„Der Grund warum noch lebst!"

„Ein Fehler, denke ich!" sprach Moody erhob sich und verlies den Raum.

„Nun denn Draco bis morgen!" Arthur erhob sich deutete Ginny das Tablett auf den Boden zu stellen.

„Sonst keine Fragen mehr?" fragte Draco überrascht.

Doch Lupin antwortete „Nein heute nicht mehr!"

Inzwischen hatte Ginny das Tablett auf dem Boden abgestellt und schob das Tablett mit dem Fuß durch das Glas. Es gab nach und der heiße, dampfende Teller Suppe stand plötzlich vor ihm. Doch er wandte sich an Lupin.

„Wieso nicht!"

„Du bestätigst uns lediglich unsere Beobachtungen." Damit drehte er sich um und verließ das Zimmer. Gefolgt von Ginny, die ihm noch einen undefinierbaren Blick zuwarf. Auch Arthur Weasley wandte sich zum gehen.

„Sie suchen nach mir?", fragte Draco heiser. Er wusste, was das bedeutete.

Arthur Weasley drehte sich an der Türschwelle um. Mit traurigem Blick drehte er sich um sah Draco fest in die Augen.

„Dienen ein Leben oder Tod. Du hast gewählt. Jetzt gibt es kein zurück mehr!"

„Und sie sind?", fragte der Leiter von Gringotts den Mann, der vor ihm stand. Noch nie war ihm eine merkwürdigere Gestalt begegnet. „Ich muss mit ihrem Anführer sprechen!" „Anführer?"

„Dem Anführer der Kobolde!"

Marok musterte den Mann. „Und warum wollen sie das?"

„Ich habe meine Gründe!"

„Hmmm…..!"

Der Fremde seufzte ergeben und hielt ihm eine alte Taschenuhr vor die Nase. Sie war schön verarbeitet mit verschiedenen Ornamenten auf dem Deckel. Er sprach die Worte: „Ad nostrum confoederatio, eso iusiurandundane rex lacnimal actenus"

Der Deckel öffnete sich und ein strahlendes Licht ging von der Innenseite der Uhr aus. Marok riss die Augen auf, als er es erblickte.

Der Fremde klappte den Deckel zu und blickte den Kobold an, der ihn mit scheuem Blick musterte.

„Sagt eurem Anführer das Bündnis muss erneuert werden. Regulus Black wünscht ihm zu treffen!"

Deutsch:

Bei unserem Bündnis, ich schwöre dem König der Tränen ewige Treue"

Kapitel 7 is fertig tatarata also was moants bitte um viele Reviews.

Danke Tuniwell jetzt gschlein i mi no amal extra.

Und viiiieeeeeeeellllen Danke an Ginns fürs Beta lesen.

Greeze Tash